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Anjanka

Macht über die Sinne - Vampirtäuschung

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Hallo alle zusammen,

 

neulich kam in unserer Runde die Frage auf, ob man mit Macht über die Sinne einen Vampir vortäuschen kann und (darum geht es eigentlich) dann sein Opfer auch mit einem Biss in den Hals töten kann.

 

Einige Spieler waren der Ansicht, dass der Biss ja die Waffe des Vampirs sei und da das Opfer an die Täuschung glaubt, auch daran glaubt, durch ein langes Aussaugen sterben zu können, auch wenn der Zaubernde in dem Moment gar nicht Blut trinkt, sondern nur so tut. (Wiederliche Vorstellung, ich wieß...)

 

Diese Praxis (Vampirtäuschung, dann Opfer mit Biss töten) wurde wohl schon so angewendet und mir auch angeraten, was mir aber für einen Grad 1 Zauber zu heftig erscheint. Ich würde den nicht so benutzen, wollte aber trotzdem gerne wissen, ob das laut Regeln so möglich wäre?

 

(Mir ist bewusst, dass das Opfer einen Vampir kennen muss, um daran zu glauben, gehen wir also kurz mal davon aus, dass dem so ist ;))

 

Vielen Dank für eure Hilfe,

 

LG Anjanka

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Wenn der Zauberer wirklich zubeißt und sich so verhält wie es das Opfer erwartet bzw. befürchtet, dann glaubt das Opfer auch an die Folgen. Allerdings sollten diese Folgen auch innerhalb der Wirkungsdauer eintreten, bei einem Biss also erstmal nur der reine Schaden von 3 LP&AP pro Runde.

 

Solwac

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Wenn der Zauberer wirklich zubeißt und sich so verhält wie es das Opfer erwartet bzw. befürchtet, dann glaubt das Opfer auch an die Folgen. Allerdings sollten diese Folgen auch innerhalb der Wirkungsdauer eintreten, bei einem Biss also erstmal nur der reine Schaden von 3 LP&AP pro Runde.

 

Solwac

 

Vielen Dank für deine Antwort :thumbs:

 

Hätte irgendwie nicht gedacht, dass mit MüdS so etwas heftiges möglich ist (3 LP/AP pro Runde finde ich viel), aber offenbar haben dann die Spieler, die diese Möglichkeit vorgeschlagen haben (also laut Regeln etc.) richtig gelegen. Ich hätte aber trotzdem Skrupel, das so einzusetzen.

 

Na gut, man muss natürlich die EW alle schaffen und dann auch im Handgemenge bleiben...auch nicht so einfach. ;)

 

LG Anjanka

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Das Beispiel aus dem Arkanum (Schaden eines Anderthalbhänders mit einer Fliegenklatsche) ist genauso heftig. ;)

Der Zauber ist gut, allerdings werden die ganzen Erfolgswürfe (Raufen, Angriff usw.) nur mit den Werten des Zauberers gemacht. Wenn dann was klappt ist es auch verdient.

 

Solwac

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Meine Meinung: Der Schaden von "Täuschvampiren" ist aber nur bei Opfern, die schon einmal gebissen worden, den Bestiariumswerten entsprechend.

 

Bei Opfern, die Vampire nur aus Märchen oder anderen Erzählungen kennen, ist alles möglich, vom sofortigen Tod bis zum Orgasmus.

 

Blox(slmitphantasy)mox

Edited by Bloxmox
r gefunden
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Nach M3 gab es zwei WW gg. den Zauber. Ist das bei M4 immer noch so? :dunno:

 

Das Aussehen eines Vampirs nachzuahmen ist eines, aber ein Opfer mit Biss zu töten ein anderes. Ich würde das mit dem Biss nicht zulassen, es sei denn das Opfer wurde bereits von einem echten Vampir gebissen und weiß, was da passiert.

 

Gruß

Shadow

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Ich weiß nicht, ob mein Beitrag dir sehr viel weiter helfen wird. Sei es drum.

Nach meiner Erfahrung sind Illusionszauber an sich schon dazu geeignet, den SL ständig vor Konsistenzprobleme zu stellen, die sich logisch kaum auflösen lassen.

Die Regelung mit dem gedachten Schaden setzt diesen Problemen dann noch die Krone auf. Um das überhaupt sinnvoll abwickeln zu können, müsste man sich zunächst einmal ein Bild von der gemeinsamen Weltsicht von Zauberer und Verzaubertem machen. Also z.B., was glauben Zauberer und Verzauberter, was Vampire so anrichten können. Das ist schon extrem schwer zu ermitteln.

Hinzu kommt noch die teilweise völlig absurde Regelung, dass der Schaden dann doch irgendwie real wird. Beim Treffer mit einem Phantomschwert, mag es durchaus gelegentlich zu Phantomschmerzen kommen. Aber klaffende Wunden können dadurch ja nicht entstehen.

 

Meine Schlussfolgerung daraus: Illusionsmagie so wenig wie möglich vorkommen lassen. Wenn einer meiner Spieler so einen Spruch lernen würde, dann würde ich mich mit ihm unterhalten, und ihm klar machen, dass ich die beschriebenen Effekte nur sehr eingeschränkt zulassen würde. Ggf. würde ich eine Hausregel entwickeln.

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Die Problematik des Illusionsschaden wurde bereits in diesem Strang ausgiebig diskutiert. Zu Beginn geht es da noch um die Frage, ob der Zauber auf alle Sinne wirkt, aber spätestens auf Seite 6 wendet er sich dann dem Schadensthema zu.

 

LG, Henni Potter

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M.e. ist der Vampirbiss gleich dem in der Spruchbeschreibung erwähnten Giftschaden. Wenn das Opfer den Skorpionstachel kennt und auch das Gift kennt, wirkt auch ein Gift. Sonst ist es der reine physische Schaden, wie Solwac schon schrieb. Wenn es keine Vampire kennt, nimmt es auch keinen Saugschaden.

 

Außerdem bitte eins nicht vergessen:

 

 

Der vorgaukelnde Zauberer muss das Wesen, das er nachahmt, eingehend in Aktion studiert haben.

 

Das stelle ich mir bei Vampiren schon nicht sooo einfach vor. Reines Bücherwissen oder eine Begegnung mit einem Vampir reicht sicher nicht aus. Und wenn er noch nie einen hat beißén sehen, reicht auch die mehrfache Begegnung mit einem Vampir nicht aus, um ihn nachzuahmen.

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Die Problematik des Illusionsschaden wurde bereits in diesem Strang ausgiebig diskutiert. Zu Beginn geht es da noch um die Frage, ob der Zauber auf alle Sinne wirkt, aber spätestens auf Seite 6 wendet er sich dann dem Schadensthema zu.

 

LG, Henni Potter

 

Oh, danke! Ich hatte vorher zwar gesucht, aber die Suchfunktion spinnt ja derzeit etwas ;)

 

@ Einskaldir: Mein Magier (der es anwenden könnte) hat schon viel Erfahrung mit Vampiren sammeln können :worried: und wurde auch selbst schon gebissen. Der Einwand ist aber dennoch sehr wertvoll, gibt er mir doch ein weiteres Argument an die Hand, warum das nicht (so einfach) klappen kann, wie es sich meine werten Mitspieler vorgestellt haben...

 

Danke an alle, die versuchen, mir mit der doch recht schwierigen Frage der Illusionsmagie zu helfen :thumbs:

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Nach M3 gab es zwei WW gg. den Zauber. Ist das bei M4 immer noch so? :dunno:

Nach M4 steht jedem menschlich intelligenten Wesen gegen MüdS eine automatischer WW+4:Resistenz gegen Geistesmagie zu.

 

Automatisch ist deswegen wichtig, weil man bei allen anderen Illusionszaubern erst mal vermuten muss, dass es sich um eine Illusion handelt, bevor man resistieren darf.

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Was auch interessant wäre: wenn das Opfer sich mit Vampiren auskennt( sagen wir mal es ist vampierjäger) und der Magier killt es durch sein Illusionssaugen, kommt es dann als Vampier zurück? Noch interessanter aber auch schwieriger wäre das bei vucub...

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Ganz ehrlich: Viel interessanter könnte es in vielen Situationen mit vielen Gegnern sein, einen schauspielerisch begabten Gefährten "auszusaugen" und ein Gros der Gegner mit Namenlosem Grauen auf die Reise zu schicken. Wenn dann das "Opfer" eine Runde später wieder aufspringt und zu den Waffen greift oder der Vampir sich in einen normalen Magier verwandelt, ist der Schaden bereits da.

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Hmm mir ging in der frage eher darum ob man auf die Weise Vampire erschaffen kann. Und falls ja, wie wirkt dann das müm des Erschaffers auf den jungvampier? Und könnte man auf diese weise vucub schaffen? Oder in Nachbarland wenn ich das aussehen eines Herrn annehme sogar Fürsten? Und was ist mit zeitvampieren?

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Hallo Eleazar,

 

die Idee finde ich gut, aber gilt nicht auch dafür, dass die Opfer wissen müssen, dass sie jetzt mit Namenlosen Grauen davonrennen sollen?

 

Grüsse Merl

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Hallo Eleazar,

 

die Idee finde ich gut, aber gilt nicht auch dafür, dass die Opfer wissen müssen, dass sie jetzt mit Namenlosen Grauen davonrennen sollen?

 

Grüsse Merl

 

Öh, ich dachte, das erklärt sich selber, wenn die Res misslingt. Ist ja weniger ein Zauber, sondern ein Grauen auslösender Anblick.

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Eine Feuerillusion wirkt nur deswegen, weil das Opfer aus mindestens naheliegender Erfahrung weiss, dass es weh tut (glühende Holzscheite anfassen -> "Aua", zu heiss essen -> "Aua"). Ein Schwert macht nur deswegen "Aua" weil, das Opfer weiss, dass es dies normalerweise tut (grosse Messer tun weh!).

 

Genau so stelle ich mir das mit dem grauenvollen Blick vor. Wenn das Opfer nicht weiss, dass es jetzt namenlos begraut davonrennen soll, dann macht es dies auch nicht.

Ich kann mich aber durchaus irren und es ist durchaus ausreichend, wenn der Zauberer die Erfahrung kennt und diese illusionär vermitteln kann.

 

Grüsse Merl

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Eine Feuerillusion wirkt nur deswegen, weil das Opfer aus mindestens naheliegender Erfahrung weiss, dass es weh tut (glühende Holzscheite anfassen -> "Aua", zu heiss essen -> "Aua"). Ein Schwert macht nur deswegen "Aua" weil, das Opfer weiss, dass es dies normalerweise tut (grosse Messer tun weh!).

 

Genau so stelle ich mir das mit dem grauenvollen Blick vor. Wenn das Opfer nicht weiss, dass es jetzt namenlos begraut davonrennen soll, dann macht es dies auch nicht.

Ich kann mich aber durchaus irren und es ist durchaus ausreichend, wenn der Zauberer die Erfahrung kennt und diese illusionär vermitteln kann.

 

Grüsse Merl

 

Ich glaube, deshalb meinte Eliazar ja, dass der Auszusaugende mittels "Schauspielern" mitspielen solle. Wobei mir mein Bauchgefühl dann folgendes sagt:

 

Können die "Opfer" nu gar nix mit einem Vampir angfangen, gibts Boni auf die Resistenz bzw. die Kombi aus Zauber und Schauspielern kann womöglich gar nicht klappen.

Besitzen sie ein gesundes Halbwissen, wären sie genau die richtige Opferklientel (also eher Mali, zumindest keine Boni)

Einem erfahrenen Vampirjäger auf der anderen Seite, würde ich zugestehen, dass er Vampire besser kennt und daher ebenfalls Boni auf die Resi bekommt, da ich es für schwieriger halte ihn so zu täuschen. Misslingt sein Wurf rennt er allerdings um so schneller, da er sich eben auch mit den Auswirkungen gut auskennt :)

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Der Anblick löst den Zauber aus und der muss doch nicht erst erklärt werden. Also wirkt auch die Illusion unmittelbar.

 

Da beißt jemand mit spitzen Zähnen einem Menschen in den Hals - ich glaube, das erklärt sich von alleine. Auch jemand der noch nie einen Vampir gesehen hat, ist davon betroffen, wenn ein Vampir jemanden beißt.

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Ich hatte den Anblick dies als "magischen Angriff" gewertet. Aber du machst recht haben, dass hier eher ein "natürliches Grauen" erzeugt wird.

 

-> Wehe dem Schauspieler, der einen Vampir im Colusseum zu Candranor zum besten gibt ....

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Ich hatte den Anblick dies als "magischen Angriff" gewertet. Aber du machst recht haben, dass hier eher ein "natürliches Grauen" erzeugt wird.

 

-> Wehe dem Schauspieler, der einen Vampir im Colusseum zu Candranor zum besten gibt ....

 

Das sieht nicht wie ein magischer Angriff, sondern wie ein Nebeneffekt aus für meinen Geschmack. Jetzt mal ganz davon ab, dass eine hervorragende schauspielerische Leistung sicher auch eine Panik auslösen kann, geht es hier doch um einen Zauber und eine Illusion. Ich könnte mir auch den umgekehrten Effekt vorstellen: Ein echter Vampir, der auf der Bühne ein Opfer aussaugt, bekommt artigen Appplaus, da alle denken, das gehörte zum Stück und wäre gar nicht echt.

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Ja, das mit dem Applaus könnte ich mir auch vorstellen.

Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass ich ein abgebrühter Mensch, der schon mal ein Schwert in jemand anderen reingeramt hat, durch ein wenig Blut absaugen hinterm Busch vorholen kann .....

 

Aber ich nehme mal an das soll der WW: Resistenz gegen diesen Anblick abbilden. Dann allerdings hätte man als potentielles Opfer von Macht über die Sinne 2 WW.

 

- Einen WW +4 gegen den Zauber, ob man an die Magie und die Darstellung glaubt.

- Einen EW: mit der eigenen Resistenz, ob man beim Anblick wegrennt. (Also bei Resistenz 12 langt die 8 um nicht furchtsam zu sein). Hier können dann durchaus noch positive/negative WM für die gute/schlechte Darstellung etc. hinzukommen ...

 

Grüsse Merl

Edited by Merl

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Hier stimme eleazar zu, der Vampier beißt jemand, das sieht schlimm aus: namenloses grauen. Die Illusion eines Drachen bei der hortrune (zwergenquellenbuch) setzt den angsteffekt Vorraus auch ohne das das Opfer schonmal einen Drachen gesehen hat. Nach der Logik von Merk würde ich mal so sagen : böse/groß/ekelig scheisse weg hier.

MfG

Torad

 

PS bitte vergesst meine fragen nicht:disturbed:

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Und merl ich verstehe nicht ganz was du gg die "eigene" resitenz meinst. Der Erfolgswert für das namenlose grauen würde ich als "schreckfaktor" und nicht als Erfolgswert der das wissen davor voraussetzt sehen. Wenn ich sehe das da jemand brutal leergesaugt wird( was abnormal ist und deshalb auch tapfere recken in Angst und Schrecken versetzten kann- beim ersten mal in ihrem leben(vampierbeschreibung)) dann kann ich das nicht nur aus meiner eigenen wissenskraft überwinden. Und eine gute Schauspieler Leistung kann die selbe Wirkung haben (einem kann auch schlecht werden von anblicken im Fernsehen sodass man schnell weckschaltet)

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    • By Yon Attan
      Hallo alle miteinander,
      in der einen Heimrunde steht ein Kampf gegen einen Vampir bevor. Schon im Vorfeld haben wir als Spieler/Spielleitung uns über ein Szenario den Kopf zerbrochen. Vielleicht könnt ihr uns da helfen:
      Laut dem QB Dunkle Mächte S. 132 kann ein Vampir sich jederzeit innerhalb von 10 Sekunden in einen rötlichen Nebel verwandeln. Dies geschieht automatisch wenn der Vampir 0 LP hat. Er flieht dann zu seiner Ruhestätte und muss dort ausruhen.
      Was passiert aber, wenn der Vampir noch LP hat und sich trotzdem (z.B. im Rahmen eines taktischen Rückzugs) in den Nebel verwandelt? Kann dieser Nebel mit magischen/geweihten Waffen und/oder Zaubersprüchen (z.B. Feuerlanze oder Ring des Lebens) noch angegriffen werden?
      Könnte man den Nebel weiterhin angreifen, könnte man die LP des Vampirs irgendwann auf 0 reduzieren. Dann wäre er gezwungen, in Nebelgestalt zu seinem Ruheplatz zu fliegen und müsste sich dort zurückverwandeln. Dort könnte er anschließend endgültig vernichtet werden.
      Wenn man den Vampir in Nebelgestalt nicht angreifen kann, dann könnte ein Vampir der noch LP besitzt unendlich lange in dieser Form verweilen und sich frei bewegen, solange er nicht fließendes Wasser überqueren muss oder vom Sonnenlicht getroffen wird.
      Wie versteht ihr die entsprechenden Regeln?
      Mfg   Yon
      PS: Es gibt zwei M4-Threads zu ähnlichen Themen:
      Feuerlanze auf Vampir in Nebelform Vampir löst sich in Nebel auf im Nahkampf
    • Guest
      By Guest
      Was passiert wenn sich ein verärgerter Seemeister, ein Vampir und ein Dämon zusammentun?
       
      Nichts Gutes.
       
      Wir schreiben die Jahre kurz vor dem Krieg der Magiere. Das Paktieren mit Dämonen wurde zwar schon hier und da ausprobiert aber war eigentlich noch nicht gut gelitten.
       
      Wie wir uns erinnern gab es schon in den Jahren zuvor Spannungen und Kriege an den Grenzen des Valianischen Reiches. Es ist davon auszugehen das es sich eher an der Westlichen Grenze, Richtung Nahuatlan selbiges abspielte. Doch das ist nur eine Vermutung. Seemeister gab es überall, Dämonen ebenso und nun ja auch Vampire sind zwar manchmal in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt aber auch da gibt es Mittel und Wege.
       
      Der Name des Seemeisters um den es hierbei geht ist leider nicht mehr überliefert. Die wenigen Dokumente die erhalten geblieben sind lassen nichts über seinen Namen aus.
       
      Die wenigen Fragmente die der Bestandteil dieser Forschung sind beginnen, nach einer eigenen chronologischen Einordnung, damit das der Seemeister im Krieg mit "irgendwelchen Wilden Eingeborenen" eine Schlappe einstecken musste. Ein ganzes Expeditionskorps war vernichtet worden - von dummen eingeborenen unter Ausnutzung einiger Örtlichen Begebenheiten.
       
      An dieser Stelle muss man einschieben das "irgendwelche wilden Eingeborene" - schlichtweg jedes nicht-vallianische Volk gewesen sein kann.
       
      Der Seemeister verlor einen signifikanten Anteil seines Heeres und musste sich in eine Festungsanlage zurückziehen. Er überlegte sich woran es gelegen haben konnte und witterte Verrat. Akribisch genau untersuchte er wer alles von der Expedition gewusst haben konnte.
       
      Er untersuchte auch genau den Ort des Überfalles.
       
      Genauere Details sind dabei nicht überliefert, die Fragmente lassen darauf schließen das sich der Seemeister der Reise in die Zeit bediente um herauszubekommen das die Vorbereitungen zum Überfall kurz nach dem festlegen der Marschroute begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wussten aber nur 3 Leute über die Route Bescheid: Der Proviantmeister der Expedition, der Anführer der Expedition und der Seemeister selbst. Die ersten beiden starben aber bei dem Überfall und auch eine Befragung der Seelen von beiden brachte zunächst nichts. Sie schienen auch keine Fehler gemacht zu haben.
       
      Woher wusste also der Feind von der Route?
       
      Ein magisches Ausspähen war relativ unmöglich schrieb der Seemeister. Zwar gab es keinen heimstein, aber anderer magischer Schutz wie "Deckmantel" war immer aktiv bei den wenigen Besprechungen.
       
      Es fehlen hier in den Dokumenten einige Passagen doch verschwunden sind.
       
      Es geht weiter in Thalassa - oder zumindest in Chandranor. Jedenfalls schreibt der Verfasser dass er wieder 'in der Zivilisation' und sich sicher ist von einem Vertrauten belauscht worden zu sein. Zugestanden war er recht erbost über diese Sache und beschloss deswegen etwas gegen Vertraute im Allgemeinen und gegen katzenartige Vertraute im Besondern zu unternehmen.
       
      Wieder fehlen sicher einige wesentliche Dokumente. Es ist immer noch davon auszugehen das sich dies alles vor dem Krieg der Magiere zugezogen hat.
       
      Er schreibt das er einen Pakt mit zwei anderen. Genauer einem Dämon und einem Vampir geschlossen hatte und das aus diesem Resultat etwas geboren wurde das es ihm ermöglichte, sich zumindest etwas zu rächen.
       
      In dem, leider nur in Fragmenten überlieferten Dokument, wird ein magisches Ritual beschrieben zu dessen Vorbereitung man einige Ortsübliche Zecken braucht. Am besten abgelesen von einem Straßen-Hund, -Katze oder -Ratte doch auch Zecken an Eidechsen oder auch von Menschen eignen sich dafür. Dann braucht man etwas Blut einer Person mit einem hohen Zaubertallent - es steht leider nicht dabei was der Schreiber genau mit 'hoch' meint - könnte es auch sein das er sein eigenes Blut dazu genommen hat? Wie dem auch sei – des Weiteren brauchte er einen Tropfen Dämonenblut und einen Tropfen Vampirblut.
       
      Diese drei Blutsorten dienten dazu die Zecken zu verändern. Sie sollten sich an hohe Magie gewöhnen und süchtig danach werden. - So verstehe ich es jedenfalls.
       
      Die Zecken sollen in einer Glasphiole lange Jahre sich noch lebensfähig halten. Ich vermute aufgrund der Blutmahlzeit solch potenter Spender.
       
      Doch kommen wir zum Resultat:
       
      Die Zecken kennen, wenn sie denn freigelassen werden eigentlich nur noch eine einzige Wirtsform: Wesen aus denen ein Silberfaden kommt. Und zwar die Art Silberfaden (hm es scheint auch andere Arten zu geben, ich muss da mal weiter nachforschen) welche einen Vertrauten an seinen Meister bindet.
      Die Zecken suchen diese Wirte auf und verhalten sich dann eigentlich so wie normale Zecken auch: sie suchen einen Ort wo es warm und dunkel ist und fangen an Blut zu saugen. Doch - neben dem Blut - saugen sie auch Magie.
      Die Beschreibung ist nicht genau. Doch auf der letzten Seite macht sich der Schreibe recht lustig darüber was dem Betroffenen alles an Leid wiederfahren kann.
      Weitere Fragmente sind nicht überliefert, ich habe jedoch eine zerbrochene Phiole gefunden in welcher tatsächlich einige, beim Zerbrechen wohl gestorbener Zecken enthalten waren.
       
       
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Was passiert wenn sich ein verärgerter Seemeister, ein Vampir und ein Dämon zusammentun?
       
      Nichts Gutes.
       
      Wir schreiben die Jahre kurz vor dem Krieg der Magiere. Das Paktieren mit Dämonen wurde zwar schon hier und da ausprobiert aber war eigentlich noch nicht gut gelitten.
       
      Wie wir uns erinnern gab es schon in den Jahren zuvor Spannungen und Kriege an den Grenzen des Valianischen Reiches. Es ist davon auszugehen das es sich eher an der Westlichen Grenze, Richtung Nahuatlan selbiges abspielte. Doch das ist nur eine Vermutung. Seemeister gab es überall, Dämonen ebenso und nun ja auch Vampire sind zwar manchmal in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt aber auch da gibt es Mittel und Wege.
       
      Der Name des Seemeisters um den es hierbei geht ist leider nicht mehr überliefert. Die wenigen Dokumente die erhalten geblieben sind lassen nichts über seinen Namen aus.
       
      Die wenigen Fragmente die der Bestandteil dieser Forschung sind beginnen, nach einer eigenen chronologischen Einordnung, damit das der Seemeister im Krieg mit "irgendwelchen Wilden Eingeborenen" eine Schlappe einstecken musste. Ein ganzes Expeditionskorps war vernichtet worden - von dummen eingeborenen unter Ausnutzung einiger Örtlichen Begebenheiten.
       
      An dieser Stelle muss man einschieben das "irgendwelche wilden Eingeborene" - schlichtweg jedes nicht-vallianische Volk gewesen sein kann.
       
      Der Seemeister verlor einen signifikanten Anteil seines Heeres und musste sich in eine Festungsanlage zurückziehen. Er überlegte sich woran es gelegen haben konnte und witterte Verrat. Akribisch genau untersuchte er wer alles von der Expedition gewusst haben konnte.
       
      Er untersuchte auch genau den Ort des Überfalles.
       
      Genauere Details sind dabei nicht überliefert, die Fragmente lassen darauf schließen das sich der Seemeister der Reise in die Zeit bediente um herauszubekommen das die Vorbereitungen zum Überfall kurz nach dem festlegen der Marschroute begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wussten aber nur 3 Leute über die Route Bescheid: Der Proviantmeister der Expedition, der Anführer der Expedition und der Seemeister selbst. Die ersten beiden starben aber bei dem Überfall und auch eine Befragung der Seelen von beiden brachte zunächst nichts. Sie schienen auch keine Fehler gemacht zu haben.
       
      Woher wusste also der Feind von der Route?
       
      Ein magisches Ausspähen war relativ unmöglich schrieb der Seemeister. Zwar gab es keinen heimstein, aber anderer magischer Schutz wie "Deckmantel" war immer aktiv bei den wenigen Besprechungen.
       
      Es fehlen hier in den Dokumenten einige Passagen doch verschwunden sind.
       
      Es geht weiter in Thalassa - oder zumindest in Chandranor. Jedenfalls schreibt der Verfasser dass er wieder 'in der Zivilisation' und sich sicher ist von einem Vertrauten belauscht worden zu sein. Zugestanden war er recht erbost über diese Sache und beschloss deswegen etwas gegen Vertraute im Allgemeinen und gegen katzenartige Vertraute im Besondern zu unternehmen.
       
      Wieder fehlen sicher einige wesentliche Dokumente. Es ist immer noch davon auszugehen das sich dies alles vor dem Krieg der Magiere zugezogen hat.
       
      Er schreibt das er einen Pakt mit zwei anderen. Genauer einem Dämon und einem Vampir geschlossen hatte und das aus diesem Resultat etwas geboren wurde das es ihm ermöglichte, sich zumindest etwas zu rächen.
       
      In dem, leider nur in Fragmenten überlieferten Dokument, wird ein magisches Ritual beschrieben zu dessen Vorbereitung man einige Ortsübliche Zecken braucht. Am besten abgelesen von einem Straßen-Hund, -Katze oder -Ratte doch auch Zecken an Eidechsen oder auch von Menschen eignen sich dafür. Dann braucht man etwas Blut einer Person mit einem hohen Zaubertallent - es steht leider nicht dabei was der Schreiber genau mit 'hoch' meint - könnte es auch sein das er sein eigenes Blut dazu genommen hat? Wie dem auch sei – des Weiteren brauchte er einen Tropfen Dämonenblut und einen Tropfen Vampirblut.
       
      Diese drei Blutsorten dienten dazu die Zecken zu verändern. Sie sollten sich an hohe Magie gewöhnen und süchtig danach werden. - So verstehe ich es jedenfalls.
       
      Die Zecken sollen in einer Glasphiole lange Jahre sich noch lebensfähig halten. Ich vermute aufgrund der Blutmahlzeit solch potenter Spender.
       
      Doch kommen wir zum Resultat:
       
      Die Zecken kennen, wenn sie denn freigelassen werden eigentlich nur noch eine einzige Wirtsform: Wesen aus denen ein Silberfaden kommt. Und zwar die Art Silberfaden (hm es scheint auch andere Arten zu geben, ich muss da mal weiter nachforschen) welche einen Vertrauten an seinen Meister bindet.
      Die Zecken suchen diese Wirte auf und verhalten sich dann eigentlich so wie normale Zecken auch: sie suchen einen Ort wo es warm und dunkel ist und fangen an Blut zu saugen. Doch - neben dem Blut - saugen sie auch Magie.
      Die Beschreibung ist nicht genau. Doch auf der letzten Seite macht sich der Schreibe recht lustig darüber was dem Betroffenen alles an Leid wiederfahren kann.
      Weitere Fragmente sind nicht überliefert, ich habe jedoch eine zerbrochene Phiole gefunden in welcher tatsächlich einige, beim Zerbrechen wohl gestorbener Zecken enthalten waren.

      Spoiler : Normalerweise bleibt eine Zecke recht unentdeckt bis sie sich voll und fett gesogen hat. Diese Zecken saugen jedoch hauptsächlich Magie und nehmen deswegen an Volumen nicht sehr zu. Deswegen werden sie auch schwerer entdeckt als normale Zecken.
      Die Wirkung ist das der Zauberwurf für Binden des Vertrauten kumulativ jeden Monat um 2 Punkte erschwert wird.
      Bei einem Kritischen Fehler beim Zaubern gelingt es der Zecke die Verbindung zu kappen, mit den normalen Konsequenzen die der Verlust eines Vertrauten auf den Zauberer hat.
      Gleiches passiert wenn der Zauberer 3 x in Folge beim Zaubern versagt hat auch dann bricht die Verbindung schlagartig zusammen.
      In beiden Fällen saugt die Zecke sich in den folgenden Tagen am Blut des nun Ex-Vertrauten satt, lässt sich abfallen und bringt wieder neue Zecken zur Welt. Der Vertraute geht in der Regel einige Tage später an dem Gift das die Zecke in ihm hinterlassen hat zu Grunde. Alternativ – verwandelt sich der Ex-Vertraute in einen (kleinen) Vampir. (Und stirbt wohl dann an Unterernährung, am Sonnenlicht oder sonst an etwas das er nicht wusste)

       
      Hier klicken um artikel anzuschauen
    • By Ronin
      Hallo!
       
      Nach dem verrückten Labyrinth (http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/24097-das-verrückte-labyrinth/) ist das mein zweites Abenteuer. Als Vorlage diente das Videospiel Resident Evil von Capcom.
       
      MFG
       
      28.5.2015: Geänderte Version angehängt
      29.5.2015: Triade auf Trideade, und alle Thaumagrale durch Thaumagramme ersetzt
      Villa des Bösen.pdf
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