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Hoffentlich kommen die Inhalte bald und wichtiger noch: Für die Zeit bis dahin ein Platzhalter.

...

Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen.

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Ich kann in Slades Profil leider keinerlei Anmerkungen zu Runenklingen finden.

 

Rainer

Ich gehe davon aus, dass Schwerttänzer sich auf diesen Beitrag bezieht:

http://www.midgard-forum.de/forum/showthread.php?p=1096004#post1096004

 

Davon gehe ich auch aus.

 

Ich finde es halt nur schlecht, wenn ich aufgrund falscher Angaben nach essentiellen Informationen suchen muss, statt sie direkt zu finden, weißt du?

 

Rainer

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...

Ich finde es halt nur schlecht, wenn ich aufgrund falscher Angaben nach essentiellen Informationen suchen muss, statt sie direkt zu finden, weißt du?

 

Rainer

 

Äh, bezieht sich das nun auf den fehlerhaften Link, den Schwerttänzer vermutlich wegen eines einfachen Bedienfehlers produziert hat, oder auf den in Runenklingen enthaltenen Verweis auf einen (noch) nicht vorhandenen Download-Bereich?

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... der jedoch nur Zusatzmaterial, aber keine essentielle und zwingend zum Spielen nötig Materialien enthalten wird, dafür bald online verfügbar sein wird. Es geht leider nicht schneller.

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... der jedoch nur Zusatzmaterial, aber keine essentielle und zwingend zum Spielen nötig Materilaien enthalten wird, dafür bald online verfügbar sein wird. Es geht leider nicht schneller.

Ich gebe zu, dass ich noch nie eine Webseite betrieben habe. Naiv wie ich bin, gehe ich aber davon aus, dass das Anbringen eines gut sichtbaren Hinweises auf der Midgard-Homepage: "Download-Area zu Runenklingen noch in Arbeit. Bitte besuchen Sie uns bald wieder." mit einem Aufwand im Stundenbereich zu erreichen ist.

 

In der jetzigen Situation geht man wie empfohlen auf die Midgard-Homepage und klickt sich durch die verschiedenen Unterseiten und Unterunterseiten um irgendwann festzustellen, dass die entsprechenden Seiten nicht zu finden sind.

Als potenzieller Neukunde (und solche sollen doch wohl gewonnen werden) schließe ich daraus, dass entweder a) Man die versprochenen Seiten zwar zur Verfügung gestellt hat, aber nicht in der Lage war sie so zu verlinken, dass ich sie auch finde -> Diese Leute sind nicht in der Lage, Information nutzerfeundlich aufzubereiten. Gerade das wäre hier aber eine wichtige Kernkompetenz -> Der Lieferant meines Vertrauens werden sie nicht

oder b) Man hat das Versprechen nicht eingehalten und scheut sich sogar das ein zu gestehen -> Ergebnis siehe a)

 

Oder mal anders argumentiert: Nehmen wir an, das Einstellen des angegebenen Textes kostet 2 Stunden (ich halte das für viel). Unterstellen wir ein potenzieller Kunde sucht im Durchschnitt 10 Minuten auf der Homepage, bis er sie (vermutlich frustriert) ohne Erfolg verlässt. Dann haben wir vom Gesamtaufwand bereits einen Break-Even bei 12 Kunden, die die versprochenen Informationen suchen. Ich nehme an, dass ihr euch mehr wünscht. Natürlich sieht das Ergebnis anders aus, wenn ihr eure eigene Zeit höher bewertet, als die eurer potenziellen Kunden.

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Stephan: Es geht leider nicht schneller!

 

Im Übrigen: Ich rede hier von Tagen; nicht von Wochen oder gar Monaten.

 

Ciao,

Dirk

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Ich gebe zu, dass ich noch nie eine Webseite betrieben habe. Naiv wie ich bin, gehe ich aber davon aus, dass das Anbringen eines gut sichtbaren Hinweises auf der Midgard-Homepage: "Download-Area zu Runenklingen noch in Arbeit. Bitte besuchen Sie uns bald wieder." mit einem Aufwand im Stundenbereich zu erreichen ist.
Als Betreiber einer Website kann ich dir sagen, dass Du mit deiner Annahme richtig liegst. Selbst wenn man nur in der Freizeit, also abends, dazu kommt, ist so ein Hinweis nach spätestens 24h online.

 

Stephan: Es geht leider nicht schneller!
Das kann nicht wahr sein.

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Stephan: Es geht leider nicht schneller!
Das kann nicht wahr sein.
Reden wir hier von verschiedenen Dingen?

 

Der Platzhalter (Triton, ich, andere) sollte eigentlich schon längst drinstehen können, die Aufbereitung des geplanten Inhalts (DiRi) kann tatsächlich etwas länger dauern.

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Der Platzhalter (Triton, ich, andere) sollte eigentlich schon längst drinstehen können, die Aufbereitung des geplanten Inhalts (DiRi) kann tatsächlich etwas länger dauern.
Von dem Platzhalter (und nichts anderem) hat Stephan in seinem letzten Posting gesprochen.

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Ich finde es schön, das das Einzige was euch an Runenklingen nicht gefällt der zur Zeit fehlende Downloadbereich ist.

 

Also ist das Werk ansonsten sehr gut gelungen! Das ist doch mal was!

 

Woolf

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Ich finde es schön, das das Einzige was euch an Runenklingen nicht gefällt der zur Zeit fehlende Downloadbereich ist.

 

Also ist das Werk ansonsten sehr gut gelungen! Das ist doch mal was!

 

Woolf

 

Ob Runenklingen gelungen ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Wie an anderer Stelle bemerkt, habe ich es gekauft, um eventuell eine meiner Nichten damit für Midgard zu begeistern (keine Ahnung wie toll mein Bruder und meine Schwägerin diese Aktion finden). Habe es selbst nur überflogen, lese aber in diesem Strang mit, um ein besseres Gefühl dafür zu kriegen. Habe zum Beispiel schon den wertvollen Hinweis mit den fehlenden Werten für die Wölfe bekommen.

 

Was mich nun stört, ist nicht so sehr der fehlende Downloadbereich, sondern das fehlende Bewusstsein, dass man dem Kunden wenigstens erklären soll, dass der versprochene Service noch nicht zur Verfügung steht.

Ich selbst bin aus historischen Gründen an Midgard gebunden und bleibe daher dem System treu, auch wenn im Bereich Kundenpflege gewisse systematische Mängel offenbar werden.

 

Bei potenziellen Neukunden ist das aber nicht zu erwarten. Ich fände es aber extrem schade, wenn dieses doch wohl mit viel Energie betriebene Projekt, das ja nach dem bisherigen Feedback auch einige wirklich innovative Konzepte enthält, an solchen Fehlern, die ich als Zeichen von mangelnder Professionalität ansehe, scheitern würde.

Dies aus zwei Gründen: Zum Einen wegen genereller Sympathie gegenüber Midgard, zum anderen, weil ich meiner Nichte ungern ein Geschenk machen möchte, bei dem dann solche elementaren Mängel auftauchen.

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Was mich nun stört, ist nicht so sehr der fehlende Downloadbereich, sondern das fehlende Bewusstsein, dass man dem Kunden wenigstens erklären soll, dass der versprochene Service noch nicht zur Verfügung steht.
Runenklingen gibt es seit etwas über 10 Tagen. Ich bin mir noch gar nicht sicher, wieviel Exemplare überhaupt schon im Handel verfügbar sind. Und wieviel Kunden überhaupt schon das ganze Buch durchgelesen haben und wieviel davon auf die Webseite gegangen sind...

 

Ich glaube hier wird, wie leider so oft, aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

 

Woolf

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Was mich nun stört, ist nicht so sehr der fehlende Downloadbereich, sondern das fehlende Bewusstsein, dass man dem Kunden wenigstens erklären soll, dass der versprochene Service noch nicht zur Verfügung steht.
Runenklingen gibt es seit etwas über 10 Tagen. Ich bin mir noch gar nicht sicher, wieviel Exemplare überhaupt schon im Handel verfügbar sind. Und wieviel Kunden überhaupt schon das ganze Buch durchgelesen haben und wieviel davon auf die Webseite gegangen sind...

 

Ich glaube hier wird, wie leider so oft, aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

 

Woolf

 

Auch, aber auch von "den Üblichen" verharmlost.

 

Denn der Platzhalter hätte auch schon vorher online gehen können, dann hätte er auch als Appetizer wirken können.

 

Gruß

Bernd

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Ich glaube hier wird, wie leider so oft, aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

 

Find ich nicht.

 

Das Produkt ist im Handel erhältlich und der versprochene Support ist nicht zugänglich. Wer so mit seinen Kunden umgeht, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Kundenzufriedenheit im Keller ist.

 

Beispiel: Ich war heute (vor 3 Stunden) in Hermkes Romanboutique in Würzburg, um dort nach dem neuen DDD zu schauen. Hab mich tierisch geärgert, dass ich da extra hingefahren bin, um deutlich nach der Spielemesse mir das Fanzine zu holen. Aber es ist immer noch nicht ausgeliefert. Finde ich jetzt sehr schwach und bestärkt mich in meiner schlechten Meinung über die Professionalität der Macher. Aber ich schweife ab...

 

Nun, ein Kunde war in dem Laden und fragte *lautstark* nach. Er suchte sich nämlich im Internet die Finger wund nach dem versprochenen Support zu Runenklingen. Das haben andere Käufer und Midgard-Fans logischerweise mitbekommen. Und so legte ich den Band wieder zurück ins Regal. Ich denke, ich werde ihn mir vielleicht in ein oder zwei Jahren holen: wenn er runtergesetzt ist, der Support steht und die Erratas veröffentlicht sind. Mein Spontankauf wurde durch diese "Mücke" mir verleidet.

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Was mich nun stört, ist nicht so sehr der fehlende Downloadbereich, sondern das fehlende Bewusstsein, dass man dem Kunden wenigstens erklären soll, dass der versprochene Service noch nicht zur Verfügung steht.
Runenklingen gibt es seit etwas über 10 Tagen. Ich bin mir noch gar nicht sicher, wieviel Exemplare überhaupt schon im Handel verfügbar sind. Und wieviel Kunden überhaupt schon das ganze Buch durchgelesen haben und wieviel davon auf die Webseite gegangen sind...

 

Ich glaube hier wird, wie leider so oft, aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

 

Woolf

 

Auch, aber auch von "den Üblichen" verharmlost.

 

Denn der Platzhalter hätte auch schon vorher online gehen können, dann hätte er auch als Appetizer wirken können.

Eigentlich hätte der Platzhalter vorher online gehen müssen! Allein schon aus Respekt vor dem zahlenden Kunden.

 

Und mir fällt ausser Nachlässigkeit kein plausibler Grund ein, warum es nicht geschehen ist...

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Runenklingen gibt es seit etwas über 10 Tagen. Ich bin mir noch gar nicht sicher, wieviel Exemplare überhaupt schon im Handel verfügbar sind. Und wieviel Kunden überhaupt schon das ganze Buch durchgelesen haben und wieviel davon auf die Webseite gegangen sind...

 

Ich glaube hier wird, wie leider so oft, aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

 

Woolf

 

Da verschätzt Ihr Euch mit der Zielgruppe zwischen 12 und 16:

Wenn ich bei meinem Bruder beobachte, wie schnell da die Links oder CD-Roms von Zeitschriften oder Bücher genutzt werden(*), dann ist seit der Spiel schon viel Zeit vergangen.

 

Ansonsten finde ich das Buch soweit ganz schön und es wäre klasse, wenn mit den letzten Bänden ein Überblick über die Spielwelt erscheinen könnte, aber das ist wohl ein anderes Thema.

 

 

Vielleicht ist es aber dienlich, danach Alba wieder veröffentlicht zu haben, da die Abenteuer doch in der Region spielen (sollen) und neben den Regelwerken ein Hintergrundband sehr nett für Einsteiger ist.

 

 

(*): meist beim ersten Erspähen

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Hi,

 

in meinem alten Verlag (IT-Bereich) wurde geschätzt, dass man etwa 10% bis 20% aller potenziellen Kunden verliert, wenn man derartige Zusatzleistungen nicht rechtzeitig zur Verfügung stellen kann.

 

Inwieweit das übertragbar wäre, ist natürlich nur sehr schwer zu schätzen, denn einerseits ist die IT-Branche besonders dem Internet zugeneigt, andererseits ist das aber auch ein paar Jahre her und die allgemeine Internetakzeptanz seitdem eher gestiegen.

 

Ich selbst werde dadurch zum Glück nicht abgeschreckt, da ich meine Abenteuervorbereitung sowieso immer sehr lagfristig plane. (Und ich die Regeln wohl sowieso nicht 1 zu 1 übernehme, sondern eher auf das Abenteuer und sonstige gute Anregungen für meine "Nichten- und Neffen-Runde" hoffe.) :D

 

Tschuess,

Kurna

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Hallo.

Also ich habe den Runenklingenband "Klingensucher" zum Geburtstag bekommen und schon etwas darin geblättert.

Mir gefällt die Aufmachung sehr gut und ich fand sie sehr ansprechend.

 

Danke an JEF, DiRi und die anderen, die hier so tolle Arbeit geleistet haben.

 

Liebe Grüße, amberle

 

Vielen Dank, dass es dir gefällt!

 

Ciao,

Dirk

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Juhu, heute bin ich das Paket von meiner Lieferadresse im grenznahen Weil abholen gegangen und habe es freudig geöffnet, um das erste Mal einen Blick in den Klingensucher-Band zu werfen. Als ich mit dem Fahrrad zurück nach Hause fuhr, kam mir spontan die Idee, im Spieleladen noch Würfel zu holen. Die netten jungen Verkäuferinnen und ich haben dann mit gemäss entsprechenden Abschnitt im Buch passende Würfel gekauft :colgate: Dabei habe ich festgestellt, dass der Laden auch die Grundregelwerke im Sortiment führt. Gut zu wissen.

 

Bin nun also stolzer Besitzer meines ersten Rollenspiel-Buches und -Würfeln. Und dies mit meinen 24 Jahren.. Viele von euch haben wohl schon im zarten Kindesalter damit angefangen, aber besser spät als nie!!

 

Zuhause habe ich dann erstmal die Einleitung und den Spieler-Leitfaden gelesen, sowie die vorgefertigten Charaktere angeschaut. Alles ist sehr simpel gehalten, es wird echt nur ein Minimum an Regeln erklärt. Diese sind mir auf Anhieb sehr eingängig und erscheinen logisch - ich hoffe, dass MIDGARD-System (zumindest diese light-Variante) gefällt mir dann auch am Spieltisch so sehr wie in Theorie. Die Charakterbögen finde ich etwas herzlos gestaltet, da hätte etwas mehr Sorgfalt nicht geschadet. Aber auf jeden Fall sind auch diese Bögen sehr minimal gehalten und man wird überhaupt nicht erschlagen von buchhalterisch anmutenden Zahlenreihen.

 

Den Comic, Spielleiterteil und die Nachschlageseiten lese ich noch nicht. Ich werde zuerst mal meine Freunde zusammenrufen, um dann zu entscheiden, wer überhaupt Spielleiter sein möchte. Zur Verfügung stellen würde ich mich sicherlich, weiss aber nicht, inwiefern die anderen ein Talent in mir sehen :lol:

 

Auf alle Fälle bin ich glücklich wie ein kleines Kind und kann mich fast nicht gegen den Drang wehren, es von A bis Z durchzulesen :blush:

 

Werde natürlich weiterhin berichten wie es mir und uns so ergeht.

 

EDIT: Noch ne Anmerkung: Mir ist es ziemlich egal, dass noch nichts auf der Midgard-Website betreffend Runenklingen steht. Ist ja schliesslich alles schon im Buch drin und zuerst einmal müssen wir beginnen zu spielen und alles weitere kommt dann noch... Ausserdem habe ich ja kein Auto gekauft, sondern ein Spiel. Take it easy, folks :)

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Das Produkt ist im Handel erhältlich und der versprochene Support ist nicht zugänglich.
Dir ist bewußt, das es sich bei dem "versprochenem Support" im ersten Schritt um (Spieler)bögen handelt? Und selbst diese finden sich in einer minmalen Version in dem Runenklingen-Band.

 

Nun, ein Kunde war in dem Laden und fragte *lautstark* nach. Er suchte sich nämlich im Internet die Finger wund nach dem versprochenen Support zu Runenklingen.
Danke für diese Information. Könntest Du bitte noch erklären, wonach er genau gesucht hat, bzw. was ihm am meisten gestört hat. Konstruktive Kritik ist immer Willkommen und vor allem sehr hilfreich.

 

Da verschätzt Ihr Euch mit der Zielgruppe zwischen 12 und 16:

Wenn ich bei meinem Bruder beobachte, wie schnell da die Links oder CD-Roms von Zeitschriften oder Bücher genutzt werden(*), dann ist seit der Spiel schon viel Zeit vergangen.

Der Online-Support ist zum Spielen im ersten Schritt nicht nötig. Und die Jungs werden sicherlich nicht nur einmal auf die Seite schauen, sondern wenn sie das Buch gespielt haben, danach auch nochmal raufschauen...

 

Woolf

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Es ist schon erstaunlich, wie vehement man sich gegen einen kleine Hinweis zur Kundeninfo wehren kann... :rolleyes:

 

Und versprochen sind ALLE Handouts des Buches zum Download. Also alle Karten, Grundrisse etc.

 

Du, Woolf, bist nicht zufällig für das Reinstellen verantwortlich oder?

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Einskaldir, nein, ich bin nicht für das Reinstellen verantwortlich. Ich habe nur angefangen mich an der Diskussion zu beteiligen, weil ich mich gewundert habe, wie vehement und vor allem wiederholt man sich über den Mangel einer Kundeninformation aufregen kann. Ist ja nicht so, daß es nicht schon vor 30 Postings geschrieben wurde.

 

Mir ist einfach nur der Eindruck entstanden, daß hier grundsätzlich gemeckert werden muß. Es geht mir hierbei nicht darum, das es unbegründet ist, aber ich habe das Gefühl, egal was Midgard Press macht, es wird immer gemeckert.

 

Woolf

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Nun in dem Fall zu recht.

 

Wie dem auch sei, denke ich auch, dass der Hinweis wirklich angekommen ist und es nichts bringt, wenn noch jemand den fehlenden Hinweis auf der Homepage anprangert.

 

Also gehen wir ALLE mal davon aus, dass die Nachricht angekommen ist und schreiben nicht noch mehr Seiten dazu. DIe Anzahl der Postings zum Hinweis sind ja schon größer als die Kritik zum Bandinhalt selbst.

 

Also haken wir das ab und widmen uns wieder dem Inhalt. Bitte!

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Das Produkt ist im Handel erhältlich und der versprochene Support ist nicht zugänglich.
Dir ist bewußt, das es sich bei dem "versprochenem Support" im ersten Schritt um (Spieler)bögen handelt? Und selbst diese finden sich in einer minmalen Version in dem Runenklingen-Band.

 

Nun, ein Kunde war in dem Laden und fragte *lautstark* nach. Er suchte sich nämlich im Internet die Finger wund nach dem versprochenen Support zu Runenklingen.
Danke für diese Information. Könntest Du bitte noch erklären, wonach er genau gesucht hat, bzw. was ihm am meisten gestört hat. Konstruktive Kritik ist immer Willkommen und vor allem sehr hilfreich.

 

Da verschätzt Ihr Euch mit der Zielgruppe zwischen 12 und 16:

Wenn ich bei meinem Bruder beobachte, wie schnell da die Links oder CD-Roms von Zeitschriften oder Bücher genutzt werden(*), dann ist seit der Spiel schon viel Zeit vergangen.

Der Online-Support ist zum Spielen im ersten Schritt nicht nötig. Und die Jungs werden sicherlich nicht nur einmal auf die Seite schauen, sondern wenn sie das Buch gespielt haben, danach auch nochmal raufschauen...

 

Woolf

Tja, leider wird an mindestens zwei Stellen von Handouts für das Spiel gesprochen - und die hätte ich als Spieler schon gerne vor dem ersten Spiel. Klar geht es auch ohne, aber leider wird dem Kunden der Mund wässrig gemacht und dann ist er natürlich frustriert.

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Nun in dem Fall zu recht.

 

Wie dem auch sei, denke ich auch, dass der Hinweis wirklich angekommen ist und es nichts bringt, wenn noch jemand den fehlenden Hinweis auf der Homepage anprangert.

 

Also gehen wir ALLE mal davon aus, dass die Nachricht angekommen ist und schreiben nicht noch mehr Seiten dazu. DIe Anzahl der Postings zum Hinweis sind ja schon größer als die Kritik zum Bandinhalt selbst.

 

Also haken wir das ab und widmen uns wieder dem Inhalt. Bitte!

 

Ok,Ok, ich bin jetzt auch ruhig - ich hatte vor der Antwort nicht zu Ende gelesen....

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    • By Yon Attan
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      Hi

      Stellvertretend für Zendurak stelle ich hier seinen Abenteuerbeitrag zum Wettbewerb des Freiburger Midgard-Treffens im Forum ein. Zendurak ist derzeit nicht im Lande und konnte das Abenteuer bis jetzt nicht überarbeiten, hat dies aber noch vor. Es kann also gut sein, dass später noch eine überarbeitete Version online gestellt wird.

      Das Abenteuer knüpft lose an die Runenklingen-Saga an und hat im Wettbewerb den 4. Platz belegt.

      An dieser Stelle von mir ein Lob an Zendurak, soweit ich weiß, handelt es sich um sein erstes ausgearbeitetes Abenteuer und das bei seinem jugendlichen Alter.

      Wenn ihr Feedback habt, schreibt es gerne in einen Kommentar, ich denke, Zendurak freut sich darüber.

      Mfg Yon
      Verschlungene Pfade - Zendurak.pdf
    • By Vulkangestein
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      LG
      Vulkangestein
       
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      Ich (Fimolas) habe diesen Themenstrang aus der Spielleiterecke in das Runenklingen-Unterforum verschoben, weil es thematisch dorthin gehört.

      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
    • By Die Hexe
      Liebste Mutter,
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      Iros ließ verlauten, dass er nach Chryseia reisen wollte, um endlich seine Liebste für sich zu gewinnen. Da erfuhren wir von dem Versprechen, welches Dylan gegenüber Iros gegeben hatte. Sollte er mich sicher aus der Binge zurückbringen, würde Dylan ihm bei seinem Vorhaben helfen. Wir fragten, wie er das machen wollte, denn das Geld hatten weder er noch Dylan. Da meinte Iros, dass es auch andere Wege und Mittel gäbe. Wütend stand Gray auf und verließ den Tisch. Auch in mir brodelte es. Ich wollte meinen Ohren nicht trauen. Wie konnte er nur solch ein dummes Versprechen machen und dann auch noch Iros gegenüber. Als wäre ich ein Gegenstand, welchen der Chryseier bei sich trüge. Iros, dem ich am wenigsten vertrauen würde, mich zurück zu bringen.. Im Gegenteil, Iros wäre der erste der mich sterben lassen würde. Mich lebend aus der Zwergenbinge zurückzubringen, wenn noch drei weitere Menschen uns begleiten und eine Frau aus den Fängen ihres reichen Mannes zu befreien, vor allem mit eher fraglichen Mitteln, sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Doch ich war so fassungslos, dass ich nichts sagen konnte, und einen Streit anfangen, nachdem wir uns erst seit wenigen Stunden wiedergesehen hatten, wollte ich nicht.
      Am nächsten Morgen brachen wir auf und kamen nach sechs Tagen an die Burg Dun Irensrod und dem Dorf Morvill. In der Burg wurden wir von Nervans junger Tochter Jaris begrüßt. Beim Essen besprachen wir unser weiteres Vorgehen. Wir würden nun doch nach Thame reisen und dort einen Teil der Schätze verkaufen. Danach würden wir wiederkommen und auf Dun Irensrod bleiben und unsere Fähigkeiten verbessern. Nervan würde einen Teil der Kosten für unsere Lehrmeister übernehmen. Er würde wenig Zeit für uns haben, denn er wollte sich dem Buch über die Runenklingen widmen. Gray bat darum, ihn dabei unterstützen zu können. Neben einem Besuch in der Bibliothek der Burg, lernten wir noch die Elfe Myriel kennen, die für den Gelehrten Aug und Ohr im Wald von Tureliand ist. Alle zusammen bekamen wir ein Zimmer für die Nacht. Ich war froh, dass ich mich nicht mehr verstecken musste, es war die richtige Entscheidung gewesen.
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    • By Die Hexe
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      die letzten Tage waren erfüllt mit Studieren, Musik und Gesprächen, so dass ich dir erst jetzt schreibe. Mir geht es gut. Ich bin dabei mein Wissen über die arkane Kunst zu erweitern. Ausgerechnet einen Priester der Dheis Albi habe ich dabei als Lehrmeister. Doch Vater Limric ist ein guter Mann, der mich das Bannen von Dunkelheit und das Erschaffen einer Feuerkugel lehrt und mich in der Sprache der Priesterschaft unterweist. Gleich am ersten Tag, als Gray, Salomon und ich eigentlich auf dem Weg zu Tharyn, der Kräuterfrau waren, bat er uns um Hilfe, wir sollten uns um einen Spuk kümmern, der beim Friedhof sein Unwesen trieb. In einem Loch befand sich ein grauenvolles Gespenst, welches uns in Angst und Schrecken versetzte. Sein Blick allein genügte, um einem das Herz vor Angst erstarren zu lassen. Doch was mich noch mit größeren Entsetzten erfüllte, war der Moment, als Gray mit der Todesangst kämpfte und sein Herz drohte zu versagen. Ich hätte ihn beinahe verloren. Ein weiteres Mal. Mit aller Macht versuchte ich ihm Mut zu zusprechen, um ihn nicht vor meinen Augen sterben zu sehen. Mit vereinten Kräften und der Hilfe des Priesters gelang es uns schließlich den Geist zu bezwingen und zu bannen. Der Schock sitzt noch immer in meinen Gliedern. Wie oft werde ihn noch erleben? Wie lange bis sich die Pforten zu Ylathors Reich doch einmal öffnen? Ich hoffe der Tag wird nie kommen. Ich tue mein Bestes um stärker zu werden.
      Die Kräuterfrau empfing uns unwirsch und schickte uns sogleich wieder fort, ohne auf unsere Fragen und Bitten Antwort zu geben. Von Myriel erfuhr ich, dass sie sich aufgrund eines Streits mit einem Druiden zurückgezogen hatte. Doch auch dieses Problem konnten wir lösen, indem wir Haern, den Sohn des Druiden, dazu brachten, sich bei Tharyn im Namen seines Vaters zu entschuldigen. Danach bot auch sie sich als Lehrmeisterin an und ich bekam endlich die Kräuter, die mir schon eine Weile ausgegangen waren. Ich sollte anfangen, sie selbst zu suchen.
      Als wir Morvill einen Besuch abstatteten trafen wir auf ein Mädchen namens Elanor, Anführerin der Wildlinge, einer Gruppe von Kindern. Elanor ist die Tochter von Aethelsbaen, ein Müller und ehemaliger Hexenjäger, den wir, neben dem Wirt Warwick, ebenfalls im Gasthaus kennenlernten. Von ihm erfuhren wir, von den dunklen Gestalten, die im Dorf nach uns gefragt, dem Müller gedroht und sich als Schergen von Thalion ausgeben hatten. Auch er bot sich als Lehrmeister an.
      Im Dorf geschah etwas mit der Runenklinge. Ich trug sie wie immer bei mir, in der Scheide, die ich hatte anfertigen lassen, als sie plötzlich in Flammen aufging und das Leder zu Asche verbrannte.
      Gray, der neben mir gelaufen war, verbrannte das Feuer der Klinge ebenfalls. Erschrocken nahm ich das Schwert in die Hand und spürte die Macht, die ihm innewohnte. Für einen kurzen Moment war es zu einer Flammenklinge geworden, doch die Kraft erschien mir so unkontrollierbar. Ich kümmerte mich um Grays Wunden und entschuldigte mich. Danach hielt er Abstand von mir und auch ich erachtete es für sinnvoll, den anderen nicht mehr zu nahe zu kommen, solange ich die Runenklinge bei mir trug. Es wäre sehr hilfreich, würde Nervan den Bann der auf dem Buch über die Runenklingen liegt, lösen. Vielleicht würde ich dort einige Antworten finden und eine Möglichkeit die Macht der Klinge zu kontrollieren.
      Wie alle anderen sah ich Salomon in der Zeit des Lernens wenig. Doch er überraschte uns, als er eines Tages von den 25 Oring berichtete, die er in Norrenshold gefunden hatte. Er hatte es vergessen und wollte sie nun jedoch aufteilen. Er entschuldigte sich und damit war die Sache für uns erledigt. Bisher ist er nicht negativ aufgefallen, doch ich kann ihn nicht wirklich einschätzen. Nun gut, lange ist er noch nicht bei uns, ich sollte dem noch etwas Zeit geben.
      Ich nutze die Zeit um endlich mit Dylan zu sprechen. Ich teilte ihm mit, was ich von dem Versprechen an Iros hielt und bat ihn in Zukunft solche Versprechen niemandem mehr zu geben. Das Verhältnis der Versprechen war von solch Unstimmigkeit gewesen, Dylan hatte nur verlieren können, Iros hingegen nur gewinnen. Und seine Worte waren letztlich für uns alle von Nachteil gewesen. Er stimmte mir zu, dass es von ihm unüberlegt gewesen war, jedoch würde er es jederzeit wieder tun, wenn sich die Chance dadurch erhöhe, dass ich zu ihm zurückkehren würde. Dazu wusste ich nichts mehr zu erwidern und konnte nur hoffen, dass er das nächste Mal weiser entscheiden würde oder dass es ein nächstes Mal einfach nicht geben würde. Ich machte ihn auch auf sein Verhalten Gray gegenüber aufmerksam und meinte, dass eine Entschuldigung und Dankbarkeit ihm gegenüber angebracht wären.
      Die Tage verstrichen und schließlich brach der Morgen des ersten Tags im Bärenmond an. Beim Frühstück stand Dylan auf und beglückwünschte mich, woraufhin alle anderen folgten. Nein, das stimmt nicht, Gray verließ wortlos den Raum, ebenso Salomon. Dylan überreichte mir eine Schatulle, in welcher sich zwei Ohrringe befanden. Sie glichen dem Paar, von dem ich einen an die Echsenmenschen verloren und den anderen Dylan geschenkt hatte. Gerührt und glücklich bedankte ich mich bei ihm. Nervan wollte am Abend ein Fest feiern, doch ich meinte, dass es besser wäre eine große Feier nach der Jagd zu veranstalten, denn Brunas Geburtstag müsste auch noch gefeiert werden. Als ich mich in unser Gemach begab, um mich für den Tag zu richten, entdeckte ich auf meinen Nachtlager einen Handspiegel, Seife und ein Tuch aus gröberem Stoff. Daneben ein Tuch, in dem die acht Rubine eingewickelt waren.
      Den Tag verbrachte ich bei Vater Limmric. Beim Abendessen war Gray immer noch nicht da, Jaris saß ebenfalls nicht am Tisch. Salomon überreichte mir ein Kästchen, in dem sich ein silbernes Kreuz an einer Kette befand. Auf seiner Rückseite befand sich eine Inschrift auf Neu-Vallinga „Wie Feuer und Flamme“ Salomon meinte, das würde zu mir passen. Überrascht, bedankte ich mich und zog die Kette sogleich an. Dies hatte ich nicht erwartet, freute mich dafür jedoch umso mehr. Gerade als ich das Kreuz angezogen hatte, kamen die Bediensteten herein und brachten einen Kuchen, den Mira gebacken hatte. Ihr Geschenk würde sie mir später überreichen. Es war ein schöner Abend, die Stimmung war ausgelassen und Miras Kuchen sehr gut. Doch einer fehlte: Gray. Nach einiger Zeit begab ich mich auf die Suche und fand ihn schließlich in der Bibliothek. Dort saß er im Schein einer einsamen Kerze. Sein Anblick versetzt mir einen Stich. Ich bedankte mich für sein Geschenk und fragte ihn, ob er uns Gesellschaft leisten würde, doch er weigerte sich, mich zu begleiten. Ich weiß nicht, was geschehen ist, dass er den Tag seiner Geburt mit solch bitteren Erinnerungen verbindet. Als ich ihn ein paar Tage später darauf ansprach, wurde ich um keine Erkenntnis bereichert. Es schmerzt mich, dass er mir dieses Vertrauen nicht entgegenbringt und seine dunklen Seiten nicht teilt, obgleich ich ihn verstehen kann.
      Die Schätze und das Gold lagerte ich bei Nervan, darunter befand sich auch der Helm, von dem wir noch immer nicht wussten, was er konnte oder ob es einfach nur ein einfacher Helm war. Am einem Morgen ging Gray in unser Zimmer und zog ihn auf. Woraufhin er runter auf den Hof stapfte und den Hauptmann Rensgar nach seinem stärksten Mann fragte. Im folgenden Kampf verlor Gray die Kontrolle und hieb auf Rupert, seinen Gegner blindlings ein. Wir versuchten ihn aufzuhalten und nach mehreren Versuchen gelang es mir ihn einzuschläfern, doch der Helm ließ sich nicht von seinem Kopf lösen. Von Salomon erfuhren wir, dass der Helm verflucht war und ich schickte ihn los, um den Priester zu holen. Vater Jaris bannte die finstere Magie, die sich des Helmes bemächtigt hatte und er zerbrach. Zu meinem Entsetzten lagen nicht nur die Stücke des Helmes neben Grays Kopf, sondern auch das zerbrochene Diadem, welches er darunter getragen hatte. Und wieder einmal war durch Grays Neugier etwas geschehen… So viel Wirbel um dieses Diadem und nun ist es unbrauchbar. Ich hoffe, dass der Moment in dem wir seine Zerstörung bitter bereuen, niemals kommen wird. Für die Zukunft wird derjenige, der ein magisches Artefakt ausprobiert, nur dieses bei sich tragen. Bei dem Kampf hatte Rupert Gray einen Arm gebrochen und er würde nun mehrere Tage nicht mehr zu gebrauchen sein. Es waren noch sechs Tage bis zum Jadgfest. Den Göttern sei Dank wusste ich von einem Kraut welches die Heilung des Bruchs beschleunigen würde und fand es auch, so dass Grays Arm nach fünf Tagen, dank meiner täglichen Fürsorge, wieder verheilt war.
      Doch außer Gray galt meine Aufmerksamkeit noch einem anderen Menschen, Jaris, der Tochter von Nervan. Je länger ich sie beobachtete, desto sicherer war ich mir, dass sie schwanger war. Ich sprach ihre Zofe Betty an und sie bestätigte meinen Verdacht. Ich erfuhr das Tachwallon der Vater des Kindes war und dass die zwei ehrliche Gefühle für einander empfanden. Jaris hatte Angst es ihrem Vater zu sagen, denn der Barde war kein Mann von Stand und diese Verbindung wäre Nervans Ruf nicht zuträglich. Doch ich redete mit ihr und überzeugte sie, dass es besser sei, denn irgendwann würde er es ohnehin erfahren. Ich versicherte ihr meine Unterstützung und versprach ihr, dass ich mit ihren Vater nach dem Jadgfest reden würde.
      Bald ist es soweit. Auf das Fest und den Laird bin ich schon sehr gespannt. Ich weiß von ihm nur, dass er einen gewissen Ruf als Wüstling genießt. Ich hoffe wirklich, dass es uns gelingt uns mit ihm gutzustellen, er ist schließlich einer der mächtigsten Männer des Landes.
      Ich bin froh ein paar ruhige, mehr oder weniger sorgenfreie Tage gehabt zu haben, wobei sie nicht wirklich ruhig waren, aber zumindest befanden wir uns mal nicht im Gefängnis, eine verlassenen Zwergenbinge mit 200 Orcs oder einer verlassenen Hochmotte mir Hexen, Dämonen und Ogern.
      So langsam frage ich mich wirklich, in welche fernen Gefilde meine Mutter gereist ist und wann ich eine Antwort erhalten werde.
       
      In Liebe
      Enya
    • By Die Hexe
      Liebste Mutter,
      nach der Verhandlung begaben wir uns in den Staubigen Zwerg. Nachdem wir etwas zu uns genommen hatten – so gut hatte albischen Essen noch nie geschmeckt – gingen wir ins Badehaus. Dort sprachen Dylan und ich darüber, dass er nicht mitkommen würde, denn mit seinen Händen war er uns keine große Hilfe. Es viel ihm schwer, doch er sah ein, dass er uns mehr im Weg sein würde. Ich gab ihm meinen zweiten Ohrring, den letzten, den ich noch hatte, als Erinnerung an mich. In mir war es ein Versprechen, dass ich zu ihm zurückkommen würde. Ich konnte seine Sorge verstehen, doch ich meinte, dass wir mit dieser Unsicherheit zu leben hatten. Endlich konnte ich ihm mein Gedicht, das Lied für ihn singen. Wir redeten auch über das Vergangene, doch ich hatte wenig Lust auf diese Erinnerungen, so dass wir das Gespräch bald beendeten.
      Von Nervan erfuhren wir mehr über unseren Auftrag. Wir sollten in der verlassenen Zwergenbinge Nierthalf am Rande der Nebelberge, einen alten Folianten der Zwerge bergen und ihn zu Nervan bringen. Alles andere was wir dort finden würden, stünde uns zur freien Verfügung. Die Reise würde acht Tage dauern, fünf bis zum Schlauen Fuchs, dem Gasthaus, in welchem Nervan auf uns warten würde. Wir hatten Zeit bis zum Myrkdag des Wolfmondes. Sehr zu meinem Erstaunen feilschten Bruna, Mira und Iros um unsere Belohnung. War ihnen nicht bewusst in welcher Lage wir uns befanden? Nervan konnte uns nicht einen Penning zahlen und wir würden den Auftrag trotzdem erfüllen, denn schließlich verdankten wir ihm unser Leben und waren seiner Gnade ausgeliefert. Mir wurde bewusst wie sehr mich die Vorstellung traf, aus Alba fliehen zu müssen. Ich liebe mein Heimatland, trotz des Wetters und des Essens, trotz der Menschen und ihren Eigenheiten. Schließlich zahlte er uns von den 25 Oring Belohnung zehn im Voraus.
      Am nächsten Tag zogen wir los, um uns für die Reise auszurüsten. Um Heilränke zu kaufen ging ich unter anderem zu den Priestern des Vraidos. Dort gab ich mich als eine der ihren zu erkennen. Wir hatten unsere letzten Münzen zusammengelegt um uns einen starken Heiltrank zu kaufen. Mira hatte mir heimlich noch die Summe für einen weiteren gegeben. Verwundert nahm ich das Gold an. Ich frage mich woher der Halbling so viel Gold hat, wo ich nach kurzer Zeit wieder in einen leeren Beutel schaue. Ich bin mir nicht sicher ob ich es tatsächlich wissen möchte…
      Wir verblieben noch sechs Tage in Thame um uns von dem Kerkeraufenthalt zu erholen und unsere Fertigkeiten zu verbessern. Gray, Dylan und ich spielten jeden Abend in den Gasthäusern der Stadt, um etwas Kleingeld zu verdienen. Unter anderen Umständen wäre es für uns ertragreicher gewesen, doch im Allgemeinen schien man uns aus dem Weg zu gehen.
      Sedag, 1 Trideade Draugmond brachen wir auf. Am Abend des Oachdag kamen wir im Schlauen Fuchs an. Wir fragten nach etwas zu essen, zu trinken und einem Bett. Der Wirt konnte uns neben dem Gemeinschaftsschlafraum nur ein Doppelbett anbieten. Natürlich wollte Iros in dieses Zimmer, doch ich bat ihn, mir diese Nacht mit Dylan zu gewähren. Um ehrlich zu sein, war ich überrascht, als er nachgab. Die Gaststube war gut besucht und es spielte bereits ein Barde. Er trug eine Ballade vor über Heldentaten, Schlachten und Runenklingen vor. Gebannt lauschte ich seiner Stimme und seinem wundervollen Harfenspiel. Auf einmal schrie Mira auf. Ein kleiner Junge hatte ihr den Geldbeutel entwendet. Augenblicklich versuchten wir den kleinen aufzuhalten. Gray gelang dies auch, doch seine Methode ließ mich erschrocken den Atem anhalten. Er hatte eine Eiswand vor die Tür gezaubert, gegen die der Junge lief. Schlagartig wurde es still im Gasthaus. Erinnerungen stiegen in mir hoch, ich hörte den aufgebrachten Ruf der Menge „Hexe!“ und Grauen packte mich. Doch zu meiner Erleichterung konnten Mira und Gray die Menschen beruhigen. Hinterher wendete sich Iros wütend Gray zu. Ausnahmsweise war ich mit dem Chryseier einer Meinung, doch Gray zeigte sich unbeeindruckt. Als der Barde geendet hatte, ging ich auf ihn zu, begrüßte ihn und sprach über sein wundervolles Harfenspiel. Er stellte sich als Tachwallon vor. Aufgrund des Namens und seines Aussehens vermutete ich, dass er erainnischer Herkunft war. Kurz darauf kam auf einmal Iros herbei und stellte uns drei Gläser Schnaps vor die Nase. Irritiert fragte ich mich, was er diesmal bezwecken wollte und teilte ihm mit, dass ich den Alkohol nicht anrühren würde. Nachdem Iros die Hälfte in sein Glas geschüttet hatte, ließ ich mich doch überreden und trank das Gläschen. Im Anschluss fragte ich, ob Tachwallon sich nicht an unseren Tisch setzten wollte. Dort setzte ich mich neben Dylan, der mir seinen Arm um die Schulter legte. In dem Moment hatte ich noch nicht begriffen, was alle dachten. Als der Barde mich „Blume“ nannte, lachte Gray lauthals. Der Barde kam nicht weit mit seinen Erzählungen – Mira hatte ihn nach den Runenklingen gefragt – denn Iros musste ihm irgendetwas in den Schnaps getan haben. Er entschuldigte sich und stand auf. Doch Gray hielt ihn fest und er übergab sich vor unserem Tisch. Alle brachen in schallendes Gelächter aus und ich schämte mich ihrer. Iros hielt Dylan die Hand hin und Iros ließ verlauten: „Dylan…Zelt, Zimmer, Konkurrenz.“ Ich wendete mich dem armen Mann zu und versuchte ihm so gut es ging zu helfen. Ich hätte dazu gerne noch etwas gesagt, doch kurz vor unserer Trennung, wollte ich keine Diskussion anfangen. Als Iros jedoch Anstalten machte, sich und dem Rest den Abend mit Wein zu versüßen, gebot ich dem Einhalt und erinnerte ihn an die letzte Erfahrung mit übermäßigem Verzehr von Alkohol.
      Am nächsten Morgen erreichte mich endlich die erwartete Nachricht von dir. Gold befand sich natürlich keines mehr dabei, dies war schon bei Udele angekommen. Wie zornig mich dieser Gedanke macht, Vaters Schätze in den Händen dieser Frau. Meine Gefährten waren natürlich verwundert, doch stellten sie, den Göttern sei Dank, kaum Fragen. Ich fand, es fehlte ihnen etwas an Dankbarkeit, wie hätten sie das Blutgeld in so kurzer Zeit aufbringen wollen? Bis wir wieder aus der Binge zurück sein würden, konnten Trideaden vergehen. Vielleicht wäre es anders gewesen, ich hätte es mit ihnen im Vorfeld besprochen, doch ich muss zugeben, dass meine Handlung aufgrund der Ereignisse unüberlegt und überstürzt war. Immerhin haben wir nun erst einmal eine Sorge weniger.
      Ich danke dir aus tiefsten Herzen, Mutter. Bitte teile Vater ebenfalls meine Dankbarkeit mit, ich weiß was er davon hält. Ich werde alles tun, damit das Gold so schnell wie möglich wieder zu ihm zurück findet. Wer weiß, was wir in dieser Binge alles finden werden. Du hast mit deiner Warnung vollkommen Recht. Ich werde mir deine Worte zu Herzen nehmen und aus den Ereignissen lernen. Es soll nicht mehr vorkommen, dass ich euch auf diese Weise um Hilfe bitte. Du sprichst von Vertrauen. Vertrauen…nach allem was geschehen ist, fällt es mir schwer. Trotzdem habe ich noch die Befürchtung, dass ich nach wie vor zu vertrauensselig bin, weil ich an das Gute im Menschen glaube, glauben möchte. Ich frage mich ob mir eines Tages dieser Glaube abhandenkommt, ich hoffe es nicht.
      Nachdem sich der Bote wieder verabschiedet hatte, brachen wir auf und Dylan begleitete uns noch einen Tag. Ich hatte den Entschluss gefasst, ihnen zu offenbaren, was ich vor ihnen versteckte, Dylan wollte ich dabei an meiner Seite haben, da selbst er nicht alles wusste. So ließen wir den Wagen bei Nervan, Bernesse nahmen wir jedoch mit, da er mit ihr schneller wieder beim Schlauen Fuchs sein würde, wo er mit dem Gelehrten auf uns warten würde. Auf unserem Weg begegneten uns tatsächlich Begor Balodin und Krund Pöttenschmeißer. Nach einem kurzen Austausch zogen wir jedoch weiter, denn allen war Eile geboten. Bis auf eine Begegnung mit einer alten Kräuterfrau, die uns von einem Hexenmeister, der hier Krähen, Orcs und dergleichen um sich sammeln würde, erzählte, verlief der Tag bis wir das nächste Gasthaus erreichten, ereignislos. Doch uns erwartete kein Feuer im Kamin, keine warme Mahlzeit, denn von der Taverne waren nicht mehr als rußbedeckte Ruinen übrig. Wir bauten unser Lager auf und ich kümmerte mich um das Feuer. Nachdem wir fertig waren, ergriff ich das Wort und meinte, dass ich ihnen etwas mitzuteilen oder viel mehr zu zeigen hätte. Ich trat aus dem Licht des Feuers heraus, löste den Ring an meinen Finger, zog die Stulpe aus und wickelte meinen Ärmel hoch. Auf mein Haar entleerte ich das Fläschchen Entfärbersalz und trat dann wieder ans Feuer heran. Mutter, du weißt was sie sahen. Iros stand auf und ging ins Zelt, die anderen, bis auf Dylan, starrten mich an. Dann kamen die Fragen, doch ich gab ihnen keine Antwort. Das letzte Geheimnis war ich noch nicht bereit zu teilen. Ich erkannte, dass tief in mir immer noch, selbst bei diesen Menschen, die Angst vor Ablehnung saß. Eines Tages vielleicht... Doch dies wurd wohl noch eine Weile dauern, denn nun liegt etwas anderes vor uns. Ich nahm ihnen, bis auf Iros, da er im Zelt verschwunden war, das Versprechen ab, anderen gegenüber, das was sie erfahren hatten, niemals zu erwähnen. Mira ging zu Iros ins Zelt, kam nach kurzer Zeit wieder und meinte, er täte ihr Leid, denn er hatte es von Anfang an gesagt, das etwas mit mir nicht stimmte. Gray erwiderte daraufhin, dass er das gewusst hatte, doch für ihn ändere sich deswegen nichts. Schließlich trat ich mit Dylan die erste Nachtwache an. Es würde für, ich weiß nicht wie lange, die letzte Nacht gemeinsam mit ihm sein. Doch diesmal ist es mir lieber, von ihm getrennt zu sein, als dass er uns in die Zwergenbinge begleitet. Bei Nervan weiß ich ihn in Sicherheit und nichts wird mich von unserem Auftrag ablenken. Nichtsdestotrotz wird es morgen schwer, mich von ihm zu verabschieden. Es ist das erste Mal, dass sich unsere Wege für längere Zeit trennen. Ich hoffe alles wird gut.
      Noch einmal, deine Worte sind angekommen, es tut mir leid. Ich werde eine Möglichkeit finden es bei Vater wieder gut zu machen und damit meine ich nicht die Rückzahlung des Goldes.
       
      In Liebe
      Enya
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