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Samiel Persönlich

Krankheit wie spielts ihr?

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Hallo Samiel!

 

Ich wollte mal fragen wie ihr das handhabt mit euren Charakteren wenn sie Krank werden. Spielt ihr das aus oder gehn auch mal Charaktere dabei drauf?
Krankheiten spielen bei mir als Spielleiter eigentlich nur dann eine Rolle, wenn sie relevant und somit ein Bestandteil des Abenteuers sind.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Die meisten Spielerunden haben einen Heiler oder einen heilfähigen Priester in ihren Reihen. Dank Erkennen und Heilen von Krankheit spielen selbige dann nur noch eine sehr nebensächliche Rolle. Falls eine Runde keinen Mitspieler hat, der des Heilens fähig ist, dann ist oft der nächste Tempel/Heiler in verfügbarer Nähe. Auch hier gilt wieder: Krankheit wird zur Nebensächlichkeit fürs Spiel.

In Ausnahmesituationen:

1. Kein Heilzauberer in der Gruppe

2. Die Gruppe befindet sich am A... der Welt

3. Niemand in der Runde beherrscht den Zauber Vereisen

könnten Krankheiten durchaus einmal eine spannende Abwechslung darstellen.

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3. Niemand in der Runde beherrscht den Zauber Vereisen

könnten Krankheiten durchaus einmal eine spannende Abwechslung darstellen.

 

Darf ich das so sehn das ihr Leute vereist wenn sie krank sind und dann zu einem Heiler schleppt??? :silly:

 

Oder wie darf ich Punkt 3 verstehen?

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3. Niemand in der Runde beherrscht den Zauber Vereisen

könnten Krankheiten durchaus einmal eine spannende Abwechslung darstellen.

 

Darf ich das so sehn das ihr Leute vereist wenn sie krank sind und dann zu einem Heiler schleppt??? :silly:

 

Oder wie darf ich Punkt 3 verstehen?

 

Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen, im fortgeschrittenem Stadium: Natürlich.:dunno:

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Ich spiele schon ziemlich lange Midgard und ganz ehrlich haben Krankheiten da so gut wie nie eine Rolle gespielt.

 

Wenn man zum Beispiel nach einem Dungeon mit Riesenratten und Geschmeiß locker in 3 Stunden wieder in einer Stadt ist, dann habe ich mir selbst das Würfeln gespart.

 

Für mich haben Krankheiten im Rollenspiel eine Daseinsberechtigung, wenn sie zum Abenteuer selbst dazugehören (Eine Seuche droht in einer Stadt auszubrechen, die Abenteurer sollen das verhindern) oder wenn sie den Schwierigkeitsgrad für die Abenteurer erhöhen (Wir sind mal mit Hilfe von Wasseratmen in einem zugefrorenen Fluss durch einen Belagerungsring marschiert. Erst einmal waren wir weg, weil die Hälfte der Gruppe mit Grippe daniederlag, konnten wir aber noch eingeholt werden).

 

Also wenn eine Krankheit dem Spielspaß dient, dann kommt sie zur Geltung, wenn sie nur nervt und aufhält, dann steigen die Immunkräfte.

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Ich kam noch nie in den Genuss, immer wenn ich gegen giftresi bei Ansteckung würfle haben meine Jungs ein beinahe penetrantes Würfelglück. Einmal hat sich einer nen Schnupfen zugezogen, das wars dann aber auch schon.

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Bei uns kommt das auch auf den SL an:

 

Der eine hat immer mal wieder einen kleinen Schnupfen etc. eingebaut, wenn wir durch einen eiskalten Bach gewatet sind, oder im strömenden Regen übernachten mussten. Das passte, hat aber auch nie sehr gestört. Das Rollenspiel wurde dadurch eher noch besser.

 

Einmal hat uns dieser SL, nachdem zwei der Figuren durch einen eiskalten Bach getaucht und dann in einer Höhle auf ein paar nassen Decken...na ja, ihren Spaß hatten :disturbed:, mit einer richtig heftigen Erkältung (bis Lungenentzündung) gestraft, die sicher ohne die Anwesenheit eines Artztes und des Priesters im Team nicht hätte überlebt werden können.

Das war spannend. :thumbs:

 

Ich habe einmal als SL meine eigene Figur krank werden lassen, damit ich einen logischen Grund hatte, dass sie nicht mit auf Abenteuer geht. Die Freunde haben sich natürlich total Sorgen gemacht, was dann wieder das Rollenspiel bereichert hat. :satisfied:

 

LG Anjanka

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Die eine oder andere Krankheit kann als Aufhänger für ein Abenteuer gut sein,

aber so im spiel ist es recht schnell uninteressant für den SL wenn der Heiler alle Heilzauber kann, dann bleibt dem SL nur noch diverse magische Krankheiten.

Edited by rashomon76

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In meinen eigenen Abenteuern habe ich keine Krankheiten eingebaut. In Kaufabenteuern gibt es immer mal wieder die Möglichkeit, sich eine Krankheit einzufangen. Aber da in meiner Gruppe ein Heiler dabei ist, wird die Krankheit beim kleinsten Symptom erkannt und gebannt. Recht unspektakulär.

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@ Serdo: Aber der Heiler freut sich, nützlich gewesen zu sein. Eben weil die Krankheit unspektakulär verlaufen ist :satisfied:

 

Ich spiele selbst so eine Art Heiler und freue mich jedes Mal, wenn ich mal was anderes heilen kann, als immer nur Kampfwunden. Das gibt einem ein gutes Gefühl, seiner Umwelt helfen zu können und auch die Gruppe merkt dann mal, wie gut und wichtig es ist, einen fähigen Arzt und Heiler dabei zu haben.

 

Daher sollten gerade SL mit Heiler in der Gruppe hin und wieder mal eine Krankheit einbauen. Auch wenn diese nur dazu verdammt ist, bald erkannt und gebannt zu sein :D (Ähnlich dem "Aufwärmwolf", dessen Lebenserwartung in Abenteuern ebenfalls eher gering ausfällt. Aber die Kämpfer freut's.)

 

LG Anjanka

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Der Heiler von Welt erkennt nicht erst, sondern bannt gleich. :D

 

Krankheiten gabs bei uns recht selten.

 

Momentan wirkt bei einer Figur ein Lyshadi-Fluch, der sich ähnlich verhält und auch in ein paar Spieltagen zum Tode führen kann. Da niemand in der Gruppe einen Krankheitszauber drauf hat, wird das wohl noch spannend.

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Abgesehen davon, dass Krankheiten recht rasch gebannt werden können, gibts bei kranken SCs auch das Problem, dass solche Erkrankungen einfach ziemlich langweilig sind.

Jeder kennt das doch vom richtigen Leben: Wenn man Krank ist, macht man i.A. nur sehr sehr wenig. Je dramatischer die Krankheit, desto weniger kann man machen, desto mehr muss man sich also auf die Umgebung verlassen.

 

Das heißt eben, dass es für den Spieler eines kranken Charakters sehr rasch sehr langweilig werden kann. Zwei mal täglich einen PW:Ko oder PW:GiT zu machen, während sich der Rest der Truppe nach einem Heilmittel forscht ist nicht so das, was man sich unter einem spannenden Abenteuerabend vorstellt.

 

Das heißt also, wenn man einen kranken SC haben will, dann sollte man dafür sorgen, dass dieser trotzdem noch mitspielen kann: Zum Beispiel könnte man die Krankheit in Schüben auftreten lassen. So ist der Abenteurer alle paar Stunden mal außer Gefecht, kann den Rest aber halbwegs gut mitspielen. Außerdem ist so ein plötzlicher heftiger Paukenschlag gleich viel dramatischer, als eine langsam dahinkriechende Grippe oder Lungenentzündung.

 

Ok, das war jetzt kein Beispiel aus unserer Runde, vielleicht hilfts aber trotzdem.

 

Grüße,

Arenimo

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Krankheiten machen nur bei niedriggradigen Gruppen Sinn, und selbst dann nur spärlich da sie mässig spannend sind.

Nachdem 'Heilen von Krankheit' verfügbar ist, wird nur gelegentlich ein SC krank damit der Heiler/Priester weiss wofür er es gelernt hat.

 

LG

 

Chaos

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Hallo Freunde! :wave:

 

Auch bei uns kommen Krankheiten nur vor, wenn sie im Abenteuer vorkommen oder bei Monstern, die eine Krankheit übertragen (Insekten...). Dann jedoch spielen wir es auch entsprechend aus. Sollte sich keine Heilmöglichkeit (Arzt, Heiler...) durch die Gruppe selbst möglich sein, dann müssen sie nach einer suchen! Jedoch ist bisher noch kein Charakter an den Auswirkungen einer Krankheit gestorben.

 

 

Gruß

Torfinn

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Ich habe schon öfters mit dem Gedanken gespielt, meine Spielerinnen und Spieler mit Krankheiten zu plagen, doch leider fehlt mir das medizinische Wissen, um zu sagen, welche Situationen welche Krankheiten zur Folge haben könnten. Im DFR findet sich ja das Beispiel mit dem Duell im Pferdestall. Dass es hier die Gefahr gibt, sich anzustecken, ist aber wohl nur Leuten bekannt, die über ein entsprechendes Fachwissen verfügen. Aus diesem Grund sind bei mir bis jetzt noch keine Krankheiten vorgekommen.

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Also es ist bei mir schon einige Male vorgekommen, dass Krankheiten eine Rolle gespielt haben. Es sind auch schon Spieler daran gestorben - einmal nur deswegen, weil der vorhandene Heiler zu blöd war seine Fertigkeiten einzusetzen.

 

Sehr beliebt ist z.B. beim Kampf gegen eine Mumie, dass diese auch gleich eine Seuche mit sich herumschleppt. Solche Dinge eben. Meistens dient das nur dem Colorit, aber manchmal entwickelt sich daraus echt ein Problem - oder sogar ein Nebenabenteuer (Heilkräuter/Pflanzen suchen, beschaffen etc.)

 

Ich liebe solche Einlagen genauso wie Entkräftung, Wassermangel etc.

Im Normalfall werden diese Dinge keinen der Gruppe das Leben kosten - oder ihn irgendwie nachhaltig einschränken, aber es gibt dem Spiel massiv mehr Tiefe - und ein Spieler dessen Charakter gerade massiv an Wassermangel leidet - und ein Rudel Hyänen taucht auf - bekommt einen ganz eigenen Adrenalinkick. Es macht das Spiel spannender ...

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    • By Jürgen Buschmeier
      Bei einigen Kulturen gibt es die Idee der Krankheitsdämonen, von denen Kranke besessen sind.
       
      Ist das noch aktuell oder eben nur meine Erinnerung an M3?
       
      Und wenn es noch gilt, wie wirkt sich das auf einen kranken Embryo aus?
      Hat der und somit auch die Mutter dann eine dämonische oder finstere Aura?
       
      Was erkennen dann Priester aus der entsprechenden Kultur und wie heilen sie?
      Erkennen sie die Aura? Austreiben des Bösen müsste dann ja die Krankheit heilen, indem der Dämon ausgetrieben würde. Oder wenden sie Heilen von Krankheiten an?
       
      Was wäre dann mit Erkennen von Besessenheit?
       
      Was erkennen kulturfremde Priester, im Gegensatz zu den einheimischen Priestern keine Aura, sondern nur eine Krankheit?
       
      Heilen sie dann nur anders, aber genauso erfolgreich?
    • By Solwac
      Dieser Zauber ist vor allem in Hospitälern der großen Städte bekannt. Personen, die trotz Kontakt selber nicht erkranken wird auch dieser Schutz nachgesagt. Offenbar stehen auch vereinzelte Laien unter der der Obhut ihrer Götter. 
      Solwac
    • By McFloyd
      Am letzten Spielabend fiel unsrer Gruppe auf, das ihre Charaktere nie krank werden, obohl sie bei Wind und Wetter durch die Gegend laufen/kriechen/klettern
      Gibt es da offizielle Regeln oder bastelt ihr euch da eigene Hausregeln?
      Mich interessieren meinungen, Regeln einfach alles was ihr habt
      Ich persönlich fände es aber total nervig immer auszuwürfeln ob xxx jetzt Schnupfen bekommt oder nicht , frage nur aus Interesse
      Wenn es offizielle Regeln im Kompendium gibt bitte zitieren...ich hab das Kompendium nich :(
    • By Fimolas
      Hallo!
       
      In der Beschreibung des Zaubers "Heilen von Krankheit" heißt es:
       
       
      Generell ist diese Aussage eindeutig und ermöglicht somit scheinbar einen umfassenden Schutz vor Krankheiten. Allerdings kommen mir immer wieder Dinge in den Sinn, wo ich mich frage, ob diese auch im Sinne des Regelwerkes sind.
       
      Sind etwa Erbkrankheiten wie die Bluterkrankheit oder die Rot-Grün-Blindheit bis hin zu Trisomie 21 heilbar? Wie steht es um Geschwüre oder Tumore wie etwa Krebs?
       
      Die Beschreibung spricht nicht davon, dass der Zauber Krankheiten heilt, sondern heilen kann. Hier wird dem Spielleiter bewusst ein recht großer Handlungsspielraum eingeräumt. Mich interessiert, wie Ihr mit diesem Handlungsspielraum umgeht.
       
      Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
    • By Birk
      Hi,
       
      malekhamoves hatte in Zusammenhang mit seinem Mentor Miasmatos, dem Seuchenfürst, obige Frage gestellt. Hier kommt eine kleine Auswahl der ganz alltäglichen Seuchen, denen unsere Vorfahren mehr oder weniger schutzlos ausgesetzt waren. Da dies mir aber den Rahmen des Mentoriums zu sprengen schien, mach ich mal einen eigenen Strang dafür auf.
       
      Scharlach
       
      Exanthemische Infektionskrankheit,
      Erreger: Bakterien
      Epidemiologie: Häufigkeitsgipfel 3-10 Lebensjahr, gehäuftes Auftreten in Gemeinschaftseinrichtungen
      Infektionsweg: Tröpfcheninfektion (z.B. anhusten), selten durch Eiter, infizierte Milch, verunreinigte Gegenstände
      Inkubationszeit: 2-4 Tage
      Verlauf: Plötzlicher stürmischer Beginn mit Halsschmerzen, Husten, Erbrechen, hohem Fieber, Kopf und Leibschmerzen
      Erscheinungsbild: Zunächst geröteter Hals-Rachenbereich ebenfalls mit Rötung des Rachenzäpfchens, Zuge anfangs belegt, ab dem 4. Tag typische Himbeerzunge.
      Am 2. oder 3. Tag Auftreten von stecknadelkopfgroßen Rötungen zunächst im Bereich von Achseln und Leisten, dann aufsteigend zum Hals. Intensive Wangenrötung, mit Aussparung des Mund-Kinn-Dreiecks.
      Nach 2-4 Wochen kleieförmige Hautschuppung
      Komplikationen:
      Toxischer Verlauf: Erbrechen, Durchfälle, Kreislaufversagen mit Herzmuskelentzündung, Krämpfe, Benommenheit am Ende Tod
      Septischer Verlauf: Streuende Infektionen mit Hirnhautentzündung oder Verschluss abführender Blutgefäße im Gehirn (Sinusvenenthrombose)
      Nacherkrankungen bei Ausheilung: dauerhafte Herzentzündung, Nierenerkrankung, Krampfleiden (Chorea minor/Veitstanz)
      Therapie: Penicillin oder Heilen von Krankheiten
       
       
      Masern
       
      Exanthemische Infektionskrankheit,
      Erreger: Viren
      Epidemiologie: Auf der Erde sterben jährlich mehr als eine 1 Million Kinder an Masern! Nach Erreichen des 20. Lebensjahres sind die meisten Erwachsenen immun (durchgemachte Infektion)
      Infektionsweg: Fliegende Infektion
      Inkubationszeit: ~10 Tag
      Verlauf: Vorankündigung: Schnupfen, Bindehautentzündung, Fieber, bellender Husten, Lichtscheu, gedunsenes Gesicht, geröteter Gaumen mit weißen Flecken an der Wangenschleimhaut, dann entsteht eine großfleckige in einander fließende Rötung, beginnend hinter den Ohren und nach unten sich ausbreitend
      Komplikationen: 15%
      Masernlungenentzündung: Luftnot, hohe Sterblichkeit!
      Kehlkopfentzündung: Akute Erstickungsgefahr!
      Akute Gehirnentzündung: 0,5  : 20% Sterben, 20% Intelligenz-/Konzentrationsstörungen, Krampfleiden
      Therapie: Heilen von Krankheiten
       
      Typhus
       
      Erreger: Bakterien
      Epidemiologie: Erhöhtes Risiko in Wasser das durch Fäkalien verunreinigt ist(hohe Bevölkerungsdichte, schlechte Frischwasserversorgung/Abwasserentsorgung)
      Infektionsweg: Mensch zu Mensch(vom Anus zum Mund), durch Trinkwasser oder Lebensmittel
      Inkubationszeit: 1-3 Wochen
      Verlauf:
      Langsamer Beginn, langsam steigendes Fieber, kein Schüttelfrost, Rötung der Buchhaut, Kopfschmerzen, Husten, grauweißlich belegte Zunge mit rötlichen Rändern (Typhuszunge), Benommenheit (chrys.: typhos = Nebel), zunächst Verstopfung dann erbsbreiartige Durchfälle
      Komplikationen: Hirnhautentzündung, Darmblutung, Darmdurchbruch, Herz-Kreislaufversagen, Nierenversagen, Haarausfall, Gelenkentzündungen, Tod
      Therapie: Heilen von Krankheiten, vorher: Hygiene
       
      Botulismus
       
      Vergiftung durch Bakterien
      Erreger: Bakteriengift
      Epidemiologie: Selten
      Infektionsweg: Typischerweise in verunreinigten Räucherwaren oder geschlossenen Gefäßen, durch 15-minütiges Erhitzen>100°C inaktiviert, die Nahrung ist unauffällig
      verunreinigte Wunden unter Luftabschluss
      Inkubationszeit: Nahrungsmittel: Wenige Stunden
      Wunden: ca. 10 Tage
      Verlauf: Beginnend mit Übelkeit, Erbrechen; dann Ausbildung von Lähmungen, zuerst an den Augen (Doppelbilder, verschwommen, dann Sprachstörungen, dann Fortschreiten der Lähmungen innerhalb von Stunden nach unten, Atemlähmung, Tod
      Komplikationen: Tod (ca.70%)
      Therapie: Bannen von Gift, es gibt kein Gegengift!!!
       
       
      Ruhr
       
      Erreger: Bakterien
      Epidemiologie: Seuche der Unhygiene
      Infektionsweg: s. Typhus
      Inkubationszeit: 2-7 Tage
      Verlauf: Blutig-schleimig-eitrige Durchfälle, Darmkrämpfe, gelegentlich Fieber
      Komplikationen: Darmblutungen und perforationen, Austrocknen, Tod
      Therapie: Heilen von Krankheiten
       
      Cholera
       
      Erreger: Bakterien
      Epidemiologie: Armutskrankheit und schlechte Hygienezustände
      Infektionsweg: über verunreinigtes Trinkwasser, Meeresfrüchte und Lebensmittel
      Inkubationszeit: Stunden bis Tage
      Verlauf: Viele infizierte und symptomlose Keimträger (nur etwa 15% der Träger erkranken)
      Leichte Form: (90%) Durchfall, that`s it!
      Schwere Form: 20-30 Reiswasserstühle/d, absinken der Körpertemperatur auf bis zu 20°C, niedriger Blutdruck, Sprachlosigkeit, fehlende Urinausscheidung (Scheintod!!!)
      Schwerste Form: Vergiftung: Tod innerhalb von Stunden
      Therapie: Flüssigkeit, Salz, Natron und Zucker für die leichte und schwere Form
      Schwere Form Heilen von Krankheiten, schwerste Form: Heilen von Krankheiten und Bannen von Gift nacheinander
       
      Grippe
       
      Erreger: Viren
      Epidemiologie: Vorwiegendes Auftreten im Winterhalbjahr, erhöhte Sterblichkeit älterer oder unterernährter Menschen
      Infektionsweg: Tröpfcheninfektion
      Inkubationszeit: 1-3 Tage
      Verlauf: Plötzlicher Krankheitsbeginn mit Fieber, Frösteln, starkem Krankheitsgefühl, trockener Husten, Schnupfen, evtl. Nasenbluten, Lichtscheu, Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen. 2-3 Tage Fieber, dann abklingen
      Komplikationen: Blutige Lungenentzündung (meist tödlich endend), plötzlicher Herztod, Lungenentzündung mit wochenlangem verzögertem Heilungsverlauf
      Therapie: Heilen von Krankheiten
       
      Diphterie
       
      Erreger: Bakterien
      Epidemiologie: Auftreten von Epidemien in langen Zeitabständen (ca. 30 Jahre)
      Infektionsweg: Tröpfcheninfektion, Ansteckungswahrscheinlichkeit ca. 20%
      Inkubationszeit: 1-7 Tage
      Verlauf: Früh: Rachenentzündung mit fest haftenden weißen Belägen, süßlicher Geruch nach vergärenden Äpfeln, evtl. blutiger Schnupfen, evtl. Atemnot und Ersticken, Spät: nach 4-5 Tagen hohes Fieber, Erbrechen, trockener bellender Husten
      Komplikationen: Halsschwellung (Viarchenhals), plötzlicher Herztod noch bis 8 Wochen nach Abklingen der Erkrankung möglich (selten), bleibende Nervenschäden im Mundbereich (pelziges Gefühl), Augenbereich (verschwommenes Sehen)
      Therapie: Heilen von Krankheiten in der Frühphase, Bannen von Gift in der Spätphase zusätzlich. Alles in allem sterben unbehandelt ca. 5% der Erkrankten.
       
      Pest
       
      Erreger: Bakterien
      Epidemiologie: Vor allem eine Krankheit von Menschen die in engem Kontakt zu wildlebenden Nagetieren (z.B. Ratten) leben
      Infektionsweg: Übertragung durch Nagetiere oder direkt durch Erkrankte
      Inkubationszeit: 2-5 Tage
      Verlauf: Auftreten von bläulich verfärbten Beulen an den Ellenbeugen, Achseln oder im Leistenbereich, hohes Fieber, Schüttelfrost, Benommenheit, schweres Krankheitsgefühl. Unbehandelt erfolgt in 70-80% der Fälle eine zweite Krankheitsphase nach 1-2 Tagen mit Husten und blutig eitrigem Auswurf (hochansteckend) der in fast 100% zum Tode führt.
      Komplikationen: Tod
      Therapie: Heilen von Krankheiten
       
      So das war es erstmal, das ganze muss natürlich noch in ein regelkonformes Korsett gebracht werden. Ich mach das bei Gelegenheit mal oder wer auch immer es will. Viele Krankheiten grauenhaftigster aber alltäglicher Natur habe ich och nicht vorgestellt (Tuberkulose, Malaria, valianisches Fieber[Malta-Fieber], Syphillis, Gonorhoe, Leberentzündungen, parasitäre Erkrankungen). Wer will kann das alles noch hinzufügen. Vielleicht kriegen wir ja eine kleine Sammlung.
       
      Ciao
      Birk
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