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vor 23 Minuten schrieb Hiram ben Tyros:

Folgt daraus nicht andererseits, dass das Verzaubern der Lippen einer getragenen Statue durchaus möglich ist und der Schall solange von den Lippen der Statue erklingt wie die Träger derselben diese nicht bewußt (Definitionsproblem) aus dem Wirkungsbereich entfernen?

Nein. Da (so verstehe ich Prados) nicht die Statue verzaubert wird, sondern die Stelle im Raum, an der sich jetzt gerade die Lippen der Statue befinden. Diese Stelle im Raum wird  - ähnlich wie in einem Koordinatensystem mit drei Achsen - absolut definiert und nicht in Abhängigkeit zu irgendeinem Objekt/Wesen. Deshalb bewegt sich die Stelle auch nicht mit, wenn sich ein Wesen/Objekt das zu Beginn an dieser Stelle im Raum war, sich später fortbewegt.

Mfg    Yon

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vor 44 Minuten schrieb Yon Attan:
vor einer Stunde schrieb Hiram ben Tyros:

Folgt daraus nicht andererseits, dass das Verzaubern der Lippen einer getragenen Statue durchaus möglich ist und der Schall solange von den Lippen der Statue erklingt wie die Träger derselben diese nicht bewußt (Definitionsproblem) aus dem Wirkungsbereich entfernen?

Nein. Da (so verstehe ich Prados) nicht die Statue verzaubert wird, sondern die Stelle im Raum, an der sich jetzt gerade die Lippen der Statue befinden. Diese Stelle im Raum wird  - ähnlich wie in einem Koordinatensystem mit drei Achsen - absolut definiert und nicht in Abhängigkeit zu irgendeinem Objekt/Wesen. Deshalb bewegt sich die Stelle auch nicht mit, wenn sich ein Wesen/Objekt das zu Beginn an dieser Stelle im Raum war, sich später fortbewegt.

Mfg    Yon

Daraus folgt also auch, dass ich NICHT von den Lippen eines sich bewegenden Menschen einen längeren Satz (Sprechdauer größer 1 sec) ertönen lassen kann ohne erhebliche Gefahr zu laufen, dass es durch die Hörer durchschaut wird. Schließlich hat sich der "Sprecher" innerhalb von einer Sekunde um durchschnittlich 1,2m (B/2) bewegt und das Satzende erklingt demnach rund 1m hinter seinem Kopf. Richtig?

Das würde die Einsatzmöglichkeiten des Spruches gegen Menschen natürlich extrem einschränken.

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vor 7 Minuten schrieb Hiram ben Tyros:

Daraus folgt also auch, dass ich NICHT von den Lippen eines sich bewegenden Menschen einen längeren Satz (Sprechdauer größer 1 sec) ertönen lassen kann ohne erhebliche Gefahr zu laufen, dass es durch die Hörer durchschaut wird. Schließlich hat sich der "Sprecher" innerhalb von einer Sekunde um durchschnittlich 1,2m (B/2) bewegt und das Satzende erklingt demnach rund 1m hinter seinem Kopf. Richtig?

Genau.

Mfg   Yon

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vor 57 Minuten schrieb Yon Attan:
vor einer Stunde schrieb Hiram ben Tyros:

Folgt daraus nicht andererseits, dass das Verzaubern der Lippen einer getragenen Statue durchaus möglich ist und der Schall solange von den Lippen der Statue erklingt wie die Träger derselben diese nicht bewußt (Definitionsproblem) aus dem Wirkungsbereich entfernen?

Nein. Da (so verstehe ich Prados) nicht die Statue verzaubert wird, sondern die Stelle im Raum, an der sich jetzt gerade die Lippen der Statue befinden. Diese Stelle im Raum wird  - ähnlich wie in einem Koordinatensystem mit drei Achsen - absolut definiert und nicht in Abhängigkeit zu irgendeinem Objekt/Wesen. Deshalb bewegt sich die Stelle auch nicht mit, wenn sich ein Wesen/Objekt das zu Beginn an dieser Stelle im Raum war, sich später fortbewegt.

Dieser verzauberte ORT in der Umgebung könnte ja wieder realtiv zur Midgard-Welt bewegt werden, also stimmt es dann auch wieder mit der simsorschen Relativitätstheorie.

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vor 11 Minuten schrieb Hiram ben Tyros:

Das würde die Einsatzmöglichkeiten des Spruches gegen Menschen natürlich extrem einschränken.

Bewegen sich alle Sprechenden immer so schnell?

Oder ist bei diesem Zauber nicht eher das Problem, dass bei längeren Sätzen der vermeintliche Sprecher (der ja hört was da erzählt wird) zur Sprache unpassende Bewegungen macht bzw. selber noch redet, was den Effekt spürbar dämpft?

Genauso wird bei einer langsam getragenen Statue der Effekt eher auf Umstehende gemünzt sein als den Träger. Und aus einigen Metern Entfernung fallen kleine Unterschiede zwischen Herkunft der Worte und Mund der Statue nicht auf. Hier muss sich der Spieler die Szenerie beschreiben lassen und dann das Risiko wählen. So wäre ein mehrfaches Zaubern sicher zumutbar um das Risiko zu minimieren.

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vor einer Stunde schrieb Solwac:

Bewegen sich alle Sprechenden immer so schnell?

Oder ist bei diesem Zauber nicht eher das Problem, dass bei längeren Sätzen der vermeintliche Sprecher (der ja hört was da erzählt wird) zur Sprache unpassende Bewegungen macht bzw. selber noch redet, was den Effekt spürbar dämpft?

Genauso wird bei einer langsam getragenen Statue der Effekt eher auf Umstehende gemünzt sein als den Träger. Und aus einigen Metern Entfernung fallen kleine Unterschiede zwischen Herkunft der Worte und Mund der Statue nicht auf. Hier muss sich der Spieler die Szenerie beschreiben lassen und dann das Risiko wählen. So wäre ein mehrfaches Zaubern sicher zumutbar um das Risiko zu minimieren.

B/2 findest Du schnell? Das ist gemütliches Spaziertempo, das ich bewußt bereits so langsam gewählt habe um mein Beispiel plausibel zu halten. Das ist aber auch nicht unbedingt der Punkt. Wichtig ist im Sinne der Tegelfrage, dass Stimmenwerfen nicht in Kombination mit sich bewegenden Objekten/Personen genutzt werden kann sofern man sich ausschließlich auf Basis der Regeln bewegen möchte. Alles weitere ist dann Hausregel die in der Gruppe besprochen werden kann. ;)

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Für eine Runde steht der Ort einer Person fest (Trennung von Bewegung und Handlung) und 10 Sekunden sind schon einiges für einen Satz.

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vor 1 Minute schrieb Solwac:

Für eine Runde steht der Ort einer Person fest (Trennung von Bewegung und Handlung) und 10 Sekunden sind schon einiges für einen Satz.

Falsch! Regelwerk trennt nicht Bewegung und Handlung

  • Confused 3

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vor 1 Stunde schrieb Rakin:

Nicht? Ich dachte es gibt immer erst eine Bewegungsphase gefolgt von einer Handlungsphase?

Panthers Regelwerk nicht.

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Da stocher ich jetzt mal nicht weiter drin rum.

Gehen wir davon aus man trennt Bewegung und Handlung, dann ist es also eigentlich (logikbruch mal aussenvor) immer möglich auch bewegenden Personen / Objekten den Spruch aufzudrücken, sofern sie Ahnungslos sind

und sich somit nicht vor der Umgebungsmagie retten können?

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"Der Spielleiter muss in solchen Situationen eine realistische Bewegungsfolge zulassen, auch wenn dies den Buchstaben der Regel „erst bewegen, dann handeln“ widerspricht." [KOD 60]

Liebe Grüße
Saidon

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Ah danke. Ja das macht Sinn, auch wenn ich es minimal Seltsam finde, wenn es einerseits ja absolut wichtig ist, dass die Bewegung / Handlungsfolge eingehalten wird,

(Verständlich bisweilen gerade als ZAU möchte man ja wissen, ob man eine gelatscht bekommt, wenn man Zaubert)
anderseits es aber in bestimmten Fällen nötig ist das ganze über Bord zu werfen, damit die Bewohner Midgards kein Nasenbluten bekommen weil ein Glitch in der Matrix verwunderlich wirkt.

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Prados schreibt, ein Ort könne nicht verlagert werden. Nun wirkt aber die die Schifffahrt als Ortsverlagerung auf die Feuerkugel und den Zauberer und siehe da, nicht der Ort, sondern der Zauberer sei Bezugspunkt, sagen JEF.

Wenn in der Spruchbeschreibung zu Stimmenwerfen steht, "von den Lippen einer Statue", dann sollte dies unter den gleichen Bedingungen, wenn der Zauberer also mit bewegt wird, möglich sein.

Statue auf dem selben Schiff wie der Zauberer, Zauberer fährt während der Prozession auf einem Wagen im selben Tempo, wie die Statue getragen wird, oder wird in einer Sänfte getragen. Diese Möglichkeiten sollten regelkonform sein.

Ob man den Bezugspunkt jetzt als Zauberer neu definieren kann, glaube ich nicht, denn dann würde dort stehen, Ziel: Körper, wie Prados schreibt.

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    • Von Malte
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    • Von Hiram ben Tyros
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    • Von Ma Kai
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      Im Regelwerk habe ich hierzu nichts gefunden. Der resistierende Zauberer merkt es, wenn er verzaubert werden sollte, der umgekehrte Fall ist nicht beschrieben.
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    • Von Ma Kai
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      (b) das "Original" erkennt den Zeitreisenden und kennt den Zauber. Dann sollte es verstehen, was vorgeht, und in irgend einer Form damit umgehen können.
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      Der Fall wäre natürlich selten, aber trotzdem in gewisser Weise reizvoll (der Mordverdächtige war zur Tatzeit definitiv woanders - aber seine sphärenwagenreisende Kopie hat den Mord verübt). Ich würde hier pragmatisch und kopfschmerzbegrenzend operieren: wenn es zu paradox wird, töten wir es. Also: wenn die Sphärenreise retroaktiv verhindert wird, dann löst sich der Sphärenreisende auf. Den Mord (könnte ja auch ein verbotener Kuss sein) durch die sphärenwagenreisende Kopie würde ich hingegen zulassen.
      Die dritte Frage ist die nach der Handhabung von Informationsübermittlung aus der Zukunft in die Vergangenheit. Die Zeit, in die der Zeitreisende zurück kehrt, ist nicht die gleiche wie die, aus der er kommt. Er kann in unterschiedlich großem Umfang mit der Vergangenheit interagieren und dadurch seine Istzeit verändern. Meine Tendenz ist, einerseits eine gewisse Selbstkorrektur der Geschichte anzunehmen, d.h. es ist selten, dass ein einzelnes Ereignis massive Veränderungen hervorruft, andererseits aber Änderungen tatsächlich stattfinden können. Wenn ein Zeitreisender einem König erfolgreich vermittelt, bei der Parade zum nächsten Nationalfeiertag einen Harnisch unter der Kleidung zu tragen, dann kann dadurch ein Attentat fehlschlagen. Die Hintergründe des Attentats gehen dadurch wahrscheinlich (einen plötzlich sehr nachdenklichen König mal ausgenommen) nicht weg, es kann also gut sein, dass der Gewinn an königlicher Lebenszeit nicht groß sein wird. Vielleicht kommt der Mörder direkt zu einem zweiten Streich gegen den Hals.
      Wie handhabt Ihr diese Situationen?
       
      (*) ja, die gibt es in M5 noch nicht, nehmen wir an, dass sie analog zu MDS abgewickelt werden.
    • Von Ma Kai
      Die Spruchbeschreibung und der Absatz zu Torzaubern allgemein in der Arkanums-Ergänzung sagen beide nichts mehr über das Verwischen von Mehrecken von Torzaubern aus. Ich vermute aber, dass es trotzdem noch möglich ist, Tore durch Zerstören der Mehrecke zu zerstören. Der "Normalfall" dürften zwei auf den Boden gemalte Sechsecke sein; ein bemalbarer Boden (also nicht irgendeine Wiese) wird Voraussetzung für ein Tor sein. Unebenheiten (Höhlenboden) sollten aber kein Problem sein. Ich könnte mir auch vorstellen, dass z.B. in Niederlassungen des Covendo wichtige Tore nicht jeden Monat neu aufgemalt werden müssen, sondern fest (in Stein und (Edel-)Metall) in den Boden eingelassen sind. Die M5-Materialkomponenten werden ja nicht mehr verbraucht. 
      Ich vermute allerdings auch, dass die Mehrecke absichtlich zerstört werden können; bei der Variante "gemalt" reichen Stiefel, Finger oder Gewandärmel, bei der Variante "eingelassen" braucht es z.B. einen Hammer. Das Schließen bzw. Zerstören von Toren ist ja ein häufiges Abenteuerziel... sollte schon irgendwie noch möglich sein (Bannzauber gehen natürlich immer noch, man kann sie aber in der Gruppe nicht voraussetzen).
      Wie seht Ihr das?
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