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Xan

Götterglaube und Schamanismus

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Wo liegt eigentlich die Grenze zwischen Götterglaube und Schamanismus?

 

(Bem.: Falls jemand weiß wo diese Diskussion besser hinpasst, der möge sich bitte melden, damit ein Mod den Strang verlegen kann.)

 

Da ich gerade versuche den Maori einen Platz und eine Ausarbeitung auf MID zu gewähren, bin ich auf diese Frage gestoßen.

 

Dabei geht es auch um die Charakterklassen WHx, PRI, Sc

(Sc schließen NHx und Me mit ein)

 

Vorbemerkung:

 

WHx: Laut Regelwerk eigentlich Einzelgänger; in verschiedenen Kulturen (abaBulugu und Asad bilden sie aber eine "primitive" einer Priesterschaft ähnliche Gemeinschaft.

 

Sc: Laut Regelwerk die spirituellen Führer eines barbarischen Volkes (Bsp.: Medjis, Inkengabecken, Abaori, Läina, ....) oder Überbleibsel einer früheren schamanischen Kultur mit, die "niedere" Fürsorge auf dem Land betreibt (KanThaiPan, Nahuatlan, ...).

 

PRI: Naja dazu muss man nichts sagen - Götterkult eben.

 

Es gibt aber auch die Völker, die Götter haben, ansonsten aber eher in die Schamanen-Schiene zu stecken wären: Maori, Moraven.

 

 

Wie geht das zusammen?

 

Was für eine Char-Klasse hätte ein geistiger Führer der Maori oder eines Volkes mit ähnlichen religiösen Vorstellungen?

Es geht also darum die Grenzen der einzelnen Klassen genauer zu definieren.

 

Vielleicht kann man sich am besten an Buluga orientieren:

Die abaBulugu kennen die WHx, die man könnte sagen den Beginn einer Priesterkaste darstellen, dazu kennen sie aber auch noch die Sc.

Hier könnte also ein Unterscheidungsmerkmal sein, dass die Sc sich dadurch auszeichnen, dass sie sehr unabhängig sind und es keine übergeordnete und aufgezwungene Hierarchie gibt, während diese bei den WHx ausgeprägt wird (z.B. ein Prophet der sagt: macht es alle so wie ich ich bin der Oberste des Glaubens, meine Priester und ich wir stehen über den niederen Seelsorgern (Sc), die machen müssen, was wir sagen. Die totale Ausprägung und den Abschluss dieser Entwicklung bilden dann die PRI.

 

Wie ist es bei den Moraven? Götterkult aber trotzdem schamanistisch?

Die Moraven verehren Götter, die durch Naturerscheinungen repräsentiert sind, aber mit den Sc als Spirituelle können sie nur Tier-Totems verehren. Das passt m.M.n. nicht zusammen.

 

Schamane und Götterglaube: Das einfachste wäre wahrscheinlich, wenn solche Schamanen, den Götterpantheon ehren, aber mit einem Totem besonders verbunden sind, das als heiliges Tier gilt.

=> hier stellt sich dann m.M.n. auch die Frage, ob eine solche Glaubensvorstellung Tm hervorbringen kann?

 

 

Was sind eure Gedanken dazu?

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Ich denke, es gibt keine scharfe Grenze. In KanTaiPan dürfte es der Regelfall sein, dass ein Schamane (HoSchang, LüMuSchih oder Wu) auch die Götter verehrt. Aufgrund der Verehrung der Ahnen zählen sie aber dennoch zu den Schamanen.

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Ich denke, es gibt keine scharfe Grenze. In KanTaiPan dürfte es der Regelfall sein, dass ein Schamane (HoSchang, LüMuSchih oder Wu) auch die Götter verehrt. Aufgrund der Verehrung der Ahnen zählen sie aber dennoch zu den Schamanen.

 

Aber der Ahnenkult kann doch nicht das Auswahlkriterium für Sc ja/nein sein, denn PRI und WHx können ja genauso Ahnengeister beschwören.

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Ja sie verehren doch auch den Götterpantheon der KanThai.

 

Woher kommt aber ihre Bindung zu einem Totemgeist?

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Ja sie verehren doch auch den Götterpantheon der KanThai.

 

Woher kommt aber ihre Bindung zu einem Totemgeist?

 

Bei ihnen ist es der Ahnengeist. ;) Dies resultiert aus dem ursprünglichen Glauben der KanThai.

 

Einfach ausgedrückt sind Schamanen die Vorläufer der Priester. Da die Geister, von denen sie ihre Macht ableiten nicht so mächtig werden können wie Götter, sind sie in ihren Fähigkeiten begrenzter als der Priester. Wenn immer es sich um eine primitive Kultur handelt oder eine sehr alte traditionelle Form des Glaubens gepflegt wird, dürfte der Schamane aber passender sein als der Priester. Sehe den Schamanen mehr als Annimist. Er ist der Vertreter einer Naturreligion, ähnlich dem Druiden.

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Da bleibt für mich immer noch die Frage nach dem Totem?

 

Wie wird das bei Sc-Char's, die denen aus KTP ähneln gehandhabt.

 

Was ist der Totemgeist solcher Schamanen? Ist das ein Ahnengeist in Tierform oder wie muss ich das verstehen?

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Die ursprüngliche schamanische Vorstellung ist ja, dass die Menschen entweder (durch Sagen) aus Tieren erschaffen wurden oder eben auf andere magische Weise mit diesen verbunden sind.

 

Diese Vorstellung passt aber weder zum kanthanischen Sc noch zu einem vermeintlichen Maori-Sc.

 

Die abaBulugu sehen in ihren zwei Göttern die mächtigsten Ahnen (also muss ich dir Zustimmen Tuor;))

 

Aber wie da die Tiertotems dazu passen, kapier ich immer noch nicht.

 

- Wird das Totem als mächtiger Ahn angesehen, der sich in Tiergestalt offenbart? Dafür sprechen würde ja z.B. die Göttin Wyrd, die bei den Veidaren als mächtiger Luftgeist verehrt wird; die Totems der Stämme sind alle Vögel. (Totemtier = Verkörperung des Naturgeists bzw. der Gottheit)

 

- Könnte man diesbezüglich nicht das Totem etwas abschwächen? Ich dachte an die Mentorenregelung der NHx, die könnte man ja auch auf Sc/Me übertragen. Dadurch könnte man einen Sturmahn/-gott als Mentorenkombination: Adler + Wind gestalten (was dem Naturgeist- bzw. dem Aspekt der Verbindung Gottheit mit Naturerscheinung näher kommt).

 

- KTP-QB: Schamanismus abgewandelt und in jüngere Glaubenslehre integriert. Naturgeister sind Teil des "Göttlichen". Totemgeist hat sich entwickelt (1. eigene Ahnen fließen in das Wesen der verehrten Naturseele ein; 2. Tierart als Verkörperung einer göttlichen Wesenheit). Laut KTP-QB gibt es auch Sekten der Glaubensrichtung, die keine PRI haben sondern nur Sc.

LüMuSchih - verschiedene Tiere, die die Eigenschaften eines Ahnen verkörpern

HoSchang - Kranich als irdische Verkörperung des Götterboten

Wu - Tiger als irdische Verkörperung einer Göttin

 

Der Totemgeist kann also nicht nur die Verkörperung einer Tiergattung sein, sondern im Zusammenspiel mit Glaubensvorstellungen von Göttern sich auch weiterentwickeln und als

- Götterbote

- Gottheit

- Verkörperung eines Ahnen

verstanden werden.

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Da bleibt für mich immer noch die Frage nach dem Totem?

 

Wie wird das bei Sc-Char's, die denen aus KTP ähneln gehandhabt.

 

Was ist der Totemgeist solcher Schamanen? Ist das ein Ahnengeist in Tierform oder wie muss ich das verstehen?

 

Ich denke dein Problem ist, dass du etwas in starre Formen pressen möchtest, das fliessende Uebergänge hat. Weil es ein Regelsystem ist, das versucht viele verschiedene Dinge mit möglichst einfachen Regeln wiederzugeben muss es zwangsweise zu Fehlern durch Vereinfachung kommen. So sind halt laut Regelwerk Wu Schamanen etc.

Ebenfalls gibt es 'viele Wege nach Rom' das heisst Je nach Auslegung der Regeln könnte eine Figur weisser Hexer oder Schamane sein etc.

Und wenn du es umdrehst, eine Figur mit einem Ahnengeist als Mentor könnte (wenn ich es richtig Verstanden habe) weisser, grauer oder schwarzer Hexer oder Schamane sein...

Eines noch. Wenn ich die Schamanen Midgards vergleiche: sie scheinen eher gemeinsam zu haben, dass sie an die Existenz einer mit mächtigen Wesen (Ahnen, Naturgeister etc) bevölkerten Zwischenwelt glauben die sich in einem sehr dynamischen Gleichgewicht zwischen guten und Bösen Kräften befindet. Im Gegensatz dazu betonen viele (alle) 'Götterglauben' den Kampf Gut gegen Böse, wobei die Götter die Schutzmächte der Menschen sind und sich in einem nie endenden Kampf (Ormut vs Alaman) befinden oder sich auf die nächste grosse Schlacht vorbereiten, die die Existenz der Menschheit bedrohen wird und zu einem Weltuntergang führen kann/ wird (Rawindra, Waeland, Nahuatlan etc)

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Hi,

 

ich zitiere mich mal auszugsweise selbst:

 

Animismus kennt keine Priester und ist keine Religion, sondern eher eine Philosophie. Nach dieser Sichtweise ist alles was dem Menschen umgibt beseelt, was bedeutet, dass die Lebenskraft in allem steckt. Jeder Ort/Gegenstand hat seine eigenen Regeln, es liegt am Schamenen / den Menschen, diese Regeln zu verstehen und respektieren, um sich die Lebenskraft nicht zum Feind zu machen. Eine negative Reaktion eines Ortes kann z.B. sein, dass das Leben auf ihm verdörrt. Wem es leichter fällt kann auch sagen, alles hat eine Seele / einen Geist. Animismus ist oft verbunden mit Schamanentum, muss aber nicht.

 

Eine wichtige Aufgabe haben daher die Schamanen innen. Sie haben Führungsfunktion, sind Heiler, „Therapeuten“, Weissager, lenken die spirituellen Feste, sind Seelenführer, Hüter der mündlichen Überlieferung (auch als Musiker und Darsteller, in manchen Stämmen müssen Sänger die gleiche Initiation durchleben, schamanische Darstellungen könnten als Vorläufer der Kunst gesehen werden). Ein wichtiger Aspekt des Schamanen ist seine Vermittlerfunktion: Zwischen Vergangenheit und Gegenwart; zwischen Geistern und Menschen; zwischen unterer, mittlerer und oberer Welt; teilweise auch zwischen den Geschlechtern. Den es gibt auch Schamanen, die sich weder als Mann oder Frau fühlen und in manchen Stämmen haben Schamanen die Rolle der Hebamme inne (egal ob Schamane oder Schamanin).

 

Je Sippe/Dorf gibt es einen Schamanen, dieser kann männlich oder weiblich sein. Zum Schamanen muss man geboren sein bzw. von den Geistern erwählt werden. Oft wehren sich die Menschen dagegen, aber sie müssen ihrer Bestimmung folgen, sonst werden sie von den Geistern gepiesackt. Oft haben sie besondere körperliche Merkmale, z.B. einen Daumen, der ein weiteres Glied aufweist.

 

In der Regel sind die Schamanen fest in die Gesellschaft integriert, es gibt nur selten Ausnahmen (z.B. bei den Mann-Frauen). Der Schamane muss Leid und Krankheit erfahren um danach heilen zu können.

Es ist nicht so, dass Schamane/Schamanin als Pärchen zusammenleben, der/die SchamanIn haben „normale“ Partner, die andere Aufgaben im Dorf übernehmen.

 

RL: Grundsätzlich kann man animistische Kulturen in zwei Kategorien einteilen: solche mit Ahnenkult und solche, die keinen besonderen Ahnenkult betreiben. Animismus mit Ahnenkult gab es vorwiegend in Kulturen von sesshaften Bodenbauern, Schamanen hingegen gibt es im Animismus ohne Ahnenkult, vorwiegend in nichtsesshaften Wildbeuter-Kulturen. Totemismus kann, muss aber nicht Teil des Animismus sein.

 

Auf Midgard ist das halt alles etwas anders, wenn man sich streng dahin halten will, muss man mit Vereinfachungen leben, da das ja in Regelschemata passen muss. (BTW: Ehrlich gesagt habe ich nicht das Gefühl, dass JEF viel mit Schamanentum anfangen kann.)

 

Einfacher gesagt: Priester haben Götter und verehren diese, Schamanen nicht. Der Hinweis auf Druiden bzgl. Vergleich mit Schamanen passt auch.

 

Gruß

Bernd

Edited by Nanoc der Wanderer

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... Sorry, ich melde mich wieder zurück.

 

Also diese Sc und PRI rauben mir noch den letzten Nerv.

 

Mir geht es hier vor allem um die Kultur der Maori, die ich nach MID bringen möchte und für die ich ein spirituelle Char-Klasse benötige.

 

Glaube der Maori:

- Verschiedene Götter bzw. mythische Urahnen (wie man sie auch nennen mag)

- Himmelsvater und Erdmutter + ihre Nachkommen (die für folgende Aspekte stehen: Krieg, Wind, Wälder & Vögel, Meer, landwirtschaftliche Nahrung, wilde Nahrung, Fische, Reptilien, Sterne)

- Ahnenkult

- Ahnen und Götter treten nie in tierischer Form in Erscheinung

- Wale & einige wenige Vogelarten werden als heilig angesehen

 

=>

WHx: können keine Alternative sein, da ein Naturvolk auch eine heilende Klasse brauch, wofür der Hl nicht in Frage kommt, also bleibt nur noch der Sc oder Me.

 

PRI: Der Animismus und die Char-Klasse des Priesters passen irgendwie auch nicht so recht, bleibt also der Sc/Me

 

Sc: Aus verschiedenen kulturellen Elementen der Maori, denke ich, dass der Me die bessere Wahl ist, als der Sc.

(kurz warum:

1. Maori sind sesshaft, dass heißt die körperliche Fitness eines Seelsorgers im Gegensatz zu nomadisierenden Stämmen kann vernachlässigt werden.

2. Maori verachten den Fernkampf (damit wären die Zauber Schwingenkeule und Zielsuche, die beide Grundzauber sind für Sc und somit wertlos - für Me sind sie aber nur Standard)

3. Wichtigste Kultstätte sind Ahnen-/Geisterhäuser (damit macht der Grundzauber Hort der Natur der Sc auch wenig Sinn, da er ja den Kontakt mit den Ahnengeistern verhindern würde - für Me ist er wieder Standard und somit leichter zu entbehren)

4. Aufgrund der fehlenden totemistischen Verehrung von Tieren, passt wieder der Me besser, da für ihn Tiergestalt nur Standard, für den Sc jedoch Grund ist.

5. Frage nach dem Zauber Geisterlauf (der für Sc/Me Grund ist): Kann er auch dazu benutzt werden in die Sphäre/Welt der Ahnengeister zu gelangen?

6. Die restlichen Zauber, die sich bei Sc und Me unterscheiden bieten keine begründbaren Fürs oder Widers - sondern sind reine Geschmacksache, was man besser findet.

=> Die Zauber des Me passen besser zu einer seelsorgerischen Rolle und sind damit m.E. auch näher am Priestertum und damit am Götterglauben, was die Maoris ja auch sind.

7. Fertigkeiten-Unterschiede der Grundfertigkeiten Sc/Me:

Sc: Abrichten, Fallenstellen, Laufen, Stimmen nachahmen, Tanzen

Me: Geheimzeichen, Heilkunde, Lesen von Zauberschrift, Menschenkenntnis, Thaumatographie, Zauberkunde

=> Die Fertigkeiten des Me passen besser zu einer seelsorgerischen Rolle und sind damit m.E. auch näher am Priestertum und damit am Götterglauben, was die Maoris ja auch sind.

 

 

Okay ... nach diesem kleinen Interludium, das eigentlich eher weniger mit der eigentlichen Fragestellung zu tun hatte, zurück zum eigentlichen Problem: DIE TOTEMS

 

Wie schon gesagt, die Vorstellung, dass jeder Maori mit einem Totemtiergeist verbunden ist, existiert nicht.

 

Ein Ahn tritt nicht in Tiergestalt auf (was eine Möglichkeit nach dem KTP-QB gewesen wäre).

 

Bleiben noch die als heilig angesehenen Tiere der Maori: Wale und einige wenige Vögel.

 

Man könnte natürlich diese ähnlich dem Kranich beim HoSchang des KTP-QB als verbindliches Totemtier für die Maori-Sc/Me verwenden. Was mich aber an dieser Idee stört, die Tatsache, dass sie dadurch ja die Besonderen Vorteile des Sc beim Verzaubern dieser Tierklasse erhalten, dies ist aber eigentlich ja damit erklärt, dass die der Schamane mit dem Totemgeist verbunden ist bzw. diesen in sich trägt, diese Verbindung gibt es bei den Maori aber nicht - Sie haben kein Totem und fühlen sich deshalb eigentlich nicht mit einer Tierart besonders verbunden.

Aber manchmal kann man den Regelschranken eines Rollenspiels nicht entrinnen (und das ist ja auch nichts Schlimmes).

 

Ich sehe nur zwei Möglichkeiten.

1. Das Totemtier der Maori-Sc/Me ist der Wal (oder ein bestimmter als heilig geltender Vogel), weil die Gesamte Kultur sich mit diesen Wesen eng verbunden fühlt.

2. Die Maori-Sc/Me haben kein Totemtier sondern nur einen Mentor (Ahn oder Urahn), der ähnlich dem Mentoren des NHx ist. Dem Sc/Me fehlen somit die besonderen Vorteile beim Verzaubern einer bestimmten Tierart. Ob anderen Boni nun von einem Totem oder von einem Mentor kommen ist ja grad egal!

 

 

Bin wirklich gespannt auf eure Kommis, da dies im Moment das einzige Problem hinsichtlich der Ausarbeitung der Maori für MID für mich darstellt.

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... Sorry, ich melde mich wieder zurück.

 

Also diese Sc und PRI rauben mir noch den letzten Nerv.

 

Mir geht es hier vor allem um die Kultur der Maori, die ich nach MID bringen möchte und für die ich ein spirituelle Char-Klasse benötige.

Weshalb 'biegst' du dir nicht einefach eine existierende Klasse zurecht? Mit guter Regelmässigkeit wird in QBs ein Charakterklasse an die beschriebene Kultur angepasst. Ich kenne die Maori nicht, aber nach deiner Beschreibung ist wohl ein Schmane die passende Charakterklasse als Grundlage.

Glaube der Maori:

- Verschiedene Götter bzw. mythische Urahnen (wie man sie auch nennen mag)

- Himmelsvater und Erdmutter + ihre Nachkommen (die für folgende Aspekte stehen: Krieg, Wind, Wälder & Vögel, Meer, landwirtschaftliche Nahrung, wilde Nahrung, Fische, Reptilien, Sterne)

- Ahnenkult

- Ahnen und Götter treten nie in tierischer Form in Erscheinung

- Wale & einige wenige Vogelarten werden als heilig angesehen

 

=>

WHx: können keine Alternative sein, da ein Naturvolk auch eine heilende Klasse brauch, wofür der Hl nicht in Frage kommt, also bleibt nur noch der Sc oder Me.

Ich begreife nicht, weshalb es keine Heiler geben soll. Andererseits Schamanen können Erste Hilfe und Kräuterkunde als Grundfertigkeit lernen, Heilkunde ist Standard. Laut MAGUS sind Heilen von Wunden und Heilen von Krankheit beides Grundzauber, auch wenn sie nicht im Lernschema stehen, ein erfahrener Schamane beherrscht beide Zauber, denke ich. Das sollte eigentlich reichen.

PRI: Der Animismus und die Char-Klasse des Priesters passen irgendwie auch nicht so recht, bleibt also der Sc/Me

 

Sc: Aus verschiedenen kulturellen Elementen der Maori, denke ich, dass der Me die bessere Wahl ist, als der Sc.

(kurz warum:

1. Maori sind sesshaft, dass heißt die körperliche Fitness eines Seelsorgers im Gegensatz zu nomadisierenden Stämmen kann vernachlässigt werden.

2. Maori verachten den Fernkampf (damit wären die Zauber Schwingenkeule und Zielsuche, die beide Grundzauber sind für Sc und somit wertlos - für Me sind sie aber nur Standard)

3. Wichtigste Kultstätte sind Ahnen-/Geisterhäuser (damit macht der Grundzauber Hort der Natur der Sc auch wenig Sinn, da er ja den Kontakt mit den Ahnengeistern verhindern würde - für Me ist er wieder Standard und somit leichter zu entbehren)

Es spricht wenig dagegen, wenn du das Lernschema ein wenig veränderst um die Charakterklasse der Kultur anzupassen, willst du das nicht, kannst du für 'Hirt der Natur' einfach die Wirkung umschreiben, dass es passt. Von wegen. Ich meine, dass Schamanen 'Hort der Natur' beherrschen um etwas vergleichbares zum 'Weihen' der Priester haben, sich also eine Kultstätte errichten können. Du könntest einfach diese Zauber austauschen, wenn das besser passt.

4. Aufgrund der fehlenden totemistischen Verehrung von Tieren, passt wieder der Me besser, da für ihn Tiergestalt nur Standard, für den Sc jedoch Grund ist.

5. Frage nach dem Zauber Geisterlauf (der für Sc/Me Grund ist): Kann er auch dazu benutzt werden in die Sphäre/Welt der Ahnengeister zu gelangen?

Erlaubt ist was Spass macht. Ich denke also ja.

6. Die restlichen Zauber, die sich bei Sc und Me unterscheiden bieten keine begründbaren Fürs oder Widers - sondern sind reine Geschmacksache, was man besser findet.

=> Die Zauber des Me passen besser zu einer seelsorgerischen Rolle und sind damit m.E. auch näher am Priestertum und damit am Götterglauben, was die Maoris ja auch sind.

7. Fertigkeiten-Unterschiede der Grundfertigkeiten Sc/Me:

Sc: Abrichten, Fallenstellen, Laufen, Stimmen nachahmen, Tanzen

Me: Geheimzeichen, Heilkunde, Lesen von Zauberschrift, Menschenkenntnis, Thaumatographie, Zauberkunde

=> Die Fertigkeiten des Me passen besser zu einer seelsorgerischen Rolle und sind damit m.E. auch näher am Priestertum und damit am Götterglauben, was die Maoris ja auch sind.

 

 

Okay ... nach diesem kleinen Interludium, das eigentlich eher weniger mit der eigentlichen Fragestellung zu tun hatte, zurück zum eigentlichen Problem: DIE TOTEMS

 

Wie schon gesagt, die Vorstellung, dass jeder Maori mit einem Totemtiergeist verbunden ist, existiert nicht.

 

Ein Ahn tritt nicht in Tiergestalt auf (was eine Möglichkeit nach dem KTP-QB gewesen wäre).

 

Bleiben noch die als heilig angesehenen Tiere der Maori: Wale und einige wenige Vögel.

 

Man könnte natürlich diese ähnlich dem Kranich beim HoSchang des KTP-QB als verbindliches Totemtier für die Maori-Sc/Me verwenden. Was mich aber an dieser Idee stört, die Tatsache, dass sie dadurch ja die Besonderen Vorteile des Sc beim Verzaubern dieser Tierklasse erhalten, dies ist aber eigentlich ja damit erklärt, dass die der Schamane mit dem Totemgeist verbunden ist bzw. diesen in sich trägt, diese Verbindung gibt es bei den Maori aber nicht - Sie haben kein Totem und fühlen sich deshalb eigentlich nicht mit einer Tierart besonders verbunden.

Aber manchmal kann man den Regelschranken eines Rollenspiels nicht entrinnen (und das ist ja auch nichts Schlimmes).

 

Ich sehe nur zwei Möglichkeiten.

1. Das Totemtier der Maori-Sc/Me ist der Wal (oder ein bestimmter als heilig geltender Vogel), weil die Gesamte Kultur sich mit diesen Wesen eng verbunden fühlt.

2. Die Maori-Sc/Me haben kein Totemtier sondern nur einen Mentor (Ahn oder Urahn), der ähnlich dem Mentoren des NHx ist. Dem Sc/Me fehlen somit die besonderen Vorteile beim Verzaubern einer bestimmten Tierart. Ob anderen Boni nun von einem Totem oder von einem Mentor kommen ist ja grad egal!

 

 

Bin wirklich gespannt auf eure Kommis, da dies im Moment das einzige Problem hinsichtlich der Ausarbeitung der Maori für MID für mich darstellt.

Ich denke du solltest einfach die Ahnengeister als Mentoren verwenden und den Ahnengeistern die Funktion zuweisen, die 'normalerweise' Tiergeister hätten.

Eines noch: schau mal in den Myrkgardband, genauer das Kapitel Minangpahit. Vielleicht findest du da Anregungen.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Im Buluga-QB gibt es ja die Ahnengeister, die den dortigen Schamaninnen eine Reihe zusätzlicher Zauber als Grundfertigkeit zugestehen (i.d.R. soll je ein Spruch der Stufen 1-6, die Standardzauber sind zu Grundfertigkeiten werden, die zu dem Ahn passen).

Damit wird im Buluga-QB der Nachteil der Schamaninnen, dass sie keine Waffen lernen dürfen revidiert. (Im Ausland können sie aber trotzdem Waffen lernen.)

Die Schamaninnen in Buluga haben auch noch die Vorteile durch das Totemtier.

 

Könnte man also nicht diese Ahnengeist-Regel verwenden, oder ist sie zu stark?

D.h. die Ahnengeistregel (wenige Grundzauber mehr - s. Beschreibung oben) ersetzt das Totem und dessen Vorteile.

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Im Buluga-QB gibt es ja die Ahnengeister, die den dortigen Schamaninnen eine Reihe zusätzlicher Zauber als Grundfertigkeit zugestehen (i.d.R. soll je ein Spruch der Stufen 1-6, die Standardzauber sind zu Grundfertigkeiten werden, die zu dem Ahn passen).

Damit wird im Buluga-QB der Nachteil der Schamaninnen, dass sie keine Waffen lernen dürfen revidiert. (Im Ausland können sie aber trotzdem Waffen lernen.)

Die Schamaninnen in Buluga haben auch noch die Vorteile durch das Totemtier.

 

Könnte man also nicht diese Ahnengeist-Regel verwenden, oder ist sie zu stark?

D.h. die Ahnengeistregel (wenige Grundzauber mehr - s. Beschreibung oben) ersetzt das Totem und dessen Vorteile.

Wenn eine Schamanin in die weite Welt auszieht, wird ihr Ahnengeist auch weiterhin von ihr erwarten, dass sie sich angemessen verhält und keine Waffen lernt. Verstößt sie hiergegen, kann ich mir vorstellen, dass der Ahnegeist den besonderen Vorteil nicht mehr gewährt. Da die Konvention von der bulugischen Gesellschaft, nicht aber vom Totem ausgeht, würde ich es eher so handhaben, dass der Vorteil des Ahnengeistes futsch ist, sie die Vorteile des Totems aber behält.

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=> Danke für die Antwort Tuor, aber das war eigentlich nicht meine Frage:

 

Es ist zwischen zwei Sc zu unterscheiden:

 

Sc/Me (Ahnenkult)

 

Sc/Me (Totemismus)

 

Wäre es nun denkbar dem Ahnenkult-Sc/Me statt den Regelvorteilen durch das Totem die Vorteile eines Ahnengeistes zu gewähren (wie sie im Buluga-QB beschrieben sind).

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