Nanoc der Wanderer

Weißer Wolf und Seelenfresser (Karmodin-Kampagne Teil 2)

210 Beiträge in diesem Thema

Ich überlege ob ich dem Spieler Cipocatl anvertrauen oder lieber einen anderen Charakter (selbst erschaffen) aufs Auge drücken soll...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Resümee der Spieler zum weißen Wolf:  

Die Geschichte um den Wolf usw. finden sie gut, aber

 

- die Hausgeister und die Anderswelt waren ihnen zu abgehoben

- die "Kulturschwemme" in Moravod erschien ihnen etwas zu unglaubwürdig (Huatlanische Pyramide, Patrouille aus Aran...) 

- Ein Spieler äußerte, dass man meinen könnte, dass Abenteuer ist sehr stark an Chihiros Reise ins Zauberland angelehnt (den hab ich noch nicht gesehen und kann es nicht beurteilen)

 

Insgesamt fanden sie es noch "okay" aber deutlich schwächer als die Runenklingen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

meine Gruppe fand diese "Kulturschwemme" auch too much, also ob da zu viel reingepackt werden sollte. War dann auf einmal gekünstelt, "unrealistisch" besser "spielweltunlogisch".... einfach "schlechter Plot".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das ist bei mir schon sehr lange her, allerdings kam das Abenteuer sehr gut an. Es wurde allerdings auch mit mehreren anderen Abenteuern so dicht verwoben, dass die Spieler zwischendurch nie sicher waren, welcher Handlungsstrang jetzt zu welchem Teilabenteuer gehören würde.

 

Die Hausgeister und Naturgeister des Karmodin: Wurden als bewusst anders gesehen und gut aufgenommen.

 

Die Pyramide: war eigentlich eine Nebengeschichte, die zum damaligem Zeitpunkt niemand auffiel, vor allem, da nirgends von mir betont wurde, dass es sich um eine nahuatlanische Pyramide handelte. Der Kontext wird ja erst mit dem Abschluss der Karmodin-Kampagne ersichtlich.

 

Aranische Patrouille? So etwas kommt in dem Band vor? Ich kann mich nur an die Szene in 40 Fässer Pfeifenkraut wegen dem gestohlenen Ring erinnern. Insofern glaube ich nicht, dass es bei mir prägend war, wenn sogar ich als SL mich nicht mehr daran erinnern kann.

 

Wichtig ist natürlich immer, wie und mit welchem Hintergrund alles gespielt wird. Da ich die 40 Fässer und den Weißen Wolf zeitgleich und parallel mit Smaskrifter in der alten Variante geleitet habe, waren die Spieler von vornherein darauf eingestellt, mit lauter Absurditäten und Skurrilitäten eingedeckt zu werden. Insofern hatten wir eine Menge Spaß dabei.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Auf dem Weg von der Pyramide zurück zum Karmodin ist eine 10 Soldaten & 1 Ormut Priester Patrouille, die aufgrund einer Vision auf der Suche nach dem Geschöpf Alamans sind (Mizzi) und die entweder mit den Charakteren nach Aran reisen, zwecks Schauprozess oder eine Ormut Feuerprobe anbieten.

Ich hab sie weggelassen, da der Ormut-Gläubige in der Runde zugleich auch der einzige wehrhafte Krieger ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Aha. Ist das in der alten M3-Version vom WW und SF auch so gewesen? Wenn ja, hab ich das auch weggelassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Stellvertretend für die Folgeabenteuer (in denen es scheinbar ähnlich ist), wobei ich erst dieses hier und den Thread zu Haut des Bruders gelesen habe:

Viele genannten Probleme entstehen dadurch, dass im vorliegenden Abenteuer die Twists des Folgeabenteuers nicht beschrieben sind und man daher nie weiß, ob eine Änderung des Abenteuerablaufs Folgeabenteuer erschweren oder unmöglich machen. Was für Spieler spaßig sein mag ist für mich als Leiter einfach nur ärgerlich. Bei Abenteuern möchte ich als SL NICHT Abenteuertext überrascht werden, das ist den Spielern vorbehalten.

Ich möchte beim ersten Auftreten einer Figur seine Beweggründe und Ziele wissen...nicht erst ein, zwei Bände später. In Kombination mit den recht statischen Finalen in zumindest Weißer Wolf und Haut des Bruders, kann das ja nur zu Problemen führen wenn man nicht hart am Abenteuer leiten möchte und/oder nicht die gesamte Kampagne im Vorfeld gelesen hat.

2 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich würde es zumindest in Betracht ziehen, dass die weitere Entwicklung der Kampagne zumindest bei Weißer Wolf und Seelenfresser noch nicht völlig fest stand.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Um dann doch mal konkret zu werden:

Im Moment steh ich vor dem Problem, dass ich nicht weiß in wie fern die Orte die die Abenteurer abschreiten später noch wichtig sein könnten. Wie schon bei 40 Fässer startet das Abenteuer ja am A der Welt. Statt sie von Birka aus nach Warogast laufen zu lassen (denn wenn ich sie nach 40 Fässer von Geltin aus nach Birka und jetzt wieder zurück geschickt hätte, würden sie mich wohl lynchen, zumal sie dann zwei mal an diesem vermaledeiten Slamohrad vorbei müssten), wollte ich sie direkt von Geltin aus nach Warogast laufen lassen.

Allerdings erkenne ich bei den Ereignissen auf dem Weg dorthin Elemente, die so schon in 40 Fässer vorkamen. (40 Fässer war damals ja auch erstmal ein alleinstehendes Abenteuer, Weißer Wolf dann erst der echte Auftakt zur Kampagne und enthält daher redundante Ideen.) So ist das Treffen mit den Kiae belanglos, da die Gruppe schon in 40 Fässer auf sie gestoßen sind. Irgendwelche Kentauren sind nichts neues. Die Szene mit den Schattenwölfen ist problematisch, da die Gruppe ja schon auf den Seelenwolf getroffen sind. Das spätere treffen mit dem Seelenwolf ist auch ähnlich dem aus 40 Fässer...zum Glück hab ich den Steinkreis komplett weggelassen, damit das Ziel von Weißer Wolf und das letzte Kapitel mit Mizquitotl überhaupt funktionieren kann.

Lange Rede...ich würde sie nun direkt von Geltin aus nach Schenila schicken. Statt von Kelroes über Amar el-Amfi nach Schenila würde ich Kelroes und Amar el-Amfi zu einer Person vereinen, mit Fokus auf el-Amfi, da mir Kelroes jetzt eher unwichtig erscheint. Auf dem Weg nach Schenila würde ich nur Karvedin einführen und die restlichen Szenen entfallen lassen. Bei Cipocatl bin ich mir noch unsicher, da er in Haut des Bruders ja wohl eine Schlüsselrolle innehat, in Weißer Wolf aber auch schon anderen deplaziert wirkte. Ab Schenila beginnt das Abenteuer ja erst wirklich. Ich hoffe und gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die nicht besuchten Orte unwichtig genug sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kelroes ist tatsächlich unwichtig. Und könnte genauso gut wie in Birka auch in Geltin als Auftraggeber an die Abenteurer herantreten. Ich nehme an, der Autor hatte sich für Birka entschieden, da erstens der Weg von dort weniger befahren und länger ist (wobei die Reiseentfernungen sowieso absolut nicht hinkommen), und zweitens Birka ein Zentrum für abenteuerlustige Abenteurer in Nordost-Midgard darstellt. 

LG

Kosch 

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Azrael
      Hi,
       
      das Abenteuer "Düstere Aussichten" ist meines Wissens nur im Gildenbrief 43 erschienen und der ist leider nicht mehr erhältlich. Langes Warten ob irgendwann mal jemand den bei ebay reinstellt, war bisher ohne Erfolg und das Alter zerrt an meinen Knochen.
       
      Da meine Forschungen mit dem Ziel Todloser zu werden noch nicht von Erfolg gekrönt sind, hoffe ich dass irgendjemand entweder sich von seinem Gildenbrief trennen will oder mir das Abenteuer als Kopie oder Scan zukommen lassen kann.
       
      Mit jeden Tag vergeht mehr Zeit und ich altere (zudem nähert sich die Karmodin-Kampagne dem Punkt, wo man Düstere Aussichten einfügen kann), so dass es mein sehnlichster Wunsch wäre das Abenteuer vor dem Ablauf meiner Zeit in dieser Sphäre spielen zu können (sollte ich doch Todloser werden und Zeit kein Problem mehr sein, sag ich es Euch natürlich.
       
      Gruß,
       
      Heiko
    • Von donnawetta
      Weil ich gerade eine Mini-Kampagne in Moravod stricke und ohnehin einen Markt brauche, habe ich für das Thema des Monats "vorgearbeitet". Ich hoffe, es gefällt Euch!„Erwartung und Sehnsucht liegen in der Luft. Sie [die Kinder] freuen sich auf den Besuch des Nikolosch und das Erscheinen seines bunten Eselskarrens. Dieser freundliche Mann kommt mit Säcken voller Früchte und Süßigkeiten, die er unter den Kindern verteilt.“
       
      „In (…) vielen Dörfern spielen einige Erwachsene den Nikolosch, um den Kindern ein vergebliches Warten zu ersparen. Sie legen sich einen Mantel um, setzen sich eine Pelzmütze auf und nehmen einen großen Stab in die Hand, auf dessen Spitze ein gelber kleiner Holzvogel sitzt. Dann fahren sie mit einem von Gehilfen gezogenen Schlitten durch die Straßen und verschenken Schmalzbrötchen, Honigkuchen, Nüsse und Herbstäpfel.“
       
      (aus „Der Albenstern“ von GH)
       
       
      Der Nikolosch-Markt von Njowimest
       
      Das Fürstentum Njowimest liegt im Herzen Moravods nordöstlich des Fürstentum Warogast und südöstlich von Slamohrad. Njowimest ist von beiden Städten rund 100 km entfern. Es hat keine große politische oder wirtschaftliche Bedeutung. Zur gleichnamigen „Stadt“ gehören vier Dörfer: Donskoje am Guba Dons, Mesker, Siwerski und Uljankowa. Der bescheidene Wohlstand Dimitri Iwanowitsch Petrows, des Dschupans von Njowimest, gründet auf der Holzwirtschaft. Die meisten Bürger verdingen sich jedoch als Bauern, Fischer, Jäger oder Sammler. Auf dem wöchentlichen Bauernmarkt werden daher keine Luxuswaren gehandelt.
       
      Das ändert sich nur dreimal im Jahr. Der erste Anlass ist das Frühlingsfest, der zweite der Erntedank im Herbst. Der dritte und bei den Kindern beliebteste Festmarkt ist der Nikoloschmarkt, der etwas Aufregung und Licht in den dunklen und oft eintönigen Winter bringt.
       
      Der Nikoloschmarkt öffnet in der Mittagszeit und ist bis tief in die Nacht besucht. Neben den alltäglichen Waren gibt es nun auch Spielzeuge und süße und herzhafte Leckereien zu kaufen. Die Marktstände, aber auch viele Häuser sind mit Tannengrün geschmückt, das mit gelben Holzvögeln und roten Äpfeln dekoriert wird.
       
      Der Dschupan lässt sich an diesem besonderen Tag nicht lumpen und zusätzliche Marktstände errichten, die die Bürger kostenlos nutzen dürfen, um feilzubieten, was sie für den Markt gefertigt haben. Außerdem bezahlt er das Holz für die großen Feuerschalen, die auf dem Marktplatz verteilt werden und neben Licht auch etwas Wärme spenden. Aus seinen Vorratskellern stammt außerdem das Gemüse für den Nikolosch-Topf.
       
      Während des Nikoloschmarktes finden sich immer wieder Leute zusammen, die - meist in der Nähe der Feuerschalen, um sich ab und zu die kalten Hände zu wärmen - für musikalische Unterhaltung sorgen. Beliebte Instrumente sind die Balalaika, die Drehleier, diverse Trommeln, Holzpfeifen und Holztrompeten. Es gehört sich, den Musikanten ein Getränk auszugeben, wenn man der Musik gelauscht oder sogar dazu getanzt hat. Es werden Lieder zu Ehren des Nikolosch, aber auch gängige Volksweisen vorgetragen.
       
      Da der echte Nikolosch es nur sehr selten nach Njowimest schafft, sorgen die Bürger der Stadt für Ersatz: Ein bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang rumpelt der mit bunten Bändern und Tannengrün geschmückte Eselkarren durch das Stadttor. „Nikolosch“ – mit weißem Rauschebart, Pelzmütze, blau-weißem Wollkittel und einem langen Stab in der Hand, auf dessen Spitze ein gelber kleiner Holzvogel sitzt - verteilt auf dem Markt gut gelaunt Schmalzbrote, Honigkuchen, Nüsse und Äpfel an die Kinder.
       
      Viele der Menschen, die aus den weiter entfernten Dörfern kommen, machen sich erst am nächsten Tag auf den Heimweg. Wer es sich leisten kann, übernachtet im Gasthof, die meisten Besucher schlafen jedoch bei Verwandten in der Stadt oder nehmen das Angebot des Dschupan an, in seiner Halle zu nächtigen.
       
       
      Auf dem Markt
       
       
      Der Nikolosch-Topf
       
      enthält keinen Mann mit Bart, sondern würzigen Borschtsch, der in ausgehöhlten Brothälften gereicht wird. Der Eintopf besteht aus Kohl, roter Bete, Knoblauch, Karotten, Tomaten, Paprika, Petersilienwurzel und Rindfleisch. Der Kessel wird jedes Jahr aus der Waschküche des Dschupan zum Marktplatz über ein Feuer gewuchtet und dort von der Köchin oder dem Koch mit Gemüsen aus dem fürstlichen Vorratskeller gefüllt. Das Suppenfleisch spendet der städtische Schlachter, das Brot stellen die der Bäcker zur Verfügung. Eine Mahlzeit kostet 5 Kupferstücke; der Erlös wird dem Waisenhaus gestiftet.
       
       
      Die Puppenspieler
       
      Manchmal verirren sich Künstler aus den größeren Städten in diesen unbedeutende Winkel der Welt und die Kinder (und Erwachsenen) von Njowimest haben das Glück, einem Puppenspiel beiwohnen zu dürfen. Mit Handpuppen spielt die Schauspieltruppe aus Warogast oder Slamohrad die – vielleicht nicht ganz authentische Geschichte - Nikoloschs nach, der in einem fernen Land aufwächst und als junger Mann erfolgreich auf Abenteuer zieht. Vor exotischen Kulissen, die die Städte Haelgarde, Candranor und Nihavand darstellen sollen, lebt Nikolosch ein Leben in Glanz und Pracht – bis ihm ein kleines Kind zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist. Nikolosch legt ein einfaches Gewand an und stellt sein zukünftiges Leben in den Dienst der Kinder. Da Schauspiel endet vor dem Einzug des „echten“ Nikolosch in Njowimest.
       
       
      Das Waisenhaus
       
      hat ebenfalls einen Verkaufsstand auf dem Nikoloschmarkt. Dort verkaufen die Kinder handtellergroße Frischholzscheiben, die einer Wachskerze als Fuß dienen und mit Tannengrün, Hagebutten und jeweils einem gelben Holzvögelchen verziert sind. Ein solches Gesteck kostet 2 Silberstücke. Der Stand schließt vor dem Eintreffen des Nikolosch (oder, falls Puppenspieler in der Stadt sind, schon zu Beginn des Puppenspiels).
       
       
      Kiskas frischer Fisch
       
      Kiska verkauft auf jedem Wochenmarkt lebende Schleien, Karpfen und Hechte. Es handelt sich dabei um den Überschuss des Fangs von Donskoje, dem Dorf am See Guba Dons. Kiska ist eine hübsche, junge Frau mit langem, goldblonden Haar. Sie ist die Ehefrau des Fischers Vadim. Er und seine Kollegen haben Kiska ausgewählt, den Fisch zu verkaufen, weil Kiska nicht nur reizend aussieht, sondern über großes Verkaufstalent verfügt. Kiska wird meist von ihrem 15jährigen Bruder Timofey begleitet.
       
      Zum Markt werden nur Fische ausgewählt, die ein bestimmtes Größenmaß nicht überschreiten, so dass sie immer am Stück verkauft werden können. Kiska verkauft den Fisch direkt vom Wagen. Wer will, kann sich seinen Fisch selbst aussuchen; er muss dafür nur auf den Wagen klettern. Kiska befördert den Fisch aus den Wassertonnen in die wassergefüllten Eimer, die die Kunden mitbringen.
       
      Der im Donskoje gefangene, gebratene und sauer eingelegte Hecht wird aus Keramiktöpfen verlauft.
       
      Schleie, etwa 30cm lang, 500g schwer: 6 KS
      Karpfen, etwa 40cm lang, 1500g schwer: 13 KS
      Sauer eingelegter Hecht, 500g: 8 KS
       
       
      Ruslan, der Fallensteller
       
      Ruslan ist ein sehniger, kleiner Mann mit einem gewaltigen Schnauzbart. Er verkauft ausgenommene und gehäutete Kaninchen, Eichhörnchen und Hasen. Er bietet nicht nur den eigenen Fang, sondern auch den seiner Kollegen an, die ihm eine kleine Provision für seine Arbeit zahlen. Das Fleisch ist immer frisch und gut abgehangen.
       
      Kaninchen (ca. 1000g): 5 KS
      Hase (ca. 3000g): 2 SS
      Eichhörnchen (ca. 300g): 1 KS
       
       
      Die süße Sascha
       
      Entgegen ihres Namens ist Sascha nicht sonderlich niedlich; die verhutzelte, gegen die Kälte in Unmengen von Röcken und Tüchern vermummte alte Dame verdankt ihren Namen ihrer Ware: Sascha verkauft Honig und Bienenwachs. Sie stammt aus Uljankowa. Ihre Bienenstöcke stehen sowohl im Wald als auch am Feldrand, so dass Sascha zwei Sorten Honig anbieten kann. Am Stand hilft ihr 11jähriger Enkel Mikael mit aus.
       
      Heller Honig, 1 Kelle (200g): 10 KS
      Waldhonig, 1 Kelle (200g): 10 KS
      Honigkuchen, 1 Portion: 3 KS
      Wachskerze, Brenndauer etwa 8 Stunden, ca. 20cm hoch, 50g: 15 KS
      10 Wachskerzen: 14 SS
      Wachsklumpen(zum Verschließen von Flaschen, Krügen und Fässern, zur Imprägnierung oder als Politur), 100g: 2 SS
       
       
      Miroslaw, der Schweinehirt
       
      Miroslaw ist ein gemütlicher, dicker Mann mit wenig Haaren auf dem Schädel und recht vielen und langen am Kinn. Er lebt bei Donskoje und besitzt eine stattliche Anzahl von Schweinen, die das Frühjahr und Sommer in den Augen um den Guba Dons verbringen und im Herbst in die Wälder getrieben werden, wo sie sich an Eicheln und Bucheckern fett fressen. Gemeinsam mit seiner fülligen, rotwangigen Frau Tavisha verarbeitet Miroslaw das Schweinefleisch zu luftgetrocknetem Schinken, zu Räucherschinken, Räucherspeck und Wurst. Miroslaw ist ein ständig zu Scherzen aufgelegt. Seine Frau Tavisha ist klein, pummelig und etwas schüchtern.
       
      Schweinespeck, geräuchert, 500g: 1 SS
      Luftgetrockneter Schinken, 500g: 25 SS
      Räucherschinken, 500g: 20 SS
      scharfe Paprikawurst im Ring, je 500g: 1 SS
      Schweinskopfsülze, 500g, 8 KS
      Blutwurst, 500g, 8 KS
      Schmalzbrot, 1 Portion: 1 KS
       
       
      Lizaveta, die Jägerin
       
      Lizaveta ist eine kleine, dunkelhaarige Frau von unauffälligem Aussehen. Sie bietet Wildgeflügel feil. Manchmal verkauft sie auch Biberfleisch und Federn (als Kissenfüllung). An ihrem kleinen Stand findet man (ausgenommen und gerupft oder abgezogen) eine Auswahl aus folgenden Tieren:
       
      Rebhuhn, ca. 300g: 7 KS
      Schnepfe, ca. 300g: 7 KS
      Taube, ca. 200g: 5 KS
      Wildente, ca. 1000g: 2 SS
      Wildgans, ca. 3000g: 6 SS
      Biber, ein Stück Fleisch, 500g: 15 KS
      Daunen im Leinensack, 500g: 1 GS
      Federn im Leinensack, 500g: 5 SS
       
       
      Egor, der Waldschrat
       
      Egor ist einer der vielen Menschen, die kein Land besitzen, keinen Beruf erlernt haben und ihren Lebensunterhalt mit Sammeln verdienen. Egor trägt einen buschigen Bart unter buschigen Brauen und buschigem, verfilzten Haar. Er lebt im Wald und verkauft seine Überschüsse auf dem Markt:
       
      Walnüsse, 1 kg: 7 KS
      Haselnüsse, 1 kg: 12 KS
      Esskastanien, 1 kg: 7 KS
      Steinpilze getrocknet, 100g: 12 KS
      (im Herbst auch frisch für 1 SS das Kilo)
      Birkenpilze, getrocknet, 100g: 12 KS
      (im Herbst auch frisch für 1 SS das Kilo)
      Pfifferlinge, getrocknet, 100g: 12 KS
      (im Herbst auch frisch für 1 SS das Kilo)
      Blaubeeren, getrocknet, 100g: 12 KS
      (im Juli/August auch frisch für 1 SS das Kilo)
      Brombeeren, getrocknet, 100g: 12 KS
      (von Juli bis Oktober auch frisch für 1 SS das Kilo)
      Hagebutten, getrocknet, 100g: 12 KS
      (von Oktober bis Februar auch frisch für 1 SS das Kilo)
       
      Zunderschwamm, gebrauchsfertig: 1 KS
      Getrocknetes Moos (als Wundkompresse), 10 Portionen: 5 KS
      Harz (als Klebstoff), daumendickes Stück: 1 KS
      Kienfackeln, 10 Stück: 10 KS
       
       
      Alyonas Körbe
       
      Alyona kommt aus Mesker. Die fröhliche, junge Frau verkauft Körbe aller Größen und Formen aus eigener Produktion und der von „Kollegen“ an.
       
      20-Liter-(Einkaufs-)Korb mit Henkel: 5 SS
      30-Liter-Kiepe: 7 SS
      Wiege: 6 SS
      40-Liter-Korb mit Deckel: 7 SS
       
       
      Feliks, der Bürstenmacher
       
      Der nicht unattraktive Mittzwanziger ist als arbeitsscheuer Tunichtgut verschrien. Tatsächlich arbeitet er nur, wenn ihm das Geld ausgeht – ansonsten angelt er am Guba Dons, stellt den Frauen nach oder betrinkt sich gemeinsam mit seinem Freund Dimitri, dem Schnitzer. Droht er Hunger leiden zu müssen, verdingt er sich als Tagelöhner auf den Feldern oder hilft irgendwo anders aus. Die Tierhaare und Borsten für seine Pinsel und Bürsten bekommt er beim Schlachter, Miroslaw und den Jägern. Die Holzteile fertigt Dimitri. Die beiden jungen Männer teilen sich einen Stand auf dem normalen Wochenmarkt, aber zu Nikolosch braucht Dimitri wegen des Kinderspielzeugs einen Stand für sich allein.
       
      Haarbürste mit Holzgriff und Schweineborsten: 5 SS
      Kleiderbürste mit Holzgriff aus Schweineborsten: 5 SS
      Putzbürste aus Queckenwurzel, klein: 1 SS
      Putzbürste aus Queckenwurzel, groß: 15 KS
      Anstreicherpinsel aus Schweineborsten: 1 SS
      Künstlerpinsel aus Marderhaar: 5 SS
      Künstlerpinsel aus Dachshaar: 4 SS
      Reisigbesen: 1 SS
      Handfeger mit Reisigborsten: 8 KS
       
       
      Die Bauern
       
      bieten an zwei Ständen ihre Waren feil. Auf einem Feuer brutzeln in Schmortöpfen Bratäpfel, die mit Nüssen und Kompott gefüllt sind. Die Bauern wechseln sich mit dem Verkauf/Braten ab, damit jeder etwas von dem Markt hat.
       
      Äpfel frisch, 1 kg: 1 SS
      Birnen frisch, 1 kg: 1 SS
      Äpfel getrocknet, 100g: 1 SS
      Birnen getrocknet, 100g: 1 SS
      Pflaumen getrocknet, 100g: 1 SS
      Quittenbrot, 1 Beutelchen: 1 SS
      Wintergemüse (Weißkohl, Rotkohl, rote Bete, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Möhren, Schwarzwurzeln, Lauch, Steckrübe, Winterkürbis) je Kilo: 8 KS
      Moravisch Kraut (saures Mischgemüse aus dem Gärtopf), Portion 5 KS
      Bratapfel: 5 KS
       
       
      Der fahrende Tuchhändler
       
      musste wegen eines Achsbruchs Zwischenstopp in Njowimest machen. Zur Freude der Damen nutzt er die Gelegenheit, um mit seinen gefärbten, moravischen Tuchen und Stoffen Geld zu verdienen und den Kundinnen schöne Augen zu machen. Boris ist keine Schönheit, aber stattlich und charmant.
       
      Wolltuch aus Schafswolle, naturfarben, 1x1m: 2 SS
      Wolltuch aus Ziegenwolle, naturfarben, 1x1m: 3 SS
      Leinen, naturfarben, 1x1m: 1 SS
      Nessel, naturfarben, 1x1m: 2 SS
       
      Die Stoffe und Tuche kosten das 1,5fache, wenn sie in billigen Farben (Gelb, Grün, Braun, Grau, Rostrot, Blaugrau) gefärbt sind. Ein leuchtendes Blau, ein relativ reines Rot und ein fast schwarzes Anthrazit kosten das 5fache.
       
       
      Pelzhändler Nicolai
       
      ist ein untersetzter, vierschrötiger Mann mit rötlichbraunem Haar und Bart, dessen große, rissige Hände nicht aussehen, als könnten sie geschickt mit Nadel und Faden umgehen - was ein Trugschluss ist. Nicolai lebt und arbeitet in Njowimest. An seinem Stand verkauft er Pelzbekleidung:
       
      Kaninchenfellmantel: 30 GS
      Rotfuchspelzmantel: 50 GS
      Rotfuchspelzkragen: 7 GS
      Rotfuchspelzkappe: 10 GS
      Rotfuchspelzmuff: 5 GS
      Marderpelzmantel: 200 GS
      Marderpelzkragen: 10 GS
      Marderpelzkappe: 15 GS
      Biberpelzjacke: 90 GS
      Biberpelzkragen: 10 GS
      Biberpelzkappe: 15 GS
      Biberpelzmuff: 10 GS
      Dunkler Ziegenwollmantel mit Rotfuchspelzfutter: 50 GS
      Dunkler Ziegenwollmantel mit Kaninchenpelzfutter: 40 GS
      Kaninchenfelldecke, 2x2m
       
       
      Dimitri, der Holzschnitzer
       
      verkauft hauptsächlich Gebrauchswaren für das tägliche Leben. Für den Nikoloschmarkt schnitzt er aber das ganze Jahr über Kinderspielzeug, das er dann zusammen mit den üblichen Dingen anbietet. Dimitri ist Feliks bester Freund, im Gegensatz zu diesem aber ein wenig bodenständiger. Nicht selten muss er Feliks aus der Patsche helfen. Das auffälligste an Dimitri sind sein makelloses, schönes Lächeln und die etwas zu langen Eckzähne.
       
      Holzkamm: 1 SS
      Hornkamm: 3 SS
      Knöpfe aus Holz, 10 Stück: 1 SS
      Knöpfe aus Horn, 10 Stück: 15 KS
      Löffel: 6 KS
      Schöpfkelle: 1 SS
      Holzteller: 8 KS
      Holzschale: 15 KS
      Bemalte Holzfiguren (Pferd, Esel, Bauer, Schwein, Kuh, Ziege, Schaf, Maid, Prinzessin, Schwertkämpfer, Axtkämpfer): je 6 SS
      Einfaches Spielzeugboot mit Kordel: 5 SS
      Bemaltes Steckenpferd: 1 GS
      Brettspiel (ähnlich Backgammon) in Schachtel: 1 GS
      Kegelspiel: 2 GS
      Würfel: 3 KS
      Bemalter Kreisel: 5 SS
      Holzschwert: 3 SS
      Holzzauberstab: 1 SS
      Holzaxt: 4 SS
       
       
      Flüssige Freuden
       
      Vor Ilyas Taverne hat Ilya seinen alljährlichen Nikolosch-Ausschank eröffnet. An seinem Stand bietet Ilya neben seinem Hellen auch wärmende Getränke an. Die Taverne übernimmt derweil seine Frau mit zweien seiner Söhne. Der älteste hilft seinem Vater am Marktstand. Die Preise gelten pro (üppige) Portion:
       
      Helles Vollbier: 2 SS
      Klarer Schnaps: 3 SS
      Nikoloschpunsch (Schnaps, Apfelsaft, Birnenstücke, Gewürze und Honig): 3 SS
      Kinderpunsch (Apfelsaft, Birnenstücke, Gewürze und Honig): 1 SS
       
       
      Der Bogenmacher
       
      Nicolai bietet seine Waffen auch am Nikoloschtag feil:
       
      Bogen aus Ulmenholz (goldfarben): 15 GS
      Bogen aus Eibenholz (rötlichgold): 15 GS
      Kurzbogen aus Ulmenholz (goldfarben): 14 GS
      Pfeile aus Eschenholz, mit Metalljagdspitze und Befiederung, 10 Stück: 2 GS
      Pfeile aus Kiefernholz, mit Metalljagdspitze und Befiederung, 10 Stück: 2 GS
      Sehne aus Nessel: 15 KS
      Sehne aus Hanf: 1 SS
       
      Kinderbogen aus Haselnuss (bräunlich): 4 GS (1W6-4)
      Pfeile aus Kiefernholz für Kinder, geschnitzte Spitze, Befiederung, 10 Stück: 1 GS
       
      Hier klicken um artikel anzuschauen
    • Von donnawetta
      „Erwartung und Sehnsucht liegen in der Luft. Sie [die Kinder] freuen sich auf den Besuch des Nikolosch und das Erscheinen seines bunten Eselskarrens. Dieser freundliche Mann kommt mit Säcken voller Früchte und Süßigkeiten, die er unter den Kindern verteilt.“
       
      „In (…) vielen Dörfern spielen einige Erwachsene den Nikolosch, um den Kindern ein vergebliches Warten zu ersparen. Sie legen sich einen Mantel um, setzen sich eine Pelzmütze auf und nehmen einen großen Stab in die Hand, auf dessen Spitze ein gelber kleiner Holzvogel sitzt. Dann fahren sie mit einem von Gehilfen gezogenen Schlitten durch die Straßen und verschenken Schmalzbrötchen, Honigkuchen, Nüsse und Herbstäpfel.“
       
      (aus „Der Albenstern“ von GH)
       
       
      Der Nikolosch-Markt von Njowimest
       
      Das Fürstentum Njowimest liegt im Herzen Moravods nordöstlich des Fürstentum Warogast und südöstlich von Slamohrad. Njowimest ist von beiden Städten rund 100 km entfern. Es hat keine große politische oder wirtschaftliche Bedeutung. Zur gleichnamigen „Stadt“ gehören vier Dörfer: Donskoje am Guba Dons, Mesker, Siwerski und Uljankowa. Der bescheidene Wohlstand Dimitri Iwanowitsch Petrows, des Dschupans von Njowimest, gründet auf der Holzwirtschaft. Die meisten Bürger verdingen sich jedoch als Bauern, Fischer, Jäger oder Sammler. Auf dem wöchentlichen Bauernmarkt werden daher keine Luxuswaren gehandelt.
       
      Das ändert sich nur dreimal im Jahr. Der erste Anlass ist das Frühlingsfest, der zweite der Erntedank im Herbst. Der dritte und bei den Kindern beliebteste Festmarkt ist der Nikoloschmarkt, der etwas Aufregung und Licht in den dunklen und oft eintönigen Winter bringt.
       
      Der Nikoloschmarkt öffnet in der Mittagszeit und ist bis tief in die Nacht besucht. Neben den alltäglichen Waren gibt es nun auch Spielzeuge und süße und herzhafte Leckereien zu kaufen. Die Marktstände, aber auch viele Häuser sind mit Tannengrün geschmückt, das mit gelben Holzvögeln und roten Äpfeln dekoriert wird.
       
      Der Dschupan lässt sich an diesem besonderen Tag nicht lumpen und zusätzliche Marktstände errichten, die die Bürger kostenlos nutzen dürfen, um feilzubieten, was sie für den Markt gefertigt haben. Außerdem bezahlt er das Holz für die großen Feuerschalen, die auf dem Marktplatz verteilt werden und neben Licht auch etwas Wärme spenden. Aus seinen Vorratskellern stammt außerdem das Gemüse für den Nikolosch-Topf.
       
      Während des Nikoloschmarktes finden sich immer wieder Leute zusammen, die - meist in der Nähe der Feuerschalen, um sich ab und zu die kalten Hände zu wärmen - für musikalische Unterhaltung sorgen. Beliebte Instrumente sind die Balalaika, die Drehleier, diverse Trommeln, Holzpfeifen und Holztrompeten. Es gehört sich, den Musikanten ein Getränk auszugeben, wenn man der Musik gelauscht oder sogar dazu getanzt hat. Es werden Lieder zu Ehren des Nikolosch, aber auch gängige Volksweisen vorgetragen.
       
      Da der echte Nikolosch es nur sehr selten nach Njowimest schafft, sorgen die Bürger der Stadt für Ersatz: Ein bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang rumpelt der mit bunten Bändern und Tannengrün geschmückte Eselkarren durch das Stadttor. „Nikolosch“ – mit weißem Rauschebart, Pelzmütze, blau-weißem Wollkittel und einem langen Stab in der Hand, auf dessen Spitze ein gelber kleiner Holzvogel sitzt - verteilt auf dem Markt gut gelaunt Schmalzbrote, Honigkuchen, Nüsse und Äpfel an die Kinder.
       
      Viele der Menschen, die aus den weiter entfernten Dörfern kommen, machen sich erst am nächsten Tag auf den Heimweg. Wer es sich leisten kann, übernachtet im Gasthof, die meisten Besucher schlafen jedoch bei Verwandten in der Stadt oder nehmen das Angebot des Dschupan an, in seiner Halle zu nächtigen.
       
       
      Auf dem Markt
       
       
      Der Nikolosch-Topf
       
      enthält keinen Mann mit Bart, sondern würzigen Borschtsch, der in ausgehöhlten Brothälften gereicht wird. Der Eintopf besteht aus Kohl, roter Bete, Knoblauch, Karotten, Tomaten, Paprika, Petersilienwurzel und Rindfleisch. Der Kessel wird jedes Jahr aus der Waschküche des Dschupan zum Marktplatz über ein Feuer gewuchtet und dort von der Köchin oder dem Koch mit Gemüsen aus dem fürstlichen Vorratskeller gefüllt. Das Suppenfleisch spendet der städtische Schlachter, das Brot stellen die der Bäcker zur Verfügung. Eine Mahlzeit kostet 5 Kupferstücke; der Erlös wird dem Waisenhaus gestiftet.
       
       
      Die Puppenspieler
       
      Manchmal verirren sich Künstler aus den größeren Städten in diesen unbedeutende Winkel der Welt und die Kinder (und Erwachsenen) von Njowimest haben das Glück, einem Puppenspiel beiwohnen zu dürfen. Mit Handpuppen spielt die Schauspieltruppe aus Warogast oder Slamohrad die – vielleicht nicht ganz authentische Geschichte - Nikoloschs nach, der in einem fernen Land aufwächst und als junger Mann erfolgreich auf Abenteuer zieht. Vor exotischen Kulissen, die die Städte Haelgarde, Candranor und Nihavand darstellen sollen, lebt Nikolosch ein Leben in Glanz und Pracht – bis ihm ein kleines Kind zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist. Nikolosch legt ein einfaches Gewand an und stellt sein zukünftiges Leben in den Dienst der Kinder. Da Schauspiel endet vor dem Einzug des „echten“ Nikolosch in Njowimest.
       
       
      Das Waisenhaus
       
      hat ebenfalls einen Verkaufsstand auf dem Nikoloschmarkt. Dort verkaufen die Kinder handtellergroße Frischholzscheiben, die einer Wachskerze als Fuß dienen und mit Tannengrün, Hagebutten und jeweils einem gelben Holzvögelchen verziert sind. Ein solches Gesteck kostet 2 Silberstücke. Der Stand schließt vor dem Eintreffen des Nikolosch (oder, falls Puppenspieler in der Stadt sind, schon zu Beginn des Puppenspiels).
       
       
      Kiskas frischer Fisch
       
      Kiska verkauft auf jedem Wochenmarkt lebende Schleien, Karpfen und Hechte. Es handelt sich dabei um den Überschuss des Fangs von Donskoje, dem Dorf am See Guba Dons. Kiska ist eine hübsche, junge Frau mit langem, goldblonden Haar. Sie ist die Ehefrau des Fischers Vadim. Er und seine Kollegen haben Kiska ausgewählt, den Fisch zu verkaufen, weil Kiska nicht nur reizend aussieht, sondern über großes Verkaufstalent verfügt. Kiska wird meist von ihrem 15jährigen Bruder Timofey begleitet.
       
      Zum Markt werden nur Fische ausgewählt, die ein bestimmtes Größenmaß nicht überschreiten, so dass sie immer am Stück verkauft werden können. Kiska verkauft den Fisch direkt vom Wagen. Wer will, kann sich seinen Fisch selbst aussuchen; er muss dafür nur auf den Wagen klettern. Kiska befördert den Fisch aus den Wassertonnen in die wassergefüllten Eimer, die die Kunden mitbringen.
       
      Der im Donskoje gefangene, gebratene und sauer eingelegte Hecht wird aus Keramiktöpfen verlauft.
       
      Schleie, etwa 30cm lang, 500g schwer: 6 KS
      Karpfen, etwa 40cm lang, 1500g schwer: 13 KS
      Sauer eingelegter Hecht, 500g: 8 KS
       
       
      Ruslan, der Fallensteller
       
      Ruslan ist ein sehniger, kleiner Mann mit einem gewaltigen Schnauzbart. Er verkauft ausgenommene und gehäutete Kaninchen, Eichhörnchen und Hasen. Er bietet nicht nur den eigenen Fang, sondern auch den seiner Kollegen an, die ihm eine kleine Provision für seine Arbeit zahlen. Das Fleisch ist immer frisch und gut abgehangen.
       
      Kaninchen (ca. 1000g): 5 KS
      Hase (ca. 3000g): 2 SS
      Eichhörnchen (ca. 300g): 1 KS
       
       
      Die süße Sascha
       
      Entgegen ihres Namens ist Sascha nicht sonderlich niedlich; die verhutzelte, gegen die Kälte in Unmengen von Röcken und Tüchern vermummte alte Dame verdankt ihren Namen ihrer Ware: Sascha verkauft Honig und Bienenwachs. Sie stammt aus Uljankowa. Ihre Bienenstöcke stehen sowohl im Wald als auch am Feldrand, so dass Sascha zwei Sorten Honig anbieten kann. Am Stand hilft ihr 11jähriger Enkel Mikael mit aus.
       
      Heller Honig, 1 Kelle (200g): 10 KS
      Waldhonig, 1 Kelle (200g): 10 KS
      Honigkuchen, 1 Portion: 3 KS
      Wachskerze, Brenndauer etwa 8 Stunden, ca. 20cm hoch, 50g: 15 KS
      10 Wachskerzen: 14 SS
      Wachsklumpen(zum Verschließen von Flaschen, Krügen und Fässern, zur Imprägnierung oder als Politur), 100g: 2 SS
       
       
      Miroslaw, der Schweinehirt
       
      Miroslaw ist ein gemütlicher, dicker Mann mit wenig Haaren auf dem Schädel und recht vielen und langen am Kinn. Er lebt bei Donskoje und besitzt eine stattliche Anzahl von Schweinen, die das Frühjahr und Sommer in den Augen um den Guba Dons verbringen und im Herbst in die Wälder getrieben werden, wo sie sich an Eicheln und Bucheckern fett fressen. Gemeinsam mit seiner fülligen, rotwangigen Frau Tavisha verarbeitet Miroslaw das Schweinefleisch zu luftgetrocknetem Schinken, zu Räucherschinken, Räucherspeck und Wurst. Miroslaw ist ein ständig zu Scherzen aufgelegt. Seine Frau Tavisha ist klein, pummelig und etwas schüchtern.
       
      Schweinespeck, geräuchert, 500g: 1 SS
      Luftgetrockneter Schinken, 500g: 25 SS
      Räucherschinken, 500g: 20 SS
      scharfe Paprikawurst im Ring, je 500g: 1 SS
      Schweinskopfsülze, 500g, 8 KS
      Blutwurst, 500g, 8 KS
      Schmalzbrot, 1 Portion: 1 KS
       
       
      Lizaveta, die Jägerin
       
      Lizaveta ist eine kleine, dunkelhaarige Frau von unauffälligem Aussehen. Sie bietet Wildgeflügel feil. Manchmal verkauft sie auch Biberfleisch und Federn (als Kissenfüllung). An ihrem kleinen Stand findet man (ausgenommen und gerupft oder abgezogen) eine Auswahl aus folgenden Tieren:
       
      Rebhuhn, ca. 300g: 7 KS
      Schnepfe, ca. 300g: 7 KS
      Taube, ca. 200g: 5 KS
      Wildente, ca. 1000g: 2 SS
      Wildgans, ca. 3000g: 6 SS
      Biber, ein Stück Fleisch, 500g: 15 KS
      Daunen im Leinensack, 500g: 1 GS
      Federn im Leinensack, 500g: 5 SS
       
       
      Egor, der Waldschrat
       
      Egor ist einer der vielen Menschen, die kein Land besitzen, keinen Beruf erlernt haben und ihren Lebensunterhalt mit Sammeln verdienen. Egor trägt einen buschigen Bart unter buschigen Brauen und buschigem, verfilzten Haar. Er lebt im Wald und verkauft seine Überschüsse auf dem Markt:
       
      Walnüsse, 1 kg: 7 KS
      Haselnüsse, 1 kg: 12 KS
      Esskastanien, 1 kg: 7 KS
      Steinpilze getrocknet, 100g: 12 KS
      (im Herbst auch frisch für 1 SS das Kilo)
      Birkenpilze, getrocknet, 100g: 12 KS
      (im Herbst auch frisch für 1 SS das Kilo)
      Pfifferlinge, getrocknet, 100g: 12 KS
      (im Herbst auch frisch für 1 SS das Kilo)
      Blaubeeren, getrocknet, 100g: 12 KS
      (im Juli/August auch frisch für 1 SS das Kilo)
      Brombeeren, getrocknet, 100g: 12 KS
      (von Juli bis Oktober auch frisch für 1 SS das Kilo)
      Hagebutten, getrocknet, 100g: 12 KS
      (von Oktober bis Februar auch frisch für 1 SS das Kilo)
       
      Zunderschwamm, gebrauchsfertig: 1 KS
      Getrocknetes Moos (als Wundkompresse), 10 Portionen: 5 KS
      Harz (als Klebstoff), daumendickes Stück: 1 KS
      Kienfackeln, 10 Stück: 10 KS
       
       
      Alyonas Körbe
       
      Alyona kommt aus Mesker. Die fröhliche, junge Frau verkauft Körbe aller Größen und Formen aus eigener Produktion und der von „Kollegen“ an.
       
      20-Liter-(Einkaufs-)Korb mit Henkel: 5 SS
      30-Liter-Kiepe: 7 SS
      Wiege: 6 SS
      40-Liter-Korb mit Deckel: 7 SS
       
       
      Feliks, der Bürstenmacher
       
      Der nicht unattraktive Mittzwanziger ist als arbeitsscheuer Tunichtgut verschrien. Tatsächlich arbeitet er nur, wenn ihm das Geld ausgeht – ansonsten angelt er am Guba Dons, stellt den Frauen nach oder betrinkt sich gemeinsam mit seinem Freund Dimitri, dem Schnitzer. Droht er Hunger leiden zu müssen, verdingt er sich als Tagelöhner auf den Feldern oder hilft irgendwo anders aus. Die Tierhaare und Borsten für seine Pinsel und Bürsten bekommt er beim Schlachter, Miroslaw und den Jägern. Die Holzteile fertigt Dimitri. Die beiden jungen Männer teilen sich einen Stand auf dem normalen Wochenmarkt, aber zu Nikolosch braucht Dimitri wegen des Kinderspielzeugs einen Stand für sich allein.
       
      Haarbürste mit Holzgriff und Schweineborsten: 5 SS
      Kleiderbürste mit Holzgriff aus Schweineborsten: 5 SS
      Putzbürste aus Queckenwurzel, klein: 1 SS
      Putzbürste aus Queckenwurzel, groß: 15 KS
      Anstreicherpinsel aus Schweineborsten: 1 SS
      Künstlerpinsel aus Marderhaar: 5 SS
      Künstlerpinsel aus Dachshaar: 4 SS
      Reisigbesen: 1 SS
      Handfeger mit Reisigborsten: 8 KS
       
       
      Die Bauern
       
      bieten an zwei Ständen ihre Waren feil. Auf einem Feuer brutzeln in Schmortöpfen Bratäpfel, die mit Nüssen und Kompott gefüllt sind. Die Bauern wechseln sich mit dem Verkauf/Braten ab, damit jeder etwas von dem Markt hat.
       
      Äpfel frisch, 1 kg: 1 SS
      Birnen frisch, 1 kg: 1 SS
      Äpfel getrocknet, 100g: 1 SS
      Birnen getrocknet, 100g: 1 SS
      Pflaumen getrocknet, 100g: 1 SS
      Quittenbrot, 1 Beutelchen: 1 SS
      Wintergemüse (Weißkohl, Rotkohl, rote Bete, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Möhren, Schwarzwurzeln, Lauch, Steckrübe, Winterkürbis) je Kilo: 8 KS
      Moravisch Kraut (saures Mischgemüse aus dem Gärtopf), Portion 5 KS
      Bratapfel: 5 KS
       
       
      Der fahrende Tuchhändler
       
      musste wegen eines Achsbruchs Zwischenstopp in Njowimest machen. Zur Freude der Damen nutzt er die Gelegenheit, um mit seinen gefärbten, moravischen Tuchen und Stoffen Geld zu verdienen und den Kundinnen schöne Augen zu machen. Boris ist keine Schönheit, aber stattlich und charmant.
       
      Wolltuch aus Schafswolle, naturfarben, 1x1m: 2 SS
      Wolltuch aus Ziegenwolle, naturfarben, 1x1m: 3 SS
      Leinen, naturfarben, 1x1m: 1 SS
      Nessel, naturfarben, 1x1m: 2 SS
       
      Die Stoffe und Tuche kosten das 1,5fache, wenn sie in billigen Farben (Gelb, Grün, Braun, Grau, Rostrot, Blaugrau) gefärbt sind. Ein leuchtendes Blau, ein relativ reines Rot und ein fast schwarzes Anthrazit kosten das 5fache.
       
       
      Pelzhändler Nicolai
       
      ist ein untersetzter, vierschrötiger Mann mit rötlichbraunem Haar und Bart, dessen große, rissige Hände nicht aussehen, als könnten sie geschickt mit Nadel und Faden umgehen - was ein Trugschluss ist. Nicolai lebt und arbeitet in Njowimest. An seinem Stand verkauft er Pelzbekleidung:
       
      Kaninchenfellmantel: 30 GS
      Rotfuchspelzmantel: 50 GS
      Rotfuchspelzkragen: 7 GS
      Rotfuchspelzkappe: 10 GS
      Rotfuchspelzmuff: 5 GS
      Marderpelzmantel: 200 GS
      Marderpelzkragen: 10 GS
      Marderpelzkappe: 15 GS
      Biberpelzjacke: 90 GS
      Biberpelzkragen: 10 GS
      Biberpelzkappe: 15 GS
      Biberpelzmuff: 10 GS
      Dunkler Ziegenwollmantel mit Rotfuchspelzfutter: 50 GS
      Dunkler Ziegenwollmantel mit Kaninchenpelzfutter: 40 GS
      Kaninchenfelldecke, 2x2m
       
       
      Dimitri, der Holzschnitzer
       
      verkauft hauptsächlich Gebrauchswaren für das tägliche Leben. Für den Nikoloschmarkt schnitzt er aber das ganze Jahr über Kinderspielzeug, das er dann zusammen mit den üblichen Dingen anbietet. Dimitri ist Feliks bester Freund, im Gegensatz zu diesem aber ein wenig bodenständiger. Nicht selten muss er Feliks aus der Patsche helfen. Das auffälligste an Dimitri sind sein makelloses, schönes Lächeln und die etwas zu langen Eckzähne.
       
      Holzkamm: 1 SS
      Hornkamm: 3 SS
      Knöpfe aus Holz, 10 Stück: 1 SS
      Knöpfe aus Horn, 10 Stück: 15 KS
      Löffel: 6 KS
      Schöpfkelle: 1 SS
      Holzteller: 8 KS
      Holzschale: 15 KS
      Bemalte Holzfiguren (Pferd, Esel, Bauer, Schwein, Kuh, Ziege, Schaf, Maid, Prinzessin, Schwertkämpfer, Axtkämpfer): je 6 SS
      Einfaches Spielzeugboot mit Kordel: 5 SS
      Bemaltes Steckenpferd: 1 GS
      Brettspiel (ähnlich Backgammon) in Schachtel: 1 GS
      Kegelspiel: 2 GS
      Würfel: 3 KS
      Bemalter Kreisel: 5 SS
      Holzschwert: 3 SS
      Holzzauberstab: 1 SS
      Holzaxt: 4 SS
       
       
      Flüssige Freuden
       
      Vor Ilyas Taverne hat Ilya seinen alljährlichen Nikolosch-Ausschank eröffnet. An seinem Stand bietet Ilya neben seinem Hellen auch wärmende Getränke an. Die Taverne übernimmt derweil seine Frau mit zweien seiner Söhne. Der älteste hilft seinem Vater am Marktstand. Die Preise gelten pro (üppige) Portion:
       
      Helles Vollbier: 2 SS
      Klarer Schnaps: 3 SS
      Nikoloschpunsch (Schnaps, Apfelsaft, Birnenstücke, Gewürze und Honig): 3 SS
      Kinderpunsch (Apfelsaft, Birnenstücke, Gewürze und Honig): 1 SS
       
       
      Der Bogenmacher
       
      Nicolai bietet seine Waffen auch am Nikoloschtag feil:
       
      Bogen aus Ulmenholz (goldfarben): 15 GS
      Bogen aus Eibenholz (rötlichgold): 15 GS
      Kurzbogen aus Ulmenholz (goldfarben): 14 GS
      Pfeile aus Eschenholz, mit Metalljagdspitze und Befiederung, 10 Stück: 2 GS
      Pfeile aus Kiefernholz, mit Metalljagdspitze und Befiederung, 10 Stück: 2 GS
      Sehne aus Nessel: 15 KS
      Sehne aus Hanf: 1 SS
       
      Kinderbogen aus Haselnuss (bräunlich): 4 GS (1W6-4)
      Pfeile aus Kiefernholz für Kinder, geschnitzte Spitze, Befiederung, 10 Stück: 1 GS
    • Von Rosendorn
      [drupal=1175]Abenteuertitel: Wunschkonzert in Moravod[/drupal]
       
      Achtung! Bitte hier keine Änderungen vornehmen, sondern immer über [drupal=1175]diesen Link[/drupal] gehen!
       
      Titel des Abenteuers: Wunschkonzert in Moravod
       
      Spielleiter: Stefan P. (Rosendorn)
       
      Grade der Figuren: n.n.
       
      Voraussichtlicher Beginn: Samstag, kurz nach dem Mitagessen
      Voraussichtliches Ende: Nacht zum Sonntag, ca. 0:00 bis 1:30 Uhr
       
      Art des Abenteuers: n.n.
       
      Voraussetzungen/Vorbedingungen: Max. 5 Spieler, ansonsten: n.n.
       
      Beschreibung: Hier biete ich mal wieder an, dass ich ein Abenteuer nach Einwürfen der Forumianer schreibe. Ich habe lediglich die Vorgabe, dass es in Moravod sein sollte, weil ich mich da auskenne. Und ich einen Kontrast zu meinem Eschar-Abenteuer will.
      Bitte postet mir hier möglichst viele Kommentare, Wünsche, Vorschläge, damit ich mir bis dahin noch ein nettes Abenteuer zusammenbauen kann.
      Ach so: Ich plane es trotzdem vor Ort offen auszuschreiben, die besten Vorschläge bringen jedoch auf Wunsch eine Platzreservierung mit sich.
       
      Meinungen bzw. Interessensbekundungen ohne bindenden Charakter sind in diesem Strang durchaus erwünscht.
       
      Achtung! Bitte hier keine Änderungen vornehmen, sondern immer über [drupal=1175]diesen Link[/drupal] gehen!
    • Von KoschKosch
      Hallo Leute,
       
      ich stelle diese Frage ganz bewusst hier, weil sie so möglicherweise in ähnlicher Form für Parinov oder Warogast Verwendung finden könnte. Auch passt sie nicht in den Abenteuerstrang zu Slamohrad, da das vorliegende Problem mit dem Abenteuer als solchem eher wenig bis nichts zu tun hat.
       
      Wir hatten gestern die Situation, dass ein vom Lichthaus der 33 bevollmachteter Hexenjäger, der selbst (noch) kein Flammenauge ist, aber in deren Niederlassung ausgebildet worden war, seine Kompetenzen weit überspannt hat. Er wendete am hellen Nachmittag Macht über Menschen auf einen (nichtmenschlichen, genauer gnomischen) Gesellen einer hochgeachteten Handwerksmeisterin und sogar Gildenmeisterin an, brachte diesen im Beisein seiner 3 Mitgesellen (ebenfalls Gnome) dazu, deren Geheimnis gegen seinen und ihren Willen auf ein Blatt Papier aufzuschreiben und es dem Hexenjäger zu übergeben und nahm sich schließlich von dem automatenhaft herumstehenden übernommenen Gnom dessen Spezialarmbrust. Natürlich ohne ihn um Erlaubnis zu bitten oder ähnliches und gegen den Willen und die Gegenwehr (sie schossen mit ihren Armbrüsten auf ihn) seiner Kumpanen. Die Freunde des Hexenjägers, die ebenfalls zugegen waren, unterstützten diesen insoweit, dass sie auf den Beschuss der Kameraden des Verzauberten ihrerseits mit Beschuss durch einen magischen Frostball antworteten. Alle Geschosse beider Parteien verfehlten oder wurden erfolgreich abgewehrt, ohne das jemand wirklich zu Schaden kam. Die Gnome traten daraufhin den Rückzug an. Ihr Kamerad wurde bald darauf, immer noch unter dem Einfluss des Spruches, ihnen hinterhergeschickt.
       
      Dieses Verhalten wird von den Glasschleifergesellen (den Gnomen) natürlich nicht einfach so hingenommen werden. Sie werden versuchen, das Ganze vor Gericht zu bringen. Der Hexenjäger und seine Kumpanen sind erst vor ein paar Tagen Ehrenbürger der Stadt geworden und haben demnach Bürgerrechte hier. Die Gesellen dürften ebenfalls Bürgerrechte haben und den Schutz der Glasmachergilde genießen.
       
      Und hier meine Frage: In welcher Form können sie das in Slamohrad? Und dazu auch: wie wird der Rechtsweg aussehen? Wie die Verhandlung? Wer spricht Recht? Wer darf Einspruch erheben, wer aussagen, wer hat Stimme, wer ist vom Verfahren ausgeschlossen? Wie kann das Strafmaß aussehen? Wer legt es fest? Usw. usw.
       
      Bitte helft mir. Die Zeit drängt ein wenig, denn wir spielen am kommenden Samstag weiter.
       
      Danke und viele Grüße,
      Kosch