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These: "Die Zauber Geistesschild, Zweite Haut und Schwarze Zone wirken nicht gegen Magie des Dweomer oder der Bardenlieder"

 

Begründung: Ähnlich wie der Zauber Bannen von Zauberwerk richten sich die Schutzvorkehrungen gegen Magie auf Grundlage der Veränderung des Magans (siehe Spruchbeschreibung BvZ). Da diese drei Spüche entsprechend in ihrer Wirkungsformel "nur" die Konzentration des Magan-Flusses beeinflussen, sind sie gegen die anderen Magie-Formen nutzlos.

 

Ich bitte um entsprechende Kommentierung.

 

Marek :read:

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Die genannten drei Zaubersprüche wirken gegen Dweomer und Bardenmagie. Dafür zunächst die pragmatische Begründung: Andernfalls hätte es bei der Spruchbeschreibung gestanden.

 

Nun die herleitende Begründung: Anders als Bannen von Zauberwerk erschaffen die drei Zaubersprüche zunächst eine Veränderung im Magan und erst anschließend wirken die Schadzauber. Nun rufen Dweomer und Bardenmagie zwar "tiefgreifende Effekte" hervor, doch natürlich betrifft das lediglich den 'Normalzustand'. Durch die genannten Schutzzauber wurde dieser Normalzustand aber bereits verändert, die Maganverteilung ist anders, wodurch auch Dweomer und Bardenmagie zunächst gestört werden und ihre Effekte verpuffen können.

 

Grüße

Prados

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Ich finde die Begründung nicht gerade einleuchtend. Vor allem deswegen nicht, weil es weitere Widersprüche zwischen den einzelnen Magiearten gibt:

 

Arkanum, S. 77: Im Kapitel Von den Zauberliedern und magischen Versen wird dargelegt, dass Bardenmagie "nichts mit Magan zu tun hat", sondern "das harmonische Muster der Welt in Schwingungen versetzt". Und: "Dieses Muster ist dem alles durchdrigenden Empyreum eingeprägt" [...], "auf ähnliche Weise ... funktionierte einst die verloren gegangene Namensmagie der Seemeister ... sie beruhte auf der Kenntnis des wahren Namens, d.h. des empyreischen Musters ... ". Nichts mit Magan und Potenzialen.

 

Arkanum, S. 78: "Zauberlieder wirken nicht nur über das Gehör auf die Anima, sondern auch direkt über den empyreischen Astralleib auf das Opfer."

 

Dagegen steht jetzt folgende Aussage, Arkanum, S. 127: Beschreibung der Wirkung des Zaubers Geistesschild: "Der Zauberer schützt sich mit der Kraft seines Astralleibes vor dem Einfluss von Geistesmagie."

 

Nehme ich diese zwei Aussagen zusammen, klingt das für mich wie der Tipp: "Falls ein wilder Stier auf Dich zurennt, verstecke die am besten hinter einem roten Tuch."

 

Da hilft es auch nicht, dass in den einzelnen Sprüchen nichts dazu gesagt wird. Wenn sich die Magiearten schon grundlegend entgegenstehen, wie in diesem Beispiel, sollte schon ein wenig Transferleistung erlaubt sein.

 

Marek

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Ich halte Prados pragmatische Antwort für sinnvoll im Sinne der Nützlichkeit der Schutzzauber. Im Gegensatz zu Gegenzaubern oder Bannsprüchen wird ja nicht gegen den Spruch vorgegangen, sondern "nur" gegen die Auswirkung.

 

Die von Marek zitierten Stellen können doch auch so ausgelegt werden, dass ein Schutzzauber den Astralleib stärkt, oder? In der Beschreibung von Geistesschild wird ja genau die Kraft des Astralleibes erwähnt. Da die Beschreibung nicht zwischen den verschiedenen Quellen gegnerischer Geistesmagie unterscheidet, reicht mir dies als Erklärung aus. Das genaue Wie ist halt Magie. :dunno:

 

Solwac

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Ich finde die Begründung nicht gerade einleuchtend. Vor allem deswegen nicht, weil es weitere Widersprüche zwischen den einzelnen Magiearten gibt:

 

Arkanum, S. 77: Im Kapitel Von den Zauberliedern und magischen Versen wird dargelegt, dass Bardenmagie "nichts mit Magan zu tun hat", sondern "das harmonische Muster der Welt in Schwingungen versetzt". Und: "Dieses Muster ist dem alles durchdrigenden Empyreum eingeprägt" [...], "auf ähnliche Weise ... funktionierte einst die verloren gegangene Namensmagie der Seemeister ... sie beruhte auf der Kenntnis des wahren Namens, d.h. des empyreischen Musters ... ". Nichts mit Magan und Potenzialen.

 

Arkanum, S. 78: "Zauberlieder wirken nicht nur über das Gehör auf die Anima, sondern auch direkt über den empyreischen Astralleib auf das Opfer."

 

Dagegen steht jetzt folgende Aussage, Arkanum, S. 127: Beschreibung der Wirkung des Zaubers Geistesschild: "Der Zauberer schützt sich mit der Kraft seines Astralleibes vor dem Einfluss von Geistesmagie."

 

Nehme ich diese zwei Aussagen zusammen, klingt das für mich wie der Tipp: "Falls ein wilder Stier auf Dich zurennt, verstecke die am besten hinter einem roten Tuch."

 

Da hilft es auch nicht, dass in den einzelnen Sprüchen nichts dazu gesagt wird. Wenn sich die Magiearten schon grundlegend entgegenstehen, wie in diesem Beispiel, sollte schon ein wenig Transferleistung erlaubt sein.

 

Marek

 

Ich denke, du unterliegst hier möglicherweise einem Missverständnis, dass die unterschiedlichen Magiearten auf gewisse Art unabhängig voneinander vorlägen. Letztlich aber basiert doch alles auf dem Aufbau des Multiversums, d.h. alles ist ins Empyreum eingebettet. Bardenmagie versetzt das ins Empyreum geprägte Muster in Schwingungen und ruft dadurch Effekte hervor. Um die Schwingungen und Resonanzen zu erzeugen, benötigt der Barde die Kenntnis der Muster.

Was hindert einen nun zu argumentieren, dass Zauber wie Geistesschild das empyreische Muster durch die Kraft der Essenzien kurzfristig derart verändern, dass die Lieder der Barden mit diesem Teil des Empyreums nicht mehr in Resonanz geraten können? Die Melodie 'passt' nicht mehr zum Muster, wodurch keine magischen Effekte hervorgerufen werden können.

 

Grüße

Prados

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