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OliK

Orakeltinte

9 Beiträge in diesem Thema

Orakeltinte

Vorzugweise nur NSpF

Weit im Nordwesten, wo die kalten Winde des Meeres der Roten Sonne das Land peitschen gibt es einige Tagesreisen nördlich von Serygion, jenseits der gewöhnlichen Pfade und jenseits der bekannten Landkarten ein kleines Kloster. Die Mönche und Mönchinnen dieses Kloster leben recht zurückgezogen und haben offensichtlich alle ein Schweigegelübde abgelegt. Welchen Gott/Geist/Gedanken sie anbeten ist unklar, aber da ihre Schweigen ihnen nicht verbietet zu lächeln und sie hilfsbereit und, was selten in dieser Gegend ist, sanftmütig wirken stört sich kaum einer der Bewohner der umliegenden Fischerdörfer an ihnen und fragt auch nicht weiter. Auch nicht, warum einige von ihnen ganzdeckende Kleidung inkl. Kopfbedeckung tragen (wobei, wer den Wind an der Küste kennt, weiss warum man sich gerne einmummelt).

 

Natürlich gibt es ein Geheimnis…die Herstellung und Anwendung der Orakeltinte.

 

Mit dieser Tinte wird nicht geschrieben, sondern tätowiert. In dem kleinen Kloster werden nur die Brüder und Schwestern mit dieser Tinte tätowiert, die durch lange Meditationen, Erfahrungssammeln auf langen und weiten Reisen und allgemeiner Weisheit zu dem Entschluss gekommen sind, sich dem Ritual der Orakeltinte zu unterziehen. Tatsächlich funktioniert die Tinte jedoch bei jedem, auch ohne Ritual, Hauptsache ein paar grundlegende Regeln werden eingehalten.

 

Die Orakeltintentätowierung muss das gesamte Gesicht bedecken; Linien müssen feinmaschig über das ganze Gesicht gezogen werden, ¾ der Linien werden mit einer pigmentfreien Tinte gefüllt, das verbliebene ¼ mit der Orakeltinte. Was dies mit Au und pA des Anwenders macht ist kulturspezifisch. Nicht kulturspezifisch ist, dass der oder die Tätowierte permanent 1 LP-max verliert und ebenso permanent 1W3 Ko pro Jahr verliert.

 

Die Orakeltinte glänzt tiefschwarz; mit Sicht im Infrarotbereich zeichnet sie sich als etwas wärmer gegenüber dem Rest des Körpers ab. Und sie ist nicht statisch, d.h. bleibt nicht auf dem Platz wo sie eingestochen wurde, sind fliesst und tropft in unterschiedlich grossen Segmenten durch das Liniennetzwerk im Gesicht.

 

Dies ist notwendig für die Funktion, den Nutzen der Tinte. Zweimal am Tag, zu Sonnenaufgang und zu Sonnenuntergang, kann der/die Tätowierte über eine Fragestellung nachgrübeln während er oder sie für 10 Minuten in die aufgehende/untergehende Sonne starrt. Die Tinte versucht, die Antwort zu geben, allerdings kann sie die nur durch exakt 21 Buchstaben ausdrücken. Und die Antwort bleibt 1W6*10 minuten sichtbar bevor die Tinte wieder ihre zufälligen Muster übers Gesicht zieht.

 

Die Tinte weiss erstaunlich viel. Sie hat Zugang zu allem was ihr Gesicht gesehen und erlebt hat, d.h. auch alles was das Gedächtnis bereits wieder verdrängt, vergessen, übersehen hat oder aus anderen Gründen nicht  bewusst hervorrufen kann. Dies gilt auch für die Zeit vor der Tätowierung.

 

Die Tinte weiss auch alles, was die Tiere, Pflanzen und Minerale erlebt haben, aus denen sie gemischt wurde, allerdings gibt sie dies nicht so einfach preis.

Die Tinte muss hierzu mit Edelsteinstaub geboosted werden; Saphir-, Smaragd- oder Diamantstaub, jeweils eine Portion die 20GS kostet, muss in die Tätowierungslinien eingestochen werden um einmalig Zugriff auf Wissen aus Tier-, Pflanzen- oder Mineralreich zu erlangen. Während der 3-stündigen Behandlung muss sich der Orakelträger auf seine Frage konzentrieren; dies kann er mit 3 PW:In + 3 PW:Wk schaffen, oder vielleicht hat er oder sie ja gute Freunde in der Nähe die ihn oder sie ständig daran erinnern, worum es geht oder ….

Wenn die Narben nach 1W3 Tagen hinreichend verheilt sind (weiter Modifikation von Au/pA, -1W6 Ko) so erscheint bei nächsten in-die-Sonne starren die Antwort. Wieder in 21 Buchstaben.

 

Gerüchten zu Folge teilen sogar Götter manchmal ihr Wissen mit der Tinte.

 

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So was kann ich - in abgewandelter Form - auch in meiner Kampagne gebrauchen :)

Ich musste spontan an die Karte des Rumtreibers denken...

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:) cool das euch die Tinte gefällt... gibt noch einen Zusatz:

In dem kleinen Kloster in dem die Tinte gemischt und rituell angewandt wird, werden alle Orakelsprüche aufgeschrieben. Im Unterschied zu den meisten Klöstern, so leben hier immer zwei Mönche zusammen (auch Mönche verschiedenen Geschlechts); ursprünglich da kein Geld für teure Spiegel vorhanden war. Mittlerweile gäbe es genug Gold für Spiegel, aber die Tradition einen Leser zu haben hat sich festgesetzt. Der „Leser“ schreibt die 21-buchstabigen Orakel auf und gemeinsam arbeiten Leser und Orakel an einer Deutung. Diese Bücher sind heimlich und sehr privat und werden von den Mönchspaaren eifersüchtig bewahrt. Ins Buch eines anderen Paares zu sehen ist äußerst TABOO! Kommt jedoch ein Mönchspaar zu dem Schluss, ein Orakel sei von allgemeiner Bedeutung wird dies auf den wöchentlichen „Gottesdiensten“ vorgetragen und diskutiert.

Diese Orakelsprüche mit deren Deutung werden in dem Großen Buch niedergeschrieben. Das Große Buch ist im Prinzip allen zugänglich, aber wird mit ausgeprägter Ehrfurcht behandelt. Beispiele im Großen Buch sind:

Frage: Was ist das Gute?

ORAKEL: WAS ANDERE LEBEN LÄßT

Deutung: Zunächst wird klargestellt, ob das Orakel einfach war, d.h. sich nur auf das Wissen des Mönches bezieht oder ob ein Ritual ausgeführt wurde. Danach folgt dann eine philosophische Abhandlung die sich über mehrere Seiten ziehen kann und verschiedene Deutungsmöglichkeiten, oft auch gegensätzliche, beleuchtet…

 

In den privaten Büchern können Fragen stehen wie z.B.

Frage: Wo zum Teufel liegt das scharfe Gemüsemesser?

ORAKEL: ZWISCHEN ZWIEBELRENS!

Deutung: einfache Frage zum Sonnenaufgang; deutet auf eine Fehlplazierung des gesuchten Objektes im Komposteimer hin.

Oder auch

Frage: Sind die Fische von Rolof Schuppenbart wirklich frisch und ihr Geld wert?

ORAKEL: 1 / 3 GAB MAGENKRAMPF

Deutung: einfache Frage zum Sonnenaufgang; vielleicht sollten wir den Fisch von Grogwar Holzfinger nehmen.

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:) cool das euch die Tinte gefällt...

 

Jupp, dieses Tatoo gefällt meinem Koch richtig gut. Wann soll er es bekommen?

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    • Von Mormegil
      Die Shatik el-Temm ("Die Blutsbrüder") sind ein Himjar-Stamm, der sich durch seine Verwendung von Blutmagie auszeichnet, die dazu verwendet wird, besonders tapferen und herausragenden Kriegern magische Tätowierungen zu geben, die sie im Kampf oder anderweitig stärken - aber immer wieder mit dem Blut ehrenhaft besiegter Feinde aufgeladen werden müssen, was dem Stamm die furchteinflößende Reputation gegeben hat, dass sie im Blut ihrer Feinde baden ...
       

      -----
      Shatikh el-Temm
      -Die Blutsbrüder-
      Organisation und Geschichte
       
      „Die Blutsbrüder“ (Shatikh el-Temm) nennt sich einer der Himjar-Stämme, die mit ihren Herden im Savannendreieck zwischen Esch-Scheindi, Garib al-Sawda und Al-Hasina [nicht auf der offiziellen Karte verzeichnet: Siedlung am Oberlauf des Bahr el-Dirbas, wo er aus den Dschebel Alilat kommt], also in jenem Teil Mokattams am Westufer des Bahr el-Dirbas, der dem Kalifen in Kuschan bestenfalls nominell unterstellt ist, de facto aber von den verschiedenen Himjarstämmen südlich der Reg Taif beherrscht wird. Die Siedlungen zahlen regelmäßige Tribute an die Himjar, um sich deren Schutz zu erkaufen – oder zumindest Frieden mit den kriegerischen Nomaden.
       
      Die Blutsbrüder sind kein sonderlich großer Stamm; er besteht aus nur drei Sippen, die insgesamt etwa 150 Krieger und noch einmal gut die doppelte Anzahl an Frauen, Kindern und Alten, also etwa 500 Mitglieder, zählen. Geführt wird der Stamm vom Sheik Saif en-Temm („Klinge der Temm“ / „Blutiges Schwert“), der zugleich Sippenoberhaupt der größten und ältesten Sippe ist, die dem Stamm auch seinen Namen gibt: Temm. Seine Sippe zählt 90 stolze Krieger und rühmt sich damit, die meisten Frauen zu haben. Saif en-Temm allein hat in seinen gut vierzig Lebensjahren neun Ehefrauen und eine wechselnde Anzahl von Konkubinen und Sklavinnen angesammelt, seine besten Krieger haben jeweils zwischen zwei und fünf Frauen.
       
      Das Oberhaupt der zweitgrößten Sippe ist der Greis Raij en-Haijou, dessen Lebenserfahrung und Weisheit unabdingbar für den Erhalt des Stammes sind. Seine Sippe ist angeblich im Laufe der letzten Jahrhunderte von der Westküste Eschars durch die gesamte Reg Taif bis ins heutige Mokattam gewandert, weshalb sie „Wanderer“ (Haijou) genannt werden. Auf dieser Wanderschaft haben sie der Legende nach von der Blauen Hexe der Wüste die Kunst der Blutmagie, die das Zeichen der Blutsbrüder ist, erlernt, und anders als andere Himjar-Sippen scheuen die Haijou sich nicht davor, Magie zu praktizieren und zum Wohl des Stammes einzusetzen. So sind sie nämlich auch Teil des Stammes der Temm geworden: Vor etwa sechs Generationen habe sich der damalige Sheik der Temm in einer Blutfehde mit dem Stamm der Wüstenschlangen befunden, die für ihre vergifteten Pfeil- und Speerspitzen berüchtigt waren. Im ehrenvollen Zweikampf habe er den Sheik der Schlangen besiegt, doch dabei eine Wunde davongetragen, die nicht heilen wollte – die Klinge des Ehrlosen war vergiftet! Der Sheik en-Temm lag im Sterben, und seine siebzehn Frauen waren bei ihm und trauerten um ihn, da erschien plötzlich eine große Staubwolke am Horizont. Die Krieger des Stammes machten sich zum Kampf bereit, denn sie erwarteten einen Rachefeldzug der Wüstenschlangen, die ihren Anführer verloren hatten. Doch stellten sich die Wanderer nicht als Feinde heraus, sondern als Retter in der Not, kannte ein weiser Mann unter ihnen doch einen Zauberspruch, mit dem er das Gift aus der Wunde bannen und dem Sheik en-Temm das Leben retten konnte. Aus Dankbarkeit gab der Sheik en-Temm dem Sheik en-Haijou eine seiner Töchter zur Frau, und dieser gab die Geste zurück, wodurch das Bündnis beider Stämme besiegelt war. Im Bündnis vereint gelang es den beiden Stämmen, die Wüstenschlangen zu unterwerfen.
       
      Diese stellen nun die dritte und kleinste Sippe innerhalb der Shatikh el-Temm. Im Zuge ihrer Unterwerfung haben sie ihren alten Namen abgelegt, wie sie auch geschworen haben, nie wieder Gift gegen ihre Feinde einzusetzen. Sie nennen sich nun Ta’tuir („Die Geläuterten“) und haben einen gemischten Stand innerhalb des Stammes. Einerseits sehen die anderen beiden Sippen, aber besonders die Temm, sie aufgrund der Geschichte der drei Sippen als unterlegen an. Andererseits gelten sie aber als besonders ehrgeizig und listenreich, da sich die Nachfahren der Unterworfenen immer wieder aufs Neue den Respekt der anderen beiden Sippen erkämpfen müssen. Sie sind daher stets vorn dabei, wenn es darum geht, Freiwillige für besonders gefährliche Unternehmen zu finden – was wiederum dazu beiträgt, dass die Sippe klein bleibt, weil sie durch den Ehrgeiz der jungen Krieger mehr von ihren Männern verliert. Die Überlebenden sind dafür umso gefürchteter, wenn sie sich erst bewiesen haben. Dem aktuellen Sippenoberhaupt Shuza en-Ta’tuir sagt man nach, er habe sich einmal allein mitten in das Nachtlager einer Handelskarawane geschlichen, die Tochter des Fernhändlers geraubt und dem Sheik en-Temm gebracht. Die Kundschafter der Karawane konnten ihm jedoch nachspüren, und der Bruder der geraubten Frau forderte Shuza en-Ta’tuir zum Zweikampf. Natürlich gewann Shuza, doch verzichtete er darauf, seinen Gegner zu töten. Stattdessen gab der Sheik en-Temm dem Kaufmann seine Tochter zurück, weil es für Shuza en-Ta’tuir ohnehin nichts weiter als ein Beweis seines Mutes und seiner Fähigkeiten war. (Man munkelt jedoch auch, dass die Kaufmannstochter ein Ausbund an Hässlichkeit gewesen sei und dass dies der eigentliche Grund für die Rückgabe gewesen sei.)
       
       
      Die Blutmagie der Wanderer
       
      Eine Besonderheit, die die Blutsbrüder auszeichnet, ist der Brauch, dass große Taten mit magischen Tätowierungen belohnt werden. Wenn ein junger Krieger seinen ersten Feind im ehrbaren Zweikampf besiegt, also ohne Einmischung durch andere Stammesmitglieder, bekommt er seine erste Tätowierung. Danach entscheiden die Ältesten aller drei Sippen darüber, ob die weiteren Taten und Siege des einzelnen Kriegers ihn würdig machen, weitere Tätowierungen zu bekommen. Die Anzahl der Tätowierungen bestimmt auch, wer den Stamm führt: Man ist nicht Sheik auf Lebenszeit, sondern nur so lange, bis ein aufstrebender Krieger mehr große Taten vollbracht hat (bei Gleichstand bleibt der aktuelle Sheik in der Regel an der Macht). Da alle drei Sippen an der Entscheidung beteiligt sind, ob ein Krieger eine neue Tätowierung bekommt, werden diese nicht inflationär vergeben; die Tendenz, Angehörigen der eigenen Sippe eher große Taten zuzusprechen, wird durch die oppositionelle Gegentendenz der anderen beiden Sippen wettgemacht. Nur wenn mindestens zwei Sippen zustimmen, wird eine neue Tätowierung vergeben. Der aktuelle Sheik Saif en-Temm besitzt acht Tätowierungen, und der laut Überlieferung größte Sheik, den die Blutsbrüder je hervorgebracht haben, hatte elf. Die meisten Veteranen haben nur eine oder höchstens zwei Tätowierungen, während die besten Krieger jeder Sippe zwischen drei und fünf haben.
       
      Die Wirkungsweise der Tätowierungen hängt von der Stelle ab, an der sie sitzen. Die grundsätzliche Funktionsweise ist jedoch gleich: Wenn die beim Stechen aktivierte Magie vergangen ist (nach einem Jahr und einem Tag), muss die Tätowierung immer wieder aufgeladen werden. Dies geschieht, indem die Krieger sie im Blut ihrer ehrenhaft im Zweikampf besiegten Feinde baden, woraufhin sie für (Grad des Besiegten) Tage aktiv bleiben. Je mächtiger der Gegner und je frischer die Aufladung, desto leuchtender ist das Rot der Tätowierung. Mit Fortschreiten der Zeit (oder nach einmaliger Aktivierung bei bestimmten Tätowierungen) wird das Rot immer matter und dunkler, bis die Tätowierung schließlich im entladenen Zustand schlicht schwarz ist. Es ist empfehlenswert, nur eine Tätowierung pro besiegtem Feind aufzuladen, da sich die Kraft von dessen Blut sonst zu sehr verdünnt (d.h. die Wirkungsdauer wird verkürzt oder die Wirkung vermindert, da sich derselbe Grad auf mehrere Tätowierungen aufteilen muss). Das Aufladen geht mit dem Rezitieren einer magischen Formel einher, sodass nicht automatisch eine Tätowierung an der Hand aufgeladen wird, wenn man mit den Händen Blut auf eine andere Tätowierung bringen möchte. Das Ritual dauert pro Tätowierung eine Minute und muss durchgeführt werden, solange das Blut des besiegten Feindes noch warm ist. Ein Erfolgswurf ist nicht nötig. Ob die Aufladung erfolgreich ist, bleibt im Grunde dem Gewissen des Charakters (also des Spielers) überlassen: Die Blutsbrüder werden ihre Tätowierungen nur dann im Blut ihrer Feinde baden, wenn diese Feinde in Übereinstimmung mit dem Ehrenkodex besiegt wurden (also ehrenhafter Zweikampf oder wenigstens eine entscheidende Beteiligung bei besonders mächtigen Gegnern; bei Scharfschützen nur für besonders schwierige Schüsse etc.).
       
       
      Folgende Wirkungen lassen sich in Abhängigkeit von der Körperstelle erzielen:
      Oberarm des Waffenarms: +1 Schaden mit Nahkampf- und Wurfwaffen Unterarm des Waffenarms: +1 Angriff mit Nahkampf- und Wurfwaffen Oberarm des Schildarms: +1 Schildabwehr Unterarm des Schildarms: +1 Angriff mit Bögen Handfläche: +1 auf Werfen und Fangen Finger: +1 auf Fingerfertigkeiten Brust über dem Herzen: Sofortheilung von 1 LP/AP pro Grad des Besiegten (-1LP/AP pro Tag), sobald der Tätowierte eine körperliche Verletzung erfährt (blutende Wunden, Brüche, innere Verletzungen), aber nicht gegen LP-Schaden durch Gift, Krankheit oder bestimmte Magie; einmalige Anwendung Brust über der Lunge: AP-Bonus entsprechend dem Grad des Besiegten (-1 AP pro Tag) Bauch: +1 Rüstklasse Lenden: Gesteigerte Potenz und Fruchtbarkeit Schulterblätter: +10kg Traglast Wirbelsäule: Größere Resistenz gegen Brüche: 5% pro Grad des Besiegten, dass ein Bruch oder Wirbelsäulentreffer nicht eintritt; -5% pro Tag Kehle: +4 auf Tauchen Wangenknochen / unter dem Auge: +2 auf Sehen und Scharfschießen Augenlider: Wachgabe +(Grad des Besiegten), Erfolgswert sinkt um 1 pro Tag; mehrmalige Anwendung Nasenflügel: +4 Riechen Zunge: +1 auf soziale Fähigkeiten Ohren: +4 Hören Schläfen: +1 Zaubern Oberschenkel: +4 Bewegungsweite Unterschenkel: +1 Bewegungsfertigkeiten Fußgelenke: +4 Springen (kumulativ mit Unterschenkel) Fußsohlen: +4 auf Schleichen Die Shatik el-Temm eignen sich als Hintergrund für Spielercharaktere. Außenstehende müssen erst in den Stamm aufgenommen werden, bevor sie das Recht auf eine Tätowierung bekommen können. Die Aufnahme in den Stamm geschieht nur in Ausnahmefällen und kann nur sehr schwer aktiv herbeigeführt werden - das Leben eines wichtigen Stammesmitglieds zu retten wäre beispielsweise ein Grund. Auch Allianzen über eine längere Zeit, während derer sich gegenseitiges Vertrauen aufbaut, sind möglich. Das Einheiraten ist nicht möglich, da Frauen von vorneherein von der Laufbahn des Stammeskriegers ausgeschlossen sind, und Töchter des Stammes werden Teil der Familie ihres Ehemanns; es verliert also die Ehefrau den Mitgliedsstatus, während der Ehemann in aller Regel (außer bei speziellen Fällen wie z.B. bei der Fusion der Temm und der Haijou) nicht Teil der Temm wird. In jedem Fall ist die Aufnahme in den Stamm eine langwierige Prozedur und eine permanente Entscheidung, die mit entsprechenden Verpflichtungen einhergeht. 
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