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Issi

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  1. Ich finde auch Kreativität oder Ideenreichtum sollte immer honoriert werden. Egal bei welcher Fertigkeit. (Im Kampfgeschehen stelle ich mir das allerdings auch schwierig vor, sollte das vor jedem Wurf eine Rolle spielen) Aber wenn mir jemand z. B. beschreibt, dass seine Figur sich extra ihre Wurfdolche an die Schuhe bindet,so, dass sie an den Schuhspitzen Klingen hat, damit sie sich besseren Halt zwischen den Mauerritzen verschafft, würde es damit bei mir auch einen Bonus auf Klettern geben,( wenn die Figur damit zum Beispiel eine sehr steile Burgmauer hochkommen will). Oder wenn sich jemand extra Gedanken macht und sich eine ganz besondere Falle ausdenkt, eventuell Alarmglöckchen anbringt, oder sonstige kreative Ideen hat. Bei sozialen Fertigkeiten ist das eventuell eine Rede oder ein Gedicht. Das Vorbringen von überzeugenden Argumenten oder der Versuch etwas zu beschreiben. etc. Im Grunde ist es zwar die Idee eines Einzelnen, der dadurch im einzelnen Moment einen vermeintlichen Vorteil hat. Aber er tut es auch für die Gruppe. Die Gruppe gewinnt immer zusammen. Wenn jemand anderes als ich, eine gute Idee hat, dann gewinne ich auch immer mit, auch wenn es sich nicht um meine Idee oder Figur handelt. Es gibt zwar auch Einzelsituationen in denen nur eine Figur davon profitiert, aber auch das muß nicht zwangsläufig zum Nachteil der Gruppe sein. Insofern empfinde ich keine Eifersucht oder Neid auf einen anderen Charakter, weil er für etwas belohnt wird. Er tut es in 80- 90% der Fälle sowieso für die Gruppe und das Abenteuer und damit auch für meine Figur und mich. Ps: Falls sich ein Spieler sehr schwer damit tut, überhaupt eine Idee zu finden, wie er in einer sozialen Situation vorgehen soll. So ist es mMn. am einfachsten, diese vor dem Wurf zusammen mit dem SL zu erarbeiten. z. B. durch Nachfragen und verschiedene Hilfestellungen und Angebote geben. Wie möchtest Du vorgehen? So? Oder vielleicht so? Umgekehrt kann auch der SPL Fragen stellen um die Situation abzuschätzen. So kann auch der Schwierigkeitsgrad festgelegt werden, beziehungsweise ein Bonus vergeben werden, der sonst einfach verfallen oder pauschal vergeben worden wäre. Wichtig ist mMn., dass jeder SPL zumindest die Chance erhält auf Ideen zu kommen und damit für seine Figur einen Vorteil zu erwirken. Es mag auch wenige Situationen geben, in denen das eigene Vorgehen für den Erfolg egal ist. Weil der Erfolg entweder bombensicher oder die Aktion schlicht unmöglich ist. Nur in so einem Fall würde ich auf einen Wurf verzichten. Das ist dann aber meistens der Situation selbst geschuldet und nur sehr selten durch die spezielle Vorgehensweise des SPL bedingt. Beschreibungen sind vor Allem für die Funktion der Anwendung von sozialen Fertigkeiten wichtig. Die Stimmung ist tatsächlich eher zweitrangig. Bevor jegliche Fertigkeit anwendet werden kann, muß man erstens abschätzen ob es überhaupt möglich ist sie an zuwenden, und dann zweitens wie leicht oder schwer das ist. Bei sozialen Fertigkeiten kommt es bei zweitens mMn. auch auf das wie? an. - Denn das wirkt sich unter Umständen sogar direkt auf den Schwierigkeitsgrad der Fertigkeit aus.Da es sich bei dem Gegenüber um ein anderes, eigenenständig denkendes Individum handelt (SC/NSC), das die Figur in ihrem Sinne beeinflussen möchte. Zusätzlich erwirkt die Beschreibung unter Umständen einen Bonus für den Wurf, der sonst verfällt.
  2. Ups Galaphil, da tischt Du aber jetzt eine Menge Sachen auf. schreib mir doch bitte eine persönliche Mail, morgen werde ich hoffentlich Zeit finden diese zu beantworten. PS: Rollenspiel ist kein Konkurrenzspiel, man spielt nicht gegeneinander. Ein Spielleiter der lebendiges Rollenspiel fördern will, sollte meiner Ansicht nach, dem direkten Spiel Raum geben und die Spieler dazu motivieren. Sowohl dem Introvertierten als auch dem Extrovertierten. Mir ist auch wichtig, dass sich dabei Niemand zuviel Raum nimmt. Das auch die schüchternen Spieler zum Zug kommen.Insofern bin auch deiner Meinung, dass Rollenspiel jedem einen Platz an der Sonne sichern sollte. Es ist nur eine Freizeitbeschäftigung und keine Wissenschaft. "Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.";-) Beste Grüße Und vielen Dank auch von mir. Bin unterwegs.
  3. Er bemühte sich redlich...... Welche Note ist das nochmal.....?
  4. Das ist ein subjektives Empfinden. Ich habe immer wieder versucht zu betonen, ich weiß schon gar nicht mehr wie oft, dass es überhaupt nicht auf die schauspielerische Leistung ankommt, sondern um Argumente und Bemühen.Wie Du ganz sicher aus meinen vielen Posts herauslesen kannst. Liebe Grüße Ps: Ich bin mit den M4 Regeln sehr zufrieden.
  5. Spielregeln sind doch keine Einstellungen bzw. Vorstellungen. Wir sind hier in der M4 Regelecke. Die Regel, dass keine Beschreibungen mehr vor dem Wurf nötig sind, gibt es nicht mal bei M5. Bislang ist es also nur eure Hausregel. Gegenfrage: Warum sollte ich also eine Hausregel übernehmen, wenn es dafür richtige offizielle Regeln gibt, mit denen ich und meine Spieler sogar wunderbar klarkommen??
  6. Rosendorn? Ich bin mir nicht sicher......Sprechen wir da von der gleichen Person? Siehe Post#55 http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/5567-sind-wir-denn-alle-schauspieler/page-3
  7. Gewertet?? Ach komm, das hatten wir jetzt schon in so vielen Strängen und Diskussionen! Das Argument zählt nicht das Schauspieltalent !Aber scheinbar kommt nicht mal dieser M4 Strang ohne Verweis auf den "Direkte Rede im Rollenspiel" Strang aus.http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/31355-direkte-rede-im-rollenspiel/ Rollenspiel macht einfach Spaß.Gerade in sozialer Interaktion!! Und wenn andere noch tausendmal bessere Ideen hätten als ich, und noch tausend mal tausend mehr Bonis kriegen würden, und ich meine ganzen unzähligen EP ganz umsonst verbraten hätte,würde ich trotzdem nicht anders spielen wollen.
  8. Ich bin nur Rollenspieler Das ist mir schon klar. Nur halte ich die vollständige Trennung zwischen Spieler und Figur gar nicht für erstrebenswert. Ein Bißchen vom Spieler steckt immer drin. Er denkt, empfindet und handelt für die Figur. Das finde ich sogar gut. Viele Ideen in Punkto soziale Fertigkeiten entstehen erst bei der Interaktion zwischen SC und NSC. Das spiele ich deshalb lieber aus, statt es dem Würfelwurf nachzustellen. Ist finde ich wesentlich lebendiger. Für alle Rollenspieler die ich kenne, funktioniert das auch wunderbar. Figuren die ich nicht gerne darstelle,spiele ich entweder nicht oder ich gebe mir zumindest Mühe sie in sozialer Interaktion zu spielen.Das ist dann aber eine Herforderung, die ich mir selbst gewählt habe. Den Anspruch jede Figur spielen können zu müssen, habe ich z. B. gar nicht. Man darf finde ich, auch nicht vergessen, dass die Erlebnisse und Herausforderungen der Figur Rückwirkung auf den Spieler haben. Diese zu meistern, über seinen Schatten zu springen, sich trotzdem trauen zu spielen, bringt auch den Spieler ein Stück weiter. Das halte ich tatsächlich für wertvoll und fördernswert. Bei vielen ist es sicherlich so, dass ein bisschen vom Spieler auch in der Spielfigur steckt. Das hilft, die ROLLE zu spielen. Gleichzeitig steckt auch in vielen Figuren eine Vorstellung, was man gerne sein möchte. Hier helfen einem nicht die eigenen Werte/Wertvorstellungen. Man kann sich sicherlich an cineastischen Vorbildern oder Romanfiguren orientieren, um zunächst einen "Bezug" zu der Figur aufzubauen, aber es hilft nicht zwingend in der Darstellung der ROLLE. Ich halte es für fördernswert, diese Bereitschaft, sich mit einer Figur ganz abseits der eigenen Fähigkeiten auseinanderzusetzen, ihr Leben einzuhauchen und sie zu seiner Figur zu machen. Da empfinde ich es als kontraproduktiv, den Erfolg einer Aktion an die "subjektive" Bewertung des SL, wie der Spieler die Figur in dieser Aktion dargestellt hat, zu koppeln. Nebenbei bemerkt spiele ich auch gerne ROLLE und versuche so meine Figuren Profil zu geben und zu einem schönen Rollenspielerlebnis beizutragen. ROLLE?- Für mich gibt es nur Rolle. Und ich habe Schauspielerfahrung und weiß daher genau was das heißt. Du mußt es nicht extra groß schreiben. Ps. Kein SL ist einwandfrei objektiv, in keiner Situation, bei keiner Fertigkeit, das Argument hinkt daher. Wenn Du das anders siehst ist ok. Aber wir sind hier in der M4 Regelecke. Du spielst Doch M5, oder? Das heißt nein, Du spielst nach Deinen eigenen Regeln mit dem zuerst würfeln. Ist doch schön, wenn das in deiner Gruppe funktioniert. Für mich wäre es halt nix, bitte verstehe das.
  9. In einer Gruppe von Kletterern, würdest Du davon ausgehen, dass sie gerne klettern oder nicht?? in einer Gruppe von Leuten, die real klettern gehen oder in einer Gruppe, wo die Spielfiguren Klettern gelernt haben? In einer realen Gruppe. Ersetze das gerne durch Schwimm oder Bastelgruppe was auch immer. Man teilt ein gemeinsames Hobby und hat zusammen Spaß. Da geht man als Spielleiter jetzt nicht davon aus, dass Basteln eine Zumutung für jemanden sein könnte. Übertragen aufs Rollenspiel: Charakterdarstellung oder zumindest das Bemühen darum, auch in sozialen Fertigkeiten ,sollte jetzt nichts sein, was dem Spieler total zuwider ist. Umschreiben geht auch für die, die sich mit wörtlicher Rede schwertun, und würfeln geht zur Not, falls gar nichts geht oder wenn es einfach zu peinlich wäre. Aber Letzteres zur Norm für Alle machen, auch für die die Freude am Spielen haben, möchte ich nicht.
  10. In einer Gruppe von Kletterern, würdest Du davon ausgehen, dass sie gerne klettern oder nicht??
  11. Ich bin nur Rollenspieler Das ist mir schon klar. Nur halte ich die vollständige Trennung zwischen Spieler und Figur gar nicht für erstrebenswert. Ein Bißchen vom Spieler steckt immer drin. Er denkt, empfindet und handelt für die Figur. Das finde ich sogar gut. Viele Ideen in Punkto soziale Fertigkeiten entstehen erst bei der Interaktion zwischen SC und NSC. Das spiele ich deshalb lieber aus, statt es dem Würfelwurf nachzustellen. Ist finde ich wesentlich lebendiger. Für alle Rollenspieler die ich kenne, funktioniert das auch wunderbar. Figuren die ich nicht gerne darstelle,spiele ich entweder nicht oder ich gebe mir zumindest Mühe sie in sozialer Interaktion zu spielen.Das ist dann aber eine Herausforderung, die ich mir selbst gewählt habe. Den Anspruch jede Figur spielen können zu müssen, habe ich z. B. gar nicht. Man darf finde ich, auch nicht vergessen, dass die Erlebnisse und Herausforderungen der Figur Rückwirkung auf den Spieler haben. Diese zu meistern, über seinen Schatten zu springen, sich trotzdem trauen zu spielen, bringt auch den Spieler ein Stück weiter. Das halte ich tatsächlich für wertvoll und fördernswert.
  12. Danach spielen wir auch. Liebe Grüße Auch in M5 gibt es leider noch die Stelle, in der ausgesagt wird, dass "die Art und Weise, wie der Spieler die Vorgehensweise seines Abenteurers beschreibt, [...] die Erfolgsaussichten" beeinflusst. (KOD, S. 54). So gesehen würdet ihr sicherlich auch nach M5 innerhalb dessen spielen, was vom Regelwerk abgedeckt ist. Meiner Meinung nach ist eine solche Vorgabe allerdings eine unnötige Vorgabe, da sie den Gruppen eine Spielweise vorschreiben will. Ich persönlich bin sehr froh, dass es wenigstens noch das beschreiben gibt. Auch wenn wir hier in der M4 Ecke sind.Da ist Ausspielen noch erlaubt. Spannende Frage: Darf ich von Rollenspielern auch Rollenspiel verlangen? Ich finde sogar unbedingt! Wenn das nicht mehr Teil des Regelwerkes wäre, würde ich meines jedenfalls zu Grabe tragen oder in dieser Welt weiter nach Rolemaster spielen.
  13. Da hast Du, finde ich, Recht. Eine (absolute)Trennung zwischen Spieler und Spielfigur ist beim Rollenspiel absurd.- und sogar keinesfalls wünschenswert.!! Der Vorwurf, dass jeder Spieler der seinen Charakter ausspielt, ein Selbstdarsteller ist, der nur sich selbst verkörpert ist gleichfalls absurd. Jeder der behauptet Rollenspiel zu machen, müsste das doch eigentlich wissen. Nur über die Verbindung von Spieler und Figur kann etwas entstehen, was sich Spielmagie nennt. Ich hoffe doch, es gibt auch hier ein paar die wissen, was ich damit meine. Dieser Vergleich hinkt sicherlich auch, so wie alle: Aber wenn ich mich in einem Kletterverein anmelde, dann doch, weil ich Spaß am Klettern habe, oder? Was nützt mir die teuere Kletterausrüstung, wenn ich mich damit nicht damit zu klettern traue? Stattdessen fahre ich mit der Seilbahn bis zum Gipfel um dann hinterher zu konstruieren wie ich hochgekommen sein könnte. Alle die lieber klettern wollen, sollen künftig auch mit der Seilbahn fahren, und sich dann hinterher zusammenreimen wie sie hochgekommen sind. Weil man schließlich von keinem verlangen könne zu klettern, wenn er das nicht will. Und weil sich sonst die, die sich nicht klettern trauen, benachteiligt fühlen. Sie sind auch nicht mehr bereit auch nur ein kurzes Stück zu klettern, mit Unterstützung und Sicherungsseilen.Nicht mal ab und zu. Nein, sie wollen gar nicht mehr klettern, das wäre für sie sicherer und, dass das bitte Alle so machen. Als Begründung wird genannt, jetzt wo man sich schon die teure Kletterausrüstung gekauft hat, will man schließlich auch auf den Gipfel. Es wäre doch ungerecht, wenn man das nicht dürfte und es würde schließlich keinen Unterschied machen wie man zum Gipfel kommt, Hauptsache man kommt an. Die Kletterer und solche die das ab und zu verlangen, sind plötzlich ungerecht. Sie werden als rückständig hingestellt, oder als Selbstdarsteller, oder als Ignoranten, die auf die Seilbahnfahrer mit der teuren Kletterausrüstung keine Rücksicht nehmen.Das finde ich Schade.
  14. Bis auf die Idee mit den Spuren am Fluss (die ein EW:Spurenlesen als Wissensfertigkeit auch liefern könnte) kann ich die Einschränkungen nicht nachvollziehen. Kannst Du im Kodex oder Manual (da finden sich ja jetzt die Tipps für Spielleiter) Stellen benennen? Ich spiele noch nach M4 und kann dir keine Stellen aus dem M5-Regelwerk nennen. Da wir uns hier allerdings in der M4-Regelecke befinden, wäre das sowieso themenfremd. Im M4-Regelwerk habe ich eine Stelle, die besagt, dass soziale Fertigkeiten nicht auf Würfelwürfe reduziert werden sollen, schon mal in einem anderen Strang mit praktisch gleicher Thematik herausgesucht. Du erinnerst dich als treuer Forumsleser bestimmt. Danach spielen wir auch. Liebe Grüße
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