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Wurko Grink

(Blut-) Vampire und ihr WW:Res bei EdA von Elfen

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Der Titel sagt es ja schon:

Wie handhabt ihr den WW:Geist, der Blutvampiren bei Erkennen der Aura zugestanden wird (BEST, 322), falls ein Elf diesen gewirkt hat?

Erkennt bei Euch der Elf automatisch, dass es ein Vampir ist oder wie interpretiert ihr das?

 

LG

Wurko

Edited by Wurko Grink
Spezifizierung

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Ich befürchte, hier gibt es eine Regellücke. Laut DFR ist EdA für Elfen ja ein Zauber (und nicht "nur" eine dem Zauber gleichende Fertigkeit) und normalerweise ist der EW:Zaubern nicht wichtig für die Wirkung.

 

Hausregeln könnte ich mir mehrere vorstellen, aber aus DFR und Arkanum geht für mich keine offizielle Regelung hervor. Vielleicht kann Prados hier tätig werden?

 

Da bei Deckmantel ein ähnliches Problem existiert, sollte EdA für Elfen einen >>Zauberwert<< bekommen. :dunno:

 

Solwac

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Könnte man Analog zu nicht näher definiertem Zauberwerk machen, das für solche Fälle Zaubern +20 besitzt.

 

Solange keine offizielle Regelung in Sicht ist.

 

Aber mal zum interessantem Punkt:

 

Die Passage kann zweideutig gelesen werden.

Entscheidet der Resistenz ob man überhaupt eine Aura bekommt oder nur ob man zuordnen kann, dass man es mit einem Vampire zu tun hat.

 

Ersteres wäre - so glaube ich - ein Präzedenzfall, der zu erklären wäre, da anderen Auraträgern eine solche Fähigkeit nicht zur Verfügung steht.

 

Notu

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Die Regellücke war meine Befürchtung.

Notu hat mich zum Glück schon darauf aufmerksam gemacht, dass der WW:Geist sich einzig auf die Spezifizierung als Vampir bezieht, nicht aber verhindert, dass eine finstere Aura bemerkt wird (nicht nur von Elfen), da sind die Textpassagen schon eindeutig, obwohl ich es zunächst falsch gelesen habe.

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Ein Vampir hat nicht nur die finstere Aura, er verrät sich öfters auch mal direkt als Vampir. Ansonsten könnte es ja auch an einem Artefakt liegen oder dass er schwarzer Hexer höheren Grads ist oder...

 

Solwac

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Ich habe bisher eigentlich immer so gespielt, dass Elfen für ein Zauberduell EdA mit +20 beherrschen. Da stellt sich natürlich die Frage was ist, wenn ein Elf ein höheren Wert in Zaubern besitzt.

 

Laut der Textpassage (DFR, S.39) entfällt allerdings der EW: Zaubern und Elfen haben immer Erfolg.

Das könnte man am ehsten so interpretieren, das eine Aura vor Elfen nicht verborgen werden kann und sie sämtliche Schutzzauber durchdringen.

Die zweite Interpretation meinerseits wäre, dass das EdA eines Elfs an sich immer erfolgreich ist, aber im Falle eines Zauberduells muss der Elf einen EW: Zaubern mit seinem Erfolgswert in Zaubern würfeln; unter Umständen wäre dieser dann ziemlich niedrig.

 

Man muss auch dazu sagen, dass EdA auch nicht so mächtig ist und leicht getäuscht werden kann, da eine Aura noch nicht so viel aussagt (vgl. Slowac). Daher kann es wirklich sein, dass Elfen eben jeden Schutz durchdringen und Auren immer erkennen, aber immer noch überlegen müssen, wer oder was diese Aura austrahlt und was das jetzt bedeutet.

Edited by Dracosophus

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Das Elfen automatisch Erfolg haben bei Wirken von EdA bezieht sich wohl auf den normalerweise notwendigen EW:Zaubern, der bei einem Elfen einfach nicht gemacht werden muss.

 

Wenn der Elf keinen EW durchführt, kann der Vampir aber trotzdem einen WW:Resistenz haben. Wenn man davon ausgeht, dass der automatische Erfolg des Elfen beim EW:Zaubern bedeutet, sein "fiktiver EW:Zaubern" ergibt insgesamt immer genau 20 (also immer ein normaler Erfolg), so muss der Vampir eben einen WW:Resistenz gegen diese 20 schaffen.

 

Für einen Vampir ist das normalerweise kein Problem. Erklärbar ist das dadurch, dass Elfen eben immer eine Aura erkennen können, aber speziell Vampire nicht so leicht erkennen.

 

Gruß

Shadow

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Wenn Elfen einen "automatischen Erfolg" haben, könnte man es auch so regeln, dass der Spieler des Elfen erfährt, dass da jemand dem Zauber widerstanden hat. Nur zu sagen "Du spürst keine Aura." wäre irgendwie irreführend.

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Wenn Elfen einen "automatischen Erfolg" haben, könnte man es auch so regeln, dass der Spieler des Elfen erfährt, dass da jemand dem Zauber widerstanden hat. Nur zu sagen "Du spürst keine Aura." wäre irgendwie irreführend.

das regelt der Text m.E. ganz klar: Die finstere Aura wird auf jeden Fall festgestellt (egal ob von Elf oder wem auch immer). Nur gegen die Zusatzinfo, dass es sich hier um einen Vampir handelt, hat der Blutvampir den WW:Geist gegen den EW:Zaubern.

 

LG

wurko

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Wenn Elfen einen "automatischen Erfolg" haben, könnte man es auch so regeln, dass der Spieler des Elfen erfährt, dass da jemand dem Zauber widerstanden hat. Nur zu sagen "Du spürst keine Aura." wäre irgendwie irreführend.

das regelt der Text m.E. ganz klar: Die finstere Aura wird auf jeden Fall festgestellt (egal ob von Elf oder wem auch immer). Nur gegen die Zusatzinfo, dass es sich hier um einen Vampir handelt, hat der Blutvampir den WW:Geist gegen den EW:Zaubern.

 

LG

wurko

Ah. Dann hatte ich das falsch verstanden. Die Regelung ist gut.

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Hat nicht jeder Elf einen EW:Zaubern? Zur Not wirft halt der SL sowohl den EW, als auch den WW... macht er ja bei Menschenkenntnis auch...

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Hallo :wave:

Hat nicht jeder Elf einen EW:Zaubern? Zur Not wirft halt der SL sowohl den EW, als auch den WW... macht er ja bei Menschenkenntnis auch...

klar, aber damit entscheidest Du Dich klar gegen den Ansatz "Elf =EdA=gelingt automatisch". Hinzu kommt: Elfen-Kämpfer werden in dieser elfentypischen Zusatzeigenschaft ggü. Elfenzauberern benachteiligt.

ich glaube, die Grundfrage ist wohl, ob es sich bei EdA der Elfen tatsächlich um eine Eigenschaft oder einen Zauber handelt, der im Normalfall nicht egwürfelt wird.

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Hallo :wave:
Hat nicht jeder Elf einen EW:Zaubern? Zur Not wirft halt der SL sowohl den EW, als auch den WW... macht er ja bei Menschenkenntnis auch...

klar, aber damit entscheidest Du Dich klar gegen den Ansatz "Elf =EdA=gelingt automatisch". Hinzu kommt: Elfen-Kämpfer werden in dieser elfentypischen Zusatzeigenschaft ggü. Elfenzauberern benachteiligt.

ich glaube, die Grundfrage ist wohl, ob es sich bei EdA der Elfen tatsächlich um eine Eigenschaft oder einen Zauber handelt, der im Normalfall nicht egwürfelt wird.

 

Es besteht immer noch die Möglichkeit, das EdA an sich immer als gelungen zu betrachten und ausschließlich zum Würfeln des WW einen EW nachzulegen. Also ein ähnliches Konstrukt wie beim Bannen von NSC-Magie, wo der EW:Zaubern ja zweifelsohne geklappt hat, das Artefakt ist ja verzaubert. Oder, anderes Beispiel, wenn der NSC-Zauberer einen Erfolgswert für einen Stab des Rostes würfeln muss und bekannt ist, dass er nur Zaubern +17 hatte, kann ja auch ein Wert unter 20 rauskommen. Nichtsdestotrotz werden einfache Gegenstände immer verrosten, welche keinen WW haben.

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ich glaube, die Grundfrage ist wohl, ob es sich bei EdA der Elfen tatsächlich um eine Eigenschaft oder einen Zauber handelt, der im Normalfall nicht egwürfelt wird.
Das DFR ist da eindeutig: Es ist ein Zauber.

 

Nur der Regelmechanismus dabei ist nicht vollständig.

 

Solwac

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Elfen-Kämpfer werden in dieser elfentypischen Zusatzeigenschaft ggü. Elfenzauberern benachteiligt.

 

Hmmm, sie haben's halt nicht so mit dem Zaubern?

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Elfen-Kämpfer werden in dieser elfentypischen Zusatzeigenschaft ggü. Elfenzauberern benachteiligt.

 

Hmmm, sie haben's halt nicht so mit dem Zaubern?

Doch. Das EdA "gelingt automatisch" bezieht sich auf ALLE Elfen, verstehst Du, auf ALLE! Nicht nur Zauberkräftige.

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Doch. Das EdA "gelingt automatisch" bezieht sich auf ALLE Elfen, verstehst Du, auf ALLE! Nicht nur Zauberkräftige.

der EdA gelingt bei beiden automatisch und zeigt ihnen eine "finstere Aura" an. Aber der Fragepunkt ist inzwischen ja, wie das mit der durch EdA vermittelten ZUsatzerkenntnis steht, dass es ein Blutvampir ist.

 

Das liegt wegen einer Regelungenauigkeit im Ermessen der Hausrunde. Die Vorschläge aus diesem Strang haben 2 grundsätzlich verschiedene Lösungsansätze, die ich hier inkl. ihrer Bandbreite zusammenfasse:

  1. auch die Frage nach der Spezialisierung gelingt bei allen Elfen automatisch, gibt also preis, dass es sich um einen Vampir handelt. Der hierauf bezogene WW:geist des Vampirs funktioniert A)bei Elfen nicht oder wird B)als WW:Geist gegen Zielwert 20 (ggf. mit neg. WM) geworfen, weil es sich um eine Elfeneigenschaft handelt. Wollte ein Elf einen höheren Wert als genau 20 erreichen können, müsste er den EdA als Zauber eigens dazulernen.
     
  2. da Vampiren ausdrücklich nach dem EdA (und der Erkenntnis um das Vorhandensein einer finsteren Aura) ein WW:Geist gegen das Aufspüren der "Spezialisierung Vampir" zusteht, wird es gegen ein EW:Zaubern des Elfen (geheim) durchgeführt. Die Vorschläge reichen von A) einem EW:Zaubern mit dem realen Zauberwert eines Elfen (bei KÄM also zw. -2 und 6) bis hin zu B) einem (für ZAU und KÄM gleichen) angenommenen Wert von z.B. +18 oder +20.

Edited by Wurko Grink
präzisiert, aktualisiert

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Hallo,

 

laut Regelwerk kann jeder auch "natürlich" Zaubern und kann seinen Zauberbonus addieren.

 

Im Falle eines Kämpfers könnte man diesen solange würfeln lassen, bis er das erste mal auf die 20 kommt.

Im Falle des Zauberers verfährt man genauso, nur mit dessen Zauberwert.

 

Somit wäre der Regelmechanismus "automatisch" erfüllt.

Somit könnte der Vampir auch einen WW: Resitenz dagegen machen.

 

Grüsse Merl

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@Merl:

Finde ich nicht gut, weil der Elf ja trotzdem explizit nur 1 AP verbraucht, also die Fertigkeit nur 1 Mal einsetzt.

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Elfen-Kämpfer werden in dieser elfentypischen Zusatzeigenschaft ggü. Elfenzauberern benachteiligt.

 

Hmmm, sie haben's halt nicht so mit dem Zaubern?

Doch. Das EdA "gelingt automatisch" bezieht sich auf ALLE Elfen, verstehst Du, auf ALLE! Nicht nur Zauberkräftige.

 

Aber selbstverständlich, mein werter Kollege, das habt Ihr völlig zutreffend erfaßt. Deshalb bekommen sie auch die normale Aura, egal, was oder ob sie würfeln. Ob sie aber darüber hinaus die Vampiraura auch als speziell solche identifizieren, entscheidet nun einmal laut Regel ein WW. Bei dem tritt der aktiv Handelnde per Regelbuch mit seinem Erfolgswert an. Wenn der nicht so hoch ist, dann ist die Chance nun einmal niedrig - so ist das eben im Leben.

  • Like 1

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Sagt mal, ich finde das gerade nicht, wo steht eigentlich, dass Vampire eine gesonderte "Vampiraura" haben? Bei der Auflistung beim Zauber EdA steht die jedenfalls nicht.

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Das DFR ist da eindeutig: Es ist ein Zauber.

 

Finde ich nicht. Dort steht:

 

Elfen sind von Natur aus empfänglich für übernatürliche Ausstrahlungen. Sie beherrschen daher den Zauber usw.

 

Die Aussagen "von Natur aus empfänglich" und "beherrschen den Zauber" widersprechen hier einander. Entweder ich bin von Natur aus empfänglich, dann muss ich nicht Zaubern. Oder aber ich beherrsche den Zauber, dann bin ich aber nicht von Natur aus empfänglich.

 

Das Problem mit dem >>Zauber<< Wert wäre, dass es eben wieder ein Wert wäre, das EdA der Elfen aber nun mal automatisch gelingt, weil sie diesbezüglich eine Art übersinnliche Wahrnehmung haben.

 

Für den Deckmantel würde ich das so handhaben, dass das Zauberduell entfällt und der Elf nichts entdecken kann. Denn es findet tatsächlich kein Zauberduell statt (Zauber gegen besondere Wahrnehmungsfertigkeit).

 

Nun könnte man das bei Vampiren ebenso handhaben, dass Elfen Vampire automatisch als solche Erkennen. In dem Fall dürften Vampire davon jedoch wissen; zumindest die mächtigeren unter ihnen.

 

Andererseits besteht ja noch die Möglichkeit eines EW:Resistenz. Das wäre dann Analog zu dem EW:Resistenz der anfällt, wenn man einen Vampir jemanden aussaugen sieht. Dem Vampir könnte auch ein EW:Resistenz zustehen, evtl. ein EW-5:Resistenz wie (hm, wo gab es den noch mal?).

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Andererseits besteht ja noch die Möglichkeit eines EW:Resistenz. Das wäre dann Analog zu dem EW:Resistenz der anfällt, wenn man einen Vampir jemanden aussaugen sieht. Dem Vampir könnte auch ein EW:Resistenz zustehen, evtl. ein EW-5:Resistenz wie (hm, wo gab es den noch mal?).

 

Dem und der Aussage von Shadow auf der ersten Seite (die das gleiche besagt, nur anders ausgedrückt) stimme ich zu. Den EdA einfach als "gelungen mit insgesamt 20" betrachten, und wenn Elfenzauberer einen höheren Erfolgswert haben wollen, können sie ja die "akademische" Form des Zaubers nachlernen (sofern er ihnen zur Verfügung steht).

Ohne damit jetzt eine weitere Diskussion vom Zaun brechen zu wollen: Ich finde Elfen auch so schon stark genug. Auch ohne einen geschenkten EdA+20.

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    • By Yon Attan
      Hallo alle miteinander,
      in der einen Heimrunde steht ein Kampf gegen einen Vampir bevor. Schon im Vorfeld haben wir als Spieler/Spielleitung uns über ein Szenario den Kopf zerbrochen. Vielleicht könnt ihr uns da helfen:
      Laut dem QB Dunkle Mächte S. 132 kann ein Vampir sich jederzeit innerhalb von 10 Sekunden in einen rötlichen Nebel verwandeln. Dies geschieht automatisch wenn der Vampir 0 LP hat. Er flieht dann zu seiner Ruhestätte und muss dort ausruhen.
      Was passiert aber, wenn der Vampir noch LP hat und sich trotzdem (z.B. im Rahmen eines taktischen Rückzugs) in den Nebel verwandelt? Kann dieser Nebel mit magischen/geweihten Waffen und/oder Zaubersprüchen (z.B. Feuerlanze oder Ring des Lebens) noch angegriffen werden?
      Könnte man den Nebel weiterhin angreifen, könnte man die LP des Vampirs irgendwann auf 0 reduzieren. Dann wäre er gezwungen, in Nebelgestalt zu seinem Ruheplatz zu fliegen und müsste sich dort zurückverwandeln. Dort könnte er anschließend endgültig vernichtet werden.
      Wenn man den Vampir in Nebelgestalt nicht angreifen kann, dann könnte ein Vampir der noch LP besitzt unendlich lange in dieser Form verweilen und sich frei bewegen, solange er nicht fließendes Wasser überqueren muss oder vom Sonnenlicht getroffen wird.
      Wie versteht ihr die entsprechenden Regeln?
      Mfg   Yon
      PS: Es gibt zwei M4-Threads zu ähnlichen Themen:
      Feuerlanze auf Vampir in Nebelform Vampir löst sich in Nebel auf im Nahkampf
    • Guest
      By Guest
      Was passiert wenn sich ein verärgerter Seemeister, ein Vampir und ein Dämon zusammentun?
       
      Nichts Gutes.
       
      Wir schreiben die Jahre kurz vor dem Krieg der Magiere. Das Paktieren mit Dämonen wurde zwar schon hier und da ausprobiert aber war eigentlich noch nicht gut gelitten.
       
      Wie wir uns erinnern gab es schon in den Jahren zuvor Spannungen und Kriege an den Grenzen des Valianischen Reiches. Es ist davon auszugehen das es sich eher an der Westlichen Grenze, Richtung Nahuatlan selbiges abspielte. Doch das ist nur eine Vermutung. Seemeister gab es überall, Dämonen ebenso und nun ja auch Vampire sind zwar manchmal in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt aber auch da gibt es Mittel und Wege.
       
      Der Name des Seemeisters um den es hierbei geht ist leider nicht mehr überliefert. Die wenigen Dokumente die erhalten geblieben sind lassen nichts über seinen Namen aus.
       
      Die wenigen Fragmente die der Bestandteil dieser Forschung sind beginnen, nach einer eigenen chronologischen Einordnung, damit das der Seemeister im Krieg mit "irgendwelchen Wilden Eingeborenen" eine Schlappe einstecken musste. Ein ganzes Expeditionskorps war vernichtet worden - von dummen eingeborenen unter Ausnutzung einiger Örtlichen Begebenheiten.
       
      An dieser Stelle muss man einschieben das "irgendwelche wilden Eingeborene" - schlichtweg jedes nicht-vallianische Volk gewesen sein kann.
       
      Der Seemeister verlor einen signifikanten Anteil seines Heeres und musste sich in eine Festungsanlage zurückziehen. Er überlegte sich woran es gelegen haben konnte und witterte Verrat. Akribisch genau untersuchte er wer alles von der Expedition gewusst haben konnte.
       
      Er untersuchte auch genau den Ort des Überfalles.
       
      Genauere Details sind dabei nicht überliefert, die Fragmente lassen darauf schließen das sich der Seemeister der Reise in die Zeit bediente um herauszubekommen das die Vorbereitungen zum Überfall kurz nach dem festlegen der Marschroute begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wussten aber nur 3 Leute über die Route Bescheid: Der Proviantmeister der Expedition, der Anführer der Expedition und der Seemeister selbst. Die ersten beiden starben aber bei dem Überfall und auch eine Befragung der Seelen von beiden brachte zunächst nichts. Sie schienen auch keine Fehler gemacht zu haben.
       
      Woher wusste also der Feind von der Route?
       
      Ein magisches Ausspähen war relativ unmöglich schrieb der Seemeister. Zwar gab es keinen heimstein, aber anderer magischer Schutz wie "Deckmantel" war immer aktiv bei den wenigen Besprechungen.
       
      Es fehlen hier in den Dokumenten einige Passagen doch verschwunden sind.
       
      Es geht weiter in Thalassa - oder zumindest in Chandranor. Jedenfalls schreibt der Verfasser dass er wieder 'in der Zivilisation' und sich sicher ist von einem Vertrauten belauscht worden zu sein. Zugestanden war er recht erbost über diese Sache und beschloss deswegen etwas gegen Vertraute im Allgemeinen und gegen katzenartige Vertraute im Besondern zu unternehmen.
       
      Wieder fehlen sicher einige wesentliche Dokumente. Es ist immer noch davon auszugehen das sich dies alles vor dem Krieg der Magiere zugezogen hat.
       
      Er schreibt das er einen Pakt mit zwei anderen. Genauer einem Dämon und einem Vampir geschlossen hatte und das aus diesem Resultat etwas geboren wurde das es ihm ermöglichte, sich zumindest etwas zu rächen.
       
      In dem, leider nur in Fragmenten überlieferten Dokument, wird ein magisches Ritual beschrieben zu dessen Vorbereitung man einige Ortsübliche Zecken braucht. Am besten abgelesen von einem Straßen-Hund, -Katze oder -Ratte doch auch Zecken an Eidechsen oder auch von Menschen eignen sich dafür. Dann braucht man etwas Blut einer Person mit einem hohen Zaubertallent - es steht leider nicht dabei was der Schreiber genau mit 'hoch' meint - könnte es auch sein das er sein eigenes Blut dazu genommen hat? Wie dem auch sei – des Weiteren brauchte er einen Tropfen Dämonenblut und einen Tropfen Vampirblut.
       
      Diese drei Blutsorten dienten dazu die Zecken zu verändern. Sie sollten sich an hohe Magie gewöhnen und süchtig danach werden. - So verstehe ich es jedenfalls.
       
      Die Zecken sollen in einer Glasphiole lange Jahre sich noch lebensfähig halten. Ich vermute aufgrund der Blutmahlzeit solch potenter Spender.
       
      Doch kommen wir zum Resultat:
       
      Die Zecken kennen, wenn sie denn freigelassen werden eigentlich nur noch eine einzige Wirtsform: Wesen aus denen ein Silberfaden kommt. Und zwar die Art Silberfaden (hm es scheint auch andere Arten zu geben, ich muss da mal weiter nachforschen) welche einen Vertrauten an seinen Meister bindet.
      Die Zecken suchen diese Wirte auf und verhalten sich dann eigentlich so wie normale Zecken auch: sie suchen einen Ort wo es warm und dunkel ist und fangen an Blut zu saugen. Doch - neben dem Blut - saugen sie auch Magie.
      Die Beschreibung ist nicht genau. Doch auf der letzten Seite macht sich der Schreibe recht lustig darüber was dem Betroffenen alles an Leid wiederfahren kann.
      Weitere Fragmente sind nicht überliefert, ich habe jedoch eine zerbrochene Phiole gefunden in welcher tatsächlich einige, beim Zerbrechen wohl gestorbener Zecken enthalten waren.
       
       
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Was passiert wenn sich ein verärgerter Seemeister, ein Vampir und ein Dämon zusammentun?
       
      Nichts Gutes.
       
      Wir schreiben die Jahre kurz vor dem Krieg der Magiere. Das Paktieren mit Dämonen wurde zwar schon hier und da ausprobiert aber war eigentlich noch nicht gut gelitten.
       
      Wie wir uns erinnern gab es schon in den Jahren zuvor Spannungen und Kriege an den Grenzen des Valianischen Reiches. Es ist davon auszugehen das es sich eher an der Westlichen Grenze, Richtung Nahuatlan selbiges abspielte. Doch das ist nur eine Vermutung. Seemeister gab es überall, Dämonen ebenso und nun ja auch Vampire sind zwar manchmal in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt aber auch da gibt es Mittel und Wege.
       
      Der Name des Seemeisters um den es hierbei geht ist leider nicht mehr überliefert. Die wenigen Dokumente die erhalten geblieben sind lassen nichts über seinen Namen aus.
       
      Die wenigen Fragmente die der Bestandteil dieser Forschung sind beginnen, nach einer eigenen chronologischen Einordnung, damit das der Seemeister im Krieg mit "irgendwelchen Wilden Eingeborenen" eine Schlappe einstecken musste. Ein ganzes Expeditionskorps war vernichtet worden - von dummen eingeborenen unter Ausnutzung einiger Örtlichen Begebenheiten.
       
      An dieser Stelle muss man einschieben das "irgendwelche wilden Eingeborene" - schlichtweg jedes nicht-vallianische Volk gewesen sein kann.
       
      Der Seemeister verlor einen signifikanten Anteil seines Heeres und musste sich in eine Festungsanlage zurückziehen. Er überlegte sich woran es gelegen haben konnte und witterte Verrat. Akribisch genau untersuchte er wer alles von der Expedition gewusst haben konnte.
       
      Er untersuchte auch genau den Ort des Überfalles.
       
      Genauere Details sind dabei nicht überliefert, die Fragmente lassen darauf schließen das sich der Seemeister der Reise in die Zeit bediente um herauszubekommen das die Vorbereitungen zum Überfall kurz nach dem festlegen der Marschroute begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wussten aber nur 3 Leute über die Route Bescheid: Der Proviantmeister der Expedition, der Anführer der Expedition und der Seemeister selbst. Die ersten beiden starben aber bei dem Überfall und auch eine Befragung der Seelen von beiden brachte zunächst nichts. Sie schienen auch keine Fehler gemacht zu haben.
       
      Woher wusste also der Feind von der Route?
       
      Ein magisches Ausspähen war relativ unmöglich schrieb der Seemeister. Zwar gab es keinen heimstein, aber anderer magischer Schutz wie "Deckmantel" war immer aktiv bei den wenigen Besprechungen.
       
      Es fehlen hier in den Dokumenten einige Passagen doch verschwunden sind.
       
      Es geht weiter in Thalassa - oder zumindest in Chandranor. Jedenfalls schreibt der Verfasser dass er wieder 'in der Zivilisation' und sich sicher ist von einem Vertrauten belauscht worden zu sein. Zugestanden war er recht erbost über diese Sache und beschloss deswegen etwas gegen Vertraute im Allgemeinen und gegen katzenartige Vertraute im Besondern zu unternehmen.
       
      Wieder fehlen sicher einige wesentliche Dokumente. Es ist immer noch davon auszugehen das sich dies alles vor dem Krieg der Magiere zugezogen hat.
       
      Er schreibt das er einen Pakt mit zwei anderen. Genauer einem Dämon und einem Vampir geschlossen hatte und das aus diesem Resultat etwas geboren wurde das es ihm ermöglichte, sich zumindest etwas zu rächen.
       
      In dem, leider nur in Fragmenten überlieferten Dokument, wird ein magisches Ritual beschrieben zu dessen Vorbereitung man einige Ortsübliche Zecken braucht. Am besten abgelesen von einem Straßen-Hund, -Katze oder -Ratte doch auch Zecken an Eidechsen oder auch von Menschen eignen sich dafür. Dann braucht man etwas Blut einer Person mit einem hohen Zaubertallent - es steht leider nicht dabei was der Schreiber genau mit 'hoch' meint - könnte es auch sein das er sein eigenes Blut dazu genommen hat? Wie dem auch sei – des Weiteren brauchte er einen Tropfen Dämonenblut und einen Tropfen Vampirblut.
       
      Diese drei Blutsorten dienten dazu die Zecken zu verändern. Sie sollten sich an hohe Magie gewöhnen und süchtig danach werden. - So verstehe ich es jedenfalls.
       
      Die Zecken sollen in einer Glasphiole lange Jahre sich noch lebensfähig halten. Ich vermute aufgrund der Blutmahlzeit solch potenter Spender.
       
      Doch kommen wir zum Resultat:
       
      Die Zecken kennen, wenn sie denn freigelassen werden eigentlich nur noch eine einzige Wirtsform: Wesen aus denen ein Silberfaden kommt. Und zwar die Art Silberfaden (hm es scheint auch andere Arten zu geben, ich muss da mal weiter nachforschen) welche einen Vertrauten an seinen Meister bindet.
      Die Zecken suchen diese Wirte auf und verhalten sich dann eigentlich so wie normale Zecken auch: sie suchen einen Ort wo es warm und dunkel ist und fangen an Blut zu saugen. Doch - neben dem Blut - saugen sie auch Magie.
      Die Beschreibung ist nicht genau. Doch auf der letzten Seite macht sich der Schreibe recht lustig darüber was dem Betroffenen alles an Leid wiederfahren kann.
      Weitere Fragmente sind nicht überliefert, ich habe jedoch eine zerbrochene Phiole gefunden in welcher tatsächlich einige, beim Zerbrechen wohl gestorbener Zecken enthalten waren.

      Spoiler : Normalerweise bleibt eine Zecke recht unentdeckt bis sie sich voll und fett gesogen hat. Diese Zecken saugen jedoch hauptsächlich Magie und nehmen deswegen an Volumen nicht sehr zu. Deswegen werden sie auch schwerer entdeckt als normale Zecken.
      Die Wirkung ist das der Zauberwurf für Binden des Vertrauten kumulativ jeden Monat um 2 Punkte erschwert wird.
      Bei einem Kritischen Fehler beim Zaubern gelingt es der Zecke die Verbindung zu kappen, mit den normalen Konsequenzen die der Verlust eines Vertrauten auf den Zauberer hat.
      Gleiches passiert wenn der Zauberer 3 x in Folge beim Zaubern versagt hat auch dann bricht die Verbindung schlagartig zusammen.
      In beiden Fällen saugt die Zecke sich in den folgenden Tagen am Blut des nun Ex-Vertrauten satt, lässt sich abfallen und bringt wieder neue Zecken zur Welt. Der Vertraute geht in der Regel einige Tage später an dem Gift das die Zecke in ihm hinterlassen hat zu Grunde. Alternativ – verwandelt sich der Ex-Vertraute in einen (kleinen) Vampir. (Und stirbt wohl dann an Unterernährung, am Sonnenlicht oder sonst an etwas das er nicht wusste)

       
      Hier klicken um artikel anzuschauen
    • By Ronin
      Hallo!
       
      Nach dem verrückten Labyrinth (http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/24097-das-verrückte-labyrinth/) ist das mein zweites Abenteuer. Als Vorlage diente das Videospiel Resident Evil von Capcom.
       
      MFG
       
      28.5.2015: Geänderte Version angehängt
      29.5.2015: Triade auf Trideade, und alle Thaumagrale durch Thaumagramme ersetzt
      Villa des Bösen.pdf
    • By Serdo
      Dürfen Elfen Gift einsetzen?
       
      Hintergrund meiner Frage:
      Ich spiele einen Elfenbarden. In meiner Gruppe wurde ein magisches Florett gefunden, welches beständig Gift absondert. Darf der Elf nun mit diesem Florett kämpfen? Oder muss er es sogar selbst zerstören?
       
      Im Regelwerk steht bei der Erschaffung eines Elfencharakters auf S. 44, dass Elfen ein ausgeprägtes Ehrgefühl haben. Außerdem werden dort diverse Fertigkeiten wie beispielsweise Meucheln ausgeschlossen. Alchimie hingegen ist nicht ausgeschlossen.
       
      Das "ausgeprägte Ehrgefühl" halte ich für einen schwammigen Begriff. Denn Ehre kann so oder so definiert werden. Sie ist kulturspezifisch. Für einen Deutschen ist Tapferkeit ehrenvoll. Für einen Chinesen ist die Anwendung von Listen (siehe die 36 Strategeme) in keinster Art ehrenrührig, sondern durchaus ehrenvoll. Solange also die Ehre der Elfen nicht explizit definiert ist, sagt dieser Begriff erst mal gar nichts aus. Ich kann mir beide Möglichkeiten vorstellen:
      1. Die Anwendung von Gift ist bei Elfen geächtet.
      2. Gift findet bei Elfen sehr wohl Anwendung, z.B. für die Jagd, in Fallen (damit die Tiere sich nicht stundenlang quälen) oder als Gegengifte.
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