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S. 32 Kodex beschreibt, dass in Fuardain (und somit bei den Fuardwyn) schamanistischer Glaube und der clanngadarnische Kult vorherrschen. Auf S. 172 in selbigen Buch fällt bei der Beschreibung der Schamanismus weg. Laut Kodex S. 28 kann der Schamane nicht aus Fuardain kommen. Ich meine unter M4 war das noch möglich. Werden die Fuardwyn nun etwas zivilisierter oder wollte man keine religiöse Vermischung mehr? :dunno:

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Das legst du zu eng aus (erlaubt ist, was Spieler&SL Spaß macht):- ) -lies die Passagen nochmal genau

S.28 links sagt ja extra: normalerweise stammen & beim Länder"almanach" 172: es gibt in F. Osten noch vereinzelte Barbarenstämme die alten Bräuchen anhängen

Schamanen sind dort (in F.) halt nur (sehr) selten - In M4 waren sie *markiert & Verlag hat damit wohl "aufgeräumt".

bearbeitet von seamus

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Good find, Halbblut.
Der schamanistische Glaube wird lediglich auf Seite 28 erwähnt. Seite 32 sagt, dass es keine Schamanen in Fuardain gibt und Seite 172 erwähnt druidischen Glauben bei der Oberschicht und Götterglaube beim Rest. Die alten Bräuche beziehen sich hier auf Viehraub, Schädeljagd und Vergleichbares. Es ist in jedem Fall nicht eindeutig.
Seite 30 verweist auf eine ausführlichere Beschreibung der Religionen im Arkanum. Seite 54 im Arkanum scheint dann eindeutig: "Einige fern von den Bevölkerungszentren lebende Sippen haben daneben einen schamanistischen Glauben bewahrt."
RAW heißt das, dass es schamanistischen Glauben, aber keine Schamanen mehr in Fuardain gibt.
Allerdings kann man auch RAW wieder einschränken, denn auf Seite 28, KOD heißt es auch: "Die Aufzählung ist nicht vollständig, sondern enthält nur Länder, aus denen Abenteurer des Typs (oder der Rasse) normalerweise stammen."
Wie seamus schon richtig angemerkt hat: unter M4 gab es Schamanen in Fuardain, aber sie waren als selten gekennzeichnet.

Ich denke, dass man hier die Außergewöhnlichkeit des fuardwynischen Schamanen klar herausstellen wollte. Ich würde diese entlegenen Sippen ein wenig mit heidnischen Bewohnern längst christianisierter Landstriche vergleichen (z.B. Dänemark im 13. Jhdt.). Man hängt (insgeheim) noch immer den alten Gottheiten an und bewahrt alte Bräuche, aber es gibt halt kein offizelles Kultpersonal mehr. Gleichzeitig will M5 aber niemandem Steine in den Weg legen: Wer unbedingt einen Schamanen aus Fuardain spielen will, kann dies tun.

bearbeitet von Orlando Gardiner

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Danke für die Antworten!

So mögen Plenydd und seine göttllichen Kinder Einzug in die entferntesten Winkels Fuardains halten!

bearbeitet von Halbblut

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Hallo Halbblut,

ich denke, dass das bei den Twyneddi gar kein entweder-oder ist. Jeder Twyneddi weiß, dass es einen Weltengeist, Götter und Totems gibt. Nur dass halt die aufgeklärteren in erster Linie an Götter glauben, und die Totemtiere als 'Helfer der Götter' oder so sehen, während der Stamm in der Wildnis in erster Linie an die Totems glaubt, und die Götter für etwas halten, das in ihrem Leben nicht wirkt. 

Meine Quellenlage ist aber dünn: In der Zusammenfassung Clanngadarn des Gildenbriefes 40 werden keine ernsthaften Konfliikte zwischen den drei Glaubensarten genannt.

Zu den Sternen

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Ich würde das auch optionell machen. Fuardain ist riesenhaft und es gibt auch keine Quellen die da wirklich detaillierte Angaben machen, bzw. ausdrücklich verbieten dass es dort keine Schamanen gibt. Nur halt diesen Vermerk im Kodex.

Am ‎17‎.‎09‎.‎2017 um 15:31 schrieb Orlando Gardiner:

Allerdings kann man auch RAW wieder einschränken, denn auf Seite 28, KOD heißt es auch: "Die Aufzählung ist nicht vollständig, sondern enthält nur Länder, aus denen Abenteurer des Typs (oder der Rasse) normalerweise stammen."
Wie seamus schon richtig angemerkt hat: unter M4 gab es Schamanen in Fuardain, aber sie waren als selten gekennzeichnet.

Jedenfalls würde es von meiner Auffassung Fuardains nicht total aus der Rolle fallen, wenn einer einen twyneddischen Schamanen spielt.

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      Aufgebaut ist er als Kampfzauberer As+Hx mit den Typischen Fertigkeiten Gassenwissen oder Meucheln. Als Thaumagral  dient eine Einhandwaffe vorzugsweise Dolch oder Kurzschwert.
       
      Mir kommt die Kombination aus Namen, Beschreibung und Fertigkeiten aber nicht passend vor.
       
      Meucheln kann bei Bestien nicht angewendet werden, ist als typische Fertigkeit mMn unpassend. Gassenwissen ist deutlich billiger zu lernen.
      So wie ich es sehe würde mit einer Anpassung der Beschreibung und des Namens auf den Kampf gegen Finstermagier, Hexer ect. (To, Hj?) ein stimmigereer Archetyp geschaffen werden.
       
      Für den Bestienjäger gab es bei M4 ja schon einige gute Versuche hier im Forum das für mich passendste literarische Vorbild (Witcher) stimmiger nachzubilden.
       
       
       
       
       
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