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Schwerttänzer

Kampf zu Pferd / Kampf vom Streitwagen - Mögliche Waffen?

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Warum können nicht benutzt werden...

 

Kurzschwert

der Bihänder

Buckler

Wurfmesser

 

Vom Streitwagen

der Langbogen

 

Moderation :

Ich (Fimolas) habe den Titel des Themenstranges aussagekräftiger gestaltet (alter Titel: "Kampf zu Pferd? vom Streitwagen?").

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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Hi!

 

Relativ klar ist, warum das Kurzschwert nicht erlaubt ist: Die Waffe hat eine zu geringe Reichweite. Der Stil der Waffe (Stechen) paßt auch nicht zum Reiterkampf.

 

Die Benutzung des Bihänders würde voraussetzen, dass das Pferd nur mit den Knieen gelenkt werden kann. Das mag möglich noch möglich sein, aber bei dem weitausholenden Fechtstil mit dem Bihänder wäre es fast unmöglich, das Gleichgewicht auf dem Pferderücken zu behalten.

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Bihänder vom Pferd: Unmöglich. Jeder, der mal einen echten Bihänder im Kampf gesehen hat, weiss, das man derart viel Platz braucht und so ausholende Bewegungen macht und ausserdem noch mit Schritten und Körperdrehungen den Schwung in den Schlag bringt, das es vom Pferd aus nicht machbar ist. Da würde man eher dem eigenen Pferd den Kopf abschlagen, als den Gegner treffen.

 

Langbogen vom Streitwagen: Wie soll das denn gehen? Das Ding ist Mannshoch !!! Da ist auf einem Streitwagen einfach kein Platz, schon gar nicht nach vorne.

 

Buckler vom Pferd: Mit einem Buckler sticht man auch zu. Dadurch müsste man beim Reiterkampf auf die gleiche Seite kommen, mit der man die Waffe führt. Wie soll man das über den Pferderücken bewerkstelligen?

Beim normalen Schild muss man ja nur ungefähr die Richtung treffen und ihn ausserdem nicht noch weit raus halten, sondern eher nah am Körper.

 

Euer

 

Bruder Buck

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (EK @ Mai. 16 2002,21:14)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Hi!

 

Relativ klar ist, warum das Kurzschwert nicht erlaubt ist: Die Waffe hat eine zu geringe Reichweite. Der Stil der Waffe (Stechen) paßt auch nicht zum Reiterkampf.

 

Die Benutzung des Bihänders würde voraussetzen, dass das Pferd nur mit den Knieen gelenkt werden kann. Das mag möglich noch möglich sein, aber bei dem weitausholenden Fechtstil mit dem Bihänder wäre es fast unmöglich, das Gleichgewicht auf dem Pferderücken zu behalten.<span id='postcolor'>

Die Perser und Griechen führten Kurzschwerter vom Pferd aus.

Das römische Kavalleschwert, das Spatha war hauptsächlisch zum Stoss gedacht.

Das mit dem Kurzschwert kann auch geschlagen werden, das griechische ist hauptsächlich als Hiebwaffe gedacht.

 

@Bruder Buck

 

Wenn Ich nicht falsch liege benutzten entweder Assyrer oder Ägypter den Langbogen vom Streitwagen.

Wieso sollte es zu Platzproblemen kommen?

Die Höhe ist auf dem Streitwagen kein Problem

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Schwerttänzer @ Mai. 16 2002,21:36)</td></tr><tr><td id="QUOTE"></span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (EK @ Mai. 16 2002,21:14)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Hi!

 

Relativ klar ist, warum das Kurzschwert nicht erlaubt ist: Die Waffe hat eine zu geringe Reichweite. Der Stil der Waffe (Stechen) paßt auch nicht zum Reiterkampf.

 

<span id='postcolor'>

Die Perser und Griechen führten Kurzschwerter vom Pferd aus.

Das römische Kavalleschwert, das Spatha war hauptsächlisch zum Stoss gedacht.

Das mit dem Kurzschwert kann auch geschlagen werden, das griechische ist hauptsächlich als Hiebwaffe gedacht.<span id='postcolor'>

Hi!

 

Sorry, wenn ich dich falsch verstanden haben sollte, aber mein kleiner Pauly nennt mir unter Spatha das zweischneidige Germanische Langschwert. Dies wurde dann im 2. Jh. nach Chr. bei den römischen Legionen eingeführt, da sich der gladius (ein kurzschwert!wink.gif als ungeeignet erwiesen hatte!

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Also die Römische Kavallarie verwendete definitiv zumindest zu beginn eine etwas verlängerte Version des Gladius (Kurzschwert). Von der Länge her (ich weiß jetzt nicht exakt) gilt die bei Midgard aber immer noch als Kurzschwert. Ich habe mich da extra wegen meines Valianischen Kriegers genauer umgesehen. Ich habe das so gelöst, das ich ihm einfach Langschwert statt Kurzschwert lernen ließ, und das verlängerte Gladius als Langschwert klassifizierte.

 

Der Rest der Waffen ist klar. Langbogen hatten IMHO weder Ägypter, noch Perser. Die Bögen die diese Völker benutzten, gelten IMHO auf Midgard als normaler Bogen.

 

mfg

HarryW

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Hornack Lingess @ Mai. 17 2002,09:56)</td></tr><tr><td id="QUOTE">"MIDGARD ist ein Fantasy-Rollenspiel mit einem sehr gut spielbaren Regelmechanismus und keine Realsimulation." -- Detritus<span id='postcolor'>

Das Argument finde ich gerade hier unpassend. Die Frage war ja, ob man eine gewisse Zusatzregel nicht weglassen könnte und damit höheren Realismus erreichen würde. Normalerweise gibt es einen Trade-Off zwischen Regelkomplexität und Realitätsnähe (Spielgleichgewicht und Spielspaß kommen noch hinzu).

In unserem Fall geht es aber darum, ob nicht Regelkomplexität gesenkt und gleichzeitig Realitätsnähe gesteigert werden könnte. Da Spielgleichgewicht und Spielspaß wohl auch nicht gefährdet wären, finde ich die Frage berechtigt und den Einwand verfehlt.

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@ Stephan: In diesem Thread wird eine Simulation an der (angeblichen) Realität gemessen. Daher paßt der Spruch. Und wenn ich das Eingangsposting richtig verstanden habe (was ob seiner Kürze schwer ist), wollte Schwerttänzer die Regeln nicht verbiegen, sondern nur eine Erklärung haben, weshalb sie so sind. Diese bietet mein voriges Posting ebenfalls.

Hornack

 

PS: Wenn man präzise auf die im ersten Posting gestellte Frage antworten wollte, könnte man einfach sagen:

Benutzt werden können

Kurzschwert

der Bihänder

Buckler

Wurfmesser

Merke: In der Kürze liegt nicht immer die Würze wink.gif

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Also, zumindest das spätrömische Kavallerieschwert, welches hier ja schon genannt wurde, war ca. 100 cm lang, was m.W. nach Midgard zu den Langschwertern qualifiziert.

Kurzschwerter haben sich nach Meinung der römischen Militärtheoretiker und auch nach der Praxis jedenfalls nicht für den Reiterkampf bewährt.

Die Standardwaffen der römischen Kavallerie waren (Wurf-)lanzen in den Längen zwischen ca 116 cm und ca 4 m.

 

Kurzschwerter können faktisch zwar vom Pferd aus eingesetzt werden, haben aber das Problem, dass dies extrem uneffektiv ist, da die Reichweite sehr eingeschränkt ist. (Es müßte ein sehr kleines Pferd sein, um mit einem Kurzschwert einen Fußkämpfer zu treffen.)

Der Bihänder ist schlicht zu umständlich in der Handhabung. Die Kampfweise mit dieser Waffe ist mit dem effektiven Einsatz eines Pferdes im Kampf diametral entgegengesetzt.

Bihänder werden geschwungen, die dabei entstehenden Fliehkräfte werfen auch jeden geübten Reiter aus dem Sattel. Der Schwung des Pferdes kann nicht ausgenutzt werden. Die Waffe muss zweihändig geführt werden, was einen schwingenden einhändigen Einsatz (wie bei Hämmern oder Streitkolben) erschwert.

Beim Buckler sehe ich keine anderen Gründe, als dass seine Nachteile (klein) gegenüber seinen Vorteilen (klein) überwiegen. Der Reiter hat einfach anderes zu tun, als seinen Schild ständig in eine optimale Position zu bewegen. Dann lieber gleich ohne Schild. Als Angriffswaffe fehlt ihm schlicht die Reichweite.

Wurfmesser: Wenn das Pferd steht, können sie doch eingesetzt werden... Ansonsten sehe ich persönlich nichts, was einem Einsatz von Wurfmessern auch bei sich bewegendem Pferd entgegenstände. dunno.gif

 

Langbogen vom Streitwagen:

Langbogen ist zu groß, der Schütze braucht mehr Standfläche als auf üblichen Streitwagen zur Verfügung seht. Der Bogen kann nicht über die Brüstung gehalten werden, da er auf dem Boden aufgesetzt werden muss.

Den Langbogen benutzten weder die Perser noch die Ägypter, er ist eine Waffe, die erst im Mittelalter aufkam, m.W. frühestens im Hochmittelalter belegt.

 

@ HarryW: Ich hatte das gleiche Problem mit meinem chryseischen Krieger. Wobei mir die verwedneten Wurflanzen, die deutlich über den midgardianischen Maßen eines Wurfspiesses liegen, mehr Kopfschmerzen bereitet haben.

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Hallo Allerseits,

ein Kurzschwert kann von der Länge der Wafe durchaus von einem pferd aus eingesetzt werden. Ein durchschnittlicher Reiter (1.80m) kann vom Rücken eines durchschnittlichen bis kleineren Pferdes (1,50-1,60) mit einer 60cm Waffe Hiebe auf Brust und Kopf von Gegner zu Fuss machen und das relativ schnell zu beiden Seiten (ohne sich gross zu bücken).

(Glaubt es mir einfach mal, ich bin Reiter, 1,83 gross, meine kaltlutstute hat die erforderlichen 1,50 und eine Reitgerte ist ca. 60cm lang *g*)

Die frage ist nur: soll er das tun? Ein Kurzschwert bei Midgard ist eine Stichwaffe, das heisst eine im schnellen Stoss nach vorne eingesetzte Klingenwaffe. DIESE Waffenführung ist auf einem Pferderrücken ziemlich sinnlos, da sich das anvisierte Ziel ja unten links oder rechts befindet. Die klassischen Reiterwaffen sind entweder Stangenwaffen deren Schaden massgeblich aus der Wucht des anstürmenden Pferdes resultiert oder aber Hiebwaffen (Schwerter, Säbel...) da das einfach das einzig sinnvolle vom Pferderücken aus ist. Zustechen würde hier nicht viel bringen da man sehr stark nach unten stechen müsste.

Schwerter mit Spitze die primär schlagend eingesetzt werden fallen bei Midgard unter Langschwerter, grosse Messer (Klingenwaffen die reine Hiebwafen sind) unter Säbel, zumindest meinem Verständniss nach.

ok, das wars auch schon von mir aus

ein jeder möge es halten wi er will

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Hallo Leute,

 

was ich nicht verstehe, ist, warum man keinen Bihänder zu Pferd einsetzen darf, aber so eine ungelenke und unausgewogene Waffe wie den Ogerhammer schon. Das ist IMHO eine ziemliche Inkonsistenz.

 

Bis denn,

Euer Serdo.

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Regeln zu "Kampf zu Pferd", Seite 151 unten rechts:

 

Ein Abenteurer, der "Kampf zu Pferd" gelernt hat, kann vom Sattel aus auch mit allen zweihändig geführten Schlagwaffen und SChwertern um sich schlagen. ....ff

 

Langbogen vom Streitwagen erürigt sich als Diskussion, da der regeltechnische Langbogen bei Midgard einem skandinaviscehn, später britischen Langbogen in Körpergröße des Schützen darstellt. Damit von einem fahrenden Streitwagen zu schießen halte ich für nicht durchführbar.

 

Beim Wurfmesser kann man geteilter Meinung sein. Da das Wurfmesser aber im gegesatz zu den andern Wurfwaffen wie Wurfaxt oder Wurfhammer keine Wucht-Wurfwaffe ist kann ich mir schon vorstellen, dass bei einem Pferd das sich bewegt das Werfen einen Wurfmessers kompliziert wird.

Es ganz zu verbieten halte ich auch für fragwürdig.

 

Der Einsatz eines Bucklers als Angriffswaffe scheidest effektiv aufgrund seiner Größe aus. Die Soitze eines Bucklers dürfte kürzer als die Klinge eines Dolches sein.

 

Gruß

Eike

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Zitat[/b] (Serdo @ Feb. 16 2003,23:00)]Hallo Leute,

 

was ich nicht verstehe, ist, warum man keinen Bihänder zu Pferd einsetzen darf, aber so eine ungelenke und unausgewogene Waffe wie den Ogerhammer schon. Das ist IMHO eine ziemliche Inkonsistenz.

 

Bis denn,

Euer Serdo.

Hier verweise ich ausdrücklich auf meine Ausführungen auf Seite 1 zum Bihänder. Es geht nicht!

 

Einen Ogerhammer führt man wohl eher wie - eben - einen Hammer, das geht schon eher, obwohl ich es mir, ehrlich gesagt, kaum vorstellen kann. Aber bei der Waffe bin ich bereit, weil wir ja Fantasy spielen, Zugeständnisse zu machen. Einen Ogerhammer vom Pferd kann ich mir noch irgendwie vorstellen, einen Bihänder definitiv nicht.

 

Euer

 

Bruder Buck

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Zitat[/b] (Bruder Buck @ Feb. 17 2003,11:12)]Einen Ogerhammer vom Pferd kann ich mir noch irgendwie vorstellen, einen Bihänder definitiv nicht.

Also ehrlich gesagt, geht mir das genau andersherum!

 

Barmont, der trotzdem nichts an den Regeln hierzu ändern wird.

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@Barmont: Wenn du jemals jemanden mit einem echten Bihänder kämpfen sehen hast, dann würdest du das wohl nicht sagen. Ich wiederhole mich: Es ist unmöglich vom Pferd aus!

 

Euer

 

Bruder Buck

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Zitat[/b] (Bruder Buck @ Feb. 17 2003,11:12)]
Zitat[/b] (Serdo @ Feb. 16 2003,23:00)]Hallo Leute,

 

was ich nicht verstehe, ist, warum man keinen Bihänder zu Pferd einsetzen darf, aber so eine ungelenke und unausgewogene Waffe wie den Ogerhammer schon. Das ist IMHO eine ziemliche Inkonsistenz.

 

Bis denn,

Euer Serdo.

Hier verweise ich ausdrücklich auf meine Ausführungen auf Seite 1 zum Bihänder. Es geht nicht!

 

Einen Ogerhammer führt man wohl eher wie - eben - einen Hammer, das geht schon eher, obwohl ich es mir, ehrlich gesagt, kaum vorstellen kann. Aber bei der Waffe bin ich bereit, weil wir ja Fantasy spielen, Zugeständnisse zu machen. Einen Ogerhammer vom Pferd kann ich mir noch irgendwie vorstellen, einen Bihänder definitiv nicht.

 

Euer

 

Bruder Buck

Regeltechnisch aber erlaubt. Siehe oben  tounge.gif

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Zitat[/b] (Eike @ Feb. 17 2003,11:49)]Regeltechnisch aber erlaubt. Siehe oben  tounge.gif

Dann ist die Eingangsfrage zwar sachlich richtig, aber regeltechnisch irrelevant. Und die Regeln sind sehr auf Fantasy ausgerichtet.

 

Euer

 

Bruder Buck

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Ich möchte noch hinzufügen, dass der Einsatz von Zweihandschwertern und Zweihandschlagwaffen nur unter besonderen und erschwerten Bedingungen möglich ist. Normalerweise kann ein Reitekämpfer diese Waffen nämlich nicht einsetzen, sondern es muss ihm am Anfang einer jeden Kampfrunde, in der er mit diesen Waffen kämpfen will, ein EW:Kampf zu Pferd gelingen und das Pferd darf sich nicht schneller als B24 bewegen.

 

Grüße

Prados

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Zitat[/b] (Bruder Buck @ Feb. 17 2003,11:12)][...]

 

Einen Ogerhammer führt man wohl eher wie - eben - einen Hammer, das geht schon eher, obwohl ich es mir, ehrlich gesagt, kaum vorstellen kann. Aber bei der Waffe bin ich bereit, weil wir ja Fantasy spielen, Zugeständnisse zu machen. Einen Ogerhammer vom Pferd kann ich mir noch irgendwie vorstellen, einen Bihänder definitiv nicht.

 

Euer

 

Bruder Buck

Ogerhammer zu Pferd...  Da fällt mir spontan Polo ein.  biggrin.gif

 

mfg

Detritus

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Der Langbogen wird ja abgestellt, kann man natürlich auf einem Streitwagen machen. Nur ob man dann noch sinnvoll treffen kann ist die andere Frage. Mit den kleineren Bögen kann sich ein Schütze auf das Ziel ausrichten, da er ja den Körper drehen kann.

 

@Detritus:

Afaik wird bei Polo einhändig gespielt. Zeig mir den Abenteurer, der sich nicht den Arm auskugelt, wenn er den Ogerhammer einhändig führt biggrin.gif.

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@Detritus:

Afaik wird bei Polo einhändig gespielt. Zeig mir den Abenteurer, der sich nicht den Arm auskugelt, wenn er den Ogerhammer einhändig führt biggrin.gif.

Wo ist das Problem? Der Ogerhammer bezieht seine Wirkung vor allem aus der Schlagwucht. Dafür braucht der Träger normalerweise beide Hände. Ein Großteil der Wucht nimmt ihm zu Pferd sein Reittier ab. Er muss die Waffe also nur noch ins Ziel befördern. (Natürlich muß der Träger immer noch eine gewisse Kraft haben, aber es ist deutlich weniger notwendig als ohne Pferdebeihilfe.)

 

Der Langbogen wird ja abgestellt, kann man natürlich auf einem Streitwagen machen. Nur ob man dann noch sinnvoll treffen kann ist die andere Frage. Mit den kleineren Bögen kann sich ein Schütze auf das Ziel ausrichten, da er ja den Körper drehen kann.

 

So ein Streitwagen fährt ja davon abgesehen auch nicht wirklich gleichmäßig und störungsfrei durch die Gegend, sondern nimmt jeden Huckel mit. Zielen mit einem aufgesetzten Langbogen kann man da m.E. vollkommen vernachlässigen. Natürlich kann man das trotzdem versuchen. (Man kann auch einen Ogerhammer unter Wasser anzuwenden versuchen...) Der Effekt wird nur zu vernachlässigen sein.

Edited by Kazzirah

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Die Behauptung, ein Langbogen werde zum Schießen auf dem Boden abgestellt ist - mit verlaub - völliger Schwachsinn!! (will niemanden mit dieser Aussage verletzen! ) Durch das Ziehen an einem Bogen werden die Wurfarme nach hinten gezogender Abstand zur  gegriffenen Mitte verringert sich also. Bei aufgesetztem Bogen würde also die Hand und damit die Pfeilauflage nach unter wandern. Löst der Schütze nun den Schuss, so vergrößert sich der Abstand schlagartig wieder. Die Hand würde also bei abgesetztem Bogen nach oben beschleunigt und der Schuß ginge - egal ab auf einem fahrenden Wagen oder bei stillstand - völlig unkontrolliert ab.

Ein Langbogen wird, genau wie jeder andere Bogen, "freischwebend" geschossen! Da er aber sehr lang ist, geht dies nur im stehen. Nun kenne ich mich mit Streitwagen nicht sehr gut aus, könnte mir aber vorstellen, dass man sich z.B, mit einem Bein irgendwie "festklemmen" muss, um nicht herunter geschleudert zu werden. In dem Fall dürfte es dann unmöglich sein, einen Langbogen frei zu bewegen, da ich mir vorstelle, dass ein normaler Bogen über die Umrandung des Wagens gehalten werden muss. Das ginge bei einem Langbogen, auf grund der Wurfarmlänge, nicht. Die Umrandung des Wagens wäre der Sehne im Weg.

 

Barmont, Langbogenschütze.

 

 

 

 

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Möchte mich mal einschalten und erklären warum

1: langbögen nicht aufgesetzt werden

2. es unmöglich ist einen solchen von einem streitwagen aus abzufeuern

und 3:warum man es mit kleineren bögen machen kann

 

erst mal die vorgeschichte jetzt fangt mal an zu staunen denn ich war mal deutscher meister im abfolgeschiesen mit dem normalen bogen und und war badischer meister im 140m. zielschiesen.( ich will nicht angeben aber ich will meiner aussage nachdruck verleihen)

 

also das leuft doch so ab das man z.B. beim abfolgeschiesen mehrere ziele hat die sich mit 35km/h bewegen (im gesamten7)

und man die so schnell wie moglich treffen muss und dabei auch noch auf die 10 ziehlen soll das muss natürlich recht flott gehen mit dem ziehen der pfeile dem ziehlen und dem schuss das geht nur mit einem normalen bogen da

 

1. man mit langbögen auch wenn man sich beeilt ca. 6sec benötigt um zu ziehen und anzulegen und wer es in 4sec schafft ein bewegliches ziel das seinen ganzen körper bewegt zu treffen der sollte das proffessionell machen den dan würde er bestimmt weltmeisster und da müsste er nichtmal vom streitwagen aus schiesen was auch nicht mit dem langbogen geht weil

 

2.man etwa nen kegel vo ca. 1m radius benötigt um zu ziehlen nun weis ich nicht wie gross so ein streitwagen ist aber bei ben hur waren die nich sehr groß

 

3. wer schonmal fersucht hat einen langbogen abzufeuern der weis das da schon ein schlechter standt ( also ne unausgeglichene standtposition) so dermasen störend ist das man sagen kann das man doch froh sein soll das das veboten ist denn aus nem holpernden streitwagen raus hätte jeder noch so geübte scharfschütze nen erfolgswert von maximal 1 ja mit nem langbogen

 

4. man kann mit den kleineren bögen locker auch von nem streitwagen feuern weil man da nicht mal annähernd so viel gewicht auszugleichen hat wie bei langbögen und somit lässt sich da auch etwa 5 fach einfacher ziehlen auch wenn man durch irgendwas wie die fahrt auf einem streitwagen abgelenkt ist

 

wenn ich so einen stuss höhre von wegen bogen aufsetzen da kann ich nur barmont beipflichten was ein scheiß (sorry sollte nicht so hahrt rüberkommen )  biggrin.gif

 

 

""ich finde es sehr logisch das im rollenspiel das nicht so hahrt gehandhabt wird wie es wirklich ist weil man sonst die 10sec. kampfrunde auch ändern müsste""

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Ich nehme diesen Strang mal wieder auf, denn ein paar Sachen sind hier schon mal angesprochen worden, die vielleicht in die neue Diskussion passen...

 

Ich bin gerade dabei, Flowcharts zu entwerfen für Reiten/Kampf zu Pferd/Sturmangriff zu Pferd bzw. Niederreiten.

 

Jetzt meine Frage:

 

Wenn ein Reiter "Reiten" beherrscht, jedoch nicht "Kampf zu Pferd" - dann darf er folgende Waffen (unter Berücksichtigung eines Malus von 4) vom Pferd aus benutzen (sofern ihm der EW:Reiten gelingt), korrekt (?):

- Fuchtel

- Rapier

- Einhandschwerter

- Einhandschlagwaffen

- einhändig geführtes Schlachtbeil

- Anderhalbhänder (ein- und zweihändig)

- leichter Speer

- Stoßspeer

- Morgenstern

- NunChaku

- Zauberstäbe?

- Peitsche

- Lasso

- Bola

- Wurfspieß

- Wurfspeer

- Stielwurfwaffen

- Wurfpfeil?

- Wurfscheibe?

- Bogen

- Kurzbogen

- Kompositbogen

 

- kleiner Schild

- großer Schild

- Buckler (zur Verteidigung?)

 

Hab ich das richtig aufgeführt? Oder was gravierendes falsch verstanden bzw. übersehen? (Hinweis: DFR S.259 oder S.151)

 

Ein paar Sachen verstehe ich aber so schon nicht:

- warum darf ich mit einem Kurzschwert nicht angreifen, aber mit einem Rapier oder einer Fuchtel schon? Liegt der Unterschied einzig und alleine in der Länge der Waffe?

- warum ist ein Wurfstern ausgenommen, eine Wurfscheibe jedoch nicht?

- äh, und Wurfpfeile???

 

Freue mich über Feedback (und ja, ich bin ein Korinthen.....)

 

Gruß, Eriol

 

(der jetzt sogar ein Schlachtroß hat...)

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    • By Professore
      Folgendes habe ich für die neuen Jolly-Roger-Regeln auf Midgard-Basis ausgearbeitet - was zeigt, dass ich für einen EW bzw. WW und auch leichten Schaden bin...
       
       
      Kampf zu Pferd
      leichte Waffenfertigkeit
      Gs01, Reiten
      Erfolgswert+12
       
      Möchte ein Halunke auch zu Pferderücken kämpfen können, muss er Kampf zu Pferd beherrschen. Ansonsten erhält er WM-4 auf seinen EW:Angriff und WW:Abwehr.
      In besonders schwierigen Situationen, beispielsweise in unübersichtlichem Gelände, gewaltigem Schlachtenlärm oder mit einem erschöpften Reittier erhält er den Vorteil, ohne Abzüge kämpfen zu können nur, wenn ihm vor dem Angriffsversuch ein EW:Kampf zu Pferd gelingt.
      Ein Erfolgswurf muss ebenfalls gelingen, wenn ein reitender Halunke vom Pferderücken mit WM-4 eine Donnerbüchse oder Muskete abschießen möchte. Misslingt der Wurf, geht der Schuss automatisch fehl. Bei einem kritischen Fehler scheut das Pferd und wirft den Reiter mit seinem schweren, lärmenden Gerät ab.
       
      Will ein Halunke einen Menschen bewusst niederreiten, muss ihm als Angriffswurf ebenfalls ein EW:Kampf zu Pferd gelingen, dem das Opfer mit einem gelungenen WW:Ausweichen entgehen kann. Misslingt der Angriffswurf, weigert sich das Pferd und wirft seinen skrupellosen Reiten bei einem kritischen Fehler sogar ab. Erzielt der Reiter einen leichten Erfolg, verliert der Angegriffene 2W6 AP, kann sich aber in Sicherheit bringen. Bei einem großen Vorteil bekommt das eigene Pferd 1W6-3 schweren Schaden. Verliert das Tier LP, muss dem Reiter sofort ein unmodifizierter EW:Reiten gelingen, um dabei nicht zu stürzen. Der Überrittene erhält 2W6 schweren Schaden und geht zu Boden. Bei einem kritischen Erfolg bleibt das Pferd unverletzt.
       
      Besondere Modifikationen für den Erfolgswurf beim Kampf zu Pferd:
      verletztes Reittier (mehr als die Hälfte der LP) -4
      der Angegriffene ist allein auf weiter Fläche -4
      der Angegriffene befindet sich in einer dichten Menschenmenge oder einer engen Gasse +4
    • By Tede
      @ Prados
      Diese Diskrepanz zwischen schwerem und leichten Schaden findet man bei Midgard ziemlich häufig. Der Einfachheit halber, nicht der Logik wegen, werden hier die Schadenspunkte auch für den leichten Schaden übernommen. Deshalb fände ich auch hier einen leichten Schaden von 2W6 ok.
       
      Wollte man die Regeln tatsächlich realistisch machen, müsste man sie meines Erachtens ein bisschen mehr umbauen.
      Das Schlachtross, dass jemanden niederreiten soll, tut es ohne Rücksicht auf Verluste.
      1. Deshalb können sich auch geübte Kämpfer i.A. nur durch einen beherzten Seitensprung in Rettung bringen. Also kein Angriff bei gelungenem Ausweichmanöver. Ich sehe keinen Grund, warum man hier nicht ganz normal einen WW:Abwehr ohne Verteidigungswaffen machen sollte.
      2. Man hat aber auch die Möglichkeit, todesmutig stehen zu bleiben und dem Schlachtross richtig eins auf die Nase zu hauen. Das Schlachtross hat keinen Abwehrwurf! Der Nachteil: Überlebt das Schlachtross den Angriff, was bei den einem gerüsteten Schlachtross und den geläufigen Waffen wahrscheinlich ist, ist der Kämpfer wehrlos und wird bei gelungenem EW:Angriff niedergetrampelt (dumm gelaufen). Misslingt allerdings der EW:Angriff, steht dem Kämpfer noch ein zusätzlicher spontaner Angriff zu.
      3. Hat der Kämpfer einen lange Spießwaffe, kann der Kämpfer diese im Boden abstützen und macht den gleichen Schaden wie in einem Sturmangriff. Ist der Angriffswurf von Kämpfer erfolgreich, hat das Schlachtross einen Abwehrwurf, muss aber das Niederreiten abrechen. Der Reiter kann aber auch hoffen, dass der Kämpfer nicht trifft und einfach weiter reiten. In dem Fall ist er gegen den Spießangriff wehrlos, kann aber, wenn dieser nicht erfolgreich ist, den Kämpfer weiterhin versuchen niederzureichten. Der Kämpfer hat aber einen Abwehrwurf.
      Will der spießbewehrte Kämpfer den Reiter und nicht das Schlachtross angreifen, kann er den Spieß nicht aufstützen und macht somit nur normalen Schaden. Trifft er den Reiter nicht, muss er einen zweiten EW:Angriff ausführen, um festzustellen, ob er das Pferd trifft. Der Wert des EW beträgt +4.
       
      Als Angriffswert für Niederreiten schlage ich Kampf zu Pferd -4 vor. Ohne Abzüge ist der Wert defintiv zu hoch.
       
      Grüße,
      Tede, der natürlich weiß, dass auch dieser Vorschlag seine Fehler hat ...
       
      Edit sagt, dass in diesem Beitrag die kursiven Abschnitte nachträglich eingefügt wurden und ihren Ursprung in den nächsten beiden Beiträgen von Ragnar Dywar Thyrasson und Hendrik Nübel finden.
       
      Moderation :
      dieser Hausregelvorschlag wurde aus dem Strang zum Niederreiten ausgeliedert.  
      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
    • By Merl
      Hallo,
       
      spricht eigentlich etwas dagegen, den Beidhändigen Kampf auch vom Pferderücken aus einzusetzen? Als Vorraussetzung würde ich Kampf zu Pferd sehen und einen erfolgreichen EW K.z.P. pro Kampfrunde. Analog zu S. 151 die optionale Regel, mit den Zweihandwaffen. Das Reittier wird in diesem Fall mit den Schenkeln gelenkt.
       
      Grüsse Merl
    • By Slasar
      Hallo,
       
      könnt ihr mir sagen, welche Vorteile insgesamt ein solches kampferprobtes Pferd hat?
       
      Können Reit- und Packpferde kampferprobt sein? Wie wird ein Pferd überhaupt kampferprobt, durch Praxis oder durch Abrichten?
    • By Solwac
      Ein sehr interessanter Artikel über die Materialien und Energien beim Turnierkampf der Ritter.
       
      Für Alba ist der betrachtete Zeitraum nicht wirklich passend, aber in den Küstenstaaten gibt es ja auch Turniere...
       
      Besonders interessant für alle Figuren mit Kampf zu Pferd:
       
       
      Solwac
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