Jump to content
Sign in to follow this  
Xan

Artikel: Elfenchronik

Recommended Posts

Kjatadalur ist doch nicht gerade offiziell, oder?
Trotzdem kann man es mit Quellen belegen, oder?

Share this post


Link to post
Sinnvoll vielleicht, weil man nachschlagen und sich selber ein Bild machen kann?

 

Eine unkommentierte Übernahme von K-Daten in die Elfen-Chronik lässt aber vermuten, dass K. dazu gehört zu Midgard. Was vom Hintergrund her aber nur bedingt zusammenpasst, wenn ich mich recht entsinne.

 

Wirklich ein Bild von K. kann man sich eh nicht durch Chronik-Einträge machen, sondern nur durch Lektüre des Vertrages.

 

Gruß

Bernd

Share this post


Link to post
Sinnvoll vielleicht, weil man nachschlagen und sich selber ein Bild machen kann?

 

Eine unkommentierte Übernahme von K-Daten in die Elfen-Chronik lässt aber vermuten, dass K. dazu gehört zu Midgard. Was vom Hintergrund her aber nur bedingt zusammenpasst, wenn ich mich recht entsinne.

 

Wirklich ein Bild von K. kann man sich eh nicht durch Chronik-Einträge machen, sondern nur durch Lektüre des Vertrages.

 

Gruß

Bernd

 

Es gibt nicht wenige Artikel im GB ohne Buchsymbol. Die gehören zu Midgard, aber nicht zum Kanon. Würde man die aussparen, dann würde man eine Menge verschenken.

 

Was konkret Kjartadalur angeht: da hat es zumindest eine Einordnung von JEF in GB39 gegeben. Das macht die Geschichte nicht offiziell, aber immerhin in den Rahmen eingepasst.

Share this post


Link to post

Okay also bleiben die aus Kjartadalur draußen ... das freut mich. Die Story um die war ja ganz schön abgedreht.

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir fehlende Daten schicken würdet, damit ich die Chronik vervollständigen kann (dazu gehören historische Ereignisse genauso wie Namen und Einflussnahme bedeutender Persönlichkeiten der Elfen-Völker und Schwarzalben).

Dann könnte nach einer weiteren Überarbeitung die Chronik auch übernommen werden in das MID-wiki.

Deshalb schreibe ich hier mal welche Daten/ Texte mir zur Verfügung standen. Es wäre dann gut, wenn ihr mir noch Hefte/ Bücher nennt, wo noch was steht, oder mir hier gleich die Daten postet:

 

- Göttliches Spiel

- Straße der Einhörner

- Der wilde König

- Das Land das nicht sein darf

- Alba-QB

- Nauatlan-QB

- GB Artikel: Von Elfen und Schwarzalben

- GB Artikel: Landeskunde Moravod

- Cuanscadan-Stadtbeschreibung

- Vom Wesen des Anarchen

  • Like 1

Share this post


Link to post

Ich glaube da hat sich ein Fehler meinerseits eingeschlichen.

 

Die Askiälbainen hat es doch während des 1. Riesenkriegs in den Norden verschlagen - oder?

 

In der Chronik hat ich den 2. Riesenkrieg benutzt.

 

Ich bin mir aber nicht mehr ganz sicher, was den jetzt das richtige Ereignis war.

 

Vielleicht hilft ja jemand?:schweiss:

Share this post


Link to post
Ich glaube da hat sich ein Fehler meinerseits eingeschlichen.

 

Die Askiälbainen hat es doch während des 1. Riesenkriegs in den Norden verschlagen - oder?

 

In der Chronik hat ich den 2. Riesenkrieg benutzt.

 

Ich bin mir aber nicht mehr ganz sicher, was den jetzt das richtige Ereignis war.

 

Vielleicht hilft ja jemand?:schweiss:

Ja, sie sind während des 1. Riesenkrieges in den Norden gezogen.

 

Viele Grüße

Ticaya

Share this post


Link to post
Okay also bleiben die aus Kjartadalur draußen ... das freut mich. Die Story um die war ja ganz schön abgedreht.

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir fehlende Daten schicken würdet, damit ich die Chronik vervollständigen kann (dazu gehören historische Ereignisse genauso wie Namen und Einflussnahme bedeutender Persönlichkeiten der Elfen-Völker und Schwarzalben).

Dann könnte nach einer weiteren Überarbeitung die Chronik auch übernommen werden in das MID-wiki.

Deshalb schreibe ich hier mal welche Daten/ Texte mir zur Verfügung standen. Es wäre dann gut, wenn ihr mir noch Hefte/ Bücher nennt, wo noch was steht, oder mir hier gleich die Daten postet:

 

- Göttliches Spiel

- Straße der Einhörner

- Der wilde König

- Das Land das nicht sein darf

- Alba-QB

- Nauatlan-QB

- GB Artikel: Von Elfen und Schwarzalben

- GB Artikel: Landeskunde Moravod

- Cuanscadan-Stadtbeschreibung

- Vom Wesen des Anarchen

 

In "die Haut des Bruders" steht auch einiges.

 

Blox(gibtsbeibranwen)mox

Share this post


Link to post
...

- GB Artikel: Von Elfen und Schwarzalben

- GB Artikel: Landeskunde Moravod

...

Sorry für meine Frage: welche GBs sind es denn? :confused:

gruß

Wolfheart

PS: insgeheim hoffe ich ja, dass es kurz nach - oder sogar kurz vor ;) - dem Zwergen-QB ein Elfen-QB gibt! Das wäre soooo :cool:

Share this post


Link to post

Infos aus GB39 zu den Verfemten zusammengefasst:

126 vL Die Schlacht von Krell wird geschlagen.

124 vL Laervanthas stößt mit seinem Gefolge auf das EIS. Seine Flotte wird nach Thurisheim hineingezogen.

295-303 nL Zeit der Sklavenjagd: die Verfemten gehen in Thurisheim und im Norden Midgards auf Sklavenjagd. Das Sklavenlager Vekh Tharaxx entsteht.

1168 nL Waelische Langschiffe geraten durch das Weltentor zwischen Thurisheim und Midgard nach Kjartadalur. Die Waelinger plündern die Ansiedlung der Verfemten. Im Anschluss wird das Weltentor durch die Barriere des Vergessens verschlossen.

1235 nL Die Uniututuinu (Eisbärenmenschen) überfallen Kjartadalur.

2404 nL Die Barriere des Vergessens zerbricht.

2405 nL Die Verfemten nehmen Kontakt zum Großfürsten Geltins auf.

Edited by Curilias

Share this post


Link to post
...

- GB Artikel: Von Elfen und Schwarzalben

- GB Artikel: Landeskunde Moravod

...

Sorry für meine Frage: welche GBs sind es denn? :confused:

gruß

Wolfheart

PS: insgeheim hoffe ich ja, dass es kurz nach - oder sogar kurz vor ;) - dem Zwergen-QB ein Elfen-QB gibt! Das wäre soooo :cool:

 

'Von Elfen und Schwarzalben' >> GB39

'Landeskunde Moravod' >> GB41

'Belogora, Land der Weißen Berge - Landeskunde Moravod' >> GB42

Share this post


Link to post

Hallo,

 

ich würde die beiden ersten Kataklysmen anders datieren:

 

Als zweiter Kataklysmus wird der Sieg über die Arracht und ihr anschließendes Verschwinden bezeichnet. Laut QB Eschar, S. 7, verschwanden die Arracht um 750 vL.

 

Der erste Kataklysmus endet mit dem Sieg über den Anarchen. Eine dieser siegreichen Mächte (Gelber Herr) manifestiert sich in Eschar als Maat und in KanThaiPan als Großer Ho und beginnt, dort die Geschicke der Menschen zu lenken (ARK, S. 58). In beiden Ländern beginnt die Überlieferung bei etwa 1000 vL, wobei dem Großen Ho eine Herrschaftszeit von 1000 Jahren nachgesagt wird (QB KTP, S. 5). Daher würde ich den Zeitrahmen zwischen 2000-1000 vL ansetzen.

 

Zwischen den beiden Kataklysmen liegen jahrhundertelange Kämpfe gegen die Arracht (QB Bul, S. 20). Das würde zeitlich passen.

 

Viele Grüße

Ticaya

Share this post


Link to post

@Ticaya:

 

Dass die Arracht von heute auf morgen verschwunden sind, steht nirgends. Vielleicht haben sie ja später in Eschar noch mal eine Herrschaft errichtet, die erst 750 nL endete.

Dein Einwand ist berechtigt, faktisch aber nicht so durch Quellen festgesetzt, dass eine andere Interpretation nicht möglich wäre.

Mir war es wichtig, dass die Auseinandersetzungen der Kataklysmen wirklich in der grauen Vorzeit liegen.

 

Wie steht es außerdem mit der historischen Fundiertheit der kanthanischen Geschichtsschreibung?

Meines Wissens nicht besonders gut. Die Zahlen sind alle verfälscht (ich sage nur ein guter Herrscher herrscht 30 Jahre und gelangt mit 70 Jahren an die Macht ...).

Man kann die Daten natürlich als Fakten ansehen, ich persönlich finde dies aber widersinnig. Genauso muss der Gelbe Herr sich ja nicht manifestiert haben und innerhalb der nächsten 30 sec den Thron bestiegen haben. Ich denke also, dass es kein Problem ist, den Kataklymus früher zu datieren.

 

Der 2. Riesenkrieg sollte außerdem m.E. nach dem 2. Kataklysmus liegen.

 

 

Ich danke dir für deine Einwände und ich habe diese Punkte mir auch schon diverse Male durch den Kopf gehen lassen, doch dabei handelt es sich auch nur um mythisch-sagenhafte Datierungen und Äußerungen, die mich so nicht dazu veranlassen das komplexe Konstrukt der Chronik aufzubrechen und neuzuordnen/neuzugestalten.

Share this post


Link to post
@Ticaya:

 

Dass die Arracht von heute auf morgen verschwunden sind, steht nirgends. Vielleicht haben sie ja später in Eschar noch mal eine Herrschaft errichtet, die erst 750 nL endete.

Dein Einwand ist berechtigt, faktisch aber nicht so durch Quellen festgesetzt, dass eine andere Interpretation nicht möglich wäre.

Mir war es wichtig, dass die Auseinandersetzungen der Kataklysmen wirklich in der grauen Vorzeit liegen.

Da hast du mich wohl falsch verstanden. Ich möchte den 2. Kataklysmus nicht auf einen festen Zeitpunkt setzen, sondern wollte nur anmerken, dass die Arracht in Eschar um 750 vL verschwunden sind. Das kann sicherlich von Kontinent zu Kontinent variieren, aber ich würde nicht davon ausgehen, dass hunderte von Jahren zwischen dem Verschwinden an unterschiedlichen Stellen auf Midgard liegen. Auch würde ich nicht von einer weiteren oder erneuten Herrschaft der Arracht in Eschar ausgehen. Das wird so ebenfalls nirgends erwähnt. Daher würde ich den 2. Kataklysmus für eine grobe Einteilung irgendwann vor 750 vL datieren, aber nicht mehr als vielleicht 100 Jahre früher.

 

Wie steht es außerdem mit der historischen Fundiertheit der kanthanischen Geschichtsschreibung?

Meines Wissens nicht besonders gut. Die Zahlen sind alle verfälscht (ich sage nur ein guter Herrscher herrscht 30 Jahre und gelangt mit 70 Jahren an die Macht ...).

Man kann die Daten natürlich als Fakten ansehen, ich persönlich finde dies aber widersinnig. Genauso muss der Gelbe Herr sich ja nicht manifestiert haben und innerhalb der nächsten 30 sec den Thron bestiegen haben. Ich denke also, dass es kein Problem ist, den Kataklymus früher zu datieren.

Das kann man natürlich auch so sehen, aber dann wäre es schon ein reichlicher Zufall, dass die meketischen Chronisten zu denselben Daten gelangt sind.

 

Der 2. Riesenkrieg sollte außerdem m.E. nach dem 2. Kataklysmus liegen.
Hier handelt es sich auch um ein Missverständnis. Das Verschwinden der Arracht in Eschar um 750 vL ist deutlich vor dem 2. Riesenkrieg um 500 nL.

 

Zumindest hatte ich halt den Eindruck, dass die graue Vorzeit Midgards nicht ganz so lange angedauert hat und zurückliegt, wie ich es vorher ebenfalls angenommen habe.

 

Viele Grüße

Ticaya

  • Like 1

Share this post


Link to post

Wenn auch ein wenig später ...

 

Dickes fettes Lob von mir nachträglich! Eine super Arbeit!

 

Viel Spass dann noch mit dem Elfenquellenbuch! :schweiss:

 

manchmal zu Diensten

 

Tarai

Share this post


Link to post
Zumindest hatte ich halt den Eindruck, dass die graue Vorzeit Midgards nicht ganz so lange angedauert hat und zurückliegt, wie ich es vorher ebenfalls angenommen habe.

 

Viele Grüße

Ticaya

 

Also CUA, S.95 liest sich so, als wäre es zunächst zum 2. Kataklysmus gekommen, dann zum 1. Riesenkrieg und ab 2000 vL wird es wieder wärmer und die barbarischen Reiche Vesternesses blühen auf.

 

Und nach HDB, S.48/49 vergehen allein zwischen den Vorgängen in Dunkelheim und dem ersten Kataklysmus Jahrtausende. Und: Die Kavernen von Dunkelheim wurden vor "viel mehr" als 5000 Jahren (bezogen auf die Jetztzeit) verlassen (HDB, S.51).

 

Soviel zur zeitlichen Einordnung.

Share this post


Link to post

Kleine Anmerkung zur Chronik selbst: es muss Celendor und nicht Celendur heißen. Und Celendor war der König der Vorfahren der Askiälbainen (nach deiner Lesart also der König der Doicheallin) und kein einfacher Adliger.

Share this post


Link to post

Man könnte auch noch die Dídeanai ("Die Zufluchtssuchenden") erwähnen. Das sind die Vorfahren der Elfen Albas. Allerdings ist nur sehr wenig über sie bekannt.

Share this post


Link to post

@ Curilias

 

Kleine Anmerkung zur Chronik selbst: es muss Celendor und nicht Celendur heißen. Und Celendor war der König der Vorfahren der Askiälbainen (nach deiner Lesart also der König der Doicheallin) und kein einfacher Adliger.

 

Steht das mit dem König so in "Göttliches Spiel"? Das besitze ich nicht, sondern ich habe mich hier auf die Infos anderer verlassen.

Ist er nun der erste König der A. und steht das auch genauso im Abenteuer.

oder

Ist der nur derjenige, der die späteren A. in den Norden führte und dort zum 1. König ernannt wurde (und lässt das Abenteuer diese Interpretation zu)?

 

 

Anmerkung (Zeitrechnung und damit verbundene Daten):

Die Zeitdaten der Quellen sind erstens stets ungenau und durch die Tradierung ist vielleicht auch vieles mit der Zeit verändert worden (so auch die Zeitabstände in der Vergangenheit).

 

Anmerkung (Askiälbainen und Verwandtschaft):

Im Rahmen des Medjisprojekt sind wir ja gerade am klären, ob die A. nun mit den D. oder mit den S. verwandt sind, wenn das klar ist, wird es hier entsprechend angepasst.

Edited by Xan

Share this post


Link to post

Hi Xan!

 

Super Projekt!

 

Ein paar Anmerkungen von mir:

 

- Der Auszug der Coraniad erscheint mir zu früh angesetzt, da wird die Abfolge in 'Die Haut des Bruders' gut beschrieben. Werde es mir am WE ansehen.

 

- Im ersten Riesenkrieg wurden die Zwergenreiche im Norden Siraos zerstört. Die Zwergenreiche in der belogora konnten sich noch (geschwächt) halten, ihr Ende kam im zweiten Riesenkrieg.

 

- Smaskrifter: Dort wird der gescheiterte Zug einer Gruppe Siolcin nach Westen beschrieben. Dies könnten die Vorfahren der heutigen Elfengruppen in Clangardan sein.

 

Das wars fürs erste.

 

LG

 

Chaos

Share this post


Link to post

Im ersten Kapitel "Geschichte der Zwerge" steht zum "Ersten Riesenkrieg", dass die Askiälbainen dort mitkämpften, das Celendor ein König war (nicht nur ein Fürst) und von der Beschreibung her wird nahegelegt, dass er zu den moravischen Elfen gehört. Dagegen spricht auch nicht, dass sie aus den "östlichen Wäldern" kamen, denn der Wald "Moravods" soll ja in der fernen Vergangenheit nahezu ganz Nordsirao bedeckt haben.

Share this post


Link to post
- Smaskrifter: Dort wird der gescheiterte Zug einer Gruppe Siolcin nach Westen beschrieben. Dies könnten die Vorfahren der heutigen Elfengruppen in Clangardan sein.
Korrektur: Es waren Coraniaid (S. 84).

 

Gruß

Pandike

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
Sign in to follow this  

  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.

  • Similar Content

    • By Wurko Grink
      Hallo HJ,
      anbei ein Abenteuer auf einem Blatt.
      LG Guido
    • By Wurko Grink
      Das Abenteuer handelt von einer neuen religiösen Sekte in einer Küstenstadt des Ekavali-Archipels.
      Just zu der Zeit, da die Abenteurer erstmals an Land ge­hen, will dieser Kult des KYINE nach langer, geheimer Vorbereitung die bestehende Ordnung stür­zen und die Macht ergreifen.
       
      Once upon a time in Minangpahit - Der Kakadu.odt
      Hallo HJ,
      anbei ein Abenteuer auf einem Blatt.
      LG Guido

      View full artikel
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Eine Geschichte aus Unicums Taverne des Erzählwettstreites.

      (dieses mal muss einer sterben ,... oder zwei)
       
       
      Werte Anwesende!
      Viele von ihnen werden schon mal etwas über den Krieg der Magier aufgeschnappt haben, in den Märchen und Legenden dieser Welt spielt er hier und da immer noch eine große Rolle. Ich will jetzt nicht im Detail darauf eingehen was dort genau geschah in diesen Jahren bevor das große Valianische Imperium zusammenbrach.
      Ich will erzählen von all jenen für die Krieg einfach nur ein Geschäft ist.
      Wieder mag der ein oder andere sofort an die Mächtigen Seemeister denken die mit gewaltiger Magie gegeneinander vorgehen und Landstriche verheeren - doch, was meint ihr wie viele es davon denn gegeben hat? Wie viele hatten den Rang eines Viarchen oder Seemeisters inne? Einfach zu erkennen ist wie viele im Rat der einhundert wohl gesessen haben, aber dieser war schon lange vor dem Krieg etwas überfüllt.
      Nein, selbst wenn es ein paar hundert "Mächtige" waren, die große Last trugen die einfachen Soldaten des Imperiums - zugegeben gegen Ende waren die "einfachen Soldaten" auch schon mal Dämonen aus fernen Welten. Doch selbst all jene meinte ich nicht als ich davon sprach das "Krieg einfach nur ein Geschäft ist."
      Wer von ihnen schon einmal einen Armee Zug gesehen hat der bemerkte sicher dass dieser sich wie eine Made durch den Speck frisst. Hinter ihm zieht der Tross mit den Lebensmitteln, Handwerkern, Huren und Marketendern daher. Vor ihm und neben ihm bewegen sich schnelle Reiter spionierend oder plündernd durch das Land. Schaut es vielleicht noch schön aus so ist das Land nach einem großen Heereszug schon verwüstet, wo einst Blühende Ortschaften waren sind im besten Falle die Läden und Geschäfte geplündert und im schlechtesten Falle nur rauchende Ruinen.
      Hier trifft es schon eher zu das "Krieg nur ein Geschäft" ist. Doch auch jene meine ich nicht, oft genug ist der Tross selbst das Ziel eines Angriffes und wird niedergemacht und geplündert. Die Aussicht auf ein bisschen Gold auf Kosten der anderen ist selbst hier mit hoher Gefahr verbunden.
      Ich habe im Laufe meines Lebens einige wenige Dokumente zusammengetragen über einen Ort an welchem der Passus "Krieg ist gut für das Geschäft" sich in seiner Reinform zu manifestieren schien. Darüber will ich nun erzählen.
      Candranor war vor dem Krieg der Magier ein Zentrum der Handwerkskunst und des Handels, ohne dies hätte sich die große Stadt nicht ernähren können. Sie war schon lange Zeit abhängig von den Lieferungen aus ihren Provinzen. In Thalassa war es etwas besser, die Stadt konnte zumindest etwas aus dem Land leben - man sollte aber nicht von dem Heutigen Thalassa ausgehen da hat sich einiges verändert. Nun mussten zu den Zeiten des großen Krieges aber viele Armeen überall auf der Welt mit Ausrüstung versorgt werden. Waffen, Lebensmittel und Magische Kampfunterstützung wurden gehandelt und mit Schiffen über die Meere gefahren, große Häfen waren allen halben beliebte Ziele um anzulanden.

      Doch woher kamen all diese Schiffe? Sicher die meisten der Flotten der dunklen Meister waren aus Talassa und sicher auch Candranor, aber auch die Gegner der dunklen Meister hatten Flotten um ihre Armeen zu versorgen. Die Preise für Lebensmittel, Waffen, Ausrüstung und dergleichen waren so hoch wie nie zuvor. Wer etwas verstand und wenig Skrupel hatte konnte sehr viel Geld verdienen.
      All dies kann man mit gesundem Menschenverstand auch nachvollziehen.
      Ich beginne nun mit dem ersten Dokument das mich auf meine Spur brachte: Ein Auszug aus einem Logbuch eines cryseiischen Handelsschiffes. Das vor einhundert Jahren an der Küste von Cryseia fuhr und in tiefem Wasser unerwartet auf eine Insel im Nebel stieß. Berichtet wird das man Lachen und Frohsinn zu hören schien doch je näher man kam umso dichter wurde der Nebel und umso schauriger die Geräusche. Man fuhr in einen großen Hafen ein in welchem viele Schiffe lagen - doch als man der Besatzung gewahr wurde nahm das Handelsschiff reis aus: überall waren nur Untote zu sehen gewesen. Weiter im Logbuch ist zu lesen dass die Insel am nächsten Tage schon verschwunden war.
      "Verschwundene Nebelinsel mit Untoten" das hört sich doch interessant an, ich beschloss also weiter nachzuforschen und tatsächlich fand ich insgesamt ein Dutzend solcher Geschichten über eine Insel welche hier und da in der Regenbogensee aufzutauchen schien.
      Was mir schon schnell auffiel war: alle der Geschehnisse passieren in etwa zur gleichen Zeit,... das Zeitfenster schien sich nur um ein paar wenige Tage zu variieren. Eine große Differenz schien es aber im Ort zu geben - wobei ich zweimal den gleichen Ort zu erahnen meinte - einmal vor der Küste Cryseias und einmal vor der Küste der Küstenstaaten. Bei letzterer war es sogar vier berichte.
      Nach Jahren fand ich dann einen anderen Bericht von jemanden dem dies auch schon aufgefallen war und welcher wohl auch länger auf der Insel geblieben war. Waelinger scheinen da schwer im Nehmen zu sein. Es handelt sich um ein Waelisches Schiff auf großer Fahrt welches an der Insel anlandete um zu plündern, das Dokument das mir in die Hand viel war die Saga eines der wenigen Überlebenden der danach seine Axt beiseitelegte und den Rest seines Lebens der Göttin Wyrrd weihte.
      Die Waelinger hatten die Insel und auch den Hafen entdeckt und landeten in der Nähe der dazu gehörenden Stadt. Sie berichteten von großen Zerstörungen an den Stadtmauern, aber auch fast unbeschädigte Handelshäuser im Ortskern. Es schien alles wie eine verlassene und absolut tote Stadt, nirgends hatten sie eine Leiche oder sonst einen Hinweis gesehen dass es hier etwas geben könnte. Doch dann fanden sie Gold - Gold in rauen Mengen. Der Schreiber meinte dass in dem Moment als der erste etwas davon aufhob die Stadt regelrecht "erwachte", er schrieb von einem gar epischen Kampf wie sich die Waelinger zurückziehen wollten und es doch nur einer kleinen Handvoll gelang. Er schreibt von missgestalteten Wesen, Zombie und Guhlartigen - aber auch noch relativ normal ausschauenden Kämpfern die wie Berserker kämpften. Aus den Tiefen der Stadt kamen auch andere Wesen angerannt, er schreibt von Minotauren, Harpyien und sogar einem Basilisken. Er lief um sein Leben, gegen die schnelleren seiner Gegner kämpfend und es gelang ihm die Flucht. Drei Sack voll mit Gold und Geschmeide hatte er mitnehmen können. Ein anderer hatte ein valianisches Langschwert, eines hohen Offiziers Würdig, welches in blauen Flammen loderte wenn man jemanden damit verwundete. Alles war so einfach in den Häusern "herumgelegen". Dem Schreiber war das alles nicht geheuer und er rief Wyrrd an um mehr zu erfahren.

      Wyrrd sprach von einer Stadt auf einer Insel. die Stadt habe zwei Häfen auf den verschiedenen Seiten der Insel, sie tieb Handel sowohl mit den dunklen als auch mit den grauen Meistern und sie verdiente gut an dem Geschäft. Als Thalassa schließlich am Ende erobert wurde, soll in einem Gefecht eines dunklen gegen einen grauen Meister diese Janusköpfigkeit offenbar geworden sein. Beide Meister erkannten, das der Dolch den sie dem anderen gerade ins Herz stießen, aus dem gleichen Handelshaus war wie jener den sie gerade auch in ihre eigenes Herz bekammen. In ihrem letzten Atemzug riefen die beiden Seemeister, welche noch vor Jahren zusammen gelernt hatten, einen mächtigen Fluch über die Insel. So bekannt wie sie vorher war, so unbekannt sollte sie nun sein, ihr Name und ihr Ort soll so lange getilgt bleiben, bis sie alles was sie durch den Krieg verdient haben wieder getilgt haben: damnatio memoriae. Das war es jedenfalls was der Waelinger meinte aus den Kryptischen Versen seiner Göttin erfahren zu haben. Selbiges ist leider nicht überliefert und auch das Waelische wurde schon übersetzt und lag nicht im Original vor,...
      Ein einziges weiteres Dokument habe ich noch. Von einem Magier des Convend aus den Küstenstaaten welcher auf der Insel nach Artefakten suchte. Er meinte dass die Magie dort chaotischer war als sonst wo auf der Welt. Er vermutete das es sich verschlimmert je mächtiger die gewirkte Magie sei, jedenfalls beschrieb er das bei seinem ersten Besuch als Lehrling er keine Probleme hatte - außer das seinem Lehrmeister der Kopf regelrecht "explodierte" - als er aber das zweite Mal, nach vielen Jahren die er wartete, die Insel betraf verlor er fast seinen Zugang zur Magie und lag 2 Monate im Koma, gerettet nur durch seinen treuen Diener.
      Es mag sich also lohnen zur rechten Zeit den Blick auf das Meer der Fünf winde zu lenken und, wenn die Sonne sich senkt nach einer Nebelbank am Horizont zu spähen, dann mit dem Schiff hinzufahren etwas mitzunehmen und wieder zu verschwinden bevor die Insel am nächsten Morgen wieder verschwindet.
      Um Fragen vorzubeugen: nein ich weiß nicht was passiert wenn man am frühen Morgen immer noch auf der Insel ist.
      Ich hoffe dass ich sie mit meiner kleinen Erzählung erfreuen konnte. Hoffentlich wird nie jemand von ihnen die Insel jeher zu Gesicht bekommen. Wie so oft so sagen auch die Fischer und Seeleute das es unglück bringen muss und jeder der die Insel erblick innerhalb Jahresfrist sterben muss – nun sind sowohl der Waelingers und der Convendsmagiers auch nach dem Betreten noch alt und weise geworden. Auch soll das Gold verflucht sein.
      *mit einem Pling liegt ein valianischer Orobor auf dem Tisch und ein Raunen geht durch die Menge*
      Mir wurde versichert dass dies ein Goldstück aus von der Insel sein soll. Doch bisher hat kein Priester, kein Schamane und kein Druide an dieser Münze etwas Böses erkennen können.
      In der Tat denke ich dass sie mir Glück bringt. So oft wie ich diese Geschichte deswegen schon erzählen konnte, obwohl der damnatio memoriae über sie gesproch…
      *Der Spreche wird Bleich,… greift sich an den Hals und hustet etwas,… und bricht dann zusammen*
      „Ein Arzt! Bei Leomie holt einen Arzt!“
      „Er ist Tod! Einfach so!“

      Der Wirt schaut etwas betreten drein und wendet sich an die Anwesenden.
      „Das tut mir jetzt echt Leid, wie konnte so etwas nur passieren?“
      Während die Leiche nach draußen getragen wird schaut er sich etwas unschlüssig um wie er die Sache zu retten hat. Alle nach Hause schicken? Sie bitten das Essen mitzunehmen? Er streicht sich seinen Kinnbart als er eine Idee hat.
      „Wegen des traurigen Vorfalls und weil ich euch alle nicht als Freunde und Kunden verlieren möchte geht heute alles auf’s Haus!“

      In einer dunklen Gasse treffen sich zwei Gestalten.

      „Hast du die Dokumente?“

      „Ja, waren alle in seiner Reisetasche.“

      „Das hat ungewöhnlich lange gedauert.“

      „Mord im Halfdal – das ist nichts was man leichtfertig versuchen sollte. Die Götter der Halblinge sind stark hier,... lass uns verschwinden!“

      „Ja,... kleinen Moment.“

      *Leise Gurgelnde Geräusche wären zu hören als der eine Attentäter den anderen beseitigt,... so stark ist die Gier nach Gold,...“


      ------
      Aufgrund dieser Legende will ich ggf. auf einem Con mal ein kleines Midgard Tabletop Spiel a la Mortheim mit angepassten Midgardregeln versuchen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Mortheim
      ------

      Wenn jemand das obige weiter für seine Spielrunde benutzen will:
      ------
      Spoiler :
      Ich dachte insbesondere daran Reichweitenzauber und Fernkampfwaffen durch den permanenten Nebel abzuschwächen, die Sicht ist immer zwischen 50 und 100 Meter. Mit etwas erhöhter B kann man in einer Runde rennen die Sicht ggf unterbrechen.
        Gegner: Es kann dort sowohl kleine Skelette als auch größere Untote geben, aber eher die hässlichen. Kaum einem der Einwohner ist viel von seinem Verstand geblieben - Vampire wären also auch eher "blutgierige Monster". Natürlich hat der Fluch der Seemeister auch einiges an Dämonenzeugs auf die Insel gebracht.
      Die Einwohner der Insel sind verflucht und wenn sie erschlagen werden so sind sie nach einem Jahr wieder da. Sie sind immer noch Goldgierig und wehe es stielt jemand etwas! (Da die Abenteurer ebenfalls Goldgierig sind erwartet sie wohl ein ähnliches Schicksal wenn sie hier auf der Insel sterben.)
        Schätze: Es gibt reichlich Gold, Geld, Plunder und magisches Zeugs dort zu finden, aber es soll auch reichlich gefährlich sein. Die Spieler sind nicht die ersten die danach suchen und vielleicht blieben ja schon andere zu lange auf der Insel und haben ein unfreudliches Leben gefunden.
        Die Götter: Haben den Fluch der Seemeister unterstützt. Die wenigen heiligen Orte in der Stadt sind keine wirklichen Rückzugsmöglichkeiten. Als Geweiht zählen sie nicht.

      Die Welt: Die Insel ist "übers Jahr" nicht auf Midgard, nur einmal im Jahr erscheint sie an passender Stelle um Leute anzulocken und sie ins Unheil zu ziehen.
        Den Fluch brechen: Wird die Letzte Goldmünze von der Insel entfernt so bricht der Fluch.
        Das Datum: Stelle ich jedem Frei, ich für mich würde es auf ein passendes Conwochenende legen und ggf. dann mal Sontag so etwas anbieten. (etwa analog zum Sonntags-Event in Bacherach: dem Dauerlauf, dem Magischen Wettstreit, etc pp)
      Das Ganze soll auch definitiv eine eher Taktisches Spiel sein, durchaus mit der Gelegenheit dabei auch mal eine Figur zu verlieren. Mit dem Passus das hochgradige Zaubersprüche herausgehalten werden soll es gerade für kampfbezogene mittel und niedergradige Figuren ein Sprungbrett sein sich einen Namen zu erlangen,…
      Denn was ist mehr wert der Schauer welcher den Tavernengästen über den Rücken läuft wenn jemand hinter dem Rücken flüstert „Der war auf der verfluchten Nebelinsel“
      Da hingegen ist doch das bisschen Gold und magischer Tand eher nicht viel wert,… oder etwa doch?
      Click here to view the artikel
    • Guest
      By Guest
      Werte Anwesende!
      Viele von ihnen werden schon mal etwas über den Krieg der Magier aufgeschnappt haben, in den Märchen und Legenden dieser Welt spielt er hier und da immer noch eine große Rolle. Ich will jetzt nicht im Detail darauf eingehen was dort genau geschah in diesen Jahren bevor das große Valianische Imperium zusammenbrach.
      Ich will erzählen von all jenen für die Krieg einfach nur ein Geschäft ist.
      Wieder mag der ein oder andere sofort an die Mächtigen Seemeister denken die mit gewaltiger Magie gegeneinander vorgehen und Landstriche verheeren - doch, was meint ihr wie viele es davon denn gegeben hat? Wie viele hatten den Rang eines Viarchen oder Seemeisters inne? Einfach zu erkennen ist wie viele im Rat der einhundert wohl gesessen haben, aber dieser war schon lange vor dem Krieg etwas überfüllt.
      Nein, selbst wenn es ein paar hundert "Mächtige" waren, die große Last trugen die einfachen Soldaten des Imperiums - zugegeben gegen Ende waren die "einfachen Soldaten" auch schon mal Dämonen aus fernen Welten. Doch selbst all jene meinte ich nicht als ich davon sprach das "Krieg einfach nur ein Geschäft ist."
      Wer von ihnen schon einmal einen Armee Zug gesehen hat der bemerkte sicher dass dieser sich wie eine Made durch den Speck frisst. Hinter ihm zieht der Tross mit den Lebensmitteln, Handwerkern, Huren und Marketendern daher. Vor ihm und neben ihm bewegen sich schnelle Reiter spionierend oder plündernd durch das Land. Schaut es vielleicht noch schön aus so ist das Land nach einem großen Heereszug schon verwüstet, wo einst Blühende Ortschaften waren sind im besten Falle die Läden und Geschäfte geplündert und im schlechtesten Falle nur rauchende Ruinen.
      Hier trifft es schon eher zu das "Krieg nur ein Geschäft" ist. Doch auch jene meine ich nicht, oft genug ist der Tross selbst das Ziel eines Angriffes und wird niedergemacht und geplündert. Die Aussicht auf ein bisschen Gold auf Kosten der anderen ist selbst hier mit hoher Gefahr verbunden.
      Ich habe im Laufe meines Lebens einige wenige Dokumente zusammengetragen über einen Ort an welchem der Passus "Krieg ist gut für das Geschäft" sich in seiner Reinform zu manifestieren schien. Darüber will ich nun erzählen.
      Candranor war vor dem Krieg der Magier ein Zentrum der Handwerkskunst und des Handels, ohne dies hätte sich die große Stadt nicht ernähren können. Sie war schon lange Zeit abhängig von den Lieferungen aus ihren Provinzen. In Thalassa war es etwas besser, die Stadt konnte zumindest etwas aus dem Land leben - man sollte aber nicht von dem Heutigen Thalassa ausgehen da hat sich einiges verändert. Nun mussten zu den Zeiten des großen Krieges aber viele Armeen überall auf der Welt mit Ausrüstung versorgt werden. Waffen, Lebensmittel und Magische Kampfunterstützung wurden gehandelt und mit Schiffen über die Meere gefahren, große Häfen waren allen halben beliebte Ziele um anzulanden.
       
      Doch woher kamen all diese Schiffe? Sicher die meisten der Flotten der dunklen Meister waren aus Talassa und sicher auch Candranor, aber auch die Gegner der dunklen Meister hatten Flotten um ihre Armeen zu versorgen. Die Preise für Lebensmittel, Waffen, Ausrüstung und dergleichen waren so hoch wie nie zuvor. Wer etwas verstand und wenig Skrupel hatte konnte sehr viel Geld verdienen.
      All dies kann man mit gesundem Menschenverstand auch nachvollziehen.
      Ich beginne nun mit dem ersten Dokument das mich auf meine Spur brachte: Ein Auszug aus einem Logbuch eines cryseiischen Handelsschiffes. Das vor einhundert Jahren an der Küste von Cryseia fuhr und in tiefem Wasser unerwartet auf eine Insel im Nebel stieß. Berichtet wird das man Lachen und Frohsinn zu hören schien doch je näher man kam umso dichter wurde der Nebel und umso schauriger die Geräusche. Man fuhr in einen großen Hafen ein in welchem viele Schiffe lagen - doch als man der Besatzung gewahr wurde nahm das Handelsschiff reis aus: überall waren nur Untote zu sehen gewesen. Weiter im Logbuch ist zu lesen dass die Insel am nächsten Tage schon verschwunden war.
      "Verschwundene Nebelinsel mit Untoten" das hört sich doch interessant an, ich beschloss also weiter nachzuforschen und tatsächlich fand ich insgesamt ein Dutzend solcher Geschichten über eine Insel welche hier und da in der Regenbogensee aufzutauchen schien.
      Was mir schon schnell auffiel war: alle der Geschehnisse passieren in etwa zur gleichen Zeit,... das Zeitfenster schien sich nur um ein paar wenige Tage zu variieren. Eine große Differenz schien es aber im Ort zu geben - wobei ich zweimal den gleichen Ort zu erahnen meinte - einmal vor der Küste Cryseias und einmal vor der Küste der Küstenstaaten. Bei letzterer war es sogar vier berichte.
      Nach Jahren fand ich dann einen anderen Bericht von jemanden dem dies auch schon aufgefallen war und welcher wohl auch länger auf der Insel geblieben war. Waelinger scheinen da schwer im Nehmen zu sein. Es handelt sich um ein Waelisches Schiff auf großer Fahrt welches an der Insel anlandete um zu plündern, das Dokument das mir in die Hand viel war die Saga eines der wenigen Überlebenden der danach seine Axt beiseitelegte und den Rest seines Lebens der Göttin Wyrrd weihte.
      Die Waelinger hatten die Insel und auch den Hafen entdeckt und landeten in der Nähe der dazu gehörenden Stadt. Sie berichteten von großen Zerstörungen an den Stadtmauern, aber auch fast unbeschädigte Handelshäuser im Ortskern. Es schien alles wie eine verlassene und absolut tote Stadt, nirgends hatten sie eine Leiche oder sonst einen Hinweis gesehen dass es hier etwas geben könnte. Doch dann fanden sie Gold - Gold in rauen Mengen. Der Schreiber meinte dass in dem Moment als der erste etwas davon aufhob die Stadt regelrecht "erwachte", er schrieb von einem gar epischen Kampf wie sich die Waelinger zurückziehen wollten und es doch nur einer kleinen Handvoll gelang. Er schreibt von missgestalteten Wesen, Zombie und Guhlartigen - aber auch noch relativ normal ausschauenden Kämpfern die wie Berserker kämpften. Aus den Tiefen der Stadt kamen auch andere Wesen angerannt, er schreibt von Minotauren, Harpyien und sogar einem Basilisken. Er lief um sein Leben, gegen die schnelleren seiner Gegner kämpfend und es gelang ihm die Flucht. Drei Sack voll mit Gold und Geschmeide hatte er mitnehmen können. Ein anderer hatte ein valianisches Langschwert, eines hohen Offiziers Würdig, welches in blauen Flammen loderte wenn man jemanden damit verwundete. Alles war so einfach in den Häusern "herumgelegen". Dem Schreiber war das alles nicht geheuer und er rief Wyrrd an um mehr zu erfahren.
       
      Wyrrd sprach von einer Stadt auf einer Insel. die Stadt habe zwei Häfen auf den verschiedenen Seiten der Insel, sie tieb Handel sowohl mit den dunklen als auch mit den grauen Meistern und sie verdiente gut an dem Geschäft. Als Thalassa schließlich am Ende viel soll in einem Gefecht eines dunklen gegen einen grauen Meister diese Janusköpfigkeit offenbar geworden sein als beiden Meistern auffiel, das der Dolch den sie dem anderen gerade ins Herz stießen, aus dem gleichen Handelshaus ist wie jener den sie gerade auch in ihre eigenes Herz bekommen. In ihrem letzten Atemzug riefen die beiden Seemeister, welche noch vor Jahren zusammen gelernt hatten, einen mächtigen Fluch über die Insel. So bekannt wie sie vorher war, so unbekannt sollte sie nun sein, ihr Name und ihr Ort soll so lange getilgt bleiben, bis sie alles was sie durch den Krieg verdient haben wieder getilgt haben: damnatio memoriae. Das war es jedenfalls was der Waelinger meinte aus den Kryptischen Versen seiner Göttin erfahren zu haben. Selbiges ist leider nicht überliefert und auch das Waelische wurde schon übersetzt und lag nicht im Original vor,...
      Ein einziges weiteres Dokument habe ich noch. Von einem Magier des Convend aus den Küstenstaaten welcher auf der Insel nach Artefakten suchte. Er meinte dass die Magie dort chaotischer war als sonst wo auf der Welt. Er vermutete das es sich verschlimmert je mächtiger die gewirkte Magie sei, jedenfalls beschrieb er das bei seinem ersten Besuch als Lehrling er keine Probleme hatte - außer das seinem Lehrmeister der Kopf regelrecht "explodierte" - als er aber das zweite Mal, nach vielen Jahren die er wartete, die Insel betraf verlor er fast seinen Zugang zur Magie und lag 2 Monate im Koma, gerettet nur durch seinen treuen Diener.
      Es mag sich also lohnen zur rechten Zeit den Blick auf das Meer der Fünf winde zu lenken und, wenn die Sonne sich senkt nach einer Nebelbank am Horizont zu spähen, dann mit dem Schiff hinzufahren etwas mitzunehmen und wieder zu verschwinden bevor die Insel am nächsten Morgen wieder verschwindet.
      Um Fragen vorzubeugen: nein ich weiß nicht was passiert wenn man am frühen Morgen immer noch auf der Insel ist.
      Ich hoffe dass ich sie mit meiner kleinen Erzählung erfreuen konnte. Hoffentlich wird nie jemand von ihnen die Insel jeher zu Gesicht bekommen. Wie so oft so sagen auch die Fischer und Seeleute das es unglück bringen muss und jeder der die Insel erblick innerhalb Jahresfrist sterben muss – nun sind sowohl der Waelingers und der Convendsmagiers auch nach dem Betreten noch alt und weise geworden. Auch soll das Gold verflucht sein.
      *mit einem Pling liegt ein valianischer Orobor auf dem Tisch und ein Raunen geht durch die Menge*
      Mir wurde versichert dass dies ein Goldstück aus von der Insel sein soll. Doch bisher hat kein Priester, kein Schamane und kein Druide an dieser Münze etwas Böses erkennen können.
      In der Tat denke ich dass sie mir Glück bringt. So oft wie ich diese Geschichte deswegen schon erzählen konnte, obwohl der damnatio memoriae über sie gesproch…
      *Der Spreche wird Bleich,… greift sich an den Hals und hustet etwas,… und bricht dann zusammen*
      „Ein Arzt! Bei Leomie holt einen Arzt!“
      „Er ist Tod! Einfach so!“
       
      Der Wirt schaut etwas betreten drein und wendet sich an die Anwesenden.
      „Das tut mir jetzt echt Leid, wie konnte so etwas nur passieren?“
      Während die Leiche nach draußen getragen wird schaut er sich etwas unschlüssig um wie er die Sache zu retten hat. Alle nach Hause schicken? Sie bitten das Essen mitzunehmen? Er streicht sich seinen Kinnbart als er eine Idee hat.
      „Wegen des traurigen Vorfalls und weil ich euch alle nicht als Freunde und Kunden verlieren möchte geht heute alles auf’s Haus!“
       
      In einer dunklen Gasse treffen sich zwei Gestalten.
       
      „Hast du die Dokumente?“
       
      „Ja, waren alle in seiner Reisetasche.“
       
      „Das hat ungewöhnlich lange gedauert.“
       
      „Mord im Halfdal – das ist nichts was man leichtfertig versuchen sollte. Die Götter der Halblinge sind stark hier,... lass uns verschwinden!“
       
      „Ja,... kleinen Moment.“
       
      *Leise Gurgelnde Geräusche wären zu hören als der eine Attentäter den anderen beseitigt,... so stark ist die Gier nach Gold,...“
       
       
      ------
      Aufgrund dieser Legende will ich ggf. auf einem Con mal ein kleines Midgard Tabletop Spiel a la Mortheim mit angepassten Midgardregeln versuchen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Mortheim
      ------
       
      Wenn jemand das obige weiter für seine Spielrunde benutzen will:
      ------
       
       
    • By Simsor
      Hallo Alle!
      Ich habe ein Wesen entworfen, und wollte euch mal nach eurer Meinung Fragen. Insbesondere interessiert mich:
      - Mit der Bemessung des Grades anhand der Größe bin ich nicht so zufrieden. habt ihr eine bessere idee?
      - Wie Findet ihr die grundihdee?
      - Ist die Entstehungsgeschichte passend und Plausiebel?
      - passt die beschreibung des Magischen Körperufbaus?
      - passen die Spielwerte?
      - Habt ihr noch sinnvolle Einsatzgebiete außer das absuchen unübersichtlicher Flächen nach flüchtenden, sich Versteckenden?
       
      Wandelschleim
       
      Arracht züchteten Katapultschleime weiter um ihre Beweglichkeit noch mehr zu erhöhen. dabei ist ihnen einiges Gelungen, das sie jede belibige Form annehmen können- im rahmen einiger ungenauigkeit: Struckturen die Feiner sind Als 5  cm (z.b. einzelne Finger/ Gesichtszüge) können sie nicht Formen. Und sie haben noch eine absonderlich fähigkeit: sie können sich in mehrere kleine Wandelschleime Teilen. Dies betrifft allerdings nur ihre Körper. Ihre Annima bleibnen in einem der teilkörper, und Spaltet sich nicht. daher handeln Wandelschleimkollektive, also Wandelschleime, die mal eins waren, perfekt organiesiert und wissen Alles was Andere Wandelschleime die von der selben Anim gesteuert werden tun oder wahrnehmen. Wandelschleime eine Kollektives können sich auch wieder zu einem Großen Wandelschleim zusammensetzten.
      Die Anima ist in einem Festzulegenden Teil verankert. den Teilkörper kann die annima nur wechseln, wenn sich die teilkörper Berühren. Wenn man das Kollektiv mit Zaubern mit dem Wirkungsziehl Geist verzaubern will ist dieser Teil für Reichweite und Sichtkonntakt ausschlaggebend.
      Stirbt dieser Teil endgültig (10 min. LP<0 oder Kritischer schaden 00) dann Sterben alle anderen Teile auch.
      Stirbt ein Teil der nicht  die annima Trägt endgültig, so ist sein Anteil Am LP-Max für immer verloren, und Alle Teile werden für 2W6h von  Namenlom Grauen erfasst und gehen im folgenden monat kein Risiko ein.
      Wenn Wandelschleime verschiedener Kollektive sich zu einem großen verbinden wollen, dann senkt das die Gw der Verbindung auf 10, da die Wandelschleimkollektieve sich über alles absprechen müssen.
       
      Die Masse eines Wandelschleims ist Proportional zu seinen LP - Max (1 Punkt LPMax sind ca. 250 g), daher bleibt beim teilen die Summe der LP immer gleich. ein Wandelschleim kann sich in zwei Wandelschleim von einem um einen geringeren Grad Teilen.
      Die größe eines Schleims ist immer die Größe eines vergleichbar Schweren Tiers mit vergleichbarer form.
      Wandelschleimkollektive wachsen in 5 Jahren um 1LP. da sie nicht altern, kann es durchaus riesige Kollektive geben.
       
       
      Wandelschleim (Grad n) t 90
      LP: 2^n LP: * B variabel
      Gw: 60 St: 5+10n OR
      Abwehr+15-n Resistenz+12/12
       
      Angr.: Körperenden+6 (nW3+1)
      Raufen+3+n/2 (1W6-5+n/2)
      Wandelschleim werfen +5 (Grad W3+1)
       
      Bes.: Tarnen+20-2n; kann nicht Spurten;
      kann sich teilen oder Verformen.
       
      >>Zaubern+14<<: Macht über die Sinne
      (Nur neuere Züchtungen)
       
      Eine verwunderliche Kampftechnick ist es, das Große Wandelschleime manchmal kleine Wandelschleime aus sich herauslösen, und dann werfen. dies verursache [Grad des Geworfenen Schleims]W3+1 Schaden und dürfen zusätzlich nochmal im nahkamf angreifen oder ein Handgemänge einleiten.
      Vielseitig einsetztbar ist auch das Talent was Findige Gemidene Wandelschleimen Angezüchtet haben ist, das diese Macht über die Sinne beherrschen, um zu verdecken wo sie sich nicht genau genug formen konnten, um nicht aufzufallen.
      Wandelschleime sind verschiedengroß und Schwarz.
      Die Bewegungsweite eines Wandelschleims ist die des tieres dessen Form er immitiert. wenn er einfach nur vor sich hinwabert, wie es auch Andere Schleime Tun  bewegt er sich mit B3.
       
      Wandelschleime ernähren sich von Fleisch, das sie im ganzen umfließen und dann verdauen. Dabei kann es sich auch um lebendiges Fleisch handeln.
      da eine Vermehrung von Wandelschleimen Auf natürlichen wege nicht möglich ist helfen die geburtshelfer der arracht nach. daher findet man kaum Wildlebende Wandelschleime fast Alle sind vertraute von arrachthexern. die Größten exemplare wurden schon in ihrer Kindheit gebunden.
×
×
  • Create New...