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Arenimo

Lied der erlebten Geschichte

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Hier also die Zauberliedversion von Kraft der Vorstellung: Vielen Dank an diejenigen, welche mitüberlegt haben, insbes. an Tharon für begriffliche Hilfestellung.

 

-------------------------

Lied der erlebten Geschichte

 

Zauberlied der Stufe 2

Harfe, Trommel oder Laute, Stimme

 

Beherrschen – Feuer – Luft

 

AP-Verbrauch: 2

Reichweite: -

Wirkungsziel: Geist

Wirkungsbereich: 30m 15m Umkreis

Wirkungsdauer: unendlich 0

 

200: Ba, Sk

 

Beim Lied der erlebten Geschichte handelt es sich um ein Melodram, das heißt der Barde erzählt eine Geschichte und untermalt das Gesprochene mit der Musik aus seinem Instrument. Die Geschichte selbst kann je nach kulturellem Hintergrund in Reimform abgefasst sein oder besonders melodisch vorgetragen werden.

Das Lied der erlebten Geschichte bewirkt, dass sich die Vorstellungen und Ideen des Barden bezüglich der Geschichte direkt ans Publikum übertragen. Wenn der Barde also vom heldenhaften Kampf zwischen einem Ritter und einem Drachen erzählt, so stellen sich die Zuhörer diesen Kampf genau so vor, wie ihn sich der Barde vorstellt. Viele Details, wie zum Beispiel der Geruch des Drachen oder sein furchteinflößendes Gebrüll, werden so direkt vom Publikum erlebt.

Die so erlebten Geschichten bleiben den Zuhörern natürlich viel länger und prägender in Erinnerung. Beispielsweise können sich die Verzauberten an einen geschilderten Ort auch später noch so gut erinnern, als ob sie selbst bereits dort gewesen wären.

Über die Qualität der Erzählung des Barden entscheidet die Fertigkeit Erzählen, mit dem Lied der erlebten Geschichte erhält er jedoch einen +4 Zuschlag den zugehörigen EW.

-------------------------

 

Im Vergleich zur klassisch-magischen Version gibt es ein paar Veränderungen, sodass es durchaus möglich ist, beide Zauber nebeneinander stehen zu lassen.

 

Bin auf die Diskussion gespannt,

Grüße,

Arenimo.

 

Edit:

Reichweite: Die 15m sind einfach wegen der Akustik, auf 30m hört ja niemand mehr die Erzählung, 15m sollten in geeigneten Räumen besser möglich sein, tendentiell eher weniger.

Wirkungsdauer: Der Zauber an sich geht genau so lange, wie das Liedchen gespielt wird, und zwar ab dem ersten Ton - und das wird i.A. (soweit ich das hjerausgefunden hab) mit "Wirkungsdauer 0" angegeben. Wirkungsdauer unendlich würde bedeuten, dass die Zuhörer auch nach Ende des Liedes verzaubert bleiben. Sie sind dann aber nicht mehr verzaubert, die Vorstellungen sind real.

Edited by Arenimo
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Sollte das Ergebnis nicht in einem PP oder mehreren für die Zuhörer liegen?

 

Schließlich haben sie diese wahre Geschichte erlebt und können so Wissen erlangen.

 

Was ist mit der Erinnerung an dem Ort noch verbunden?

Können sich Zauberer mit einem Stein des Versetzens dorthinversetzen, auch wenn sie noch nie dort waren?

Die Formulierung legt es jedenfalls nahe.

 

Letztlich überträgt der Barde mittels dieses Lied die Erinnerung an das geschilderte Ereignis 1:1 an die Zuhörer, das ist ziemlich stark und sollte ähnlich teuer, wie das Lied der Erinnerung oder des Vergessens sein.

 

Ich muss noch nachdenken, ob mir das Lied gefällt, aber es ist eine starke Idee.

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Also ich denke nicht, dass man FP dafür bekommt, nur weil einem etwas erzählt wird. Das wär ja noch schöner, wenn die Abenteurer sich nach einem rel. punktelosen Abenteuer um den Barden scharen, der sie dann mit PP füttert...

 

Vielleicht ist die Spruchbeschreibung zu offen (ich wollte keinen Roman schreiben), aber man sollte das "Erleben" der Geschichte sollte man nicht zu wörtlich verstehen.

Wahrscheinlich könnte man den Effekt des Liedes am ehesten mit einem sehr starken Kinoerlebnis beschreiben, also so, als ob ein Kind zum ersten Mal im Kino ist. Dieser Film (diese Geschichte) wird dann sehr intensiv erlebt, man hat Eindrücke, als ob man mitten im Geschehen wäre. Und später erinnert sich dieses Kind noch lange Zeit an diesen Film.

Das Lied der erlebten Geschichte funktiniert ähnlich, halt ein wenig multimedialer und ohne Leinwand. Der Barde erzählt die Geschichte und durch die musikalische Begleitung wird diese Erzählung viel intensiver und genauer aufgenommen - und die Zuhörer stellen sich die Geschichte außerdem genau so vor, wie der Barde sie sich vorstellt. Dadurch fallen Verständnisprobleme und Missverständnisse weg, die das richtige Erleben einer Geschichte oft beeinträchtigen.

 

An den Stein des Versetzens hab ich noch gar nicht gedacht. Wenn man es zulässt, müsste man den Spruch teurer machen, was ich eigentlich nicht will. Da das Lied aber nur Erinnerungen liefert, als ob man schon einmal dort gewesen wäre, man also nicht tatsächlich bereits dort war, sollten diese Versetzungs-Geschichten wegfallen - dazu müsste ich mir aber die Steinbeschreibung noch durchlesen.

 

Das Lied soll "größtenteils harmlos" sein, i.A. nur ein netter Effekt, wenn man eine Menschenmasse durch eine Erzählung ablenken will, dann hilft er etwas. (Allerdings ist es zumindest auf niedrigen Stufen billiger, Erzählen um vier Punkte zu steigern, als das Lied zu lernen)

Wenn man seinen Kollegen einen Ort genau schildern will, dann hilft er auch - aber wie oft ist das so wichtig, dass man dafür 2 AP ausgibt?

 

Grüße,

Arenimo

 

Edit: Hab keinen Stein des Versetzens im Arkanum finden können. Die Steine des Ortswechsels bzw. der Zauber Versetzen sind aber in keinster Weise von dem Spruch beeinflusst.

Edited by Arenimo

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Eine sehr schöne Idee! :thumbs:

Für mich bleibt die Frage offen, was passiert, wenn man die Geschichte NICHT erleben will; was geschieht bei einem erfolgreichen WW:Resistenz?

 

Die Versetzen-Geschichte ist recht leicht auszuhebeln; welche von einem Barden erzählte Saga beinhaltet denn photographisch und geographisch korrekte Ortsangaben?

Kein Barde, der auf sich hält, wird der Versuchung widerstehen können, Ausmalungen, Änderungen und andere dichterische Freiheiten einzuflechten. Wer weiß, wo man rauskommt, wenn man sich darauf verläßt... :)

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Für mich bleibt die Frage offen, was passiert, wenn man die Geschichte NICHT erleben will; was geschieht bei einem erfolgreichen WW:Resistenz?

Dann hörst du nur eine (mehr oder weniger gelungene) Geschichte (EW:Erzählen). Und wenn du willst, dann gehst du einfach und holst dir noch ein Bier. Wie halt bei einer normalen Erzählung.

 

Das Lied zieht niemanden in den Bann (zumindest nicht magisch) und es lockt auch niemanden - dafür gibt es mächtigere Lieder.

Ich denke, wenn sich in einem normalen Wirtshaus ein Barde hinstellt und eine Geschichte erzählt (Begleitet vom Lied der erlebten Geschichte), dann würde ich i.A. auch gar keinen WW:Resistenz würfeln lassen. Nur wenn es jemandem Schaden würde (der Wirt also z.B. durch die Erzählung abgelenkt wird und übersieht, dass der Hobbit in der Runde in seine Speisekammer schleicht), wäre ein WW:Resistenz fällig (bei halt beim WW:Menschenkenntnis gegen die Erzählung).

 

Grüße,

Arenimo

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    • By Gormat
      Ok liebe Donnawetta
      Ich gehöre wohl zu denen die einen Barden ehr von seinem Spieltisch fernhalten würde. 
      Natürlich kann man sagen, das der Barde sicher kein ganzes Abenteuer sprengen kann, ich bin da nicht von überzeugt.
      Ich schreib natürlich auch warum. Ich habe ganz einfach keine Ahnung von Barden. Mir kann ein Bardenspieler alles erzählen und ich kann nur nicken oder stundenlang nachschlagen. 
      Ich bin kein unerfahrener SL, bin aber nicht bereit meinen Horizont soweit zu erweitern damit ich sagen kann du Bardenspieler komm ruhig her. Ich hab genug damit zu tun meine Abenteuer für Figuren schön zu machen die ich kenne.
      LG Gormat
       
    • By Ma Kai
      Moderation: Ich (Abd al Rahman) hab das Thema aus diesem Strang herausgetrennt:
       

      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen  
      Barden sind Massenvernichtungswaffen und nach meiner Beobachtung besonders bei optimierenden Spielern durchaus beliebt. 
      Ein Lied der Tapferkeit stelle ich mir im Zweifelsfall auch ein bisschen wie Henry V an Saint Crispin‘s Day vor. 
    • By Vulkangestein
      Wir hatten in meiner Gruppe am letzten Spielabend folgende Situation: Wir haben eine Gruppe Zombies erspäht und uns auf meinen Wink zurückgezogen. Da ich einen Barden spiele, dachte ich mir: "Ok, jetzt ein Lied der Tapferkeit!" 
      Aber ich muss zugeben, mit der Vorstellung, dass sich jetzt alle anderen erstmal hinsetzen und dem Barden bei einem zehnminütigen Lied lauschen, während hundert Meter weiter die Zombies stehen, stieß mir sehr negativ auf. Ich hatte nicht gerade das Gefühl, dass das wirklich das wäre, was "richtige Menschen" tun würden. Es wirkte für mich anti-immersiv, roch schon fast nach ... Powerplay
      Klar, wenn die Zauberer der Gruppe vor einem Kampf erstmal ihre "Buffs" raushauen, ist das auch nicht extrem immersiv, aber zumindest beschränkt sich das auf ~ zwei Minuten und die Charaktere handeln in der Zeit aktiv - statt einfach einem Lied zu lauschen und dann zu sagen: "Jetzt machen wir sie platt!" 
      Ich würde jetzt in Zukunft dazu neigen, das Lied (wenn überhaupt) nur noch bei Situationen einzusetzen, wo man Gegner erwartet, aber noch keine gesehen hat (klassischerweise am Anfang eines "Dungeons"). Wo es noch einigermaßen Sinn macht, dass sich die Gruppe noch einmal sammelt und Zeit und Muße hat, einem Lied zu lauschen. Da das Lied nach einer Stunde vorbei ist, verpufft die Wirkung dann wahrscheinlich, aber das ist bei Antizipationen halt nun mal so ... 
       
      Meine Frage an euch ist: Wie spielen/spielten Barden in euren Runden mit diesem ominösen Lied der Tapferkeit, das ja eigentlich jeder Barde kann? 
      Man könnte natürlich auch zugrunde legen, dass wir in einer Fantasy-Welt spielen, in der es auch "normal" sein könnte, dass man sich zunächst zurückzieht, um von der magischen Wirkung eines Liedes zu profitieren. Mein Befremden könnte in einer Welt, in der es Magie gibt, gar unlogisch sein. Wie seht ihr das?
    • By Landabaran
      In den neuen Regel steht folgende widersprüchliche Aussage zu den Zauberliedern (ARK S.162):
       
      "Die Zauberdauer gibt an, wie lange der Barde spielen muss,
      bevor die magische Wirkung einsetzt....
      Zuhörer, die sich nicht verzaubern lassen wollen, würfeln
      am Ende der Zauberdauer wie üblich ihren WW:Resistenz.
       
      "Wesen, deren Widerstandswurf beim Einsetzen des Gesanges
      gelungen ist, müssen erst einen neuen WW:Resistenz
      würfeln, wenn der Barde sein Lied beendet und von Neuem
      zu spielen beginnt."
       
      Möglicherweise haben wir es ja immer falsch gemacht (M4), aber bisher dachte ich, dass die WW:Res bei Liedern und bei Zaubertänzen immer am Anfang gewürfelt werden müssen. Anders macht es nach meiner Meinung auch keinen Sinn. Die Zauberdauer wurde bei fast allen Lieder von 1 sec auf 1 min erhöht. Wenn ich vor einem wilden Tiger stehe und 1 min das "Lied der Ruhe" spielen muss, damit es wirkt (WW:Res am Ende), dann hat er mich doch längst gefressen
       
      Vielen Dank für eure Hilfe,
       
      L.
    • By lakthar
      Hallo,
       
      ich bin letztes Jahr ganz neu mit M5 eingestiegen und erobere mir gerade voller Neugier MISGARDs wunderbare Welt
       
      Nun habe ich bereits eine buntgemischte Spieler/innengruppe und frage mich u.a. woher die Zauberlieder des Barden stammen. Ich habe gelesen, dass die Lieder von den Drachengesängen abstammen.
       
      Gibt es hierzu eine überlieferte Legende, wie die Barden zu ihren Liedern kamen? Gab es damals freundlich gesinnte Darchen, die ihr Wissen teilten? Dieser Hintergrund interessiert mich brennend.
       
      Vielen lieben Dnak im Voraus für Anregungen oder gar nähere Informationen!
       
      Laki
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