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Xan

Gorakpur - die verlorene (?) Stadt

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Was hat es mit dieser "mystischen" Stadt auf sich? Sie ist zwar auf Karten zu sehen, aber nirgends steht etwas zu ihr. Ist hier freies "Spinnen" angesagt? Der Name zumindest hört sich ja doch recht rawindisch an, aber warum steht dann dazu nix im QB?

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Was hat es mit dieser "mystischen" Stadt auf sich? Sie ist zwar auf Karten zu sehen, aber nirgends steht etwas zu ihr. Ist hier freies "Spinnen" angesagt? Der Name zumindest hört sich ja doch recht rawindisch an, aber warum steht dann dazu nix im QB?

Rawindra beginnt erst ab den Meru-Bergen. Alles nördlich davon ist entweder unabhängig oder gehört wohl zu Aran. Daher wirst du im QB Rawindra wohl auch nichts dazu finden.

 

Viele Grüße

Ticaya

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Dem Namen nach scheint Gorakpur aber schon eine ziemlich rawindische Stadt zu sein. Was für Erklärungsansätze könnte es da geben, wenn die Rawindi sich eigentlich auf sie Südseite der Meru-Berge beschränken?

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Dem Namen nach scheint Gorakpur aber schon eine ziemlich rawindische Stadt zu sein. Was für Erklärungsansätze könnte es da geben, wenn die Rawindi sich eigentlich auf sie Südseite der Meru-Berge beschränken?

Dazu kommt, dass Rawindra auch kein einheitliches politisches Gebilde darstellt. Wenn die Stadt, wie Ticaya andeutet, "unabhängig" sein soll, muss man sich dann fragen: Unabhängig von wem? Sind nicht alle Staatsgebilde Rawindras "unabhängig"? Der rawindisch klingende Name macht mich jetzt auch stutzig. Und ist Aran denn soweit südlich wirklich präsent?

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Ja das ist schon mysteriös. Die unbekannte Stadt. Warum findet eine so offensichtlich mit rawindischen Wurzeln versehene Stadt keine Erwähnung im QB? Das macht für mich einfach keinen Sinn.

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Zu #40:

 

Erklärungsversuch: Einige Vorfahren der Rawindi (die Schirputen) kamen ja aus dem Norden. Manche sind in den Landstrichen zwischen Aran und Rawindra "hängengeblieben" (im Übrigen könnte Gorakpur auch ein aranischer Name sein). Auch spätere (weniger politische, aber kulturelle) Ausstrahlungen von Rawindra nach Norden sind vorstellbar.

 

Auf jeden Fall finde ich diese Region zwischen Aran, Rawindra und KanThaiPan sehr faszinierend und wünschte, es gäbe ein kleines Quellenbuch zu Gond-Wüste, Kharchim-Savanne und Ghorapradesch-Steppe, zu Ulwar, Gorakpur und Schehrasan.

 

Grüße

Holger

Edited by Holger
Bezug klar gemacht

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Hallo Xan!

 

Warum findet eine so offensichtlich mit rawindischen Wurzeln versehene Stadt keine Erwähnung im QB?
Ich halte es für äußerst gewagt, aufgrund eines lediglich rawindisch klingenden Namens auf eine "offensichtlich mit rawindischen Wurzeln versehene Stadt" zu schließen.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Vielleicht sollte man dieser Stadt einen eigenen thread widmen? Immerhin ist die Stadt ja nicht im QB beschrieben...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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Gute Idee. Mag ein geneigter Mod die Beiträge auslagern? Wäre nett.

 

Dann könnte man diese mysteriöse Stadt mal mit Leben füllen. :)

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Man könnte auch umgekehrt schlußfolgern. Da sie nicht im QB Rawindra auftaucht, ist sie nicht rawindisch. Was ist sie dann?

 

Vielleicht sind es geflüchtete oder verlorene Rawindi. Wer weiß das schon? Auf jeden Fall haben sie wenig Beziehung zu Rawindra...

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Danke für die zahlreichen Antworten. Also für mich muss da schon ein Rawindra-Bezug her - aber vielleicht ist da meine Fantasie auch zu beschränkt!;)

Die Endung "-pur" ist für mich einfach 100% rawindisch. Wenn ich jetzt ein bisschen spinne, dann könnte ich vielleicht folgendes Konstrukt zurecht legen, von dem ich aber nicht weiß, ob es nicht zu "unmidgardisch" ist:

 

Es könnte sich doch um eine Nicht-menschliche Stadt handeln. Die Stadt liegt ja laut der M3-Midgard-Farbkarte geradeso in der Wüste Gond. Da kämen also vor allem Arracht oder Echsenmenschen (Gekkoleute) in Frage. Erstere haben ja aber im QB Eschar bewiesen, dass ihre Städte eher andere (komische) Namen tragen. Wie wäre es also mit der Idee einer (verhältnismäßig) Prächtigen Stadt der Echsenmenschen? Dieses Volk der Gekkoleute könnte ja ursprünglich aus Rawindra stammen, wurde dann aber von den im Krieg der Magier erschienenen Sritras vertrieben und auch bei den Rawindi stießen sie zunehmend auf Misstrauen, so dass ihnen nur der Weg aus Rawindra blieb.

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Ein neues Stadtprojekt, bei dem man noch nicht einmal nach dem Stadtnamen suchen muss :thumbs:

 

Die Idee einer Stadt im Grenzgebiet zwischen Rawindra und Aran, die abseits genug für allerlei exotische Ideen liegt klingt höchst spannend.

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Hallo,

 

Gorakpur in der Gond-Wüste ist für mich eine echt menschliche Stadt deren Bewohner deutlich an Vorbilder der Sikhs oder Radschputen im heutigen Indien/Pakistan angelehnt sind. Da sie an der Karawanenstraße zwischen Rawindra und Aran liegt verdienen die Einheimischen gut an dem Verkehr, besitzen fähige Kampftruppen mit Kamelreiterei und sind von Rawindra, wie auch Aran beiderseits beeinflusst.

Ein echter Schmelztiegel eben mit einer Mischbevölkerung und Oberschicht aus sesshaft gewordenen Wüstenstämmen. In der Gondwüste selbst, soll es auch noch eine verborgene Siedlung der Arracht geben, aber Gorakpur ist selbstständig und sehr menschlich.

 

Gruß

TomKer

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Stimmt. Wehrhaft muss sie sein, und um Karawanenstraßen zu schützen, muss sie berittene Truppen haben. :notify:

 

So originell die Idee mit den Geckomenschen auch ist, so finde ich sie dennoch sehr unrealistisch. Vielleicht sind die Geckomenschen draußen in der Wüste, entweder als Karawanenräuber oder als einfache Jäger und Sammler - vielleicht ja beides.

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Warum kann es eigentlich nirgends auf Midgard eine in die Politik eingebundene Nicht-Menschen-Stadt geben? Die sind immer so komplett abgeschirmt, nach dem Motto der Mensch duldet keinen Gott neben sich - oder so ähnlich.

Ich will nicht auf Biegen und Brechen hier eine positive Reaktion auf meine sehr fantasyhafte Idee bekommen, aber warum kann eine Echsenmenschenstadt nicht in den Karawanenhandel einbezogen sein - sozusagen ein neutrales Element zwischen Aran und Rawindra?

 

Vielleicht passen die Geckoleute wirklich besser als Nomaden in die Tiefen der Gond, aber dann stehe ich wieder vor einem ganz blassen Gorakpur.

 

Ich finde nach wie vor die Nichterwähnung Gorakpurs im Rawindra-QB seltsam. Vor allem, dass es nicht die Allerkleinste Erwähnung findet. Da stimmt doch was nicht. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass es eine ursprünglich rawindische Stadt ist, die mittlerweile aber zum Reich des Großkönigs gehört.

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Hallo zusammen!

 

- Gorakpur sehe ich nicht als "hundertprozentig" rawindischen Namen. Man nehme den ganz klassischen aranischen Personennamen Schahpur - da haben wir auch eine Endung -pur.

 

- Ich stimme TomKers Deutung der Stadt zu. So was in der Art, auf jeden Fall eine menschliche Mischkultur.

 

- Dass die Stadt auf der Karte zu sehen ist, aber nicht im QB genannt ist, sagt meiner Meinung einzig, dass die Stadt NICHT zu Rawindra gehört - sonst nichts. Man hätte natürlich auch die Oberkante der Karte schräg schneiden können ...

 

- Zur Geschichte: Es wäre vorstellbar, dass die Stadt mal zum Einflussbereich Arans gehört hat, aber sie gehört jedenfalls heute nicht zu Aran - Arans Südgrenze entspricht der Nordgrenze der Gond (das habe ich so von JEF).

 

Viele Grüße

Holger

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Gorakpur wird im Abenteuer "Drei Wünsche frei" in einer Textbox mit Hintergrundinformationen erwähnt (S. 7). Schehrimanzar, ein Enkel des aranischen Glaubensstifters Haomastra, zog sich, angewidert von der Verehrung der alten aranischen Götter als himmlische Geister im Dienste Ormuts, mit seinen Anhängern in die Wüstenstadt Gorakpur zurück. Sie bildeten den Ursprung der Dinazadis oder "Edlen im Glauben", einer Sekte des Din Dhulahi, die sich für die einzigen Rechtgläubigen halten und in Nuristan, Gorakpur, Ulwar und bei den unabhängigen Stämmen der Wüste Gond verbreitet sind.

 

Gruß

Pandike

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Gorakpur wird im Abenteuer "Drei Wünsche frei" in einer Textbox mit Hintergrundinformationen erwähnt (S. 7). Schehrimanzar, ein Enkel des aranischen Glaubensstifters Haomastra, zog sich, angewidert von der Verehrung der alten aranischen Götter als himmlische Geister im Dienste Ormuts, mit seinen Anhängern in die Wüstenstadt Gorakpur zurück. Sie bildeten den Ursprung der Dinazadis oder "Edlen im Glauben", einer Sekte des Din Dhulahi, die sich für die einzigen Rechtgläubigen halten und in Nuristan, Gorakpur, Ulwar und bei den unabhängigen Stämmen der Wüste Gond verbreitet sind.

 

Gruß

Pandike

 

Danke, das ist ein guter Hinweis!

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