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mikej

Einschränkungen bei Angriffen auf Bewegungslose

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Wie der Thread "Angriff auf Bewegungslose" gezeigt hat, gibt es ein Probleme bei bewegungslosen Gegnern:

 

1) Gezielte Angriffe.

 

Im Prinzip ist ein Angriff auf Bewegungslose immer erfolgreich. Bei einem gezielten Angriff müsste aber ein EW:Angriff gewürfelt werden, und der Gegner hätte (siehe wehrlos) auch noch einen Abwehr. Wie soll er bitte schön abwehren wenn er sich nicht bewegen kann, oder schlafend es nicht merkt?

 

Daher meine ich sollte man gezielte Angriffe gegen Bewegungslose nicht zulassen.

 

Meucheln ist die Alternative. Viel zu häufig wird dabei vergessen das EW:Meucheln+6 den Effekt des Betäubs hat, und das kann auch einen erwünschten tödlichen Angriff ersetzen.

 

2) Schlafende Personen

 

Gemäss den Regeln sind schlafende Personen auch bewegungslos. D.h. der Angriff ist automatisch erfolgreich, und der Person erhält noch dazu kritischen Schaden.

 

Hier ist meine Meinung das man den kritischen Schaden weglassen sollte, oder aber schlafende Personen nicht mehr als bewegungslos zählen sollte.

 

Warum? Schläft die Wache ein, dann kann ein angreifender Trupp allen Charakteren kritischen Schaden zufügen.

 

Und wie oben genannt, Meucheln geht auch noch zusätzlich.

 

Im schimmsten Fall muss ein Charakter also schweren Schaden, kritischen Treffer und Meucheln überstehen. Ich finde das ist einfach viel zu viel.

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Lassen wir mal jeden Realismus außen vor. Es geht um einen Regelmechanismus.

 

Jeder Depp trifft eine bewegungslose oder schlafende Spielfigur. Also ist kein EW: Angriff für meinen ersten Wurf vonnöten. und eine Abwehr gibt es nicht. Und ich bekomme einen Freiwurf für den kritischen Schaden, der aber ja in der Regel keine zusätzlichen AP/LP-Schaden provoziert. Das Ergebnis ist also ein automatischer kritischer Treffer. Fertig.

 

Bei einem gezielten Treffer macht es sich der Angreifer schwerer: Er will einen bestimmten kritischen Treffer machen und keinen beliebigen. Das muss irgendwie regeltechnisch abgebildet werden. Ich würde es so machen:

Im Prinzip ist für einen schweren Treffer kein EW:Angriff nötig. Der kommt eh durch. Aber um einen kritschen Treffer an der gewünschten Stelle zu landen würde ich dem bewegungslosen Opfer einen EW:Abwehr zumindest mit dem Bonus zugestehen, den er für das ausgewählte Körperteil erhält. Und der Angreifer muss dafür auch seinen EW:Angriff machen. Gelingt der EW:Angriff und wird nicht abgewehrt, dann tritt der kritische Treffer an gewünschter Stelle ein. In der Regel bedeutet das keinen zusätzlichen AP/LP-Schaden. Geht der Angriff schief oder wird abgewehrt, würde ich es insgesamt bei einem normalen schweren Treffer belassen.

 

Will ich einen Bewegungslosen Meucheln, würde ich ähnlich vorgehen. Der Treffer gelingt automatisch und ist schwer. Dazu kommt ein EW: Meucheln mit den entsprechenden Modifikationen. Den Gradabzug kann man z.B. vernachlässigen und man bekommt seine +4. Klappt der EW: Meucheln, so ist das Opfer tot. Misslingt er, bleibt es bei dem schweren Treffer.

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Es scheint mir, dass in der obigen Meinung angebliche Regelaussagen hinterfragt werden, die so in den Regeln aber gar nicht auftauchen.

 

Gegen bewegungslose Gegner kann kein gezielter Hieb im Wortlaut der Regeln auf Seite 248 durchgeführt werden. Stattdessen gilt die auf Seite 95 genannte Vereinfachung: Es ist kein EW:Angriff nötig, der Treffer richtet stets kritischen Schaden an. Ein 'gezielter Hieb', der einen vom Angreifer gewünschten kritischen Schaden (bis hin zum sofortigen Tod) anrichtet, ist dann - und nur dann - automatisch erfolgreich (und überhaupt durchführbar), wenn der Angreifer sehr viel Zeit hat und nicht mit Störungen rechnen muss. Soll ein bewegungsloser Gegner unter Zeitdruck auf einen Schlag getötet werden, muss zwingend ein EW:Meucheln gewürfelt werden.

 

Ein Irrtum: Auch der EW:Betäuben wird mit dem unmodifizierten Erfolgswert von Meucheln ausgeführt, wenn der Angreifer die Fertigkeit gelernt hat. Der Erfolgswert von +6 gilt ausschließlich dann, wenn der Angreifer ungelernt betäubt.

 

Grüße

Prados

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>Gegen bewegungslose Gegner kann kein gezielter Hieb im Wortlaut der Regeln auf Seite 248 durchgeführt werden.

 

Diese Stelle habe ich nicht gefunden. Meinst du vielleicht die implizite Angabe, das gezielte Angriffe nur im Nahkampf stattfinden dürfen?

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Nein, es ist schlicht die Kombination der beiden von mir genannten Textstellen (S. 95 und S. 248). Ein gezielter Hieb erfolgt im Kampfgetümmel und hat geringere Erfolgsaussichten, die sich nach den Abwehrmöglichkeiten des Gegners und dem gewählten Ziel richten. Ein bewegungsloser Gegner hat keine Abwehr, deswegen greifen die auf Seite 248 vorgestellten Regeln nicht, sondern es sind lediglich die Zeit und die Ungestörtheit die entscheidenden Faktoren. Befindet sich der Angreifer also nicht in einem Kampf (oder einer ählich fordernden Situation) und muss auch nicht damit rechnen, innerhalb sehr kurzer Zeit in einen solchen verwickelt zu werden, kann er den Bewegungslosen 'einfach so', also ohne jeden Erfolgswurf töten.

 

Grüße

Prados

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Vor Allem, bei dem Beispiel dass die ganze Abenteuergruppe schläft, wäre sie vermutlich Tod. Die Gegner würden sich einfach jeder zu einem Charakter stellen, ihm ein Schwert aufs Herzsetzten und zudrücken, dass muss noch nichtmals als EW:Angriff (gezielt oder nicht) gewertet werden. Ich finde auch Dummheit von Spielern gehört bestraft, und wer dass anders sieht, darf seine Gegner auch gerne dümmer spielen (rennen z.B mit Gebrüll ins Lager).

MfG

Torad

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    • Von OliK
      moin,
      ich bräuchte Hilfe von Anatomiekundigen;
      Gnome können ju nun mal auch As werden. Aber wie machen sie das z.B. mit dem Kehledurchschneiden? Zum meucheln von Menschen mit dieser Standardtechnik sind sie ja nun mal zu kurz. Und eben einen Schemel bereitstellen ist nicht wirklich mit überaschend vereinbar.
      Sind Gnome physisch in der Lage (biophysik/anatomie/...) von vorne mit einem schnellen (überaschenden) aufwärts gerichteten Schnitt, z.B. mit einer extra dafürgeschliffenen Fuchtel, einem Menschen (oder ähnlich langem Humanoiden) Kehlkopf und Halsschlagader durchzutrennen?
      any comments?
    • Von Merl
      Hallo,
       
      mich interessiert, wie man den automatischen kritischen Treffer auf Bewegungslose handhabt.
       
      Hier ein paar Beispiele.
       
      1. Ich habe einen Angriff auf einen Bewegunglosen angesagt. Der Angriff trifft automatisch und ist kritisch und ich würfle auf die Tabelle mit kritischen Treffern. (d.h. bei 1-20 mache ich nur einen normalen schweren Treffer)
       
      2. Ich darf in den Sekundenmodus wechseln und somit 2-3 Angriffe in der Runde durchführen. Alle Angriffe treffen automatisch und ich würfle auf die Tabelle mit kritschen Treffern.
       
      3. Ich sage einen gezielten Hieb auf einen Bewegungslosen an. Beispielsweise eine tödliche Stelle. Hier sehe ich mehrere Optionen.
       
      a) Der Angriff trifft automatisch die tödliche Stelle. Auf der Tabelle für kritsche Treffer werden die Auswirkungen nachgeschaut = Tod.
      b) Der Angriff trifft automatisch kritisch. Die erste Abwehr wird also überwunden. Der 2te Abwehrwurf ist möglich mit den entsprechenden WM.
       
      Liege ich mit meiner Regelauslegung hier richtig?
       
      Grüsse Merl
       
      Moderation :
      Der Titel wurde etwas aussagekräftiger gemacht. 
      Grüße
      Rotes Feuer
       
      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
    • Von Yon Attan
      Hi
      Ich habe da mal wieder eine Regelfrage.
      Bei Meucheln ist es ja so, dass man nach geglücktem EW zumindest einen Punkt schweren Schaden anrichten muss. Eine Rüstung kann hier also noch lebensrettend sein, auch wenn der EW gelungen ist. (vgl dazu DFR S.161)
       
      Nun meine Frage:
      Ist das bei gezielten Hieben und/oder gezielten Schüssen und Würfen genauso?
      Muss man hier auch mindestens 1 LP an Schaden anrichten damit der gewünschte Effekt (z.B. kritischer Beinschaden oder sofortiger Tod) eintritt?
       
      Ich möchte keine Diskussion (und schon gar keine Realismusdiskussion) über das Thema ich suche nur die (falls vorhandene) Regelstelle.
       
      Wir haben das bis jetzt immer so gespielt, dass es mindestens 1 LP Schaden braucht. Ich finde aber irgendwie keine Stelle, welche dies belegt.
       
      Kann mir da jemand weiter helfen?! Oder haben wir immer nur mit einer Hausregel gespielt?
       
       
      Mfg Yon
    • Von Stephan
      Hallo Regelexperten,
      ein Mitspieler hat mich auf eine Ungereimtheit im DFR aufmerksam gemacht.
       
      In der Definition der Schicksalsgunst (DFR, 291) heißt es:
       
       
      Hervorhebung durch mich.
      Es wird dann noch daraufhin gewiesen, dass der Schadenswurf auch der w100 im Fall eines kritischen Treffers sein kann.
      Ich war bisher davon ausgegangen, dass man neben diesem w100 noch den gegnerischen w6 beim Schaden sowie ggf. den eigenen w20 bei der Abwehr wiederholen lassen kann.
      Für ausgeschlossen hielt ich, dass EWs anderer Spielfiguren auf diese Weise zur Disposition stünden.
       
      Auf Seite 161 befindet sich nun ein Beispiel zur Fertigkeit Meucheln. Hier setzt Aethelstane einen Punkt SG ein, um den EW des ihn meuchelnden Preorlas wiederholen zu lassen.
       
      Handelt es sich hierbi einfach um ein Erratum, wird der EW:Meucheln von Preorlas hier ausnahmsweise als Schadenswurf verstanden, oder kann mit Schicksalsgunst doch jeder gegnerische gegen einen gerichtete EW (also insbesondere ein EW:Angriff) zur Disposition gestellt werden?
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