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Betäuben - welche Waffen kann man dafür verwenden?


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Zum Betäuben muss man, wie beim Meucheln auch, einen EW+4 mit der Waffe machen bevor auf Betäuben gewürfelt wird.

Wenn man zum Betäuben einen Schlagring oder einen sandgefüllten Lederbeutel verwendet (dies sind 2 der 3 im Regelwerk vorgeschlagenen Waffen) (DFR s.160f) dann hat men ein schwerwiegendes Problem:

Diese Waffen sind nicht erlernbar. Damit sind sie automatisch improvisierte Waffen mit einem Standard-Erfolgswert von +4, obwohl sie zum Handwerkszeug eines geübten Meuchlers gehören.

 

Bleibt also nur die kleine Keule ?

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Der Schlagring kann mit Faustkampf verwendet werden, die sandgefüllte Socke ist ein improvisierte Waffe, wie ein Stuhlbein, oder der klassische Tonkrug (Bierflasche).

 

Waffenloser Kampf ab einem Erfolgswert von +8 würde ich auch wuchtig genug nennen, um damit zu betäuben (siehe auch die Tabelle für kritische Treffer). Und die klassische Keule bleibt natürlich die bevorzugte sehr einfach zu erlernende Waffe.

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Ich als SL würde - als Hausregel - auch mit einem Sandsack oder ähnlichen Werkzeug den Wert in Keule für den EW:Angriff zulassen.

Improvisierte Waffe +4 lässt doch die Erfolgsaussichten unsinnig gering erscheinen, auch wenn es zehnmal regelkonform ist. Der Schwierigkeitsgrad ist durch die Anzahl der geforderten Proben (Schleichen, Angriff, Meucheln, erneut Schleichen) ohnehin sehr hoch.

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Mein As hat auch schon mit dem Knauf seines Dolches betäubt.

Auf welchen Erfolgswert hast du da gefürfelt? Ungelernte Waffe oder Dolch?

 

Dolch, schließlich lernt man seine Waffe, es steht nirgendwo man lernt nur das Schneiden mit dem Schwert, oder das Stechen mit dem Dolch. So gehört, zum Beispiel zum Ablauf einer Kampfrunde mit dem Schild nicht nur einmal abwehren, sondern auch den Gegner behindern, es ihm zu erschweren einen zu treffen, oder gar ihn zu bedrängen, regeltechnisch wird er aber nur auf die Abwehr angerechnet, aber er vermag mehr in 10 Sekunden.

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  • 2 weeks later...

Also mit einem Dolchknauf halte ich das ganze doch für sehr schmerzlich, da würde ich die Chance, dass der Typ dann doch tot ist deutlich erhöhen.

 

Ich persönlich würde meine Spieler auch entweder mit Faustkampf oder Waffenlosem Kampf würfeln lassen, sofern einer einen Sandsack bzw Schlagring etc benutzt. Wenn der Sandsack sehr groß ist würde ich dann auch zu Keule oder ev Morgenstern umsteigen, wenn mir aber ein Spieler mit einem anderen Gegenstand eine gute Erklärung bringt, warum er diesen Gegenstand mit der Fertigkeit Langschwert einsetzen möchte, würde ich mich da als SL bestimmt leicht überzeugen lassen.

Daran soll es dann nicht scheitern.

 

 

Mfg Yon

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  • 3 weeks later...
Hi,

 

unsere Gruppe hat es, im Interesse der unblutigen Lösung, immer wie Olk, Serdo und Tomcat gehandhabt.

 

Ciao,

Birk :crosseye:

 

Sehe ich auch so. Wenn der EW für BETÄUBEN gelungen ist, ist das Opfer per Definition bewusstlos, wer mag kann bei einer nicht 100% geigneten Waffe dem Opfer noch einen oder 1W3 LP abziehen, aber das wars dann auch schon. Eine Wahrscheinlichkeit dass das Opfer stirbt gibt es bei mir nur wenn der EW: Betäuben kritisch danebengeht.

 

Gruss

 

Chaos

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Es sollte doch wohl aber eine zum Betäuben geeignete Waffe/ Gegenstand sein.

 

Flaschen funktionieren nur im Film. Ich habe original mal gesehen, wie ein Herr eine Bierflasche über den Schädel gezogen bekam. Die Flasche war kaputt und der Kerl nicht mal ansatzweise betäubt.

 

Hingegen würde man mit einem handlichen Marmoraschenbecher wahrscheinlich auch eher zufällig jemanden betäuben. In der Regel würde man ihm den Schädel einschlagen.

 

Wenn jemand mit einem Strauß Tulpen nach einem anderen schlägt, dannn wird er ihn außer mit einem kritischen Treffer nicht umhauen. Egal, was er ansonsten würfelt.

 

Eine Keule oder ein Sandsack haben den gewünschten Effekt, sind wuchtig genug aber nicht zu hart. Faust und Schlagring funktionieren so ähnlich. Vom Dolchknauf würde ich meine Spieler lieber abbringen - einfach nicht das richtige Werkzeug, und die Knäufe anderer Waffen sind analog zu meucheln einfach mal zu sperrig oder auffällig um damit sinnvoll in dieser Situation was anzurichten.

 

Die Sandsocke oder einen vergleichbaren, geeigneten Gegenstand, würde ich über waloka oder wahlweise Keule laufen lassen. Erst wenn man die beiden Optionen nicht nutzen kann, ist man beim Thema "Improvisierte Waffe".

 

Es geht ja nicht um einen Nahkampf im klassischen Sinne, sondern um einen einzelnen, gezielten Schlag, d.h. die Nachteile einer improvisierten Waffe (z.B. Stuhlbein) kommen m.E. doch praktisch nicht zum Tragen. Und jemand überrascht oder ahnungslos den Kopf hinhält dann ist ein Stuhlbein, genau wie ein ordentlicher Knüppel oder eine Keule in erster Linie ein festes Stück Holz, das ordentlich weh tut. Und gegebenenfalls das Licht ausmacht.

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  • 9 months later...

Moin!

 

Wir verfahren auch ähnlich, wie in diesem Strang bereits beschrieben, da wir der Auffassung sind, dass erfolgreiches Betäuben erlernbar sein muss, nicht nur was den EW:Meucheln, sondern auch was den vorausgehenden Angriff angeht.

 

Daher unsere Version:

 

Betäuben kann auf fünf verschiedene Arten ausgeführt werden:

 

- mit einem stumpfen Gegenstand: improvisierter Angriff mit EW: +4

- mit einer Keule: mit EW: Keule

- mit einem kleinen sandgefüllten Säckchen: wahlweise mit EW:Keule oder EW:waffenloser Kampf

- mit einem Dolch-/Parierdolchknauf: EW: Dolch -4

- mit der Faust (EW:WaloKa/Faustkampf -6, mindestens EW: +4) oder einem Schlagring (EW:WaloKa/Faustkampf -4, mindestens EW: +4)

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  • 2 weeks later...

Flaschen funktionieren nur im Film. Ich habe original mal gesehen, wie ein Herr eine Bierflasche über den Schädel gezogen bekam. Die Flasche war kaputt und der Kerl nicht mal ansatzweise betäubt.

 

Ein Mensch der eine Bierflasche über den Kopf gezogen krigt und diese splittert ist weder dazu fähig zu laufen noch zu stehen. Das was du gesehen hast war warscheinlich ein Spaßvogel der sich einen streich mit einer Flasche aus Zucker (ja es gibt Täuschend echte Flaschenimitate aus Zucker) geleistet hat.

Ich würde eine Flasche sehr wohl als Betäubungswaffe gelten lassen. Außerdem würde ich Meuchel darüber regeln dass man für den einen Schlag beim Meucheln die Improvisierte Waffe mit dem Wert einer vergleichbaren Waffe zählt (bei der Flasche zum beispiel eine belibige Einhandschlagwaffe da der Spieler weis wie man einen gezielten Schlag mit einer Waffe mit griff ausführt)

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Der Sänger von Antiseen hat sich auf der Bühne eine Flasche Bier vor den Schädel gehauen: Flasche kaputt, er am bluten, aber am Stehen.

 

@ SupiMan: So einfach würde ich mir das nicht machen, es kommt schon daran an, welche Flasche, was für ein Typ, wie getroffen etc. Es ist manchmal echt erstaunlich, was Typen einstecken können ohne zu Boden zu gehen.

 

Gruß

Bernd

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Der Sänger von Antiseen hat sich auf der Bühne eine Flasche Bier vor den Schädel gehauen: Flasche kaputt, er am bluten, aber am Stehen.

 

@ SupiMan: So einfach würde ich mir das nicht machen, es kommt schon daran an, welche Flasche, was für ein Typ, wie getroffen etc. Es ist manchmal echt erstaunlich, was Typen einstecken können ohne zu Boden zu gehen.

 

Gruß

Bernd

 

Kann man ja über nen PW:Ko regeln^^

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DAnn würde ich einen PW:Ko um Schaden/2 erschwert machen lassen (Schaden nach ev. Rüstungsabzug)

 

Ist das mit dem Schaden/2 ernst gemeint? Den PW:Ko kann man dann ja auch gleich unmodifiziert lassen...

Wenn man es so regelt wurde ich das analog zu Faustkampf mit einem PW:Ko handhaben, der um 5xSchaden erschwert wird.

 

 

Da es ja aber um das Betäuben im Zusammenhang mit Meucheln geht, würde ich vielleicht einfach so handhaben, dass bei dem EW:Meucheln Boni bzw Mali bei niedriger/hoher Ko des Opfers vergeben werden, da würde ich als SL Bereiche von -2 bis +2 anpeilen.

 

 

Mfg Yon

 

PS: Bei alledem sollte man nicht vergessen, dass Flaschen auf Midgard m.E. zumindest nicht in allen Ländern die Regel sind und eher hohe Kosten verursachen, weshalb man sie nicht anderen Leuten über den Kopf ziehen sollte. Ein Tonkrug oder eine Tonamphore die wohl in vielen Ländern die Aufgabe unserer heutigen Flaschen übernimmt sollte sich jedoch ähnlich auswirken.

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DAnn würde ich einen PW:Ko um Schaden/2 erschwert machen lassen (Schaden nach ev. Rüstungsabzug)

 

Ist das mit dem Schaden/2 ernst gemeint? Den PW:Ko kann man dann ja auch gleich unmodifiziert lassen...

Wenn man es so regelt wurde ich das analog zu Faustkampf mit einem PW:Ko handhaben, der um 5xSchaden erschwert wird.

 

 

Da es ja aber um das Betäuben im Zusammenhang mit Meucheln geht, würde ich vielleicht einfach so handhaben, dass bei dem EW:Meucheln Boni bzw Mali bei niedriger/hoher Ko des Opfers vergeben werden, da würde ich als SL Bereiche von -2 bis +2 anpeilen.

 

 

Mfg Yon

 

PS: Bei alledem sollte man nicht vergessen, dass Flaschen auf Midgard m.E. zumindest nicht in allen Ländern die Regel sind und eher hohe Kosten verursachen, weshalb man sie nicht anderen Leuten über den Kopf ziehen sollte. Ein Tonkrug oder eine Tonamphore die wohl in vielen Ländern die Aufgabe unserer heutigen Flaschen übernimmt sollte sich jedoch ähnlich auswirken.

 

Naja, ich würde schon mit einfließen lassen, dass ein hoher Schaden effizienter ist.

Wieso ich Schaden/2 bei einem PW vorgeschlagen habe ist mir ein Rätsel... Ich dachte wohl an einen WW....

Schaden*5 ist auf jeden Fall sinnvoller..

 

bei Tonkrügen/amphoren würde ich sagen, dass sie bestenfalls als improvisierte Waffen zählen können, da der ausgeprägte "Griff" einer Flasche fehlt.

Die Argumentation von SupiMan für Flaschen zählt dann sicherlich nicht ;)

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Ich denke hier kommt es auf die Amphore an, die man gerade zur Hand hat, es gab (und gibt) genügend Amphoren, die an der Seite Griffe angebracht haben, mit denen man diese einem Gegner sicher auch über den Kopf ziehen kann.

 

 

Mfg Yon

 

Sicher, das Problem ist nicht die Amphore als Waffe zu verwenden! Ob mit Grifflöcher oder ohne.

Meine Aussage bezog sich eher auf SupiMans Vorschlag, dass man eine (Glas)Flasche aufgrund der Ähnlichkeit (Griffmöglichkeit, länglich symmetrische Form) mit dem Erfolgswert einer Einhandschlagwaffe (Schwerter, Äxte etc) geführt werden können.

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