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  1. #1

    Standard Artikel: Alternative Abenteurertypen zum KiDoka

    Geändert von Abd al Rahman (11.01.2012 um 12:00 Uhr)
    Gruß Tuor

    Die 10 Gebote zählen 279 Wörter, die Unabhängigkeitserklärung der USA von 1776 zählt 300 Wörter,
    die EU-Verordnung über den Import von Karamel-Bonbons von 1981 besteht aus 25.911 Wörtern

  2. #2

    Standard

    Seufz, erlaubt ist, was Spass macht. Also, kannst du neue Charakterklassen und Lernschemata erfinden, wie du lustig bist. Wie auch immer ich stimmer deiner Beurteilung NinYa seien bevorteilt nicht zu, da der NinYa im Spiel Beschränkungen und Risiken auszusetzen wäre, die der KiDoKa so nicht kennt.
    Ebenfalls hast du den Geheimbund der weissen Orchidee falsch verstanden, denke ich.
    es grüsst
    Sayah el Atir al Azif ibn Mullah
    PMPO (Peak Music Power Output) is a non-industrial standart measurement that can be manipulated to generate any value. A large PMPO number does not mean more power or a better product.

  3. #3
    Erstellt von

    Standard

    Zitat Zitat von 11.10.2010, 04:09 von sayah Beitrag anzeigen
    Seufz, erlaubt ist, was Spass macht. Also, kannst du neue Charakterklassen und Lernschemata erfinden, wie du lustig bist. Wie auch immer ich stimmer deiner Beurteilung NinYa seien bevorteilt nicht zu, da der NinYa im Spiel Beschränkungen und Risiken auszusetzen wäre, die der KiDoKa so nicht kennt.
    Ebenfalls hast du den Geheimbund der weissen Orchidee falsch verstanden, denke ich.
    es grüsst
    Sayah el Atir al Azif ibn Mullah
    In wie weit meinst du, dass ich den Geheimbund der weißen Orchidee falsch verstanden habe?

    Zum NinYa würde mich mal interessieren, wie die Beschränkungen praktisch aussehen, die du meinst. Also wie sie dann in Spiel vom SL umgesetzt werden.

    Nur am Rande: Ich spiele KD völlig nach den Regeln und habe kein Problem damit. Dies soll mehr eine Studie sein, wie ein KD aussehen Könnte, wenn man als Basis den Glücksritter oder den NinYa nimmt.
    Gruß Tuor

    Die 10 Gebote zählen 279 Wörter, die Unabhängigkeitserklärung der USA von 1776 zählt 300 Wörter,
    die EU-Verordnung über den Import von Karamel-Bonbons von 1981 besteht aus 25.911 Wörtern

  4. #4

    Standard

    Hi,

    schön dass du dir die Arbeit machst und versuchst, Balance herzustellen. Aber ganz ehrlich: ich würde hier keinesfalls den KiDoka aufwerten (im Vergleich zu anderen Klassen ist er m.E. eindeutig stark genug), sondern den einfacheren Ansatz verfolgen, die Fertigkeit KiDo ausschließlich dem KiDoka als Grundfertigkeit zuzugestehen, dem NinYa und Glücksritter als Standardfertigkeit und allen anderen Charakterklassen als Ausnahmefertigkeit. (Warum lernt der Glücksritter sie eigentlich überhaupt als Grundfertigkeit? Nach meinem Geschmack wäre er da nicht mehr zu bevorzugen als ein Krieger oder normaler Assassine. Aber das "warum" hinter Regelmechanismen zu diskutieren ist ja bekanntermaßen nur sehr begrenzt sinnvoll.)

    Grüße,
    Mormegil

  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von 11.10.2010, 10:13 von Tuor Beitrag anzeigen
    Zum NinYa würde mich mal interessieren, wie die Beschränkungen praktisch aussehen, die du meinst. Also wie sie dann in Spiel vom SL umgesetzt werden.
    NinYa müssten in der Gesellschaft Ausgestossene sein, Aussenseiter, die man fürchtet und verachtet. Treffen sie auf 'Kollegen' einer verfeindeten Familie, gibt es Tote. Offen zeigen sollten sie ihre Fertigkeiten nicht, da sie dadurch erkannt werden, was ihre Arbeit verunmöglicht und die Reaktion von NSC negativ beeinflusst. Von Arbeitgebern werden sie als ersetzbaren Abschaum gesehen, der bedenkenlos geopfert wird etc.
    Nur am Rande: Ich spiele KD völlig nach den Regeln und habe kein Problem damit. Dies soll mehr eine Studie sein, wie ein KD aussehen Könnte, wenn man als Basis den Glücksritter oder den NinYa nimmt.
    Ein KD ist (meine Meinung) ein in der Tradition verwurzelter Kämpfer. Deshalb passt logisch die Ableitung via Mönch am besten, auf Charakterklassen übertragen wäre das der Ordenskrieger.
    Zur Weissen Orchidee schreibe ich, nachdem ich im QB nachgesehen habe.
    es grüsst
    Sayah el Atir al Azif ibn Mullah
    PMPO (Peak Music Power Output) is a non-industrial standart measurement that can be manipulated to generate any value. A large PMPO number does not mean more power or a better product.

  6. #6
    Erstellt von

    Standard

    Zitat Zitat von 11.10.2010, 12:49 von Mormegil Beitrag anzeigen
    Hi,

    schön dass du dir die Arbeit machst und versuchst, Balance herzustellen. Aber ganz ehrlich: ich würde hier keinesfalls den KiDoka aufwerten (im Vergleich zu anderen Klassen ist er m.E. eindeutig stark genug), sondern den einfacheren Ansatz verfolgen, die Fertigkeit KiDo ausschließlich dem KiDoka als Grundfertigkeit zuzugestehen, dem NinYa und Glücksritter als Standardfertigkeit und allen anderen Charakterklassen als Ausnahmefertigkeit. (Warum lernt der Glücksritter sie eigentlich überhaupt als Grundfertigkeit? Nach meinem Geschmack wäre er da nicht mehr zu bevorzugen als ein Krieger oder normaler Assassine. Aber das "warum" hinter Regelmechanismen zu diskutieren ist ja bekanntermaßen nur sehr begrenzt sinnvoll.)

    Grüße,
    Mormegil
    Wie schon schrieb, spiele ich den KD nach den offiziellen Regeln. Man kann natürlich trefflich darüber streiten, wie effektiv die KiDo- Techniken im Spiel sind. Ich teile Grundsätzlich deine Meinung, dass eher der Gl und der NY zu stark sind und nicht der KD zu schwach. Hier in diesem Beitrag ging es mir nur darum, den KD man auf das Niveau des Gl und des NY zu heben. Wenn man sich das Profil anschaut, bin ich dabei noch sehr zurückhaltend vorgegangen und habe den KiDoka nur sehr moderat aufgewertet. Es reicht m. E. aber nicht aus, KiDo für den Gl und den NY zur Standartfähigkeit abzuwerten. Wenn man schon KiDo mit Zaubern gleichsetzt und damit die KD als zaubernden Kämpfer einordnet, müssen alle, die KiDo lernen können ebenso eingeordnet werden. Alles andere ist nicht konsequent durchdacht. Dies müsste also bedeuten, dass der NY und der Gl über 20 Grundfähigkeiten abgeben müssten!
    Gruß Tuor

    Die 10 Gebote zählen 279 Wörter, die Unabhängigkeitserklärung der USA von 1776 zählt 300 Wörter,
    die EU-Verordnung über den Import von Karamel-Bonbons von 1981 besteht aus 25.911 Wörtern

  7. #7
    Erstellt von

    Standard

    Zitat Zitat von 11.10.2010, 16:14 von sayah Beitrag anzeigen
    NinYa müssten in der Gesellschaft Ausgestoßene sein, Außenseiter, die man fürchtet und verachtet. Treffen sie auf 'Kollegen' einer verfeindeten Familie, gibt es Tote. Offen zeigen sollten sie ihre Fertigkeiten nicht, da sie dadurch erkannt werden, was ihre Arbeit verunmöglicht und die Reaktion von NSC negativ beeinflusst. Von Arbeitgebern werden sie als ersetzbaren Abschaum gesehen, der bedenkenlos geopfert wird etc.
    Dies sehe ich anders. Für diesen Ansatz kenne ich auch keinen Anhaltspunkt im Regelwerk. Es m. E. nicht so, dass ein NY sofort auf einen NY einer verfeindeten Familie losgeht. Der NY verfügt kaum über Fähigkeiten, die man offen zeigt. Dies liegt bereits in der Natur der Sache. Die einzige Beschränkung, die ich sehe ist, dass der SL dem NY- Abenteurer in bestimmten Situationen Weisungen als Anordnungen seiner Schattenfamilie geben kann. Darin unterscheidet sich der NY aber nicht vom Or, PRI, As oder SenSoyu.

    Ein KD ist (meine Meinung) ein in der Tradition verwurzelter Kämpfer. Deshalb passt logisch die Ableitung via Mönch am besten, auf Charakterklassen übertragen wäre das der Ordenskrieger.
    Die Ableitung als HaLan halte ich für problematisch, weil für den HaLan auch gesellschaftliche Fähigkeiten gefordert sind. Er operiert schließlich im Geheimen. Hier passen die sozialen Fähigkeiten des Gl bestens.
    Gruß Tuor

    Die 10 Gebote zählen 279 Wörter, die Unabhängigkeitserklärung der USA von 1776 zählt 300 Wörter,
    die EU-Verordnung über den Import von Karamel-Bonbons von 1981 besteht aus 25.911 Wörtern

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von 11.10.2010, 16:51 von Tuor Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von 11.10.2010, 16:14 von sayah Beitrag anzeigen
    NinYa müssten in der Gesellschaft Ausgestoßene sein, Außenseiter, die man fürchtet und verachtet. Treffen sie auf 'Kollegen' einer verfeindeten Familie, gibt es Tote. Offen zeigen sollten sie ihre Fertigkeiten nicht, da sie dadurch erkannt werden, was ihre Arbeit verunmöglicht und die Reaktion von NSC negativ beeinflusst. Von Arbeitgebern werden sie als ersetzbaren Abschaum gesehen, der bedenkenlos geopfert wird etc.
    Dies sehe ich anders. Für diesen Ansatz kenne ich auch keinen Anhaltspunkt im Regelwerk. Es m. E. nicht so, dass ein NY sofort auf einen NY einer verfeindeten Familie losgeht. Der NY verfügt kaum über Fähigkeiten, die man offen zeigt. Dies liegt bereits in der Natur der Sache. Die einzige Beschränkung, die ich sehe ist, dass der SL dem NY- Abenteurer in bestimmten Situationen Weisungen als Anordnungen seiner Schattenfamilie geben kann. Darin unterscheidet sich der NY aber nicht vom Or, PRI, As oder SenSoyu.
    Hier treffen wohl verschiedene Lesarten des Begriffs 'NinYa' aufeinander. Wenn ich die deutsche und englische Version von Wikipedia vergleiche gibt es Ansatzpunkte für beides. Ihre Aufgabe war wohl vor allem(so genau weiss man es nicht) Spionage und Sabotage, sowie Aufgaben, die ein Samurai nicht übernehmen wollte (und konnte). Da beide Seiten solche Spezialisten beschäftigten und es jeweils eine Aufgabe war die Spione der Gegenseite auszuschalten kann man zu meiner Schlussfolgerung kommen. Wie auch immer, das QB legt fest, dass NinYa die ihre Familie nicht verlassen haben, zusehr mit Diensten für die Familie beschäftigt sind, als dass sie Zeit für Abenteuerleben hätten.
    Ein KD ist (meine Meinung) ein in der Tradition verwurzelter Kämpfer. Deshalb passt logisch die Ableitung via Mönch am besten, auf Charakterklassen übertragen wäre das der Ordenskrieger.
    Die Ableitung als HaLan halte ich für problematisch, weil für den HaLan auch gesellschaftliche Fähigkeiten gefordert sind. Er operiert schließlich im Geheimen. Hier passen die sozialen Fähigkeiten des Gl bestens.[/QUOTE]
    Hier kommt meine Deutung der weissen Orchidee ins Spiel. Ihr Ziel ist es das Land zu reformieren und es zurück auf den Weg der traditionellen Tugend zu führen (und die schwarzen Adepten zu verjagen). Dies sind also grösstenteils keine Ruhm und geldsüchtige Vagabunden sondern den Prinzipien verschriebene Idealisten (bitte beachte, dies ist natürlich eine überspitzte Formulierung). In ihrer Vorstellung (nehme ich an) ist der Weg ein Ziel zu erreichen ebenso wichtig wie die Art und Weise wie dies geschieht. Vielen (wieder nehme ich an) wäre ein Sieg über die Adepten wertlos wenn sie nicht gleichzeitig ihre moralische Ueberlegenheit demonstrieren können. Dazu brauchen auch normale Kämpfer eine solide klassische Bildung und eine daraus abgeleitete Kenntniss der Tradition, die ein KD mit Kenntniss der 5 Klassiker hat, ein normaler Glücksritter normalerweise aber nicht (ich meine in der Richter Di Kampagne finden sich teilweise Hinweise darauf).
    es grüsst
    Sayah el Atir al Azif ibn Mullah
    PMPO (Peak Music Power Output) is a non-industrial standart measurement that can be manipulated to generate any value. A large PMPO number does not mean more power or a better product.

  9. #9
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    Zitat Zitat von 12.10.2010, 05:15 von sayah Beitrag anzeigen
    Hier kommt meine Deutung der weißen Orchidee ins Spiel. Ihr Ziel ist es das Land zu reformieren und es zurück auf den Weg der traditionellen Tugend zu führen (und die schwarzen Adepten zu verjagen). Dies sind also größtenteils keine Ruhm und geldsüchtige Vagabunden sondern den Prinzipien verschriebene Idealisten (bitte beachte, dies ist natürlich eine überspitzte Formulierung). In ihrer Vorstellung (nehme ich an) ist der Weg ein Ziel zu erreichen ebenso wichtig wie die Art und Weise wie dies geschieht. Vielen (wieder nehme ich an) wäre ein Sieg über die Adepten wertlos wenn sie nicht gleichzeitig ihre moralische Überlegenheit demonstrieren können. Dazu brauchen auch normale Kämpfer eine solide klassische Bildung und eine daraus abgeleitete Kenntnis der Tradition, die ein KD mit Kenntnis der 5 Klassiker hat, ein normaler Glücksritter normalerweise aber nicht (ich meine in der Richter Di Kampagne finden sich teilweise Hinweise darauf).
    es grüsst
    Sayah el Atir al Azif ibn Mullah
    Zunächst vorab: Kenntnis der Fünf Klassiker lernt auch der Glücksritter zu Grundkosten. Gleiches gilt für die kantanische Schrift 2 und Schwerttanz. Von den relevanten KanThai- Fertigkeiten lernt der KD nur die Teezeremonie günstiger. Da der Gl NiTo und SoJutzu ebenfalls zu Grundkosten erhält, ist er sicherlich kein schlechterer Kämpfer als der KD.

    Zur Weißen Orchidee möchte ich aus S. 46 des QB zitieren:
    „Die [Weiße Orchidee] hat viele Verbündete unter den Schwerttänzern und Schauspielern und weit reichende Beziehungen, die bis in die Fürstenhäuser hineinreichen.“

    Dies klingt für mich mehr nach Glückritter als nach KiDoka aber da kann man sicher auch anderer Meinung sein.

    Auf S. 147 des QB wird der KD wie folgt beschrieben:
    - Streben nach Perfektion im waffenlosen Kampf und exotischen Waffen
    - Sucht danach, das Dao zu erkennen
    - Besonders ausgeprägt ist die philosophische Seite des Kampfes

    Als Beispiele für den KD werden zunächst die streitbaren Mönche des TsaiChen-Tals genannt, ferner die TsaiJin- Bauern, die keine Waffen tragen können und zuletzt Widerständler im Untergrund. Letztere führen dann quasi zu den HaLan.

    Die oben beschriebenen Eigenschaften des KiDoka scheinen mir für einen Widerständler nicht zwingend zu sein, wenngleich sie auch nicht schaden.

    Schaut man sich das Portfolio an Grundfähigkeiten an, erfüllt der Gl eigentlich alle Anforderungen an einen Untergrundkämpfer, die man sich vorstellen kann. Nicht ohne Grund subsumiert man Spione unter den Glücksrittern. Will man einen Untergrundkämpfer spielen, drängt sich der Gl geradezu auf. Da er zudem Schwerttanz und KiDo zu Grundkosten bekommt, passt er auf die Beschreibung S. 46 QB (Schwerttänzer & Schauspieler), wie die Faust aus Auge. Warum also einen KD nehmen, wenn der Schauspieler (YanYuan) schon ausdrücklich genannt wird?
    Gruß Tuor

    Die 10 Gebote zählen 279 Wörter, die Unabhängigkeitserklärung der USA von 1776 zählt 300 Wörter,
    die EU-Verordnung über den Import von Karamel-Bonbons von 1981 besteht aus 25.911 Wörtern

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von 12.10.2010, 13:05 von Tuor Beitrag anzeigen
    Nicht ohne Grund subsumiert man Spione unter den Glücksrittern.
    Nur ein kurzer Einwurf, ich dachte immer man subsumiert Spione unter den Assassinen. Glücksritter und Spion schließt sich für mich aus?

 

 
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