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Galaphil

Wandel vom Druiden zum Dunklen Druiden

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Steht denn irgendwo, dass man den Dunklen Druiden nicht spielen darf? Nein? Dann ist es erlaubt.

 

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vor 8 Minuten schrieb dabba:

Also dann kann man wirklich auch hingegen und sagen:

Ich werde erst Priester Beschützer und lerne Sozial-Fertigkeiten. Dann werde ich Finstermagier und lerne Erschaffen-Zauber und Wissensfertigkeiten. Dann sage ich mich los, werde dadurch Hexer und lerne Beherrschen- und Verändern-Zauber und Freiland-Fertigkeiten.

:turn:

Abgesehen von der Sache das solche Sachen noch sehr viel weniger vom Regelwerk aus abgedeckt werden als der welchsel vom Dr zum DDr - der wird wenigstens erwähnt, wenn auch nicht im deatail erklärt wird wie er vonstatten gehen soll.
 

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vor 6 Minuten schrieb Eleazar:

Steht denn irgendwo, dass man den Dunklen Druiden nicht spielen darf? Nein? Dann ist es erlaubt.

Es steht Dunkle Mächte auf Seite 7

"All diese Zauberertypen sind in erster Linie als Nichtspielerfiguren gestaltet. ... .... Mit Einschränkungen eignen sich dagegen die neuen Abenteurertypen Nekromantund Paktkriegerals Mitglieder von normalen Abenteurergruppen."

Natürlich ist es frei eine "zweite Linie" einzuführen,...

Ich würde es mir jedenfalls aufgrund des ersten Passuses erlauben ein Veto gegen solche Figuren einzusetzen wenn ich die Notwendigkeit sehe (was ein weiterer Punkt ist).

bearbeitet von Unicum

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Dass ein Ex-Ex-Priester und Ex-Finstermagier zum Hexer wird, steht explizit in den DUM drin.

Irgendwann wechselt man halt vom Druiden zum Dunklen Druiden. Wenn man als Spieler sowieso von Anfang an einen DDr spielen wollte, dann bei der ersten Gelegenheit. Wenn sich das aus irgendeinem Grund irgendwann ergibt, dann dann. Da gibt es keinen Regel-Mechanismus für. Man ändert einfach den Figurentypen auf dem Bogen.

Zitat

 Dort findet man auch einige Hinweise zum Spielen
mit den anderen dunklen Zauberertypen, falls Spieler einmal
zur dunklen Seite wechseln wollen. Sie sollten sich aber be-
wusst sein, dass sie dann auf Midgard zu Gejagten werden.

 

bearbeitet von dabba

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vor 9 Minuten schrieb dabba:

Dass ein Ex-Ex-Priester und Ex-Finstermagier zum Hexer wird, steht explizit in den DUM drin.

Hast mal ne Seitenzahl fürs Protokoll?

vor 9 Minuten schrieb dabba:

Irgendwann wechselt man halt vom Druiden zum Dunklen Druiden. Wenn man als Spieler sowieso von Anfang an einen DDr spielen wollte, dann bei der ersten Gelegenheit. Wenn sich das aus irgendeinem Grund irgendwann ergibt, dann dann. Da gibt es keinen Regel-Mechanismus für. Man ändert einfach den Figurentypen auf dem Bogen.

Abgesehen davon das es eigentlich NSC betrifft finde ich gerade solche Bäumchen wechseldich Dinge höchts un...fair. Erst beinm Druiden die billigeren Zauber abgreifen, also in Kategoriern lerenen die später +30 Punkte teurer wären und nach der Umstellung dann in den anderen Kategorien lernen.
Spielbalance sehe ich da nicht wirklich gegeben. Da es sich aber eh um NSC handelt ist das nicht gar so wichtig. Für SC's welche sich aber mit anderen SC's vergleichen lassen sollten, ist es aber wichtig.

bearbeitet von Unicum
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Also wer einen Dunklen Druiden spielt, sollte ihn mMn. auch "dunkeldruidisch" spielen. Bei Kämpfern ist mir egal, wie man sie spielt. Bei Zauberern hingegen geht man mit der Wahl des Figurentypen mMn. auch einen gewissen Rollenzwang ein.

Das mit dem Hexer steht auf Seite 15.

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Hallo Galaphil!

Am 15.9.2017 um 20:05 schrieb Galaphil:

Das halte ich für eine seltsame Regeltechnik. Vor allem, da man ja erst nach dem ersten gelernten Dunklen-Dweomer-Zauber ein Dunkler Druide ist.

Kannst Du diese Behauptung irgendwie belegen? Ich finde lediglich die folgende Textstelle (DUM, S. 33):

Zitat

Spätestens mit dem Lernen des ersten Wilden Dweomerzaubers werden sie aber unumkehrbar zu Dunklen Druiden.

Daraus lese ich, dass ein Druide bereits vor dem Erlernen des Zaubers zu einem Dunklen Druiden werden kann; es vor diesem Zeitpunkt sogar möglich ist, diesen Wandel wieder umzukehren. Es braucht also nach der zitierten Stelle gar kein Erlernen eines Zaubers des Wilden Dweomers, um diesen Prozess auszulösen.

Nun gibt es zwischen den Lernschemata für Druiden und Dunkle Druiden nur einen einzigen Unterschied: Die Lernkosten für Dweomer und Wilden Dweomer gemäß Tabelle 6 (DUM, S. 33). Darüber hinaus gibt es die einmaligen Auswirkungen, die auf Seite 11 beschrieben werden. Weitere Anmerkungen kann ich nicht finden.

Demnach lässt sich regeltechnisch keine Initialhandlung ableiten, die bestimmt, ab wann ein Druide als Dunkler Druide zu bezeichnen wäre. Somit liegt in meinen Augen diese Entscheidung frei in der Hand des betreffenden Spielers. Sagt er an, dass er aus seinem Druiden nunmehr einen Dunklen Druiden machen möchte, kann er dies tun. Tritt er von dieser Aussage zurück, wird dieser Punkt wieder rückgängig gemacht. Dies ist allerdings nur möglich, solange die Figur noch keinen Zauber des Dunklen Dweomers erlernt hat. Diesen Vorgang lese ich dann auch als "sobald sich ein Druide der dunklen Seite der Lebenskraft hingibt, [...]" (DUM, S. 11), sodass ab diesem Zeitpunkt die dort beschriebenen Auswirkungen eintreten.

Neben der regeltechnischen Ausgestaltung würde ich als Spielleiter gerne auch eine spielweltliche Ausgestaltung dieses Figurenwandels haben, doch würde dies im Einzelfall mit dem jeweiligen Spieler abgestimmt werden und ist somit kein notwendiger Teil der hier behandelten Betrachtung.

Vor dem Hintergrund meiner Lesart gibt es also gar keine Problemstellung, wie Du sie ausmachst. Selbstverständlich kannst Du nun argumentieren, dass hier ein Fehler vorliege und etwas vergessen wurde, aber dies muss aus meiner Sicht nicht sein und wäre für mich aus den aufgezeigten Gründen die weiter entfernt liegende Annahme.

Weiterhin wurde angeführt, dass es zu einem Ungleichgewicht kommen könnte, wenn eine Spielerfigur zunächst als Druide günstig die normalen Dweomerzauber lerne und somit erst später zum Dunklen Druiden werde, wodurch die Figurenentwicklung regeltechnisch deutlich optimiert werden könne. Genau deshalb sind solche Figuren eben auch nicht als Abenteurer vorgesehen (DUM, S. 7; insbesondere die Ausführungen zum Finstermagier ["... obwohl sie schon vorher große Zaubermacht besessen haben."]). Wer also solche Abenteurertypen für Spielerfiguren zulassen will, muss sich eben darüber hinaus entsprechende Gedanken machen, wenn man sich an dem genannten Umstand stört.

Liebe Grüße, Fimolas!

bearbeitet von Fimolas
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Figurentypen-Wechsel sind allgemein so eine Sache. Das Regelwerk sieht sie normalerweise nicht vor, Dunkler Druide und Finstermagier sind erstmalige Ausnahmen von dieser Regel.

Am 9.12.2016 um 15:59 schrieb dabba:

Aber streng nach Regeln wird die gradabhängige Aura eben ausschließlich anhand des Figuren-Typen (= Lernschemas) vergeben.

  • Der graue Hexer kann auf Grad 2 Samiel als neuen Mentor annehmen. Regeltechnisch ist und bleibt er grauer Hexer und erhält niemals eine gradabhängige Aura.
  • Der Fruchtbarkeits-Priester kann auf Grad 3 von seinem Götterdienst abfallen und ohne Wundertaten als Zauberer tätig sein. Regeltechnisch ist und bleibt er ein Priester und kann irgendwann eine göttliche Aura erreichen.
  • Der Magier kann kann auf Grad 5 sein Leben einem Gott widmen. Regeltechnisch bleibt er ein Magier und bekommt 0,000 Auren.

Alles andere entspricht mMn nicht den Regeln und ist Handwedelei. Die kann sinnvoll sein, wenn es zum Abenteurer passt - aber sollte diesem (bzw. seinem Spieler) bekannt sein.

Auch da kann man fragen, ob der beim ersten Punkt erwähnte Samiel-Hexer auf Grad 20 immer noch kein schwarzer Hexer ist, oder welchen Figurentypen der Ex-Priester vom zweiten Punkt als Spielerfigur sinnvollerweise bekommen kann. Aber so etwas muss man nicht mMn. nicht in feste Regeln gießen. Entweder ausspielen oder eine Einzelfall-Lösung finden.

bearbeitet von dabba

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Leicht OT, aber ein weiterer Beleg dafür, dass gar nicht der Anspruch vorhanden war, alles in handfeste Regeln zu gießen:

Auf Seite 81 steht, dass finstere Magie gelegentlich nicht nur Finstermagiern, sondern auch Schwarzen Hexern und Chaospriestern gelehrt wird. Wie viele EP die dann aber für eine Lerneinheit abdrücken, steht auch nirgendwo.

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vor 22 Stunden schrieb dabba:

Leicht OT, aber ein weiterer Beleg dafür, dass gar nicht der Anspruch vorhanden war, alles in handfeste Regeln zu gießen:

Auf Seite 81 steht, dass finstere Magie gelegentlich nicht nur Finstermagiern, sondern auch Schwarzen Hexern und Chaospriestern gelehrt wird. Wie viele EP die dann aber für eine Lerneinheit abdrücken, steht auch nirgendwo.

Dürfte wohl nur für NSCs gelten, in M3 hatten sie Finstere Magie als Standardzauber wenn ihr Gott/Mentor es ihnen gewährte. Es ist eher überraschend, dass Schamanen keinen Zugang zur Finsteren Magie haben ...

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In den Beiträgen zuvor klingt für mich an, dass der Weg vom grauen zum schwarzen Hexer ein ähnlicher ist, wie der Weg von einem Druiden zum Droch-Druiden. Das halte ich für einen Irrtum!

Droch-Druiden verwenden den Wilden Dweomer. Dieser basiert aber nicht auf den Mächten der Finsternis. Zwar steckt die Chaotische Urkraft des Com-Cruach dahinter, dies macht das Ganze aber eben dennoch nicht zu finsterer Magie. Genau so ist auch der Droch-Druide kein finsterer Zauberer. Er weist lediglich von den druidischen Traditionen in einer Weise ab, dass er unter seines Gleichen abgelehnt, bzw. bekämpft wird. So kann der twiniddische Eremit, der verirrten Wanderern den rechten Weg zeigt oder deren Wunden verarztet dennoch ein Droch-Druide sein. Was ich dankt sagen will, ist, dass zwar Magier, Hexer und Priester tendenziell ganz gut in das schwarz/ weiß Schema passen, gerade dies nicht für Druiden gilt. Für die "normalen Bürger" werden die Ziele und Gedankengänge der Druiden viel zu fern ab liegen. So kann ein durchaus den druidischen Traditionen folgender Druide von seinem Umfeld als finsterer Zauberer wahrgenommen werden, während ein Droch-Druide als netter Kräutersammler aus dem Wald angesehen wird. Auch die Magie der Droch Druiden verfügt schließlich über eine dweomer Aura.

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Zur Erklärung wie auf Basis der vorliegenden Regeln ein normaler Druide zum Dunklen Druiden werden kann, obwohl er keine Zauber des Wilden Dweomer lernen kann, würde ich auf Dunkle Mächte Seite 69 verweisen:

"Einige wenige Zauber (...) können sowohl als normaler Dweomer wie auch als wilder Dweomer gewirkt werden."

Ich verstehe das "gewirkt" so, dass es nicht ein Druide bei jedem Einsatz des Zaubers frei entscheiden kann ob er sich kontrolliert und den Zauber als normalen Dweomer wirkt oder ob er der Verlockung nachgibt und den Zauber als wilden Dweomer wirkt (und zum Dunklen Druiden wird).

 

Als SL würde ich es aber auch erlauben, dass ein Druide zum dunklen Druiden wird wenn er sich aktiv darum bemüht einen anderen Zauber des Wilden Dweomer zu finden.

Interessant erscheint mir allerdings, dass der Pflanzenmann anscheinend ja als Wilder Dweomer entdeckt/entwickelt wurde und dann von normalen Druiden "gezähmt" wurde da der Zuber ja auch als normaler Dweomer gewirkt werden kann.

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