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Thema: Magie und Metall
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08.12.2001, 01:24 #11
@Bloxmox
Im Arkanum wird auf S. 30 gesagt, daß Metall den Zauberer nur behindert, wenn es gleichmäßig um Kopf und/oder Körper verteilt ist. Waffe und Abwehrwaffen haben also keinen negativen Effekt auf das Zaubern.
Best,
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19.01.2002, 16:52 #12
Hi also was ich nur empfehlen kann ist, sich eine PR aus Alchemistenmetall von einer Moravischen Schmiedemeisterin verzaubern zu lassen mit -3 auf geg. EW:Angriff. Das rockt besonders bei Ordenskriegern und anderen die dann ja Beschleunigen einsetzen können. (was mit normalem Metall definitiv nicht ginge)

Hat mein SL schon mehr als einmal bereut mich das Teil kaufen zu lassen.(Die Dunkelwölfe haben mich trotzdem gekriegt als ich wehrlos war, hatt nämlich keinen Halsschutz(dumm bei Hundeartigen wenn keinen WW:Abwehr mehr hat !!
)
Bye RochnalSyre Rochnal McLachlan up Allasdell, Ordenskrieger des YLATHOR ( ex mortis)
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13.02.2002, 23:50 #13
Beschleunigen und Alchemistenmetall geht? Wo steht das? Oder ist das jetzt eine Interpretation der Regeln?
Viele Grüße
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14.02.2002, 00:20 #14
Hmmm... Ich kenne Alchimistenmetall nur als Zutat für Zauberwaffen...
Woraus bestehen Zauberrüstungen eigentlich??? Und wie kann man sie verzaubern? Es werden im Arkanum leider keine Beispiele für mag. Rüstungen mit zusätzlichen Verzauberungen genannt...
Prinzipiell würde ich eine Metallrüstung (auch aus Alchimistenmetall) nicht mit Beschleunigen zusammen erlauben! Wegen Spielgleichgewicht und so...
Best,
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14.02.2002, 00:37 #15
Richtig. Vor allem, da das Arkanum nicht mit Magieunverträglichkeit argumentiert sondern mit der dem Tragen von Metallrüstungen verbundenen Trägkeit.
Viele Grüße
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14.02.2002, 11:43 #16
Hatte die Zauberschmiedin gerade Ausverkauf? So eine Rüstung sollte eigentlich den Etat selbst eines erfolgreichen hochgradigen Abenteurer übersteigen. Insbesondere wenn es doch ein Ordenskrieger ist, der m.W. ordensbedingt zur Armut verdonnert ist...
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14.02.2002, 15:27 #17
Ich muss gestehen, dass ich dieses ewig gleiche und ewig wiederholte 'Argument' (welches keines ist) vom Spielgleichgewicht nicht mehr hören kann.
Zunächst einmal wird bei der Beschreibung von 'Beschleunigen' sowohl mit der Trägheit der Rüstung als auch mit deren Unbeeinflussbarkeit durch Magie argumentiert. Wenn man also eine Rüstung aus Alchimistenmetall nimmt, fällt somit das zweite Argument weg. Wenn man jetzt diese Rüstung auch noch maßgeschneidert macht, steht meines Erachtens einer 'Beschleunigung' kaum noch etwas im Wege. Der beschleunigte Charakter müsste wohl noch in jeder Kampfrunde einen 'EW:Kampf in VR' durchführen, nach dessen Gelingen er alle Vorteile des Zauberspruchs genießt.
Viel stichhaltiger sind die Einwände von Kazzirah: So ein Ding ist sauteuer, das Verzaubern dürfte ebenfalls nicht für'n Appel und 'n Ei über die Ladentheke gegangen sein.
Ich finde allerdings noch viel wichtiger, dass Alchimistenmetall normalerweise sehr weich ist und sich daher zunächst einmal gar nicht als Rüstung eignet. Bei Waffen aus Alchimistenmetall wird argumentiert, ihre Härte ergeben sich aus der schadenverursachenden Magie. Rüstungen verursachen hingegen keinen Schaden, sie irritieren lediglich den Gegner und vermindern seine Angriffschancen. Daraus schließe ich, dass auch nach dem Verzaubern die Rüstung aus Alchimistenmetall noch immer sehr weich und daher bereits nach einigen schweren Treffern irreparabel in Mitleidenschaft gezogen ist.
Grüße
Prados
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14.02.2002, 19:16 #18
Warum ist das Spielgleichgewicht kein Argument?

Es gab doch schon immer die Diskussion, ob man 'Beschleunigen' in einer Metallrüstung verwenden kann. Die negative Antworten dazu basierten aber auch immer nur teilweise auf der Logik, daß ein metallumhüllter Körper mit diesem Zauber nicht beeinflußt werden kann. Hier stand doch eigentlich immer das Spielgleichgewicht im Vordergrund, nämlich das beschleunigte Charaktere in KR+ zu mächtig im Kampf wären...
Sollte dieses mit einer Rüstung aus Alchimistenmetall möglich sein, würden doch sofort alle KÄM zur nächsten Magiergilde bzw. zum nächsten Meisterschmied eilen! Da aber diese Herstellungsmöglichkeit im Arkanum mit keiner Silbe erwähnt wird, ist es wohl auch nicht beabsichtigt hier eine Änderung des SGW vorzunehmen...
Best,
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14.02.2002, 20:29 #19
Ich halte das 'Spielgleichgewicht' aus dem Grund für kein Argument, da jede Gruppe ihre eigene Weltauffassung besitzt und damit ihr eigenes Spielgleichgewicht. Ich gehe sogar noch weiter und postuliere ein individuelles Spielgleichgewicht für jeden Spielleiter. Wenn wir hier eine Diskussion mit faktischen (Regelauslegung, Interpretation) oder fiktiven (Magie, alle 'fantasy'-artigen Zutaten) Argumenten führen, dann fällt das Spielgleichgewicht komplett aus beiden Bereichen heraus, da es vollständig individuell und wandlungsfähig ist. Ein schönes Beispiel ist das Powergaming, das vielleicht eine negative Konnotation besitzen mag, das aber vielen Spielern dennoch sehr viel Spaß bringt. Und wenn ein Powergamer Spaß daran hat, wie vielleicht in diesem Fall mit einer Alchimistenmetallrüstung beschleunigt durch die Gegner zu berserken, dann soll er das tun. Ich werde ihn nicht mit dem scheinbaren Argument des Spielgleichgewichts überzeugen können, ich muss nur für mich persönlich die Entscheidung treffen, diesen Spielstil zu mögen oder eben nicht. Das hindert mich aber nicht daran, dennoch produktiv und kritisch diesen Spielstil zu diskutieren.
Noch einmal: Das Spielgleichgewicht eignet sich überhaupt nicht, Regelfragen zu diskutieren und zu entscheiden. Das funktioniert ausschließlich über das Lesen und die Interpretation der Regeln. Natürlich steht es jedem Spieler frei, das gefundene Ergebnis unter Verweis auf sein eigenes, persönliches Spielgleichgewicht abzulehnen oder zu ändern. Er soll aber bitte nicht sein Verständnis vom Spielgleichgewicht als für alle anderen verbindlich voraussetzen.
Ein schönes Beispiel für das Geschriebene bist gerade du, Odysseus, bekennender Hausregel-Anwender. Deine Hausregeln werden mit sehr großer Wahrscheinlichkeit das Spielgleichgewicht, wie wir anderen es uns vorstellen, radikal verändern. Die offiziellen Regeln sind bereits ein komplexes Geflecht ineinander greifender Faktoren. Du fügst neue Faktoren in dieses Geflecht ein und ich bin mir sicher, dass du bei der Erarbeitung einer neuen Regel nicht alle möglichen Konsequenzen berücksichtigen kannst. Daher kann ich, wenn wir uns über eine deiner Hausregeln unterhalten sollten, niemals das Spielgleichgewicht anmahnen, da ich es nicht kenne. Ich kann ausschließlich über die Schlüssigkeit der Regel, die Integration in bestehende Regeln und über die Sinnhaftigkeit des Gesamtentwurfs urteilen.
Ich entschuldige mich bei allen für das sehr ausufernde OT und überlege, zu diesem Thema nicht einen eigenen Strang zu eröffnen.
Grüße
Prados
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16.03.2002, 20:04 #20
Aalso: Estens finde ich dasd Argument von Karwan seehr schlüssig, bzgl. des Spielgleichgewichtes, denn am Ende kann der SL bei allen regeln selbige für NSC's anwenden und wenn die Rüstung für Spieler billig und mäöglich ist, kan sie's auch für high end NSC's sein.
Aber weiterhin ist erstens Rochnal tot und die Rüstung wieder begraben (buchstäblich).
Und zweitens war sie vielleicht wirklich billig aber rochnal hatte sie von ner Schmiedemeisterin in Moravod für das Haut des Bruders Abenteuer bekommen und nicht an ner x-beliebigen LAden-Theke. Andere können ne -3 Rüctung eh nicht herstellen.
Weiterhin gibt es -2 Rüstungen aus Metall und weil man nuer Alchemisten Metall verzaubern kann, müssen die eh daraus sein,d.h. man kann harte Rüstungen herstellen. Vielleicht ist Alchemisten Metall ja sogar leichter als normales, dann ist das mit Beschleunigen gar kein Problem mehr.
*ächz, atme auf*
Das von mir dazu.
Euer RochnalSyre Rochnal McLachlan up Allasdell, Ordenskrieger des YLATHOR ( ex mortis)
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