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Handgemenge - welche Handlungsfreiheit hat ein Festhaltender?


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Dieses Festhalten ist ein recht mächtiger Regelmechanismus, da der Festhaltende nach einmaligem Erfolg den Gegner für eine unbestimmt lange Zeit außer Gefecht setzen kann, ohne noch einmal einen EW würfeln zu müssen.

 

Die Argumentation, der Festhaltende könnte sein Opfer bis in alle Ewigkeiten festhalten, ohne seinerseits etwas würfeln zu müssen, ist zwar oberflächlich zutreffend, angesichts der Möglichkeit des Festgehaltenen, für sich selbst schadlos regelmäßig AP-Schaden zu verursachen, indem er sich loszureißen versucht, aber nicht wirklich überzeugend. In der Realität kann der Festhaltende dann eben so lange festhalten, bis er wehrlos ist.

 

Folgefrage, näher am Thema: kann man als Wehrloser weiter festhalten? Ich denke nein, da man keine Abwehr gegen einen Versuch des Losreißens mehr hätte, korrekt?

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Meine Argumentation definiert den Zeitraum des Festhaltens nicht als 'Ewigkeit'. Ich sage "unbestimmt lange", da die tatsächliche Dauer von unterschiedlichen Faktoren abhängt.

 

Ein Wehrloser kann selbstverständlich noch festhalten. Der Festgehaltene muss sich losreißen, das hingegen klappt gegen einen Wehrlosen einfacher.

 

Grüße

Prados

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Folgefrage, näher am Thema: kann man als Wehrloser weiter festhalten? Ich denke nein, da man keine Abwehr gegen einen Versuch des Losreißens mehr hätte, korrekt?

 

Klar, kann man weiter festhalten, Wieso auch nicht?

Es wird ein EW:Raufen gegen einen WW:Raufen gewürfelt und nicht gegen einen WW:Abwehr.

 

Im Übrigen lässt der Festhaltenden nur dann los, wenn er LPs verliert oder eben jener WW:Raufen misslingt.

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@Mod: vielleicht kann der Stang mit diesem hier Handgemenge - welche Handlungsfreiheit hat ein Festhaltender? verschmolzen werden?

 

Moderation :

 

Hier wurde verschmolzen.

 

Danke für den Hinweis.

 

EinMODskaldir

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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/me nickt Prados zu

 

 

Dieses Festhalten ist ein recht mächtiger Regelmechanismus, da der Festhaltende nach einmaligem Erfolg den Gegner für eine unbestimmt lange Zeit außer Gefecht setzen kann, ohne noch einmal einen EW würfeln zu müssen.

 

Das "kein EW"-Argument zerfällt angesichts des jede Runde nötigen WW:Raufen. Der Unterschied von "EW" zu "WW" ist hier reine Semantik.

 

 

Zu den Überlegungen hinsichtlich eines AP-Verlustes durch den Losreißversuch ist zu sagen, dass es sich um einen Angriff handelt und bei Midgard der Angreifer durch die Anstrengung keine AP verliert.

 

Das ist allenfalls eine Randbemerkung. Soll heißen: Ja das ist richtig, aber es ist fast irrelevant, da es lediglich auf die technischen Details Einfluss nimmt, wie das Festhalten umgesetzt werden "müsste" (nach Meinung der Neo-Hangemenger).

 

Nach Deiner Argumentation ist es dann eben problematisch, dass der Festhaltende keinen Angriff gegen den Festgehaltenen ausführen kann (um Parität bei der Offensive zu haben).

 

Nach orthodoxer Regelauslegung ist im Moment die einzig findige Lösung, auf den WW zu verzichten, um in der Folgerunde erneut festzuhalten. Das erfordert hohe Gw, vor allem um einen hohen Handlungsrang zu haben, aber auch damit der Gegner nicht *noch* einen Bonus bekommt. Problematisch daran ist noch, dass ein Unterschied im Kampfgeschick hinsichtlich des Treffens negiert wird, da der Festhaltende nur in Runden angreifen kann, denen eine Runde vorausging, in der er AP Schaden erhalten hat.

Bearbeitet von Daniel
"hier" eingefügt
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/me nickt Prados zu

 

 

Dieses Festhalten ist ein recht mächtiger Regelmechanismus, da der Festhaltende nach einmaligem Erfolg den Gegner für eine unbestimmt lange Zeit außer Gefecht setzen kann, ohne noch einmal einen EW würfeln zu müssen.

 

Das "kein EW"-Argument zerfällt angesichts des jede Runde nötigen WW:Raufen. Der Unterschied von "EW" zu "WW" ist hier reine Semantik.

 

[...]

Äh, ja, es ist ein semantischer Unterschied. Aber dieser semantische Unterschied führt zu einem enormen spielerischen Unterschied. Da zerfällt nichts.

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  • 11 Monate später...

ich halte das Raufen im Handgemenge sowieso für ein wahrloses Umschlingen durch den Festhaltenden (er umklammert ihn was definitiv keinen Schaden anrichtet) und wenn er nicht sehr viel stärker ist als das opfer ist es für mich logisch, dass sich das Opfer wehrt!(was durchaus SChaden anrichten kann)

Um in eine Stellung zu kommen in der ich eine Person die ich festhalte angreife, wäre für mich mindestens ein EW:waffenloser Kampf nötig, was dann zu einem sleepholder oder einer sehr schmerzhaften armverränkung führen kann! In diesem Fall würde ich es fast so machen dass der Angreifer jede Runde die Möglichkeit hat den Griff zu intensivieren dafür ist dann aber wiederum ein EW:waffenloser Kampf nötig! Diese Handlung würde den Gegner gegebenenfalls sogar LPs kosten, z.B. er setzt zu einer Beinschere an dabei hat er sogar wenn er geübt ist die Möglichkeit einen Arm freizubehalten was dafür sorgt, dass er immer wieder starke Schläge auf den festgehaltenen Gegner ausführen kann natürlich hat der Gegner erstens einen Versuch sich loszureißen und 2 auf jeden EW:Angriff einen EW:Abwehr.

Dies wäre aber eine Hausregel um es den Regeln angemessen zu spielen würde ich sagen es macht nur ApSchaden!

Gruß

Borson

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/me nickt Prados zu

 

 

Dieses Festhalten ist ein recht mächtiger Regelmechanismus, da der Festhaltende nach einmaligem Erfolg den Gegner für eine unbestimmt lange Zeit außer Gefecht setzen kann, ohne noch einmal einen EW würfeln zu müssen.

 

Das "kein EW"-Argument zerfällt angesichts des jede Runde nötigen WW:Raufen. Der Unterschied von "EW" zu "WW" ist hier reine Semantik.

 

[...]

Äh, ja, es ist ein semantischer Unterschied. Aber dieser semantische Unterschied führt zu einem enormen spielerischen Unterschied. Da zerfällt nichts.

 

Okay, erklär es mir.

 

Ein WW erfordert vom Gegner keine Antwort, auf einen EW folgt zwingend ein WW des Gegners.

 

Wenn der Festhaltende einen erfolgreichen WW würfelt, kostet dies den Festgehaltenen keine AP, wenn der Festhaltende einen EW würfeln dürfte und dieser einen Treffer erzielen würde (d.h. der WW des Festgehaltenen scheitert), so würde der Festgehaltene AP verlieren.

 

Zielwert eines EW ist 20. Zielwert eines WW ist die Summe des vorangegangenen EWs, 20 oder (meist) mehr.

 

Der Festhaltende hat die Wahl, ob er einen EW versucht oder nicht. Ist er mit einem erfolgreichen EW seines Gegners konfrontiert, so hat er keine Wahl: er muß dann einen WW würfeln.

 

Zwischen EW und WW gibt es wirklich mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Gemeinsam haben sie eigentlich nur, daß sie mit W20 gemacht werden und der Fertigkeitswert dabei eingesetzt wird.

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