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Leachlain ay Almhuin

EP-Betrug! Wo kommt so etwas vor?

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In einer anderen Diskussion hat mich diese Aussage etwas verstört:

 

Der wirklich extreme Buchhaltungsaufwand entsteht beim nachrechnen der GFP. Diese beiden Punkte koennen meiner Meinung nach nicht getrennt werden, denn selbst wenn der Spielleiter die GFP korrekt vergibt, versaut ein Spieler der das Papier ist Geduldig Prinzip anwendet die gesammte Spielbalance und Spielspass fuer alle.

 

Gibt es das auch noch in anderen Spielgruppen, dass sich Spieler EP's oder GFP's dazu mogeln? Wie geht ihr damit um?

 

Für mich ist dies ein völlig unbekannter Aspekt. Bei uns holen die Spieler ihre Bögen heraus, wenn es zum Spielen geht, und verpacken sie wieder, wenn das Spielen vorbei ist. Sie erfreuen sich über die am Abend erhaltenen EP's und sind durchaus gespannt, was sie davon beim nächsten Lernen damit alles erlernen können, aber, dass da jemand sich bewusst EP's oder GFP's oder höhere Fertigkeitswerte hinzu mogelt, habe ich in meinen Runden noch nicht erlebt. Würde es in einer meiner Runden auftreten, wäre es etwas, was ich sofort innerhalb der Gruppe zum Thema machen würde. Dies nimmt mEn den Spielspaß der gesamten Gruppe und kann dann letztlich dazu führen, dass die Gruppe sich so nicht dauerhaft hält. :whatsthat:

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Hallo Du,

 

ich kann mir das auch nur schwer in festen Runden vorstellen, allerdings mag es bei Charaktern, die in unterscheidlichen Runden gespielt werden durchaus vorkommen, jetzt ist es in meiner Runde zusätzlich noch so, daß ich den Lernteil in aller Regel zusammen mit dem Spieler abhandle und zumeist die Charakterblätter bei mir verwahre ... bevor sie wegkommen =)

 

Wie gesagt, fraglich wird derlei sicherlich bei Charaktern, auf die der jeweilige SL nicht unbedingt immer ein Auge haben mag.

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In meiner Rund vergebe ich die EP. Wenn jemand beim Lernen Hilfestellung möchte, dann bekommt er diese. Ansonsten steigert jeder selbst seinen Charakter. Als SL bekomme ich nur eine Rückmeldung, wer was auf welchen Wert gesteigert hat. (Brauche ich für meine PP-Verteil-Liste) Die EP werden dabei von mir nicht überprüft. Ich sehe mich nicht als Erzieher meiner Spieler. Die sind alt genug.

 

Wir haben allerdings auch einen Spieler in der Runde, der chronisch "gut" würfelt, wenn keiner seine Würfe sehen kann und auch außergewöhnlich hohe Werte hat. Jeder weiß das und jeder findet das "nicht so toll". :uhoh: Aber wir wollen weiterhin miteinander spielen und so wird diese Tatsache weitgehend ignoriert.

 

Was ich damit sagen will: Wer fair spielen will, spielt fair. Wer betrügen will, der betrügt. Der SL muss das nicht überprüfen. Denn irgendwann kommt das dann raus und wer sich dieser Peinlichkeit aussetzen will, ist selber schuld.

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Gibt es das auch noch in anderen Spielgruppen, dass sich Spieler EP's oder GFP's dazu mogeln? Wie geht ihr damit um?

 

Ehrlich gesagt habe ich das nie kontrolliert. Da unsere Gruppe (die jetzt leider Auflösungserscheinungen zeigt) jedoch aus erwachsenen Menschen besteht, gehe ich nicht davon aus. Keinem aus meiner Gruppe traue ich zu, dass er oder sie sich auf diese Art und Weise Vorteile erschleichen will.

 

Sollte in einer Gruppe Angst diesbezüglich vorhanden sein, schlage ich vor, dass direkt gemeinsam gesteigert wird. Dann entfällt der Aufwand, Dinge nachrechnen zu müssen.

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Was ich schon erlebt habe, ist in-game Betrug: Trotz der Gruppen-Abmachung, dass alle Schätze in die Gruppenkasse kommen, wurden konstant Beträge "unterschlagen" - was über lange Zeit hin weder die Spieler noch die Charaktere wussten. Das hat schon irgendwie einen komischen Nachgeschmack hinterlassen ...

 

EP-Betrug kenne ich nicht, aber ich rechne auch als SL nicht nach. Gehört habe ich schon von Missverständnissen, zb dass der SL die AEPs mitschreibt, ein Spieler es aber gewohnt ist, die AEPs selbst zu notieren, und auf diese Weise die doppelte Menge einstreicht. Von so einem Spieler würde ich aber auch erwarten, dass er den Fehler nach Kräften korrigiert, wenn er darauf hingewiesen wird.

 

Gruß von Adjana

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In meiner Rund vergebe ich die EP. Wenn jemand beim Lernen Hilfestellung möchte, dann bekommt er diese. Ansonsten steigert jeder selbst seinen Charakter. Als SL bekomme ich nur eine Rückmeldung, wer was auf welchen Wert gesteigert hat. (Brauche ich für meine PP-Verteil-Liste) Die EP werden dabei von mir nicht überprüft. Ich sehe mich nicht als Erzieher meiner Spieler. Die sind alt genug.

 

Das seh ich genauso, läuft bei uns ähnlich.

Bei einem Spielleiter, der die Bögen kontrolliert ob auch nicht gemogelt wird, hätte ich glaub ich keine Lust zu spielen, das ist doch Kindergarten.

 

Wenn einer meint, unbedingt "betrügen" zu müssen... bitte. Meinem Spielspaß tut das keinen Abbruch, wenn ein anderer chronisch hohe Werte hat.

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Wenn ich das Zitat im Ausgangsbeitrag lese, dann kann ich nur den Kopf schütteln.

 

Wir reden von einem Hobby das den Beteiligten Spaß machen soll. Nicht von einer Konkurrenzsituation zwischen den Spielern bzw. zwischen Spielern und SL.

 

Wenn ein Spieler mit seinem Charakter gerne schneller vorwärts kommen möchte (nichts anderes wäre ja dieser sog. EP-Betrug), was spricht dann dagegen wenn man es gestattet? Wenn ein Spieler sich z.B. ein Abenteuer in Waeland wünscht, dann ist es doch auch nichts anderes?

 

An dem Tag, an dem ich mir Gedanken um die "Rechtmäßigkeit" der GFPs meiner Mitspieler mache, suche ich mir ein anderes Lieblingshobby!

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Gibt es das auch noch in anderen Spielgruppen, dass sich Spieler EP's oder GFP's dazu mogeln? Wie geht ihr damit um?

 

Ehrlich gesagt habe ich das nie kontrolliert.

Ich auch nicht. Und es ist mir auch egal. Leute, die sich selber EP dazu mogeln, fallen meist beim Spielen auch schon unangenehm auf, indem sie sich und ihren Charakter über Gebühr in den Vordergrund drängen, nicht kooperativ spielen, beim Würfeln schummeln und dergleichen mehr. Die disqualifizieren sich also aus anderen Gründen als gern gesehene Mitspieler. Also isses egal....

 

Grüße

 

Bruder Buck

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Also Schummeln bei den GFP kenne ich auch nicht. Was aber hin und wieder vorkommt, sind Unregelmäßigkeiten bei der Gruppenkasse, wenn auch wohl ohne böse Absicht. Da wird z.B. eine mag. Waffe oder ein mag. Gegenstand gefunden. Die Gruppe weiß, das ist magisch, kennt aber nicht die genauen Eigenschaften und will das später untersuchen lassen. Ein Spieler notiert das Teil und manchmal passiert es eben, dass als nächstes ganz was anderes geschieht oder der betreffende Char länger nicht im Einsatz ist und die Waffe oder das Artefakt dann plötzlich "seins" ist.

 

Beste Grüße

SchneiF

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Gibt es das auch noch in anderen Spielgruppen, dass sich Spieler EP's oder GFP's dazu mogeln? Wie geht ihr damit um?

 

Ehrlich gesagt habe ich das nie kontrolliert.

Ich auch nicht. Und es ist mir auch egal. Leute, die sich selber EP dazu mogeln, fallen meist beim Spielen auch schon unangenehm auf, indem sie sich und ihren Charakter über Gebühr in den Vordergrund drängen, nicht kooperativ spielen, beim Würfeln schummeln und dergleichen mehr. Die disqualifizieren sich also aus anderen Gründen als gern gesehene Mitspieler. Also isses egal....

 

Grüße

 

Bruder Buck

 

Kann ich nur zustimmen...

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Guest Quintulf

Hallo,

 

Ob es sich um EP Betrug oder um einen Fehler beim Steigern handelt lässt sich nicht immer genau sagen. Ich habe letztens meinen Grad 8 Krieger mal nachgerechnet und dabei festgestellt das ich ca 5% mehr EP´s verlernt habe als auf dem Charakterbogen angegeben. Absichtlich war das nicht.

 

Ich denke die meisten Leute rechnen ehrlich ab, auch wenn gelegentliche Fehler nicht ausbleiben. In den meisten Fällen ist da denke ich kein böser Wille dahinter.

 

Sehr Skeptisch wurde ich mal bei einem "Seefahrer" der angeblich auf dem 6 Grad war. Der hatte Kurzschwert +16, WALOKA +14, Schwere Armbrust +14. Die Charaktere des Spielers sahen alle so aus. Hinzu kamen bei dem Spieler noch chronisch rüpelhaftes Verhalten und erstaunliches "Würfelglück" bei der Charaktererschaffung sowie im Spiel. Dieser Spieler war der Hauptgrund warum ich die Gruppe verlassen habe.

 

Gruss,

 

Quintulf

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Was ich schon erlebt habe, ist in-game Betrug: Trotz der Gruppen-Abmachung, dass alle Schätze in die Gruppenkasse kommen, wurden konstant Beträge "unterschlagen" - was über lange Zeit hin weder die Spieler noch die Charaktere wussten. Das hat schon irgendwie einen komischen Nachgeschmack hinterlassen ...

 

Erklär das bitte mal genauer, kann ich mir nichts drunter vorstellen, da wir sowas wie ne Gruppenkasse nicht haben. Wie kann man Beträge unterschlagen, wenn doch jeder weiss, wieviel erbeutet wurde?

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Was ich schon erlebt habe, ist in-game Betrug: Trotz der Gruppen-Abmachung, dass alle Schätze in die Gruppenkasse kommen, wurden konstant Beträge "unterschlagen" - was über lange Zeit hin weder die Spieler noch die Charaktere wussten. Das hat schon irgendwie einen komischen Nachgeschmack hinterlassen ...

 

Erklär das bitte mal genauer, kann ich mir nichts drunter vorstellen, da wir sowas wie ne Gruppenkasse nicht haben. Wie kann man Beträge unterschlagen, wenn doch jeder weiss, wieviel erbeutet wurde?

 

Wir hatten damals eine Gruppenkasse. Wenn man durch einen großen Dungeon marschiert (wie wir das damals machten), findet man eben in diesem Raum zehn Edelsteine, im nächsten ein 200 Goldstücke und so weiter. Derjenige, der mitschrieb, hat "unterschlagen". Aus heutigem Standpunkt würde ich sagen, der SL müsste den anderen Spielern hier gelegentlich einen Intelligenz- oder Wahrnehmungswurf gönnen, dass da ein Charakter immer etwas mehr mitschleppt als die anderen. Das war damals nicht der Fall.

 

Ich war damals Rollenspielanfänger und wäre noch nicht mal auf die Idee gekommen, dass sowas passiert. Für mich war die Gruppen-Abmachung eine out-game Abmachung, die ich in-game nicht kontrollieren muss.

 

Gruß von Adjana

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Ich gehe davon aus, dass meine Spieler in dem Punkt ehrlich zu mir sind. Ich bin es als Spieler auch.

 

Die meisten meiner Spieler brauchen Unterstützung beim Ausbauen, so dass sich da kaum eine Gelegenheit ergäbe. Genau so notiere ich die neuen EPs und rechne sie auch zusammen. Es müsste dann also schon jemand gezielt falsche Zahlen aufschreiben.

 

Andererseits stelle ich mich auch nicht kleinlich an: Wenn zum Lernen eines 500 EP-Zaubers am Ende 5 ZEP fehlen, dann kriegt ein Spieler sie schon mal geschenkt oder er nimmt dafür 5 KEP. Wenn ein Spieler an die Gradgrenze kommt, aber es nicht mehr ganz für das Steigern der AP reicht, dann kriegt er die 20 AEP als "Vorschuss" usw.

 

Es gibt einfach bei einer ganz und gar strengen EP-Abrechnung und Abenteuern, in denen man nicht alle Nase lang lernen kann, manchmal ganz unzufrieden stellende Konstellationen. Das kann man als SL aber entschärfen.

 

Im Zweifelsfall verteilt man ja wahrscheinlich eh nur EPs, die man vorher irgendwann mal vergessen hatte.

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Ich weiß nicht, ob so etwas jemals in einer der Gruppen, in denen ich spielte oder leitete passiert ist, weil es mir völlig egal ist. Ich habe kein Problem damit, weil es der Spieler selber verantworten muss. Midgard ist glücklicherweise ein Spielsystem, in dem es aus meiner Sicht nicht maßgeblich darauf ankommt ob man ein paar EP mehr oder weniger hat. Für den Spielspaß ist es m. E. wurscht. Als Spieler habe ich Spaß daran meine eigene Figur zu entwickeln. Als SL stören mich nur Überhelden, die entstehen aber sicherlich nicht durch „EP-Betrug“.

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Was ich schon erlebt habe, ist in-game Betrug: Trotz der Gruppen-Abmachung, dass alle Schätze in die Gruppenkasse kommen, wurden konstant Beträge "unterschlagen" - was über lange Zeit hin weder die Spieler noch die Charaktere wussten. Das hat schon irgendwie einen komischen Nachgeschmack hinterlassen ...

 

Erklär das bitte mal genauer, kann ich mir nichts drunter vorstellen, da wir sowas wie ne Gruppenkasse nicht haben. Wie kann man Beträge unterschlagen, wenn doch jeder weiss, wieviel erbeutet wurde?

 

Wir hatten damals eine Gruppenkasse. Wenn man durch einen großen Dungeon marschiert (wie wir das damals machten), findet man eben in diesem Raum zehn Edelsteine, im nächsten ein 200 Goldstücke und so weiter. Derjenige, der mitschrieb, hat "unterschlagen". Aus heutigem Standpunkt würde ich sagen, der SL müsste den anderen Spielern hier gelegentlich einen Intelligenz- oder Wahrnehmungswurf gönnen, dass da ein Charakter immer etwas mehr mitschleppt als die anderen. Das war damals nicht der Fall.

 

Ich war damals Rollenspielanfänger und wäre noch nicht mal auf die Idee gekommen, dass sowas passiert. Für mich war die Gruppen-Abmachung eine out-game Abmachung, die ich in-game nicht kontrollieren muss.

 

Gruß von Adjana

 

 

Ah, ja, das ist natürlich mies. Hätte man, wie du schon gesagt hast, auch prima mit nem Int Wurf regeln können. Aber ich vermute bei diesem Beispiel, dass selbst der SL keine Ahnung davon hatte, oder?

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@Mala Fides: Ob der SL es von Anfang an mitbekam, weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall fühlte er sich dafür nicht zuständig. :dunno:

 

Gruß von Adjana

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Mich amüsiert immer wieder, wie in solchen Diskussionen ("Schummeln") jeder ein Engelchen ist und schon immer war. :D

 

Ich zumindest war es in meinen Anfangsjahren nicht. :cool:

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Ich bin in der Tat dazu übergegangen, meine Spieler sowohl bei der Buchführung der erhaltenen EPs als auch beim Lernen 'unter Aufsicht' zu stellen, was letztlich bedeutet, dass ich das meiste kontrolliere.

 

Grund dafür ist, allerdings nicht, dass ich bewusste Schummelversuche der Spieler unterbinden will, sondern Fehler verhindern will. Diese passieren nach meiner Erfahrung sowohl zu Gunsten als auch zu Ungunsten der Spieler.

 

Ursache dafür ist zum Einen die Unorganisiertheit der Spieler. Typische Ansage am Anfang einer Session: 'Weiß eigentlich noch jemand, ob wir letztes Mal einen größeren Kampf hatten? Ich finde in meinen Unterlagen einen Zettel, auf dem insgesamt 125 KEP notiert sind. Leider keine Ahnung, von wann der ist.'

 

Ein weiterer Grund sind die leider sehr komplizierten und leserunfreundlich aufgeschriebenen Regeln, die selbst von Leuten, die sich für Regeln interessieren, oft aus Versehen falsch angewendet werden.

Von Leuten, für die Regeln beim Rollenspiel nur ein notwendiges Übel sind, ganz zu schweigen.

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Ich unterstelle beim EP verbraten auch ersteinmal, dass wenn es zu Ungenauigkeiten kommt, dass es keine böse Absicht ist. Trotzdem - oder gerade deswegen - lege ich schon Wert darauf, das da eine gewisse Kontrolle ist. Klar, wie in einem der Beiträge geschrieben gibt es Bagatellfälle (ich sag mal die in einem Beitrag angesprochenen 5% Ungenauigkeit) aber bei Dingen die darüber hinausgehen?

 

Wie würdet Ihr Euch als SL im folgenden Beispiel verhalten?

 

Spieler A (Seefahrer)

Ha ich kann nun Krummsäbel +12

 

Spieler B (vielleicht sensibilisiert, da das schon häufiger vorgekommen ist)

Oh das ist aber viel, wir hatten doch nur 600 EP zur Verfügung für die letzte Lernpause.

 

Dem SL kommt dies auch merkwürdig vor. Was soll er nun machen?

 

a) Er beteiligt sich nicht an der Diskussion sondern blättert teilnahmslos in seinen Unterlagen, denn solche Dinge sind ihm sowas von egal.

 

b) SL schaut kurz auf das Blatt von Spieler A und stellt fest, dass dieser schlicht vergessen hat, für die neu erlernte Waffe (er konnte weder Langschwert, noch Krummsäbel) die Grundkenntnisse in Höhe von 600 EP zu lernen. SL: Oh hier hast Du Dich vertan (Lernen der GK). Allerdings hast Du ja in den +12 auch schon Deinen Angriffbonus drinne, streich Dir mal ungelernt von +11 auf +10 (Inkl. Bonus hast Du also +11). Dann hast Du immer noch ein paar Punkte zu wenig ausgegeben, aber so passt es halbwegs den Rest klären wir nach dem Abenteuer. (In der Tat hat er noch 280 EP zu wenig ausgegeben wenn ich mich nicht verrechnet habe.)

 

Ich würde von einem SL in etwa die Aktion b) erwarten.

 

Warum überhaupt der SL? Es muss nicht der SL sein, aber aus meiner Erfahrung beinhaltet sein neutraler Status, dass er derjenige ist, der auch bestimmte Aufgaben zur Moderation der Gruppe übernimmt.

 

Natürlich hat BB irgendwo schon recht. In vielen Fällen wird sich ein "Schummler" durch viele Aktionen selbst disqualifizieren.

 

Aber ich wage folgende Behauptungen:

"Schummler sind nicht durchweg unsympatische Menschen"

"In vielen Fällen sind es Spieler, die das Spielgeschehen durchaus voran treiben und auch sonst positive Beiträge leisten, die aber in manchen Situationen so abspacen, das sie vieles sehen, was ihnen Vorteile bringt, aber bewusst oder unbewusst ausblenden was ihnen Nachteile bringt (z.B. der Erwerb der notwendigen GK).

Oft entsteht dieses Verhalten aber nur aus der Hitze des Gefechtes, daher nehmen sie es dem Mitspieler oder dem SL normalerweise nicht übel, wenn man sie auf die Dinge hinweist die sie "vergessen" haben (solange der Ton stimmt).

 

Macht es daher nicht Sinn - zumindest dann wenn der Verdacht, dass da was größeres falsch gelaufen ist im Raum steht - ein wenig Energie in Kontrolle zu stecken und die Situation für alle mehr oder weniger zufriedenstellend zu lösen (Vor allem sollte so eine "Korrektur" möglichst sachlich und ohne den Spielfluss groß zu stören verlaufen) anstatt untätig darauf zu hoffen, dass sich entweder der entsprechende Spieler aus anderen Gründen "disqualifiziert" oder es allen anderen Spielern komplett egal ist wie man bei Erkennen einer Ungenauigkeit handelt. Ich denke nämlich, ab einer gewissen Bagatellgrenze ist das nämlich zumindest einigen Spielern nicht mehr egal und Ärger in der Runde ist vorprogrammiert.

 

Nur um Missverständnisse zu vermeiden: In den meisten Gruppen wid es kaum Situationen geben die über ein zu vernachlässigende "Schummelschwelle" hinaus gehen. Wir diskutieren hier also wirklich nur über ein Randproblem. Aber es kann aufteten (und dies obwohl der Großteil der Midgardianer "Erwachsene Leute" sind).

 

Und zu dem Argument "Lieblingshobby": Klar ist es ein Hobby, aber wenn ein Hobby nach gewissen Spielregeln abläuft, versuche ich natürlich zu gewährleisten, das diese Regeln auch von mir und meinen Mitspielern halbwegs eingehalten werden.

 

Gruß

 

Neq

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Moin,

 

Sehr Skeptisch wurde ich mal bei einem "Seefahrer" der angeblich auf dem 6 Grad war. Der hatte Kurzschwert +16, WALOKA +14, Schwere Armbrust +14. Die Charaktere des Spielers sahen alle so aus. Hinzu kamen bei dem Spieler noch chronisch rüpelhaftes Verhalten und erstaunliches "Würfelglück" bei der Charaktererschaffung sowie im Spiel. Dieser Spieler war der Hauptgrund warum ich die Gruppe verlassen habe.

 

tja - so aehnlich wars bei uns auch, nur ist A.(m) bei uns RL Seemann. Ein kurzes ueberschlagsrechnen nur der Waffen seiner Grad 6 Elfen-Kampfzauberin ergab Grad 12. Damals hatten wir mit rotierenden Spielleitern, aber gleich bleibenden Figuren gespielt. Manche Spielleiter haben gar keine EP verteilt andere pauschal. A(m). hat manchmal pauschal EP verteilt, aber vor allem in massen Artefakte unter die Gruppe, und vor allem seiner Spielerfigur als NPC zugeschoben, wenn er Spielleiter war.

 

Ich bin in der Tat dazu übergegangen, meine Spieler sowohl bei der Buchführung der erhaltenen EPs als auch beim Lernen 'unter Aufsicht' zu stellen, was letztlich bedeutet, dass ich das meiste kontrolliere.

 

Grund dafür ist, allerdings nicht, dass ich bewusste Schummelversuche der Spieler unterbinden will, sondern Fehler verhindern will. Diese passieren nach meiner Erfahrung sowohl zu Gunsten als auch zu Ungunsten der Spieler.

 

Ein weiteres durchrechnen der Charaktere ergab, dass eine Mitspielerin S(w) sich fuer mindestens 1000GFP zu ihren ungunsten verrechnet hatte. Und ein vertauliches Gespaech mit zwei anderen Spielern zeigte, dass unsere bisherige Spielpraxis, des EP mal pauschal, mal gar nich, zu verteilen auch bei ihnen dazu gefuert hatte, dass sich auf magische Art und Weise zwischen den Spielabenden Werte geaendert hatten, ohne dass dafuer EP/GFP verrechnet wurden.

 

Wir hatten zu diesem Zeitpunkt drei Alternativen: Abort, Restart, Ignore

 

Und uns dafuer entschieden, mit frischen Grad 1 Charakteren neu anzufangen und Charaktere nur noch bei dem Spielleiter zu spielen bei dem sie gewuerfelt wurden. Dem jeweiligen SL ist dann ueberlassen was fuer ein EP Style er bevorzugt. Ich rechne alle Figuren nach und vergeb EP nach fortgeschrittenen System, S(m) und L(m) vergeben EP pauschal und Rechnen (eigendlich) nur den Zettel von A.(m) nach. A.(m) vergibt EP pauschal, rechnet nicht nach, und beschenkt Figuren so, dass meine Soeldnerin schon auf Grad 3 ein halbes duzend magische Aexte an den Wiederstand in Ywerddon verschenken musste, weil mehr als drei Aexte braucht sie auch mit beidhaendigem Kampf nicht. Haetten wir dort keinen Zwerg in der Gruppe, so koennte sie die Revolution fast allein finanzieren. S.(w) laesst sich seitdem uebrigens meist von mir, L.(w) oder S.(w) helfen.

 

ciao,Kraehe

 

PS: Ja ich sollte die Web Version meines Charakter Generators mal auf die Laptop Version updaten, dann geht Nachrechnen recht schnell. Einzig bei Zauberern muss nachgefragt werden welche Sprueche von Rolle gelernt wurden.

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Mich amüsiert immer wieder, wie in solchen Diskussionen ("Schummeln") jeder ein Engelchen ist und schon immer war. :D

 

Man hört natürlich auch auf, dass Engelchen zu sein, wenn man merkt, dass man in der Runde das einzige Engelchen ist. ;)

Wobei sich das eher auf Dinge wie 'Wann ist der Wurf gültig und wann ist der Würfel nur aus der Hand gefallen'.

 

Ich persönlich führe mit Hilfe einer OpenCal Tabelle meine Midgard-Charaktere. Das rechnet alles Notwendige mit annehmbarer Fehlertoleranz aus. Was die anderen Spieler machen ist mir eigentlich egal, so lange ich mich nicht verarscht vor komme.

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Mich amüsiert immer wieder, wie in solchen Diskussionen ("Schummeln") jeder ein Engelchen ist und schon immer war. :D

 

Ich zumindest war es in meinen Anfangsjahren nicht. :cool:

 

Ich dagegen finde es witzig, dass diejenigen, die schummeln, gerne behaupten, das würden doch sowieso alle tun. :lol:

 

Im Ernst, wenn man Gesellschaftsspiele mit kleinen Kindern spielt, dann weiß man, dass Schummeln in einem gewissen Alter normal ist. Rollenspielen hab ich mit sechzehn angefangen, da war ich aus diesem Alter raus. ;)

 

Gruß von Adjana

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Im Ernst, wenn man Gesellschaftsspiele mit kleinen Kindern spielt, dann weiß man, dass Schummeln in einem gewissen Alter normal ist. Rollenspielen hab ich mit sechzehn angefangen, da war ich aus diesem Alter raus. ;)

Ich schummel nur bei Computerspielen, weil meine Geduld mit Maschinen begrenzt ist.

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    • By Ma Kai
      Im KOD5, S. 148, ist eine Skala für Erfahrungspunkte für Meilensteine (zusätzlich zu den 5 EP/Zeitstunde, die für alle gleich sind) angegeben. Diese differenziert nach Grad. Was macht Ihr, wenn die Gruppe sich deutlich im Grad unterscheidet?
       
      In einer Gruppe aus Grad 8, 13 und 17 müßten z.B. 200, 300 und 600 EP pro 10 Stunden vergeben werden. Was soll es sein?
      Hätte einer noch Grad 21, wären für den 1,500 EP angemessen, mehr als für die anderen zusammen.
       
      Eine individuell-pauschale () Vergabe könnte leicht als ungerecht empfunden werden und zementiert das Gradungleichgewicht (gäbe es keines, gäbe es keine Frage). Eine gänzlich pauschale Vergabe ballert die niedrigeren Grade mit EP voll (den meisten Spielern macht das so viel nicht aus), während die Hochgrader nicht recht weiter kommen (dies ist erfahrungsgemäß ein größeres Problem).
       
      Ich tendiere dazu, mich an der Mitte/Masse der Gruppe (Median oder Durchschnitt der Grade? Ersteres hätte den Vorteil, daß es die EP der anderen nicht herunter zieht, wenn sie einen Grad 1er neu aufnehmen) zu orientieren. So haben wir es auch in der Bonner Runde zur allgemeinen Zufriedenheit gespielt.
       
      Wahrscheinlich ist aber auch das ein Punkt für den Gruppenvertrag.
    • By Kar'gos
      Hallo,

      wie ist eure Vorgehensweise für Concharaktere, wenn ihr von einem Lehrmeister als Belohnung einen Zauber (oder auch eine Fähigkeit) magisch gelehrt bekommt, ohne das dafür Erfahrungspunkte, Zeit und Gold ausgegeben werden müssen?
      Schreibt ihr den Zauber einfach auf den Bogen und teilt es gegebenenfalls zukünftigen Spielleitern als Besonderheit mit oder rechnet ihr auf Erfahrungspunkte runter und passt den Grad der Spielfigur noch mit an?
       
      Gruß

      Kar'gos
    • By Calandryll
      Hallo alle zusammen,
       
      vermutlich rühren meine Schwierigkeiten daher, dass ich noch zu sehr in M4 Bahnen denke, dennoch würde ich mich gerne absichern.
       
      Ich bin mir unsicher bei der Vergabe von EP in einem Kampf nach M5. Ich schildere sie kurz so, wie ich sie verstehe und im Anschluss daran, an welcher Stelle meine Frage auftritt.
       
      Die Anzahl der vergebenen EP ist an den Gefährlichkeitsgrad des Gegner gekoppelt. Ein Grad 3 Gegner hat eine Gefährlichkeit von 6.
      Trifft ein Krieger und raubt er ihm zwischen 1-7 AP, bekommt dieser 6EP. Raubt er ihm 8 AP bekommt er 12 EP. Raubt er ihm 20 AP oder macht er ihn kampfunfähig (bei feindlichen 20 AP), bekommt er 30EP.
       
      Nun meine Frage. In M4 war es ja davon abhängig, wie viele AP ich ihm geraubt habe. Mit dem einfachen System war es so, dass ich bei geraubten AP im Nahkampf 8 KEP erhalten habe. Bei 6 geraubten AP 12 KEP.
      Spielt also die Menge an geraubten AP keine Rolle mehr? Ein Krieger der dem Feind 1 AP raubt bekommt nun genauso viel EP wie ein Krieger, der ihm 7 AP raubt.
       
      Finde diese Regelung so nicht schlecht, wollte mich nur absichern, da ich mir nicht sicher bin, ob ich es wirklich richtig verstanden habe. (Angriffszauber sind natürlich analog zu sehen).
       
      Wie gesagt, ich komme nur auf die Idee mit den EP pro geraubten AP, weil ich es halt von M4 so gewöhnt bin
       
      Lieben Gruß und Danke schon mal
      Calandryll
    • Guest Kalliope
      By Guest Kalliope
      Mir ist nicht klar in welcher Reihenfolge ich beim Trainieren von Fertigkeiten Praxispunkte und Erfahrungspunkte einsetzen kann.
       
      Nehmen wir an ich habe einen Glücksritter mit 1 Praxispunkt und 100 Erfahrungspunkten. Dann kann es doch einen Unterschied machen ob ich die erste Steigerung mit Erfahrungspunkten und die zweite Steigerung mit meinem Praxispunkt mache oder umgekehrt. Im Kodex M5 habe ich nichts dazu gefunden.
       
      Ich tendiere dazu erst den Praxispunkt verlernen zu müssen, da dieser direkt durch die Anwendung der Fähigkeit, z.B. Klettern, erzeugt wurde und die Erfahrungspunkte erst später verlernt werden und wahrscheinlich auch nicht nur durch den Einsatz von Klettern erzeugt wurden.
       
      Wie seht ihr das?
       
      LG Kalliope
    • By Eriol
      Das ist jetzt kein richtiges "Erratum" - aber habt ihr schon mal höhergradige Figuren nach den Regeln konvertiert und zum Spaß mit genau denselben Fertigkeiten nach M5 neu erschaffen?
       
      Ich hab das mit meinem Wildläufer versucht, auch wenn das hinkt, weil es für Tiermeister kein offizielles Lernschema gibt und der Wi viele Zauber kann, die nach den Betaregeln für Tm nicht neu gelernt werden könnten. Aber selbst wenn ich die LE-EP-Tabelle für Druiden nehme und die Kosten verdopple...
      Also: in M4 hatte mein Wildläufer 38.000 GFP - genau dieselbe Figur in M5 (z.T. mit höheren Fertigkeitswerten, weil man jetzt immer höher startet) hätte nur 29.500 EP verlernt (wenn ich mal davon ausgehe, dass keine Spruchrollen/Ogam-Stäbe,... genutzt wurden). Hm.
       
      Habt ihr das bei anderen Abenteurerklassen mal ausprobiert?
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