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Hallo erstmal alle zusammen.

Habe da eine kleine Frage...

Muss ich als Priester meine Praxispunkte die ich durch das Zaubern gewinne strikt trennen, d.H. gesondert notieren aus welchen ich neue Zauber (Wundertaten) lernen will und aus welchen ich "Zaubern" steigern will?

Oder kann ich die als eine Summe notieren und nach Bedarf verbraten?

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Die PP Wundertaten sind von den PP Zaubern getrennt zu notieren. Die PP Zaubern sind weniger wert, sie können nur zur Steigerung des EW:Zaubern verwendet werden (ab der letzten Steigerung auf Grad 9 sind sie also wertlos).

 

Allerdings ist der Aufwand ja auch nicht sehr groß.

 

Solwac

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@Solwac: Von solch einer Variante habe ich noch nie gehört. Wo soll denn das stehen?
Steht im DFR im Kapitel über neue Zaubersprüche (also etwa 10 Seiten hinter den Regeln über normale PP - nicht sehr geschickt). Vielleicht hat jemand die genaue Seitenzahl parat.

 

Solwac

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@Solwac: Von solch einer Variante habe ich noch nie gehört. Wo soll denn das stehen?

Was meinst Du mit Variante? Falls Du die Aufteilung der PP meint, das steht in DFR S.275, rechte Spalte. Da heißt es, dass man sich entscheiden muss, wofür man seinen PP einsetzt. Solwac hat schon Recht damit, dass ein PP bei Wundertaten häufiger und besser genutzt werden kann, da man Zaubern ja nur mit dem Gradanstieg steigern kann.

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Muss ich als Priester meine Praxispunkte die ich durch das Zaubern gewinne strikt trennen, d.H. gesondert notieren aus welchen ich neue Zauber (Wundertaten) lernen will und aus welchen ich "Zaubern" steigern will?

Einen Hinweise darauf, wie das zu notieren ist, gibt auch der offizielle Charakterbogen, der speziell für die Notation von PP für Bardenlieder, Dweomer und Wundertaten eine eigene Zeile vorsieht (unter der Zeile für Zaubern auf dem zweiten Charakterbogen).

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Darf man sich nicht aussuchen, wo man sie einträgt, wenn man sie bekommt (also eine Wundertat wirkt, mit anderen Worten sie zaubert)?

 

Für den Fall wäre ich bereit, dem Spieler zu erlauben, dass er später entscheidet, wo er sie später einsetzt, egal, wo er sie eingetragen hat.

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Darf man sich nicht aussuchen, wo man sie einträgt, wenn man sie bekommt (also eine Wundertat wirkt, mit anderen Worten sie zaubert)?
Ist doch deutlich im DFR beschrieben:

 

Bei einer 20 bei einer Wundertat kann gewählt werden, ob ein PP Zaubern oder ein PP Wuntertat genommen wird. Bei einer 20 bei einem normalen Zauber gibt es diese Wahl nicht, es ist automatisch ein PP Zaubern.

 

Wenn jetzt alles gemeinsam aufgeschrieben wird, wie soll dann später zwischen beiden Arten von PP unterschieden werden?

 

Jegliches andere Verfahren ist definitv eine Hausregel und keine Antwort auf die Regelfrage in diesem Strang.

 

Solwac

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Ist doch deutlich im DFR beschrieben:

 

Bei einer 20 bei einer Wundertat kann gewählt werden, ob ein PP Zaubern oder ein PP Wuntertat genommen wird. Bei einer 20 bei einem normalen Zauber gibt es diese Wahl nicht, es ist automatisch ein PP Zaubern.

 

Wenn jetzt alles gemeinsam aufgeschrieben wird, wie soll dann später zwischen beiden Arten von PP unterschieden werden?

 

Jegliches andere Verfahren ist definitv eine Hausregel und keine Antwort auf die Regelfrage in diesem Strang.

 

Solwac

 

Ich muss zugeben, dass ich das DFR nicht auswendig kann. Erwischt.

Aber ich frage mich trotzdem, ob es einen Unterschied zwischen Hausregel und Kulanz gibt. Denn wenn die Spieler das nicht wissen und falsch eintragen (wie gesagt, ich hätt den Unterschied nicht gekannt), dann darf ich ihnen da wohl entgegen kommen, ohne gleich eine Hausregel bemühen zu müssen...

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Aber ich frage mich trotzdem, ob es einen Unterschied zwischen Hausregel und Kulanz gibt. Denn wenn die Spieler das nicht wissen und falsch eintragen (wie gesagt, ich hätt den Unterschied nicht gekannt), dann darf ich ihnen da wohl entgegen kommen, ohne gleich eine Hausregel bemühen zu müssen...
Jetzt hast Du mich abgehängt. :confused:

 

Die Regelfrage samt Antworten hier im Strang geben die offizielle Sichtweise wider. Wenn Fehler in der Anwendung passieren, dann ist das doch keine Sache von Regeln oder Kulanz. Wenn Du als Spielleiter einen Fehler bei einem Spieler entdeckst, dann liegt es an Dir, wie Du damit umgehst.

 

Wäre es eine Regelfrage, wenn ein Angriff mit insgesamt 21 gelungen ist und um einiges später dann auffällt, dass ja noch -2 einzurechnen waren, weil die Figur weniger als die Hälfte ihres LP-Max hatte? ;)

 

Solwac

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Tja, vielleicht interpretiere ich auch einfach zu viel in die Fragen der Leute herein. Du hast recht. Die Antwort auf die Frage ist gegeben, mein Beitrag ist über das Ziel hinaus geschossen und hat schon eine Frage beantwortet, die (noch) nicht gestellt wurde: "Was ist, wenn ich es falsch eintrage?"

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  • 1 month later...

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Praxispunkte beim zaubern (egal ob Wundertat oder nicht) gibt es für jede 20, unabhängig von weiteren Würfen davor oder danach.

 

Es spielt auch bei Wundertaten keine Rolle, ob es wegen vorheriger Patzer Abzüge gibt oder nicht. Eine 20, die einen Patzer "korrigiert" hat halt zwei positive Auswirkungen auf einmal.

 

Solwac

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Hallo will das Thema mal wieder beleben, wie sehe es denn aus wenn der gewürfelten 20 ein kritischer Fehler voran gegangen wäre. bekommt man dafür einen PP?

 

Gruß

Neadred

Ja, natürlich. Bei den Fertigkeiten, bei denen der PP auf der 20 erworben wird, dient das ja allein der Statistik. Als Hausregel wäre es auch möglich, den PP auf der 17 zu bekommen :silly:, wichtig bleibt die relative Häufigkeit.

 

Außerdem hat die 1 vorher keine Auswirkungen auf die nachfolgende 20, wohl aber umgekehrt, die 20 hebt ja die negativen Folgen der vorherigen 1 auf.

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  • 3 weeks later...

Mir schwirrte am WE hierzu noch eine Frage im Kopf rum:

Man kann als Priester ja auch Zauber wirken die keine Wundertaten sind, aber kann man mit denen nach einer gewürfelten 20 trotzdem einen PP Wundertaten erhalten?

Oder muss man den dann zwingend als PP Zaubern aufschreiben?

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Die Trennung an sich war mir schon klar und auch das man es sich aussuchen darf wenn man eine Wundertat "kritisch" gezaubert hat.

Nur das man diese Wahl garnicht erst hat, wenn man "normale" Zauber wirkt, ist mir nun erst aufgegangen, bzw. ich wollte einmal Klärung dazu haben.

Fürchte nur ich habe das dann ein paar Abende falsch gehandhabt...

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  • 1 month later...

Hallo Zrenik!

 

Hmm.. du hast doch nur Wundertaten im Programm, oder irre ich mich da jetzt?
Du irrst Dich: Nur die Grundzauber gelten als Wundertaten.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Hallo Zrenik!

 

Hmm.. du hast doch nur Wundertaten im Programm, oder irre ich mich da jetzt?
Du irrst Dich: Nur die Grundzauber gelten als Wundertaten.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

 

Sry, meine Antwort bezog sich darauf, dass er bisher doch nur Wundertaten könne... ging nicht daraus hervor. Und war auch OT.. sry dafür

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    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Hallo,
      Ich will nur sichergehen das iuch alles richtig verstanden habe - bei dem ein oder anderen z.b. in der Charactererschaffung gibt es ja schöne beispiele aber beim steigern nicht.
      Also die Frage: mache ich alles richtig wenn ich es so ausrechne:
       
      Ich beziehe mich einmal auf einen Hexer.
       
      Ich will diesem Geschäftssinn +8 Lernen.
      Das finde ich auf Seite 158 unter den Alltags Fertigkeiten unter sehr schwer bei 10 LE.
      Ich geh auf Seite 157 und finde bei Tabelle 8 das für Hx eine 20 bei alltag steht. da es LE sind und keine TE ist dies das dreifache an EP.
       
      Also 10 LE x 20 x 3 = 600 Erfahrungspunkte
      Goldkosten: 200 x 10 = 2000 Gold
       
      Nun will ich den Geschäftssinn steigern auf +12
      Wieder auf Seite 158
      +9:5TE +10:5TE +11:10TE +12:10TE macht zusammen 30TE
      (Alt & Falsch: Also 20 TE x 20 = 400 Erfahrungspunkte)
      Also 30 TE x 20 = 600 Erfahrungspunkte
       
      (Alt & Falsch: Goldkosten 20 TE * 20 GS = 400 Goldstücke
      Goldkosten 30 TE * 20 GS = 600 Goldstücke
       
      Nur Hier (beim Neulernen und beim Zaubern gehts nicht) hätte ich die Möglichkeit bis zu 200 der 400 Ep durch Gold 1:10 zu ersetzen.
       
      ---------------------
       
      Nun ein Zauberspruch:
       
      Nehmen wir einen Bewegungs-Zauber der Stufe 10
      Auf Seite 162 finde ich das dieser 40 LE kostet.
      Bei Tabelle 9 steht beim Hexer eine 90 bei bewegung.
      40LE x 90EP/LE = 3600EP
      Gold:
      40LE x 100GS/LE = 4000 Gold
       
      Wenn es sich dabei um eine Spruchrolle handelt zahlen ich nur
      20 Goldstücke und 1200EP
      Die Ep werden nur bei erfolgreichem Wurf fällig - das Gold aber auch bei nicht erfolgreich da es ja Lebenshaltungskosten sind.
       
      ---------------------
       
      Hab ich was wesentliches übersehen?
       
      Hat jemand noch andere Beispiele?
       
      Änderungen sind Kursiv geschrieben
    • By Slasar
      Hallo,
       
      folgende Frage: Wo finde ich den Regelpassus, dass Zaubern nur mit AEP und ZEP lernbar ist?
       
      Vielen Dank.
    • By MicSlower
      Moin,
      wie verhält es sich eig. wenn ein Priester einen Spruch von einer Spruchrolle lernen will, der zu seinen Grundzaubern gehört, also eine Wundertat darstellt ?
       
      als konkretes Bsp: Ich spiel zZ als SL mit meiner Gruppe das Abenteuer "der Stab der 3 Jahreszeiten", dort kann die Gruppe u.a. Schriftrollen der Zauber Frostball und Marmorhaut finden, diese wären für unseren zwergischen Zornalpriester (Krieg) ja eine Wundertat ...
      bin mir nicht sicher wie ich da verfahren soll, finde in den Regeln keinen entsprechenden Vermerk
       
      Über hilfreiche Regelaufklärung würde ich mich freuen
    • By der Elfe und die Zwerg
      Hi,
      ich hoffe die Frage wurde noch nicht diskutuiert, jedenfalls habe ich dazu noch nichts gefunden:
       
      Götter auf Modgard. Es gibt ja eine ganze Menge und die meisten Länder haben ihre eigenen. Sind es wirklich jeweils eigene oder dieselben, die in den einzelnen Ländern nur unterschiedlich verehrt werden?
      Wenn mein albischer Priester in Waeland rumläuft und ein Wunder wirken will:
      - wieso kann er das?
      - wie reagieren die waelischen Götter?
       
      Der Gott des Priesters kümmert sich um Alba, oder können alle Götter überall agieren? Wenn Nein, dann dürfte man Wundertaten nur im Heimatland vollbringen. Wenn doch, setzt Frage 2 ein: Wieso stört es die anderen Götter nicht, wenn ausländische Priester/ Götter in ihrem Gebiet aktiv sind?
       
      Entweder gibt es einen Status Quo zwischen den Göttern, der so etwas ermöglicht, oder sie wissen nicht voneinander oder alles ist eins. Also es gibt nur einen Gott oder sie sind Geschwister und wurden von einem Gott-Gott erschaffen... Dabei setzt dann folgende Frage noch ein:
      Wenn alle Götter, in den Mythen ihrer Anhänger, Midgard erschaffen haben sollen, wer war es dann? Entweder haben sie es zusammen getan, aber dazu unterscheiden sich die Schöpfungsgeschichten zu sehr oder es war der Gott-Gott oder es war einer/ eine Gruppe unter den ganzen Midgardgöttern und diese müsste dann wohl auch die stärkste Götterfraktion sein...
       
      Gerade Abenteurern können solche Fragen doch mal begegnen, die in vielen Ländern waren und überall die Priester Wundertaten wirken sahen. Also, wie reagieren eure Leute auf sowas oder ist die Diskussion einfach, in euren Augen, unnötig.
       
      Gruß
    • By David
      Servus,
       
      einer meiner Spieler, ein etwas militanter Thurionpriester, hat seit neuestem einige schicke Heilzauber im petto. Jetzt stellt sich natürlich das Problem, inwiefern man die jetzt unters Volk bringen sollte oder darf. Darf man einfach so Leute en masse heilen? Und wozu gibt es dann im Arkanum Preise für magische Dienstleistungen? Dürfen Priester solche Preise unterbieten? Und was machen die Bettler, wenn sie einfach geheilt werden ("Ein Almosen für einen Ex-Lepra-Kranken!")
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