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Veröffentlicht: 12.01.2012 21:57
Einführung:
Ich möchte hier mal angeregt aus einem Parallelstrang ein paar grundsätzliche Überlegungen aufstellen, die hilfreich sein können, wenn man selbst eine eigene Fantasy-Rollenspielwelt konstruieren möchte.
Sicher hat jeder seine eigene Arbeitsweise und der ein oder andere kommt mit meiner Version wahrscheinlich nicht optimal zurecht - andererseits soll dies hier halt ein bestimmter Ansatz mit einer Reihenfolge sein, die man nacheinander abarbeiten kann, um zu einem Ergebnis zu kommen.
Dazu kommen dann jeweils noch Tipps.
Diese Einführung möchte ich immer weiter fortschreiben und eventuell sogar so eine Art Inhaltsverzeichnis an dieser Stelle führen. Eure Kommentare könnt ihr wie gewohnt dazwischen schreiben. Eventuell erhält das Inhaltsverzeichnis eine andere Reihenfolge als die Chronologie der Beiträge.
Grundsätzlich will ich in einen Beitrag immer nur ein Thema reinschreiben.
Inhaltverzeichnis
1. Allgemeines
1.1. Fluch und Segen von guten Ideen
1.2. Schreiben und Streichen
2. Grundgedanke deiner Spielwelt
2.1. Die Mega-Story
2.2. Die Story
3. Die Grundstruktur: Erster Schauplatz und Umgebung
3.1. Horizont der Spieler und Spielfiguren - erster Abenteuerschauplatz
3.2. Grobe Skizze der Geographie, Kulturen und Geschichte
4. Völkerkunde
4.1. Grundsätzliches
4.2. Die Macht der (inneren) Bilder und Referrenzkulturen
4.3. Vorgehen in drei Detailgraden
4.4. Ausarbeitungsbogen
4.5. Mitwirkung von Spielern an der Ausarbeitung der Spielwelt
5. Schluss
So, mehr möchte ich nicht schreiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr weitere Anregungen oder gerne auch Erfahrungen mit der Methode posten.
Gute Ideen können das Erfinden einer interessanten Rollenspielwelt wahnsinnig vorantreiben oder ein für allemal verhindern.
Ich rate dir: Lege dir ein kleines Notitzbuch mit Bleistift zu, das du immer mit dir rumträgst. Jede gute Idee schreibst du in Stichtworten dort rein - und zwar sofort. Und dann vergisst du sie erst mal.
Von Zeit zu Zeit mistest du dein Notitzbuch aus und sortierst deine gute Ideen zum Beispiel in eine Computerdatei. Ich würde dir raten, eine Datei anzulegen und mit den Überschriften deines Textprogramms zu arbeiten. So bekommen deine guten Ideen eine Ordnung.
Warum solltest du so vorgehen?
- gute Ideen verfliegen manchmal innerhalb von Sekunden. Sie sind manchmal so flüchtig wie die Erinnerungen an einen Traum. Und um jede gute Idee, die dir verloren geht, ist es sehr schade.
- Andererseits belegen gute Ideen Arbeitsspeicher und Konzentration in deinem Kopf. So lange eine gute Idee da erstrahlt, kannst du nichts anderes tun. Also raus damit.
- Ideen, die zumindest kurz notiert sind, können in deinem Notizbuch ohne Gefahr überwintern. Und das sollte man sie auch ruhig lassen:
- Erstens stellen sich manche tolle Ideen mit einigem Abstand als ziemlicher Mist heraus. Gut, dass man ihnen dann nicht weiter nachgegangen ist.
- Zweitens sind manche gute Ideen zwar wirklich gut, - aber unpassend. In dem Fall kann man sie später noch an anderer Stelle verwenden oder irgendwann tatsächlich begraben. Man versaut sich sein Konzept aber nicht durch gewaltsames Zusammenpressen, von Sachen, die nicht zusammengehören.
- Drittens lassen sich manche Leute von guten Ideen so einnehmen, dass sie Arbeit in Bereiche investieren, wo es (noch) nicht sinnvoll ist. Wenn die nächste gute Idee kommt, fangen sie an einer anderen Stelle
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