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Midgard Con-Saga: Gasthof zum "Verlorenen Narren"


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Chelinda hebt ihren Becher, schaut Finrod an und meint: "Danke, den wünsche ich Euch ebenfalls."

 

Sie prostet Maria zu. "Ich schließe mich Finrods Worten an." Dann leert sie ihn, setzt ihn wieder ab und schiebt ihn ein Stückchen von sich weg." Wer sie sich genauer ansieht, bemerkt die bereits leicht rosigen Wangen und die etwas unkoordinierteren Bewegungen. "Wehrte Maria, wenn es Euch genehm ist würde ich Euch auf Eurem Weg nach Hause begleiten, vielleicht haben wir noch Zeit für ein paar Worte." Sie lächelt die Donna an und wartet auf ihre Antwort.

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Auch Francesco blickt noch einmal in die Runde: "Es freut mich, neben alten Bekannten, so viele neue Personen kennen gelernt zu haben, die alle an Ruhe, Frieden und Wohlstand interessiert sind! Bitte, fühlt euch doch alle vom Hause di Faltinea eingeladen und überlasst mir die Rechnung für dieses kleine Zusammentreffen. Ich freue mich auf ein etwaiges Wiedersehen und wünsche uns allen viel Erfolg bei unseren zukünftige Aufgaben."

 

Wenn keine Einwände kommen, erhebt sich Francesco, verbeugt sich vor den anwesenden Damen, blickt noch einmal jedem ins Gesicht, hebt dann die Hand zu etwas, das wie ein in Lässigkeit ertrinkender Salut aussieht und begibt sich in den unteren Teil des Gastraums. Dort scheint er sich kurz mit der verunglückten Schankmaid zu unterhalten und ihr etwas zuzustecken.

Darauf schlängelt er sich geschickt, fast tänzerisch an der abflauenden Schlägerei vorbei, redet am Tresen mit dem Wirt, kritzelt dann etwas auf ein Stück Papier, welches er siegelt und dem Wirt zurückgibt. Dann verlässt er mit einem letzten Augenzwinkern zur Schankmaid das Lokal.

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Nachdem ihr eigener Becher bereits geleert ist, greift die Donna geistesabwesend nach dem nächsten Becher, führt in an den Mund, um festzustellen das auch Finrod seinen Becher bereits leergetrunken hat. Sie stellt ihn wieder auf den Tisch und nickt ihre Zustimmung in die Runde. Franciscos Abgang entlockt ihr tatsächlich ein Schmunzeln.

 

Auch die Backen der Donna haben eine sanfte Rötung angenommen, so man dies bei den schummrigen Lichtverhältnissen überhaupt sehen kann. "Liebe Chelinda, gerne können wir zusammen gehen, zu zweit sind wir sicherer unterwegs als alleine und wir haben uns lange nicht mehr gesehen. Lasst mich noch meinen Mantel nehmen, dann können wir aufbrechen." Sie nimmt ihren mittlerweile deutlich trockeneren Mantel von dem Haken in der Nähe des Kaminfeuers und wirft ihn sich über. An die anderen gewandt während Chelina sich erhebt: "Bis bald meine Freunde!" dann verlassen die beiden Frauen gemeinsam das Lokal.

 

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Finrod erhebt sich ebenfalls. Er nickt Shandor und Cailan zu. Dann bückt er sich noch einmal und verschwindet für ein paar Sekunden mit seinem Kopf unterm Tisch. Anschließend beugt er sich zu den beiden Geschwistern und raunt ihnen etwas ins Ohr, wobei seine Lippen nicht zu sehen sind, die Kapuze seines Gewands zieht er bis zum Ohr der beiden Herrschaften nach vorne.

Dann deutet er zur Türe und meint zu Aelan:

"Gerne. Nach euch."

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Finrod folgt Aelan und wundert sich etwas über dessen Paranoia. Alle paar Sekunden schaut dieser Albai sich um, als erwarte er einen Bierkrug der ihm von hinten an den Kopf geflogen kommt. Sollte er etwa keine Kneipenschlägerien gewohnt sein? Finrod scheint auf jeden Fall relativ unberührt von der Schlägerei zu sein. Den wenigen Leute die ihm im Weg stehen wirft er einen nichtssagenden Blick entgegen und weicht ihnen dann etwas umständlich aus. Auf diese Weise ist er deutlich langsamer als der Hauptmann. Als er fast bei der Türe angelangt ist, hüpft von einem der Deckenbalken ein kleines Äffchen herab, schlägt ein paar Purzelbäume, klettert über einen umgefallenen Stuhl und beeilt sich dann, zusammen mit Finrod aus der Türe herauszukommen.

Ab hier PN

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  • 2 Wochen später...

Zur zehnten Stunde es folgenden Tages ist das kleine Haus der Donna Arpach blitzblank geputzt und aufgeräumt. Selbst die normalerweise im Hausflur stehenden Reitstiefel wurden gewienert und säuberlich in einer Truhe verstaut. Wegen des schlechten Wetters prasselt ein lustiges kleines Feuer im Kamin des Studier- und Lesezimmers im ersten Stock, wo heute die Gäste empfangen werden sollen. Vor den verglasten Fenstern ist ein kleines Buffet aufgebaut, frisches Wasser, Kaffee, Tee, Wein, Liköre und sogar ein kleines Faß albisches Bier wurden herbeigeschafft. Der Tisch wurde weg von den Fenstern in die Mitte des Raumes gerückt und zahlreiche verscheidenartige Stühle darum gruppiert. Nach getaner Arbeit schickt die Donna die Lakaien und Lieferanten der Feinbäcker, Metzger und Spezerienhändler aus dem Haus, zupft noch einmal die Kissen auf den Stühlen zurecht, begutachtet zufrieden das Arrangement und lächelt der kleinen Frau zu, die nahe dem Kamin sitzt. Sogar die Fenster scheinen zu dieser Gelegenheit das erste Mal seit langer Zeit geputzt worden zu sein. Ein Windstoß peitscht den Regen gegen eben jenes Fenster, als es am Eingang im Erdgeschoß laut klopft. Die ersten Gäste sind eingetroffen!

Bearbeitet von Rolf
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- Eine kleine Frau läuft durch die Straßen der Stadt, die sich langsam aber sicher mit Leben füllen. Scheinbar ziellos schlendert sie vorbei an anderen Passanten, Marktständen, Häusern und den Bettlern, die davor sitzen, ihre Hand für eine Milde gabe ausgestreckt. Die Frau, ein unbekanntes Gesicht in der Stadt, gehüllt in einen braunen Überwurf, der sie vor dem Regen schützt, kennt jedoch ihren Weg, ihr Ziel genau. Gerade läuft sie noch über den Campo de Cabaljere, dann ist sie plötzlich in einer engen Gasse verschwunden. Schließlich gelangt sie an die Tür des Hauses, eingezwängt zwischen einem Schumacher und einem Kräuterladen, in dem heute ein (möglicherweise) wichtiges und informatives Gespräch stattfinden wird. Die zehnte Stunde ist noch nicht angebrochen, sie ist zu früh und doch kommt sie genau zur richtigen Zeit. Als sie gerade die Hand heben möchte, um ihre Ankunft anzukündigen, öffnet sich die Tür und eine Frau lächelt ihr entgegen. -

 

Chelinda sitzt auf einem der Stühle in der Nähe des Feuers, während Maria noch die letzten Vorbereitungen für ihre Gäste trifft. Sie schaut der Donna mit einem amüsierten Lächeln dabei zu wie sie die Kissen zurecht zupft und nippt vorsichtig an ihrem noch zu heißen Tee. Immer wieder schweift ihr Blick zum passelnden Feuer des Kamins. Als das erste Klopfen an der Tür erklingt, tauschen sie und Maria wissende Blicke aus.

 

"Es scheint wir bekommen noch mehr Besuch."

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Mit einem kunstvoll verschnürten Päckchen in der einen Hand und einem Strauß Blumen in der anderen, steht eine große hagere Figur vor der besagten Tür. Als Maria öffnet, sieht sie eisblauen Augen unter der Kapuze hervor blitzen, bevor diese mit dem Strauß verdeckt werden.

 

Erst nachdem die Tür wieder verschlossen ist, nimmt Shandor die Kapuze ab und überreicht der Dame des Hauses das Päckchen.

 

"Seid gegrüßt. In meinem Land ist es üblich, dass ein Herr einer Dame ein kleines Mitbringsel überreicht, wenn sie ihn zu sich einlädt. In der Konditorei unweit von hier konnte ich erfahren, dass es des öfteren Bestellungen dieser vorzüglichen Pralinen gibt. Ich hoffe, ich kann euch damit eine kleine Freude machen.

 

Ah, auch euch schöne Grüße, Chelinda."

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Als Chelinda die Mitbringsel sieht und Shandor dabei beobachtet, wie er sie Maria überrecht, wird ihr ohnehin schon amüsiertes Lächeln noch ein wenig breiter. (Sie scheint guter Dinge zu sein.)

"Seid gegrüßt Shandor, schön Euch nach so kurzer Zeit wieder zu sehen, ich hoffe Ihr seid gestern noch unbehelligt zu dem Ort Eures Bleibens gekommen." Die Begrüßungsworte spricht sie auf Moravisch.

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Erst erscheint ein erstaunter Ausdruck auf Chelindas Gesicht und eine Augenbraue hebt sich leicht, dann entfährt ihr ein leises "Ah" und ein Schmunzeln zupft an ihren Mundwinkeln und sir murmelt: "Eine albische Heimsuchung in der Tat." Nach einer kurzen Pause, fährt sie fort. "Ich bin gespannt, was es heute noch Neues, Interessantes zu erfahren gibt. Allmählich könnte auch der Rest unserer Versammlung eintreffen."

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Der Regen ist zwar ungemütlich, kommt für die Aufgabe dieses Vormittags jedoch wie gerufen. Die Körperhaltung der Gestalt im grauen Regenumhang verrät zwar untrüglich den Soldaten, aber davon gibt es in Dargirna gegenwärtig ja, im wahrsten Sinne des Wortes, ganze Heerscharen. Dem Eingeweihten auffällig ist, daß er ein paarmal Haken schlägt, unvermittelt in enge Seitengassen eintaucht und auch ein paarmal unvermittelt ein paar Minuten in Hauseingängen stehen bleibt - sicher nicht wegen dem Regen, der vorher wie nachher gleichmäßig vom Himmel tropft.

Schließlich bleibt er in einer Gasse unvermittelt stehen, streckt den Arm aus, klopft knapp, aber kräftig an eine Tür, und wird wenige Momente später eingelassen.

 

Drinnen wickelt er sich aus dem nassen Umhang, steckt die vorn am Körper gehaltene Streitaxt wieder in ihr Futteral auf dem Rücken (in dem sie aus der Silhouette unter dem Umhang sofort zu identifizieren gewesen wäre), und schlüpft nach einem nachdenklichen Blick auf die saubere Umgebung auch aus den eisenbeschlagenen Stiefeln. Er stellt sie aber so hin, daß er sofort hinein steigen kann, und versieht die gelockerten Schnürbändel mit zwei besonderen Knoten, mit denen er sich etwas länger beschäftigt. [spoiler=Seemannsgang, Schiffsführung o. dgl.]Gleitknoten aus der Seefahrt: so lassen sich die Schuhbändel in Sekundenbruchteilen wieder fest zu ziehen.

 

 

Dann steht er auf und schüttelt der Dame des Hauses kräftig die Hand. "Danke für die Einladung. Richtiges Wetter bestellt, hm? Fast wie zu Hause."

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Langsam bewegt sich Cailan durch die Gassen, bleibt vor dem einen oder anderne Haus stehen, nur um dann doch weiter zu gehen. Gerade als Cailan vor dem Geschäft eines Schuhmachers steht, rumpelt ein Wagen heran und bleibt einfach stehen.

Der Wagenlenker, eine Zierde seiner Zunft, schimpft in den blumigsten Worten mit seinem Pferd und versucht es zur weiterfahrt zu bewegen.

 

"Kommt wie gerufen!", denkt Cailan und schlüpft schnell in die enge Gasse zwischen Schuhmacher und Kräuterladen und nähert sich dem Haus.

Er klopft und wird kurz darauf eingelassen.

 

Auf der Gasse rollt ein Wagen mit einem weiterhin schwer schimpfenden Wagenlenker in den strömenden Regen hinein.

 

Im Haus öffnet Cailan seinen schweren Regenumhang und begrüßt die Gastgeberin:"Vielen Dank für die Einladung." Er wendet sich den anderen Gästen zu und begrüßt auch diese indem er seine Hände vor sich verschränkt und mit einer leichten Verbeugung sagt:"Auch ihr, seid herzlich gegrüßt."

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Als sich die Kutsche der Seitengasse nähert, gibt Francesco dem Kutscher das verabredete Klopfzeichen. Daraufhin beginnen die beiden Pferde zu bocken und bleiben direkt vor der Seitenstraße stehen. Lautes Fluchen begleitet die vergeblichen Versuche des Kutschers, sein Gespann zur Weiterfahrt zu bewegen. In dem Moment, als die Pferde endlich wieder antraben und die Kutsche anfährt, das Spektakel also vorbei und etwaige Zuschauer wieder wegsehen, springt Francesco aus dem Fahrzeug und verschwindet in die Gasse. In seinen Mantel gehüllt geht er schnellen Schrittes direkt zum Haus der Donna, klopft an und tritt, sobald die Tür geöffnet wird ein.

Drinnen streift er seinen Mantel ab, überreicht der Donna mit einer Verbeugung eine kleine Kiste, die innen mit Stoh gepolstert zu sein scheint.

"Ein kleines Gastgeschenk aus dem Weinkeller der Familie. Stammt von einem unserer Weingüter. Und ich bin mir sicher, dass niemand diese eine Flasche vermissen wird. Das ist ein recht guter Jahrgang gewesen und die 150 Jahre Lagerung haben den Wein sehr schön abgerundet. "

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