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Hallo,

vorweg möchte ich schon gleich mal in den Raum werfen dass ich bisher noch nicht viel Erfahrung in diesem Spiel habe.

Ich stehe nun vor folgendem "Problem":

Ich habe eine Zeit lang einen Gnom Magier gespielt welcher mir aber auf Dauer kein Stück mehr zugesagt hat... Deswegen hatte ich mich (Da mir das in vielen Spielen wirklich am meisten liegt und ich auch Beruflich in der Branche tätig bin) für einen Händler Charakter entschieden. Nun steh ich aber nach einigen Stunden suchen vor der Frage: Was Handel ich überhaupt?

Ich habe nirgendwo, in keinem Regelbuch oder sonstigem so etwas wie eine Auflistung von Handelsgütern gefunden. Liegt das am Spielleiter was man Handeln kann? Woran soll dieser sich Orientieren in Richtung Preise?

Die einzigen Möglichkeiten die ich bisher gesehen hatte waren irgendwelche Höfe aufzusuchen für Obst/Gemüse welches man evtl an Gasthäuser weiterverkaufen kann. Oder z.b. Zwergische Brauereien um spezielles Starkbier o.ä. zu bekommen...

Sollte mir jemand sagen können wo ich irgendwelche Auflistungen finden kann wäre ich sehr dankbar :) Auch für sonstige Anstöße zum Handeln! :)

MfG

Darkwarrior999

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Was ich vorhatte ist nicht mich auf eine Ware zu spezialisieren, sondern eben das zu Handeln was mir Gewinn verspricht. Ob es jetzt eigene Ware ist oder ob ich für jemand anderes etwas transportiere ist mir anfangs auch gleich.

Nur frage ich mich ob es möglich ist z.b. von einer Eisenmine das Erz zu kaufen (oder Barren, falls es vor Ort veredelt wird) und es in der nächsten Stadt an Schmiede oder anderes zu verkaufen. Nur wo bekomme ich preise oder ähnliches von den Barren her? Oder eher der SL...

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Dann würde ich eher einen Händler der Waren des täglichen Bedarfs (PFannen, Töpfe, Krüge, usw.) spielen. An Rohstoffen, wie Eisenerz, ist nur wenig zu verdienen.

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Der Sinn eines abenteuernden Händlers in einer Saga ist meistens, die wirtschaftlichen und weltlich-organisatorischen Angelegenheiten einer Abenteurergruppe zu bündeln und zu optimieren.

Hier ist ein Beispiel:

Der hat nicht mit Pfannen gehandelt, sondern Reisen, Tiere, Material, Ausbildung und den Verkauf von Beute einer Abenteurergruppe organisiert.

Mir hat es vor allem Spaß gemacht, zwischen verschiedenen Kulturen und Rassen zu vermitteln, und dabei das Beste herauszuschlagen. Dafür war Aidans Hintergrund als 'unabhängiger Fernhändler' - manche nennen sowas unfein 'Schmuggler' oder 'Orkmann' - gerade richtig.

Aber der Händler als Midgard-Abenteurertyp kann auch Basis für viele andere Charakterkonzepte sein: vom Unterweltsboss, Consigliere oder Hehler zum Stadt-Verwalter, vom Faktor eines Handelshauses zum Reiseautor, vom Prospektor zum Gelehrten auf der Suche nach alten Kulturen.

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Was sagt denn der Rest der Gruppe? Wie ist das Spielen? Seid ihr eher die Weltreisenden oder dümpelt ihr nur in einem kleinen Bereich herum?

 

Wenn es im kleinen ist gibt es das schon von Widukind postulierte Gewerbe des Krämers der von Ort zu Ort fährt und dort seine Töpfe, Pfannen, etc und ggf Dienstleistungen wie Messer und Scherenschleifern anbietet.

Wenn es die Weltreisenden sind dann eher etwas wie Sinbad der Seefahrer - oder Christoph Kolumbus, etc - also eher die "Entdecker" neuer Handelswege. Ggf auch mit einem mächtigen Handelshaus im Hintergrund.

Einfach nur Erz oder Barren von einer Mine zu kaufen und in eine Stadt zu transportieren - da ist der Gewinn doch eher marginal. Ich denke dass macht im Zweifelsfall auch eher der Betreiber der Erzmine selbst.

Was eine andere Möglichkeit eröffnet - Prospektieren - also eigne Erzminen suchen und diese Claims dann verkaufen oder selbst ausbeuten.

vor 49 Minuten schrieb Darkwarrior999:

  Nur wo bekomme ich preise oder ähnliches von den Barren her? Oder eher der SL...

Ein altbekanntes Problem,... 

Wenn du so frägst: Nirgends. Das Wirtschaftsystem von Midgard ist nicht gerade komplex aufgebaut. Ein Langschwert kostet 100 GS egal ob du es im Südlichsten Waeland oder in Candranor kaufst. Die Qualität ist auch immer die gleiche. Es gab hier mal eine Diskussion über Wirtschaft in Midgard. Aber es gibt kaum solche Aussagen wie "Candranor exportiert hauptsächlich magische Erzeugnisse und andere Handwerklich veredelte Dinge. Importiert werden hauptsächlich Lebensmittel da auf den Inseln Valians alles was  geht von der Landwirtschaft genuzt wird."

Nein ich denke da muss der SL selbst tätig werden. Mit den ganzen Problemen die das gibt - macht er es zu stark wird deine Spielfigur (im vergleich zu deinen Mitspielern) zu schnell reich, macht er es zu schwer bist du gefrustet :D (oder ihr macht eine "Gruppenkasse" auf welche Du verwaltest, also eine GmBH wo alle Spielfiguren Gesellschafter mit sind - und du Geschäftsführender Gesellschafter).

Du erkennst das Problem? (Beim Entdecker oder Prospektor ist das ggf nicht gar so sehr das Problem)

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vor 4 Minuten schrieb Unicum:

Was sagt denn der Rest der Gruppe? Wie ist das Spielen? Seid ihr eher die Weltreisenden oder dümpelt ihr nur in einem kleinen Bereich herum?

Wir spielen komplett in Alba verteilt zur Zeit. Wir hatten die Idee dass wir für längere Strecken für einen Handel ein eigenes "Mini-Abenteuer" Spielen, quasi die ganze Reise mit allen Problemen und Komplikationen.
Meine Idee wäre in dem Fall gewesen dass der Händler bei normalen Abenteuern vor allem die Waren entdeckt die an den bestimmten Orten hergestellt werden und Kontakte knüpft, und in den "Mini Abenteuern" größere Karavanen (welche ja auch mit eigenem Geld finanziert werden müssen) durch das Land führt um am Ende zwar guten Gewinn zu machen, aber mit diesem Geld muss er quasi auch die Unterbringung der Gefährten und evtl zusätzlich angeheuerten Söldner/Wachen zahlen. Vor allem wäre es dann auch möglich dass der Händler die Gruppe stellenweise ausrüsten kann, was evtl dazu führt dass die Mitstreiter eher ihr Erspartes dem Händler anvertrauen, um entweder von dessen Reichtum zu profitieren, oder durch Investitionen in das nächste Geschäft, eine entsprechende Provision raus schlagen können.

Immerhin ist es ja das Lebensziel eines Händlers irgendwann eine große Nummer zu sein, nicht nur auf dem "Kontostand" sondern auch vom Ruf her in den Handelsreihen. :)

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Ich meine, bei Sandobars 7. Reise und auch bei dem Kanthaiabenteuer "Kurai Anat" geht es um den Aufbau von Handelsbeziehungen und -wegen. Vielleicht ist das was für euch?

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Moin. Ich bin bei M5 nicht ganz auf der Höhe, aber früher gab es meiner Meinung nach mal so eine Pauschalabgeltung für den Händler: Er kaufte alle Waren 10% günstiger, weil er hhalt ein Geschäftsmann war und sich auskannte und fertig. Das war im Spiel sein Vorteil. Eventuell konnte er Wissen und Kontakte von seinen Reisen bei einem Kontor zu Geld machen. Fertig.

Ansonsten war er vor allem eine Figur mit vielen sozialen Fertigkeiten der in der Gruppe so seinen Beitrag leistete und der sich in fremden Ländern schnell anpassen konnte. Das war seine Nische im Spiel.

Ich bezweifle, dass eine Gruppe viel Vergnügen daran hat, wenn du an jedem Spielabend auf den Markt zum Feilschen gehst und die Gruppe dir dabei zusehen kann. Das Geschäft deines Händlers ist für das Spiel wohl eher Hintergrund, manchmal Tarnung, manchmal ein Abenteueraufhänger, aber sicher kein Dauerhauptthema.

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Ich hatte auch nicht vor 24/7 nur Geschäfte zu machen, keine Angst. Da wir sowieso online spielen, is es auch nicht nötig dass für die Handelsmissionen die gesamte gruppe anwesend ist. Das Abenteuer ist und bleibt natürlich das Hauptthema, nur finde ich ein Händler sollte trotzdem immer drauf achten nich den Grund für seine Berufung ausser acht zu lassen... Sein Vermögen und Besitz zu vergrößern :)

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Eine Vollzeit-Händler-Tätigkeit lässt sich wohl nicht parallel mit dem typischen Abenteu(r)er-Job ausführen. Abgesehen davon, dass ein echter Händler sich mehr mit Steuern, Zöllen, Abgaben, Zünften/Gilden usw. herumschlägt.

Ich würde es daher in-game eher bei naivem-abstraktem Billig-kaufen-teuer-verkaufen lassen. Schon um unnötige Monopoly-Soli zu vermeiden.

Zitat

Hä: Welche Ware erscheint mir billig in der Stadt? (EW:Geschäftssinn)
SL: Tuch
Hä: Kauf ich. Gebe ich 500 Goldstücke aus.
SL: Vermerkt.

Andere Stadt:
Hä: Ist Tuch hier teurer?
SL: Ja. Nach Abzug von Steuern, Zöllen etcpp. würdest Du 600 Goldstücke für Dein Tuch bekommen.
Hä: Verkauf ich.
SL: Schreib Dir die 600 Goldstücke auf.

Was davon in die Gruppenkasse geht (immerhin beschützen die Kameraden ja den Händler), ist Euer Bier. ;)

bearbeitet von dabba
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vor 24 Minuten schrieb Eleazar:

Moin. Ich bin bei M5 nicht ganz auf der Höhe, aber früher gab es meiner Meinung nach mal so eine Pauschalabgeltung für den Händler: Er kaufte alle Waren 10% günstiger, weil er hhalt ein Geschäftsmann war und sich auskannte und fertig.

Dafür gibt es die Fertigkeit Geschäftssinn.

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vor 5 Minuten schrieb Einskaldir:
vor 30 Minuten schrieb Eleazar:

Moin. Ich bin bei M5 nicht ganz auf der Höhe, aber früher gab es meiner Meinung nach mal so eine Pauschalabgeltung für den Händler: Er kaufte alle Waren 10% günstiger, weil er hhalt ein Geschäftsmann war und sich auskannte und fertig.

Dafür gibt es die Fertigkeit Geschäftssinn.

Richtig, Händler hatten das natürlich alle, aber auch andere konnten davon profitieren. Bei M3 hatte Geschäftstüchtigkeit ja noch keinen Erfolgswert, dafür diese Pauschalregelung.

@Darkwarrior999 Händler als Spielerfiguren sollten vor allem Abenteurer sein. Also i Rahmen von Abenteuern nach Profiten suchen oder den Hintergrund mit irgendwelchen Geschäften dafür nutzen in Abenteuer zu geraten. Neben der Rolle als Kämpfer beherrscht er allgemeine und soziale Fähigkeiten besonders gut, Geschäftssinn wahrscheinlich alleine in der Gruppe. Wenn jetzt Spielanteile für den Handel nicht überhand nehmen und die anderen Figuren auch davon profitieren, dann ist (D)ein Händler sicher einer Bereicherung für die Gruppe.

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Gerade eben schrieb Solwac:

Wenn jetzt Spielanteile für den Handel nicht überhand nehmen und die anderen Figuren auch davon profitieren, dann ist (D)ein Händler sicher einer Bereicherung für die Gruppe.

@Solwac Ich habs mir eben so gedacht dass durch die Handelsmissionen ausserhalb des eigentlichen Abenteuers eben auch die Möglichkeit besteht mal ne kürzere Runde an einem Abend einzubauen. Und eben für die begleitenden Mitspieler ein wenig extra EP rausspringt. Auch Gold natürlich :D, der Hauptteil aber beim Händler bleibt, da es ja dessen Kapital war und der Händler dann auch wohl für bestechungen zuständig ist :)

Und ich wage mal zu behaupten auf höheren Ebenen könnte das schon recht teuer werden! :D 

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Anders sieht es natürlich aus, wenn man eine Handelszug-Gruppe aus Händler, Handelspriester (PB mit Aspekt Handwerk und Handel) , Zauberkrämer und Händler-Heiler und/oder interessierten Krämerseelen-Laien am Start hat.

Dann kann man das Gefeilsche auch mal ausgiebiger ausspielen.

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Hallo Darkwarrior, ich finde es gut, dass du Initiative zeigst, denke aber, dass deine Möglichkeiten auf Handel zu großen Teil durch den SL bestimmt werden - er muss Bock darauf haben, sonst verkommt das zu "würfel mal Geschäftssinn". Ich würde ihn bitten, deinem Charakter die ein oder andere Chance zum Kaufen/Verkaufen zu bieten. Die meisten Preise lassen sich aus den Preislisten hinten im Kodex herleiten.

Ein Händler, der mit einer Abenteurergruppe und vermutlich sogar einem bezahlten Auftrag loszieht, muss mMn auch nicht verzweifelt zu Handeln versuchen. Er hat ja eine Einnahmequelle und genug zu tun. Ein Priester auf Abenteuer arbeitet mit Sicherheit auch weniger seelsorgerisch als einer im Tempel und ein kluger Spitzbube machte kaum lange Finger (unter Inkaufnahme der Risiken), wenn es einen lukrativeren Auftrag gäbe. Es kommt dann wohl eher darauf an, das aktuelle Tun der Berufung bzw. dem Charakter des Charakters anzupassen. Ein Händler auf Abenteuer wird also vermutlich nicht ständig nach Handelsmöglichkeiten Ausschau halten, eine gute Gelegenheit aber erkennen.

Hat man den Händler wegen seiner Geschäftstüchtigkeit als Chararkterklasse gewählt, wird die Figur wahrscheinlich entsprechende Eigenschaften mitbringen - beispielsweise die Liebe zu materiellen Dingen, den Drang nach Reichtum/Luxus,  die Eigenheit, ungern Dinge zu tun, für die es keine (hochwertigere) Gegenleistung zu erwarten gibt oder eine tiefe Abneigung gegen Verschwendung von Ressourcen. Das auszuspielen kann mMn genauso wichtig sein wie die Feilscherei.

bearbeitet von donnawetta
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Nur mal als Beispiel: Dein Händler ist gut vernetzt. Die Gruppe will nach Rawindra. Eine Handelsgilde verschafft dir und der Gruppe eine Passage dorthin und du bekommst den Auftrag, mit den dortigen Händlern die Möglichkeiten für Geschäftsbeziehungen auzuloten und Kontakte zu knüpfen. Kannst du liefern, bekommst du ein Honorar und deine Reisekosten werden eh übernommen. Die Gruppe kommt etwas günstiger davon.

So kann man Handelsgilden auch als Auftraggeber oder zumindest zur Begründung einer Reise verwenden.

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@donnawetta Ja ich werd mich mit dem SL auf jedenfall nochmal drüber unterhalten ob er überhaupt lust auf sowas hat, sonst kann ich auch gleich nen Assassinen oder Krieger spielen, dann brauch ich keinen Händler :D

 

@Eleazar Das ist ein gutes Beispiel, Dankeschön! :) 

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Als Spielleiter sehe ich deinen Wunsch skeptisch. Abenteurerklassen sind keine Berufe, auch wenn sie danach klingen und dazu einladen. Man KANN als Spielleiter einmal darauf eingehen, aber es ist eher schwierig, wenn sich andere Spieler auf Dauer nicht langweilen sollen. Außer du spielst mit deinem Spielleiter Soloabenteuer.

Dasselbe gilt mMn für Assassinen und Meuchelaufträge, Barden und Konzerte, Spitzbuben und Soloeinbrüche.

Und, wie schon geschrieben wurde, Midgard ist NICHT dafür geschaffen, großartig Handel zu betreiben, da es nur entweder Kauf- oder Verkaufspreise gibt, aber nicht beides für dieselben Waren.

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Na ja, über Einzelaktionen kann man geteilter Meinung sein und das hängt auch von den Spielumständen ab. Bei meiner Wochenendrunde gehen immer welche kochen oder klönen, wenn einer oder zwei auf Einzelaktion gehen. Ohne solche Pausen würde mir was fehlen.

Aber sicher nervt es, wenn ein Spieler an einem dreistündigen Spielabend immer die gleiche Marktplatzsituation ausspielt. Und damit hängt zusammen, dass dein Händler ja schenbar Kohle für sich scheffeln will. Dabei bin ich ungern Zuschauer.

Wenn ein Dieb für die Gruppe ein Dokument aus einem Patrizierhaus stielt oder der Assassine ein Stadttor für die Gruppe öffnet, bin ich lieber Zaungast. Andererseits soll ja auch jeder Spieler seine fünf Minuten Ruhm am Spielabend haben. Also warum sollte der Händler da nicht Geschäfte machen.

Aber da musst du variieren. Wahrscheinlich wirst du es sonst schnell merken, wenn deine Mitspieler die Augen verdrehen, wenn die Worte "mein Händler" und "Markt" in einem Satz fallen.

Der Prototyp für einen Midgard-Händler ist eben auch Marco Polo und nicht die Brüder Albrecht.

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vor 10 Minuten schrieb Eleazar:

Aber sicher nervt es, wenn ein Spieler an einem dreistündigen Spielabend immer die gleiche Marktplatzsituation ausspielt. Und damit hängt zusammen, dass dein Händler ja schenbar Kohle für sich scheffeln will. Dabei bin ich ungern Zuschauer

Nun, natürlich ist mein Händler an Gewinn interessiert, deswegen ist er ja Händler. Besagte Handels Möglichkeiten kommen aber der gesamten Gruppe zugute, nicht NUR dem Händler... Immerhin sind meine Mitstreiter nicht gerade wenig an meiner Sicherheit beteiligt, da ist es denke ich selbstverständlich dass jeder von ihnen einen gerechten Anteil bekommt! :)

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Unser SL hat einen Händler sehr schön in die Kampagne eingebaut. Zwielichtiges Kerlchen, Händler und Schmuggler erhält ab und zu seine 5 Minuten. Die bekommen aber auch alle anderen Figuren. Meine Figur hat schon mal gesagt, hier, haste 100 GS, kauf mehr davon und ich kriege meinen Anteil.

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    • Von Tiree
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      Mfg      Yon
       
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    • Von Yon Attan
      Hi
       
      Mich würde mal interessieren, welche Arten von "Fertig-Abenteuern" von Midgard euch am besten gefallen. Dabei möchte ich nur eine grobe Unterteilung vornehmen.
       
      Komplexe Abenteuer:
       
      Komplexe Abenteuer zeichnen sich dadurch aus, dass diese nicht von vorne herein überschaubar sind. Häufige Plottwists, diverse Nebenhandlungsstränge (die nicht alle für den Hauptplot relevant sein müssen),  umfangreiche und relevante Hintergrundgeschichten bei NSCs, keine klare Zielvorgabe bei Beginn des Abenteuers, bewusste Sackgassen in denen die Abenteurer nicht im Abenteuer weiterkommen (können), komplexe Verhältnisse die Abenteurer erst nach und nach (oder auch gar nicht bzw. nur zum Teil) recherchieren können, usw.
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      Nicht-Komplexe Abenteuer:
       
      Nicht komplexe Abenteuer zeichnen sich oft durch einen relativ linearen Verlauf, klare Zielvorgaben, weniger Plottwists, nur wenig relevante Hintergrundgeschichten und offensichtliche Verhältnisse aus.
      Auch nach zwei Wochen reicht eine kurze Erinnerung an die letzte Spielsituation aus, um wieder zu wissen, wo die Spielfiguren sich gerade befinden und was ihr Ziel ist.
       
       
      Warum interessiert mich das?
       
      Ich kenne etliche Spielleiter, die komplexe Midgard-Fertig-Abenteuer sehr anstrengend zum Leiten und Vorbereiten empfinden. Gleichzeitig kenne ich viele Spieler, die andere Abenteuer bevorzugen als derzeit in ihrer Gruppe gespielt werden. Egal wie die Umfrage sich entwickelt, wäre das natürlich auch ein Signal in Richtung Autoren/Verlag und (Con-)Spielleiter, woran eigentlich (auf Spieler- und Spielleiterseite) Bedarf/Interesse besteht.
       
       
      Zur Klarstellung:
       
      Natürlich werden die meisten Gruppen beide Arten von Abenteuern spielen und beide Arten machen auch Spaß und haben ihre Daseins-Berechtigung. Auch gibt es Mischtypen, z.B. Nicht-Komplexe-Abenteuer die trotzdem keine klare Zielvorgabe haben. Trotzdem würde mich interessieren, was ihr gerne hauptsächlich spielt/spielen würdet, hättet ihr die Wahl. Ich sage bewusst "hauptsächlich", da ich davon ausgehe, dass auch eine Gruppe die nur komplexe Abenteuer spielt, zwischendurch mal Nicht-Komplexe-Abenteuer einschiebt (und andersrum genauso).
       
       
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      Mfg      Yon
       
      PS: Dieser Thread ist bewusst im Unterforum "Material zu Midgard" angesiedelt, da es mir vor allen Dingen um die Midgard-Fertig-Abenteuer geht. Insbesondere komplexe Abenteuer leiten und spielen sich nach meiner Erfahrung gänzlich anders, wenn diese selbst ausgedacht sind.
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