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Unterschied Conabenteuer - Heimatrunde / Kampagnenabenteuer


Ma Kai

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Conabenteuer sind vor allem dadurch gekennzeichnet, daß sie zeitlich eng begrenzt sind. Freitagabend hat man vielleicht fünf Stunden, Samstag vielleicht zwölf bis allerhöchstens vierzehn. Deswegen sind Conabenteuer in ihrer Komplexität begrenzt. Die meisten Kaufabenteuer sind für ein Con zu lang.

 

Die Figuren eines Conabenteuers treffen sich typischerweise auf dem Con zum ersten und zum letzten mal. Das Abenteuer muß daher wesentlich flexibler hinsichtlich benötigter Fertigkeiten, Zauber und Motivationen sein - oder robuster hinsichtlich deren Fehlen.

 

In einer Heimrunde besteht die Möglichkeit, langfristig Handlungsstränge anzulegen und auch einmal für das übernächste Abenteuer vorzuarbeiten. Diese Möglichkeit existiert bei Conabenteuer nur extrem begrenzt (bei Voranmeldung und vorab-Absprache eventuell).

 

Conabenteuer sollten auch robuster hinsichtlich ihrer Lösung sein. Während man in einer regelmäßigen Runde den Zeitfaktor gelassener sehen kann (wird es nicht dieses mal gelöst, dann eben nächste Woche), sollte eine Con-Runde zu einem gegebenen Zeitpunkt wirklich zu Ende gebracht werden.

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Conabenteuer sind vor allem dadurch gekennzeichnet, daß sie zeitlich eng begrenzt sind. Freitagabend hat man vielleicht fünf Stunden, Samstag vielleicht zwölf bis allerhöchstens vierzehn. Deswegen sind Conabenteuer in ihrer Komplexität begrenzt. Die meisten Kaufabenteuer sind für ein Con zu lang.

 

Die Figuren eines Conabenteuers treffen sich typischerweise auf dem Con zum ersten und zum letzten mal. Das Abenteuer muß daher wesentlich flexibler hinsichtlich benötigter Fertigkeiten, Zauber und Motivationen sein - oder robuster hinsichtlich deren Fehlen.

 

In einer Heimrunde besteht die Möglichkeit, langfristig Handlungsstränge anzulegen und auch einmal für das übernächste Abenteuer vorzuarbeiten. Diese Möglichkeit existiert bei Conabenteuer nur extrem begrenzt (bei Voranmeldung und vorab-Absprache eventuell).

 

Conabenteuer sollten auch robuster hinsichtlich ihrer Lösung sein. Während man in einer regelmäßigen Runde den Zeitfaktor gelassener sehen kann (wird es nicht dieses mal gelöst, dann eben nächste Woche), sollte eine Con-Runde zu einem gegebenen Zeitpunkt wirklich zu Ende gebracht werden.

 

Da Stimme ich dir voll zu.

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Unabhängig von ConAbenteuer oder nicht sollte der SL:

 

a. Eine logische individuelle Begründung liefern warum ein Char da ist wo der SL ihn zu Abenteuerbeginn hindefiniert. ( evtl. erst im Laufe des Abenteuers für den Char ersichtlich)

 

 

b. Eine zur Rolle des Char passende Motivation für den Char sich auf das Abenteuer einzulassen geben.

 

c. Kein Problem damit haben wen die Char das Abenteuer nicht annehmen und was anderes machen.

 

d. Flexibel auf Ideen der Char reagieren auch wenn damit das geplante Abenteuer/der von SL geplante Weg über den Haufen geworfen wird.

 

Ich betrachte mich wenn ich den SL gebe als Dienstleister der die Spieler entertained. Ich gehe natürlich davon aus das andere als SL das genauso sehen.

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Unabhängig von ConAbenteuer oder nicht sollte der SL:

 

a. Eine logische individuelle Begründung liefern warum ein Char da ist wo der SL ihn zu Abenteuerbeginn hindefiniert. ( evtl. erst im Laufe des Abenteuers für den Char ersichtlich)

 

 

b. Eine zur Rolle des Char passende Motivation für den Char sich auf das Abenteuer einzulassen geben.

 

c. Kein Problem damit haben wen die Char das Abenteuer nicht annehmen und was anderes machen.

 

d. Flexibel auf Ideen der Char reagieren auch wenn damit das geplante Abenteuer/der von SL geplante Weg über den Haufen geworfen wird.

 

Ich betrachte mich wenn ich den SL gebe als Dienstleister der die Spieler entertained. Ich gehe natürlich davon aus das andere als SL das genauso sehen.

Und genau die Punkte, die hier angesprochen sind, sind für mich mit einer der größten Unterschiede zwischen Con- und Heimrunde. Wenn ich einen Aushang auf einer Con mache und dort Abenteuerort, -art und eventuell den Beginn der -handlung/die Auftragsvergabe anschreibe und mir dann ein Spieler querkommt und sich nicht selbst überlegt habet, warum seine Figur da mitmachen könnte, dann ärgere ich mich nur darüber und frage mich, warum derjenige jemand anderem, der das Abenteuer in der Form gerne gespielt hätte, den Platz wegnimmt.

Vor allem Punkt c würde ich mich extrem stören. Als SL bereitet man schließlich das Abenteuer nur für den Abend/Tag vor und mag sich dann sicher nicht spontan eine neue Handlung überlegen, in der Figuren Platz finden, die er nicht kennt, und Spieler, die er auch nicht kennt, und deren Vorlieben ihm unbekannt sind.

 

In einer Heimrunde sind diese Dinge natürlich differenzierter zu betrachten, wobei ich meine SL nicht als Dienstleister sehe, sondern als die Menschen, die sich sehr viel Arbeit gemacht haben, um zusammen mit der Gruppe eine schöne Geschichte zu erzählen.

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Unabhängig von ConAbenteuer oder nicht sollte der SL:

 

a. Eine logische individuelle Begründung liefern warum ein Char da ist wo der SL ihn zu Abenteuerbeginn hindefiniert. ( evtl. erst im Laufe des Abenteuers für den Char ersichtlich)

 

 

b. Eine zur Rolle des Char passende Motivation für den Char sich auf das Abenteuer einzulassen geben.

 

c. Kein Problem damit haben wen die Char das Abenteuer nicht annehmen und was anderes machen.

 

d. Flexibel auf Ideen der Char reagieren auch wenn damit das geplante Abenteuer/der von SL geplante Weg über den Haufen geworfen wird.

 

Ich betrachte mich wenn ich den SL gebe als Dienstleister der die Spieler entertained. Ich gehe natürlich davon aus das andere als SL das genauso sehen.

 

Abgesehen davon, daß ich überhaupt nicht daran denke, den Dienstleister für die Spieler zu geben, sondern gemeinsam mit Leuten, die ich leiden kann einen für alle schönen Abend verbringen möchte, sehe ich die meisten Punkte für eine Heimrunde genauso.

 

Auf einem Con hingegen, habe ich die Leute im Zweifelsfall nie vorher im Spiel erlebt und kenne keinen der Charaktere, von deren Motivationen, Vorlieben und Abneigungen (sowohl der Spieler, als auch der Charaktere) ganz zu schweigen.

Und dann soll ich, wenn es dumm läuft, für 5 Leute am Tisch, denen es überhaupt nicht passt, jetzt gerade durch Alba zu spazieren, ein komplett neues Abenteuer erfinden. Wenn möglich für den einen in Nahuatlan (der verschollene Bruder), für den nächsten in KanThaiPan (weil seine Figur das schliesslich schon immer mal hin wollte), für den dritten in den Küstenstaaten (weil er grundsätzlich nur in den Küstenstaatenspielt),.... Wie Du diesen Anspruch auf einem Con mit null Vorbereitungszeit einlösen willst, ist mir ein komplettes Rätsel

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Und dann soll ich, wenn es dumm läuft, für 5 Leute am Tisch, denen es überhaupt nicht passt, jetzt gerade durch Alba zu spazieren, ein komplett neues Abenteuer erfinden. Wenn möglich für den einen in Nahuatlan (der verschollene Bruder), für den nächsten in KanThaiPan (weil seine Figur das schliesslich schon immer mal hin wollte), für den dritten in den Küstenstaaten (weil er grundsätzlich nur in den Küstenstaatenspielt),.... Wie Du diesen Anspruch auf einem Con mit null Vorbereitungszeit einlösen willst, ist mir ein komplettes Rätsel

 

@Blaues_Feuer : Da hast du jetzt ein schlechtes Beispiel gewählt! Auf einem Con hat doch der SL auf dem Aushang/der Vorankündigung bekannt gegeben wo das Abenteuer spielt. Also gibt es das von dir als Beispiel genannte Problem nicht.

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Unabhängig von ConAbenteuer oder nicht sollte der SL:

 

a. Eine logische individuelle Begründung liefern warum ein Char da ist wo der SL ihn zu Abenteuerbeginn hindefiniert. ( evtl. erst im Laufe des Abenteuers für den Char ersichtlich)

 

 

b. Eine zur Rolle des Char passende Motivation für den Char sich auf das Abenteuer einzulassen geben.

 

c. Kein Problem damit haben wen die Char das Abenteuer nicht annehmen und was anderes machen.

 

d. Flexibel auf Ideen der Char reagieren auch wenn damit das geplante Abenteuer/der von SL geplante Weg über den Haufen geworfen wird.

 

Ich betrachte mich wenn ich den SL gebe als Dienstleister der die Spieler entertained. Ich gehe natürlich davon aus das andere als SL das genauso sehen.

 

Die Punkte A-C würde ich als Spielleiter genau einmal auf einem Con mit einem Spieler mitmachen.

 

Sollte er entsprechende Verhaltensweisen an den Tag legen. würde er das letzte Mal in meiner Runde gespielt haben.

 

Sollte er die Ansprüche A und B haben und äußern würde ich ihn auslachen.

 

Ergänzung:

 

Sollte der Spieler zwei Punkte vermischen, und das ist hier zu erwarten, und meinen, seine Figur extrem ausspielen zu müssen mit der möglichen Konsequenz C, dann würde meine Figur als Spieler seine Figur umbringen oder dies zumindest versuchen.

Edited by Einskaldir
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Und dann soll ich, wenn es dumm läuft, für 5 Leute am Tisch, denen es überhaupt nicht passt, jetzt gerade durch Alba zu spazieren, ein komplett neues Abenteuer erfinden. Wenn möglich für den einen in Nahuatlan (der verschollene Bruder), für den nächsten in KanThaiPan (weil seine Figur das schliesslich schon immer mal hin wollte), für den dritten in den Küstenstaaten (weil er grundsätzlich nur in den Küstenstaatenspielt),.... Wie Du diesen Anspruch auf einem Con mit null Vorbereitungszeit einlösen willst, ist mir ein komplettes Rätsel

 

@Blaues_Feuer : Da hast du jetzt ein schlechtes Beispiel gewählt! Auf einem Con hat doch der SL auf dem Aushang/der Vorankündigung bekannt gegeben wo das Abenteuer spielt. Also gibt es das von dir als Beispiel genannte Problem nicht.

 

Aha, soviel Eigeninitiative forderst also auch Du von den Spielern und erwartest nicht vom SL, daß er es zurecht biegt. Na dann bin ich ja beruhigt. Klang in Deinen ganzen Postings bisher nämlich ganz anders.

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b. Eine zur Rolle des Char passende Motivation für den Char sich auf das Abenteuer einzulassen geben.

 

Ich vermute, hier spielt wieder der Spielertypus Method Actor mit hinein.

 

Ich weiß nicht, wie es anderen geht. Natürlich kann ich zwischen Spieler und Charakter trennen. Allerdings kann ich nicht so scharf trennen, dass die Motivation für die Figur nicht auch ein wenig mit meinen persönlichen Vorlieben und Motiven zusammenhängt. ...und so wie ich an einem Tag Lust habe, nur herumzualbern, bin ich am nächsten Tag vielleicht rein an Problemlösungen interessiert. Genauso könnte mein an sich geldgieriger Söldner (das ist nur ein Beispiel) an einem anderen Tag völlig kostenlos einem Bedürftigen zu Hilfe eilen.

 

Auf einem Con ist das auch so, dass ich das mit der Motivation nicht ganz so eng sehe. Vielleicht habe ich einen unerfahrenen Spielleiter vor mir. Da stelle ich nicht auf stur und sage: "Du motivierst mich gerade gar nicht, an dem Abenteuer teilzunehmen." Auf solche möglichen Probleme weise ich im Anschluss an das Abenteuer hin, aber nicht im Spiel, wo es im Zweifel böses Blut gibt und den Spaß am Spiel zerstört. ...und, oh Überraschung, ich hatte schon an einigen Abenteuern Spaß, auch wenn der Einstieg etwas holperig war.

 

Letztendlich sehe ich das ähnlich wie Rosendorn, die Figur ist nur ein Vehikel für den Spieler, um an Geschehnissen der Spielwelt teilzunehmen. Am Ende geht es darum, dass der Spieler Spaß hat, selbst wenn die Figur schlimme Prügel einstecken musste, was für sie vielleicht kein Spaß ist.

 

Viele Grüße

Harry

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Moin,

 

Auf einem Con hat doch der SL auf dem Aushang/der Vorankündigung bekannt gegeben wo das Abenteuer spielt. Also gibt es das von dir als Beispiel genannte Problem nicht.

 

um denk Punkt mal aufzugreifen:

 

Auf nem Con weis ich als Spieler wo das Scenario spielt, hab einen Anschlagszettel gelesen, fuer den ich denke, dass ich eine passende Figur hab, und stell diese dem Spielleiter vor.

 

Zuhause wissen die Spieler noch nicht mal den Namen des Scenarios im vorraus, geschweige denn wo fuer und gegen wen es geht. Dafuer kenn ich als Spielleiter die Motivationen der Figuren, und kann das Scenario so anlegen/umstricken, dass es auf die Campange passt.

 

Was mich wundert, ist dass hierbei der Newbie Punkt nicht angesprochen wurde. Gibts bei MidgardCons keine Newbies?

 

Ich hab auf Cons meist Traveller geleitet, und fast immer Spiele gespielt, die mir neu waren, von denen ich die Regeln nicht kannte, und wo ich keine Figur hatte. Meine Con-Scenarios hatten stehts eine Auswahl vorgefertigter Charaktere, die passend auf Alter und Geschlecht verteilt wurden.

 

Ich errinner mich an das klassische Midgard Kneipe in Ywerddon Scenario, dass das einzige Midgard Con Scenario ist, das ich kenn, das mit fertigen Charakteren startet. Hier ist mir das gegeneinander in der Gruppe etwas zu stark, was aber damals lustig war. Falls ich jemals Midgard auf einem Con leiten oder spielen sollte dann 1880 oder PR mit fertigen Charakteren, weil die Con-Figuren die so im Forum beschrieben wurden, errinnern mich stark, an das was in unserer Gruppe als Fleki-X bezeichnet wird: Mit Artefakten behaengt wie ein Tannenbaum, und wenn ich die GFP nachrechnen wuerden, dann bin ich bei Grad 25 und nicht bei Grad 5.

 

ciao,Kraehe

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Moin,

 

Auf einem Con hat doch der SL auf dem Aushang/der Vorankündigung bekannt gegeben wo das Abenteuer spielt. Also gibt es das von dir als Beispiel genannte Problem nicht.

 

um denk Punkt mal aufzugreifen:

 

Auf nem Con weis ich als Spieler wo das Scenario spielt, hab einen Anschlagszettel gelesen, fuer den ich denke, dass ich eine passende Figur hab, und stell diese dem Spielleiter vor.

 

Zuhause wissen die Spieler noch nicht mal den Namen des Scenarios im vorraus, geschweige denn wo fuer und gegen wen es geht. Dafuer kenn ich als Spielleiter die Motivationen der Figuren, und kann das Scenario so anlegen/umstricken, dass es auf die Campange passt.

Was mich wundert, ist dass hierbei der Newbie Punkt nicht angesprochen wurde. Gibts bei MidgardCons keine Newbies?

 

Ich hab auf Cons meist Traveller geleitet, und fast immer Spiele gespielt, die mir neu waren, von denen ich die Regeln nicht kannte, und wo ich keine Figur hatte. Meine Con-Scenarios hatten stehts eine Auswahl vorgefertigter Charaktere, die passend auf Alter und Geschlecht verteilt wurden.

 

Ich errinner mich an das klassische Midgard Kneipe in Ywerddon Scenario, dass das einzige Midgard Con Scenario ist, das ich kenn, das mit fertigen Charakteren startet. Hier ist mir das gegeneinander in der Gruppe etwas zu stark, was aber damals lustig war. Falls ich jemals Midgard auf einem Con leiten oder spielen sollte dann 1880 oder PR mit fertigen Charakteren, weil die Con-Figuren die so im Forum beschrieben wurden, errinnern mich stark, an das was in unserer Gruppe als Fleki-X bezeichnet wird: Mit Artefakten behaengt wie ein Tannenbaum, und wenn ich die GFP nachrechnen wuerden, dann bin ich bei Grad 25 und nicht bei Grad 5.

 

ciao,Kraehe

Wer oder was ist mit NEWBIE gemeint? Rollenspiel-Neulinge oder Con-Neulinge mit Rollenspielerfahrung?

 

Es gibt auf MidgardCons eher selten Rollenspiel-Neulinge. Eher sind Con-Neulinge anzutreffen, die aber schon lange MIDGARD spielen. Aber auch die sind höchst selten.

 

Dirion

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Was mich wundert, ist dass hierbei der Newbie Punkt nicht angesprochen wurde. Gibts bei MidgardCons keine Newbies?

 

Ich hab auf Cons meist Traveller geleitet, und fast immer Spiele gespielt, die mir neu waren, von denen ich die Regeln nicht kannte, und wo ich keine Figur hatte. Meine Con-Scenarios hatten stehts eine Auswahl vorgefertigter Charaktere, die passend auf Alter und Geschlecht verteilt wurden.

 

Der Standard bei Midgard-Cons ist, dass jeder Spieler einen Ordner mit seinen Charakteren dabeihat und sich dann einen passenden für das Abenteuer aussucht (bzw. umgekehrt, für den Abenteurer, den er spielen will, ein passendes Abenteuer aussucht). Und in der Regel wollen die Leute auch ihre Charaktere spielen. Ich war einmal auf einem Midgard-Con und hatte ein Abenteuer mit darauf abgestimmten, vorgefertigten SCs dabei, und da wollte niemand mitspielen.

 

Auf normalen Cons ist die Lage natürlich anders, weil da auch viele Spieler unterwegs sind, die eben Neues ausprobieren wollen. Da sind vorgefertigte Charaktere ein Muss! Aber wer auf einen Midgard-Con fährt, der wird ja wohl hoffentlich 1-2 Midgard-Charaktere haben.

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Moin Dirion,

 

Wer oder was ist mit NEWBIE gemeint? Rollenspiel-Neulinge oder Con-Neulinge mit Rollenspielerfahrung?

 

Es gibt auf MidgardCons eher selten Rollenspiel-Neulinge. Eher sind Con-Neulinge anzutreffen, die aber schon lange MIDGARD spielen. Aber auch die sind höchst selten.

 

sowohl als auch. Wobei wenn ich von mir ausgehe, dann Neulinge die wissen was ein RPG ist, aber das jeweilige System nicht kennen. Ich kenn eher die gemischten Cons, auf denen verschiedene Spiele angeboten werden. Auf einem reinen MidgardCon war ich noch nie, sondern kenn nur das Bild (Vorurteil) das durch dieses Forum gepraegt wurde: Den Superhelden-Tannenbaum.

 

Doch nochmal zurueck zur Grundfrage, was macht ein Con Scenario anders:

 

1 - Es ist kurz, d.h. das Scenario sollte in maximal 3 Hauptscenen vollstaendig sein, dazu ein Intro und ein Enima, und zwei weitere Scenen zum dazwischenschieben, falls die Zeit da ist.

2 - Die Intro muss ein Aufreisser sein, der dazu fuehrt, das Figuren die sich vorher nicht kennen, danach im gleichen Boot, mit dem gleichen Problem sitzen.

3 - Das Enigma der Endscene sollte out of Game, z.b. per Google, Foren und Mailinglisten loesbar sein.

 

d.h. als Aufbau fuer 4 Stunden: Intro-(Zwischenscene)-Hauptscene-(Zwischenscene)-Enigma

und fuer 8 Stunden Intro-Hauptscene-(Zwischenscene)-Hauptscene-(Zwischenscene)-Hauptscene-Enigma

 

*aehm* ja - Ein Con Scenario hat ein staerkeres Railroading, weil zuhause haben wir die Zeit auch mal nen halbes Wochenende inner Stadt beim Einkaufen zu verbringen.

 

ciao,Kraehe

Edited by Kraehe
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[...]3 - Das Enigma der Endscene sollte out of Game, z.b. per Google, Foren und Mailinglisten loesbar sein.[...]
Magst du das erläutern? Ich kenne zwar alle Worte, aber sie ergeben für mich gerade keinen Zusammenhang.

 

Ich bin übrigens durchaus ein erfahrener Con-Spielleiter. Meine Con-Abenteuer kommen schon seit Jahren ohne Railroading aus. Einfach eine spannende Herausforderung hinschmeißen und den Spielern klar machen, wie lange sie dafür Zeit haben, funktioniert durchaus gut. Mit NSC kann man dann problemlos mithelfen/mitspielen, wenn man Lust hat. Funktioniert natürlich nur dann gut, wenn man selbst als SL keine fertige Lösung hat.

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Moin,

 

[...]3 - Das Enigma der Endscene sollte out of Game, z.b. per Google, Foren und Mailinglisten loesbar sein.[...]
Magst du das erläutern? Ich kenne zwar alle Worte, aber sie ergeben für mich gerade keinen Zusammenhang.

 

jede Scene, jedes Scenario, jede Campange besteht aus Basics, Pull, Push, Gimmicks und Enigma. Das Enigma ist was die Spielerfiguren nicht wissen koennen, selbst wenn sie das Scenario geloest haben, sondern im Gegenteil eine Frage die am Ende einer Scene oder Scenarios offen bleiben sollte. Innerhalb ein Campange koennen ungeloeste Enigmas immer wieder als Pull dienen. Auf einem in sich abgeschlossenen ConScenario sollten die Spieler die Chance haben, ueber das Enigma nach dem Spiel zu diskutieren, und vielleicht sogar zu loesen.

 

ciao,Kraehe

Edited by Kraehe
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Moin,

 

[...]3 - Das Enigma der Endscene sollte out of Game, z.b. per Google, Foren und Mailinglisten loesbar sein.[...]
Magst du das erläutern? Ich kenne zwar alle Worte, aber sie ergeben für mich gerade keinen Zusammenhang.

 

jede Scene, jedes Scenario, jede Campange besteht aus Basics, Pull, Push, Gimmicks und Enigma. Das Enigma ist was die Spielerfiguren nicht wissen koennen, selbst wenn sie das Scenario geloest haben, sondern im Gegenteil eine Frage die am Ende einer Scene oder Scenarios offen bleiben sollte. Innerhalb ein Campange koennen ungeloeste Enigmas immer wieder als Pull dienen. Auf einem in sich abgeschlossenen ConScenario sollten die Spieler die Chance haben, ueber das Enigma nach dem Spiel zu diskutieren, und vielleicht sogar zu loesen.

 

ciao,Kraehe

 

welchen Sinn hat es, in einer Con-Runde, die sich so vermutlich nicht wieder trifft und wenn, dann nicht zwingend mit den selben Charakteren irgendwelche supergeheimen, nicht rauszukriegenden Dinge einzubauen?

  • Like 1
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Also meiner Meinung nach (und gerade aus der Erfahrung des letzten Sued-Con) muss ein Spielleiter einfach ein tolles Abenteuer vorbereiten (oder gut improvisieren) und einen aussagekräftigen Aushang erstellen.

Wenn natürlich ein Spieler meint, seine Figur hat jetzt ein Problem damit, den Dungeon zu betreten, finde ich es supertoll, wenn der SL dem Char dann eine Brücke baut, wie z.B. dass die Göttin in einer Vision erscheint und motiviert (danke BF :) ).

Aber warum soll der SL mehr Vorstellungskraft haben, warum ein Char sich jetzt am Startpunkt befindet, die Spieler kennen ihre Figuren doch viel besser und können sich deshalb auch eher einen Grund ausdenken.

Ansonsten funktionieren im Con auch Dinge sehr gut, die zu Hause nur ein Zwischensoiel sind, z.B. ein Reiseabenteuer das zu 80% auf Zufallsbegegnungen usw. ausbaut und vor allem davon lebt, dass die Gruppe sich nicht in- und auswendig kennt.

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Der Zeitfaktor ist für mich ein zentraler Punkt. Ich habe schon merhmals erlebt, dass um zwei Uhr nachts die halbe Gruppe döste, während ein SL ohne Rücksicht auf Verluste seine Story durchpeitschen wollte. Oder andererseits, dass ein Abenteuer im Nirgendwo endete und der SL am Schluss sagte: "ihr habt nur einen klitzekleinen Teil der Bombenstory erlebt, die dahintersteckt ...". Als SL mache ich inzwischen sehr genaue Zeitangaben für meine Abenteuer, und mit etwas Erfahrahrung kriegt man es auch hin, dass diese +/- eine Stunde zutreffen.

 

Schön finde ich, wenn Con-Abenteuer mehrere Elemente abdecken: ein kleines Rätsel, ein kleiner Kampf, ein oder zwei lustige NSCs, eine kleine Hintergrundstory zum Aufdecken. Bei der Heimrunde kann dagegen ruhig mal ein Abend nur aus Kampf oder nur aus Rätselraten bestehen.

 

Sinnvoll finde ich es, wenn Con-Abenteuer einigermaßen "midgardisch" sind. Gerade bei Cons ist es merkwürdig, wenn sich Menschen und Wesen ganz untypisch verhalten und man nicht weiß: Ist es bei diesem SL wirklich ganz normal, dass dieser albische Syre sich Dämonen als Burgwachen hält - oder stimmt hier was nicht, und wir sollten es dringend dem nächsten Tempel melden? Bei Heimrunden ist das nicht so wichtig, da kennt man die Spielwelt ja.

 

Ungelöste Rätsel am Schluss mag ich gar nicht.

 

Ansonsten gilt das gleiche wie für alle anderen Abenteuer. ;)

 

Gruß von Adjana

  • Like 1
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Woher hast du das? Ist das irgendwo ausgeführt?

 

Die Basics,Push,Pull,Gimmick,Enigma-Struktur kenne ich aus den alten Traveller-Abenteuern.

Bei vielen Midgard-Abenteuern gibt es diese Enigmas auch, z.B. irgendwelche Seemeister, die im Hintergrund die Fäden ziehen, was die Spieler/SCs aber nie niemals nicht herausbekommen können.

 

Übertreiben sollte man das meiner Meinung nicht. Ein kleines, nebensächliches rätselhaftes Element, über das man hinterher noch spekulieren kann ist nett; ein zentrales Plotelement, das unverständlich bleibt ist frustrierend. Und etwas, was so geheim ist, dass es die SCs/Spieler gar nicht mitbekommen ist schlicht sinnlos.

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  • 1 month later...

Meine Con-Abenteuer sind meist recht geradlienig, während eine lange Kampagne viel mehr auf die Interaktion mit den Abenteurern ausgelegt ist. Oft steht bei meinen Kampagnen das Ende gar nicht fest, weil die Spieler mit ihren Entscheidungen die Kampagne noch in eine ganz andere Richtung lenken können.

 

Bei Con-Abenteuern nehme ich auch weniger Rücksicht auf - sagen wir mal - gedankenlose Aktionen der Spieler. Was zum Resultat hat dass ich als SL auf Cons schon einige Charaktere habe sterben lassen, während bei meinen regelmäßigen Spielen nur sehr wenige verstorben sind. Ich würde allerdings als SL keinen Charakter zwanghaft retten wenn ich merke, dass ein Spieler es darauf anlegt.

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[...]3 - Das Enigma der Endscene sollte out of Game, z.b. per Google, Foren und Mailinglisten loesbar sein.[...]
Magst du das erläutern? Ich kenne zwar alle Worte, aber sie ergeben für mich gerade keinen Zusammenhang.

 

Ich bin übrigens durchaus ein erfahrener Con-Spielleiter. Meine Con-Abenteuer kommen schon seit Jahren ohne Railroading aus. Einfach eine spannende Herausforderung hinschmeißen und den Spielern klar machen, wie lange sie dafür Zeit haben, funktioniert durchaus gut. Mit NSC kann man dann problemlos mithelfen/mitspielen, wenn man Lust hat. Funktioniert natürlich nur dann gut, wenn man selbst als SL keine fertige Lösung hat.

 

Ging bei mir leider auch schon grandios in die Hose. Was vllcht (auch) daran lag, dass ich wenig Erfahrung mit Leiten auf einem Con habe.

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