Community durchsuchen
Zeige Ergebnisse für Stichwörter ('1880').
156 Ergebnisse gefunden
-
Abenteuer in Ägypten
Ich hatte ja bereits angedeutet, dass, sofern sich das Compendium in absehbarer Zeit kostendeckend verkauft, als nächstes ein Band mit einer Abenteuer-Kampagne in Ägypten erscheinen könnte. Teil 1 dieser derzeit als Tetralogie geplanten Kampagne wäre das Alexandria-Abenteuer, dass ich 2001 sowohl auf dem Langeleben-Con als auch auf dem Südcon geleitet habe. Und dazu hätte ich gleich eune Frage: Ich finde meinen Zettel mit den Teilnehmern der Südcon-Runde nicht mehr. Ich erinnere mich an Daniel Fischer und Mick Hohmann - aber wer waren die anderen? Rainer
-
Fantastische Reisen
Vor langer, langer Zeit hatten wir einen Band zu "fantastischen Reisen" angekündigt, wie man es immer noch eher weit unten ...) auf unserer Seite Was kommen wird lesen kann. Mittlerweile haben wir einen Redakteur für diesen Band gefunden: Dennis Koselowsky. Er freut sich über jeden, der ihn mit Beiträgen unterstützen möchte. Rainer
- Errata
-
Zeichner gesucht!
Für ein neues kleines Produkt, gedacht als Beileger für Contaschen und eventuell als Beitrag für den GRT 2026, suche ich eine Zeichnerin oder einen Zeichner. Es geht um ein magisch belebtes Buch als Figurendarstellung, einmal passiv und einmal beim Zaubern. Ich habe mit ChatGPT Zeichnungen anfertigen lassen, die mir zwar sehr gut gefallen, die aber halt KI sind. Und mit generativer KI komme ich nicht in den GRT. Ich brauche also komplett händisch erstellte Bilder. Wer jemanden kennt, der oder die das machen kann und auch möchte, möge sich bitte mit mir in Verbdung setzen. Die Beschreibung der Figur (sowie auf Wunsch auf meine KI-Bilder) stelle ich dann gerne zur Verfügung. Folgeaufträge wären möglich - für das Abenteuer "Das Geisterpferd" brauche ich fünf Porträtdarstellungen. Rainer
-
Sollen Sb, wK und pA abgeleitete Eigenschaften bleiben oder wie die anderen Eigenschaften bestimmt werden? (Bitte erst unten lesen, bevor ihr abstimmt!)
Elmar hatte das zwar in einem zurückgezogenen Beitrag erwähnt, aber ich dachte mir, wir könnten es ja noch einmal durchdiskutieren und abstimmen. Es geht um die abgeleiteten Eigenschaften, also Sb, Wk und pA. Nach den existierenden Regeln werden sie so ermittelt: Sb auf Grundlage von In+Wk; Wk auf Grundlage von Ko+In; pA auf Grundlage von In+Au. Das möchte ich ändern, da sonst In zu figurenbestimmend wird. Der aktuelle Entwurf für die Viertauflage ist: Sb auf Grundlage von Wk+mT; Wk auf Grundlage von St+Ko; pA auf Grundlage von In+Au. An dieser Verteilung möchte ich jetzt auch nichts mehr ändern, die Diskussion war lang genug (ihr findet sie hier). Wir könnten sie aber zu "vollen" Eigenschaften machen, die nicht aus anderen abgeleitet werden. Und nun die Frage: Sollen die drei abgeleitete Eigenschaften bleiben, oder sollen sie ebenso bestimmt werden wie die anderen Eigenschaften (Würfeln oder Punktesystem)? Und jetzt dürft ihr abstimmen. Rainer
-
Katze des Todes (aus dem Sammelband Mysteria Obscura)
In diesem Strang kann man über das Abenteuer "Katze des Todes" aus dem Sammelband "Mysteria Obscura" diskutieren. Es geht um Tipps, Spielberichte und Fragen zum Abenteuer. Für Fehler, die man im Abenteuer findet, gibt es schon einen eigenen Strang: Errata für Mysteria Obscura - Unterhaltsame Geschichtchen - Midgard-Forum In meiner Standardgruppe haben wir das Abenteuer gestern erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt haben wir so ca. 6,5 Stunden Spielzeit in drei Sessions gebraucht, aber es ist schwer, genau zu sagen, da wir mit einer halben Session angefangen haben und auch mit einer halben Session aufgehört haben. Den Einstieg habe ich dabei abgeändert, da es mir für unsere Gruppe etwas zu viel Zufall war. Die Charaktere sind zufällig gerade in Holborn unterwegs, treffen zufällig auf den Geist, dann treffen sie zufällig auf Altrigan Werebane und werden eventuell noch (scheinbar) zufällig von Theodore Grant angesprochen? Für einen Oneshot oder eine Anfängergruppe (für die es ja vorgesehen ist), passt das schon, aber bei meinen Veteranen wäre das komisch gewesen. Ich meine, die haben schon zweimal gegen Werwesen gekämpft (in Titel des Abenteuers und in einem selbstgeschriebenes Abenteuer) und treffen jetzt zufällig einen Werrattenjäger, der Hilfe braucht? Daher habe ich es so umgestellt: Werebane hat mit Theodore Grant einen Deal gemacht, dass der ihm Unterstützung besorgt. Der hat daraufhin die ja schon ziemlich berühmte Gruppe angeheuert und ihnen gesagt, dass sie Werebane einmal die Woche abends in der Kneipe Hoop & Grapes treffen können. Auf dem Weg dorthin sind sie dann über den Geist gestolpert. Um den konnten sie sich in Ruhe kümmern (sie hatten ja keine feste Uhrzeit als Treffpunkt; die arme Katze erlag leider einem Treffer mit einer Silberkugel - ups) und sind dann weiter zur Kneipe gegangen (mit der Polizei konnten sie Dank guter Reputation und erfolgreicher Beredsamkeit ausmachen, dass sie am nächsten Tag auf dem Revier alles erklären würden). In der Kneipe haben sie sich dann mit Altrigan unterhalten. Als sie rausgingen, kam das Attentat, praktisch wie im Buch (Altrigan hat überlebt, Kralsch konnte zunächst entkommen). Die Gruppe hat das Versteck in der Kanalisation dann aber gefunden und war dabei sehr klar überlegen, da sie von den früheren Abenteuern her noch Silberwaffen haben und zudem die Gegner schlecht gewürfelt haben (vor allem Yspe hat nichts gerissen). Meg hat es allerdings geschafft, sich in eine Ratte zu verwandeln und zu entkommen. Mal schauen, ob wir die noch einmal wiedersehen. Ein paar Sachen hatte ich dabei etwas abgeschwächt/"entmagisiert", da ich nicht plötzlich zu viel Übernatürliches in die Runde werfen wollte, die ja schon seit über 10 Jahren (Realzeit) besteht. So war Altrigans Armbrust einfach nur eine normale Armbrust. Das Gespräch mit der Polizei am nächsten Tag haben wir dann nur sehr schnell abgehandelt. Sie haben aber immerhin noch einmal gut "gequatscht" und haben daher das Buch aus Croanes Besitz ausgehändigt bekommen. Insgesamt hat das Abenteuer aber gut funktioniert und allen Spaß gemacht. Zwischen den Abenteuern dürfen die Charaktere immer Forschung betreiben. Da sie von einem früheren Abenteuer her noch einen Reisebericht durch das mittelalterliche Polen hatten, haben sie noch etwas zum Hintergrund von Yspe/Meg (bzgl. des Kästchens mit den Phiolen und Yspes Amulett) herausbekommen. Das war ein netter kleiner Zusatz, wie ich die verschiedenen Abenteuer ein wenig miteinander verweben konnte, obwohl das Buch eigentlich aus einem Cthulhu-Abenteuer stammte.
-
Errata für Mysteria Obscura
Tatsächlich es gibt ein paar ... Sie sind nicht tragisch, aber doch da: Seite 8 spricht von "1.200 m2" als "Zentrum des Deutschen Reichs". Das kann nicht sein, egal wie man es sieht. Ganz Berlin umfasst 1885 etwa 66 Quadratkilometer. Angaben zum "Zentrum" reichen in den Quellen von 5 bis 7 qkm, solche für die "weitere Innenstadt" von 20 bis 25 qkm, wobei die Definitionen, was "Zentrum" und "Innenstadt" bedeuten, widersprüchlich sind. Das Brockhaus Konversationslexikon von 1894 bis 1896 spricht für 1888 von 63,37 qkm Weichland. Für Thiergarten, Seepark, Zoologischer Garten, Hippodrom und das Schloss Bellevue allein (alles 1881 eingemeindet) legt Brockhaus 2,55 qkm an. In "Katze des Todes" taucht zwei Mal der Name "Earna" auf. Das ist eine Redigierleiche und muss "Emma" heißen. Auf Seite 87 hat Altrigan Werebane 152 AP. Das würde ihn sicherlich freuen, aber tatsächlich sind es nur 52 AP. Rainer
-
Samstag: 1880: Katze des Todes / Die leuchtende Fabrik
Titel: Katze des Todes /Die leuchtende Fabrik Spielleiter: Rainer Nagel Zahl der Spieler: max. 6 Abenteuer 1880 Voraussichtlicher Beginn: Samstag 12 Uhr Voraussichtliches Ende: Samstag 22 Uhr Art des Abenteuers: Detektiv mit übernatürlicher Komponente Voraussetzungen / Vorbedingungen: Vertrautheit mit unseren bisherigen Abenteuern sorgt für zusätzlichen Spielspaß, ist aber nicht zwingend nötig. Erste Erfahrungen mit übernatürlichen Kreaturen sind hilfreich, aber kein Muss. Interesse am übernatürlichen 1880 sollte vorhanden sein. Sinnvoll wäre, wenn zumindest eine Figur über die Fertigkeit Okkultismus verfügt. Beschreibung: London, 1885. Die Abenteurer versuchen, einem verunglückten Magier zu helfen, und werden dabei in die Mission eines Werkreaturenjägers verwickelt. Preview zu einem der drei Abenteuer, die in Mysteria Obscura erscheinen werden. Danach kommt es zu einer Reise nach Leeds, wo sonderbare Kreaturen geschichtet wurden. Das ist ein Spieltest für das Startabenteuer einer im Entstehen befindlichen Kampagne. Zudem möchte ich möglichst viele der neuen Regelentwürfe für die Viertauflage der Regeln testen. 1. Meeresdruide (Ian G. Livingston, Ingenieur) 2. Neq (Robert Dixon Denham, Händler) 3. Zworg (Aelfred Thomas Sendall, Kirchenmann) 4. Rina (Martha Battermann, Archäologin) 5. Fionn (Alexander H. Farquharson, Archäologe) 6. LO Kwan-Tschung (Hon. Roger Comstock, Glücksritter) 7. 8.
-
Spieltest: Das Geisterpferd
Ich habe ein neues Abenteuer fertig für den Spieltest. Es handelt sich um "Das Geisterpferd", entstanden nach einer Kurzgeschichte von William Hodgson. Es ist ein kurzes Detektivabenteuer, das in einer natürlichen oder einer übernatürlichen Version gespielt werden kann. "Das Geisterpferd" ist noch für die Drittauflage der Regeln geschrieben und ist auf sich allein gestellt, also nicht Bestandteil einer Reihe oder Serie. Wer das Abenteuer testen möchte, schicke mir bitte eine PN. Rainer
-
Spieltest: Die leuchtende Fabrik
Ich habe "Die leuchtende Fabrik" (einige kennen den Einstieg dazu ja aus Bacharach) soweit fertig, dass das Abenteuer in den Spieltest kann. Es ist der erste Teil der Kampagne "Chimären über England", die sich mit "magischen" Kreaturen und Mischwesen beschäftigt. Wer einen Spieltest durchführen möchte, meldet sich entweder hier oder schickt mir eine PN, dann schicke ich einen Lnk zum Download mit den ganzen Unterlagen. Erwähnung im Impressum ist garantiert! Rainer
-
Vergleichbarkeit von 1880-Abenteurern
Wir haben über dieses Thema ja schon in anderen Strängen diskutiert. Ich überlege gerade, folgenden Passus in die Viertauflage einzubauen: "Kann man die relative Spielstärke von Abenteurern vergleichen? Im „normalen“ Kampagnenspiel sollte das unnötig sein. Manchmal allerdings, zum Beispiel wenn eine Figur neu in eine Kampagne einsteigt oder wenn man auf einem Con in einer ungewohnten Gruppenzusammenstellung spielt, könnte die Frage nach der Vergleichbarkeit aufkommen. Da Abenteuer 1880 keine Grade als Vergleichsmaß „relativer Spielstärke“ kennt, besteht der einfachste Weg, Unterschiede zwischen den Figuren abzuschätzen, darin, den Ruhm zu vergleichen. Auch ohne Buchhaltung kann man davon ausgehen, dass ein Abenteurer mit Ruhm 45/5 mehr erlebt hat als einer mit Ruhm 5/2 und somit auch „spielstärker“ sein sollte. Eine zwar genauere, aber deutlich aufwändigere Idee wäre, Buch zu führen über die verlernten Erfahrungspunkte. Das erhöht indes den Verwaltungsaufwand stark und ist rückwirkend kaum noch nachzuvollziehen, muss also von Anfang an betrieben werden." Könnt ihr damit etwas anfangen, oder gibt es andere Ideen? Rainer
-
Mysteria Obscura
Morgen beginnt die Subskription für Mysteria Obscura. Ein Band mit Erzählungen des Übernatürlichen und des Magischen „Magie ist Leben. Wo es Magie gibt, gibt es Leben; die beiden können nicht voneinander getrennt werden.“ (aus „The Changing Concept of Magic” von R.J. Bakker, Urban Magic Magazine 3. März 1884) Dieser Band vereint drei Abenteuer, die sich mit den Aspekten des Übernatürlichen und des Magischen in Abenteuer 1880 befassen. Sie wenden sich in erster Linie an Abenteuer, denen dieser Aspekt des Spiels bislang fremd war, stellen also eine gute Einführung dar. „Im Bann der Mumie“ setzen rätselhafte Morde im Berliner Thiergarten die Abenteuer auf die Spuren eines übernatürlichen Geheimnisses aus altägyptischer Zeit. Welche uralten Schrecken lauern im Berlin der Kaiserzeit? In „Der Vampir von Wien“ werden die Abenteurer in Wien in magische Geschehnisse verstrickt, die weitaus komplizierter sind, als es auf den ersten Blick anmutet. Wer tötet in der Kaiserstadt Magier – und warum? Und in „Katze des Todes“ müssen die Abenteurer in London das Vermächtnis eines legendären Werkreaturenjägers erfüllen. Wer oder was verbirgt sich in der Kanalisation von Holborn? Für alle drei Abenteuer ist neben dem Buch der Regeln auch der Besitz des Cabinetts der Curiositäten und Mirakel unverzichtbar. Das Abenteuer erscheint Ende 2025. Bis zum 30.09.2025 ist es für Vorbesteller zum Subskriptionspreis von 12 Euro erhältlich; danach wird es 14,80 Euro kosten. Abonnenten gelten automatisch als Vorbesteller. Wie schon beim Cabinett der Curiositäten und Mirakel wird es wieder eine Reihe von Beilagen geben, die sich an der Zahl der Vorbestellungen orientieren Ab 20 Vorbestellungen gibt es eine kostenlose PDF-Version des Abenteuers. Ab 30 Vorbestellungen gibt es zusätzlich eine farbige Spielhilfe (Landkarte) für „Im Bann der Mumie“. Ab 40 Vorbestellungen gibt es zusätzlich eine farbige Spielhilfe (Brief) für „Der Vampir von Wien“. Ab 50 Vorbestellungen gibt es zusätzlich eine farbige Spielhilfe (Visitenkarten) für „Katze des Todes". Rainer
-
Neuer Onlinevertrieb
Ab morgen werden die 1880-Produkte nicht mehr über Branwens Basar vertrieben (geht ja nicht mehr), sondern über Carsten Grebes Der kleine Spieleladen. Wichtig für alle Abonnenten: Die bestehenden Abonnements werden nicht übernommen! Ihr müsst ein neues abschließen. Der Link dazu ist im Moment auf der Startseite des Ladens. Rainer
-
Regelwerk der Drittauflage
Das Regelwerk der Drittauflage ist derzeit ausverkauft. Da es mit der Viertauflage noch ein Weilchen dauern wird, habe ich einen Nachdruck der Drittauflage in Auftrag gegeben. Er basiert auf dem PDF der Luxusausgabe von 2018. Die einzige Änderung ist die Korrektur eines Regelfehlers auf Seite 57, den ihr bestimmt ohnehin schon alle gefunden hat. Wer die Luxusausgabe besitzt, wird ansonsten alles wiedererkennen. Wer eine der ursprünglichen (also der der Luxusauflage) Drittauflage-Regeln hat, braucht diese neue Ausgabe auch nicht. Alle Errata finden sich hier. Rainer
-
Aquarium Belüften und Filtern 1880
Mal eine Kuriosität fürs Raucherzimmer, oder den Salon: Hier ein Beispiel, wie ein Aquarium um 1880 z.B. in einem hochherrschaftlichen Haus betrieben, belüftet und gefiltert wird - ganz ohne Strom.
-
Charakterbögen für 1880
Hallo 1880er, hat einer von Euch Charakterbögen für 1880 auf dem Rechner? Am liebsten wäre mir Excel damit ich direkt am PC ausfüllen, drucken und speichern kann. Zur Not auch Word. Die pdf-Charaktere von der 1880 homepage habe ich gefunden. Allerdings würde ich ein Dateiformat, daß ich bearbeiten und speichern kann deutlich bevorzugen. Danke!
-
Riss in der Zeit
Erinnert ihr euch noch an Riss in der Zeit? Das "Werbeabenteuer" von 1998, das als MIDGARD anfing und als 1880 aufhörte? Ursprünglich wurde es im Ringboten 16 veröffentlicht, 2015 gab es eine Neuauflage für den Gratis-Rollenspiel-Tag, deren Printversion längst ausverkauft ist. Das PDF gab es bislang nur in Branwens Shop, aber da es den nicht mehr gibt, ist die Datei jetzt bei mir gelandet und kann in unserem PDF-Shop heruntergeladen werden. Kostenlos. Es soll ja niemand sagen, wir wollten mit einem Produkt, in dem zum Teil MIDGARD drin ist, Geld verdienen. Rainer
-
Ausstattung eines Ladens
Ich schreibe gerade an einem Abenteuer (wer bei mir in Bacharach gespielt hat, weiß, welches). Dort gibt es einen, sagen wir, Kuriositätenladen mit allerlei Kram drin. Man stelle sich eine Mischung aus Kolonialwarenladen und Souvenirshop vor, mit ein bisschen Esoterika dazwischen. Ich bin noch auf der Suche nach Ideen für Zeugs, das man in diesem Laden finden könnte. Habt ihr Ideen? Dann schreibt sie hier rein! Wenn sie mir gefallen und ich sie übernehme, biete ich eine Erwähnung in den Danksagungen im Impressum. Rainer
-
Regelfrage zu Abzügen im Kampf
Ich bin gerade im Betrachten der Tabelle für Abzüge und Zuschläge für Kämpfe (BdR S. 57) auf etwas gestoßen, von dem ich gar nicht mehr wusste, dass es das gibt: Man erhält -2 auf EW:Angriff, wenn man weniger als die Hälfte seiner LP hat. Spielt das irgendjemand so? Oder soll ich das rausnehmen? Rainer
-
Neue Nutzungsmöglichkeiten für Schicksalsgunst bei Abenteuer 1880?
Ich komme gerade von zweieinhalb Stunden Überarbeitung der in Teilen doch eher ... inaktuellen 1880-Homepage zurück. Dabei fand ich einen Artikel, in dem ich neue Möglichkeiten zum Einsatz von Schicksalsgunst vorschlug. Ich kopiere die neuen Vorschläge mal unten ein, ohne dass ich noch einmal drübergegangen bin. Was meint ihr? Rainer
-
Soll die Fertigkeit "Naturkunde" bei Abenteuer 1880 an die Lernkosten der anderen "Kunden" angepasst werden?
In der Viertauflage wird die Fertigkeit Naturkunde auch die Grundzüge der Geologie abdecken. Der Vermerk zum Wissen über Jagdwild wird gestrichen, da dazu eigentlich Tierkunde ausreicht. Und bei mehrheitlich unbedecktem Himmel lassen sich jetzt die Himmelsrichtungen und die ungefähre Tageszeit bestimmen. Dadurch wird die Fertigkeit etwas "wissenschaftlicher" (sozusagen die Physik von Abenteuer 1880). Da stellt sich die Frage, ob die Lern- und Steigerungskosten sowie die Leiteigenschaft an die anderen "Kunden" (Ausnahme Gesetzeskunde) angepasst werden sollen. Das hieße: Leiteigenschaft: In31 --> In61 Einstufung: geistig, normal --> geistig, schwer
-
Möchtet ihr bei Abenteuer 1880 die Fertigkeit "Wahrnehmung"?
Vorschlag (über die Verteilung bei der Abenteurererschaffung müsste ich noch nachdenken): In61 - geistig, schwer - alle Sinne mindestens +6 Wahrnehmung umfasst eine gute Beobachtungsgabe und die Fähigkeit, daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. Ein Lichtreflex, den ein Sonnenstrahl auf einer Waffe erzeugt, kann auf einen Hinterhalt hinweisen. Ein seltsamer Geschmack im Bier weist auf ein darin befindliches Gift hin. Ein kaum wahrnehmbarer Rauchgeruch warnt vor einem drohenden Brand. Die Spielleiterin würfelt verdeckt einen EW:Wahrnehmung, wenn sich ein Abenteurer bewusst 10 sec lang auf seine Umgebung konzentriert. Bei Erfolg erhält er zusätzliche Informationen, die über die eigentliche Beobachtung hinausgehen. Im Gegensatz zu Spurensuche steht Wahrnehmung für das kurze, aber konzenrierte Absuchen der ganzen Umgebung. Wahrnehmung kann automatisch einegsetzt werden (-4 auf EW). Befindet sich im Blickfeld des Abenteurers etwas Interessantes und gelingt der geheime EW, wird er darauf aufmerksam.
-
Das Mädchen aus der Themse
Ich habe mich gestern im Lager umgeschaut und dabei festgestellt, dass Das Mädchen aus der Themse ausverkauft ist. Ich werde es auch nicht wieder auflegen. Als PDF ist das Abenteuer noch in meinem Shop erhältlich. Rainer
-
Güterverkehr im Rheinland um 1880
Güterverkehr im Rheinland im Jahr 1880 - Aus Sicht eines Bahnkunden Die Güterabfertigung als zentrale Schnittstelle Am Bahnhof existierte eine eigene „Expedition für den Güterverkehr“, in der die Organisation des Warentransports stattfand. Diese bestand typischerweise aus: einem Bürogebäude für die Frachtabwicklung, einem überdachten Güterschuppen für empfindliche Sendungen, einer Waage für die Verwiegung der Ladung, sowie Ladestraßen und Rampen. Der Kunde meldete sich dort an, wenn er Waren aufgeben oder empfangen wollte. Der persönliche Kontakt mit dem Expedienten war die Regel – Telefon oder Telegraf waren selten verfügbar und wurden meist nur für innerbetriebliche Zwecke genutzt. Der Versandvorgang im Detail a) Vorbereitung Der Kunde – z. B. ein Weinhändler aus der Nähe von Koblenz – verpackte seine Fässer oder Flaschenkisten selbst und beschriftete sie deutlich mit dem Zielort (z. B. „Berlin-Lichtenberg“). Die Kennzeichnung erfolgte per Kreide, Schablone oder Feder direkt auf der Verpackung. Schäden durch falsche Adressierung waren ein häufiges Risiko. b) Erstellung des Frachtbriefs Der Frachtbrief war das zentrale Transportdokument. Er wurde vom Expedienten handschriftlich ausgefüllt, enthielt Angaben zu: Absender und Empfänger, Warenart und Menge, Verpackung, Gewicht, Zielstation und gewünschte Beförderung. Er diente zugleich als Rechtsgrundlage bei Reklamationen und als Quittung für die Übergabe. c) Tarifierung Die Transportkosten wurden anhand des „Preußisch-Hessischen Gütertarifs“ berechnet. Diese Tariftabellen waren nach Entfernungszonen und Güterklassen geordnet. Die Einstufung der Ware (leicht, empfindlich, gefährlich etc.) bestimmte die Tarifklasse. Versandarten und Zugverkehr a) Stückgutverkehr Waren mit geringem Volumen oder Gewicht wurden als Stückgut versendet. Die Bahn sammelte Sendungen verschiedener Absender zu sogenannten Sammelgüterzügen. Eine Umladung war dabei oft nötig, insbesondere bei längeren Strecken. Umladestellen im Rheinland waren u. a. Köln, Aachen und Düsseldorf. b) Wagenladungsverkehr Großkunden wie eine Ziegelei oder ein Kohlenhändler bestellten einen ganzen Güterwagen, der zur Laderampe gestellt wurde. Dort konnte unter eigener Regie verladen werden. Die Wagen waren in der Regel gedeckt (G-Wagen) oder offen (O-Wagen) und mussten rechtzeitig beantragt werden - oft mit mehreren Tagen Vorlauf. c) Zugtypen Güterzüge (Gz) verkehrten ohne festen Fahrplan für die Öffentlichkeit. Übergabefahrten verbanden Anschlussgleise mit den Hauptstrecken. Schnellere Transporte waren nur mit besonderen Sonderregelungen möglich. Empfang einer Sendung Wurde eine Sendung erwartet, erhielt der Empfänger eine Benachrichtigung durch den Stationsvorsteher oder er erkundigte sich regelmäßig selbst. Die Wagen mussten innerhalb einer bestimmten Ladefrist (meist 1 Werktag) entladen werden, sonst wurde Standgeld erhoben. War die Ware beschädigt, musste dies unmittelbar nach dem Entladen beanstandet werden. Dafür war in der Regel ein Beamter der Bahn hinzugezogen, der ein „Schadenprotokoll“ anfertigte. Typischer Tagesablauf – Ein fiktiver Fall Tuchfabrikant Heinrich Moeller, wohnhaft in Düren, möchte 20 Ballen Wollstoffe an einen Händler in Frankfurt senden. 08:00 Uhr: Moeller beauftragt zwei Arbeiter, die Stoffballen auf einen Pferdewagen zu laden und zur Güterabfertigung am Bahnhof Düren zu bringen. 09:00 Uhr: Am Schuppen angekommen, wird die Ware von der Waage verwogen und vom Expedienten begutachtet. 09:30 Uhr: Der Expedient erstellt den Frachtbrief: 20 Ballen „Feinwollstoffe“, 1.200 kg, Zielbahnhof Frankfurt/M. Der Tarif wird berechnet: 2. Klasse, ca. 18 Mark Fracht. 10:00 Uhr: Die Ballen werden in den Laderaum eines gedeckten Güterwagens geladen. 13:45 Uhr: Der Nahgüterzug Gz 1723 nimmt den Wagen auf und fährt Richtung Köln. Nächster Tag: Umladung in Köln, Weiterfahrt via Mainz. Zwei Tage später: Der Empfänger erhält die Ware am Güterbahnhof Frankfurt, quittiert den Empfang. Beispielfrachtbrief für eine Lieferung von Büchern aus Stelzenberg Frachtbrief Nr. 2301 Absender: Verlag für Fantasy- und SF-Spiele GbR (VFSF) Ringstraße 22 Stelzenberg (Pfalz) Empfänger: Buchhandlung Müller & Co. Weinbergstraße 3 Frankfurt am Main Lieferung: 20 Kartons mit verschiedenen Büchern Gesamtgewicht: 500 kg Verpackung: Holzkisten Zielbahnhof: Frankfurt Hauptbahnhof Gütertarif: Güterklasse: 4 (Bücher, geringwertig) Frachtkosten: 10 Mark Verladung: 12. Februar 1880, 10:00 Uhr Zugtyp: Übergabegüterzug 07, Köln Bemerkungen: Bitte die Lieferung bis spätestens 16. Februar abholen. Schäden oder Fehlmengen sind sofort zu melden. Unterschrift des Absenders: ________________________ Unterschrift des Empfängers: _______________________ Vermerkt vom Expedienten: _________________________
-
Artikel: Güterverkehr im Rheinland um 1880
Im Jahr 1880 war das Eisenbahnnetz im Rheinland gut ausgebaut. Mit der Verstaatlichung vieler Privatbahnen durch den preußischen Staat ab 1879 übernahmen die Königlich Preußischen Staatseisenbahnen die Organisation des Personen- und Güterverkehrs in der Region. Für Gewerbetreibende, Handwerker, Landwirte und Fabrikantenwar die Bahn ein zentrales Transportmittel. Doch der Versand per Eisenbahn war kein einfacher Vorgang - er erforderte Kenntnisse der Tarife, der Abläufe und eine gute Planung. Güterverkehr im Rheinland im Jahr 1880 - Aus Sicht eines Bahnkunden Die Güterabfertigung als zentrale Schnittstelle Am Bahnhof existierte eine eigene „Expedition für den Güterverkehr“, in der die Organisation des Warentransports stattfand. Diese bestand typischerweise aus: einem Bürogebäude für die Frachtabwicklung, einem überdachten Güterschuppen für empfindliche Sendungen, einer Waage für die Verwiegung der Ladung, sowie Ladestraßen und Rampen. Der Kunde meldete sich dort an, wenn er Waren aufgeben oder empfangen wollte. Der persönliche Kontakt mit dem Expedienten war die Regel – Telefon oder Telegraf waren selten verfügbar und wurden meist nur für innerbetriebliche Zwecke genutzt. Der Versandvorgang im Detail a) Vorbereitung Der Kunde – z. B. ein Weinhändler aus der Nähe von Koblenz – verpackte seine Fässer oder Flaschenkisten selbst und beschriftete sie deutlich mit dem Zielort (z. B. „Berlin-Lichtenberg“). Die Kennzeichnung erfolgte per Kreide, Schablone oder Feder direkt auf der Verpackung. Schäden durch falsche Adressierung waren ein häufiges Risiko. b) Erstellung des Frachtbriefs Der Frachtbrief war das zentrale Transportdokument. Er wurde vom Expedienten handschriftlich ausgefüllt, enthielt Angaben zu: Absender und Empfänger, Warenart und Menge, Verpackung, Gewicht, Zielstation und gewünschte Beförderung. Er diente zugleich als Rechtsgrundlage bei Reklamationen und als Quittung für die Übergabe. c) Tarifierung Die Transportkosten wurden anhand des „Preußisch-Hessischen Gütertarifs“ berechnet. Diese Tariftabellen waren nach Entfernungszonen und Güterklassen geordnet. Die Einstufung der Ware (leicht, empfindlich, gefährlich etc.) bestimmte die Tarifklasse. Versandarten und Zugverkehr a) Stückgutverkehr Waren mit geringem Volumen oder Gewicht wurden als Stückgut versendet. Die Bahn sammelte Sendungen verschiedener Absender zu sogenannten Sammelgüterzügen. Eine Umladung war dabei oft nötig, insbesondere bei längeren Strecken. Umladestellen im Rheinland waren u. a. Köln, Aachen und Düsseldorf. b) Wagenladungsverkehr Großkunden wie eine Ziegelei oder ein Kohlenhändler bestellten einen ganzen Güterwagen, der zur Laderampe gestellt wurde. Dort konnte unter eigener Regie verladen werden. Die Wagen waren in der Regel gedeckt (G-Wagen) oder offen (O-Wagen) und mussten rechtzeitig beantragt werden - oft mit mehreren Tagen Vorlauf. c) Zugtypen Güterzüge (Gz) verkehrten ohne festen Fahrplan für die Öffentlichkeit. Übergabefahrten verbanden Anschlussgleise mit den Hauptstrecken. Schnellere Transporte waren nur mit besonderen Sonderregelungen möglich. Empfang einer Sendung Wurde eine Sendung erwartet, erhielt der Empfänger eine Benachrichtigung durch den Stationsvorsteher oder er erkundigte sich regelmäßig selbst. Die Wagen mussten innerhalb einer bestimmten Ladefrist (meist 1 Werktag) entladen werden, sonst wurde Standgeld erhoben. War die Ware beschädigt, musste dies unmittelbar nach dem Entladen beanstandet werden. Dafür war in der Regel ein Beamter der Bahn hinzugezogen, der ein „Schadenprotokoll“ anfertigte. Typischer Tagesablauf – Ein fiktiver Fall Tuchfabrikant Heinrich Moeller, wohnhaft in Düren, möchte 20 Ballen Wollstoffe an einen Händler in Frankfurt senden. 08:00 Uhr: Moeller beauftragt zwei Arbeiter, die Stoffballen auf einen Pferdewagen zu laden und zur Güterabfertigung am Bahnhof Düren zu bringen. 09:00 Uhr: Am Schuppen angekommen, wird die Ware von der Waage verwogen und vom Expedienten begutachtet. 09:30 Uhr: Der Expedient erstellt den Frachtbrief: 20 Ballen „Feinwollstoffe“, 1.200 kg, Zielbahnhof Frankfurt/M. Der Tarif wird berechnet: 2. Klasse, ca. 18 Mark Fracht. 10:00 Uhr: Die Ballen werden in den Laderaum eines gedeckten Güterwagens geladen. 13:45 Uhr: Der Nahgüterzug Gz 1723 nimmt den Wagen auf und fährt Richtung Köln. Nächster Tag: Umladung in Köln, Weiterfahrt via Mainz. Zwei Tage später: Der Empfänger erhält die Ware am Güterbahnhof Frankfurt, quittiert den Empfang. Beispielfrachtbrief für eine Lieferung von Büchern aus Stelzenberg Frachtbrief Nr. 2301 Absender: Verlag für Fantasy- und SF-Spiele GbR (VFSF) Ringstraße 22 Stelzenberg (Pfalz) Empfänger: Buchhandlung Müller & Co. Weinbergstraße 3 Frankfurt am Main Lieferung: 20 Kartons mit verschiedenen Büchern Gesamtgewicht: 500 kg Verpackung: Holzkisten Zielbahnhof: Frankfurt Hauptbahnhof Gütertarif: Güterklasse: 4 (Bücher, geringwertig) Frachtkosten: 10 Mark Verladung: 12. Februar 1880, 10:00 Uhr Zugtyp: Übergabegüterzug 07, Köln Bemerkungen: Bitte die Lieferung bis spätestens 16. Februar abholen. Schäden oder Fehlmengen sind sofort zu melden. Unterschrift des Absenders: ________________________ Unterschrift des Empfängers: _______________________ Vermerkt vom Expedienten: _________________________ artikel vollständig sehen