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    • Von Hoggir der Wilde
      Biete:
      Luxus Ausgabe: Der Kodex Luxus Ausgabe: Das Arkanum Luxus Ausgabe: Das Bestarium Corrinis Stadt der Abenteuer Quellenbuch Myrkgard Quellenbuch Nikostria Buch des Schwetes (Printed 1989) Buch der Abenteuer (Printed 1989) Buch der Magie (Printed 1989) Bei Interesse, PN mit Preisvorstellung an mich.
      Alles im guten Zustand
       
       

    • Von Triton Schaumherz
      Das folgende ist eine Idee zu einer chryseischen Kleinstadt, die ich gerade für meine laufende Kampagne ausarbeite. Die Umfrage zum Thema "Stadtbeschreibungen" hat ja gezeigt, daß ein nicht geringes Interesse an chryseischen Städten vorhanden ist. Wenn euch meine Ideen zu Nikostria gefallen, und ihr daran mitarbeiten möchtet, können wir daraus ja ein Stadtprojekt machen. HJ hat ja schon angeboten, ein eigenes Forum dafür aufzumachen.
       
      Ich möchte darauf hinweisen, daß das kein Konkurrenzprojekt zu den anderen in Ausarbeitung befindlichen chryseischen Städten wie Thalassa und Palabrion sein soll. Diese bewegen sich in einer anderen Einwohnergrößenordnung und verlangen daher auch eine andere Vorgehensweise bei ihrer Ausgestaltung. Chryseia ist groß genug für alle und die Mitarbeit an Nikostria schließt nicht die Mitarbeit an den anderen Stadtprojekten aus.
       
      So hier jetzt mal ein paar erste Ideen:
       
      Nikostria ist eine etwa 1.400 Einwohner zählende, aufstrebende Kleinstadt in Zentralchryseia am östlichen Rand des Catalideon, einer wilden Hügellandschaft, die sich in Nord-Süd-Richtung erstreckt, und den Westen von der Mitte Chryseias trennt. Die Stadt ist ein Bundesgenosse des mächtigen Dyptiche, dessen Einflußbereich sich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr nach Osten ausgedehnt hat, sehr zum Mißfallen seines größten Konkurrenten, der Hafenmetropole Kroisos. Die Fürsten von Nikostria haben in der Vergangenheit jedoch immer versucht sich aus den Streitereien der beiden Großstädte herauszuhalten, und meist ist ihnen das auch gelungen.
       
      Bis vor etwa 50 Jahren war Nikostria auch kaum mehr als ein unbedeutendes Dorf, bekannt nur wegen seiner Nähe zum Kloster der schweigenden Mönche von Laksos, wo die Gebeine des Chrysen Erbailos aufbewahrt werden, der auch der Stadtheilige ist. Dann wurde jedoch der Bau einer Handelsstraße in Angriff genommen, die durch das unwegsame Catalideon führen und Kroisos auf direktem Wege mit Palabrion verbinden sollte. Während die fruchtbare Mitte Chryseias von einem dichten Netz aus Straßen durchzogen ist, die größtenteils noch aus valianischer Zeit stammen, ist der hügelige Norden bis zum heutigen Tag noch kaum erschloßen. Finanziert wurde das Mammutunternehmen hauptsächlich von kroisischen Händlergilden, die sich von der Landverbindung mit Palabrion einerseits eine Alternative zum langen Seeweg versprachen, andererseits den hohen Straßenzöllen Dyptiches entgehen wollten. Fast 20 Jahre wurde an der Straße gebaut, wegen zahlreicher Unterbrechungen, die nicht immer nur auf Unwetter, Erdrutsche oder die Bestien des Catalideon zurückzuführen waren, sondern auch auf Sabotageversuche von Seiten des Konkurrenten Dyptiche.
       
      Mit Fertigstellung der Straße, die in Nikostria beginnt, wurde das Dorf plötzlich ein wichtiger Knotenpunkt für Reisende zwischen Kroisos und Palabrion. Der Verkehr auf der Handelsroute verlief in den ersten Jahren noch sehr schleppend. Zwar gab es jetzt eine Straße durch das Catalideon, die Hügellandschaft hatte dadurch aber kaum von ihrer Wildheit eingebüßt. Noch heute bieten die Hügel zahlreichen gefährlichen Tierarten Unterschlupf, von den Räuberbanden ganz zu schweigen. Der Schutz der Handelszüge war kostspielig, so daß die Straßenzölle erhöht werden mußten, was den Anreiz diesen Weg zu nehmen stark minderte.
       
      Heute ist die Straße zwar nicht so stark frequentiert, wie sich das ihre Erbauer vorgestellt hatten, doch dank der Anstrengungen der kroisischen Händler auf der einen Seite, die in Nikostria eine eigene Söldnertruppe für den Schutz unterhalten, und der palabrischen Handelsgilden auf der anderen Seite, ist sie sicher und rentabel genug, insbesondere für große Handelszüge.
       
      Seit Fertigstellung der Straße hat sich auch die Einwohnerzahl von Nikostria fast verdoppelt. Zu den Pilgern, die die Stadt des Heiligen Erbailos besuchen, kommen jetzt noch zahlreiche Händler auf der Durchreise. Einen nicht unerheblichen Teil ihrer Einnahmen kann die Stadt deshalb aus dem Straßenzoll ziehen - von dem sie den größten Teil natürlich wieder an Kroisos und Dyptiche abführen muß. Die Straße hat das politische Klima zwischen Nikostria und dem großen Bruder im Süden nicht gerade verbessert. Jedoch ist die Kleinstadt nicht wichtig genug, daß sich der Archont von Dyptiche um sie große Gedanken macht. Dennoch beobachtet man natürlich genau den Einfluß, den der Rivale Kroisos mittels seiner Handelsgilde auf die Stadt ausübt.
       
      wird fortgesetzt...
       
      Soviel erst Mal zur Ausgangssituation. Was haltet ihr davon? Klingt das einigermaßen vernünftig? Bin offen für konstruktive Vorschläge aller Art. Hintergrundinfos zum Chrysen Erbailos und der jüngsten politischen Entwicklung in Nikostria habe ich auch noch, kommt aber später...
       
       
      Herzliche Grüße,
      Triton
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