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Gefällt mir gut. Mir brennt sich nur die Frage auf, ob es sich um ein reines Fantasywesen handelt, oder auf einem realen Vorbild basiert?

 

Da gab es doch einmal diese BBC-Doku über Leben - wie es auf unserem Planeten in ferner Zukunft aussehen könnte....:satisfied:

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Gefällt mir gut. Mir brennt sich nur die Frage auf, ob es sich um ein reines Fantasywesen handelt, oder auf einem realen Vorbild basiert?

 

Da gab es doch einmal diese BBC-Doku über Leben - wie es auf unserem Planeten in ferner Zukunft aussehen könnte....:satisfied:

 

An genau diese Krakenbiester mußte ich auch sofort denken. Bei mir gab es selbige auch schon mal als Bewohner einer Chaosebene, auf die es die Gruppe verschlagen hatte...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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Ein Oktopus wächst sein Leben lang, das heisst (da ja hier ein geschlechtsreifes Durchschnittstier beschrieben wird) es gibt dieses Biest mit 15m langen Armen und 10t Gewicht. Das ist mir etwas zu gross. Deine Beschreibung hier hätte ich lieber als altes 'Ausnahmeexemplar' dann gefällt es mir gut.

Ebenfalls würde ich aus dem Herdentier einen Einzelgänger machen der sich nur zur Paarungszeit mit anderen seiner Art trifft (was für mich besser zu einem Okotpus passt). Der Nachwuchs wäre dann nach Geburt (= Schlüpfen aus dem Ei) auf sich alleine gestellt (was heisst, dieses Tier ist in freier Wildbahn in allen Grössen und ab Grad 0 anzutreffen).

Dafür ist der Biss eines Oktopus häufig giftig (genauer gesagt, Bakterien im Speichel produzieren Neurotoxine die die Beute lähmen).

Kurz: In meiner Vorstellung ist dieses Tier im Durchschnitt etwas kleiner, Einzelänger, mit (wie beschrieben) hervorragenden Tarnungswerten und giftig (Biss).

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Hallo Sayah,

 

der Reihe nach:

a) Körpergröße: Es wächst bei mir nicht weiter (bin kein Zoologe, aber jetzt, wo du es schreibst, fällt es mir wieder ein), d.h. 3 m wäre die maximale Körpergröße. Also könnte man die Tiere auch kleiner und mit niedrigerem Grad und Werten versehen.

 

b) Daß diese Oktopoden Herdentiere sind, ist das entscheidende für mich, ansonsten wäre es doch eher ein Durchschnittskrake.

 

c) Zum Nachwuchs, da gilt das gleiche wie für das Herdendasein.

 

d) Das Gift ist bei mir schon drin. Aber da kann jeder gerne noch ein Lähmgift draus machen. Allerdings finde ich das dann für diese Biester bei der Größe und Gefährlichkeit doch etwas übertrieben.

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Hallo Sayah,

 

der Reihe nach:

a) Körpergröße: Es wächst bei mir nicht weiter (bin kein Zoologe, aber jetzt, wo du es schreibst, fällt es mir wieder ein), d.h. 3 m wäre die maximale Körpergröße. Also könnte man die Tiere auch kleiner und mit niedrigerem Grad und Werten versehen.

 

b) Daß diese Oktopoden Herdentiere sind, ist das entscheidende für mich, ansonsten wäre es doch eher ein Durchschnittskrake.

 

c) Zum Nachwuchs, da gilt das gleiche wie für das Herdendasein.

 

d) Das Gift ist bei mir schon drin. Aber da kann jeder gerne noch ein Lähmgift draus machen. Allerdings finde ich das dann für diese Biester bei der Größe und Gefährlichkeit doch etwas übertrieben.

 

Stimmt, es ist dein Tier. Normale 'Durchschnittskraken' bringen erstaunliche Dinge zu stande. Zum Beispiel öffnen sie ein Einmachglas mit Schraubverschluss wenn die Krebse darin genug lecker aussehen. Oder die Geschichte aus dem Zoo von Seattle kennst du? Sie haben da mal einen pazifischen Riesenoktopus in ein Haiaquarium gesetzt und gehofft, der Oktopus könne sich schon verstecken und tarnen. Etwas später hatten sie dann einen sehr wohlgenährten Oktopus und keine Haie mehr. Zugegeben, es waren kleine Haie.

http://www.freesciencelectures.com/video/giant-octopus-eats-sharks-at-aquarium/

Trotzdem, so ein 'Durchschnittskrake' ist clever und ein sehr gefährlicher Räuber.

Bevor ich es vergesse: Kraken haben 9 Gehirne (ein zentrales sowie eines für jeden Arm), 3 Herzen und Blut das Sauerstoff mittels einer Kupferverbindung (anstatt Eisen) bindet. Damit ist das Blut blau. Leider ist damit die Transportleistung von Sauerstoff beschränkt, es geht ihnen deshalb 'schnell die Puste aus' sprich Ausdauer bei grosser Leistung ('Raufen' etc) ist im Vergleich mit einem Säugetier deutlich geringer.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kraken

http://www.t-online.ch/c/68/00/26/6800266.html

Man sollte also 'normale Durchschnittskraken' nicht unterschätzen.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Wie bewegt er sich an Land (Rückstoß wie im Wasser wird ja nicht gehen), und Skelett hat er keins. Bei "Waldoktopuss" mußte ich sofort daran denken das er sich durch die Bäume hangelt. Aber bei 2t Gewicht ? (vielleicht die Jungtiere)?

 

Und "hält er die Luft an" außerhalb des Wassers oder ist er ein Amphibium ?

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Wie bewegt er sich an Land (Rückstoß wie im Wasser wird ja nicht gehen), und Skelett hat er keins. Bei "Waldoktopuss" mußte ich sofort daran denken das er sich durch die Bäume hangelt. Aber bei 2t Gewicht ? (vielleicht die Jungtiere)?

 

Und "hält er die Luft an" außerhalb des Wassers oder ist er ein Amphibium ?

 

 

Du solltest Dir mal die BBC-Doku in einer Stadtbiliothek Deines Vertrauens entleihen:satisfied:

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Ich hab schon mal in einem Fernsehbeitrag gesehen, wie sowas aus dem Becken "geflossen" ist (weil eben beinlos). Aber das war ein 5-10 kg Tier. Und im Wald stell' ich mir sowas unpraktisch vor.

 

 

PS: Eine konkrete Antwort wär nett gewesen.

 

Entschuldige.

 

Die korrekte Antwort wären fiktive 250 Millionen Jahre Evolution, die zur Entwicklung einer Landlebenden Spezies geführt haben. In der Animation hatte der Oktopus etwas von einem Waldelefanten. Auch gab es kleinere Verwandte, die sich im Rudel wie "Tarzan" oder auch Affen durch den Urwald schwangen.

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Ich hab schon mal in einem Fernsehbeitrag gesehen, wie sowas aus dem Becken "geflossen" ist (weil eben beinlos). Aber das war ein 5-10 kg Tier. Und im Wald stell' ich mir sowas unpraktisch vor.

 

 

PS: Eine konkrete Antwort wär nett gewesen.

 

Wieso? das Ding ist von ein paar Nerven, etwas Kauwerkzeug und Magen/ Darm sowie der zur Reproduktion nötigen Organe Muskel pur. Es legt also 2-3 Arme auf den Boden, verlagert das Gewicht darauf und schiebt den Körper vorwärts. Nun muss es nur noch laufend die Arme austauschen (System Raupe) und schon bewegt es sich in einer gleichmässigen Bewegung vorwärts. So (oder ähnlich) 'gehen' sie auch am Boden unter Wasser. Ich denke nicht, dass das besonders unpraktisch ist, im Gegenteil. Ich denke das geht recht gut (und weil das Gewicht viel besser verteilt ist) auch weitgehend geräuschlos.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Ja, Kraken sind wirklich beeindruckend.

 

Ich wollte letztlich etwas anderes als die bisherigen Kraken und da war der Waldoktopus halt etwas neues.

 

Der mächtige Totemgeist des Kraken (da gibt es doch Unterschiede zwischen Kraken und Kalmaren, aber fragt mich nicht welche, denn die sind für Midgard vermutlich uninteressant und ich wollte keine zoologische Abhandlung verfassen, was ich auch gar nicht könnte) hat sich eben auch im Wald ausgebreitet und demonstriert seine Macht, indem er große, starke und geschickte Jäger aussendet. Ihre Langsamkeit gleichen sie durch die anderen herausragende Fertigkeiten aus.

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Es gibt zwei einfache Unterschiede: Kraken haben 8 Arme und leben in der Regel am Boden, Kalmare haben 10 Arme und leben frei schwimmend.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kalmare

Aber ich glaube ich sollte damit aufhören. :D

Der Hinweis aufs 'blaue Blut' war nur dazu gedacht die Spieler zu unterhalten, es spielt ja eigentlich keine Roole ob das was ihnen entgegenspritzt, fliesst, blubbert etc rot, grün, blau oder türkis ist nur vielleicht macht es das Spiel etwas, äh, farbiger...?

:)

Viel Spass mit deinen Kraken.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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  • 1 month later...

... coole Idee ...

 

... ein perfekter Elefanten-Ersatz.

 

... fehlen nur noch die Kletteroktopi aus der BBC-Doku. ;)

 

Der eine kann austeilen wie kaum ein zweiter ... die anderen können intelligent handeln sind sehr flink und geschickt (erinnert mich irgendwie an Asterix und Obelix).

 

Für den Wald- oder Sumpfoktopus würde ich aber eher kleine Gruppen annehmen (vielleicht auch nur Paare mit ihrem Nachwuchs), während die Kletteroktopi dann in gruppen agieren.

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