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  1. #1
    Sagt mal, was haltet Ihr von einem Rucksack, der so bezaubert ist, daß man beliebig viel in ihn reinpacken kann, sofern es durch die Öffnung paßt? Dabei wird der Rucksack nicht schwerer sondern behält immer sein Gewicht von 5 kg.

    Will man einen Gegenstand herausnehmen, so muß man nur an diesen denken.

    Interessant ist es, wenn die Gruppe den Rucksack findet. Wer weiß, was da schon vorher alles drin ist...???
    ~ Interessensgruppe Dumme, schlechte Rollenspieler ~

    ~ Midgard Stammtisch in Essen am 11. Juni 2013, 19:00 h ~
    ~ Midgard Con Survival Guide ~

    ~ ▬|█████████|▬ This is Nudelholz. Copy Nudelholz into your signature to make better Kuchens or other Teigprodukte!
    Oder Take it und hau it on the Kopp of a bekloppt Person to give a better Gefühl than vorher! ~

  2. #2
    Bei uns in der Gruppe haben wir einen Zauberspruch, den man auf jede "Tasche" legen kann, der das ermöglicht. Man kann damit aber nur Grad-Taschen bezaubern und es kostet pro Tasche 1 AP/Tag und man muß den Zauber alle Grad-Tage anwenden. Ansonsten ist das gleich, man muß an den Gegenstand denken -- was nur geht, wenn man den Gegenstand genau kennt -- um ihn aus der Tasche zu bekommen. Wenn der Zauber der Tasche endet implodiert die Tasche mit einem Schaden identisch zu einer Feuerkugel.
    .

  3. #3
    Bei der Entnahme eines Gegenstandes sollte ein PW:Ausbrennwahrscheinlichkeit fällig sein - oder alternativ dazu ein EW:Zaubern. Sonst wird es zu einfach, Unmengen an Kram mit sich herumzuschleppen.
    "200 m Seil? Kein Problem."
    "2 Stabkeulen sind auch noch im Angebot. Macht also nix, daß Du Deine eben kaputtgemacht hast."
    "Der Drache hat einen Hort von 500000 GS? Nichts wie in den Rucksack damit, bevor er wieder auftaucht ..."

    Nur so ein paar Gedanken ...
    Athor SilverBlade
    DragonLord
    Knight of the Rose

  4. #4
    Wenn du dich auf den Zauber beziehst -- es maximal 10x Taschengröße in die Tasche (wenn ich mich jetzt recht entsinne).
    .

  5. #5

    Standard

    Ich erinnere mich da an eine Truhe die auf der Scheibenwelt herumläuft und wo auch unendlich viele Sache reinpassen. Diese Truhe wurde im Midgard-Digest als magisches Artefakt vorgestellt, wobei der Besitzer nie sicher sein konnte, welchen Gegenstand er herausnimmt. Dieser wurde dann immer bei Bedarf ausgewürfelt.

    In irgendein MERS-Abenteuer was ich mal gemastert hatte, gab es auch so einen Rucksack, wobei bestimmte Maße nicht überschritten werden durften. Sobald ein zu großer Gegenstand reingesteckt wurde, platzte einfach der Rucksack aus allen Nähten.

    Ich such mir heute mal das Abenteuer raus und stell hier mal morgen den Rucksack vor, wie er dort genau geregelt wurde.
    "Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten - allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren."

    Gottlieb Daimler, Erfinder, 1901

  6. #6

    Standard

    Der schwarze Sack ist 2 x 1 m groß und besteht aus feinster Seide. Dieses magisches Behältnis kann bis zu 2m lange und bis zu 150 kg schwere Objekte aufnehmen, die dann nur ein Zehntel ihrer Größe und ihres Gewichts haben, solange der Beutel verschnürt und verknotet ist. Sobald man die Schnüre zusammenzieht, schrumpft der Beutel auf ein Zehntel der Ausmaße seines Inhalts zusammen. Der Beutel kann bis zu 300 kg (das bedeutet 30 kg Tragegewicht) fassen, bei größerer Belastung reißt er und verliert seine Kräfte. Sobald man die Schnüre löst, nehmen Beutel und Inhalt wieder ihre ursprüngliche Ausmaße an.

    (S. 14 aus dem MERS-Abenteuerband Fluch über dem Ered Nimrais von Ruth Sochard.)

    Diesen Rucksack hatte ich dann für Midgard exakt übernommen. Ich hatte ihm nur noch eine gewichtabhängige Ausbrennwahrscheinlichkeit verpaßt, nach der Methode 1.

    Zwei Möglichkeiten gibt es dafür:

    1) Die ABW richtet sich nach dem Gewicht des jeweiligen Gegenstandes. Je schwerer der Gegenstand, desto höher der ABW, denn die Magie des Rucksack muß mehr leisten.

    <= 250g = ABW 1
    danach verdoppeln sie jeweils Gewicht und ABW.
    <=500g = ABW 2
    usw.

    oder

    2) Die ABW richtet sich nach dem Gewicht der Gegenstände im Rucksack, d.h. je stärker der Rucksack beansprucht wird, desto leichter brennt er aus.

    3) eine Mischung aus Methode 1 und 2. Wird aber noch meiner Auffassung zu kompliziert und stört dann den Spielablauf.

    Ich würde auf alle Fälle die Menge begrenzen die in den Rucksack reinpaßt, sonst hat man das Problem, das die Abenteurer zum reinen Plünderkommando mutieren. Spieler kommen dann ja auf die einfallsreichsten Ideen z.B.:

    - aufgerollte Gemälde, Wandteppiche usw. passen auch in einen Sack

    - eine ganze Bibliothek eines Magiers (Schwupps ist sie weg! Und der Gruppenmagier freut sich)

    - alle längliche und schmale Gegenstände sind überhaupt kein Problem mehr beim Transport.

    Und sobald man einen Händler oder Spitzbuben in der Gruppen hat, kann sich dieser mit solch einem Rucksack getrost zu Ruhe setzen. Händler bräuchten keine Transportmittel um 100 Tonnen Pfeffer zu transportieren und Spitzbuben räumen halt das ganze Haus leer, wieso sich auf die Schmuckstücke beschränken.
    "Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten - allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren."

    Gottlieb Daimler, Erfinder, 1901

  7. #7

    Standard

    Hallo!

    Also ich finde den Rucksack gut. Ein Abenteuerer hat mal so einen bei mir gefunden und hat erst mal nur die Geste mitbekommen wie man etwas rausholt. Dann hat er mal gesagt, er möchte gerne ALLES aus dem Rucksack herausholen. Er ist dann unter 100kg frischen Äpfeln begraben wurden und ein lebendiges Schwein, eine Riesenschlange und ein Tiger haben sich auf die Gruppe gestürzt. Außerdem hatten sie dann noch gut 100 kg weiteren Müll. Man kannn soviele Dinge hineintun wie man will, allerdings besteht pro Gegenstand eine Chance von 5%, das er nicht mehr wieder herauskommt. (Und für bösartige SL: Auch eine Chance von 5% das der Gegenstand irgendwie verändert heraus kommt: Wie im Beispiel oben hatte mal ursprünglich ein Tigerfell seinen Weg in den Rucksack gefunden) Oder der wertvolle Ring ist nun aus Blech, oder die Magie in der Waffe hat sich verändert, oder ein Apfel ist nun magisch geworden, oder oder oder... So kann man als SL wunderbar eingreifen bzw der Rucksack wird nicht überstrapaziert.
    Alles Gute
    Wiszang

  8. #8

    Standard

    Wie Wiszang schon beschrieben hat, denke ich auch das ein solcher Rucksack nur mit auch nachteiligen Eigenschaften ausgegeben werden sollte. Ansonsten geschehen wirklich unglaubliche Dinge - wir hatten den Fall bei AD&D mal...... es gibt wirklich viiiieeel was man dort rein tun kann!

    Vorschlag:

    5% auf nicht wieder Erscheinen des Gegenstandes

    plus

    5% auf Erscheinen im veränderten Zustand - natürlich zum Nachteil der Gruppe  

    Damit hätten wir also eine 10% Chance, dass was schief geht. Ich denke das reicht.

    Euer

    Bruder Buck
    "Tolerant bin ich, wenn ich toleriere, dass andere meine Absichten gutheißen. Würden sie meine Absichten verwerfen, wären sie intolerant. Und mit Intoleranten tolerant zu sein, das kann keiner von mir verlangen." (Guy Rewenig)
    ____________________________________________________________________________________________________

    Mache, net babble!

  9. #9
    Erstellt von

    Standard

    Das halte ich auch für eine sehr gute Idee. So gefällt mir der Rucksack. Ohne Nachteile wollte ich den auch nicht einführen, daher meine Frage. Danke für die produktive Diskussion!
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  10. #10

    Standard

    Uff, da bin ich aber froh, dass keiner der hier in rauhen Mengen anwesenden Mathematiker hier rein geschaut hat. Denn meine Prozentrechnung oben kommt mir sehr seltsam vor....  

    Also anderer Vorschlag, damit man wirklich auf 10% kommt:

    Man würfelt beim rausholen des Gegenstandes auf eine 10% Chance, dass irgend etwas passiert. Wenn etwas passiert ist die Wahrscheinlichkeit 50 / 50 das der Gegenstand gar nicht auftaucht, oder verändert. So, damit haben wir eine echte Wahrscheinlichkeit  

    Euer

    Bruder Buck
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