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drachentor

Auren der Abenteurertypen

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Ich meine, im Konzept der Aura schlägt sich offensichtlich und unmittelbar das Weltbild, das ethische Konstrukt der Figur nieder.

Und ein grauer Hexer als zauberkundiger Geschäftsmann kriegt eben keine.

Der Magier als Wissenschaftler und der Thaumaturg als Kunsthandwerker kriegen ja auch keine Aura, warum auch?

Alle drei wenden erlerntes Wissen ohne jeden lebensanschaulichen oder religiös-dogmatischen Hintergrund an.

Reine Fachkunde.

 

Doch während beim grauen Hexer der geschäftliche Aspekt das Verhältnis zum Mentor dominiert, wird beim weißen und schwarzen Hexer diese Geschäftsbeziehung durch die Erkenntnis der Übereinstimmung in den grundsätzlichen Fragen von Glauben, Religion, ethischer Moral und deren Übernahme beeinflusst.

Und deshalb bekommen diese Figuren ab Grad7 eben eine Aura.

 

Hallo Drachenmann,

 

meines Erachtens schlägt sich eben nicht die Weltanschauung des einzelnen in der Aura nieder. Auch ein Totenbeschwörer aus Buluga, der nun wirklich nicht böse sein muss, hat ab Grad 7 eine finstere Aura, dabei kann er durchaus jemand sein, der gut ist und dessen Ansinnen es ist, seinem Stamm zu helfen.

 

Mir wäre eine Gesinnungsaura auch lieber, aber das ist die Aura nach Regelwerk eben nicht, da geht es nur nach den Mächten, mit denen man sich einlässt, ungeachtet der eigenen Motivation...

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Hallo,

 

was eine Aura nun auch immer sei. Eine Anzahl von Diskussionspartnern sind jedenfalls der Meinung, dass die im Zauberspruch "Erkennen der Aura" beschriebenen Abenteurertypen, die entsprechende Aura haben. Aus diesem Umstand wird dann abgeleitet, dass andere Abenteurertypen keine Aura haben.

 

Gegen diese Ableitung spricht, dass hier schon ein paar Beispiele aufgezählt wurden, die sich anders verhalten. Hinzu kommt meiner Ansicht nach, dass die zugrundegelegte Argumentation sich aus einen Zauberspruch ableitet. Dort wird die Wirkung eines Zaubers beschrieben und keinesfalls eine allgemeingültige Regel zu den Auren.

 

Ein gr. Hx. der sich mit finsteren Dämonen abgibt und einen entsprechenden Pakt schliesst, kann also aus sich heraus eine finstere Aura haben. Und das ist auch meiner Ansicht nach völlig regelkonform und hat nichts mit einer Hausregel zu tun, nur weil diese Möglichkeit nicht in einem Zauberspruch erwähnt wurde.

 

Weiter gehts ...

Eine übernatürliche Aura haben Wesen, die wie Elementarwesen und Dämonen von fremden Daseinsebenen stammen oder die in enger Verbindung zu den Göttern oder den Mächten des Lebens stehen. Dazu gehören auch Priester, Weiße und Schwarze Hexer, Druiden und Heiler ab Grad 7.

Im Zauberspruch selbst steht also ein ganz deutlicher Hinweis, dass die Liste der Möglichkeiten keinesfalls abschliessend ist.

 

und weiter gehts ...

Aus welcher arkanen Quelle ein Zauberspruch ursprünglich stammt, wird unter Ursprung aufgeführt.
Der Ursprung eines Zaubers ist für seine spezielle Aura verantwortlich, die in bestimmten Situationen erkannt werden kann (s. Erkennen der Aura).

Hier kann man sehen, dass es Zaubersprüche gibt, deren Aura durch den Spruch "Erkennen der Aura" nicht erkannt wird.

 

und weiter gehts zu durch den Zauberspruch erkennbare Zauber ...

Hierzu gehören insbesondere von Priestern vollbrachte Wundertaten und alle schwarzmagischen Sprüche.
Eine spürbare Aura besitzen Zauber der Großen Magie

Hieraus kann man ableiten, dass Erkennen der Aura auf jegliche schwarzmagischen Sprüche anspringt, bei "normalen" Sprüchen aber erst bei Großer Magie anspricht.

 

Aus diesen verschiedenen Passagen folgere ich erstmal, dass Erkennen der Aura nicht jede vorhandene Aura erkennen kann (z.B. wenn sie zu schwach ist?). Weiterhin kann ich folgern, dass man mit dem Zauberspruch "Erkennen der Aura" göttliche Magie und schwarzmagische Sprüche deutlich einfacher erkennen kann als andere Magieursprünge.

 

Geht es nun darum den Zauberspruch "Erkennen der Aura" auf Personen anzuwenden, dann hat ein Spielleiter die Aufgabe, die Stärke der Aura einer Person anhand, der im Zauberspruch gegebenen Kriterien und Beispiele einzuschätzen. Dies lässt dem Spielleiter denke ich alle Möglichkeiten (sofern er sie plausibel begründet) in jede Richtung offen. Und ganz ehrlich ... das finde ich auch gut so!

 

Grüsse Merl

Edited by Merl

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Hier bist du meines Erachtens einem Irrtum aufgesessen. Gemäß der Ergänzung und Erklärung zur offiziellen Regelantwort richtet sich die Aura eines Beschwörers ausschließlich nach seiner ursprünglichen Spezialisierung, was meiner Meinung nach damit zusammenhängt, dass der Beschwörer (wie auch ein schwarzer oder weißer Hexer oder ein Priester) eine Seelenbindung eingeht, die weitestgehend irreversibel ist.

 

Im Übrigen kann ein Zauberer (auch ein Beschwörer) wenn er nachträglich Lehrersuche auf einen (anderen) Lehrmeister anwendet, dadurch niemals weitere Grundfertigkeiten erwerben. Das gilt meines Wissens auch für Dämonenbeschwörer, die sich nachträglich einen finsteren bzw. chaotischen Lehrmeister zu ihrem bisherigen suchen (was ihnen also wohl auch keinerlei Vorteile brächte). Daher werden weitere Bindungen an etwaige Lehrmeister (bzw. wohl eher an deren Prinzipien) immer schwächer ausfallen, als die ursprüngliche.

 

Liebe Grüße

Saidon

 

Hi Saidon,

 

dem möchte ich einige Argumente entgegenhalten:

 

1. Beschwörer definieren sich über den beschworenen Wesen stehend und werden einen Teufel tun mit ihnen eine Seelenbindung einzugehen (s. das Willensduell bei Lehrersuche, es gilt: wer ist der mächtigere!). Die beschworenen Wesen sehen sie i.d.R. als Diener für sich. Dazu gibt es Artikel auf MO, im GB, Myrkgard QB, etc. Auch die Beschreibung des Glaubens von Beschwörern ist eindeutig. An der Seelenbindung kann es demnach nicht liegen, dass es nur eine Bindung geben soll.

 

Hallo Miles et Magus,

 

sicher, die Beschwörer sehen sich als überlegen an. Aber stell dir die Situation einfach mal vor: Der angehende Beschwörer (also Grad 0) sucht sich seinen ersten Lehrer. Er hat sich für einen Efreet (Grad 11) entschieden. Dieser steht nun vor ihm, grinst auf ihn herab und dann besiegt ihn der durchschnittliche Beschwörer zu 25% bis 50% im Willensduell - ja nee, is klar. ;)

 

Meines Erachtens ist die einzige Chance, die so ein Beschwörer hat, dass der Efreet sich denkt: ok, der hat Potenzial (Zaubertalent) und ist ja auch eigentlich ganz niedlich (persönliche Ausstrahlung), vielleicht kann der mal nützlich sein...

 

Auf höheren Graden (die ja auch eingerechnet werden) mag dann wirklich eine Dominierung in Frage kommen - aber erst mal wahrscheinlich doch eher der Gedanke des Efreet: mehr Potenzial.

 

Daher sehe ich immer noch die Seelenbindung zur ursprünglichen Spezialisierung als Grund, warum der Beschwörer genau diese Beschwörungen als Grundzauber lernt (im Gegensatz zu allen anderen Zauberern, die diese Kunst später dazulernen), und also auch für seine spezielle Aura - auch wenn es am Selbstwertgefühl des Beschwörers kratzt.

 

2. Ein cDBe z.B. kann neben seinen Chaosbeschwörungen zu Grundkosten die Finsterdämonenbeschwörungen als Standardkosten von seinem Chaoslehrer lernen. Weiterhin kann er "finsteren Lehrer suchen" zu Standardkosten lernen.

Welchen Sinn würde es machen "finsteren Lehrer suchen" zu lernen, wenn er nichts davon hat, sprich wenn die Kosten so blieben, wie sie mit seinem Chaoslehrer sind?

Wenn es keinen Sinn machen würde "finsteren Lehrer suchen" zu lernen, wäre der cDBe nichts unter den Standardkosten von "finsteren Lehrer suchen" aufgeführt! Da er aber aufgeführt ist, muss es einen Sinn machen; Und es macht Sinn von einem finstern Lehrer finstere Beschwörungen zu Grundkosten zu lernen, denn wer wenn nicht dieser kann die finstern Dinge am besten und einfachsten, ergo billigsten vermitteln.

Also ist dem hier nach auch eine weitere Bindung möglich, würde ich meinen.

Und es steht entgegen der Aussage von Prados zu den Lernkosten.[/Quote]

 

Kein Beschwörer und kein anderer Zauberer kann irgendeine Beschwörung im Nachhinein durch Lehrersuche als Grundzauber bekommen. Wenn das für Dämonenbeschwörer anders wäre, wäre das meines Erachtens erwähnt worden.

 

Dass die Lernkosten für die jeweils andere Lehrersuche bei den Dämonenbeschwörern angegeben ist, liegt meiner Meinung nach nur daran, dass diese alle Beschwörungen des Nicht-Spezialgebietes eben zu Standardkosten lernen können und damit auch die entsprechende Lehrersuche. Ob ihnen das etwas bringt, ist für die Systematik erst mal nachrangig.

 

Warum sollte ein Beschwörer chaotischer Dämonen mit einem neuen finsteren Lehrmeister auf einmal alle finsteren Dämonen als Grundzauber beschwören können, ein Luftbeschwörer mit einem Efreet als neuem Lehrmeister aber nicht alle Feuerelementare?

 

3. Bezüglich der Stärke der Bindung sehe ich das gerade bei Beschwörern nicht wie Du.

Nur weil es der erste Lehrer für einen DBe ist, steht er über allen anderen? So sentimental sind Beschwörer sicher nicht, insbesondere im Lichte von 1. betrachtet. Schüler müssen nicht ihr Leben lang den Grundschullehrer glorifizieren, in der weiterführenden Schule kann durchaus ein besserer und beliebterer auftauchen. Oder wenn der erste Lehrer nichts mehr zu bieten hat, wird nach einem besseren gesucht. Das würde ich von Machtmenschen wie Dämonenbeschwörern erwarten.

Und nochmal: bei EdA steht klar, welche Aura ein Beschwörer hat, wenn er diesen oder jenen Lehrer zu seinem gemacht hat. Und das können mehrere sein und mir ist nicht bekannt wo in den Regeln das Gegenteil steht.

Die (arkane - nehme ich mal an) Affinität (die ja auch die Aura von Wesen anderer Daseinsebenen ausmacht), von der Prodos spricht, ist für mich plausibel. Allerdings immer noch nicht, dass sie fix und ausschließlich an den ersten Lehrer gebunden sein soll, warum?

Der bemühte cDBe denkt sich in Grad 4: finster ist doch reizvoller und sucht sich einen Finsterlehrer (kann er ja nach 2.). Ab sofort lernt er nur noch Finsterbeschwörungen, die Übelsten (ja, keine Einortnung im Wertesystem, geht klar ;)). Er hat also von 1000 GFP bis 7000 GFP nur finsteres Zeug gelernt, also 7x mehr als seine anfänglichen Chaosbeschwörungen, und seine Affinität und damit seine Aura soll dämonisch sein statt finster im 7. Grad, weil er insgeheim doch an seinem ersten (lahmen) Lehrer hängt?

Sorry, das sehe ich echt anders.

Wenn die Aura vom ersten Leher erhalten bleibt - was ich nachvollziehen kann - so kommt in dem Fall sicher noch eine vom zweiten Lehrer dazu.

 

Hm, wahrscheinlich ist es die gelernte beschwörerische Grundstruktur oder -prägung, die durch den Kontakt mir dem ersten Lehrer aus einer anderen Daseinsebene entsteht, und nicht seine persönliche "Zuneigeung" zu ihm. Das leuchtet mir noch ein und erklärt warum Beschwörungen lernende andere ZAU keine Aura erhalten, wenn sie einen Lehrer suchen und finden. Die sind schon arkan geprägt durch ihr vorheriges magiegelerntes und ausgeübtes.

Das ist allerdings eine nicht durch Regeln fundierte Annahme. Wenn jemand eine unterstützende Passage in den Regeln hat, wüsste ich gerne davon.

Und dass dies bei DBe unveränderbar oder unergänzbar sein soll, leuchtet mir immer noch nicht ein. :plain:

 

Wenn Prados' Ausführungen offiziell sind, akzeptiere ich das und werde es so vertreten, allerdings immer mit dem Hinweis auf die ausgeführte Argumentation oben. Der jeweilige SL möge dann entscheiden.

Immerhin ist das offizielle für fiese Finsterbeschwörer eine fette Vorlage :yeah: erst im Hauptstudium so richtig aufzudrehen, den dämonischen Auraschein für immer in der Tasche. :headbang:

Aber da hat Solwac natürlich recht, das tut immer noch nichts zur Regelsache. ;)

 

Liebe Grüße,

M&M

 

diese weiteren, streckenweise durchaus humoristischen Schlüsse haben den Schönheitsfehler, auf der sehr willkürlichen Annahme von Punkt zwei zu basieren, was sie leider logisch etwas entwertet - ex falso quod libet... ;)

 

Liebe Grüße

Saidon

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Hallo Saidon,

 

ich kenne den Begriff "Seelenbindung" in Bezug auf die Aura nicht. Ist das eine Annahme von Dir, auf denen Du Deine weiteren Schlussfolgerungen stützt, oder kommt er aus dem Midgardregelwerk? Weiterhin kann ich auch keinen Zusammenhang zwischen der Aura einer Person (also auch die eines Beschwörers) und deren Grundzauber erkennen.

 

Grüsse Merl

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Auch nach den Midgardregeln kann jede Klasse eine Aura haben. Der entsprechende Charakter/NPC braucht bloß aus einer anderen Sphäre stammen ....

 

Midgardauren sind in erster Linie "Herkunftsauren", zeigen die Herkunft innerhalb des Multiversums und haben nichts mit der Gesinnung zu tun.

In "erster Linie" deshalb, weil das System nicht konsistent ist (dweomer könnte man noch zu den Elementarauren zählen und bardisch als Hinweis aufs Empyräum, aber für göttlich habe ich noch kein Prokrustesbett gefunden).

 

Ich orientiere mich daher in erster Linie an der "Verbundenheit" eines Wesens zu einer anderen Sphäre oder einem übernatürlichen Wesen. Als SL kann es bei mir schon mal Mehrfachauren und Wesen mit Auren und einer nichtpassenden Charakterklasse geben.

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Auch nach den Midgardregeln kann jede Klasse eine Aura haben. Der entsprechende Charakter/NPC braucht bloß aus einer anderen Sphäre stammen ....

 

Midgardauren sind in erster Linie "Herkunftsauren", zeigen die Herkunft innerhalb des Multiversums und haben nichts mit der Gesinnung zu tun.

In "erster Linie" deshalb, weil das System nicht konsistent ist (dweomer könnte man noch zu den Elementarauren zählen und bardisch als Hinweis aufs Empyräum, aber für göttlich habe ich noch kein Prokrustesbett gefunden).

 

Ich orientiere mich daher in erster Linie an der "Verbundenheit" eines Wesens zu einer anderen Sphäre oder einem übernatürlichen Wesen. Als SL kann es bei mir schon mal Mehrfachauren und Wesen mit Auren und einer nichtpassenden Charakterklasse geben.

 

Ich muss gestehen, über Sphärenverbundenheit habe ich nicht nachgedacht, passt dann beim Beschwörer aber sehr schön. Er erhält eben die Aura der Sphäre, mit der er das erste Mal in Kontakt getreten ist, denn das wird auch das einschneidenste Erlebnis in seinem (Zauberer-)Dasein gewesen sein...

 

Allerdings habe ich ein wenig Angst um die Seelen meiner verstorbenen Charaktere, wenn ich bedenke, dass der Totenbeschwörer eine finstere Aura hat. Heißt dass dann, die Geister aller Verstorbenen sind in der finsteren Hölle? :crosseye:

 

Und ich habe immer gehofft, meine gestorbene Or sitzt am Tisch der Götter... :cry:

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Hallo Saidon,

 

ich kenne den Begriff "Seelenbindung" in Bezug auf die Aura nicht. Ist das eine Annahme von Dir, auf denen Du Deine weiteren Schlussfolgerungen stützt, oder kommt er aus dem Midgardregelwerk? Weiterhin kann ich auch keinen Zusammenhang zwischen der Aura einer Person (also auch die eines Beschwörers) und deren Grundzauber erkennen.

 

Grüsse Merl

 

Hallo Merl,

 

der Begriff "Seelenbindung" stammt von mir. Ich gehe davon aus, dass die Aura ein Aspekt der Seele ist. Zum einen haben ausschließlich besselte Wesen eine Aura, zum anderen haben auch beseelte Untote, denen Anima und Astralleib fehlt, sowie Geisterwesen, die keinen Körper haben, eine Aura. Damit kann die Aura nur an der Seele hängen. Und die Aura wiederum zeigt die besondere Bindung zu einer übernatürlichen Macht an. Daher der Begriff Seelenbindung.

 

Den Zusammenhang mit den Lernkosten (und damit den Grundzaubern) habe ich Prados' Erläuterung zu seiner Regelantwort entlehnt. An irgendetwas muss es liegen, dass Beschwörer ihre erste Spezialisierung immer besser beherrschen werden als weitere Aspekte, und an der besonderen Loyalität zu ihrem ersten Lehrmeister wird es wahrscheinlich nicht liegen. Daher gehe ich von einer Seelenbindung zu dem entsprechenden Element, dem Prinzip oder der Sphäre aus.

 

Ich hoffe, jetzt alle Klarheiten beseitigt zu haben... ;)

 

Liebe Grüße

Saidon

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    • By Hiram ben Tyros
      Habe gerade die Spruchbeschreibung zu "Erkennen der Aura" (EdA) im Arkanum nachgelesen. Dort werden Priester, Druiden, Schamanen, Beschwörer, und weiße/schwarze Hexer explizit als Aurenträger benannt. Der Bardeund Ordenskrieger taucht hingegen in der Spruchbeschreibung nirgends auf. Dager meine Frage: Bekommen Barden ab Grad 11 ebenfalls eine Aura? Rein aus der Spruchbeschreibung von EdA würde ich sagen: Nein.
      Zitat aus der Sprichbeschreibung "Eine übernatürliche Aura haben Wesen, die wie Elementar- wesen und Dämonen von fremden Daseinsebenen stammen oder die in enger Verbindung zu den Göttern oder den Mächten des Lebens stehen. Dazu gehören auch ..." Da hier "dazu gehören auch" und nicht "dazu gehören unter anderem" steht interpretiere ich die Aufzählung als abschließend für alle Charakterklassen, die zum Zeitpunkt des Erscheinens des Kodex und Arkanums vorgestellt wurden. Dass auch Cjarakterklassen wie der Beschwörer aufgezählt sind wird im Regeltext selbst damit erklärt, dass diese als Gegenspieler auftreten können und nicht als Spielercharaktere vorgesehen sind. Daraus würde ich keine Erweiterungsmöglichkeit der Aufzählung im Rahmen der in diesen Regelwerken vorgestellten Charakterklassen ableiten. Eine Erweiterung der Aufzählung kann m.E. nur durch neue Regelwerke erfolgen in denen die Aura der neuen Klasse explizit erähnt wird.
       
      Was meint ihr? Ist diese Interpretation regelnkonform? Mir geht es nicht um Meinungen und Beispiele wie es in einzelnen Gruppen gehandhabt wird sondern ausschließlich um Regeltext.
    • By Läufer
      (Das ist eine Überarbeitung aus dem M4-Bereich)
       
      Elfenstahl. Kaltes Eisen. Die Schmiede von Aran. Zwergische Schmiedekunst. Die Moravischen Schmiedemeister. All das willst - nein - all das musst Du gesehen haben, bevor Du die Schmiede deines Oheims übernehmen wirst. Corrinis mag gut sein – aber jetzt ist es zu klein für Dich.
      Du bist zwar noch kein Meister Deines Faches, aber immerhin bist Du Deinem Oheim mittlerweile eine echte Hilfe und einfache Arbeiten überlässt er Dir auch schon alleine. Auch so manches andere hast Du gelernt, sogar mit dem Schreiben musstest Du Dich abgeben. Dazu hast Du kräftige Muskeln, und mit Schmiedhammer und Faust kannst Du Dich durchaus Deiner Haut wehren.
       
      Der Geselle ist jemand, der es gewohnt ist, in der Zivilisation zu leben und sein Auskommen mittels 'moderner' Technik zu finden. Oft sind es Handwerker, die danach trachten, ihre Kunst zu vervollkommnen und auf der Suche nach Meistern ihres Faches und herausragenden Exponaten ihres Gewerkes durch die Welt ziehen. Aber auch Berg- und Seeleute lassen sich mit dieser Charakterklasse beschreiben.
       
      Erschaffung:
      Alltag: 8 LE, Kampf: 1 LE, Körper: 4 LE, Wissen: 4 LE
      Waffen: 20 LE
      Typische Fertigkeiten: Entweder Gerätekunde
      oder Handwerk + eine für das Handwerk typische Fertigkeit + eine typische Waffe (Fertigkeit + Waffe insgesamt max. 6 LE)
      Stand +-0
      Waffen zu Spielbeginn: 3
       
      Hier als Bespiele einige Handwerke mit Leiteigenschaften, Typischen Waffen und Typischen Fertigkeiten:
      Handwerk(Schmied) – Leiteigenschaft Stärke, Typische Waffe: EschlW(Hammer) oder Zschlw(Stielhammer), Typische Fertigkeit: Athletik oder Naturkunde
      Handwerk(Schlosser) – Leiteigenschaft Geschicklichkeit, Typische Waffe: Dolch oder Hammer, Typische Fertigkeit: Schlösser öffnen
      Handwerk(Steinmetz) – Leiteigenschaft Stärke, Typische Waffe: EschlW(Hammer), Typische Fertigkeit: Athletik
      Handwerk(Zimmermann) – Leiteigenschaft Geschicklichkeit, Typische Waffe: EschlW(Handaxt), Typische Fertigkeit: Pflanzenkunde
      Handwerk(Bogenbauer) – Leiteigenschaft Geschicklichkeit, Typische Waffe: Bogen oder Armbrust, Typische Fertigkeit: Naturkunde
      Handwerk(Metzger) – Leiteigenschaft Stärke, Typische Waffe: Beil, typische Fertigkeit: Tierkunde
      Handwerk(Bergmann) – Leiteigenschaft Stärke, Typische Waffe: Eschlw (Hammer), Typische Fertigkeit: Blind orientieren* oder Athletik
      Handwerk(Seemann) – Leiteigenschaft Gewandheit, Typische Waffe: Stoßspeer oder Einhandschwert, Typische Fertigkeit: Boot fahren
      Handwerk(Blidenmeister) – Leiteigenschaft Geschicklichkeit, Typische Waffe: Armbrust, Typische Fertigkeit: Seilkunst
       
       
       
      Steigern:
      Alltag: 10
      Freiland: 30
      Halbwelt: 30
      Kampf: 20
      Körper: 10
      Sozial: 20
      Unterwelt: 20
      Waffen: 20
      Wissen: 20
        Ein paar Worte zu meinen Überlegungen:
      Der Geselle ist dort in seinem Element, wo die damalige Hochtechnologie zum Einsatz kommt – also Schlösser, Mechanismen, Werkzeuge. Darum hat erhält er die TE Alltag für 10 EP und kann Gerätekunde oder Handwerk als typische Fertigkeit wählen. Und darum erhält er auch Unterweltfertigkeiten für 20 EP. Gesellen sind zwar eher rechtschaffene Bürger, aber es hat z.B. ein Schlachter hat beim Meucheln lernen einen Vorsprung, ein Schlosser beim Schlösser öffnen, ein Baumeister beim Fallen entdecken. Das Feld der Halbwelt (Stehlen, Verstellen) liegt ihm eher nicht (1TE = 30EP), und seine Nahrung kauft ein Geselle eher auf dem Markt, statt sie sich selbst anzubauen oder gar zu erjagen; und er hat ja schließlich die notwendigen Fähigkeiten, sich das entsprechende Einkommen zu verdienen (Freiland: 1TE = 30EP). Soziale Interaktion und Gewalt sind nicht die Kernkompetenz des Gesellen (alles 1TE=20EP); durch seine beständige körperliche Arbeit ist er dort aber gut aufgestellt (Körper 1TE=10EP).
       
      Ich hatte den Gesellen am Händler orientiert und dann angepasst. Sehr überlegt habe ich bei Körper und Sozial – aber Eloquenz bei einem Handwerker kann ich mir nicht so recht vorstellen, außerdem wäre das zu nah am Händler gewesen.
       
      Der Geselle hat bei der typischen Fertigkeit die Wahl zwischen „Gerätekunde“ und „Handwerk+Fertigkeit+Waffe“. Formal erhält er also im zweiten Fall bis zu 6 LE mehr. Da ich aber bei der Fertigkeit ‚Handwerk‘ mit geringer EP-Ausbeute rechne, halte ich das für angemessen.
       
      Jetzt freue ich mich auf Kommentare und wünsche viel Spaß
      Zu den Sternen
      Läufer
    • By Mitel
      Hallo zusammen,
       
      mir ist erst vor kurzem aufgefallen, dass es in M5 ja ein paar Rassen-/Klassenkombinationen gibt, die es so vorher noch nicht gab.
      Unter Anderem kann ein Zwerg nun auch Magier werden.
       
      Als Artefakte schmiedender Thaumaturg oder in Steine ritzenden Runenmeister, als weiser Priester oder harter Streiter für die zwergischen Götter oder sogar mit Erd- und Feuerelementaren herumhantierenden Beschwörer hat man einen zaubernden Zwergen ja schon mal kennengelernt.
       
      Nun gibt es auch noch die Möglichkeit des elitären, belesenen, Vollmagiers.
      Von einem Zwergenmagier hab ich bisher noch nichts gehört. Weder in der klassischen Fantasy-Literatur, noch in anderen Rollenspielsystemen oder Computerrollenspielen. (Ausser World of Warcraft. Da gibts wohl Zwergenmagier, die aber kaum gespielt werden, da sie so untypisch scheinen.)
       
      Wie seht ihr das? Passt ein Zwergenmagier in euer Fantasybild, in euer Midgard?
      Wenn ja, wo würdet ihr ihn kulturell verorten? Warum geht ein Zwerg 'diesen' Weg der Magie? Hat ein Zwerg die Kontrolle des magischen Flusses vielleicht von den Berggnomen gelernt? (Steht vielleicht sogar irgendwas im QB?)
      Wenn nein, warum nicht? Warum scheinen Runenmagie, aber auch Beschwörungen und Wunder, zu einem Zwerg passend, aus eigener Kraft zu Zaubern aber nicht?
    • By Solwac
      Bei der Diskussion über eine Waffe mit finsterer Aura wurde die These aufgestellt, dass Schutzmaßnahmen wie z.B. Deckmantel zumindest in einigen Ländern problematisch wären.
      Ich kann dem überhaupt nicht zustimmen. Es gibt Länder mit Restriktionen für die Ausübung von Magie (z.B. wird sie gesellschaftlich auf in einer Magiergilde organisierte Zauberer beschränkt) und eventuell sind magische Artefakte zu registrieren. Aber die Anwendung von nicht finsteren Artefakten und Zaubern ist außerhalb dieser Einschränkungen kein Problem.
       
      Gerade Schutzartefakte werden ja gerade für den Einsatz auch von nicht zauberfähigen Personen hergestellt. Ein zumindest örtliches Verbot ist so aber nirgendwo erwähnt.
    • By Leah´cim
      Hallo,
      wie schätzt ihr die Spielbarkeit/Stärke, der durch das Kompendium hinzugekommenen neuenCharakterklassen ein.
      Fian, Wildläufer und Hexenjäger halte ich für eine spielbare Erweiterung, den Derwisch für ein nettes (jedoch zu länderspezifisches) Schmankerl, den Schattenweber für eine schönes Facette, um den Gnom für Spieler interssanter zu machen. Den Todeswirker halte ich eigentlich nur als NSC für nützlich.
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