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Abd al Rahman

Ordenskrieger - wie verhalten sie sich

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Da wir gerade vom Bild der Ordenskrieger sprechen: Ordenskrieger sind für mich Tötungsmaschinen im Namen des Glaubens. Sie halten für die Kirgh ihren Kopf hin und riskieren ihren Arsch für die Freiheit ihres Glaubens. Sie sind schmutzig unrasiert und brutal. Echte Krieger eben, die dann ran müssen wenn irgendwo die Kacke am dampfen ist.

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Da wir gerade vom Bild der Ordenskrieger sprechen: Ordenskrieger sind für mich Tötungsmaschinen im Namen des Glaubens. Sie halten für die Kirgh ihren Kopf hin und riskieren ihren Arsch für die Freiheit ihres Glaubens. Sie sind schmutzig unrasiert und brutal. Echte Krieger eben, die dann ran müssen wenn irgendwo die Kacke am dampfen ist.

 

Kann man so sehen, muss man aber nicht... ;)

Wie in einem früheren Posting schon erwähnt wurde, kann es sich bei einem Ordenskrieger auch um einen strahlenden "Ritter" mit Ehrgefühl und Beschützerinstinkt gegenüber Schwächeren handeln. Das Spektrum ist wohl genau so breit, wie die verschiedenen Menschen, die auf Midgard so wandeln...

 

Wie man sich so verhält, hängt ja auch stark vom Charakter ab. Wenn jemand von Natur aus eher gutherzig ist, wird er wohl seltener dazu neigen, mordend und marodierend durch die Lande zu ziehen. Er wird als Or eher hingehen, und als ehrenhafter Kämpfer seine Priesterschaft und andere gute Menschen verteidigen.

Jemand, der eher zur Brutalität neigt und dem es Freude macht, Schmerzen zuzufügen, wird als Or eben brutaler vorgehen und auch sonst nicht gerade durch Nettigkeit glänzen. ;)

 

LG Anjanka

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Ich denke, man kann Ordenskrieger in der ganzen Bandbreite vom Palladin bis hin zum grausamen Fanatiker unter dem Deckmantel des Glaubens spielen.

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Da wir gerade vom Bild der Ordenskrieger sprechen: Ordenskrieger sind für mich Tötungsmaschinen im Namen des Glaubens. Sie halten für die Kirgh ihren Kopf hin und riskieren ihren Arsch für die Freiheit ihres Glaubens. Sie sind schmutzig unrasiert und brutal. Echte Krieger eben, die dann ran müssen wenn irgendwo die Kacke am dampfen ist.

 

Das ist als Alternative zum edlen Ritter durchaus auch möglich.

 

Da sich aber beides widerspricht und ein Orden kaum eine so weit gestreute Außenwirkung wünschen oder auch nur dulden kann, muss jede Spielrunde für sich definieren, was "ihre" spezifische Orden so darstellen sollen.

 

Und dann würde ich sagen, gibt es für einen Orden ein entweder oder. Oder was dazwischen, aber eben eine klare Linie.

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Dann kopiere ich mal aus dem Schwampf hierher:

 

Ich fand immer, dass Ordenskrieger ganzanders sind: dieser typische "Teil von einer Kraft, der stets das Gute will und stets das Böse schafft". Also völlig davon überzeugt, zu den Guten zu gehören und alles, alles richtig zu machen. Auch über Leichen, aber immer hehr und eklig-edel.

 

Wie sozial oder dreckig sich OKs verhalten, hängt sicher auch vom Umfeld ab. Wer sich tatsächlich im Krieg befindet (egal ob Heiliger Krieg oder auch Grenzschutz), wird sich anders verhalten als jemand, der relativ eng in seinem sozialen Umfeld verbleibt (beispielsweise OKs mitten in Alba, die zwar gegen Orks und Oger nicht zimperlich sein dürfen, aber letztlich noch immer Teil ihres Familienverbunds sind).

 

Ein OK in einem fremden Land, der rund um sich herum nur lebensunwerte Ungläubige sieht und womöglich ein starkes Heer in seinem Rücken weiß, ist sicher ein gruseliger, knallharter Geselle.

 

Dass OKs quasi die "Auftragskiller" ihres Ordens sind, mag gelegentlich vorkommen, aber alles in allem sehe ich da eher Assassinen am Werk.

 

Gruß von Adjana

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Das ist als Alternative zum edlen Ritter durchaus auch möglich.

 

Da sich aber beides widerspricht und ein Orden kaum eine so weit gestreute Außenwirkung wünschen oder auch nur dulden kann, muss jede Spielrunde für sich definieren, was "ihre" spezifische Orden so darstellen sollen.

 

Und dann würde ich sagen, gibt es für einen Orden ein entweder oder. Oder was dazwischen, aber eben eine klare Linie.

 

Wieso widerspricht sich das? In jeder Streitmacht gibt's doch welche, die skrupellos sind und jene die noch einem Ehrenkodex folgen. Ein Orden ist doch kein homogener Brei aus lauter Gleichgeschalteten. Ich glaube einfach, es ist ausschlaggebend, was der Ordenskrieger bisher gesehen und erlebt hat. Kein Mensch bleibt im Geiste gesund, wenn er tagtäglich durch Blut waten muss. Irgendwann stumpft er auf jeden Fall ab. Deshalb finde ich den von Anjanka erwähnten (und leider 99% aller SC-Ordenskrieger ausmachenden), gutmütigen Ordenskrieger total konstruiert und nicht authentisch. Das gilt übrigens für alle SCs, deren Weg sich mit Leichen pflastert. Wer gutmütig ist, wählt kein Leben eines Abenteurers und Kriegers, sondern übt einen ehrbaren Beruf aus, falls er die Wahl hat.

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Für mich sind sie in erster Linie Krieger ihres Glaubens. Somit sind sie eher intolerant gegenüber anderen Glaubensrichtungen und brutal und rücksichtslos gegenüber dem, was ihr Glauben als böse ansieht. Zugleich sind sie in den strengen Regeln ihres Ordens gefangen und neigen zum Extremismus. Dabei versuchen sie dem Ideal zu entsprechen, was ihr Glaube als "rechtschaffen und gut" ansieht.

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Das ist als Alternative zum edlen Ritter durchaus auch möglich.

 

Da sich aber beides widerspricht und ein Orden kaum eine so weit gestreute Außenwirkung wünschen oder auch nur dulden kann, muss jede Spielrunde für sich definieren, was "ihre" spezifische Orden so darstellen sollen.

 

Und dann würde ich sagen, gibt es für einen Orden ein entweder oder. Oder was dazwischen, aber eben eine klare Linie.

 

Wieso widerspricht sich das? In jeder Streitmacht gibt's doch welche, die skrupellos sind und jene die noch einem Ehrenkodex folgen. Ein Orden ist doch kein homogener Brei aus lauter Gleichgeschalteten. Ich glaube einfach, es ist ausschlaggebend, was der Ordenskrieger bisher gesehen und erlebt hat. Kein Mensch bleibt im Geiste gesund, wenn er tagtäglich durch Blut waten muss. Irgendwann stumpft er auf jeden Fall ab. Deshalb finde ich den von Anjanka erwähnten (und leider 99% aller SC-Ordenskrieger ausmachenden), gutmütigen Ordenskrieger total konstruiert und nicht authentisch. Das gilt übrigens für alle SCs, deren Weg sich mit Leichen pflastert. Wer gutmütig ist, wählt kein Leben eines Abenteurers und Kriegers, sondern übt einen ehrbaren Beruf aus, falls er die Wahl hat.

 

Och würde dir zu deiner Erläuterung des Charakterumschwungs zustimmen - wenn denn jeder Or gleich durch Blut waten würde. Da es aber im Moment in den meisten Gegenden eine Zeit des Friedens gibt und nur mal gegen Orks oder so gekämpft werden muss, besteht kein Grund, durch Blut zu waten.

 

Mein Or zumindest durfte an noch keiner richtigen Schlacht teilnehmen. Wenn er das jemals müsste (oder besser: dürfte ;)), würde ich auch einen gewissen Grad der Abstumpfung durchaus in Betracht ziehen. Aber unser netter SL lässt ja einfach keinen großen Krieg entstehen... :sigh:;)

 

 

Aber gut, ich gebe zu, es würde mir persönlich auch extrem schwer fallen, einen blutrünstigen Berserker zu spielen und damit auch noch Freude zu haben.

Daher bin ich eigentlich ganz froh, dass meine Gruppe auch einen nicht ganz so üblen Ordenskrieger zugelassen hat... ;)

 

LG Anjanka

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Och würde dir zu deiner Erläuterung des Charakterumschwungs zustimmen - wenn denn jeder Or gleich durch Blut waten würde. Da es aber im Moment in den meisten Gegenden eine Zeit des Friedens gibt und nur mal gegen Orks oder so gekämpft werden muss, besteht kein Grund, durch Blut zu waten.

 

Mein Or zumindest durfte an noch keiner richtigen Schlacht teilnehmen. Wenn er das jemals müsste (oder besser: dürfte ;)), würde ich auch einen gewissen Grad der Abstumpfung durchaus in Betracht ziehen. Aber unser netter SL lässt ja einfach keinen großen Krieg entstehen... :sigh:;)

 

 

Aber gut, ich gebe zu, es würde mir persönlich auch extrem schwer fallen, einen blutrünstigen Berserker zu spielen und damit auch noch Freude zu haben.

Daher bin ich eigentlich ganz froh, dass meine Gruppe auch einen nicht ganz so üblen Ordenskrieger zugelassen hat... ;)

 

LG Anjanka

 

Nun, dann ist dein Ordenskrieger eben noch einer von jenen, die noch an Ideale glauben. Die hab ich auch erwähnt. Wenn du dir aber mal anschaust (oder sogar Strichlisten führst) wie viele Menschen und sonstige Kreaturen ein hochgradiger Ordenskrieger auf dem Gewissen hat, dann wird Abds Typenbeschreibung den Großteil der Vertreter dieser Klasse ausmachen.

Wobei dann natürlich wieder anzumerken wäre, dass die erfahrenen (=höhergradigen) Ordenskrieger eine Minderheit innerhalb ihres Ordens darstellen und somit Abds Typus nicht als Standard gelten würde.

Ach, ich weiß auch nicht. Ich spiel meine einfach am liebsten eher dreckig.

Edited by Mala Fides

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Für mich gibt es zwei charakteristische Züge eines Ordenskrieger:

- Er kämpft für bzw. verteidigt seinen Glauben.

- Er zeigt seinen Glauben offen und verleugnet ihn nicht.

 

Alles weitere hängt von der Religion ab.

 

Ich kann mir den unrasierten und heruntergekommenen OK eines Kriegsgottes genauso gut vorstellen wie den strahlenden Herrschafts-OK, der nur auf sein Prestige aus ist, bzw. den Fruchtbarkeits-OK, der nur in Notwehr zur Waffe greift um seinen Glauben zu verteidigen und sonst Konfrontationen eher aus dem Wege geht.

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Nun, dann ist dein Ordenskrieger eben noch einer von jenen, die noch an Ideale glauben. Die hab ich auch erwähnt. Wenn du dir aber mal anschaust (oder sogar Strichlisten führst) wie viele Menschen und sonstige Kreaturen ein hochgradiger Ordenskrieger auf dem Gewissen hat, dann wird Abds Typenbeschreibung den Großteil der Vertreter dieser Klasse ausmachen.

Wobei dann natürlich wieder anzumerken wäre, dass die erfahrenen (=höhergradigen) Ordenskrieger eine Minderheit innerhalb ihres Ordens darstellen und somit Abds Typus nicht als Standard gelten würde.

Ach, ich weiß auch nicht. Ich spiel meine einfach am liebsten eher dreckig.

 

Wir scheinen uns ja doch im Großen und Ganzen einig zu sein. ;)

 

Ja, mein Or wird genauso eine Minderheit sein, wie es eben im Endeffekt alle Spielerfiguren innerhalb ihres Umfeldes auf der Spielwelt sind (wenn man mal von der Abenteurergruppe absieht).

 

Zu den getöteten Kreaturen und Menschen lässt sich (zumindest in unserem Gruppenzusammenhang) sagen:

Da habe ich mit meinen Figuren dann genauso viele Leben auf dem Gewissen, wie andere Figuren. Helden/Abenteurer müssen eben zuweilen kämpfen, und auch wenn es nur aus Notwehr geschieht, türmen sich dann irgendwann doch mal die geraubten Leben...

Aber da das (fast) alle Helden betrifft (den pazifistischen Heiler wohl weniger...), könnte man dann den Rückschluss, den du für Ordenskrieger verwendest, direkt auf beinahe jeden Abenteurer, egal welchen Typus', anwenden.

 

Aber ja, ein Großteil der Ordenskrieger wird eben einfach dazu existieren, den Glauben im Kampf zu verteidigen. In welcher Form auch immer (ob gewaschen oder dreckig ;)). Da SC aber nicht der Großteil sind, stehen einem als Spieler hier wieder viele Wege offen.

 

Und erlaubt ist, was Spaß macht. (Und in den Gruppenkontext "passt") :männlicherhändedruc

 

LG Anjanka

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Da wir gerade vom Bild der Ordenskrieger sprechen: Ordenskrieger sind für mich Tötungsmaschinen im Namen des Glaubens. Sie halten für die Kirgh ihren Kopf hin und riskieren ihren Arsch für die Freiheit ihres Glaubens. Sie sind schmutzig unrasiert und brutal. Echte Krieger eben, die dann ran müssen wenn irgendwo die Kacke am dampfen ist.

 

Es kommt nun auch immer ein wenig darauf an, welchem Orden sie angehören, bzw. welchen Gott sie verehren.

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Es geht auch nicht um zivile Aufgaben. Je nach Orden kann es aber schon der Fall sein, dass die Ordenskrieger eher formelle Aufgaben haben. Ich denke schon, dass Ordenskrieger eines Fruchtbarkeitsgottes (so es einen solchen Orden auf Midgard gibt) einen anderen Ehrenkodex haben, als solche eines Kriegs- oder Herrschaftsgottes. ...und die wiederum haben einen anderen Kodex als die Ordenskrieger eines Chaosgottes.

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Dann dürfte es recht wenig Ordenskrieger geben, da es ja derzeit kaum Kriege auf Midgard gibt. :lookaround:

 

Insbesondere Glaubenskriege. Wenn man den Ordenskrieger als Midgard-Äquivalent zum irdischen Kreuzritter sieht, dann geht es um Bekehrung mit Feuer und Schwert.

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Dann dürfte es recht wenig Ordenskrieger geben, da es ja derzeit kaum Kriege auf Midgard gibt. :lookaround:

 

Gruß von Adjana

 

Oder mehr, da die "natürliche Fluktuation" entfällt. Also alles gelangweilte Rabauken, die endlich mal auf den Putz hauen wollen.

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Ich habe mir die Ordenskrieger bislang eher analog den irdischen Ritterorden vorgestellt, von denen manche sogar nach Mönchsregeln lebten.

Bernhard von Clairvaux bezeichnete die Ordensritter als "Ritter neuen Typs", da sie die Kampfkraft des dekadenten Ritterstandes mit der Disziplin und der Enthaltsamkeit der Mönchsorden verbanden.

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In unserer Runde war es bisher meist so das (bei diesem Beisspiel in Alba) Ordenskrieger beim Betreten einer Stadt vorläufig die Herrschaft übernahmen, was die Gesetze angeht. Ihrerseits würden sie die bestehenden Gesetze weder verändern noch brechen, es sei denn es gibt bedeutende Gründe dafür. Böses austreiben usw. Natürlich übernehmen sie nicht die Kontrolle wenn sie alleine bzw. der einzige oder die einzigen 2 oder 3 Ordenskrieger der Spielergruppe sind.

Aber wenn da son kleiner Aufmarsch von 50 Kriegern ist dann geht da schon was. Und dann kann man natürlich das Ding seinen Lauf nehmen lassen. Je nachdem wie der Oberste von den Kriegern drauf ist. Bzw. eventuell ein Priester die Befehlsgewalt an sich reisst. Er kann gütig zur Bevölkerung sein oder eben nicht. Die Kirche im Mittelalter eben.

 

Mein eigener Ordenskrieger versucht eigentlich immer zu schlichten statt zu kämpfen. Auch wenn er nicht einem Weisheitsorden angehört.:D

Ach ja und auch Kämpfe die irgendwo stattgefunden haben interessieren ihn nicht allzusehr solange die heilige Kirgh nicht beleidigt wird und solange das Wort : "Dämon" nicht ausgesprochen wird. Sollte eines der beiden Dinge eintreten wird nur noch gefragt wo das war und dann wird hingeritten. :after:

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Das ist eine Fraktion im Buch, die den "wahren Glauben" bringt. Also alles Fanatiker. Gegen jede Art von Magie. Da werden ganze Länder "gesäubert".

"Bist du nicht für mich, bist du gegen Gott". Was gottfürchtig ist, bestimmen wir.

Keine Feiglinge. Sie gehen unerbittliches gegen das "Böse" vor. Aber was das neben dem Üblichen Gewürm so ist, bestimmen eben sie.

 

Mit völliger Überzeugung und noch größerer Arroganz.

 

So mag ich das.

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Das sehe ich nicht so. Mir käme kein Gott in den Sinn, der Ordenkrieger hat, bei dem Ordenskrieger anders wären. Ordenskrieger sind dazu da um Krieg zu führen. Zivile Aufgaben übernehmen Priester.

Meiner Meinung nach sind auch Ordenskrieger nicht dafür da, Krieg zu führen. Da wehrt sich einfach mein Verständnis von Midgard (oder auch meine Vorstellung der Spielweltlogik ;) ) - ich kann mir nicht vorstellen, daß es tatsächlich genug Ordenskrieger gibt, um mit ihnen auch nur ein kleines stehendes Heer zu besetzen.

Soweit eine Priesterschaft wirklich Krieg führt, wird es dort vielleicht eine kleine Schocktruppe mit Or geben, und viele Einheiten werden wohl auch von Or geführt. Aber das Grabenschwein ist der Or für mich nicht.

Tempelwache, Garde der höheren Priester, Kommandoeinheit - da sehe ich den Or.

Und gerade als Tempelwache und Garde werden wohl weniger die "dreckigen" Ors ausgesucht. Könnt natürlich sein, daß gerade diese dann auf Wanderschaft geschickt werden...

Edited by Krayon

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    • By Yon Attan
      Hi
       
      Welche Zauber kann denn ein Ordenskrieger auf sein Thaumagral prägen lassen?
       
      Wenn ich die Liste im MYS durchgehe und mit dem Lernschema des Or abgleiche, bleibt da nur Göttlicher Blitz übrig.
       
      Habe ich da etwas überlesen?
       
      Mfg       Yon
       
       
    • By Reofex
      Hallo an alle,

      da mir selbst nur begrenzt schlaue Ideen einfallen dachte ich mir, ich frage mal hier nach Rat.

      Die Kurzfassung: Wie kann man sowohl geistig als auch körperlich schwache Ordenskrieger am besten einsetzen?

      Die Langfassung: Ursprünglich für eine "nur ein Mal"-Spielsitzung entstanden hat die Spielfigur dann doch einige Abenteuer mehr bestanden und lag dann erst mal gute vier Jahre in einem Aktenordner herum. Nun haben wir diese "alte" Gruppe wieder ausgegraben um mit dieser Meute weiterzuspielen. Die Spielfiguren stehen noch am Anfang ihrer Karriere (Midgard 4: Stufe 3 - umgestellt auf Midgard 5: Stufe 4) und daher bin ich jetzt etwas am grübeln, wohin die "Reise" für diese Spielfigur gehen kann. Denn sie ist mir durchaus ans Herz gewachsen, leidet aber an zwei Altlasten: Einerseits ist es meine erste selbst erstellter Midgard-Spielfigur gewesen (und somit gewiss nicht optimal). Andererseits ist sie sowohl körperlich eingeschränkt (Stärke: 40), als auch geistig keine Leuchte (Intelligenz: 30).

      Aus Erfahrung weiß ich auch schon, dass "aus Kämpfen raushalten" keine Option ist, denn irgendwer muss dann doch zwischen den beiden Zauberern und den bösen Axtschwingern stehen. Ebenfalls aus der Erfahrung heraus scheint ratsam "Meditieren" zu lernen, damit man nach Kämpfen die Ausdauerpunkte (hoffentlich) wieder auffüllen kann um die Heilzauber einzusetzen.

      So wie sich mir die Klasse Ordenskrieger darstellt, ist das Hauptaugenmerk der Kampf und die Zauberei eher Mittel zum Zweck (es sind ja vorwiegend Heilzauber und nur auf sich selbst wirkbare Kampfunterstützungszauber). Aber wohin entwickelt man die Spielfigur in diesem speziellen Fall am besten? Das Vorgehen "große Waffe und dicke Rüstung" funktioniert hier ja nicht.
       
      Ich hätte ja mit der Taktik "ich stehe dir so lange im Weg bis der Rest der Gruppe dich platt gemacht hat!" geliebäugelt. Den Umgang mit einem Schild hat die Figur schon gelernt, allerdings fehlt es noch etwas an der Standhaftigkeit (sprich: Den Ausdauerpunkten). Das Fernziel wäre dann die Kombination aus Kettenrüstung und dem Zauber "Strahlender Panzer". Der Schwachpunkt hierbei wäre zudem noch, dass der kleine Schild nicht gegen alle Waffenarten schützt.
       
      Als Alternative wäre da noch der beidhändige Kampf: Nutzt man den Kombinationsangriff, dann verursacht man zumindest mehr Schaden. Allerdings scheint das auch ein verdammt teurer Weg zu sein und ich weiß nicht ob das wirklich lohnt.

      Oder gibt es noch ganz andere Optionen? Denn die typische Computerspielvorgehensweise "Spielstand löschen und neu anfangen" will ich ja gerade vermeiden, dazu hat die Gruppe und diese Figur doch schon zu viel nette Dinge erlebt. 
       
       
    • By Eleazar
      Ich möchte in diesem Strang Erfahrungen und Anregungen grudsätzlicher Art sammeln, wie man für M5 am besten regionale Abenteurertypen oder neue Charakterklassen kreiert.
       
      Unter M4 konnte ich noch das Lernen spezieller Fertigkeiten oder Zauber erschweren oder erleichtern und ganz gezielt Fertigkeiten, Zauber und Waffen bei der Erschaffung zur Wahl stellen oder ausschließen. Jetzt ist das Raster viel gröber. Wie bekomme ich jetzt lokale Typen her?
       
      Eine Stellschraube, die sich sehr gering auswirkt, ist die Fertigkeit, die ein Abenteurer am Beginn mitbekommt. Nehmen wir das Beispiel des As mit Meucheln. Setze ich stattdessen Scharfschießen ein, könnte ich aus dem As einen Attentäter machen. Das ist dann allerdings nur ein feiner Unterschied und weiterhin ein vergiftetes Geschenk auf ein Abenteurerleben hin gedacht: Armbrust und Scharfschießen wären ziemlich teuer. Der Vorteil von Scharfschießen am Anfang schwindet auf mittleren und höheren Graden.
       
      Oder soll man ähnlich wie bei M4 einzelne Fertigkeiten unabhängig von den Kategorien tauschen (z.B. der Attentäter lernt Scharfschießen wie eine Unterwelts- und Meucheln wie eine Waffenfertigkeit)? Damit wären wir allerdings wieder von der Vereinfachung weg, die M4 gebracht hat. Andererseits: Wenn das bei 3 bis 4 Fertigkeiten pro neuem Typ so wäre, ist das für einen fortgeschrittenen Spieler doch ohne weiteres handhabbar.
       
      Kann man für einen lokalen Zauberertyp oder Glaubenskämpfer doch noch mal Zaubergruppen neu zusammenstellen?
       
      Wie soll mans tun?
      Wie ist es gerecht?
      Wie ist es einfach?
       
      Und sorry, wenn ich mich mit den Begrifflichkeiten noch etwas schwer tue. Ich lese mich gerade erst in M5 ein und spiele es nicht aktiv.
    • By Galaphil
      Als Folge aus der Diskussion über die Aspekte der Priester bin ich auch ein weiteres Thema einmal angegangen, das mir und auch anderen immer schon seltsam erschienen ist (und das aus aktuellem Anlass gerade wieder hochgekommen ist)
       
      Zwar sind die Priester in Midgard in verschiedene Aspekte unterteilt, die zugehörigen Ordenskrieger sind aber alle in einen Topf geworfen, was die Entstehung und Entwicklung der Figuren betrifft. Deshalb habe ich folgendes System entwickelt, dass sich näher an den Priestern des Aspektes/Gottes orientiert, den der Ordenskrieger verteidigt oder für den er kämpft:
       
      Zu den Fertigkeiten: falls notwendig, kann ein Ordenskrieger zwei Fertigkeiten miteinander vertauschen: ein Ordenskrieger eines Meergottes wird zum Beispiel eher Seemannsgang oder Steuern beherrschen als Reiten und Kampf zu Pferd, ein Ordenskrieger einer Lebensgöttin vielleicht Kräuterkunde und Erste Hilfe statt Kampf in Schlachtreihe und Athletik (beliebig fortsetzbar). Bei einem Ordenskrieger eines Herrschafts- oder Kriegsgottes wird man nicht viel ändern müssen, aber es soll ja auch andere geben
       
      Bei den Wundern: Alle Wunder aus dem Lehrplan bleiben für alle Ordenskrieger Wunder. Die weiteren Wunder (ein Ordenskrieger besitzt 7 Stufe 1 Wunder, 15 Stufe 2 Wunder, 6 Stufe 3 Wunder, 8 Stufe 4 Wunder und 2 Stufe 5 Wunder) sucht er sich aus den Wundern des Priesters der zu ihm passenden Gottheit aus! Weitere Wunder kann er dann logischerweise nicht mehr lernen, auch wenn sie in der DFR-Liste angegeben waren. Der Or hat also nie mehr Wunder als er vorher haben konnte!
      Wechselt ein Ordenskrieger jetzt seine Überzeugung (zB von Kriegsgott auf Lebensgöttin) und seinen Orden (was dann noch extra ausgespielt werden sollte und durchaus auch Zeit und Gold kosten kann), dann werden Wunder, die er vorher gelernt hat, und die für seine neue Gottheit keine Wunder mehr sind, zu Standardzaubern herabgestuft - er darf sich dann logischerweise nur noch Wunder aus denen des Priesters seiner neuen Gottheit aussuchen (alternativ kann man auch die alten Wunder, die jetzt Standardzauber sind, je einen Platz für ein Wunder dieser Stufe belegen, also dass man dann dafür je ein Wunder weniger lernen kann in dieser Stufe).
       
      Dadurch bekommen Ordenskrieger etwas mehr Unterscheidbarkeit und werden wie die Priester auch durch das Lernsystem animiert, sich dem Aspekt ihrer Gottheit näher verbunden zu fühlen.
       
      LG GP
    • By Waldo
      Hallo zusammen,
       
      ich bin gerade dabei einen Albischen Ordenskrieger (Ylathor) auszuarbeiten. Ich weis Ylathor hat offiziell keinen eigenen Orden aber in unserer Hausrunde sehen wir das nicht so eng. Er ist halt ein OR ohne Orden der sich als "Krieger wieder die Untoten im Namen Ylathors" sieht.
       
      Eigentlich wollte ich ihn gerne zum Schafrichter machen und ihm ein Richtschwert (aber als Claemore(1,5 Händer) und nicht als Bihänder) geben. Leider habe ich dann festgestellt, dass es den Beruf im DFR gar nicht mehr gibt aber das Alba Quellenbuch in der neuen Auflage trotzdem darauf verweist.
       
      Ist das nun ein Fehler?? Gibt es den Beruf offiziell nicht mehr und man hat nur vergessen auch das Richtschwert aus dem Alba Quellenbuch zu streichen oder hätte der Henker als lokaler Beruf ins Alba Quellenbuch aufgenommen werden sollen, wurde aber vergessen?
       
      Schöne Grüße
      Waldo
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