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Merl

Gültige Nahkampfmodifikationen für den Fernkampf

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Hallo,

 

durch einen Hinweis aufgrund meiner Tabelle möchte ich mir ein kurzes Regelfeedback einholen.

 

http://www.midgard-forum.de/forum/threads/32657-Artikel-Nahkampf-und-Fernkampf-tabellarische-Uebersicht

 

Die folgenden Modifikationen sind eigentlich Nahkampfmodifikationen (DFR S225). Gibt es davon welche die auch für den Fernkampf zählen. Bei manchen scheint es mir logisch, dass sie nicht zählen (z.B. Fernkampfangriff Angriff gegen Wehrlosen, von hinten oder von oben).

 

Angriff von hinten (7)

Angriff von oben (70cm) (7)

Angriff gegen Wehrlosen, Ahnungslosen (7)

Angriff ins Handgemenge (7)

Angriff Stehend gegen Liegend (7)

Angriff gegen panisch Fliehende (7)

Angriff gegen Gegner mit LP/2 (7)

Angriff gegen Gegner ohne AP (7)

 

Der Angriff ins Handgemenge weicht davon ab, da ein "Ziel" leichter zu treffen ist, wenn es am ausweichen gehindert wird. "EW:Angriff - gegen ein am Ausweichen gehindertes Ziel im Handgemenge wie üblich mit +4 Zuschlag." Vgl. DFR S168 (Scharfschiessen)

 

Welche der obigen Modifikationen zählen auch (wie üblich) für den Fernkampf?

 

Grüsse Merl

bearbeitet von Merl

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Ja, genau. Ich hatte es bisher so gewertet, dass alle Nahkampfmodifikationen prinzipiell auch für den Fernkampf zählen. Ich bekam aber für die Wehrlosigkeit den Hinweis, dass dem nicht so ist. Selber war mir aber die Scharfschiessenregelung mit dem "wie üblich" bekannt. Es gibt also Modifikationen die sie aus dem Nahkampf in den Fernkampf ableiten lassen. Nun ist die Frage, welche der obigen das sind ...

 

Grüsse

 

Merl

bearbeitet von Merl

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Ich weiß nicht genau, was Du mit "Angriff gegen Gegner mit LP/2 (7)" meinst. Eventuell ist das ein Tippfehler, da es bei LP/2 des Angreifers -2 auf den Angriff gibt. Die Abwehr ist ja davon unbenommen. Und diese globalen -2 wenn man nur noch die Hälfte der LP hat gilt natürlich auch für Fernkampfangriffe.

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Angriff ins Hangemenge gibt wie bei Nahkampfangriff eine +4, aber es wird wie bei Zweihandwaffen ein zufällig am Handgemenge Beteiligter getroffen.

 

steht ja in der Liste

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Die obigen Punkte sind alles Angriffsmodifikationen, die in der Tabelle für den Nahkampf stehen (und nicht beim Fernkampf). Danke für den Hinweis. Da hat sich ein Dreher in meine Tabelle eingeschlichen.

 

Ich fasse zusammen:

Gegen Gegner mit LP/2 hat man auch im Nahkampf keiner Vorteile. Greift man jedoch mit LP/2 an, dann erhält man einen Malus.

Gegen Gegner mit 0 AP hat man auch im Nahkampf keine Vorteile (aus der sich daraus normalerweise ergebenden Wehrlosigkeit hat man im Nahkampf aber einen Vorteil). Greift man jedoch mit 0 AP an, dann erhält man einen Malus.

 

Grüsse Merl

 

Nachtrag: Zusammenfassen ergänzt und Dank betont. Dieses Posting sollte den aktuellen Agreed-Stand wiedergeben.

bearbeitet von Merl

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Gegen Gegner mit LP/2 hat man auch im Nahkampf keiner Vorteile. Greift man jedoch mit LP/2 an, dann erhält man einen Malus.

Gegen Gegner mit 0 AP hat man auch im Nahkampf keine Vorteile (aus der sich daraus normalerweise ergebenden Wehrlosigkeit hat man im Nahkampf aber einen Vorteil). Greift man jedoch mit 0 AP an, dann erhält man einen Malus.

 

Grüsse Merl

Sag ich doch. :confused:

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Was mich stutzig macht ist die folgende Stelle:

 

"Es gibt allerdings eine Gruppe von Abzügen, die dann angewandt werden, wenn das Opfer dem Angriff nicht frei ausweichen kann: bei Angriffen von hinten, bei Wehrlosigkeit, bei panischer Flucht, bei Angriffen aus erhöhter Position oder gegen Liegende und bei Angriffen von außen gegen im Handgemenge befindliche Gegner."

 

Für Angriffe (DFR S225) wird mit dem nicht frei ausweichen argumentiert, so wie beim Scharfschiessen auch (DFR S168). Kann man nun daraus ableiten, wenn man nicht frei ausweichen kann, dass dies für die Modifikation im Fernkampf ebenfalls gilt?

Allerdings steht bei Wehrlosigkeit dabei, dass die Modifikation für Nahkampf und Handgemenge gilt.

 

Welche Stelle hat nun das höhere Gewicht für den Fernkampf?

bearbeitet von Merl

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Ich versteh Dein letztes Posting nicht wirklich.

 

Der zitierte Absatz steht im Kapitel über Nahkampf und bezieht sich nur auf die nebenstehende Tabelle und die dort mit * markierten Einträge. Für den Fernkampf ist der Absatz unerheblich.

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Aber für den Fernkampf zählen laut Scharfschiessen (DFR S168) Modifikationen, welche die Bewegungsfreiheit einschränken "wie üblich".

Dazu gehören die folgenden: "Angriffe von hinten, Wehrlosigkeit, panische Flucht, Angriffe aus erhöhter Position oder gegen Liegende und Angriffe von außen gegen im Handgemenge befindliche Gegner".

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Wenn man nicht ausweichen kann (weil man schläft, gefesselt ist, festhängt, ....) dann hat man keine Abwehr. Der Schütze kann evt. sorgfältig zielen also +4, aber mehr Modifikatoren gibt es nicht.

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Aber für den Fernkampf zählen laut Scharfschiessen (DFR S168) Modifikationen, welche die Bewegungsfreiheit einschränken "wie üblich".

Dazu gehören die folgenden: "Angriffe von hinten, Wehrlosigkeit, panische Flucht, Angriffe aus erhöhter Position oder gegen Liegende und Angriffe von außen gegen im Handgemenge befindliche Gegner".

 

"Wie für den Fernkampf üblich" möchte man meinen. Warum sollen plötzlich für Scharfschießen Modifikatoren gelten, die für den normalen Fernkampf nicht gelten?

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Aber für den Fernkampf zählen laut Scharfschiessen (DFR S168) Modifikationen, welche die Bewegungsfreiheit einschränken "wie üblich".

Dazu gehören die folgenden: "Angriffe von hinten, Wehrlosigkeit, panische Flucht, Angriffe aus erhöhter Position oder gegen Liegende und Angriffe von außen gegen im Handgemenge befindliche Gegner".

Ich denke, Du bringst da Dinge in einen Zusammenhang, die nicht zusammen gehören. Der Absatz lautete "gelingt der EW: Scharfschießen vor einem SChuss in ein Handgemenge oder einen Nahkampf, so erhält man anschliessend die in diesem Fall üblichen +4 (was sich aud Seite 240, Angriff in ein Hangemenge bezieht). Trifft man dann trotzdem nicht das gewünschte Ziel, geht der Schuss ganz vorbei ohne dass jemand zufälliges getroffen wird."

Für den Rest - Angriffe von hinten, panisch fliehen, etc. - hat das nichts zu sagen.

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Hallo Akeem,

 

weil beim Scharfschiessen dabei steht, das man posititve WM auf eine bestimmte solche Situation erhält. Begründet wird das mit mangelnder Bewegungsfreiheit. Ich prüfe ob der "Umkehrschluss" dann ebenfalls gültig ist.

 

Grüsse Merl

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Hallo BF, Akeem,

 

ich beziehe mich auf diesen Abschnitt:

Gelingt der Erfolgswurf, so würfelt er anschließend seinen EW:Angriff - gegen ein am Ausweichen gehindertes Ziel im Handgemenge wie üblich mit +4 Zuschlag.

 

Es ist also richtig, dass man den fettgedruckten Teil nicht allgemein auf den Fernkampf übertragen kann. Sondern nur in Zusammenhang mit dem Handgemenge.

 

Ich werde also meine Tabelle für diese Teile modifizieren. Nichts für ungut, ich bin ja auch eurer Meinung. Ich wollte diese Auslegung aber auf den Prüfstein gestellt wissen ...

 

Ergebnis ist also:

 

Angriff von hinten -> egal für Fernkampf EW:Angriff

Angriff von oben (70cm) -> egal für Fernkampf EW:Angriff

Angriff gegen Wehrlosen -> egal für Fernkampf EW:Angriff

Angriff gegen Ahnungslosen -> egal für Fernkampf EW:Angriff

Angriff ins Handgemenge -> Modifikatiion auch für Fernkampf EW:Angriff

Angriff Stehend gegen Liegend -> egal für Fernkampf EW:Angriff

Angriff gegen panisch Fliehende -> egal für Fernkampf EW:Angriff

Angriff gegen Gegner mit LP/2 -> Malus, wenn Angreifer LP/2

Angriff gegen Gegner ohne AP -> Malus, wenn Angreifer 0 AP

 

 

Danke.

 

Grüsse Merl

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Ich hatte erst kürzlich eine Spielsituation, in der kletterten die Abenteurer über 2 Runden ein Seil hoch und wurden durch Bogenschützen angegriffen. Für den Fernkampf sind keine Abzüge für die Abwehr vorgesehen. Wie soll man die spezielle Situation würdigen. Erhält der Angreifer einen Bonus auf seinen Angriff. Es ist ja kein Angriff aus dem Hinterhalt. Spätestens nach dem ersten Schuss wissen die Abenteurer ja, dass sie angegriffen werden.

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@Merl: Ich schaue mir das heute Abend noch mal im Regelwerk an.

 

@Tuor: Die Angreifer haben die Möglichkeit, in aller Seelenruhe zu Zielen und erhalten daher +4 für sorgfältiges Zielen. Beim ersten Schuss ist ggf. die Möglichkeit für Scharfschießen gegeben. Ich denke, das ist stark genug.

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Greift jemand im FERNkampf von hinten an, erhält er gem. DFR ein EW: Angr. +2
Dies gilt m. E. nur für den Nahkampf.

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@Tuor: Die Angreifer haben die Möglichkeit, in aller Seelenruhe zu Zielen und erhalten daher +4 für sorgfältiges Zielen. Beim ersten Schuss ist ggf. die Möglichkeit für Scharfschießen gegeben. Ich denke, das ist stark genug.

Die bekommt der Abenteurer aber auch, wenn er jemanden beschießt, der nicht an einem Seil hängt und nur eingeschränkt abwehren kann.

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@Tuor: Die Angreifer haben die Möglichkeit, in aller Seelenruhe zu Zielen und erhalten daher +4 für sorgfältiges Zielen. Beim ersten Schuss ist ggf. die Möglichkeit für Scharfschießen gegeben. Ich denke, das ist stark genug.

Die bekommt der Abenteurer aber auch, wenn er jemanden beschießt, der nicht an einem Seil hängt und nur eingeschränkt abwehren kann.

 

...und in wie weit unterscheidet sich die Situation, wenn du an einem Seil hängst und nur eingeschränkt abwehren kannst, oder du aus einem anderen Grund nur eingeschränkt abwehren kannst?

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Vielleicht müsste es da konsequenterweise negative Modifikation auf die Abwehr geben.

Ich kann aber in den Regeln ausser dem absoluten Verlust der Abwehr (z.B. bewegungslos, wehrlos) auf den ersten Blick wenig Zwischenschritte erkennen. Was vielleicht noch in diese Richtung geht, sind die Modifikationen, wenn man in einer "falschen" Rüstung steckt. Bzw. den Verlust von Bonis, wenn man in einer dicken Rüstung steckt. Diese Mali sind auch mit mangelnder Bewegungsfähigkeit begründet.

 

Grüsse Merl

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Ich hatte erst kürzlich eine Spielsituation, in der kletterten die Abenteurer über 2 Runden ein Seil hoch und wurden durch Bogenschützen angegriffen. Für den Fernkampf sind keine Abzüge für die Abwehr vorgesehen. Wie soll man die spezielle Situation würdigen. Erhält der Angreifer einen Bonus auf seinen Angriff. Es ist ja kein Angriff aus dem Hinterhalt. Spätestens nach dem ersten Schuss wissen die Abenteurer ja, dass sie angegriffen werden.

 

@Tuor: Die Angreifer haben die Möglichkeit, in aller Seelenruhe zu Zielen und erhalten daher +4 für sorgfältiges Zielen. Beim ersten Schuss ist ggf. die Möglichkeit für Scharfschießen gegeben. Ich denke, das ist stark genug.

 

In der beschriebenen Situation kann der Bogenschütze nicht sorgfältig zielen (vgl. DFR, S. 234).

 

Grüße

Prados

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Was ich systematisch nicht recht verstehe ist, aus welchem Grunde das Regelwerk zwar Würfelmodifikationen bei der Abwehr im Nahkampf, nicht aber im Fernkampf kennt. Bestimmte Nahkampfsituationen wären hier durchaus auch im Fernkampf entsprechend anwendbar:

 

Opfer ist überrascht -4

 

Wer am Seil hängt rechnet vermutlich nicht mit einem Angriff. Der erste Schuss könne also mit diesem Malus gehandhabt werden.

 

 

Opfer wird von Unsichtbarem angegriffen -4

 

Denkbar, wenn das Opfer zwar nicht wehrlos ist, aber nicht weiß, aus welcher Richtung geschossen wird. Dies erschwert sicher die Abwehr.

 

Opfer kämpft mit zweihändiger Hiebwaffe oder schlagender Stangenwaffe -2

 

Könnte man analog auf alle Situationen anwenden, in denen die Beweglichkeit eingeschränkt ist. Wenn man z.B. an einem Seil hängt. Hier wäre aber vielleicht noch besser einen Bereich anzugeben, also WM -1 bis WM -4.

 

Mir geht es hier nicht um eine Hausregel. Da würde ich im Zweifel einfach eine bestimmt WM vorgeben und gut ist. Mich wundert es viel mehr, dass die Regeln dies offenbar nicht vorsehen. Vielleicht gibt es hierfür einen Grund.

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