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  1. #31
    Erstellt von

    Standard

    @Lars:

    Führt dieser Vorschlag nicht eher dazu, daß nun jede Figur ihr eigener Archetypus wäre? G/S/A willst Du ja beibehalten. D.h., die "Fessel" durch die Archetypen, daß auf Veränderungen in den Motiven der Figur kaum Rücksicht genommen wird, die bleibt dann doch erhalten, oder?

  2. #32

    Standard

    @Mike

    Hmmm... ja, das stimmt wohl. Die "Fessel", wie du es nennst, bleibt dann noch erhalten, nur in diesem Fall selbstgestaltet.
    Mir würde das so reichen, allerdings gibt es damit natürlich keine Lernfreiheit. Allerdings denke ich (ich glaube, daß wurde so bereits in einem anderen Thread gesagt) daß erstens der Spieler ja eine gewisse Vorstellung von seinem Charakter hat (die er so nach eigener Vorstellung, sehr frei umsetzen kann) und zweitens der Charakter mit einem Alter von um die 20 eben eine gewisse Richtung eingeschlagen hat, die sich nur noch schwer ändern läßt. Aber du hast natürlich recht, völlige Loslösung von Archetypen erfordert weitreichendere Änderungen, in denen ein Punktesystem mit "nur" Standardfertigkeiten verbunden werden muß.
    Mir würde es allerdings in der von mir beschriebenen Form reichen

    MfG

    - Lars
    "Natsugusa ya - Ah, summer grass - Sommergras
    tsuwamonodomo ga - of stalwart warriors splendid dreams - von den glorreichen Träumen hehrer Krieger
    yume no ato - the aftermath - die Nachernte"


    Matsuo Basho

  3. #33

    Standard

    Lars
    Zitat Zitat von [b
    Zitat[/b] ]zweitens der Charakter mit einem Alter von um die 20 eben eine gewisse Richtung eingeschlagen hat, die sich nur noch schwer ändern läßt.
    Du meinst also das der Zahnarzt nicht so leicht Fahrradfahren lernen kann, wie der Akrobat da der eine ja körperlicher orientiert ist als der andere.

    Ich finde ja deine Idee ganz interessant, aber du löst einen Archetyp auf um einen anderen zu kreieren. Dieser ist dann sicherlich perfekter an die Vorstellungen des Spielers angepaßt, aber nichts destotrotz in einem Gerüst von Grund, Standard- und Ausnahmefertigkeiten gefangen.

    Es ist immer noch nich plausibel warum ein Krieger um so vieles schwerer Schleichen lernen wie zum Beispiel ein Waldläufer.

    Man nehme Zeit und einen guten Lehrer und man bringt einem Menschen je nach Kondition und Agilität alles bei, wenn der Zahnarzt und der Bauarbeiter in derselben körperlichen Verfassung sind lerne sie genauso schnell und gut klettern. Obwohl ja beide unterschiedliche Archetypen sind.

    Dreamweaver
    Don`t dream it - be it

  4. #34

    Standard

    Zitat Zitat von [b
    Zitat[/b] (Lars @ April. 07 2003,12:46)]Also wenn man sich vollständig von den vorgegebenen Archetypen lösen will, fände ich eine Regelung am sinnvollsten, die sich an der, im Kompendium beschriebenen, Charakterabwandlung orientiert.

    Dazu würde ich dann ein Punktesystem entwickeln, mit dem man sich Grundfertigkeiten nach eigenem Belieben zusammenstellen kann (die Fertigkeiten sollten nach Nützlichkeit auch mit Punkten bewertet werden; demzufolge sollte die Wahl von Athletik weniger Punkte kosten als z.B. Klettern). Dazu müßte man dann auch Waffenfertigkeiten und Zaubern mit aufnehmen. Falls man Zaubern wählt, sollte das allerdings so viele Punkte kosten, daß man nicht mehr viele andere Grundfertigkeiten wählen kann. Dasselbe sollte für Waffen gelten. Zusätzlich sollte man dann auch für eine gewisse Punktezahl Ausnahmefertigkeiten wählen müssen. Damit hätte man dann wohl ein sehr freies Baukastenprinzip, daß eine einfache Loslösung von jeglichem Archetypen ermöglicht.

    Trotzdem würde man damit das, IMHO, sehr gute Grund-/Standard-/Ausnahmefertigkeitmodell beibehalten. So würde zumindest ich mir archetypenloses Spiel vorstellen/wünschen. Das ist jetzt ein Vorschlag, der natürlich noch nicht komplett durchdacht ist, z.B. stellt sich das Problem mit Charakteren, die bisher nur etwas zaubern konnten, d.h. Zaubern als Fertigkeit müßte nochmal unterteilt werden und danach nochmal extra festgelegt werden, wieviele Sprüche der verschiedenen Typen man als Grund-/Standard- und Ausnahmezauber beherrscht. Auch die Waffengrundfertigkeiten müssten weiter kategorisiert werden, da einige Klassen nur bestimmte Waffen als Grundfertigkeit erlernen. Obwohl ich also prinzipiell ein System ohne Archetypen für wünschenswert halten würde, schrecke ich vor der regeltechnischen Ausarbeitung doch durchaus zurück!!!!
    Das Problem mit den Zauberern könnte man durch das Zt lösen. Zaubern können nur solche lernen, die entsprechend Zt haben. Oder sie bekommen einen Zt-abhängigen Bonus/Malus den sie dann durch dazulernen verbessern bzw. ausgleichen können.

    Allerdings schrecke ich auch vor der regeltechnischen Ausarbeitung zurück Was allerdings ein Grund wäre dem "Akademischen Midgardverein" beizutreten - wir philosophieren über die Midgardschwächen, ändern aber nichts daran
    +
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    +

  5. #35

    Standard

    Zitat Zitat von [b
    Zitat[/b] (Dreamweaver @ April. 07 2003,15:16)]Du meinst also das der Zahnarzt nicht so leicht Fahrradfahren lernen kann, wie der Akrobat da der eine ja körperlicher orientiert ist als der andere.

    Ich finde ja deine Idee ganz interessant, aber du löst einen Archetyp auf um einen anderen zu kreieren. Dieser ist dann sicherlich perfekter an die Vorstellungen des Spielers angepaßt, aber nichts destotrotz in einem Gerüst von Grund, Standard- und Ausnahmefertigkeiten gefangen.

    Es ist immer noch nich plausibel warum ein Krieger um so vieles schwerer Schleichen lernen wie zum Beispiel ein Waldläufer.

    Man nehme Zeit und einen guten Lehrer und man bringt einem Menschen je nach Kondition und Agilität alles bei, wenn der Zahnarzt und der Bauarbeiter in derselben körperlichen Verfassung sind lerne sie genauso schnell und gut klettern. Obwohl ja beide unterschiedliche Archetypen sind.

    Dreamweaver
    Ja, eigentlich meine ich genau das.
    Wenn man die Voraussetzungen betrachtet, glaube ich, daß ein Akrobat wirklich leichter Fahradfahren lernt, als ein Zahnarzt, solange wir davon ausgehen, daß beide nur ihren jeweiligen Beruf ausüben und sonst nichts beherrschen und niemals zuvor Fahrrad gefahren sind. Da der Akrobat IMHO tagtäglich Gleichgewicht und körperliche Koordination trainiert, wird ihm Fahrradfahren IMHO leichter fallen.
    Bei deinem Beispiel mit dem Bauarbeiter und dem Zahnarzt, setzt du voraus, daß beide in dergleichen körperlichen Verfassung sind. Zudem wüßte ich jetzt nicht, warum ein Bauarbeiter Erfahrung mit Klettern haben sollte, deswegen hast du recht und beide lernen es gleich leicht/schwer. Sollte der Bauarbeiter allerdings z.B. im Hochhaus/Brückenbau arbeiten, wo man große Höhe tagtäglich erlebt, würde ich ihm einen Vorteil einräumen, da er wohl unverkrampfter mit großer Höhe umgehen kann, als der Zahnarzt.
    Daß ein Wa leichter Schleichen lernt als ein Krieger, liegt mEn daran, daß ein Waldläufer durch seine Profession eher gezwungen wird sich  leise zu bewegen, als ein Krieger und deswegen z.B. als Jäger bereits über Kenntnisse verfügt, die zwar nicht wertetechnisch festgehalten sind, aber trotzdem inhärent mit seiner Auslegung verbunden sind. D.h. IMHO hat der Waldläufer allein durch seine sonstigen Fertigkeiten und seine (als Archetyp in gewisser Weise vorgegebe) Vorgeschichte einen Wissensvorsprung, der den Unterschied bedingt.
    Das ist zwar jetzt dünnes Eis, auf dem ich mich bewege, aber das sind jetzt mal meine Überlegungen dazu....


    - Lars
    "Natsugusa ya - Ah, summer grass - Sommergras
    tsuwamonodomo ga - of stalwart warriors splendid dreams - von den glorreichen Träumen hehrer Krieger
    yume no ato - the aftermath - die Nachernte"


    Matsuo Basho

  6. #36

    Standard

    Kann es sein, daß man hier eher nur noch Argumente für die jetzigen offiziellen Regeln liest?

  7. #37
    Erstellt von

    Standard

    @Jürgen:

    Stimmt. Mit meiner ursprünglichen Frage hat das recht wenig zu tun.  

  8. #38

    Standard

    Nun Lars da argumentier ich jetzt mal heiter weiter um bei meinem Bauarbeiter zu bleiben und dem Zahnarzt. Der Zahnarzt ist ein fittes Kerlchen und läuft seinen Marathon (gute Stärke/Konstitution hohe Gewandtheit ect) und der Bauarbeiter hat  sein Bierbäuchlein und es mit dem Ischias und wesentlich schlechtere Atribute.
    Aber aufgrund seines Archetypus lernt er Klettern besser und schneller? Das ist nun wirklich unpassend und unlogisch, aber regelkonform.

    Du setzt voraus was ein Archetypus alles kennen muß ohne das es sich in Werten oder sonstigen faßbaren Kategorien niederschlägt und damit fassbar wäre.

    Ein Weg - weg von Archetypen und ein hin zu attributabhängigem Lernen fände ich da wesentlich eingängiger und logischer.

    Dreamweaver
    Don`t dream it - be it

  9. #39

    Standard

    Zitat Zitat von [b
    Zitat[/b] ]Ein Weg - weg von Archetypen und ein hin zu attributabhängigem Lernen fände ich da wesentlich eingängiger und logischer.

    Dreamweaver
    Eingängiger und logischer fände ich das auch nicht. Der sog. "Archetyp" verkörpert im Spiel ja auch so etwas wie Vorlieben, Ausrichtungen, Prägungen, Schwerpunkte. Das begegnet uns im Alltag schließlich ebenfalls, auch wenn wir das Spezialisierung oder persönliche Auswahl und nicht gerade "archetypisch" nennen.

    Das eigenschaftsabhängige Lernen (das ja zumindest über die erforderlichen Minimalwerte gewährleistet wird) führt m.E. eher zur Frage der Begabung. Der musisch begabte Krieger kann eben nicht besser Singen und Musizieren lernen als sein Kollege. Die Regeln koppeln die Begabung hauptsächlich an die Auswahl eines Typs.

    Von daher fände ich es passender die "Archetypen" zu belassen, dafür aber "Talentierungen" für ein Set von Ausnahmefähigkeiten einzuführen, die dadurch einfacher erworben werden können. Ein bisschen in diese Richtung geht die neue Möglichkeit bei der Figurenerschaffung Lernpunkte für untypische Fähigkeiten einzusetzen.

    Grüße
    GH




  10. #40
    Erstellt von

    Standard

    Zitat Zitat von [b
    Zitat[/b] (GH @ April. 09 2003,09:50)]Eingängiger und logischer fände ich das auch nicht. Der sog. "Archetyp" verkörpert im Spiel ja auch so etwas wie Vorlieben, Ausrichtungen, Prägungen, Schwerpunkte. Das begegnet uns im Alltag schließlich ebenfalls, auch wenn wir das Spezialisierung oder persönliche Auswahl und nicht gerade "archetypisch" nennen.
    Aber da ändern sich solche Dinge im Laufe der Jahre durchaus.

 

 
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