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Ideen für ein Eis-Artefakt ?

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[Ich hoffe mal, der Thread ist hier richtig ... :blush:]

 

Für das nächste Abenteuer unserer Asornok-Kampagne fehlt mir noch eine

gute Idee für das Artefakt, das im Mittelpunkt des Abenteuers stehen soll.

 

Das Abenteuer spielt im nördlichen Fuardain, wo sich vor langer Zeit einige

mächtige Eiskreaturen bei einer Erwärmung des Klimas und dem damit ver-

bundenen Rückzug des Eises in eine Art von "Sommerschlaf" versetzt haben,

um bei dem nächsten Klimawandel und Vordringen des Eises wieder zu erwa-

chen.

Eine noch unbekannte mächtige Person oder Personengruppe versucht nun,

diese Eiskreaturen vorzeitig zu wecken, um mit ihrer Hilfe einen Klimawandel

einzuleiten - jedenfalls weit genug, um sich mit dieser Bedrohung beträcht-

liche politische Macht erpressen zu können.

Das Wecken einzelner Eiskreaturen ist allerdings mühsam und zeitraubend,

zumal der letzte Versuch dieser Art mit der Vernichtung eines Eisdämonen

endete (ein vorhergehendes Abenteuer).

 

Was ich nun bräuchte, wäre ein Artefakt, mit dem sich alle schlafenden Eis-

kreaturen im nördlichen Fuardain wecken und vielleicht auch kontrollieren las-

sen würden.

Gut, das könnte ich mir sicher ausdenken, aber das Ergebnis wäre leider wohl

eines meiner 08/15-Artefakte, und daher keine besondere Überraschung für

die Spieler.

 

Falls jemand eine gute Idee hat (jede Idee ist besser als meine es sind), oder

ein passendes Artefakt aus den Midgard-Quellen kennt, würde mich das sehr

freuen.

 

Vielen Dank schon mal im Voraus. :)

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Guest Marc

Das klingt so, als wären die Monster weit verteilt im Land? Und da ein Artefakt, dass die alle erreicht? Ist die Anzahl der Monster überschaubar?

 

Mir schwebt als praktikablerer Ansatz (weil nicht so mächtig, bzw. schon mächtig aber komplizierter) vor.

 

Irgendwann hatte ein Scherge des Bösen von allen inaktiven Monstern ein [$Stücke] eingesammelt. Dieses Säckchen bringt herzlich wenig, aber zusammen mit dem [$Artefakt] , kann man in der Nacht in der der [$Komet] erscheint an einem besonderen [$Ort] die Monster erwecken, wenn man noch ein [$Ritual] durchführt.

 

[$Stücke] + [$Artefakt] + [$Ort] + [$Ritual] + [böser Zauberer] = Biester aufgeweckt und unter Kontrolle

 

Das Abenteuer könnte nun sein, dass die Spieler verhindern wollen, dass die Komponenten zusammenkommen. Eventuell finden sie ja die [$Stücke], können damit aber nichts anfangen, werden aber um den scheinbar wertlosen Tand beraubt.

 

Und dann versuchen sie zu verhindern, dass den Bösen die anderen Dinge oder Informationen zufallen.

Edited by Marc
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[$Stücke] + [$Artefakt] + [$Ort] + [$Ritual] + [böser Zauberer] = Biester aufgeweckt und unter Kontrolle

Vielen Dank, das ist genau die Art von Denkanstoß, den ich brauchte. :D

 

Statt der Stücke der Monster würde ich wohl eher etwas Symbolisches neh-

men, beispielsweise Erde oder Stein von ihrem "Schlafplatz", so daß die Cha-

raktere nach Erbeutung des Materials später versuchen können, anhand der

Erde oder des Gesteins die "Schlafplätze" einiger Monster aufzuspüren.

 

"Artefakt + Ort + Ritual" läßt den Charakteren auch mehr Möglichkeiten, das

Vorhaben zu verhindern oder zu stören.

 

Yep, danke. :thumbs:

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Hallo rust,

 

ich lasse meinen Gedanken mal freien Lauf:

 

Für die Erweckung stelle ich mir ein Ritual vor, in dessen Mittelpunkt magische Kräfte auf ein Artefakt übertragen werden. Den "Rohling" für das Artefakt gibt es vorher schon.

 

Die Erweckung findet in einer verschneiten Senke unter einem Knotenpunkt von magischen Kraftlinien statt. Dabei steht eine Kugel aus Eis (wurde durch Vereisen erschaffen) im Mittelpunkt. Die Kugel selbst hat ein schönes Muster von Schneeflocken auf der Oberfläche. Um Kreaturen befehligen zu können reicht ein Willensakt. Die Kugel muss dafür an dem Ort des Rituals verbleiben (entsprechend geschützt, versteht sich). Vielleicht schwebt sie in einer blau, lodernden Flamme, oder etwas in der Art.

 

Grüße,

Gindelmer

Edited by Gindelmer
erschneiten => verschneiten
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Für die Erweckung stelle ich mir ein Ritual vor, in dessen Mittelpunkt magische Kräfte auf ein Artefakt übertragen werden. Den "Rohling" für das Artefakt gibt es vorher schon.

 

Die Erweckung findet in einer erschneiten Senke unter einem Knotenpunkt von magischen Kraftlinien statt. ...

Herzlichen Dank, auch diese Idee gefällt mir sehr gut und paßt sehr gut. :thumbs:

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Warum immer ein Artefakt und nicht politisches Geschick + Charisma + Führungsstärke?

 

Ich denke da gerade an Arthas aus Warcraft 3 (um dem vorzubeugen, ich bin keiner von den World-of-Warcraft-ern, habe aber lange das Strategiespiel gespielt).

 

Interessant finde ich diesbezüglich die Resistenz Untoter gegen Kältezauber, auf die sich die Kreaturen des Eises wohl vornehmlich stützen. Untote sind ja jetzt auch ziemlich klischeehaft. Mir fällt deshalb ein Zauber aus dem "Meister der Spähren" ein, der glaube ich Todeshaut heißt, der den Zauberer nicht zum Untoten macht, ihm aber die Eigenschaften eines solchen verleiht und ein bisschen das Aussehen an die Untoten angleicht (aber nur ein bisschen!). Eine eindrucksvolle Person (gestandener Kämpe) mit einer Rüstung (da gefällt mir auch die von Arthas aus WC3; da sieht man den Todes-Aspekt ja direkt), die permanent diesen Zauber wirkt, würde den Träger vor den Kältezaubern schützen. Auch finde ich die Idee, dass immer Zauberer die Anführer der Bösen sein sollen seltsam, ist bei den Guten ja auch nicht so.

So wie ich das sehe sind die Kreaturen des Eises ja auch durchaus zaubermächtig und da schindet vielleicht auch gerade ein Kämpfer mit herausragenden Führungsqualitäten Eindruck, der die Truppen sinnvoll einzusetzen weiß (Kampftaktik u.a.m.).

Die Figur hat sich im Kampf gegen die Eiskreaturen bewiesen und deshalb haben sie ihn als Anführer anerkannt. [...]

 

P.S. Links zu den Render-Videos, in denen dieser Todesritter Arthas gut in Szene gesetzt wird. In einem der Videos zieht er sich auch eine Krone auf, die im die Macht über die Untoten verleiht. Vielleicht wäre das auch noch eine Möglichkeit: Rüstung mit Todeshaut + Krone/Artefakt mit Macht über magische Wesen, Macht über Menschen, Macht über belebte Natur (je nachdem, welche Wesen den alle beeinflusst werden sollen).

 

http://www.youtube-nocookie.com/watch?v=M5w10jLmag8

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Warum immer ein Artefakt und nicht politisches Geschick + Charisma + Führungsstärke?

Eigentlich dachte ich an beides, eine Persönlichkeit mit politischem Geschick,

Charisma und Führungsstärke, die ein Artefakt einsetzt, um ihre Ziele zu er-

reichen.

Ein Mensch sollte es allerdings nicht sein, denn er hätte von einer tatsächli-

chen Rückkehr des Eises keinen Vorteil zu erwarten - also eher eine Eiskrea-

tur, die sich als Mensch ausgibt und ihren Helfern gegenüber nur vorgibt, er-

presserische politische Ziele zu verfolgen.

Diese Person wäre auch nicht wirklich ein Anführer der "Bösen", denn aus ih-

rer Sicht versucht sie ja nur, ihre Freunde und Verwandten zu befreien, um

dann gemeinsam mit ihnen wieder über ihr einstiges Reich zu herrschen - in

ihren eigenen Augen wäre diese Person ein "Guter".

Bei der Auswahl ihrer Helfer kann sie allerdings nicht allzu wählerisch sein, da

muß sie sich zwangsläufig eher finsterer Gestalten bedienen, da andere Men-

schen kaum mit ihren Methoden und ihrem Ziel einverstanden wären - aber

es sind ja nur Menschen, so weit unter den Eiskreaturen wie Tiere unter den

Menschen.

 

Ich werde sehen, ob ich den Hintergrund dieses Teiles unserer Kampagne so

weit lesbar habe, und ihn dann im Asornok-Thread posten.

 

Auf jeden Fall ganz herzlichen Dank für Deine Ideen, sie würden beispielsweise

sehr gut für einen der engeren Helfer des "Eisprinzen" passen. :)

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Also ich hatte noch die Idee, dass das Artefakt wie ein großer Eiszapfen aussieht und erfordert, dass man es in eine Eisfläche rammt, wo es dann alle Eiswesen, die mit dieser Eisfläche in Berührung sind, stärkt. Stärken war der ursprüngliche Zweck des Artefakts, jetzt wird es zum Wecken zweckentfremdet. Und dadurch wird es umso mächtiger, je größer die Eisfläche ist, in der es gewirkt wird. Passt ja auch gut zu der Kombination mit dem Ort.

 

Einschränkungen: Erforderliches Aufladeritual und Maximalentfernung X und AP-Kosten pro Wesen oder pro 5 Grade (Oops, da waren 50 Eistrolle unter dem Eis? Übermächtiger "Eisprinz" ist erschöpft. Dafür sind die Eistrolle wach und schützen ihn, sobald sie völlig aufgestanden sind, was in der nächsten Runde des Fall sein wird. Und ist das etwa Kraut Konz, das der Eisprinz da aus der Tasche zieht? Gleich hat er es gemampft, es sei denn, du kannst in genau diesem Augenblick einen Pfeil durch seine Kehle schießen...).

 

Vielleicht kannst du was damit anfangen,

Y_sea

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    • By Fabian Wagner
      Hallo,
      ich plane das Abenteuer Der zerbrochene Ring in Kürze zu leiten. Gibt es bereits Erfahrungen mit dem Abenteuer? Würde mich über konstruktive Hinweise freuen!
    • By KoschKosch
      Der Sternensee befindet sich in Clanngadarn, nördlich des Penprydyn-Gebirgszugs. Es ist ein malerischer See, dessen Grund wie abertausend Sterne blinkt und in dem zuweilen grüne und blaue Lichtbahnen aufleuchten und auf dem Grund tanzen. Er liegt in einem grünen Tal, fernab von menschlichen Siedlungen.  An seinen Ufern, großteils im Uferwald verborgen, stehen 13 große Findlinge.    Im See zu schwimmen oder darüber zu fahren ist kein Problem, doch sollte man ganz in ihm eintauchen...  Der Sternensee befindet sich in Clanngadarn, nördlich des Penprydyn-Gebirgszugs. Es ist ein malerischer See, dessen Grund wie abertausend Sterne blinkt und in dem zuweilen grüne und blaue Lichtbahnen aufleuchten und auf dem Grund tanzen. Er liegt in einem grünen Tal, fernab von menschlichen Siedlungen.  An seinen Ufern, großteils im Uferwald verborgen, stehen 13 große Findlinge. Einer für jeden Mond des Jahres. Ein sehr aufmerksamer Begutachter erkennt sie vielleicht unter all dem Moos und Bewuchs als Menhire und als Träger des Zaubers, der auf ihm liegt.    Im See zu schwimmen oder darüber zu fahren ist kein Problem, doch sollte man ganz in ihm eintauchen, so...    ...kehren sich Himmel und Erde um und statt auf einer Wasserfläche steht oder liegt man auf einer Eisschicht auf demselben See, allerdings in einer fortwährenden Winterlandschaft. Die Lichter, die am Grund zu sehen waren, entpuppen sich als Sterne und die leuchtenden Schleier und Bahnen als Nordlichter. Es ist bitterkalt. Am Rand des Sees stehen dunkle Fichten im tiefen Schnee.    In dieser Landschaft gibt es keine Bewegung und auch keinen Wind. Außer den Nordlichtern gibt es keine Bewegung.    Unter der dicken Eisschicht zeichnet sich ein undeutliches Bild des Himmels der anderen Seeoberfläche ab. Der, von der der Abenteurer gekommen ist. Potenziell also auch ein klarer blauer Himmel mit einer strahlenden Sonne oder ein regnerischer Himmel mit Blitz und - unhörbarem - Donner.    Dieser See wurde in grauer Vorzeit verzaubert. Druiden schufen ihn als Falle für die zaubermächtigen Thursen, denen nicht Einhalt zu gebieten war. Auf seiner eisigen Seite steht die Zeit still. Sie ist ein Standbild der Gegend, wie sie vor 2000 Jahren aussah. Tiere und viele Pflanzen waren durch das EIS gestorben oder vertrieben worden und es war nur ein tief verschneites, trostloses Land übriggeblieben. Wer weit genug geht, erreicht an den Rändern der Landschaft einen dichten Nebel, der wie ein Portal direkt in die Eisöden von Tuomela führt. Die Druiden wollten die Thursen nicht töten, nur zurück in ihre Heimat werfen.    Der Spiegel des Sees kann nur von druidischer Magie durchdrungen werden. Feuerbienen schlagen beispielsweise ein kleines Loch in das Eis, das schnell wieder zufriert. Ein Flammenkreis bringt die Person, die von ihm umgeben ist, langsam aber sicher hindurch. Ein Ring des Lebens schafft ein so großes Loch, dass eine ganze Gruppe in aller Eile hindurchklettern kann, bevor es wieder zufriert.    Auf der anderen Seite angelangt durchbricht man die Wasseroberfläche und ist gerettet - falls man das Ufer schwimmend oder sonstwie und ohne unterzutauchen erreicht!    Die Ältesten der Druiden und manch ein besonders gelehrter Barde mögen noch von dem See wissen oder zumindest, welche Gefahr von ihm droht. Den Meisten anderen ist er nicht bekannt oder zumindest nicht als Zaubersee.    Wenn ein Spielleiter möchte, kann er zusätzlich noch einführen, dass nur nichtmetallische Gegenstände durch den Wasserspiegel gelangen können - alle anderen sinken unbergbar auf den Grund des - echten - Sees. Dort würden dann auch einige unglaubliche Thursenschätze liegen, deren Magie dem Rost und der Zeit standgehalten haben.Man sollte aber im Blick haben, dass die Abenteurer "auf der anderen Seite" dann höchst wahrscheinlich über keinerlei Überlebenswerkzeug verfügen werden und das kann bei der Witterung schnell zum Problem werden. 
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    • By KoschKosch
      Der Sternensee befindet sich in Clanngadarn, nördlich des Penprydyn-Gebirgszugs. Es ist ein malerischer See, dessen Grund wie abertausend Sterne blinkt und in dem zuweilen grüne und blaue Lichtbahnen aufleuchten und auf dem Grund tanzen. Er liegt in einem grünen Tal, fernab von menschlichen Siedlungen.  An seinen Ufern, großteils im Uferwald verborgen, stehen 13 große Findlinge. Einer für jeden Mond des Jahres. Ein sehr aufmerksamer Begutachter erkennt sie vielleicht unter all dem Moos und Bewuchs als Menhire und als Träger des Zaubers, der auf ihm liegt.    Im See zu schwimmen oder darüber zu fahren ist kein Problem, doch sollte man ganz in ihm eintauchen, so...    ...kehren sich Himmel und Erde um und statt auf einer Wasserfläche steht oder liegt man auf einer Eisschicht auf demselben See, allerdings in einer fortwährenden Winterlandschaft. Die Lichter, die am Grund zu sehen waren, entpuppen sich als Sterne und die leuchtenden Schleier und Bahnen als Nordlichter. Es ist bitterkalt. Am Rand des Sees stehen dunkle Fichten im tiefen Schnee.    In dieser Landschaft gibt es keine Bewegung und auch keinen Wind. Außer den Nordlichtern gibt es keine Bewegung.    Unter der dicken Eisschicht zeichnet sich ein undeutliches Bild des Himmels der anderen Seeoberfläche ab. Der, von der der Abenteurer gekommen ist. Potenziell also auch ein klarer blauer Himmel mit einer strahlenden Sonne oder ein regnerischer Himmel mit Blitz und - unhörbarem - Donner.    Dieser See wurde in grauer Vorzeit verzaubert. Druiden schufen ihn als Falle für die zaubermächtigen Thursen, denen nicht Einhalt zu gebieten war. Auf seiner eisigen Seite steht die Zeit still. Sie ist ein Standbild der Gegend, wie sie vor 2000 Jahren aussah. Tiere und viele Pflanzen waren durch das EIS gestorben oder vertrieben worden und es war nur ein tief verschneites, trostloses Land übriggeblieben. Wer weit genug geht, erreicht an den Rändern der Landschaft einen dichten Nebel, der wie ein Portal direkt in die Eisöden von Tuomela führt. Die Druiden wollten die Thursen nicht töten, nur zurück in ihre Heimat werfen.    Der Spiegel des Sees kann nur von druidischer Magie durchdrungen werden. Feuerbienen schlagen beispielsweise ein kleines Loch in das Eis, das schnell wieder zufriert. Ein Flammenkreis bringt die Person, die von ihm umgeben ist, langsam aber sicher hindurch. Ein Ring des Lebens schafft ein so großes Loch, dass eine ganze Gruppe in aller Eile hindurchklettern kann, bevor es wieder zufriert.    Auf der anderen Seite angelangt durchbricht man die Wasseroberfläche und ist gerettet - falls man das Ufer schwimmend oder sonstwie und ohne unterzutauchen erreicht!    Die Ältesten der Druiden und manch ein besonders gelehrter Barde mögen noch von dem See wissen oder zumindest, welche Gefahr von ihm droht. Den Meisten anderen ist er nicht bekannt oder zumindest nicht als Zaubersee.    Wenn ein Spielleiter möchte, kann er zusätzlich noch einführen, dass nur nichtmetallische Gegenstände durch den Wasserspiegel gelangen können - alle anderen sinken unbergbar auf den Grund des - echten - Sees. Dort würden dann auch einige unglaubliche Thursenschätze liegen, deren Magie dem Rost und der Zeit standgehalten haben.Man sollte aber im Blick haben, dass die Abenteurer "auf der anderen Seite" dann höchst wahrscheinlich über keinerlei Überlebenswerkzeug verfügen werden und das kann bei der Witterung schnell zum Problem werden. 
    • By Drachenmann
      Die derzeitige Diskussion bewegt mich dazu, ein Artefakt für Zwerge vorzustellen, verbunden mit der Frage, was ihr denn so davon haltet?
      Meine Motivation dafür war damals das Gefühl von Unbefriedigung im Umgang mit dem Hort,
      den ja jeder Zwerg anlegen muss und in dem er bevorzugt wertvolle kunsthandwerkliche Gegenstände ablegt.
      Da das nun mal so ist, fehlte mir dabei die Möglichkeit, den Hort meines Zwerges repräsentativ zu gestalten,
      denn wofür sonst sollte er denn solche Gegenstände sammeln?
      Außerdem war mir bei dem ganzen Konzept nie so ganz klar, wo denn das ganze Geraffel eigentlich bleibt,
      da noch nicht einmal der Zwerg als Eigentümer darauf zurückgreifen kann?
      Und da auch dies so in den Regeln steht (DFR S.167), kann der Hortinhalt nach meiner Lesart auch nicht gestohlen werden.
      Das wiederum aber bedeutet für mich, dass diese anwachsende Menge von Kostbarkeiten auch nicht ständig von ihrem Besitzer durch die Landschaft geschleppt werden muss.
      Wo also bleiben die ganzen schönen Dinge, die ein Zwerg im Laufe der Zeit so ansammelt?
      Meine Antwort auf diese Frage ist *Tusch*
      der Schlüssel zum Hort:
      -----------------------------
      Soso, ich soll Euch eine Geschichte von Zwergen erzählen?
      Dann macht es Euch bequem, rückt zusammen und sperrt die Ohren auf:
      Wie Ihr wisst, erlebte ich einige meiner abenteuerlichen Reisen auf unserer wunderbaren Welt gemeinsam mit einer Gruppe von Zwergen.
      Viele der Gerüchte über ihr seltsames Verhalten entspringen der Unkenntnis, und eines von ihnen ist ganz bestimmt unwahr,
      nämlich dass Zwerge sich unkameradschaftlich verhielten!
      Mir zuliebe unterhielten sie alle sich in einer Sprache, derer ich mächtig war, sogar abends am Feuer in der Wildnis, wenn doch nun jeder besonders von Heimweh geplagt wird.
      Eines Abends kreisten die Gespräche um Familie und Kindheit und nach kurzer Zeit wurden fröhliche Anekdoten erzählt, nur von unterdrücktem Lachen unterbrochen.
      Doch dann fiel unvermittelt das Wort Hortpate, worauf tiefes Schweigen folgte.
      "Ach, ja..." seufzte da der eine, "was er jetzt wohl so treibt?" ein anderer, der dritte räusperte sich: "Ich hol' mal Holz..."
      Als sie meinen fragenden Blick bemerkten, klärten die Zwerge mich auf:
      Der Erhalt des ersten persönlichen Besitzes eines jeden Zwerges bildet Anlass zu einer freudigen Zusammenkunft seiner Familie und ihres Freundeskreises.
      Dann stehen sie im Kreis um die Wiege und schauen erwartungsvoll zum Hortpaten des Säuglings.
      Die Bitte, Hortpate zu sein, gilt als große Ehre und Ausdruck tiefer Freundschaft.
      Obwohl mit der Annahme keinerlei Verantwortung für das weitere Wohlergehen des neugeborenen Zwerges verbunden ist,
      fühlen viele Hortpaten sich doch aus freien Stücken zu dieser Aufgabe hingezogen.
      Der Hortpate befindet sich im Kreis mit den anderen Zwergen, er steht am Fußende der Wiege. Nun zeigt er der Runde den Hortschlüssel, den er gewählt hat.
      Die versammelten Verwandten und Freunde äußern sich beifällig und zustimmend, dann legt der Hortpate sein Geschenk dem Säugling in die Hand.
      Die Verarbeitung eines solchen Schlüssels ist in jedem Fall ausgesucht hochwertig, doch Material und Gestaltung drücken vieles aus:
      Die Achtung vor dem Handwerk, das die Eltern des Kindes ausüben ebenso wie die Liebe des Hortpaten zum eigenen Beruf,
      gesellschaftliche Stellung genauso wie persönlichen Wohlstand, auch den Wunsch, dem beschenkten Kind möge dieses oder jenes Schicksal zuteil werden.
      Nachdem dieser Bericht meiner zwergischen Freunde meine Neugier geweckt hatte, zogen einige von ihnen stolz ihre Hortschlüssel hervor:
      "Meine Familie betreibt schon immer eine Silberschmiede" begann der eine "und mein Hortpate ist Steinmetz."
      Er hielt ein handlanges Hämmerchen aus Silber, in dessen Kopf seltsame Symbole graviert waren:
      "Dies hier ist die Meisterpunze meines Hortpaten und dies das Zeichen der Steinmetze. Auf dem Hammerstiel steht mein Name."
      Ein anderer zeigte mir einen Schlüssel in Schwertform aus einem dunklen Metall, dessen Klinge mit winzigen Runen bedeckt war, die im Mondlicht zu glühen schienen:
      "Mein Hortpate war Priester, er..." Seine Augen glänzten feucht und er räusperte sich: "Und mein Vater ist ein Thaumaturg."
      Der Schlüssel des dritten Zwerges war ein faustgroßer Knauf aus Halbedelstein mit einer flachen Stelle, auf der ein Goldblech mit Runen aufgebracht war,
      der eines vierten sah aus wie ein handtellergroßer Ritterschild, auf den ein Harnisch graviert war.
      Jeder der Schlüssel schien für seinen Besitzer mit einer Unzahl von persönlichen Erlebnissen verbunden zu sein, was mich nicht im geringsten verwunderte.
      Ich glaubte, verstanden zu haben:
      Jedes Zwergenkind bekam also nach seiner Geburt den ersten persönlichen Besitz von einem Freund der Familie geschenkt, aha.
      Ich konnte gut nachfühlen, mit welchen Erinnerungen ein solcher Gegenstand beladen war und welchen Trost er seinem Träger fern der Heimat bieten konnte.
      Da grinsten die Zwerge mich zunächst belustigt an, erklärten mir dann jedoch sehr ernsthaft: Nur mit diesem Schlüssel kann der Beschenkte seinen Hort betreten.
      Auch kann niemand außer ihm selbst diesen Schlüssel bedienen, jeder Zwerg ist durch ihn mit seinem Hort auf immer untrennbar verbunden.
      Diese Erläuterung erschien mir zunächst verblüffend einfach und eingängig - bis auf eine winzige Kleinigkeit:
      Was bei allen Göttern mochte ein Hort sein?
      Überrascht und augenscheinlich verunsichert blickten sich die Zwerge über das Feuer hinweg an,
      kratzten sich im Nacken, strichen sich durch den Bart und zogen nachdenkliche Gesichter.
      Einer nach dem anderen schüttelte langsam und ablehnend den Kopf, keiner von ihnen sah zu mir.
      Ich begriff: Bis zu meiner Frage war für einen Augenblick lang eine Schranke gefallen, hatten sie vergessen, was sie alle verband und mich unüberbrückbar ausschloss.
      Sie waren Zwerge, ich war keiner, würde niemals einer sein und deshalb viele ihrer Sitten niemals verstehen können.
      Doch dann, gerade in dem Augenblick, als die Stille unangenehm wurde, erhob sich einer von ihnen,
      glättete seinen weißen Bart, zeigte mit dem Finger auf mich und sprach: "Du, Kamerad! Ich lade dich in meinen Hort ein; komm mit!"
      Wir entfernten uns vom Feuer und gingen eine Weile hin und her, scheinbar ziellos.
      Einige Male blieben wir vor großen Findlingen stehen, die der Veteran dann umrundete, misstrauisch untersuchte, sie beklopfte und manchmal sogar an ihnen roch.
      Keiner der großen Steine schien seinen Ansprüchen zu genügen, bis er vor einem zu stehen kam,
      dessen steil aufragende Flanke knapp über Kopfhöhe in einer scharfen Bruchkante endete und als tiefe Einwölbung im Boden verschwand.
      Zufrieden brummte der alte Zwerg, zog seinen Schlüssel und zeigte ihn mir kurz.
      Er war geformt wie eine kleine Spitzhacke und der Zwerg erklärte mir:
      "Bergleute seit Anbeginn der Zeiten. Alle Schlüssel in unserer Familie sehen so aus, immer schon. Tradition, du verstehst."
      Zuerst spuckte er auf den Felsen, dann auf den Schlüssel.
      Anschließend presste er mit Schwung das Metall auf die feuchte Stelle im Stein und trat einen Schritt zurück.
      Ich hörte ein Knirschen wie tief aus dem Felsen heraus, es wurde langsam lauter und schien sich zu nähern, dann platzten Splitter aus der Oberfläche.
      Zuletzt hörte ich ein kurzes dumpfes Geräusch, während sich ein Teil der Oberfläche bewegte.
      Beherzt griff der Zwerg in den Felsspalt und zog die Tür auf, die sich soeben im Gestein gebildet hatte.
      "Willkommen! Tritt ein, bring Glück herein!"
      Ich sah eine Treppe hinunter, so steil, dass mir schwindelte.
      Sie schien direkt aus dem Stein gehauen zu sein, genau wie die grob behauenen Wände, die einander in einer niedrigen Bogendecke trafen.
      In regelmäßigen Abständen wurde dieser Abgang von verkeilten Balkenkonstruktionen gestützt wie in einem Bergwerk.
      Den Türsturz des Eingangs und die Wände beleuchteten Halbkugeln wie aus Glas.
      "Die Leuchtsteine habe ich im Grenzbereich des EIS gebrochen, fast wäre ich dabei drauf gegangen..." meinte der Zwerg nicht ohne Stolz.
      Die Decke war niedrig, für Zwerge bemessen. Ich stolperte mehr, als dass ich ging;
      erst als ich mich auf Anraten meines Gastgebers hin umdrehte und die Treppe wie eine Leiter rückwärts hinabstieg, ging es besser.
      Sogar ein Geländer war angebracht:
      "Orkspieße, ich war jung und wild damals und hatte mich freiwillig gemeldet. Dachte, jetzt wäre ich ein großer Krieger und wollte mich damit schmücken..."
      Ich fühlte mich zu einer Antwort gedrängt: "Keine falsche Bescheidenheit, es sind immerhin Trophäen deiner Kämpfe!"
      Meine Stimme klang dumpf in dem engen Gang, außerdem begann mich die ungewohnte Art der Fortbewegung anzustrengen, ich keuchte leicht.
      Über mir antwortete der Zwerg: "Danke, ich merke, mein Gast weiß die Einladung zu schätzen."
      Da vermeinte ich zu verstehen, was ein Zwergenhort ist: Eine zauberische Erinnerungskammer - doch damit sollte ich gründlich falsch liegen!
      In einer Wendelung der Treppe stand ich staunend vor einer Nische, ausgefüllt mit dem tönernen Standbild einer monströsen Figur,
      fremdartig bekleidet, behängt und ausgestattet mit offensichtlich magischen und überaus wertvollen Accessoires.
      "Wer soll das sein?" fragte ich vorsichtig.
      "Dieser Arracht trat mir dort entgegen, woher die Leuchtsteine stammen. Störe dich nicht an der Tonfigur, die ist nur provisorisch;
      ich habe eine Marmorstatue in Auftrag gegeben, zu Ehren meines Gegners und damit sein Schmuck besser zur Geltung kommt:
      Schau hier, allein die Halskette ist wenigstens fünfzehnhundert wert..."
      Wohl eine halbe Stunde lang erging mein Gastgeber sich nun in der Schilderung seines einsamen Kampfes untertage gegen den Arracht,
      uralte Zauberei und Bösartigkeit gegen Schlachtbeil und unbeugsamen Zwergenwillen!
      Mit einfachen Worten und leuchtenden Augen rollte er vor mir ein Kriegerepos aus, mit dem er mich in seinen Bann schlug, bis er schließlich fragte:
      "Hast du mitgerechnet? Ich habe in diesem einen Kampf mehr als siebentausend erbeutet, und jetzt kommst du!"
      Am Fuße der Treppe gelangten wir in einen niedrigen Gang, von dem aus Nischen abgingen und beleuchtet von goldenen Laternen, auf die mein Gastgeber deutete und dabei missmutig schnaufte:
      "Finstermagier, kein starker Gegner, wie ich heute weiß. Hat mich trotzdem eine Allheilung gekostet, am bittersten waren die Kosten für die Reise in den Berg dafür.
      Und dann stellte sich heraus: Die Laternen sind nur vergoldet..."
      In einer der Nischen kniete eine Sandsteinstatue, mit einer dunklen Robe behängt, verzweifelt und in bittender Stellung, den Stab in den flehentlich erhobenen Händen.
      "...ist leicht kitschig, ich weiß, aber damals wollte ich sein Leiden vor meinem finalen Schlag festhalten. Heute würde ich ihn anders gestalten, aber das Wichtige, schau hier:"
      Er zog eine Handvoll schwarzer Kugeln aus einer der Robentaschen, "Jede dieser Perlen bringt mindestens vierhundert!"
      So ging es weiter, in jeder Nische waren Kostbarkeiten arrangiert, standen Truhen,
      hingen wertvolle Teppiche an den Wänden und lagen Dinge auf kleinen Säulen, gebettet auf Pelzen, Samt, Brokat oder Seide.
      Ein großes albisches Schwert, Rüstung, Helm, Schild:
      "Vorkämpfer, guter Mann, hat mir das letzte abverlangt! Alles in allem schlappe achthundert, aber das Fell, auf dem alles liegt, das ist von einem schwarzen Einhorn, mindestens zweitausend!"
      Unter einer großen goldenen Deckenlampe ein aufgebautes Skelett in glänzender Rüstung, gekrönt und mit Schlachtbeil:
      "Die Lampe habe ich aus Eschar, etwa elfhundert. Schlachtbeil und Krone sind aus Waeland, sieh doch mal die Bernsteine, wie schön!
      Allein die bringen sieben-, achthundert!
      Die Rüstung gehörte einem scharidischen Fürsten, auch ohne Schild und Schwert ist sie fast zweitausend wert!
      Der Knochenhaufen aber ist mir das Liebste im Ensemble, der hätte mich fast geschafft..."
      Wie lange wir so flanierten, vermag ich bis heute nicht zu sagen.
      Tatsächlich glaube ich, die Zeit verging an diesem seltsamen, unwirklichen Ort anders als in der Außenwelt.
      In der letzten Nische stand im roh behauenen Stein eine einzelne kleine Stele aus schwarzem Marmor, dorniges Blattwerk aus Goldblech rankte an ihr empor.
      Eine einzelne goldene Rosenblüte streckte sich mir entgegen, noch nie hatte ich eine so schöne Arbeit gesehen. Neugierig trat ich näher.
      Auf der Stele lag ein verkrustetes Stück Irgendwas, halb so lang wie mein kleiner Finger.
      Als ich zu meinem Gastgeber blickte, wirkte der fast verlegen.
      "Eines Tages hob ich eine Trollhöhle aus, in einer Grube fand ich ein kleines Orkmädchen. Sie hielt mir ein Stück altes Brot hin und fragte: 'Bist du auch so hungrig? Ich teile mit dir!"
      Mein Gastgeber betrat die Nische nicht, fast schien es, als scheue er davor zurück.
      "Die Stele übrigens kommt aus dem Haushalt eines berüchtigten Finsterzauberers in Moravod, ebenso das goldene Blattwerk; Gesamtwert etwa tausend..."
      Nach dem weiteren Schicksal des Orkmädchens wagte ich nicht zu fragen...
      Als wir anschließend dort unten beisammen saßen, nach Zwergensitte tranken und mein Gastgeber die Geschichten zu ausgewählten Lieblingsstücken vertiefte,
      beugte er sich unvermittelt zu mir und meinte:
      "Zur Sitte gehört übrigens, niemals darüber zu sprechen, was einer im Hort eines Zwerges gesehen hat."
      Mir war klar, wie todernst er das meinte, obwohl er lächelte.
      Ich war sehr ergriffen, schlagartig wusste ich um die Größe des Geschenks, das mein Gastgeber mir erbracht hatte.
      Was er mir zeigte, war weitaus mehr als nur ein wirres Sammelsurium von angehäuften Schätzen und Erinnerungen;
      mir war, als habe er mich direkt in sein Herz geführt und mir dort sein Innerstes offenbart.
      Sehr viel später saßen wir wieder am Feuer bei den anderen.
      Neugierig blickten sie mich an, und einer fragte nach einer Weile gemeinsamen Schweigens:
      "Weißt du nun, was ein Zwergenhort ist, Kamerad?"
      Ich zögerte und sah in die Runde.
      In der Gesellschaft dieser bärtigen Gesellen fühlte ich mich geborgen, doch zugleich so weit entfernt von ihnen, als würden Meere uns trennen.
      "Ja und nein. Ich habe einen Hort erblickt, aber seine Bedeutung werde ich wohl niemals verstehen."
      Da grinste der junge Zwerg mich breit an:
      "Da gibt es nichts zu verstehen: Du hast den Hort eines Zwerges besucht, der völlig irre ist und volltrunken durch sein Leben schwankt!"
      "Pah, und das sagt einer, dessen Hort kleiner ist als die Besenkammer meiner Oma," konterte mein Gastgeber, "und jetzt gehen wir schlafen!"
      So endete dieser Abend, an dem ich erfuhr, was ein Zwergenhort ist, und so endet meine Geschichte für heute.
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      Funktionsweise des Hortschlüssels:
      göttliches, personengebundenes, unkaputtbares und rein narratives Artefakt ohne Spielrelevanz > Fluff > ABW=0
      - Zugang zum eigenen Hort > Räumlichkeiten in den göttlichen Gefilden der Zwerge
      - Bei Diebstahl wirkt sofort eine "Verpflichtung" auf den Dieb, den Hortschlüssel unverzüglich zurückzugeben (keine Resi)
      - Bei Verlust automatische Wirkung auf den Eigentümer wie "Dinge wiederfinden"
      - Eine Unterbrechung der Verbindung zwischen Zwerg und Schlüssel ist auf Midgard unmöglich, auch nicht durch Heimstein oder Deckmantel
      Funktion und Funktionsweise des Horts:
      Ein Hort wesentlich mehr als eine begehbare Schatzkiste!
      Er ist in seiner Gesamtheit Ausdruck und Manifestation der Persönlichkeit seines Eigentümers; kein Hort gleicht dem anderen.
      Die Größe der Räumlichkeiten eines Horts wächst nicht nur automatisch mit der Menge der deponierten Gegenstände,
      sondern auch ihre Gestaltung und Ausstattung ist abhängig von der inneren Haltung und den persönlichen Vorlieben des Zwerges.
      Um seinen Hort zu betreten, benötigt der Zwerg eine unbearbeitete naturbelassene Felsoberfläche, die er als geeignet für eine Tür empfindet.
      Auch hier unterscheiden sich die Geschmäcker:
      Der eine Zwerg lehnt Kalkstein ab, der andere bevorzugt flechtenbewachsene Felsen, der dritte nahezu waagerechte Gesteinsflächen.
      Nun spuckt der Zwerg dort auf den Stein, an der er seinen Schlüssel befestigen möchte, dann auf den Schlüssel selbst.
      Anschließend drückt er den Schlüssel auf die befeuchtete Stelle, er haftet von selbst und die Tür zum Hort öffnet sich.
      Es ist zwar nicht nötig, nach dem Betreten die Tür zu schließen, doch viele Zwerge tun dies aus Routine, um sich das Gefühl von Privatsphäre zu wahren. 
      Ein Fremder kann einen Hort nur dann betreten, wenn der Eigentümer ihm die Tür aufhält und ihn ehrlich willkommen heißt.
      Die Einladung zum Besuch in den Hort gilt als größter Ausdruck von freundschaftlicher Vertrautheit, da ein Zwerg an diesem Ort seine Persönlichkeit, sein Innerstes schonungslos offen legt.
      In seinem (und jedem anderen) Hort befindet der Zwerg sich dann in einer Zeitblase:
      Betritt er ihn, werden sämtliche momentanen Effekte ausgesetzt, die auf ihm lasten (z.B. Zauber, Vergiftungen, Blutungen usw.).
      Verlässt er den Hort, befindet er sich wieder in einer unveränderten körperlichen, geistig-seelischen und Umweltsituation;
      auch die Beeinträchtigung durch eventuelle Effekte setzt sofort wieder ein.
      Es ist daher nicht möglich, im Hort LP und AP zu regenieren.
      Nahrung, die im Hort zu sich genommen wird, sättigt lediglich für die Zeit des Aufenthaltes, die Wirkung von Alkohol, der im Hort konsumiert wird, ist beim Verlassen augenblicklich verflogen.
      Auch ist es nicht möglich, von außen in den Hort hinein Zauber zu wirken oder aus ihm heraus in die Außenwelt.
      Einmal deponierte Wertgegenstände können aus dem Hort nicht wieder entfernt werden, sie müssen dort verbleiben.
      Gebrauchsgegenstände wie Fässchen oder Geschirr z.B. zur Bewirtung von Gästen sind davon ausgenommen, ebenso provisorische Präsentationsmöbel, die später ersetzt werden.
      Aus demselben Grund ist es einem Zwerg nicht möglich, sein Leben im Hort zu beenden: Er kann dort nicht sterben.
      Fluff-Idee: Spürt ein Zwerg sein Ende nahen, versammelt er ein letztes Mal seine Liebsten in seinem Hort um sich.
      Hier erzählt er aus seinem Leben und nimmt zugleich Abschied von ihnen, aber auch von all den Kostbarkeiten, die ihm so viel bedeuten und ihn durch sein Leben begleitet haben.
      Danach schließt er den Hort ein letztes Mal und begibt sich zur letzten Ruhe; er hat seinen Frieden gemacht.
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      Ende der Vorstellung.
      Jetzt bin ich gespannt auf eure Reaktionen...
      Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
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      Vorläufige Ergänzungen zum Artikel (for discussion):
      Arbeitshypothese und ihre Erweiterung zu Fragen, die sich aus der Thematik Tod und Loslassen ergeben haben...
      Optionale Funktionsweisen des Artefaktes, um den Hort an die verschiedenen Spielweisen anzupassen...
    • By Ewigan
      Hallo zusammen!
      Gibt es irgendwo im Regelwerk oder in einem offiziellen Abenteuer ein Artefakt oder eine andere Möglichkeit, seinen Zauberwert über +18 (plus Bonus) hinaus zu steigern? Für Kämpfer gibt es diese Mglichkeit ja anhand von magischen Waffen...
      lg
       
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