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Elodaria

Hilfe - Ordenskrieger mutiert zum Beserker

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Hallo zusammen,

 

ich habe ein kleines, mittleres Problem mit unserem Ordenskrieger in meiner Spielrunde.

 

Unser Ordenskrieger musste sich vom Sonnenorden her, der strengeren Ordensregeln unterziehen und diese nun 1 Jahr einhalten. Sprich Tonsur, 6 mal im Mond nur Fleisch, alkoholische Getränke nur zu Feiertagen ect. ... nun war er schon vorher ein recht aufbrausender Kerl, aber dies wird nun immer heftiger. Vielleicht liegt es ja am Alkoholentzug. An all die Einschränkungen hält er sich - nur das mit der Demut und der Besonnenheit funktioniert irgendwie nicht. Er ist sehr Xan-gläubig und sieht somit die kleinste negative Äußerung gegenüber Xan als schlimme Gotteslästerung an.

 

Beispiele:

- Er wollte einem sich freiwillig ergebenden Feind extra noch ein Bein abschlagen, damit dieser auch wirklich nicht abhaut.

- Einem NPC hat er seinen Teller an den Schädel geworfen, nachdem dieser erzählt hat, das seine Trollmutter etwas mit einem Xan-Priester hatte und er daraus als Kind hervorging.

- Er schlägt in einem Gasthaus einem Mann die Nase zu Brei, nachdem der Wirt die Rechnung präsentiert hatte, welche für 3 Personen samt Pferde ihm zu hoch erschien und der Wirt seine Helfer als Druckmittel zur Zahlung der Zeche kommen ließ. Diese hatten nicht angegriffen und standen nur mit verschränkten Armen hinter unserem OR. Seine Kameraden konnten gerade noch das schlimmste verhindern.

 

Ich bin nun mir nicht ganz im Klaren, wie ich ihn zur Vernunft bringen kann, bzw. welche Auswirkungen das dann für ihn haben könnte.

 

Ich hatte schon an einem Traum gedacht, in welchem Xan ihn zur Demut auffordert. Oder das er bei seinem nächsten Besuch in der Ordensburg mächtig Ärger bekommt, aber bis er da wieder vorbei kommt ist schon einiges Wasser den Devern herunter geflossen.

 

Ich bin hier auf der Suche nach interessanten und schnell durchzuführenden "Bestrafungen" oder "Mahnungen", welche einem Ordenskrieger seines Kalibers angemessen sind.

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- Er wollte einem sich freiwillig ergebenden Feind extra noch ein Bein abschlagen, damit dieser auch wirklich nicht abhaut.

- Einem NPC hat er seinen Teller an den Schädel geworfen, nachdem dieser erzählt hat, das seine Trollmutter etwas mit einem Xan-Priester hatte und er daraus als Kind hervorging.

- Er schlägt in einem Gasthaus einem Mann die Nase zu Brei, nachdem der Wirt die Rechnung präsentiert hatte, welche für 3 Personen samt Pferde ihm zu hoch erschien und der Wirt seine Helfer als Druckmittel zur Zahlung der Zeche kommen ließ. Diese hatten nicht angegriffen und standen nur mit verschränkten Armen hinter unserem OR. Seine Kameraden konnten gerade noch das schlimmste verhindern.

 

:dunno: Find ich jetzt nicht ungewöhnlich. Beinah alle meiner Chars würden so reagieren. :lol:

Was geholfen hat, war der lange Arm des Gesetzes. Auch ein Ordenskrieger des Xan sollte in Alba keine Narrenfreiheit geniessen und wird irgendwann einmal dem Falschen das Gesicht zertrümmern.

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Die einfachste Sanktion gegen einen Ordenskrieger (bzw. Priester allgemein) der nicht im Sinne seines Gottes handelt, ist der Entzug der Wundertaten. Oder zumindest einen Malus auf die Wirkung selbiger, weil der Gott verärgert ist.

 

Gerade für das 1. Beispiel, wenn der Ok dem Gefangenen das Bein wirklich abgeschlagen hätte, würde ich das für angemessen halten.

 

Im 3. Beispiel würde der Wirt bei mir einfach die Stadtwache alarmieren und von da an, hätte der Ok in dieser Stadt gewisse Probleme. Und wenn ein Stadtherr sich beim Orden des Oks beschwert, dann könnten sowohl Sanktionen des Ordens als auch des Gottes (siehe oben) beinhalten.

 

Beispiel 2 halte ich hingegen für ein völlig akzeptables Verhalten eines Oks. ;)

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Hallo,

 

verstehe ich das richtig - der Or war VORHER ganz normal und hat auf nicht zu brutale Weise seine Probleme geregelt? Oder liegt hier ein Spielerproblem vor - also der SPIELER spielt gern einen wüsten Haudrauf, der als erstes Mittel immer die Waffe/Faust wählt?

 

Wenn es die Figur ist, die sich wegen der strengeren Regeln etwas daneben benimmt, dann hilft wohl weitere Reglementierung nicht viel. Dann würde es nur schlimmer werden.

Lass ihm in dem Fall doch von einem Xan-Oberen ausrichten, dass es langsam genug ist mit den strengeren Sitten und er wieder so leben kann, wie früher, so lange er Xan ehrt.

 

Wenn es am Spieler und Stil des Spielers liegt, kannst du ingame eh nicht viel machen. Wird es irgendwann zu viel, musst du mit dem Spieler darüber reden und wenn es dann nicht besser wird, oder er sich weigert, etwas zu ändern, dann müsst ihr eben schauen, ob der Spieler mit diesem Verhalten überhaupt noch in die Gruppe passt... (kommt ja immer drauf an, wie ihr sonst so spielt...).

 

LG Anjanka

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Puh, um ehrlich zu sein sehe ich Dein Problem nicht. Ich sehe kein Verstoß gegen irgendwelche Glaubensregeln. Wenn der Spieler seinen Ok so spielen möchte ist das sein gutes Recht. Lass einfach seine Umwelt auf ihn reagieren. Seine "Untaten" sprechen sich rum, der Wirt beschwert sich beim Tempel etc. Lass sen Ok mit den Konsequenzen innerhalb der Spielwelt leben. Das passt dann ganz gut :)

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Bei Beispiel 1 hing es sicher auch mit einer gewissen Outgame-Verärgerung über die Schienenlast im Abenteuer zusammen. Ingame war es hauptsächlich eine durchaus überzeugende Drohung. Vielleicht war sie aber auch so überzeugend, da das Abschlagen des Beines einem Sprengstoff unter besagten Schienen bedeutet hätte. Womit wohl das restliche Abenteuer in die Luft geflogen wäre. Zumindest soweit ich es mir inzwischen zusammen gereimt habe...

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Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Figuren- oder ein Spielerproblem ist.

 

Im ersten Fall schau dir (neben den bereits gemachten Vorschlägen) mal "Göttliche Strafe" (ARK S 129) an, im zweiten Fall wird wohl nur ein Outtime-Gespräch helfen.

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Da auch mir nicht ganz klar ist, ob es ein Spieler- oder Charakterproblem ist nehme ich einfach mal unterschiedliche Ausgangslagen an:

 

- Der Spieler möchte den Charakter so spielen

Dann soll er ihn auch so spielen dürfen. Wenn das zu nachvollziehbaren Problemen mit der Spielwelt kommen kann, dann kann es eben dazu kommen. (z.B. der Wirt informiert jemanden höheren, der informiert den Ordensmeister, das nächste mal wenn der Ok in der Ordensburg ist, kriegt er erstmal Stubenarrest oder sowas - es sollte nicht zu schlimm sein und den Spieler nicht zu sehr einschränken).

Du solltest ihn als SL allerdings vorher darauf hinweisen, dass auf DEINEM Midgard (du hältst immerhin die NSpF in der Hand) solch ein Verhalten zu Problemenen führen kann. Du solltest ihn also auf jeden Fall auf die Konsequenzen hinweisen, bevor du sie durchsetzt.

Habt ihr deutlich unterschiedliche Auffassungen wie die Spielwelt sein sollte müsst ihr das in der Gruppe (nicht nur ihr beide) klären und festlegen. Über Details hat (fast) immer der Spielleiter Deutungshoheit - das große Weltkonzept kann von der Gruppe im Konsens ausgearbeitet werden (muss aber nicht so sein).

 

- Der Spieler spielt den Charakter aus einem bestimmten Grund so, würde ihn aber auch anders spielen wollen

Warum auch immer hat sich der Spieler dazu entschlossen den Ordenskrieger als streitlustigen Berserker zu spielen. Warum er sich dazu entschieden hat ist relativ egal.

In diesem Fall solltet ihr gemeinsam eine Lösung suchen. Ein Beispiel wie sie aussehen könnte:

Der Ok schlägt mal wieder über die Stränge udn wird von seinem Beichtvater/Ranghöheren dafür gescholten. Der Ok erleidet einen Zusammenbruch und schildert das Problem. Der Höherstehende versteht das Problem und möchte helfen und er hat auch schon eine Idee (bestimmtes Artefakt, bestimmter Pilgerweg,...)

- Der Spieler spielt den Charakter so, weil er wegen etwas gefrustet ist

Dann muss man das Element das Frust bereitet im Gespräch identifizieren und beseitigen. In der Spielwelt wird man auf keinen Fall eine Lösung finden.

Edited by Tellur
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Ich verstehe irgendwie auch nicht so ganz die Motivation des Spielers, bzw. eure Kommunikation:

 

Beziehen sich die strengeren Glaubensregeln bei eurem Verständnis des Xan-Glaubens nur auf die Äußerlichkeiten oder auch aufs Verhalten?

 

Ich würde mit dem Spieler mal ein Gespräch führen und die Gründe für seine Spielweise rausbekommen. Dann solltet ihr am besten gemeinsam die Ordensregeln seines Ordens entwickeln oder aus den Gildenbriefen/Quellenbüchern ermitteln (oder eine Mischung aus beidem machen).

 

Wenn der Spieler bewusst seinen Or neben der Xan-Spur spielen will, dann soll er das tun und die Konsequenzen tragen.

 

Bei mir würde es erst mal ein bisschen Zeit im Kloster auf der Stillen Treppe setzen und dann eine Queste, bei der er sein Ansehen und das Ansehen des Ordens wieder etwas aufmöbeln kann.

 

Aber erst mal reden und potentielle Missverständnisse ausräumen.

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Hallo,

verstehe ich das richtig - der Or war VORHER ganz normal und hat auf nicht zu brutale Weise seine Probleme geregelt? Oder liegt hier ein Spielerproblem vor - also der SPIELER spielt gern einen wüsten Haudrauf, der als erstes Mittel immer die Waffe/Faust wählt?

Der Ordenskrieger war schon von Anfang an ein Temperamentvoller Charakter und nein, der Spieler ist eher kein Haudrauftypus, nur läßt der OR sich eben schnell provozieren.

 

Lass ihm in dem Fall doch von einem Xan-Oberen ausrichten, dass es langsam genug ist mit den strengeren Sitten und er wieder so leben kann, wie früher, so lange er Xan ehrt. [/Quote] Dadurch das er die strengeren Auflagen erst bekommen hat, werde ich diese nicht lockern, das er diese strengen Ordensmönchsregeln befolgen muss liegt mit am Hintergrund des Charakters.

 

Wenn es am Spieler und Stil des Spielers liegt, kannst du ingame eh nicht viel machen. Wird es irgendwann zu viel, musst du mit dem Spieler darüber reden und wenn es dann nicht besser wird, oder er sich weigert, etwas zu ändern, dann müsst ihr eben schauen, ob der Spieler mit diesem Verhalten überhaupt noch in die Gruppe passt... (kommt ja immer drauf an, wie ihr sonst so spielt...).

In die Gruppe passt er auf jeden Fall und ich möchte ihn auf keinen Fall missen.

 

Es geht mir wirklich nur darum, wie ich am besten ihn in der Spielwelt mit den Konsequenzen seines nicht ganz so den Ordensregeln entsprechenden Verhalten konfrontieren kann. Vielleicht habe ich das in meinem Eingangsposting nicht so deutlich heraus gestellt.

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Puh, um ehrlich zu sein sehe ich Dein Problem nicht. Ich sehe kein Verstoß gegen irgendwelche Glaubensregeln. Wenn der Spieler seinen Ok so spielen möchte ist das sein gutes Recht. Lass einfach seine Umwelt auf ihn reagieren. Seine "Untaten" sprechen sich rum, der Wirt beschwert sich beim Tempel etc. Lass sen Ok mit den Konsequenzen innerhalb der Spielwelt leben. Das passt dann ganz gut :)

 

Nun gut ich habe mir den Artikel über den albischen Sonnenorden aus dem Gildenbrief (Nr hab ich gerade nicht im Kopf) als Vorlage genommen, dort wurde auch der Verhaltenskodex des Sonnenordens beschrieben und den Eid, welchen diese leisten müssen und einhalten sollten. Nach diesem richten wir uns ...hab das ja auch vorher mit ihm durch gesprochen.

 

Natürlich darf er seinen Ok so spielen wie er möchte, nur möchte ich eben ihn dann auch mit den möglichen Konsequenzen aus der Spielewelt heraus konfrontieren und frage hier nach Anregeungen, welche ich auch zum Teil hier schon bekommen hab.

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Bei Beispiel 1 hing es sicher auch mit einer gewissen Outgame-Verärgerung über die Schienenlast im Abenteuer zusammen. Ingame war es hauptsächlich eine durchaus überzeugende Drohung. Vielleicht war sie aber auch so überzeugend, da das Abschlagen des Beines einem Sprengstoff unter besagten Schienen bedeutet hätte. Womit wohl das restliche Abenteuer in die Luft geflogen wäre. Zumindest soweit ich es mir inzwischen zusammen gereimt habe...

 

Das stimmt hexe - das Abenteuer ist wirklich arg Einbahnstrassenmäßig und es tut mir leid euch dadurch in diese Situation gebracht zu haben, es hat sich eben besser gelesen als was es dann beim Spielabend dann war. Und ja, das Abenteuer wäre dann komplett dahin gewesen, damit muss ich noch lernen umzugehen, denn bei euch dreien wird mir das wohl öfter noch passieren können.

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Ich möchte nochmal anders fragen: Warum sört Dich das Verhalten des Ok? Gibt es einen Grund, der innerhalb der Spielwelt zu finden ist oder stört Dich das Verhalten persönlich?

 

Ich denke mal es ist für mich persönlich ein Problem, die richtige Balance zu finden. Was darf ein OK alles ohne Konsequenzen davon zutragen? Wie reagiert ein NPC auf einen OK seines Kalibers? Ich bin nocht so gut im improvisieren und da fällt es mir dann besonders schwer wenn der OK zum Beispiel einen NPC niederstreckt der im Verlauf des Abenteuers noch fit sein sollte...

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Beziehen sich die strengeren Glaubensregeln bei eurem Verständnis des Xan-Glaubens nur auf die Äußerlichkeiten oder auch aufs Verhalten? [/Quote] Diese Regelungen beziehen sich auf Äußerlichkeiten sowie auf das Verhalten und sind dem Gildenbrief entnommen.

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Ich möchte nochmal anders fragen: Warum sört Dich das Verhalten des Ok? Gibt es einen Grund, der innerhalb der Spielwelt zu finden ist oder stört Dich das Verhalten persönlich?

 

Ich denke mal es ist für mich persönlich ein Problem, die richtige Balance zu finden. Was darf ein OK alles ohne Konsequenzen davon zutragen? Wie reagiert ein NPC auf einen OK seines Kalibers? Ich bin nocht so gut im improvisieren und da fällt es mir dann besonders schwer wenn der OK zum Beispiel einen NPC niederstreckt der im Verlauf des Abenteuers noch fit sein sollte...

 

Mal unabhängig davon, wie man als SL damit umgehen sollte, wenn die Figuren das Abenteuer nicht so spielen wie vorgesehen ("railroading"), sehe ich im Falle des Or ein mehrstufiges Feedback an die Figur:

 

  1. Als erstes sollte die Gruppe darauf reagieren. Insbesondere wenn sich weitere Gläubige Albai in der Gruppe befinden. Tut sie das nicht und ändert der Or sein Verhalten nicht, kommen die weiteren Stufen zu Anwendung.
  2. Der Or erarbeitet sich durch sein Verhalten einen Ruf und zwar keinen guten. Sein Name wird irgendwann keinen guten Klang mehr haben. Es könnte ihm zum Beispiel passieren, dass ein Wirt ihn hinauswirft, wenn er seinen Namen hört. Wenn der Or es weiter so bunt treibt könnte er sogar explizit nach dem Namen des Or fragen, wenn ein Or in der Gruppe ist. Im Zweifel könnte der Wirt die Stadtwache zu Hilfe holen.
  3. Irgendwann bekommt der Orden es auch mit, welcher seiner Ordenskrieger hier über die Stränge schlägt. Je nachdem wie bunt er es getrieben hat, sperrt sie ihn beim nächsten Kontakt mit dem Orden ein (Verpflichtung zur Buße und Demut und zwar unter Zeugen!) oder schickt sogar nach ihm, wenn der Orden nicht am Ende sogar einen Trupp losschickt um das verirrte Schäfchen einzusammeln, dass dem Orden zur Unehre gereicht.
  4. Wenn es ganz übel läuft, könnte Xan sich von ihm abwenden um dem Or keine Wundertaten mehr gewähren.

 

Darüber hinaus gibt es natürlich eine Reihe von möglichen Spielweltreaktionen, die nicht in Richtung Strafe gehen, aber der Gruppe durchaus gefährlich werden könnten.

 

  • Trifft die Gruppe auf Irindar Ordenskrieger, könnten die (sofern sie sich stark genug fühlen) versuchen den Or der Konkurrenz aufzustacheln und sich über sein Behehmen amüsieren.
  • Der Or wird von NSpF in Versuchung geführt, als Spion einer Gruppe unter den Xan-Ordenskriegern zu dienen.
  • Irgendwann wird der Or zwangsläufig an eine Gruppe Raufbolde geraten, die ihm Paroli bieten können. ...oder es könnte in einer passenden Nacht und Nebel Aktion der Gruppe eien Falle gestellt werden. Aus Rache versteht sich.

 

Viele weitere Reaktionen sind denkbar.

 

Schlussendlich muss du aber beurteilen, in wie weit das Verhalten des Or dem Orden tatsächlich zur Unehre gereicht. Eine angedrohte (aber nicht durchgeführte) Verstümmerlung kann völlig im Rahmen sein. Man denke da nur an die Jagdzeit in Alba. Solange er einfach nur ein mehr oder weniger harmloser Raufbold ist und nicht marodierend durch die Städte zieht, wird er sicher nicht weit in der Hierarchie des Ordens aufsteigen, aber sicher nicht verbannt werden.

 

Zu dem Thema "Abenteuer sprengen" habe ich in dem passenden Strang etwas geschrieben.

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Ich möchte nochmal anders fragen: Warum sört Dich das Verhalten des Ok? Gibt es einen Grund, der innerhalb der Spielwelt zu finden ist oder stört Dich das Verhalten persönlich?

Ich bin nocht so gut im improvisieren und da fällt es mir dann besonders schwer wenn der OK zum Beispiel einen NPC niederstreckt der im Verlauf des Abenteuers noch fit sein sollte...

 

Puh, ich denke, da liegt das eigentliche Problem. Damit das Abenteuer so läuft wie Du es Dir ausgedacht hast, muss sich die Gruppe auf eine ganz bestimmte Weise verhalten. Da musst Du durch. Bitte doch zur Not die Gruppe um eine Auszeit um die Konsequenzen einer Aktion zu durchdenken. Du musst nichts über's Knie brechen.

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Ich möchte nochmal anders fragen: Warum sört Dich das Verhalten des Ok? Gibt es einen Grund, der innerhalb der Spielwelt zu finden ist oder stört Dich das Verhalten persönlich?

Ich bin nocht so gut im improvisieren und da fällt es mir dann besonders schwer wenn der OK zum Beispiel einen NPC niederstreckt der im Verlauf des Abenteuers noch fit sein sollte...

 

Puh, ich denke, da liegt das eigentliche Problem. Damit das Abenteuer so läuft wie Du es Dir ausgedacht hast, muss sich die Gruppe auf eine ganz bestimmte Weise verhalten. Da musst Du durch. Bitte doch zur Not die Gruppe um eine Auszeit um die Konsequenzen einer Aktion zu durchdenken. Du musst nichts über's Knie brechen.

 

Danke für den Rat! :thumbs:

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Ich merke immer noch, dass es wichtig ist, den Ehrenkodex des Xan-Ordens mit dem Spieler aber auch mit der Gruppe abzuklopfen:

 

Ich habe den Artikel auch gelesen, aber kein ganz und gar klares Bild im Kopf behalten. Mir geistern für Ordenskrieger immer schnell edle Ritter in scheinenden Rüstungen als Vorbilder durch den Kopf. Guckt man bei den Kreuzzügen mal genauer hin, waren Ordenskrieger schnell auch mal sadistische Fanatiker mit einer guten Ethik, die aber eben nur auf die "eigenen Leute" angewendet wurden. Alle, die nicht in das eng umrissene Schema passten, mussten sich warm anziehen und das wurde vom Orden genau so gefordert.

 

Fazit: Das Verhaltensspektrum, das für einen Ordenskrieger okay ist, kann sehr weit gefasst sein und das gilt auch trotz des Gildenbriefartikels. Wahrscheinlich stellst du dir und alle deine Spieler auch was unterschiedliches darunter vor.

 

Deshalb müsst ihr reden und am Ende legt ihr oder legst du die Ethik deines Or fest.

 

Und ihr könnt auch festlegen, welche Konsequenzen welches Verhalten üblicherweise hat. Und auch da gibt es Spielraum:

 

Auch in einem eher menschenfreundlicher Orden kann der Or einen Abt haben, der ebenfalls hart drauf ist und den Or tendentiell deckt und mögliche Bestrafungen deckt oder lieber totschweigt. Andersrum kann ein tendentiell zu "lieber" Abt einen grausamen, aber trotzdem noch akzeptablen Or mit einer Aufgabe betrauen, wo er keinen großen Schaden anrichten kann.

 

Die Möglichkeiten sind vielfältig, es muss nur Klarheit geschaffen werden.

 

Zum Dahinstrecken wichtiger NPCs:

 

Lass deine Abenteurer mal ruhig machen und konfrontiere sie mit den Konsequenzen. Sollte jemals ruchbar werden, dass der Or im Überschwang einen wichtigen Zeugen getötet hat und daher einen Auftrag des Ordens nicht aufführen konnte, dann hat er ein Problem, das ein weiteres nettes Abenteuer geben könnte. Hat er schuldhaft etwas verbockt, was dazu führt, dass die Prinzessin vom Drachen gefressen wird, fällt das ebenfalls auf den Orden zurück.

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Zum Dahinstrecken wichtiger NPCs:

 

Lass deine Abenteurer mal ruhig machen und konfrontiere sie mit den Konsequenzen. Sollte jemals ruchbar werden, dass der Or im Überschwang einen wichtigen Zeugen getötet hat und daher einen Auftrag des Ordens nicht aufführen konnte, dann hat er ein Problem, das ein weiteres nettes Abenteuer geben könnte. Hat er schuldhaft etwas verbockt, was dazu führt, dass die Prinzessin vom Drachen gefressen wird, fällt das ebenfalls auf den Orden zurück.

 

 

Dem kann ich mich nur anschließen. Nur so können die SC nämlich daraus lernen, denn auf die Art "spüren" sie ihren Fehler und dessen Folgen.

 

Ich hab das mit meiner Figur auch einmal erlebt:

Wir waren auf engem Raum mit anderen unterwegs (Schiff) und da gingen merkwürdige Dinge vor. Mein Char fand heraus, dass ein Passagier nicht der war, der er zu sein vorgab. Nun ist mein Char zwar nicht hingegangen und hat diesen NSC umgebracht, aber er hat die Tatsache des Falschspiels dieses NSC mit seinen Kameraden besprochen und bevor wir uns noch entscheiden konnten, was weiter zu geschehen hat (wir hätten ihn nie hingerichtet, aber sicher irgendwann befragt etc.), wurde der NSC vom eigentlichen (unentdeckten) Bösewicht gemeuchelt. Tja, wir haben eben auf dem Schiff nicht aufgepasst, wer uns vielleicht hören könnte.

DAS war einprägsam für die ganze Truppe, denn im Endeffekt war der von mir verdächtigte NSC ein verdeckter Ermittler, der den eigentlichen Bösewicht schnappen wollte. Nur konnte uns der Ermittler nun nicht mehr helfen und wir haben die Bösewicht nicht enttarnen können.

Und nun sind wir immer sehr vorsichtig, wo wir und besprechen und wie wir auf scheinbar verdächtige Leute reagieren. Ich zumindest würde mit meiner Figur nicht mehr einfach jemanden angreifen, nur weil er im ersten Moment vielleicht verdächtig ist (OK, wer mich mit Waffe in der Hand angreift, wird nicht geschont...aber ihr wisst schon, was ich meine ;)).

 

Also, Elo, lass die SC solche Erfahrungen machen. Dazu gehört dann eben nur im weiteren Verlauf eine großzügige Portion Impro, was du aber mit der Zeit lernen wirst :thumbs:

 

LG Anjanka

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Moderation :

Ich habe die Diskussion zum generellen Verhalten von Ordenskriegern hierhin ausgelagert

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

Edited by Abd al Rahman

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Bein abschlagen:

Würden sich meine Spieler nicht trauen. Was nicht der Selbstverteidigung dient, oder im Krieg passiert ist Blutgerichtsbarkeit. Und die haben im allgemeinen nur höherstehende Adelige (je nach Land). Die werden sie sich auch nicht nehmen lassen, und Konkurrenz von Religiösen lassen sich die Meisten nicht gefallen. Ein Xan-OR mag Privilegien haben, wenn es sich konkret um religiöse Angelegenheiten handelt, bei einem Ork werden die Leute darüber hinwegsehen.

Andernfalls ist die Konsequemz ein massives Blutgeld, bei Wiederholung verschwindet der Herr für immer im Loch, aber nicht ohne vorher noch selbst eine Gliedmaße einzubüßen.

 

Teller werfen.

Naja wenn ein Xan.Priester beleidigt wurde noch nachvollziehbar.

 

Kneipenschlägerei

Einem Ordensritter sollte klar ein, dass er zumindest in Alba keine unauffällige Gestalt ist. Irgendwann werden Beschwerden bei seinem Orden eintreffen, und der Verantwortliche wird ihn dafür maßregeln.

 

Gruß

 

Joc

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Also, Elo, lass die SC solche Erfahrungen machen. Dazu gehört dann eben nur im weiteren Verlauf eine großzügige Portion Impro, was du aber mit der Zeit lernen wirst :thumbs:

 

LG Anjanka

 

Ich hoffe doch das ich das Improvisieren noch lernen werde. ;)

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Also, Elo, lass die SC solche Erfahrungen machen. Dazu gehört dann eben nur im weiteren Verlauf eine großzügige Portion Impro, was du aber mit der Zeit lernen wirst :thumbs:

 

LG Anjanka

 

Ich hoffe doch das ich das Improvisieren noch lernen werde. ;)

 

Garantiert! Beim Improvisieren ist vor allem (viel) praktische Erfahrung nötig, und genau diese bekommst du, wenn du regelmäßig leitest. :)

Ich musste das auch erst lernen, aber es ist gar nicht so schwer, wie man anfangs noch denkt... ;)

 

LG Anjanka

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    • By Yon Attan
      Hi
       
      Welche Zauber kann denn ein Ordenskrieger auf sein Thaumagral prägen lassen?
       
      Wenn ich die Liste im MYS durchgehe und mit dem Lernschema des Or abgleiche, bleibt da nur Göttlicher Blitz übrig.
       
      Habe ich da etwas überlesen?
       
      Mfg       Yon
       
       
    • By Reofex
      Hallo an alle,

      da mir selbst nur begrenzt schlaue Ideen einfallen dachte ich mir, ich frage mal hier nach Rat.

      Die Kurzfassung: Wie kann man sowohl geistig als auch körperlich schwache Ordenskrieger am besten einsetzen?

      Die Langfassung: Ursprünglich für eine "nur ein Mal"-Spielsitzung entstanden hat die Spielfigur dann doch einige Abenteuer mehr bestanden und lag dann erst mal gute vier Jahre in einem Aktenordner herum. Nun haben wir diese "alte" Gruppe wieder ausgegraben um mit dieser Meute weiterzuspielen. Die Spielfiguren stehen noch am Anfang ihrer Karriere (Midgard 4: Stufe 3 - umgestellt auf Midgard 5: Stufe 4) und daher bin ich jetzt etwas am grübeln, wohin die "Reise" für diese Spielfigur gehen kann. Denn sie ist mir durchaus ans Herz gewachsen, leidet aber an zwei Altlasten: Einerseits ist es meine erste selbst erstellter Midgard-Spielfigur gewesen (und somit gewiss nicht optimal). Andererseits ist sie sowohl körperlich eingeschränkt (Stärke: 40), als auch geistig keine Leuchte (Intelligenz: 30).

      Aus Erfahrung weiß ich auch schon, dass "aus Kämpfen raushalten" keine Option ist, denn irgendwer muss dann doch zwischen den beiden Zauberern und den bösen Axtschwingern stehen. Ebenfalls aus der Erfahrung heraus scheint ratsam "Meditieren" zu lernen, damit man nach Kämpfen die Ausdauerpunkte (hoffentlich) wieder auffüllen kann um die Heilzauber einzusetzen.

      So wie sich mir die Klasse Ordenskrieger darstellt, ist das Hauptaugenmerk der Kampf und die Zauberei eher Mittel zum Zweck (es sind ja vorwiegend Heilzauber und nur auf sich selbst wirkbare Kampfunterstützungszauber). Aber wohin entwickelt man die Spielfigur in diesem speziellen Fall am besten? Das Vorgehen "große Waffe und dicke Rüstung" funktioniert hier ja nicht.
       
      Ich hätte ja mit der Taktik "ich stehe dir so lange im Weg bis der Rest der Gruppe dich platt gemacht hat!" geliebäugelt. Den Umgang mit einem Schild hat die Figur schon gelernt, allerdings fehlt es noch etwas an der Standhaftigkeit (sprich: Den Ausdauerpunkten). Das Fernziel wäre dann die Kombination aus Kettenrüstung und dem Zauber "Strahlender Panzer". Der Schwachpunkt hierbei wäre zudem noch, dass der kleine Schild nicht gegen alle Waffenarten schützt.
       
      Als Alternative wäre da noch der beidhändige Kampf: Nutzt man den Kombinationsangriff, dann verursacht man zumindest mehr Schaden. Allerdings scheint das auch ein verdammt teurer Weg zu sein und ich weiß nicht ob das wirklich lohnt.

      Oder gibt es noch ganz andere Optionen? Denn die typische Computerspielvorgehensweise "Spielstand löschen und neu anfangen" will ich ja gerade vermeiden, dazu hat die Gruppe und diese Figur doch schon zu viel nette Dinge erlebt. 
       
       
    • By Galaphil
      Als Folge aus der Diskussion über die Aspekte der Priester bin ich auch ein weiteres Thema einmal angegangen, das mir und auch anderen immer schon seltsam erschienen ist (und das aus aktuellem Anlass gerade wieder hochgekommen ist)
       
      Zwar sind die Priester in Midgard in verschiedene Aspekte unterteilt, die zugehörigen Ordenskrieger sind aber alle in einen Topf geworfen, was die Entstehung und Entwicklung der Figuren betrifft. Deshalb habe ich folgendes System entwickelt, dass sich näher an den Priestern des Aspektes/Gottes orientiert, den der Ordenskrieger verteidigt oder für den er kämpft:
       
      Zu den Fertigkeiten: falls notwendig, kann ein Ordenskrieger zwei Fertigkeiten miteinander vertauschen: ein Ordenskrieger eines Meergottes wird zum Beispiel eher Seemannsgang oder Steuern beherrschen als Reiten und Kampf zu Pferd, ein Ordenskrieger einer Lebensgöttin vielleicht Kräuterkunde und Erste Hilfe statt Kampf in Schlachtreihe und Athletik (beliebig fortsetzbar). Bei einem Ordenskrieger eines Herrschafts- oder Kriegsgottes wird man nicht viel ändern müssen, aber es soll ja auch andere geben
       
      Bei den Wundern: Alle Wunder aus dem Lehrplan bleiben für alle Ordenskrieger Wunder. Die weiteren Wunder (ein Ordenskrieger besitzt 7 Stufe 1 Wunder, 15 Stufe 2 Wunder, 6 Stufe 3 Wunder, 8 Stufe 4 Wunder und 2 Stufe 5 Wunder) sucht er sich aus den Wundern des Priesters der zu ihm passenden Gottheit aus! Weitere Wunder kann er dann logischerweise nicht mehr lernen, auch wenn sie in der DFR-Liste angegeben waren. Der Or hat also nie mehr Wunder als er vorher haben konnte!
      Wechselt ein Ordenskrieger jetzt seine Überzeugung (zB von Kriegsgott auf Lebensgöttin) und seinen Orden (was dann noch extra ausgespielt werden sollte und durchaus auch Zeit und Gold kosten kann), dann werden Wunder, die er vorher gelernt hat, und die für seine neue Gottheit keine Wunder mehr sind, zu Standardzaubern herabgestuft - er darf sich dann logischerweise nur noch Wunder aus denen des Priesters seiner neuen Gottheit aussuchen (alternativ kann man auch die alten Wunder, die jetzt Standardzauber sind, je einen Platz für ein Wunder dieser Stufe belegen, also dass man dann dafür je ein Wunder weniger lernen kann in dieser Stufe).
       
      Dadurch bekommen Ordenskrieger etwas mehr Unterscheidbarkeit und werden wie die Priester auch durch das Lernsystem animiert, sich dem Aspekt ihrer Gottheit näher verbunden zu fühlen.
       
      LG GP
    • By Waldo
      Hallo zusammen,
       
      ich bin gerade dabei einen Albischen Ordenskrieger (Ylathor) auszuarbeiten. Ich weis Ylathor hat offiziell keinen eigenen Orden aber in unserer Hausrunde sehen wir das nicht so eng. Er ist halt ein OR ohne Orden der sich als "Krieger wieder die Untoten im Namen Ylathors" sieht.
       
      Eigentlich wollte ich ihn gerne zum Schafrichter machen und ihm ein Richtschwert (aber als Claemore(1,5 Händer) und nicht als Bihänder) geben. Leider habe ich dann festgestellt, dass es den Beruf im DFR gar nicht mehr gibt aber das Alba Quellenbuch in der neuen Auflage trotzdem darauf verweist.
       
      Ist das nun ein Fehler?? Gibt es den Beruf offiziell nicht mehr und man hat nur vergessen auch das Richtschwert aus dem Alba Quellenbuch zu streichen oder hätte der Henker als lokaler Beruf ins Alba Quellenbuch aufgenommen werden sollen, wurde aber vergessen?
       
      Schöne Grüße
      Waldo
    • By Panther
      Hallo,
       
      für beide Klassen ist das Grund
       
      Also ist das nun Thaumathurgie oder Wundertat? oder Was?
       
      Hat einer einen Tipp?
       
      Panther
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