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<rss version="2.0"><channel><title>Artikel: Gegenstände</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/?d=1</link><description>Artikel: Gegenstände</description><language>de</language><item><title>Geisterfl&#xF6;ten</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/geisterfl%C3%B6ten-r1799/</link><description><![CDATA[<h1 align="center">
	Geisterflöten
</h1>

<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
	Manch moravischer Naturgeist verschenkt zum Dank für einen erwiesenen Dienst eine kleine, magische Flöte, im Volksmund „Geisterflöte“ genannt. Sie wird speziell für die beschenkte Person angefertigt und auf sie geprägt. Nur sie kann die Magie des Instruments erwecken. Die Flöten können unterschiedliche Zauber bewirken.
</p>

<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
	Für alle Geisterflöten gelten die Regeln für Zauberlieder (s. ARK, S. 162 ff.). Ausnahmen sind:
</p>

<ul>
	<li>
		<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
			Wirkungsdauer:<br />
			Die magische Wirkung endet sofort sobald man aufhört, die Flöte zu spielen. Es gibt keine Nachwirkungen!
		</p>
	</li>
	<li>
		<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
			Der Hersteller der Flöte ist immun gegen deren Wirkung!
		</p>
	</li>
</ul>

<h2 align="center">
	Arten von Geisterflöten
</h2>

<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
	Innerhalb und außerhalb der Zauberwälder verschenken Naturgeister, die sich selbst unsichtbar machen können, zum Beispiel Domovoj, Kiae oder Hejakadlo, Flöten der „Sichtbarkeit“ oder „Unsichtbarkeit“:
</p>

<h4>
	Flöte der Sichtbarkeit
</h4>

<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
	AP-Verbrauch: 1<br />
	Zauberdauer: 1 Minute<br />
	Reichweite: -<br />
	Wirkungsziel: Geist<br />
	Wirkungsbereich: 9m Umkreis
</p>

<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
	Mit einer Flöte der Sichtbarkeit kann man unsichtbares sichtbar machen.
</p>

<h4>
	Flöte der Unsichtbarkeit
</h4>

<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
	AP-Verbrauch: 1<br />
	Zauberdauer: 1 Minute<br />
	Reichweite: -<br />
	Wirkungsziel: Geist<br />
	Wirkungsbereich: Zauberer
</p>

<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
	Wer auf einer Flöte der Unsichtbarkeit spielt, wird unsichtbar - allerdings natürlich nicht unhörbar!
</p>

<h4>
	Flöte der verborgenen Dinge
</h4>

<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
	AP-Verbrauch: 1<br />
	Zauberdauer: 1 Minute<br />
	Reichweite: -<br />
	Wirkungsziel: Körper<br />
	Wirkungsbereich: 1 Objekt
</p>

<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
	Diese Flöte kann einen Gegenstand verschwinden lassen, solange die Musik erklingt. Er kann dann bei Durchsuchungen nicht gefunden werden. Die Melodie der Flöte gleicht immer einem "verdächtig harmlos tun wollendem Pfeifen".
</p>

<p align="justify" style="margin-bottom:0cm;">
	Angeblich gibt es noch viele andere Arten von Geisterflöten. Ihre Benutzung hat aber anscheined immer eine kleine Nebenwirkung!
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1799</guid><pubDate>Sun, 01 Sep 2024 14:43:03 +0000</pubDate></item><item><title>Zwergenb&#xFC;cher</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/zwergenb%C3%BCcher-r1789/</link><description><![CDATA[<h1>
	Azalt &amp; Hamur (Axt &amp; Hammer)
</h1>

<p>
	Das Buch der Werkzeuge – Futhark (Zwergenrunen) (magisch)
</p>

<p>
	Aura – göttlich (Torkin)
</p>

<p>
	Dieses zwergische Buch enthält neben leeren (benutzten) Blättern einige Seiten, auf denen mit Pflanzenfarben Werkzeuge gemalt sind. Darunter steht ein kurzer Zaubervers in Futhark. Liest ein Abenteurer, der diese Zeichen beherrscht (und ein Anhänger des zwergischen Glaubens*) ist, den Zaubervers laut vor, bewegt sich das abgebildete Werkzeug, z.B. eine Axt, ein Hammer, aber auch das feine Werkzeug von Goldschmieden oder Edelsteinschleifern, aus dem Buch heraus und wächst auf normale Größe an. Die Seite ist anschließend leer. Das Werkzeug kann einen vollen Mond lang benutzt werden. Dann verschwindet es wieder. Erst danach kann ein weiteres Werkzeug aus dem Buch herausgelesen werden.
</p>

<p>
	 
</p>

<h1>
	Itz inkt (Eins geht immer)
</h1>

<p>
	Das Buch der Biere – Futhark (Zwergenrunen) (magisch)
</p>

<p>
	Aura – göttlich (Torkin)
</p>

<p>
	Dieses zwergische Buch enthält neben leeren (benutzten) Blättern einige Seiten, auf denen mit Pflanzenfarben volle Biergläser gemalt sind. Darunter steht ein kurzer Zaubervers in Futhark. Liest ein zauberkundiger Abenteurer, der diese Zeichen beherrscht (und ein Anhänger des zwergischen Glaubens ist*) den Zaubervers laut vor, bewegt sich der abgebildete Krug Bier aus dem Buch heraus und wächst auf normale (Maßkrug) Größe an. Die Seite ist anschließend leer. Das Bier erfrischt den Zwerg, der es herausgelesen hat, mit 1W6 AP. Der Krug bleibt übrig, sobald das Bier leer getrunken ist.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<strong>Für alle Bücher gilt:</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		Die Seiten des Buches sind perforiert und können leicht heraus getrennt werden. So lässt sich das Buch besser von Abenteurergruppen aufteilen.
	</li>
	<li>
		Der Gegenstand wird von woanders auf Midgard beschworen!
	</li>
	<li>
		*Die Bedingung in der Klammer ist optional!
	</li>
</ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">1789</guid><pubDate>Tue, 20 Aug 2024 15:13:37 +0000</pubDate></item><item><title>Lottas Fl&#xF6;te</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/lottas-fl%C3%B6te-r1777/</link><description><![CDATA[<p>
	<strong>Lottas Flöte</strong><br />
	Ein möglicher running gag für Kampagnen
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1777</guid><pubDate>Tue, 26 Dec 2023 11:04:48 +0000</pubDate></item><item><title>Hexe mit Schuss - Beitrag zum Thema des Monats Januar</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/hexe-mit-schuss-beitrag-zum-thema-des-monats-januar-r1458/</link><description><![CDATA[
<p>Hexe mit Schuss</p>
<p> </p>
<p>Dieses Getränk wird immer bei größeren Festlichkeiten von Hexenzirkeln oder bei Ritualen verwendet.</p>
<p> </p>
<p>Die Zutaten sind regional unterschiedlich. </p>
<p> </p>
<p>Waldbeeren, Waldmeister, Giersch, Lorbeer, Wacholder, Schafgarbe, Minze, Honig, diverse Pilze und ähnliches finden sich in dem Sud.</p>
<p> </p>
<p>Auch die Zugabe von Wein oder selbstgebranntem Schnaps soll schon vorgekommen sein.</p>
<p> </p>
<p>Der Genuss dieses Getränks hat eine leicht berauschende Wirkung und stellt 1W6-3 AP wieder her.</p>
<p> </p>
<p>Die Selbstbeherrschung wird um 20 gesenkt und man erhält Abzüge von -2 auf Resistenzen gegen beeinflussende Zauber und Fertigkeiten.</p>
<p> </p>
<p>Diese Wirkung hält eine Stunde an.</p>
<p> </p>
<p>Danach erhält man bei einem erfolgreichen EW: Zaubern eine sehr vage Vision (30% das sie korrekt und kein Rauschtraum ist).</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1458</guid><pubDate>Thu, 08 Jan 2015 14:08:00 +0000</pubDate></item><item><title>Zauberpfeffer</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/zauberpfeffer-r1378/</link><description><![CDATA[
<p>Zauberpfeffer ist eine Pfeffersorte, die nicht von Midgard stammt. Derzeit wird sie praktisch nur im Pfortenarchipel in kleinen Mengen angebaut und findet von dort aus den Weg in die alchimistischen Läden rund um das Meer der fünf Winde. Zauberpfeffer sieht aus wie normaler Pfeffer, nur sind die reifen Pfefferkörner wie ein Regenbogen gefärbt, wobei die Farbe keine Auswirkung auf die Wirkung hat.</p>
<p> </p>
<p>Vor etwa 40 Jahren kam ein Sphärenreisender nach Midgard und war vom guten Wetter im Pfortenarchipel so angetan, dass er eine kleine Insel zu seinem Wohnsitz auf Midgard ausbaute. Mit im Gepäck hatte er etwas Zauberpfeffer und mit Hilfe einer Variante von <em>Grüner Hand</em> konnte die Zucht beginnen. Geschenke und Tausch haben den Pfeffer inzwischen auch zu anderen Zauberern verbreitet, die ihn in ihren Kräutergärten aufziehen.</p>
<p> </p>
<p>Neben dem Einsatz als Gewürz für exotische Speisen (bereits kleine Mengen verbessern den Geschmack einer Mahlzeit deutlich) haben Experimente ergeben, dass Portionen von mindestens einer Siebtelunze (ca. 4 g) die Verzauberung von Objekten erleichtern - WM+2 für den EW:Zaubern und ggf. für ein Zauberduell. Es gibt aufgrund der Seltenheit keinen geregelten Handel, deswegen schwanken die Preise je nach Kenntnis um die Wirkung stark im Bereich von etwa 50 und 500 GS pro Unze (etwa der Faktor 35 bis 350 gegenüber dem Preis normalen Pfeffers gemäß Preisliste).</p>
<p> </p>
<p><em>Erkennen der Aura</em> zeigt eine schwache dämonische Aura, Alchimisten, Zauberer und Köche haben eine (kumulative) Chance von 10% die Besonderheit des Zauberpfeffers zu erkennen.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1378</guid><pubDate>Sun, 20 Jul 2014 11:36:00 +0000</pubDate></item><item><title>Gerindors Kalte Kiste</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/gerindors-kalte-kiste-r1368/</link><description><![CDATA[
<p><strong><em><span style="font-size:14px;">Gerindors Kalte Kiste</span></em></strong></p>
<p> </p>
<p><strong>Aussehen:</strong></p>
<p> </p>
<p>Die Schatulle misst außen 20x30x10 cm und besteht aus ca. 1,5cm dickem sehr dunklem Holz, in das auf der Innenseite Alchemistenmetall eingearbeitet ist. Der Deckel läßt sich mit einem Haken und einer Öse gegen unbeabsichtigtes Öffnen verriegeln. Auf der Oberseite des Deckels kann man mit Lesen von Zauberschrift das Zeichen für Eis lesen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Wirkung:</strong></p>
<p> </p>
<p>Innerhalb der Schatulle wirkt permanent Hauch des Winters in einer derart modifizierten Form, dass  die Temperatur innerhalb  max. 30 °C niedriger ist als die Umgebungstemperatur, sich jedoch nie unterhalb des Gefrierpunkts befindet. Werden zum Beispiel Heilkräuter und -salben (oder auch ein übriges Stück Torte von Tante Annelieses Geburtstag?) in die Schatulle gelegt, verlängert sich die Haltbarkeit um das Vierfache gegenüber der Haltbarkeit bei 20 °C.</p>
<p>(Es empfiehlt sich allerdings beim Gebrauch mit Lebensmitteln die Schatulle von Zeit zu Zeit innen auszuwischen und gut zu trocknen, da sonst die Gefahr von Schimmelwachstum sogar eher zunimmt ;-) )</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Hintergund:</strong></p>
<p> </p>
<p>Der weitgereiste heilkundige Halbling Gerindor Haubenholz hatte in den südlichen Gefilden von Rawindra, Eschar, Buluga, aber auch im lidralischen oder chryseischen Sommer immer wieder das Problem, dass seine Salben und Tinkturen bereits nach kürzester Zeit ihre Wirksamkeit verloren. Als  dann nach einem üppigen Abendmahl bei einem wohlhabenden Händler auf Serendib der Rest des Nachtisches, den er sich für den folgenden Mittag aufgehoben hatte, in seinem Rucksack verdarb, musste etwas geschehen. In Zusammenarbeit mit seiner Reisegefährtin Paronia Dalassene, einer chryseischen Magierin, entwickelte er die Idee zu seiner "kalten Kiste" und gab diese bei einem Thaumaturgen in Auftrag.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1368</guid><pubDate>Thu, 05 Jun 2014 21:37:00 +0000</pubDate></item><item><title>Oma Amabells Zwieback</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/oma-amabells-zwieback-r1338/</link><description><![CDATA[
<p>Vor einigen Jahrzehnten machte sich Amy Dandelin, eine Priesterin aus Valbron, im Alter von 69 Jahren auf den weiten Weg nach Haelgarde. Anlass war die schwere Krankheit ihres Großcousins Brandy mit der einher gehenden Bettlägrigkeit. Schnell waren die mitgenommenen Lebensmittel aufgebraucht oder zeigten ihre schlechte Eignung als Wegzehrung. Welcher Halbling kommt aber auch schon auf die Idee, dass Perlhuhnpastete nur in schweren Töpfen vor unappetitlichen Stößen geschützt werden kann? Und wer kann ahnen, dass Marillenknödel nach zwei Tagen steinhart getrocknet sind? Angerichtet beim Buffet sind sie ja nach ein paar Stunden spätestens alle. Solche und weitere Beobachtungen wie auch die Erschwernisse einer vernünftigen Zubereitung bei Pausen und Nachtlager machten einen großen Eindruck auf Amy.</p>
<p> </p>
<p>In Haelgarde angekommen, kümmerte sich Amy über einen Monat um Brandy bis dieser wieder selbstständig reisen konnte. Vor ihrer Rückreise kümmerte sie sich um vernünftgen Proviant und lernte dabei so zweckmäßige Lebensmittel wie Rauchfleisch, Salzheringe oder Zwieback kennen. Leider sind diese praktischen Lebensmittels selbst für albische Verhältnisse nicht sehr lecker und waren nur bedingt für Amy tauglich. Aber zurück in Valbron machte sie sich ans Werk um reisenden Halblingen eine bessere Verpflegung zu ermöglichen. Während Valbronner Schinken (luftgetrocknet und mit Pfeffer, Knoblauch, Wacholder und Koriander eingerieben) mit einem Schnäpschen oder verschiedenes getrocknetes und in Alkohol eingeweichte Obst die Buffets im Halfdal eroberte, entwickelte sich Amys Zwieback etwas anders.</p>
<p> </p>
<p>Hergestellt aus feinem Weizenmehl und im Abstand zweier Mittagessen doppelt gebacken, war der Zwieback zwar von Anfang sehr nahrhaft, aber die kulinarische Begeisterung hielt sich schwer in Grenzen. Trotzdem wurde der Zwieback schnell zu einem beliebten Reiseproviant, vor allem natürlich die Versionen mit Rosinen oder Zuckerglasur. Eine ganz andere Bedeutung hat aber der als Oma Amabells Zwieback bei allen Halblingen bekannte Anis-Zwieback: Schmackhaft, aber wegen des Anis nicht zu allem anderen passend, hat er sich vor allem als Nahrungsmittel bei diversen Krankheiten etabliert. Leiden Kinder unter Appetitlosigkeit oder auch bei allgemeinen Unwohlsein sind der Zwieback und ein guter Tee der erste Schritt zur Besserung. Das Rezept ist unter den Halblingen verbreitet und die Herstellung erfolgt im Halfdal und in Twineward auch für den breiten Verkauf.</p>
<p> </p>
<p>Regeltechnische Wirkung: Wer sich den ganzen Tag nur von Zwieback und Tee ernährt (Schnäpschen auf Veranlassung eines Priesters oder Heilers stören nicht), auf den wirkt in der darauf folgenden Nacht Heilen von Krankheit mit einem Erfolgswert von +15.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1338</guid><pubDate>Sat, 01 Mar 2014 20:35:00 +0000</pubDate></item><item><title>Der Besessene Dolch - Thema des Monats August 2013</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/der-besessene-dolch-thema-des-monats-august-2013-r1254/</link><description><![CDATA[
<p>Der Besessene Dolch - Thema des Monats August 2013</p>
<p> </p>
<p>Dolch/Wurfmesser (+0/+1), als Besessener zusätzlich (Wagemut &amp; Zielsuche).</p>
<p> </p>
<p>Auf den ersten Blick ist dieser etwas wuchtig wirkende Dolch eine normale Waffe. Bei genauerer Begutachtung bemerkt der Kenner, dass es sich hier um ein perfekt ausbalanciertes Wurfmesser handelt.</p>
<p> </p>
<p>Wenn das erste Blut mit dem Dolch vergossen wurde, entfaltet der Besessene seinen Zauber &amp; Fluch.</p>
<p> </p>
<p>In Zukunft wird der vom Dolch besessene bevorzugt mit dieser Waffe kämpfen. Selbst bei einfachen Konflikten wie z.B. eine Kneipenschlägerei oder einen Streit, muss der Besessene eine PW: WK WM+30 bestehen, um nicht gleich das Messer zu ziehen und auf ein Opfer einzustechen oder es gezielt nach seinen Kontrahenten zu werfen.</p>
<p> </p>
<p>Die verfluchte Klinge dürstet förmlich nach Blut und es scheint fast so als könne sie ihre Umgebung beeinflussen. Je länger sich der Besessene an einem Ort aufhält und die Klinge kein Blut schmeckt, umso gereiztere verhalten sich alle in 30m Umkreis. </p>
<p> </p>
<p>Es ist nicht möglich sich dieser verfluchten Waffen einfach zu entledigen, denn sie findet immer zu ihrem vorherigen Besitzer zurück, egal wie. Der Fluch endet erst mit dem Tod.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1254</guid><pubDate>Sun, 25 Aug 2013 20:16:00 +0000</pubDate></item><item><title>Perle des wandernden Blicks</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/perle-des-wandernden-blicks-r1070/</link><description><![CDATA[
<p><span style="font-size:12px;"><strong>Perle des wandernden Blicks</strong></span> (ABW 01)</p>
<p> </p>
<p>Aura -</p>
<p> </p>
<p>Die Perle des wandernden Blicks ist eine schwarze Perle aus einer magischen Zuchtstation auf einer kleinen Insel vor der Küste Elhaddars.</p>
<p>Sie ist etwa 3 cm im Durchmesser (etwas größer als ein menschliches Auge) und hat an einer Stelle einen kleinen weißen Einschluss. Die Perle dient als Materialkomponente für den Zauber Zauberauge, verbraucht sich aber nicht. Brennt die Perle aus, so verschwindet der Einschluss und es verbleibt eine normale Perle (Wert 150 GS).</p>
<p>Eine verzauberte Perle ist etwas stabiler als ein natürliches Auge und hat 2 LP und AP, ansonsten ergeben sich keine Unterschiede zur herkömmlichen Spruchkomponente. Eine solche Perle erzielt beim Verkauf ca. 800 GS.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1070</guid><pubDate>Wed, 05 Dec 2012 15:33:00 +0000</pubDate></item><item><title>Gewitterbarte</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/gewitterbarte-r1027/</link><description><![CDATA[
<p><span style="font-size:18px;"><strong>Gewitterbarte</strong></span><span style="font-size:18px;"> (ABW 03)</span></p>
<p> </p>
<p><strong><span style="font-size:12px;">Aura</span></strong>: -</p>
<p> </p>
<p>Die Gewitterbarte besteht ganz konventionell aus einem Holzschaft und einem Beil aus Schmiedestahl. Das Beil sieht dabei aus wie eine unregelmäßig geformte Wolke aus der ein Blitz geschleudert wird. Die Wirkung des Beils als Wolke wird unterstützt durch reichhaltige Verzierungen. Diese Verzierungen lassen das Beil in vielfältigen Schattierungen schimmern und sind in Wahrheit magische Schriftzeichen. Der Holzschaft ist einfach nur gut gehärtetes Holz ohne besondere Eigenschaften.</p>
<p> </p>
<p>Im Kampf wird die Gewitterbarte wie eine Hellebarde geführt und gilt als magisch *(+0/+0). Wird sie im Kampf durch einen kritischen Treffer zerstört, so ist der Schaft gebrochen und kann problemlos repariert werden. Die besondere Fähigkeit der Gewitterbarte ist aber der Blitz, der maximal einmal pro Runde auf einen Gegner geschleudert werden kann. Weitere Aktionen sind auch beschleunigt in dieser Runde nicht möglich. Um den Blitz auszulösen muss die Waffe richtig ausgerichtet werden. Gegen den EW+4:Hellebarde kann sich das Opfer mit einem WW:Resistenz gegen Umgebungsmagie wehren. Der Schaden entspricht dem eines einzelnen Blitzes beim Zauber <em>Blitze schleudern</em>. Der Träger einer Waffe schafft eine eventuell nötige Resistenz (kritischer Fehler, Umkehrschild, Spiegelamulett) gegen den eigenen Blitz immer automatisch und verliert in so einem Fall nur 1 AP.</p>
<p> </p>
<p>Vor etlichen Jahren fand ein Himjar in der Wüste unter dem Sand ein Lager mit 30 solcher Hellebarden und verkaufte sie einzeln an verschiedene Personen. Allgemein wird angenommen, dass sie aus der Ausrüstung einer lidralischen Karawane stammen, dies stimmt aber nicht. In Wirklichkeit sind die Gewitterbarten viel älter und stammen noch aus der Zeit als die Gemiedenen häufiger durch Lamaran streiften. Den Arracht dienten diese und ähnliche Waffen auf der Jagd nach Feinden indem sie die nötige Fernkampfkraft lieferten ohne ständig die Waffe wechseln zu müssen.</p>
<p> </p>
<p>Vor kurzem sind ähnliche Waffen aufgetaucht, die für den Laien genauso aussehen. Allerdings bestehen die Verzierungen nicht aus Zauberschriftzeichen, der Erfolgswert für den Blitz liegt fest bei +20 und die Waffe hat eine elementare Aura (Luft). Die Herkunft ist aber noch ungeklärt.</p>
<p> </p>
<p>Solwac</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1027</guid><pubDate>Wed, 07 Mar 2012 09:29:00 +0000</pubDate></item><item><title>Das Ehrengewand in Eschar</title><link>https://www.midgard-forum.de/forum/articles.html/spielwelt/artefakte/das-ehrengewand-in-eschar-r308/</link><description><![CDATA[
<p>Hier noch eine kleine Anregung, um das Leben in Eschar im wahrsten Sinne des Wortes etwas bunter zu gestalten:</p>
<p> </p>
<p><strong>Das Ehrengewand</strong></p>
<p>Eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben in Eschar spielt das Ehrengewand. Auch wenn es sich dabei nicht um eine spezifisch scharidische Erfindung handelt, hat die Verleihung von Ehrengewändern in Eschar doch eine ganz besondere Ausprägung erfahren und spielt vor allem im höfischen Umfeld eine sehr wichtige Rolle. </p>
<p>Der Brauch, Gewänder als Geschenk zu machen und damit auch eine Vormachtstellung zu dokumentieren (das Kleidergeschenk erfolgt in aller Regel vom Höhergestellten zum Untergebenen), ist auch in Aran, KanThaiPan und Chryseia verbreitet. In Aran etwa ist das Ehrengewand ein wichtiger Bestandteil von Ehrengaben (neben Armreifen, Kopfschmuck, Schwertern und Pferden mit prunkvollem Zaumzeug), die vor allen Dingen an hochrangige Militärs verliehen werden. In Rawindra und Valian, vielleicht auch in Moravod, könnte es ähnliche Bräuche geben. Hier soll uns aber natürlich in erster Linie die scharidische Variante interessieren.</p>
<p> </p>
<p><strong>Die Khil'a – das Ehrengewand in Eschar</strong></p>
<p>In Eschar wird das Ehrengewand als <em>Khil'a</em> bezeichnet. Der scharidische Brauch ist dabei teilweise auf aranische Vorbilder zurückzuführen, geht aber teilweise auch auf Traditionen der Wüstenvölker und auf scharidische Vorstellungen von der Weitergabe von Segen zurück. Nach diesen Vorstellungen kann ein Teil des Segens und des Charismas einer wichtigen Person durch die Weitergabe von persönlichen Gegenständen an andere Personen vererbt werden. Es gibt in Eschar ganz unterschiedliche Arten von Ehrengewändern, abhängig vom Verleihenden und der Funktion des Gewands. Am häufigsten werden Ehrengewänder von einem Herrscher verliehen, aber auch verschiedene Derwischorden und viele Stämme und Clans in Eschar verleihen Ehrengewänder. Weniger verbreitet ist der Brauch in den Städten von Elhaddar. </p>
<p> </p>
<p><strong>Das herrschaftliche Ehrengewand</strong></p>
<p>Üblicherweise sind Ehrengewänder besonders prächtige und wertvolle Gewänder, die schon auf den ersten Blick als Ehrengewänder erkennbar sind. Die herrschaftlichen Ehrengewänder bestehen meist aus Seide, Brokat oder anderen wertvollen Stoffen und haben stets ein – häufig aus Gold- oder Silberfäden  gesticktes – Spruchband, <em>Tiraz</em> genannt, das zusammen mit der Farbe des Gewands Aufschluss über die Art und Funktion des Ehrengewandes gibt. Die Herstellung dieser herrschaftlichen Ehrengewänder untersteht üblicherweise der direkten Aufsicht des jeweiligen Herrschers.</p>
<p>Herrscher verleihen Ehrengewänder aus unterschiedlichen Anlässen. Die Verleihung folgt dabei festen Ritualen und erfolgt üblicherweise im Rahmen von feierlichen Zeremonien. Es gibt Gewänder zur Einsetzung in ein Amt, Gewänder zur Bestätigung eines Amtes und Gewänder zur ehrenvollen Entlassung aus einem Amt. Daneben gibt es Gewänder, die für persönliche Verdienste verliehen werden, etwa an Sänger oder Dichter, die den Herrscher preisen, oder an ruhmreiche Militärs. Wieder andere Ehrengewänder erhalten Tischgenossen und Festgäste des Herrschers als Ausdruck der persönlichen Wertschätzung des Herrschers. Schließlich können auch Gesandtschaften anderer Herrscher mit Ehrengewändern ausgestattet werden. Hier erfüllen die Ehrengewänder den Zweck, die Macht und den Reichtum des Verleihenden zum Ausdruck zu bringen.</p>
<p>Da die Gewänder jeweils der Bedeutung des Anlasses und des Trägers angemessen sein müssen, gibt es zahlreiche Abstufungen, und jeder scharidische Hof hat einen Gewandmeister, der die Kleidermagazine beaufsichtigt und für die ordentliche Abwicklung der Verleihungen zuständig ist.</p>
<p>Ein herrschaftliches Ehrengewand ist stets Ausdruck einer hierarchischen Beziehung: Ein solches Gewand kann nur von einem Ranghöheren an einen Untergebenen verliehen werden. So kann etwa der Sultan von Kairawan Ehrengewänder an die Mihre und Amihre verleihen oder senden lassen – eine Ablehnung eines solchen Ehrengewandes wäre gleichbedeutend mit der Aberkennung der formalen Oberherrschaft des Sultans und könnte schwerwiegende Konsequenzen haben (wenn denn der Sultan die Macht hätte, diese auch durchzusetzen). Andererseits wäre es ein sicheres Todesurteil, würde ein Regionalfürst dem Kalifen von Mokattam ein Ehrengewand zukommen lassen.</p>
<p>Für den Empfänger ist die Verleihung eines Ehrengewandes trotz der klaren Hierarchie zumeist mit einer Steigerung des gesellschaftlichen Ansehens verbunden. Da das Gewand eine Nähe zum jeweiligen Herrscher und dessen Wertschätzung ausdrückt, werden seine Träger meist sehr zuvorkommend behandelt.</p>
<p> </p>
<p><strong>Ehrengewänder der Stämme und Clans</strong></p>
<p>Die Ehrengewänder von Stämmen und Clans bestehen zwar aus gewöhnlicheren Stoffen als die herrschaftlichen Gewänder, sind aber im Vergleich zu normalen Gewändern besonders kunstvoll bestickt und zwar in den Farben und Mustern des jeweiligen Stammes oder Clans. Sie werden in aufwändiger Handarbeit von weiblichen Stammesangehörigen hergestellt. Grundsätzlich kann das Handwerk jede Frau erlernen, sie ist jedoch hinsichtlich der Muster und Farben an die Traditionen des Stammes gebunden. Ein solches Ehrengewand kann von den Stammes- und Clanältesten verliehen werden. Der Träger eines solchen Gewandes steht unter dem Schutz des jeweiligen Stammes/Clans; das heißt, er wird wie ein Stammesangehöriger behandelt – ein Angriff auf ihn wird als Angriff auf den Stamm verstanden, eine respektlose Behandlung als Verhöhnung des Stammes, auf die natürlich angemessen reagiert werden muss. Entsprechend wird den Trägern von Ehrengewändern eines mächtigen und einflussreichen Stammes üblicherweise großer Respekt entgegen gebracht und sie werden in vielen Belangen bevorzugt behandelt werden.</p>
<p> </p>
<p><strong>Ehrengewänder der Derwischorden</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu den Ehrengewändern der Herrscher und der Stämmde sind die Ehrengewänder der Derwischorden besonders schlichte, auf jeden Luxus verzichtende Gewänder, die häufig sogar ausgesprochen zerschlissen sind. Sie stehen in bewusster Abgrenzung zu den höfischen Traditionen. Nur der Meister eines Derwischordens kann Ehrengewänder verleihen, und es handelt sich dabei stets um seine eigenen, von ihm getragenen Gewänder. Er verleiht sie in der Regel an besonders fähige und würdige Schüler und nur in Ausnahmefällen auch an hochstehende Persönlichkeiten, die ihn aufsuchen. Wenn ein so bedachter Schüler später in die Fußstapfen seines Meisters tritt, kann es sein, dass er das Ehrengewand eines Tages selbst weitergeben möchte. So kommt es, dass einige der Ehrengewänder der Derwische fast nur noch aus Flicken bestehen und nur noch an wenigen Stellen zusammenhalten. Gerade diese Ehrengewänder und ihre Träger genießen aber unter den Derwischen höchstes Ansehen, da sie den Segen und das Charisma gleich mehrerer Generationen von frömmsten Menschen vereinen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Spielerfiguren und Ehrengewänder</strong></p>
<p>Spielerfiguren können auf unterschiedlichem Wege mit Ehrengewändern in Berührung kommen. Üblicherweise werden sie Ehrengewänder zunächst an anderen Personen sehen, ehe sie selbst in den Genuss kommen, ein Ehrengewand zu erhalten. Ein erfolgreicher EW:Landeskunde kann dabei Auskunft über die Funktion des Trägers eines Ehrengewands geben, je nach Bekanntheit des Verleihenden ließe er sich modifizieren. Bei den meisten herrschaftlichen Ehrengewändern reicht es auch, Scharidisch lesen zu können, da das Spruchband Auskunft über den Verleihenden und die Funktion des Trägers gibt. </p>
<p>Entsprechende Taten vorausgesetzt, können die Spielerfiguren selbst auch Ehrengewänder erhalten, was ihnen verschiedene Privilegien einbringen kann, was sie aber auch in verwickelte Situationen führen kann, je nach politischer Konstellation und Ansehen des Stammes oder des Herrschers.</p>
<p>Schließlich gibt es einzelne herausragende Ehrengewänder, die im Rahmen von Abenteuern eine Rolle spielen können. An erster Stelle ist hier sicher der Umhang des Religionsbringers Abu al-Din zu nennen, der sich im Besitz der Kalifen von Mokattam befindet, und der von ihnen zum einen als Zeichen der Legitimität ihrer Herrschaft angesehen wird, dem aber andererseits auch eine Segenswirkung zugeschrieben wird. Der Umhang wird vom Kalifen bei seiner Einsetzung und zu besonderen Anlässen getragen. Aber auch verschiedene Ehrengewänder der Derwischorden und Sonderanfertigungen von Herrschern für bestimmte Anlässe sind so außergewöhnlich, dass ihr Verschwinden Anlass für Abenteuer geben könnte. Einige der Ehrengewänder der Derwischorden haben magische Eigenschaften und wirken auf den Träger etwa wie Segnen, göttlicher Schutz vor Magie o. ä. Auch bei den Sonderanfertigungen gibt es solche mit magischen Eigenschaften, die natürlich im Ermessen und den Fähigkeiten des Herrschers und seiner Hofmagier stehen.</p>
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<p>Ein bisschen mehr über das historische Vorbild, die Khil'a im islamischen Raum, findet sich inlusive einiger Abbildungen von Ehrengewändern hier:</p>
<p><a href="http://www.saudiaramcoworld.com/issue/200805/suitable.luxury.htm" rel="external nofollow">http://www.saudiaramcoworld.com/issue/200805/suitable.luxury.htm</a></p>
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