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Kios Blog

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Feng SanZhao: Ein Schrei in der Nacht hallt durch das Equilibrium…

Midgard-Con auf Burg Breuberg im Odenwald, 11.8.2017
unter der Leitung von: Unicum

Spoiler-Warnung: Unicum wird das Abenteuer noch ein paar mal auf Midgard-Cons anbieten.
Wer es noch spielen will (ein sehr schönes Crossover) darf hier leider nicht weiterlesen.

Ort: Ahjumawi Lava Springs State Park, Kalifornien
[https://www.google.de/maps/@41.0907999,-121.2783411,53840m/data=!3m1!1e3]

Curlagh (KM, Elf - Bro)
Jora ♀ (Bb, Pferdezüchterin aus Alba – Maze)
Elvira von Falkenstein ♀ (Ba mit Handharfe - Xenia)
Tialin (Hl, Arzt – Nyarlathotep)
Luca ♀ (Ma - Narima)
Feng SanZhao ♀ (KD, HaLan, Steinmetz - Kio)

Bericht an den HungKuan der Loge zu KuenKung bezüglich des großen Goldbarrens, den ich nach meiner kurzen Abwesenheit zur Finanzierung der Schule in KuenKung beisteuern konnte.

Als ich mich nach meiner Arbeit als Steinmetz abends auf meinem Zimmer ausruhte, hörte ich von draußen plötzlich die Hilferufe eines Mädchens. Ich griff meine Tonfas und wollte nach außen eilen, als ich mich unvermittelt an einem dunklen Ort in einem glosenden Sechseck und einem magischen Schild wiederfand. Im Kreis um ein Hexagon standen fünf weitere Opfer, die ebenfalls ihren Zwingkreis nicht verlassen konnten. Außerhalb des Kreises stand ein junges Mädchen, das ob der Ereignisse auch überrascht zu sein schien und leise, aber gut verständlich sage: "Ich hätte nicht gedacht, dass das funktioniert."

Nachdem sich alle beruhigt hatten, erklärte das Mädchen, das sich als "Enesey" vorstellte, die Umstände. Diese sind aufs äußerste unglaublich, ich musste die absurden Behauptungen aber mangels Alternativen als vorläufig wahr hinnehmen.

Spoiler

Ich befinde mich nicht mehr auf Midgard, sondern auf einer anderen Welt in einem Staat Kalifoniën der in einem Gebiet liegt, das vom Kaiser der "Vereinigten Staaten von Amelika" und einem Gegenkaiser der "Konföderierten Staaten von Amelika" umstritten war. Diese hatten auf dem Höhepunkt eines Krieges, der zuletzt die gesamte Welt umfasste, extreme finste Magie eingesetzt, die große Landstriche nicht nur verwüstete sondern auch für Generationen vegiftete. Diese Finstermagie hat einen ähnlichen Effekt wie große Mengen Schwarzpulver und zeigt sich in einer aufsteigenden Wolke, die sich erst zu einem Pilz und dann zu einem Totenkopf mit glühenden Augen verformt, der über einer Stadt so groß wie KuenKung erscheint und diese vollständig vernichtet. Selbst der Mond hat hier heute noch das Angesicht eines Totenschädels! Von diesen Ereignissen wurden uns von dem Mädchen Enesey vermittels ihrer Magie Geisterbilder gezeigt, die mitten im Raum erschienen.

Sie selbst ist kein Mensch. Es wurde schnell klar, und sie verschwieg das auch nicht, dass sie ein Geist ist. (Sie bezeichnete sich genauer mit einem anderen Wort, das mir geläufig erschien, jetzt aber nicht mehr einfallen will.) Man kann durch sie hindurchgehen ohne Schaden zu nehmen und sie kann, außer mit ihrer Magie, nichts in dieser Welt bewegen.

Zunächst mussten wir aber jeder einem Vertrag zustimmen, dessen Bezahlung in ebendiesen Goldbarren bestand. Aufgrund der von ihr beschriebenen Umstände willigten alle Anwesenden ein. Es waren dies allesamt weitere Personen von Midgard, aber alle aus fernen Ländern:

Curlagh, ein Zauberkämpfer, der von sich selbst behauptet, kein Mensch sondern ein "Elf" zu sein. Ich hatte ihn lange in Verdacht, dass er ein Jiang Shi Dämonenkönig ist, weil er ebenfalls zwei gleiche Schwerter in Kreuzmontur auf dem Rücken trägt, aber hierbei scheint es sich um eine Mode seines Heimatlandes AiBa zu handeln. Auch hat er mich einmal sehr schwer in den Rücken getroffen.

Jora, eine Pferdezüchterin aus AiBa, sie führt einen dieser Seefahrersäbel und ist recht zurückhaltend.

Elvira von Falkenstein, eine Musikmeisterin, die samt Handharfe aber ohne ihren Vertrauten, einem weißen Eichhörnchen, erschien, was sie wohl gleichzeitig erleichterte als auch bedauerte.

Tialin, ein zauberkundiger Arzt mit leicht überschlagender Stimme.

Luca, eine Magierin aus LiDaLiën, die wertvollen Schmuck unvorteilhaft kombiniert und mit Essstäbschen im Haar versucht, einen Hauch der Schönheit KanThaiPans in ihre Erscheinung einfließen zu lassen.

Wir befinden uns in einer großen, magischen Anlage in einem sehr tiefen Bergwerkstollen. Baulich ist die Anlage in der Lage, selbst stärkste magische Angriff unbeschadet zu überstehen, was ich mit meinen unwürdigen Kenntnissen in Baukunde bestätigen würde. Dies war zur Zeit des Krieges auch notwendig, weil eine der finstermagischen Waffen in der direkten Nähe über ihr explodierte. Eneseys Aufgabe an diesem Ort ist es, 8000 in magischem Schlaf liegende hohe Beamte zu beschützen. Dazu steht ihr die Kraft einer kleinen, gefangenen, angeblich von den Erbauern der Anlage selbst geschaffenen Sonne zur Verfügung, die sich noch einmal mehrere hundert Meter unter uns befindet. Wir konnten einen Blick in einen Schacht auf etwas unsagbar Helles werfen, so dass diese Aussage nicht von vornherein als erfunden abgetan werden kann.

Mit dieser Sonne gibt es jedoch ein Problem: Sie – ich vermute, die Umgebung – muss ständig mit großen Mengen Wasser gekühlt werden. Dazu benutzt Enesey die Hilfe von Wasserwerkern, (deren genaue Bezeichnung will mir schon wieder nicht einfallen) die die Kanäle und Rohrleitungen in Betrieb halten. Sehr groß scheint diese Bewässerungsanlage aber doch nicht zu sein, denn dafür genügen zwei Menschen. Diese jedoch sind seit einiger Zeit abgängig, so dass die Kühlung der kleinen Sonne nicht mehr funktioniert. Enesey vermutet, dass die kleine Sonne noch einen Monat funktionieren wird, ehe sie diese abstellen muss (!!!) was zum Tode der 8000 Beamten führen würde, was sie, gemäß ihrem Auftrag, unbedingt vermeiden muss.

Dazu hat sie aus einem Buch "Arkanum Mysterium" die Beschwörung von Wesen anderer Welten gelernt. Das Buch kann sie uns aber nicht zeigen, weil sie es angeblich nicht hat. Manches von dem, was Enesey sagte, machte wirklich keinen Sinn. Bei einem ersten Versuch versuchte sie Wasserwerker herbeizurufen, (das genaue Wort liegt mir auf der Zunge…) was jedoch nicht funktionierte. Beim zweiten Versuch bestellte sie "Problemlöser" und scheinbar fallen wir alle diese Kategorie. [Emoji]

Wir sollen die Wasserwerker Bille und SaRah, wohl ein Ehepaar, suchen. Enesey kann die Anlage nicht verlassen und benötigt deshalb unsere Hilfe. Wir können uns aus dem Fundus der Enesey (ihr Name scheint gleichzeitig für eine Organisation zu stehen) nach Belieben ausrüsten und die Ausrüstungsgegenstände sind allesamt, auch nach so langer Zeit, von überlegener Qualität. Ich rüste mich mit einem leichten, großen Rucksack mit Tarnmuster, einer leichten, dünnen Kälteschutzmatratze (das genaue Wort…) einem Zelt mit seidenartig dünnen aber ungemein festen Wänden und dünnen, biegsamen Stäben, einem Erste-Hilfe-Kasten, einem magischen Feuerzeug und einer magischen Taschenlampe aus. (Ich erwähne hier nur die Sachen, die ich aus Kalifoniën mitgebracht habe.) Eine Rüstung lasse ich liegen, weil sie trotz ihrer Leichtigkeit die Bewegungsabläufe eines KiDoka stört. Um die Wasserwerker zu finden, erhalten wir ein magisches Token, das piepen wird, wenn wir uns ihnen auf etwa 500 Meter nähern.

Enesey heißt uns einem magischen Wägelchen, das sie kontrolliert und über das sie weiterhin zu uns sprechen kann, zu folgen und leitet uns so in eine große, unterirdische Haltestelle für magisch angetriebene Untergrundkutschen, die wie Bergwerksloren auf Schienen fahren, (es gab auch dafür ein Wort…) wo wir einen solchen Kutschenzug, der aus sechs großen Wägen besteht, besteigen. Dieser brachte uns mit hoher Geschwindigkeit zur unterirdischen Station in einer – natürlich zerstörten – Stadt namen Aïdiën [Adin]. Hier zeigte sie uns einen der Automaten, mit denen sie den Zugang zu ihrer Anlage sichert. Es ist ganz ohne Zweifel, dass wir einen Kampf gegen diesen auch mit dem besten Ki nicht lange überleben würden. Die Waffen auf dieser Welt sind von wirklich außerordentlicher Zerstörungskraft. Wir haben aber auch die Gelegenheit, die Bewaffnung der Menschen "oben" anzuschauen, denn der Automat hat schon einige von ihnen erlegt. Sie ist überwiegend, auch für unsere Verhältnisse, sehr schlecht und teilweise improvisiert, was mich wieder beruhigt.

Von Aïdiën müssen wir etwa 15 km zurück nach NuDiba [Nubieber], wo die Wasserwerker wohnten. Durch einen Schacht verlassen wir die unterirdische Station. Auf dem Deckel fand ich Zeichen, Luca untersuchte sie, aber es waren nur Zeichen der hießigen Schrift, also ungefährlich.

Oben empfängt uns Brandgeruch. Wir befinden uns in einem Areal mit einem Tempel und mehreren niedergebrannten Wohnhäusern, das von einer massiven, hohen Mauer aus Metallschrott umgeben ist. Metall scheint auf dieser Welt nicht viel Wert zu sein! An einer Stelle ist die Mauer durchbrochen und dort sind mehrere frische Tote an Pfählen aufgehängt, allesamt geköpft. Bei einigen wurden auch Muskeln herausgeschnitten, was so wirkt, als als hätten diese gegessen werden sollen.

Ich versuche, vom Dach in den Tempel einzudringen, aber atemberaubender Geruch alchemistischer Substanzen aus dem Inneren lässt mich zögern. Derweil können die Kameraden unten ganz einfach das Haupttor des Tempels öffnen. [Emoji]

Der Boden im Inneren des Tempels ist mit Zauberöl getränkt. In der Mitte steht ein Kinderwagen mit einem weinenden Kind. Über dem Altar wurde eine Frau mit Federflügeln geknebelt an ein Kreuz genagelt – die noch lebt! Sie versucht seit nunmehr drei Tagen eine Feuerdose am herunterfallen zu hindern, die man ihr in den Nacken geklemmt hat. Mit viel Glück erkennen wir das gerade noch, so dass nicht der Tempel – und das kleine Kind – in Flammen aufgehen. Das Kind erweist sich dann aber auch noch als tot und es ist nicht es selbst, das schreit, sondern ein perfiedes magisches Gerät, das zu ihm in den Wagen gelegt wurde.

Ohne diesen Anreiz hätte Zeratin, diese seltsame Frau, niemals so lange durchgehalten. Aber wieviel ihr das nutzt, ist fraglich. Man hat ihr nämlich auch die Zunge und die Augenlider herausgeschnitten und verbrannt! Ich frage mich, wer zu solch einer Untat fähig ist. Selbst die Schergen der schwarzen Adepten wären zu solch einer Tat nicht in der Lage. Nur niederste Menschen, die jede Moral verloren haben! Der Arzt versorgt sie bestmöglich und Curlagh verständigt sich mit ihr mittels einer Schriftzeichentafel. Sie glaubt in nördlicher Richtung Hilfe zu bekommen, wohin sie aber etwa zwei Wochen laufen muss, da die Angreifer ihre Flügel weitgehend gerupft haben. Es scheint bei manchen Menschen einen besonderen Hass gegen dämonenartig verwandelte Menschen zu geben. Die Verwandlungen selbst sind wohl eine Auswirkung des Giftes, das diese finsterdämonischen Bomben verstreuen. Im Grunde kann man das ja verstehen, aber diese Frau, Zeratin, schien ansonsten normal und hatte wohl auch mit den anderen, getöteten Menschen friedlich zusammen gelebt.

Jetzt wo wir etwas mehr Zeit haben, schaue ich mir die Umgebung vom Tempeldach aus genauer an: Um die Festung herum liegen bestellte Felder und in einiger Entfernung, dort, wo ich die Anlage von Enesey vermute, dreht sich ein riesiger Taifun, der sich die nächsten Tage auch nicht verändert.

Wir folgen einer Straße zum "Ort der heißen Quellen" [Hot Springs] – die anderen, vor Allem die aus AiBa, können die lokale Schift lesen – die in Richtung NuDiba führt. Nach einem Tag erreichen wir auch diesen Ort. Kurz vor den ersten Gebäuden hören wir den Schuss einer Feuerwaffe! Wir fallen ins Gras und Curlagh und ich (und wie sich herausstellt, Luca) schleichen uns in einem Bogen zu den ersten Gebäuden. Letztlich stellt sich aber heraus, dass eine eher leicht bekleidete Jugendliche mit einer Feuerwaffe Jagd auf Ratten und Kaninchen macht. Sagte ich schon, dass der Umgang mit diesen Feuerwaffen von jedem Bauer leicht zu erlernen ist und, sollten die sich einmal in KanThaiPan durchsetzen, die Kampfeskunst völlig entwerten wird?

Man sollte stärker auf eine Ächtung von Schwarzpulver hinwirken, was auch die HungWangMun (Sekte des Roten Pfaus) einhegen würde.

Das Mädchen wird von Luca mit Schlaf überwältigt und nachdem wir wieder ihr Vertrauen erlangt haben, erzählt sie uns ihre Geschichte: Sie heißt MaRi und lebt noch mit ihrem Bruder KeiLe hier in NuDiba. Ihre Eltern sind die gesuchten Wasserwerker und diese wurden von marodierenden Reitern auf zweirädrigen Automaten entführt. Diese haben die Räder hintereinander, fallen aber wegen der ihnen innewohnenden Magie nicht um! (Verflixt, es gab dafür ein Wort…) Es sind die selben, die auch schon den Ort mit dem Tempel verwüstet haben. Weiterhin lebt hier im Ort ein gewisser Bobe, der wohl auch durch das Gift der Bombe verändert wurde: Nach MaRis Beschreibung kann er Wunden mit reiner Willenskraft schließen. In regelmäßigen Abständen kommen diese Automatenreiter wieder vorbei und besprechen sich mit diesem Bobe, und sollte hier etwas nicht nach ihrem Willen gelaufen sein, würden sie ihre Eltern töten. Bisher sind diese nur versklavt und müssen an einem Pass im Westen an einem geheimnisvollen Gebäude arbeiten. Vermutlich kommen diese Automatenreiter heute noch hier vorbei. Sie fahren ständig quer durchs Land um Sklaven zu fangen, die sie für ihr Bauprojekt benötigen.

Zunächst schalten wir natürlich diesen Bobe aus: Der wohnt in einem Keller, obwohl er wohl kein Jiang Shi ist, und lässt sich von den beiden Geschwistern versorgen. Curlaghs Schwerter entflammen, als er sie zieht. (Die Leute haben Sachen…)

Der Zugang zu Bobes Keller ist nur durch einen engen Schacht möglich. Jora geht vor, etwas danach folge ich. Jora versucht, diesen Bobe in ein Handgemenge zu ziehen. Das ist keine so gute Idee, weil der wohl mit Berührungen magische Verletzungen verursachen kann. Ansonsten ist Bobe blind, er führt aber trotzdem einen Seemannssäbel, wahrscheinlich hat er ebenfalls gelernt, in völliger Dunkelheit zu kämpfen. Curlagh versucht erfolglos von hinten den Geist dieses Bobe zu kontrollieren. Ein Angriff mit KamaKusa (Sichel+Gras) misslingt, danach kann ich aber mit KanaUchi (Hammerschlag) einen direkten Treffer gegen seinen rechten Arm landen, der ihm den weiteren Einsatz seiner Berührungszauber unmöglich macht! Mit einem zweiten Versuch mit KamaKusa fege ich ihn von seinen Beinen. Ich stürze mich sogleich auf ihn, um ihn am Boden zu halten und übersähe ihn mit einem HyoKobe (Hagel von Fäusten). Da trifft mich eins von Curlaghs Flammenschwertern schwer in den Rücken! Er behauptet später aber fest, es sei ein Versehen gewesen. Nachdem der Dämon scheinbar getötet wurde, beginnt er sich tatsächlich wieder zusammenzusetzen und zu heilen. Curlagh schlägt ihm den Kopf ab und verbrennt diesen umständlich mit seinen Flammenschwertern, bis sich nichts mehr bewegt. Tialin versorgt die Verwundeten, zu denen diesmal auch ich gehöre. Ich denke dabei an Dr. Wong, dem ich noch ein Leben schulde.

Die Planungen bezüglich der erwarteten Gruppe von etwa 20 Automatenreitern ergibt, dass wir sie kaum alle besiegen oder am entfliehen hindern können. MaRi meint, dass diese wahrscheinlich nur einen Meldereiter zum Pass schicken werden, um über die Probleme hier in NuDiba zu berichten, und den könnten wir leicht abfangen. Wir finden noch ein paar nützliche Sachen, von denen ich mir einen recht kurzen Bogen, aber trotzdem mit ausreichender Zugkraft, und Pfeile mitnehme. Irgendwie ist auf dieser Welt alles besser als bei uns in KuroKegaTi, das ist sehr frustrierend. Damit habe ich aber wieder einen Bogen für meine morgendlichen Übungen. MaRi erwähnt noch einen gewissen Ataron, vor dem hier alle, auch diese marodierenden Räuber, Angst haben.

Tatsächlich können wir nach Einbruch der Dunkelheit diesen Meldereiter abfangen: Mit hoher Geschwindigkeit rast er mit seiner Maschine in eine steinerne Wand, die Tialin genau zum richtigen Zeitpunkt auf der Straße emporwachsen lässt. Tialin und Luca zeigten sich hinterher sehr verwundert darüber, dass die schwere Maschine tatsächlich noch die Mauer durchbrochen hat…

Tags darauf erreichen wir den Anstieg zum Pass. Hier haben die Banditen einen großen Wohnwagen aufgestellt und vier von ihnen halten davor Wache. Elvira verwandelt sich in einen Falken und spioniert die Wachen aus. Außer dem Zeitpunkt des Wachwechsels erfahren wir aber leider nichts.

Weiter oben am Pass arbeiten Sklaven an einer Pyramide. Sie holen Steine aus einer Grube, in der sie später auch schlafen, daneben ein zweigeschossiges Gebäude, dessen Erdgeschoss weitgehend offen ist und wo diese Reitautomaten stehen. Ebenfalls daneben parkt eine große Lastenkutsche, natürlich auch ein Automat. Elvira erkundet wieder als Falke die Lage und berichtet von einer untoten Frau, die sich bedienen lässt und die Sklaven schikaniert und einem großen Mann, der plötzlich an ein Fenster trat und auf sie gezaubert hat.

Ich bin der Meinung, dass nicht nur die Sklaven befreit sondern auch diese beiden Dämonen besiegt werden müssen! Die Planung vereinfacht sich, als Elvira vorschlägt, dass sie mit einem speziellen Lied die meisten Banditen in die Flucht schlagen kann. Nach Einbruch der Dunkelheit legen unsere Magier erst die fünf Wachen schlafen und während ich die schlafenden Wachen auf dem Dach endgültig kampfunfähig mache, stimmt Elvira dieses furchterregende Lied an. Ich musste mir vorsorglich Wachs in die Ohren stopfen, was mir gar nicht gefiel, weil ich die zur Orientierung beim Kampf in Dunkelheit brauche. Aber ich habe ja diese magische Taschenlampe von Enesey.

Tatsächlich sind die meisten Banditen in heller Panik davongerannt, teilweise aus den Fenstern des ersten Stockwerks gesprungen. Nur aus einem Fenster wurden unsere Magier angegriffen: Die Dämonenfrau war gegen Elviras Magie immun. Ich suche den schnellsten Weg zu ihr, springe vom Dach und klettere in ein Fenster des ersten Stocks, und laufe im Lichte meiner Lampe zu dem Raum, aus dem die Dämonin zaubert. Ich stelle sie im Nahkampf, dann stößt Curlagh zu uns und hackt ihr mit einem seiner Flammenschwerter erst einen Arm ab und sie direkt darauf endgültig tot! Ich nehme mir einen Augenblick Zeit um zu prüfen, dass sie sich nicht wiederbelebt, aber ihr Blut scheint nicht zum Körper zurückzufließen.

Danach schließe ich mich noch dem Kampf gegen Ataron an, der in einem anderen Raum tobt. Als ich mit HyoKobe (Hagel von Fäusten) auf ihn einprügele, bricht er tot zusammen. Mein bescheidener Beitrag zu diesem großartigen Sieg!

Alle Sklaven konnten so befreit werden. Unter ihnen war auch ein Kutscher für den großen Lastenautomaten (auch dafür gab es ein Wort…) der uns alle bis nach Aïdiën bringt, wo wir die Rückreise zu Enesey antreten. Der Mann der Wasserwerker wurde von den Banditen bereits zu Tode geprügelt, SaRah, die Frau, verspricht, ihre Kinder anzulernen und konnte mit Hilfe des magischen Tokens auch schon Kontakt mit Enesey aufnehmen. Enesey lässt uns wieder mit der Untergrundbahn abholen, wir erhalten die versprochene Belohnung, wünschen noch viel Glück und so bin ich wieder hier!

Werter HungKuan. Meine Geschichte ist so unglaublich, dass ich es Ihnen nicht verdenken kann, wenn sie dieser, in Teilen zumal, keinen Glauben schenken wollen. Aber sie ist wahr. Und wenn sie sie immer noch nicht glauben, so ist es doch bestimmt die am besten erfundene Geschichte über die Herkunft von 25 Kilo Gold. Ich freue mich schon darauf, meine Kampfeskünste weiter zu verbessern und verbleibe mit größter Hochachtung.

永恒的皇帝! – Auf ewig für den Kaiser!
DaiHu HaLan (schwarzer Tiger der Orchideenklingen)

p.s.: Die entfallenen Worte:
Hologramm, Klempner, Isomatte, U-Bahn, Motorrad, LKW

 



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