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Lux

Repetierarmbrust - verkaufen

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

ein Händler hat nach einer KanThaiKampagne eine Repetierarmbrust gefunden. Nun möchte er diese bauen und in Valian/Küstenstaaten verkaufen.

 

Habt ihr Vorschläge für Preise bzw. an solch eine herangehensweise?

 

z.B. die ersten noch sehr teuer dann immer günstiger weil bekannter?

 

Danke Lux

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Was meinst Du mit "bauen"? Ein Nachbau würde die Spiellogik stark stören.

Wenn kein Bedarf innerhalb der Gruppe besteht, dann läßt sich sicher ein interessierter NSC als Käufer finden. Der mögliche Erlös hängt aber von vielen Umständen ab, nicht zuletzt von den Plänen des Spielleiters.

 

Solwac

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Wahrscheinlich benötigt die Repetierarmbrust eine sehr besondere Fertigungstechnik. Speziell behandeltes Holz, spezielle Metalle die ganz speziell geschmiedet wurden, spezielle Zugseile oder ähnliches. Und ich bin mir sicher, daß diese Geheimnisse seeeehr gut gehütet werden.

 

Ein Händler wird sie schon gar nicht nachbauen können, da er keine Ahnung von Waffenbau hat. Einen Waffenbauer zu finden, der solch eine Waffe unter Anleitung fertigen kann, ist sicher auch seeehr schwer zu finden. Und dann gibt es noch immer niemanden, der ihn anleiten kann.

 

Kurzum, wäre es so einfach, eine spezielle regionale Waffe nachzubauen, wäre auf die Idee sicher auch schon ein anderer Händler Midgards gekommen und man würde die Repetierarmbrust als Standardwaffe überall finden.

 

Sollte dem SC es dennoch gelingen, das Geheimnis um den Waffenbau zu lüften UND jemanden zu finden, der sie baut, dann würde ich gewisse Materialien (wie z.B. spezielles Holz) vorraussetzen, die man nur seeeehr schwer bekommt (mit großem zeitlichen Aufwand und hohen Materialkosten).

 

Aber schlußendlich ist es eine Entscheidung des jeweiligen Spielleiters, inwieweit er der Welt und dem Spielercharakter eine solche Waffe nebst der Fertigung zugänglich machen will.

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Was meinst Du mit "bauen"? Ein Nachbau würde die Spiellogik stark stören.

Nein, da solcher Nachbau mehr oder weniger gut zur Kultur passt.

 

@Aldris McNorr

 

Nein, nichts von alledem, zumindest ist es sehr zweifelhaft, nur die Repetiermechaniik , muss kopiert werden

Das Argument taugt nur mit Mitspielerrbremsen.

.

Tja, sorry aber das hätte man auch Edison bei der Gllühbirne sagen können,da wäre schon jemand anders drauf gekommen wenn das ginge.

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Hier zeigt sich m.E. das Problem mit dem offiziellen KanThaiPan. Es gibt zwar kanthanische Wäschereien in Alba, aber auf den ganzen anderen Kram wie z.B. Schwarzpulver ist merkwürdigerweise noch niemand ausserhalb KTPs gekommen.

 

Aus der Ferndiagnose heraus würde ich das ansonsten für einen Fall von "Spielerwissen vs. Charakterwissen" halten.

Der Spieler ist natürlich in der Lage, die militärische, technische und wirtschaftliche Bedeutung diverser Erfindungen sofort einzuordnen. Dem Charakter jedoch wird der durch moderne Schulbildung und Medienkonsum gebildete weitaus umfassendere Hintergrund des Spielers fehlen, er kann also die diversen Faktoren keinesfalls in der gleichen Weise einschätzen.

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Was meinst Du mit "bauen"? Ein Nachbau würde die Spiellogik stark stören.

Nein, da solcher Nachbau mehr oder weniger gut zur Kultur passt.

 

@Aldris McNorr

 

Nein, nichts von alledem, zumindest ist es sehr zweifelhaft, nur die Repetiermechaniik , muss kopiert werden

Das Argument taugt nur mit Mitspielerrbremsen.

.

Tja, sorry aber das hätte man auch Edison bei der Gllühbirne sagen können,da wäre schon jemand anders drauf gekommen wenn das ginge.

 

Zu welcher Kultur passt der Nachbau gut?

 

Und woher weißt Du, daß man nur die Mechanik kopieren mußt?

 

Na klar geht es um "Mitspielerbremse", denn ansonsten baue ich Dir als SC alles mögliche nach, was sich gut verkaufen läßt. Und als nächstes erfinde ich noch eine Reihe anderer Dinge. Und dann ist man sehr schnell in einem Strudel, der alles gleich macht, oder als nächstes das Schießpulver auf Midgard verbreitet.

 

Ich sage nicht, daß es nicht geht. Ich sage nur, daß der Spielleiter sich darüber klar werden muß, ob er es zuläßt oder nicht.

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Was meinst Du mit "bauen"? Ein Nachbau würde die Spiellogik stark stören.

Wenn kein Bedarf innerhalb der Gruppe besteht, dann läßt sich sicher ein interessierter NSC als Käufer finden. Der mögliche Erlös hängt aber von vielen Umständen ab, nicht zuletzt von den Plänen des Spielleiters.

 

Solwac

 

Hi Solwac!

 

Jein. Stören tut es nur wenn man Midgard als starre Welt ansieht. Midgard steht offenbar am Beginn des Zeitalters der Entdeckungen, damit ist ein kultureller, wissenschaftlicher und technischer Austausch der Kulturen unvermeidlich. Ich hätte kein Problem damit würde ein SL den Nachbau der Repetierarmbrust verhindern indem er zb die Herstellung einer wichtigen Feder in den KüSta für unmöglich erklärt. Sollte ein Austausch jedoch generell unmöglich werden halte ich dies für massiv unlogisch!

Für die spezielle Kampangne ergeben sich mMn kaum Probleme. Gut es kauft ein Armbruster diese Erfindung. Wieviele davon kann er jährlich produzieren?

Bis dies anfängt das Gleichgewicht in den KüSta zu stören (wenn überhaupt)

ist die Kampangne vorbei.

 

Gruss

 

Chaos

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ich kann ja mal die Ausgangssituation mit meiner Meinung angereichert etwas ausführlicher schildern:

 

Meine Multi-kulti Gruppe um die Grad 8 besonnen und midgdän (Gegenstück zu mondän naja auf alle Fäle schon mehrere Länder bereist) erbeutet während ihrer KanThai-Abenteuer u.a. diese Armbrust.

 

Der Händler (In etwas über 80) erfindet ja diese Armbrust nicht neu sondern erkennt lediglich ihren Marktwert. Dies Verhalten finde ich als SL auch legitim. Er behält die Waffe unter Verschluss und will einen/mehrere Handwerker damit beauftragen diese für ihn nachzubauen. Sollte die Gruppe sich dabei nicht dumm anstellen sehe ich auch keine Notwendigkeit wieso das nicht gehen sollte. Die Mechanik zu kopieren halte ich für nicht so schwer.

 

Die Frage ist nur die des Verkaufspreises. Dies Problem stellt sich auf Midgard aber generell mit importiertem Wissen (siehe Drachenflieger).

Die ersten Exemplare kann man sicherlich auch wieder sehr teuer verkaufen. Diese werden dann aber auch wieder kopiert etc.

 

Sprich wie sind die Auswirkungen/Verdienst/Verkaufspreise für solche Waffen - da die Gruppe nach Valian oder Küstenstaaten reisen will ist sicherlich auch eine gewisse Nachfrage da.

 

Das oben genannte Argument à la "Das haben wir schon immer so gemacht" möchte ich eigentlich nicht in meine KAmpagne einführen.

 

Kann mir jmd weiterhelfen?

danke Lux

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Wenn Du irgendwo die Preise der ersten gedruckten Bücher von Gutenberg und Co. herausfinden könntest, wäre das vielleicht eine gute Vorlage für den von Dir erwarteten Preisverfall. Denn da war es ja auch so, dass sich schnell Nachahmer fanden und dann viele Druckereien entstanden.

 

Damit hast Du dann zwar noch nicht Deinen Startpreis, aber zumindest eine Vorlage für den folgenden Preisverfall.

 

Tschuess,

Kurna

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Hi,

 

wahrscheinlich wäre der Nachbau einer solchen Armbrust ein Grund für den Spieler in den Ruhestand zu gehen. Denn viele Gruppen und Einzelpersonen werden Interesse daran haben, diese Armbrust zu besitzen. Vor allem aber daran, dass niemand anderes sie besitzt.

 

Wäre ich der Fürst eines Landstriches in dem eine solche Armbrust gefertigt würde, ich hübe die ganze Waffenschmiede aus und versuchte, das Wissen um eine solch übermächtige Waffe, für mich alleine zu sichern. Gleichzeitig wäre mir natürlich sehr daran gelegen alle Mitwisser zu beseitigen, bzw. zum Schweigen zu bringen.

Möglicherweise müsste ein Nachbauer ein solchen Waffe ebenfalls mit religiösen Repressalien rechnen, da das Kräfteverhältnis empfindlich gestört würde (zwischen Besitzern und Nichtbesitzern) und somit durchaus (von Neidern) Hexenwerk hinter der Technik vermutet werden könnte.

 

Grundsätzlich wird also ein Charakter der zahlreiche technische Neuerungen auf den Markt wirft und über überlegenes Wissen verfügt genug damit zu tun haben, seinen Besitz zu schützen, sich Sicherheiten zu suchen, Bündnisse zu schmieden, Anklagen zu entgehen und nebenbei noch den Verkauf zu organisieren.

 

Wenn du ein netter Spielleiter bist, dann wird eine einflussreiche Persönlichkeit dem Charakter für die Technik ein Angebot machen, dass er nicht ablehnen kann...

 

Midgard hat nicht automatisch eine Marktwirtschaft und mit Sicherheit keine freie. Der Glaube man könne ein Produkt auf den Markt bringen und hätte deswegen die Eigentumsrechte daran, ist in der Regel eine Illusion. Es gibt auf dem Markt kein Gesetz, ausser dem welches die Machteliten der entsprechenden Region bereit sind (dem einzelnen Händler) zuzugestehen.

 

Ciao

Birk :crosseye:

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Der Spieler ist natürlich in der Lage, die militärische, technische und wirtschaftliche Bedeutung diverser Erfindungen sofort einzuordnen. Dem Charakter jedoch wird der durch moderne Schulbildung und Medienkonsum gebildete weitaus umfassendere Hintergrund des Spielers fehlen, er kann also die diversen Faktoren keinesfalls in der gleichen Weise einschätzen.

Falsch, ein Händler sollte die Bedeutung einordnen können die Armbrst war eine bevorzugte Waffe auf See und in Städten, jetzt kommt da einer mit ner Schnellfeuervariante an, natürlich ist sowas gut und toll, das wird bei Demonstration von Wirksameit wohl noch von den Stadtoberen gefördert.

 

 

Zu welcher Kultur passt der Nachbau gut?

.

Zu jeder städtischen ud städtisch-seefahrenden.
Und woher weißt Du, daß man nur die Mechanik kopieren mußt?
Weil Armbrüste schon von den römischen Legionen verwendet wurden.

 

Na klar geht es um "Mitspielerbremse", denn ansonsten baue ich Dir als SC alles mögliche nach, was sich gut verkaufen läßt.

Wenn dein SC die dafür notwendigen Fähigkeiten hat, bitte sehr versuch es- mach es- verkauf es Beton wurde auch mehrmals erfunden und vergessen weil man es nicht mehr brauchte.

 

Und als nächstes erfinde ich noch eine Reihe anderer Dinge.
Mach, versuch es , über welche Fertigkeiten, auf welchem Wert...

 

Und dann ist man sehr schnell in einem Strudel, der alles gleich macht,
Indien und Deutschland sind gleich?

 

oder als nächstes das Schießpulver auf Midgard verbreitet.
Erinde es, und was machst du dann damit, wie produzierst du es, mischst es wofür ?

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Hallo

 

ich halte zwar den Nachbau einer Repetierarmbrust nicht grundsätzlich für unmöglich, sehe es aber als so schwer an, das die Spielfigur sich tatsächlich zur Ruhe setzen müsste oder sehr, sehr, sehr viel Geld und Geduld investieren müsste.

Setzen wir mal den Fall, er findet einen Armbrustbauer der bereit ist sein Geschick daran zu versuchen. Dieser hat nur eine einzige Repetierarmbrust als Vorbild, er kann sie nicht auseinandernehmen oder wenn er es tut besteht die Gefahr, sie nicht wieder zusammensetzen zu können. Er hat irgendwann verstanden wie sie zusammengesetzt wird, dann fehlen ihm die Kenntnisse über verwendbare Holzsorten. Wie lange braucht er wohl, um herauszufinden, welches Teil aus welchem Ersatzholz gefertig werden kann? Es gibt keinen Waffenschmied der ihm die benötigten Metallteile der Mechanik anfertigen kann. Er findet einen Schmied der es versucht, nur hat der keine Ahnung wie man Draht gleichmäßig zieht und daraus Federn macht. Die Beiden schaffen es nach Jahren des Rumprobierens eine funktionierenden Prototypen zu bauen und nach jeweils drei Schuss reißt die Sehne, weil sie den viel größeren Belastungen als bei einer normalen Armbrust einfach nicht standhält. Mit welchen dämonischen Kräften mögen die Kan Thai ihre Sehnen nur verzaubern, daß sie das aushalten?

Und das ganze will auch noch bezahlt werden. Lohn für die Handwerker, Material, Räume,....

 

Fazit: die Kampange ist vorbei, bevor der erste Nachbau auch nur in die Nähe der Funktionstüchtigkeit kommt.

 

Grüße

Blaues Feuer

 

@Chaos: Es gibt kein "Zeitalter der Entdeckungen" . Das ist ein pseudowissenschaftlicher Reißerbegriff (der mir persönlichlich die Fußnägel aufrollt. :disturbed: ).

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.

Tja, sorry aber das hätte man auch Edison bei der Gllühbirne sagen können,da wäre schon jemand anders drauf gekommen wenn das ginge.

 

:dunno: es sind ja auch mehrere Leute darauf gekommen.

 

Eine Entdeckung/Erfindung/Konstruktion setzt sich u.a. dann durch, wenn ein Bedarf dafür besteht und die Möglichkeiten der kostengünstigen Produktion gegeben sind.

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Ich hätte da einen Vorschlag:

 

Warum kommt der Händler nicht auf die Idee eine Handelsbeziehung aufzubauen, um die Repetierarmbrust zu importieren.

Sollte der Nachbau aus unterschiedlichen Gründen nicht funktionieren, halte ich diese Variante für durchaus naheliegend. Allerdings ist es ein sehr, sehr weiter Weg - aber unmöglich ist es nicht.

Die Armbrüste könnte man durchaus mit Gewinn verkaufen. Es wäre sicherlich auch eine gute Grundlage für ein folgendes Abenteuer.

 

MfG

Damokles

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Kanthaipan handelt nicht mit diesen Waffen. Deshalb auch keine Handelsbeziehung.

 

 

 

Na warum sollte er die Dinger nicht nachbauen? Wenn er Talent und entsprechende Fertigkeiten und Örtlichkeiten besitzt.

 

Da wird er sicher sehr beliebt bei den ansässigen Herrschenden, wenn er so eine tolle Waffe bauen kann.

 

Und wenn er sie ihnen nicht verkauft, wird er sicher sehr bald wissen, was es heißt, gefoltert zu werden, bis er sie baut.

 

Und wenn er sie freiwillig gegen gute Bezahlung bauen darf, wird sicherlich bald ein Angebot von anderen Fürsten kommen, damit er für sie arbeitet.

 

Und wenn er das ablehnt, kommen sich bald solange Assassinen, bis der Typ tot ist, der dem Feind diese Wunderwaffe zusammenbaut...

 

 

Hach.. so viele Möglichkeiten für ein Abenteuerleben... oder einen frühen Tod...

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Hallo

 

ich halte zwar den Nachbau einer Repetierarmbrust nicht grundsätzlich für unmöglich, sehe es aber als so schwer an, das die Spielfigur sich tatsächlich zur Ruhe setzen müsste oder sehr, sehr, sehr viel Geld und Geduld investieren müsste. : ).

 

Nein, weder noch, er muss nur nen guten Armbrustbauer finden, und ggf nen Tiscler bzw Zimmermann, die ihm das Ding zusammenbauen.

Die müssen das Teil dann auseinandernehmen und nachbauen, das kann dann vom vietnamesischen Nachbau einer chinesischen Kopie eines russischen Originals bis zu besser als das Vorbild reichen, mit der Zeit vielleicht.

 

dann fehlen ihm die Kenntnisse über verwendbare Holzsorten. Wie lange braucht er wohl, um herauszufinden, welches Teil aus welchem Ersatzholz gefertig werden kann?

Gehst du bei sowas üblicherweise zu Leuten die mit Pauken und Trompeten durch die Gesellenprüfung gerasselt sind?

Ein guter Meister verfügt über solche Kenntnisse.

 

Es gibt keinen Waffenschmied der ihm die benötigten Metallteile der Mechanik anfertigen kann
.

Nö, aber genug andere in Valian, die hatten in den enmtsprechenden irdischen Kulturen auch ihre Gimmicks, Automat kommt mWn aus dem griechischen.

 

 

Er findet einen Schmied der es versucht, nur hat der keine Ahnung wie man Draht gleichmäßig zieht
Draht ist die Vorraussetzung für Kettenrüstung und wozu brauch Ich für ne Repetierarmbrust Federn.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Repetierarmbruswar extrem einfach in Herstellung und Gebrauch und konnte problemlos zehn Pfeile in 15 Sekunden verschießen. Eine normale Armbrust mit Stahlbogen konnte in dieser Zeit kaum einmal schießen. Allerdings hatte die Zhugenu weder die Kraft noch die Zielgenauigkeit einer normalen Armbrust. Um trotzdem akzeptable Reichweiten zu erzielen verwendete man leichte Pfeile statt Bolzen. Daher war die Zhugenu gegen schwerer gepanzerte Feinde nicht sehr nützlich, außer wenn die Pfeile vergiftet wurden, wodurch auch eine kleine Wunde tödlich sein konnte. Die Zielgenauigkeit der Zhugenu war eher gering, da der nächste Schuss aber in nur einer Sekunde folgte, konnte man die Ausrichtung der Waffe sofort korrigieren und noch einmal auf gleiches Ziel schießen.
t

 

 

Und wenn er sie freiwillig gegen gute Bezahlung bauen darf, wird sicherlich bald ein Angebot von anderen Fürsten kommen, damit er für sie arbeitet.

 

Und wenn er das ablehnt, kommen sich bald solange Assassinen, bis der Typ tot ist, der dem Feind diese Wunderwaffe zusammenbaut...

...

 

Solange die Jungs bezahlen Wo liegt da das Problem?

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Jeder soll ja spielen, wie es gefällt, und wenn das ein Midgard mit vom Himmel fallenden rosa Elefanten heisst. Die Dummdreistigkeit einiger hier genannter Argumente möchte ich aber so nicht stehen lassen.

 

Falsch, ein Händler sollte die Bedeutung einordnen können die Armbrst war eine bevorzugte Waffe auf See und in Städten, jetzt kommt da einer mit ner Schnellfeuervariante an, natürlich ist sowas gut und toll, das wird bei Demonstration von Wirksameit wohl noch von den Stadtoberen gefördert.

Mir ist jetzt nicht klar, wo da der logische Zusammenhang bestehen soll. Jeder Händler ist automatisch ein Experte für Waffentechnik und deren militärischen Nutzen? Der Gemüse-, Gewürz- oder Sklavenhändler ebenso Krämer Ettl vom Wochenmarkt oder Kontorschreiberling Boeric?

"sowas von gut und toll" relativiert sich auch schnell, wenn man den von Dir verlinkten Wikipedia-Artikel mal zuende liest. Dann würde daraus ein "gegen schwer gerüstete Gegner sowas von besch...".

 

 

Gehst du bei sowas üblicherweise zu Leuten die mit Pauken und Trompeten durch die Gesellenprüfung gerasselt sind?

Ein guter Meister verfügt über solche Kenntnisse.

Und noch so eine sinnfreie Verallgemeinerung. Klar, ein guter Meister für den Bau von Repetierarmbrüsten verfügt über solche Kenntnisse. Dummerweise müsste man den aber aus KanThaiPan importieren.

Alle anderen müssten sich die genauen Kenntnisse erst aneignen - was je nach den Vorkenntnissen mit der Herstellung ähnlicher Waffen und den Fähigkeiten des Handwerkers mit entsprechenden Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist.

Das Ding soll ja nicht nur wie eine Repetierarmbrust aussehen, sondern auch wie eine funktionieren, d.h. zuverlässig und auch bei längerer Benutzung.

 

Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass die im KTP QB umgesetzte Armbrust nicht genau der in der Wikipedia beschriebenen entspricht.

Laut Wikipedia verschiesst die Repetierarmbrust leichte Pfeile statt Bolzen, leidet unter schlechterer Zielgenauigkeit, geringerer Reichweite und schlechterer Durchschlagskraft. Davon wurde lediglich die geringere Reichweite regeltechnisch umgesetzt - was also die berechtigte Frage aufwirft, inwiefern die Angaben in der Wikipedia ansonsten überhaupt für die Midgard-Variante gültig sind.

Um der Quelle aber dennoch eine Weile länger treu zu bleiben: "Diese Technik setzte die Sehne enormen Belastungen aus, da Kräfte von oben und von unten auf sie einwirkten. Besonders das Anheben des Magazins übte Druck auf die Sehne aus, weshalb sie mit Gänse- oder Entenfedern verstärkt wurde." Hier haben wir doch ein gutes Beispiel dafür, dass die Herstellung der Repetierarmbrust eben auch fertigungstechnische Neuerungen erfordert, die eben erst entwickelt und erprobt werden müssen.

 

Solange die Jungs bezahlen Wo liegt da das Problem?

Das Problem liegt in Gesamtkomplexität der Materie, die Du mit so viel Ignoranz und Dreistigkeit ignorierst. Neben der Erprobung neuer Materialien und Fertigungstechniken, der Suche nach geeigneten Handwerken und Experten, der Suche nach Interessenten und Investoren, der Erprobung und Demonstration der militärischen Tauglichkeit usw. kommt eben noch zusätzlich die Wirkung auf politische und militärische Machstrukturen, was die Herrschenden ggf. entsprechend aktiv werden lässt.

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Jeder soll ja spielen, wie es gefällt, und wenn das ein Midgard mit vom Himmel fallenden rosa Elefanten heisst. Die Dummdreistigkeit einiger hier genannter Argumente möchte ich aber so nicht stehen lassen..

 

 

Mir ist jetzt nicht klar, wo da der logische Zusammenhang bestehen soll. Jeder Händler ist automatisch ein Experte für Waffentechnik und deren militärischen Nutzen?

Die Armbrust war die bevorzugte Waffe der Seesöldner, der ihre Städte verteidigenden Bürger u.ä.

 

Dann würde daraus ein "gegen schwer gerüstete Gegner sowas von besch...".
Habe Ich, wusste Ich auch vorher max Nutzen von dem Ding wäre die automatischen Ausdauerverluste in Midgard bei witzlosem PAG Einsatz, Panzeranklopfgerät aka Wattebäuschchen Effekt.

 

 

Und noch so eine sinnfreie Verallgemeinerung. Klar, ein guter Meister für den Bau von Repetierarmbrüsten verfügt über solche Kenntnisse. Dummerweise müsste man den aber aus KanThaiPan importieren.

Ich bezog mich darauf, das er ggf in Kombination mit nem Tischler, etc die prinzipiekl nötigen Kenntnise haben dürfte unddaher prinzipiell weiss wie sowas gemacht wird...vietnamesischer Nachbau einer chinesischen Kopie...

also genau wie das hier

Alle anderen müssten sich die genauen Kenntnisse erst aneignen - was je nach den Vorkenntnissen mit der Herstellung ähnlicher Waffen und den Fähigkeiten des Handwerkers mit entsprechenden Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist.

 

Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass die im KTP QB umgesetzte Armbrust nicht genau der in der Wikipedia beschriebenen entspricht.

Laut Wikipedia verschiesst die Repetierarmbrust leichte Pfeile statt Bolzen, leidet unter schlechterer Zielgenauigkeit, geringerer Reichweite und schlechterer Durchschlagskraft. Davon wurde lediglich die geringere Reichweite regeltechnisch umgesetzt - was also die berechtigte Frage aufwirft, inwiefern die Angaben in der Wikipedia ansonsten überhaupt für die Midgard-Variante gültig sind.

Die Midgard Umsetzungen einiger Waffen sind interessant und Ich frag mich ob hier genau wie bei Samurairüstungen, Katanas und den Techniken des sterbenden Schwans der Eastern Hype voll zugeschlagen hat.
Um der Quelle aber dennoch eine Weile länger treu zu bleiben: "Diese Technik setzte die Sehne enormen Belastungen aus, da Kräfte von oben und von unten auf sie einwirkten. Besonders das Anheben des Magazins übte Druck auf die Sehne aus, weshalb sie mit Gänse- oder Entenfedern verstärkt wurde." Hier haben wir doch ein gutes Beispiel dafür, dass die Herstellung der Repetierarmbrust eben auch fertigungstechnische Neuerungen erfordert, die eben erst entwickelt und erprobt werden müssen
.Entenfedern sind nun ja kaum exotische Materialien und Ich ging nicht gerdde davon aus, das die erste Reparmbr von Gladius &co ner Heckler Koch MP entspricht.

 

 

Das Problem liegt in Gesamtkomplexität der Materie, die Du mit so viel Ignoranz und Dreistigkeit ignorierst. Neben der Erprobung neuer Materialien und Fertigungstechniken, der Suche nach geeigneten Handwerken und Experten, der Suche nach Interessenten und Investoren, der Erprobung und Demonstration der militärischen Tauglichkeit
uNe, Tue Ich nicht, das war nicht die Frage des Threads.

 

sw. kommt eben noch zusätzlich die Wirkung auf politische und militärische Machstrukturen, was die Herrschenden ggf. entsprechend aktiv werden lässt

Was die Sache ja erst wirklich interessant macht, ausser man geht davon aus das die Herrschenden problemlos tun und lassen können was sie wollen.

 

Da frag mal einer den Bischof von Worms der von seinen Gilden aus der Stadt geworfen wurde u.ä. Gilden und Zünfte können ne eigene Macht sein, Nein Majestät ihr Kreditersuchen wurde abgelehnt, sobald das Geld da ist gebe Ich es euch frühestens in 6 Monatten sicher in nem Jahr ganz bestimmt in 2c Jahren

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Hallo

 

ich halte zwar den Nachbau einer Repetierarmbrust nicht grundsätzlich für unmöglich, sehe es aber als so schwer an, das die Spielfigur sich tatsächlich zur Ruhe setzen müsste oder sehr, sehr, sehr viel Geld und Geduld investieren müsste. : ).

 

Nein, weder noch, er muss nur nen guten Armbrustbauer finden, und ggf nen Tiscler bzw Zimmermann, die ihm das Ding zusammenbauen.

Die müssen das Teil dann auseinandernehmen und nachbauen, das kann dann vom vietnamesischen Nachbau einer chinesischen Kopie eines russischen Originals bis zu besser als das Vorbild reichen, mit der Zeit vielleicht.

 

Schwerttänzer, hast Du dich jemals mit Wissenstransfer oder dem Versuch von technischen Nachbauten beschäftigt? Anhand eines Modells und ohne Kenntnisse der verwendeten Materialien ist es eine extrem komplizierte Angelegenheit. Man kann z.B. für das Holz nicht einfach in den Wald gehen und irgendein Stück Holz vom Baum schneiden um daraus eine Waffe bestimmter Bauart anzufertigen.

Ich sage nicht, daß es unmöglich ist, ich sage nur, daß es sehr lange braucht.

dann fehlen ihm die Kenntnisse über verwendbare Holzsorten. Wie lange braucht er wohl, um herauszufinden, welches Teil aus welchem Ersatzholz gefertig werden kann?

Gehst du bei sowas üblicherweise zu Leuten die mit Pauken und Trompeten durch die Gesellenprüfung gerasselt sind?

Ein guter Meister verfügt über solche Kenntnisse.

Das ist eine unsinnige Behauptung. Frag mal einen Geigenbauer ob er das richtige Holz für ein Klavier auswählen kann. Frag mal jemanden, der sich mit europäischen Hölzern auskennt ob er dir sofort sagen kann, aus was für einer Art Holz eine Kenianische oder Japanische Holzarbeit gefertigt ist und welches europäische Holz die selben (benötigten) Eigenschaften hat.

Bitte vergiss nicht: "Das große Lexikon der Hölzer Midgards mit ihren spezifischen Eigenschaft für jeden Gebrauch" gab es noch nicht.

 

Er findet einen Schmied der es versucht, nur hat der keine Ahnung wie man Draht gleichmäßig zieht
Draht ist die Vorraussetzung für Kettenrüstung und wozu brauch Ich für ne Repetierarmbrust Federn.

Das war ein Beispiel, :dozingoff: nimm irgendein anderes Kleinteil in der Mechanik, daß nicht in jedem Automaten steckt.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Repetierarmbruswar extrem einfach in Herstellung und Gebrauch und konnte problemlos zehn Pfeile in 15 Sekunden verschießen. ....

 

Du versuchst nicht ernsthaft mir Wikipedia als zuverlässige Quelle zu verkaufen, oder?

 

Und wenn er sie freiwillig gegen gute Bezahlung bauen darf, wird sicherlich bald ein Angebot von anderen Fürsten kommen, damit er für sie arbeitet.

 

Und wenn er das ablehnt, kommen sich bald solange Assassinen, bis der Typ tot ist, der dem Feind diese Wunderwaffe zusammenbaut...

...

 

Solange die Jungs bezahlen Wo liegt da das Problem?

 

Tot kann man so schlecht Geld ausgeben.

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Ich habe den Gesamttenor Deiner Postings wohl missverstanden. Kam deutlich einseitiger rüber, als Du es jetzt mit Deinen Erläuterungen erklärt hast.

 

...vietnamesischer Nachbau einer chinesischen Kopie...

Ja. Also eine äußerlich ähnliche Kopie mit schlechteren Funktionseigenschaften und deutlich geringerer Zuverlässigkeit.

 

Die Midgard Umsetzungen einiger Waffen sind interessant und Ich frag mich ob hier genau wie bei Samurairüstungen, Katanas und den Techniken des sterbenden Schwans der Eastern Hype voll zugeschlagen hat.

Ja, das ist m.E. allgemein ein berechtigter Kritikpunkt am offiziellen KTP.

 

das war nicht die Frage des Threads.

Danach war nicht direkt gefragt, aber es ergab sich m.E. aus der Fragestellung. Wenn ohne weitere Erläuterung nach dem Verkaufspreis gefragt wird, gehe ich davon aus, dass sich der Fragesteller möglicherweise der Gesamtproblematik nicht bewusst war. Die "richtige" Frage wäre ja eher die nach dem Gewinn - also Aufwand/Kosten vs Verkaufserlös gewesen.

 

Was die Sache ja erst wirklich interessant macht, ausser man geht davon aus das die Herrschenden problemlos tun und lassen können was sie wollen.

Es läuft zumindest darauf hinaus, dass die Sache etwas verzwickter ist, als nur ein zusätzlicher Verdienst zwischen zwei Abenteuern.

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Schwerttänzer, hast Du dich jemals mit Wissenstransfer oder dem Versuch von technischen Nachbauten beschäftigt? Anhand eines Modells und ohne Kenntnisse der verwendeten Materialien ist es eine extrem komplizierte Angelegenheit..

Abgesehen von Professor

Junkelmanns Archäologischen Experimenten in Reiter Roms und die Legioen des Augustus, der römische Soldat im archäologischen Experiment eher nicht.

 

Ich sage nicht, daß es unmöglich ist, ich sage nur, daß es sehr lange braucht.
wie oft muss Ich den Spruch des vietnamesischen Nachbaus ...nochwiederholen?r Gruppe wählen.

 

Das ist eine unsinnige Behauptung. Frag mal einen Geigenbauer ob er das richtige Holz für ein Klavier auswählen kann.

Ich würde da eher den Vergleich zwischen zwei Instrumenten gleiche

 

welches europäische Holz die selben (benötigten) Eigenschaften hat.

aber sicher, dafür ist der Fachmann der sollte das wissen für Bögen nehme Ich Eibe für den SpeerEschenholz.

 

 

Du versuchst nicht ernsthaft mir Wikipedia als zuverlässige Quelle zu verkaufen, oder?
du wolltest mir die Drahtlosigkeit Vesternesses verkaufen.

und da sich KTP sowieso nicht an prinzipielle Midgardsetzungen hält, keine Ritterrüstungen aka voller Harnisch, aber der von portugiesischen Brustpanzern abgeleitete Samurairüstung

 

Tot kann man so schlecht Geld ausgeben
oder liefern

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Ich habe den Gesamttenor Deiner Postings wohl missverstanden. Kam deutlich einseitiger rüber, als Du es jetzt mit Deinen Erläuterungen erklärt hast.

 

...vietnamesischer Nachbau einer chinesischen Kopie...

Ja. Also eine äußerlich ähnliche Kopie mit schlechteren Funktionseigenschaften und deutlich geringerer Zuverlässigkeit..

 

Also die Aussage kam vor deiner "Kritik"

 

Danach war nicht direkt gefragt, aber es ergab sich m.E. aus der Fragestellung.

Hier es jemand rechtmachen, geht man auf sowas ein bzw auf etwas was im Ausgangspost gesagt wurde wird einem Themenverlassen vorgeworfen, bei anderen gehört es dazu.

 

 

Es läuft zumindest darauf hinaus, dass die Sache etwas verzwickter ist, als nur ein zusätzlicher Verdienst zwischen zwei Abenteuern
Das ist für mich ein Abenteuer

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Abgesehen von Professor

Junkelmanns Archäologischen Experimenten in Reiter Roms und die Legioen des Augustus, der römische Soldat im archäologischen Experiment eher nicht.

Nichts gegen Prof. Junkelmann, aber der Mann hat die Technik, die Materialien, den Kenntnisstand, die Labore,..... des 20. Jahrhunderts zur Verfügung um seine Untersuchungen anzustellen und auch er hat seine Forschung nicht mal eben in einem Jahr erledigt. Die beiden Handwerker auf Midgard haben diese Möglichkeiten nicht.

 

 

Ich sage nicht, daß es unmöglich ist, ich sage nur, daß es sehr lange braucht.
wie oft muss Ich den Spruch des vietnamesischen Nachbaus ...nochwiederholen?r Gruppe wählen.

 

hast Du bei dem Spruch berücksichtigt, das diese Art Nachbauten Detailszeichnungen, Fertigungsanleitungen, weltweiten Materialzugriff und meistenteils Lehrer haben, die bei den Originalfertigungen dabei waren?

 

zugegeben, etwas das genauso aussieht kann bestimmt in kurzer Zeit gebaut werden, etwas das tatsächlich funktioniert nicht.

Das ist eine unsinnige Behauptung. Frag mal einen Geigenbauer ob er das richtige Holz für ein Klavier auswählen kann.

Ich würde da eher den Vergleich zwischen zwei Instrumenten gleiche

 

gleiche was? Ich nehme mal an gleicher Instrumentengruppe.

Gut, frag einen indischen Sitarhersteller ob er dir eine Geige bauen kann.

welches europäische Holz die selben (benötigten) Eigenschaften hat.

aber sicher, dafür ist der Fachmann der sollte das wissen für Bögen nehme Ich Eibe für den SpeerEschenholz.

 

ich wiederhole nochmal: Du hast ein fremdes Holz, du hast keine Ahnung welche Eigenschaften es hat, du weißt nicht, wann es geschnitten werden, wie lange und unter welchen Bedingungen gelagert, mit welchen Lacken, Leimen, Farben, Beizstoffen,.... es behandelt werden muss, aber Du kannst sofort ein äquivalentes einheimisches Holz nennen und seine Behandlung, um die Eigenschaften dieses Holzes zu erhalten?

 

Du versuchst nicht ernsthaft mir Wikipedia als zuverlässige Quelle zu verkaufen, oder?
du wolltest mir die Drahtlosigkeit Vesternesses verkaufen.

und da sich KTP sowieso nicht an prinzipielle Midgardsetzungen hält, keine Ritterrüstungen aka voller Harnisch, aber der von portugiesischen Brustpanzern abgeleitete Samurairüstung

ich wollte dir nicht die Drahtlosigkeit Vesternesses verkaufen, aber zum Federn herstellen gehört mehr, als Draht ziehen zu können. Dazu gehört z.B. das man den Draht in gleichmäßiger Stärke herstellt. Ausserdem sagte ich bereits, daß die Feder nur als Platzhalter für ein beliebiges, nicht alltägliches Kleinteil stand.

Im übrigen hat das nichts mit der Unzuverlässigkeit von Wikipedia zu tun.

Tot kann man so schlecht Geld ausgeben
oder liefern

 

eben, damit kann nämlich der Graf auf der anderen Seite des Flusses nicht mehr beliefert werden.

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Nichts gegen Prof. Junkelmann, aber der Mann hat die Technik, die Materialien, den Kenntnisstand, die Labore,..... des 20. Jahrhunderts zur Verfügung um seine Untersuchungen anzustellen und auch er hat seine Forschung nicht mal eben in einem Jahr erledigt. Die beiden Handwerker auf Midgard haben diese Möglichkeiten nicht. .

Und ihm fehlte das Materialwissen der Sinn und Zweck verschiedener Einzelteile usw, das musste erst experimentell herausgefunden werden, wzu z.b. die Bronzehörnchen beim römischen Kavalleristen da sind, wie man wirklich den Schild trägt usw

 

hast Du bei dem Spruch berücksichtigt, das diese Art Nachbauten Detailszeichnungen, Fertigungsanleitungen, weltweiten Materialzugriff und meistenteils Lehrer haben, die bei den Originalfertigungen dabei waren?

Nö, da Ich nicht von nem lizenzierten Nachbau gesprochen habe.

 

 

 

ich wiederhole nochmal: Du hast ein fremdes Holz, du hast keine Ahnung welche Eigenschaften es hat, du weißt nicht, wann es geschnitten werden, wie lange und unter welchen Bedingungen gelagert, mit welchen Lacken, Leimen, Farben, Beizstoffen,....
Nö, aber wahrscheinlich eie educated guess machen welche Eigenschaften es in dieser Funktion es an diesem Platz hat und ein entsprechendes Äquivalent sofern vorhanden nennen. und von da an weiterarbeiten Try and Error usw

 

 

ich wollte dir nicht die Drahtlosigkeit Vesternesses verkaufen, aber zum Federn herstellen gehört mehr, als Draht ziehen zu können. Dazu gehört z.B. das man den Draht in gleichmäßiger Stärke herstellt.
Unterschied zum Kettenhemd,
Ausserdem sagte ich bereits, daß die Feder nur als Platzhalter für ein beliebigProblem mit ner Armbrust mit Winde, die aus Europa stammt.es
eben, damit kann nämlich der Graf auf der anderen Seite des Flusses nicht mehr beliefert werden
Graf? eher Söldnerhauptmann

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    • Von Läufer
      Aus dem Thread ‚Warum hat der Fernkampf bei Mıᴅɢᴀʀᴅ so wenig Bedeutung?‘ habe ich mitgenommen, dass es Absicht und auch richtig ist, dass Fernkampf bei Midgard relativ schwach ist. Andererseits aber ein guter Teil der Diskutanten den Fernkampf als so schwach ansieht, dass er eigentlich fast ignoriert werden kann. Und dass folglich eine angemessene leichte Stärkung der Wurf- und Schusswaffen das Spiel interessanter machen könnte.
      Hier ist eine Überlegung, wie man das hinkriegt. Dabei verzichte ich (weitgehend) auf Schadensanhebung, denn ich denke, dass gerade der Nicht-Schadensbonus im Fernkampf das Ergebnis sorgfältigen Nachdenkens des Midgard-Teams ist. Außerdem verschiebt ein solcher erhöhter Schaden ganz platt und langweilig einfach die Balance zugunsten der Fernwaffen. Stattdessen versuche ich, auf die Eigenheiten der verschiedenen Waffen einzugehen. Ziel ist es, die generelle Ausrichtung ‚Nahkampf stärker als Fernkampf‘ beizubehalten, und gleichzeitig dem Fernkampf und spezialisierten Fernkämpfern Situationen zu schaffen, in denen sie glänzen können.
      1. Sturz: Wenn jemand in schneller Bewegung ist (> B12) und dabei durch einen Fernkampftreffer LP verliert, so macht er einen zweiten WW: Abwehr. Misslingt dieser, so stürzt der Getroffene. Bei diesem zweiten WW: Abwehr hilft das Schild nicht, dafür wird er um die Größenmodifikaton des Getroffenen modifiziert. (Also z.B. ein Halbling WW-2:Abwehr). Bei kleinen Geschossen und großen Zielen kann der SL entscheiden, dass das konkrete Geschoss keine Sturzgefahr darstellt.
      (Was soll das: Ein wesentliches diskutiertes Manko war, dass man einfach auf Schützen zurennen kann, und dabei nur ein geringes Risiko eingeht. Durch die Möglichkeit eines Sturzes wird genau dieses schwieriger. Durch die Messlatte ‚LP-Schaden‘ führen Treffer durch schwere Fernwaffen eher zum Sturz. Und mit der Größenmodifkation wird halt eine Katze durch so einen Treffer eher umgeworfen als ein Oger.)
       
      2. Überstürzter Wurf/Schuss: Der Fernkämpfer zieht seine Fernwaffe und greift noch in der gleichen Runde unter -6 an. Dazu ist es notwendig, dass die Fernwaffe griffbereit ist, bei einem Bogen muss die Sehne eingehakt sein, eine Armbrust muss gespannt sein.
      Wurfmesser, Wurfpfeil und Wurfstern sind klein genug, dass man sie in einem verborgenen Behältnis (z.B. Ärmelscheide) aufbewahrt und trotzdem überstürzt wirft. Gelingt dem Werfer ein EW: Stehlen und dem Opfer misslingt ein WW: Menschenkenntnis oder WW: Stehlen, so hat das Opfer vom Griff zum Wurfgeschoss nichts mitbekommen. Dann ist das Opfer bis Nahbereich komplett überrascht und damit wehrlos. (Damit sind auch die Voraussetzungen für einen Gezielten Wurf einschließlich dem Einsatz von Scharfschießen nach KOD5, S. 84 erfüllt.)
      Eine gespannte und geladene Armbrust kann nicht auf dem Rücken oder so getragen werden, sie muss entweder liegen oder halbwegs waagerecht in den Händen gehalten werden.
      (Was soll das Ganze: Dieser überstürzte Wurf/Schuss gibt gerade Fernkampfspezialisten eine zusätzliche Option, auf überraschende Entwicklungen zu reagieren. Und mit dem überraschendem Wurf eine verborgenen Wurfdolches bekommen gerade Halbweltspezialisten eine spannende Option in Situationen, in denen Fernkampf bei Midgard vorher keinen Sinn gemacht hat.
      Auf ‚Nah‘ habe ich den Überraschungseffekt begrenzt, da ansonsten die Flugzeit des Geschosses dem Angegriffenen Zeit für eine Reaktion gibt – aber vielleicht ist das auch eine Komplikation ohne ernsthaftem Gewinn.
      Und EW: Stehlen finde ich passend, weil es eine typische Halbweltfertigkeit ist. Glücksspiel oder Gaukeln ist auch Alltag, darum habe ich die nicht zugelassen.
      Armbrust: Wenn man sie zu schräg hält, fällt der Bolzen raus, und einen Sicherungshebel hatten die Armbrüste normalerweise auch nicht.)
       
      3. Schnellfeuer: Der Fernkämpfer bereitet sich vor und kann dann mehrere Geschosse in einer Runde werfen / verschießen.
      Vorbereitung: Dauert eine Runde, dann hat man die benötigten Geschosse für eine Runde Schnellfeuer sauber sortiert in der Nebenhand (also z.B. den Messerfächer). Bei Wurfdolchen und Wurfpfeilen kann man auch einen Vorrat für zwei Runden Schnellfeuer in die Hand nehmen. Dann dauert die normale Vorbereitung zwei Runden; eine, wenn ein EW: Wurfwaffe gelingt.
      Halten: Mit den vorbereiteten Geschossen kann sich der Schütze mit B/2 bewegen und auch normal abwehren.
      Werfen/ Schießen: Der Fernkämpfer wirft/schießt zwei Geschosse. Auf alle EW: Angriff wird zusätzlich -4 angewendet. Er kann sich während des Schnellfeuers nur mit B1 bewegen. Eine natürliche 1 beendet zusätzlich zu den sonstigen Folgen immer auch das Schnellfeuer; Waffe verloren bedeutet, dass alle bereitgehaltenen Geschosse zu Boden fallen. Schnellfeuer und 'sorgfältig zielen' schließen einander übrigens aus.
      Wurfmesser, Wurfpfeil, Wurfkeule, Wurfspeer, Kurzbogen: Es können drei Geschosse pro Runde geworfen/verschossen werden.
      Wurfscheibe, Wurfstern: Es wird die doppelte Anzahl geworfen, also bis zu vier Wurfscheiben und bis zu sechs Wurfsterne.
      Schwere Armbrust: Wenn man zwei Armbrüste und zwei Personen zur Verfügung hat, kann man jede Runde unter -4 schießen, indem eine Person schießt, die andere gleichzeitig die zweite Waffe lädt und dann am Rundenende die Waffen ausgetauscht werden.
      (Was soll das Ganze: Ein fähiger, wohlvorbereiteter Fernkämpfer ist nun deutlich gefährlicher. Außerdem passt es besser zur Realität und Literatur, dort kriegen die Helden auch deutlich mehr als ein Geschoss pro 10 Sekunden hin. Bei den leichten Fernwaffen ist es plausibel, dass man da mehr Geschosse in der Hand halten und bewegen kann, deshalb kann man da mehr vorbereiten und werfen – durch den Schaden von max. 1W6-1 dieser Waffen halte ich so den gewährten Vorteil für vertretbar.)
       
      4. Wuchtwurf: Bei hinreichend massiven Wurfwaffen (Mindeststärke 21) kann der Werfer seine ganze Kraft in den Wurf legen. Darum kommt im Nahbereich der Schadensbonus des Werfers zur Anwendung. Es gilt weiterhin, dass der Schadensbonus pro Kampfrunde nur einmal angewendet wird – bei Schnellfeuer oder der Kombination Sturmangriff mit Wurf + überstürztem Angriff also nur auf den ersten EW: Angriff.
      (Was soll das Ganze: Schadensbonus bei Fernwaffen gibt es bei Midgard nicht, und ich denke, das ist gut so – darum will ich da eigentlich gar nicht ran. Aber massive Wurfwaffen und Nahbereich, das ist glaube ich tragbar, und sonst kriegen die schweren Wurfwaffen gar nichts ab. Und es fühlt sich irgendwie nicht richtig an, wenn Thor mit seinem Hammer mit 1W6+5 zuschlägt, aber den 2m entfernten Gegner nur mit 1W6 streichelt. Naheliegend wäre es, diesen Wurfwaffen nur einen Teil des Schadensbonus zu geben, also z.B. 2/3, aber das wäre eine zusätzliche Komplikation, und das muss nicht sein. Also habe ich hier einfach bei Fimolas gewildert.)
       
      5. Handlung ‚Geschossen ausweichen‘: Der Handelnde bewegt sich mit max. B/2, dafür erhält er auf seinen WW: Abwehr gegen Fernkampfangriffe einen Bonus von +2.
      (Was soll das Ganze: Da ja nun Fernwaffen auf offenen Feld gefährlicher sind, würde ich die weggefallene M4-Regelung wieder aktivieren.)
       
      Soviel dazu. Ich würde mich über Hinweise zu übersehenen Nebeneffekten, Kollision mit anderen Regeln und ergänzende Ideen freuen.
      (Und für die, die den Fernkampf unter M5 für perfekt ausbalanciert halten, ist dieser Strang nicht gedacht.)
       
      Zu den Sternen
      Läufer
      Fernwaffen_171023.odt
    • Von Kio
      u.A. die Diskussion in Zauberer im Kampf beschützen      brachte mir wieder die Frage hoch, ob in Midgard ein Schütze frei wählen kann, ob er ballistisch schießt. Der Meinung scheinen nämlich viele Schreiber zu sein und im Kodex konnte ich auch keine explizite Einschränkung finden.
      Auch wenn's natürlich irrelevant ist, aber: realistisch ist das nicht.
      Es gibt nur die Stockschleuder, die immer ballistisch schießt und deshalb erst ab 21 Metern eingesetzt werden kann.
      Daraus kann man mMn. aber auch folgern, dass im Nahbereich nie* ballistisch geschossen werden kann und zumindest ab mittlerer Entfernung der ballistische Schuss optional ist. Realistisch wäre, dass spätestens im Fernbereich der ballistische Schuss zwingend ist.
      Ich frage mich auch, ob man deshalb zumindest im Fernbereich – und bei der Stockschleuder also: immer – auch noch den WM-2 für den ballistischen Schuss hinzurechnen muss.
      *) wenn ich mich dennoch willentlich für einen ballistischen Schuss entscheide, bedeutet das, dass ich weniger stark aufziehe, dass also auch der Schaden geringer ist. Eine Armbrust hätte diese Möglichkeit gar nicht.
    • Von Lux
      Hallo,
      ich möchte eine neue Midgardrunde aufmachen. Es kann nun dazukommen, das einige sehr alte Hasen und evtl auch einige nicht so bewanderte Spieler bis hin zum Neuling mitspielen. Im Vorfeld um die Kampagne zu planen möchte ich gerne wissen, welcher Spieler welchen Regelwissensstand hat bzw. welche Abenteuer er kennt.
       
      Mir schwebt eine Matrix vor mit Namen der Spieler als Spalten und Abenteuer (bzw. Regelkenntnis) als Zeilen. In das Feld der Matrix kann eingetragen werden, ob jemand
      das Abenteuer nicht kennt 0
      vor 15 Jahren mal angespielt 1
      hab ich als spieler noch in Erinnerung 2
      war Spielleiter 3
      kenn ich als Sl aus dem FF 4.
       
      a) Wenn jemand so etweas schon einmal z.B. als Excel erstellt hat könnte er mir dies zukommen lassen?
      b) Gibt es irgendwo eine Liste aller MD Abenteuer (incl. GB, DDD, Caedwyn,...)
      c) Gibt es noch etwas zu beachten bzw. hat jmd Erfahrung und meint ich sollte unbedingt Punkt XY beachten?
       
      Danke vorab
      Lux
    • Von Jorgarin
      Hallo miteinander!
       
      Die denkbar schlechteste Ausgangssituation für eine neue Kampagne findet man leider immer wieder vor: „Du sitzt in einer Kneipe, und da kommen diese sympathisch wirkenden Fremden herein. Du setzt Dich an Ihren Tisch und...“ Stopp! Da hakt es doch schon. Warum sollte man sich zu wildfremden Leuten an den Tisch setzen? Leute mit seltsamem Akzent, seltsamer Hautfarbe und am besten noch kleinwüchsig oder mit spitzen Ohren? Und das in einer pseudomittelalterlichen Welt, in der jeder Fremde eine tödliche Gefahr darstellen kann? Da klappen einem ja die Fußnägel hoch! Noch dazu birgt eine so unmotivierte Ausgangssituation keinerlei Grundlage für eine stimmige Handlungsentwicklung. Vielleicht kommt es ja noch einigermaßen glaubwürdig rüber, dass einen die Fremden genug interessieren, um mit Ihnen zusammen einem Schatz hinterher zu jagen. Aber ihnen vertrauen? Mit ihnen teilen? Das eigene Leben für sie riskieren? Das würde man vielleicht für seine besten Freunde tun. Oder seine Familie. Aber nicht für dahergelaufenes Pack.
       
      Besser ist es da in meinen Augen, wenn man sich, sobald sich die passende Gruppe gefunden hat (siehe auch: Der Gruppenvertrag), ein gemeinsames Hintergrundkonzept erarbeitet. Meine dichtesten Erfahrungen im Science-Fiction-Bereich hatte ich mit militärischen Spezialeinheiten, die von ihren Vorgesetzten auf Kommandomissionen geschickt wurden. Vergleichbar mit Aliens – Die Rückkehr. Es gibt eine gemeinsame Motivation, und man zieht sich natürlich gegenseitig aus der Scheiße (wenn man sich nicht gerade dafür entschieden hat, Carter Burke zu verkörpern...). Und wenn es dann irgendwann früher oder später (eher früher) einen liebgewonnenen Gefährten zerreißt, kommt großes Gefühlskino ins Spiel. Wen juckt es dagegen, wenn der Fremde aus der Kneipe krepiert?
       
      Aber auch für Midgard lassen sich solche Konzepte recht einfach erstellen. Ein Beispiel habe ich bereits mit Alba – Ruf des Blutes vorgestellt. Es gibt aber noch viele andere. Die Spieler könnten die Besatzung eines Waelingerschiffes sein, das auf Handelsfahrt (oder Plünderfahrt) geht. Sie könnten die Agenten eines Adligen sein, die für ihn inoffizielle Aufträge ausführen. Gemeinsam aufgewachsene Dörfler, die das große Abenteuer lockt oder die vor der Vernichtung ihres Dorfes durch barbarische Invasoren fliehen. Sklaven, die gemeinsam aus der Gefangenschaft ausbrechen. Angehörige des Fahrenden Volkes, die mit ihren Wagen durch die Lande ziehen. Mitglieder der Garde eines Adligen, vergleichbar mit den Drei Musketieren. Ein Hexenjäger und sein Gefolge. Gesandte aus einem fernen Land. Piraten auf dem Meer der fünf Winde. Ein adliger Glücksritter, sein Leibwächter, sein Halblingskoch und sein Lehrer. Eine Bande von Gesetzlosen, die in einem unzugänglichen Wäldchen haust. Wichtig ist nur, dass die Spieler bereits vor Spielbeginn eine verschworene Gemeinschaft sind, bei der man sich auf die anderen verlassen kann. Bei der es sich einfach richtig anfühlt, wenn man seine Errungenschaften miteinander teilt und sich in scheinbar ausweglosen Situationen Rücken an Rücken stellt.
       
      Wenn Ihr am Anfang noch etwas unentschlossen dasitzt und nicht so recht wisst, wie es weitergehen soll, stellt Euch doch einfach ein paar Fragen:

      In welcher Region von Midgard wollen wir spielen?
      Gibt es ein Thema, das uns im Moment alle anspricht, z.B. Rittertum, Piraterie oder Zauberlehrlinge?
      Wollen wir eine Gruppe mit einer Hierarchie, in der einer den Anführer verkörpert, oder wollen wir eine Gruppe ohne Anführer?
      Wollen wir, dass unsere Abenteurer sich schon lange kennen, oder sollen sie erst kürzlich zusammengefunden haben?
      Wie haben sich die Mitglieder der Gemeinschaft kennengelernt?
      Was wollen/sollen die Abenteurer gemeinsam erleben?

      Wenn diese Fragen beantwortet sind, sollte sich schon ein ungefähres Bild der Gemeinschaft herauskristallisiert haben. Nun solltet Ihr Euch Gedanken darüber machen, welche Rollen/Charakterklassen zu der Gemeinschaft passen. Danach teilt Ihr sich schlicht und ergreifend diese Rollen in gemeinsamem Einvernehmen untereinander auf. Oder – falls Ihr die klassische Auswürfelmethode vorzieht – es würfelt jeder seine Basiseigenschaften aus, und Ihr schaut, wer damit in welche Rolle passen würde.
      Ich empfehle übrigens dringend, die Spieler ihren Stand passend zu ihrer Rolle aussuchen und für die pA zweimal würfeln zu lassen. Ein Anführer mit pA 01 wäre nun wirklich unangebracht.
       
      Eine solchermaßen auf einen gemeinsamen Hintergrund getrimmte Gruppe stellt im Übrigen auch für jeden Spielleiter eine Steilvorlage dar. Er muss sich keine hanebüchenen Kennenlern-Sequenzen aus den Rippen leiern, sondern greift auf die Notizen der Spieler zum Thema: „Was wollen wir gemeinsam erleben“ zurück. Da drängen sich die Abenteuerideen quasi von selbst auf.
       
      Ich hoffe, die Ideen haben gefallen und freue mich auf Diskussionen zu diesem Thema.
       
      Viele Grüße
      Jorgarin
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