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Consaga

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MidgardCon-Saga: Reise zur Vergangenheit (Westcon 2016 Freitagabend)

Unicum

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Chamsiin bint Dhiraya bint Süleyha bint Farea al-Asadi - Karawanenführerin - Ferwnnan

Mirant – Magier - Randver MacBeorn

Ian Finnley MacBunnalabhain – Barde - ToddArkin

Candero y Tavarro - Magister - Sulvahir

Andanto (Knappe von Commandante Don Aelan) – Knappe - Shayleighs Neffe Nico

Cassandra Enricarella Ricarda - Informationsmagierin – Unicum

 

Langsam lebe ich mich hier in Maritimar ein. Es ist zwar kein Vergleich zu Candranor aber – was kann sich mit Candranor denn vergleichen? Mir fehlt irgendwie der Geruch einer über tausend Jahre alten und noch lebenden Stadt. Aber es ist schön hier und wenigstens liegt mir mein Vater nicht in den Ohren das ich heiraten soll und meine Mutter nicht in den Ohren das ich ja nicht den Ruf der Familie aufs Spiel setzen soll und höre das klagen beider nicht das ich ja nicht auffallen soll mit Zauberei und so. Schlimm genug das ich seit Generationen wieder so eine bin in der die Magie wieder zum Vorschein gekommen ist. So aus der Ferne vermisse ich sie nun doch schon etwas.

 

Mein eigentlicher Arbeitgeber hier, der Verteidiger gegen die Finsteren Mächte „Herr Don Cosi de FanTute “, erweist sich als recht arbeitsscheu wenn es um alles „unangenehme“ geht. So wären meine Hände wohl meistens mit vielen Tintenklecksen bedeckt wenn ich nicht effizientes Arbeiten gelernt hätte.

 

Als Herr Cosi dann mal wieder in die Hauptstadt gerufen wurde gab er mir – wie zu erwarten – einen Berg seiner unerledigten Arbeiten. Sicher für ihn die Arbeit mehrerer Wochen. Ich schaute ihm traurig an und er meinte dass es sicher auch mal wieder anderes für mich zu tun gäbe. Aber er müsste ja nun ganz unbedingt weg und das alles müsste wirklich erledigt sein wenn er wieder da ist.

 

Ob Herr Cosi jemals etwas von der doppelten Tabbelarischen Buchführung nach Don Pacioli gehört hat? Ich liebe Effizienz – ich war schon nach 2 Tagen mit seiner Arbeit fertig.

 

Ich hatte mir das Abenteuerleben in der Provinz ganz anders vorgestellt.

 

So war saß ich an meinem Schreibtisch in Cosis Arbeitszimmer als ich etwas vernahm das doch ab und zu schon vorgekommen war. Ein klapperndes Stakkato, von hölzernen Absätzen auf dem steinernen Flur vor unserem Büro im Castello. Eine Donja Edana, eine Edelfrau von Prinzessin Barbelica fragte nach Don Cosi um diesen zu Prinzessin Barbelica zu bringen. Ich erklärte das Don Cosi leider in Angelegenheiten die er mir nicht gesagt hatte anderen Ortes abwesend ist. Ich stand auf und meinte dass dann eben ich sie begleiten würde, da ich ja in einigen Angelegenheiten Don Cosi tatsächlich vertreten sollte.

 

Ich folgte ihr zu Mirants Arbeitszimmer wo wir den Hofmagier abholten der gerade

Andanto, dem Knappen von Commandante Don Aelan eine Unterrichtsstunde in Lesen und Schreiben gab. Danach ging es in den Lila Salon. Unterwegs schloss sich uns noch Mirants Schreiber an,... seit wann hatte Mirant einen persönlichen Schreiber?

 

Im Salon wartete schon ein Albai. Dieser stellte sich als Ian Finnley MacBunnalabhain vor. Ebenfalls war noch eine Chamsiin bint Dhiraya bint Süleyha bint Farea al-Asadi anwesend, welche mir als erfahrene Karawanenführerin vorgestellt wurde. Es spricht für die Dringlichkeit der Sache das, kurz nachdem wir im Raum angekommen waren, auch schon

Prinzessin Barbelica erschien.

 

Die Prinzessin erzählte dass es neue Erkenntnisse zum Aufenthaltsort von Adin gibt. Eigentlich wollte sie Cosi und Mirant hinschicken aber da Don Cosi de FanTute nicht da ist muss sie die Schreiberin von Cosi hinschicken um nachzuschauen, ich wüsste ja auch „Bescheid“ über das „Problem“ ihrer Schwester.

 

Näheres über dieses Problem ist an anderer Stelle schon zu finden.

Prinzessin Barbelica eröffnete uns das Adin „vielleicht“ in der Regenbogensee gesehen wurde. Ein Kapitän Crestobal Morca Polambo ist schwer verletzt nach Maritimar gekommen und wurde während seiner Genesung – und Fieberträumen von Don Cosi vernommen. Dabei zeigte Don Cosi auch das Bild, welches wir von Adin's sehr ähnlich ausschauenden Bruder gezeichnet haben. Der fiebrige Kapitän schien diesen erkannt zu haben.

 

Die Prinzessin lies schon in dieser Stunde das Schiff „Barbelica“ durch Kapitän Rodrego

Dalmedina bereit machen zum Auslaufen. Wir sollen auf dieses Schiff gehen und mit ihm nach Adin suchen!

 

Nachdem alles geklärt war verlies die Prinzessin den Raum. Mirant folgte ihr als sein Blick wohl auf einige neue Bücher im Lila Salon gelenkt wurden. In der Tür schaute die Prinzessin auf den anwesenden Knappen und sprach kurz und eindringlich mit ihm. Ich glaube es ging darum das er nicht irgendwohin gehen sollte. Manchmal ist es schwer wegzuhören.

 

Ich stellte mich derweil meinen Reisegefährten vor und fing dann an meine Seekiste zu packen.

 

Auf dem Schiff,... tja,... Schiff. Ein 4 Kajüten Schiff – eine Kajüte für den Kapitän – zwei für die 10 Seesoldaten und die restliche, ich glaube die nennt sich „Laderaum“ für alle anderen zusammen. Und dann die Schlafstellen! Hängematten!

 

Da hatte ich es deutlich bequemer als ich meinen Magister in Informationsmagie machte.

 

Ich wunderte mich etwas den Knappen von Don Aelan,... „Don“ Andanto auf dem Schiff zu sehen. (Irgend jemand von der Mannschaft murmelte etwas von 'Blindem Passagier' aber Andanto schaut recht 'sehend' aus. Wirklich aufgefallen ist es mir als Mirant nach einem Schreibtisch für dessen Schreibaufgaben suchte. War es vielleicht genau dieses Schiff auf welches der Knappe eben nicht gehen sollte?

 

Es war wirklich etwas „merkwürdig“ auf diesem Schiff, als einzige Dame. Also blieb ich eher bei der hochgeschlossenen Toga.

 

Während der Gesamten Fahrt war das Wetter erstaunlich gut. Nothun sei Dank! Ich hätte mich nur ungern von einer ganzen Schiffsbesatzung junger Männer „trösten“ lassen – für den unwahrscheinlichen Fall das ich doch mal Seekrank werden würde.

Mirant hat mit dem Knappen wirklich so seine Probleme. Dieser macht eher Unsinn, wie etwa mir – MIR schöne Augen! Er ist nicht einmal schlecht darin. Ich bin geneigt,... doch nein, ich bin hier als adelige Schreiberin und nicht als... etwas anderes.

 

Vor den „Spaß“ hat der Anstand die Minne gesetzt. Ich gebe den jungen Mann also einen Kuss vor der Mannschaft. Das muss reichen und er kann damit sicher Prahlen.

 

Wir gehen auf einer kleinen Insel an Land, Chamsiin verschwindet und läuft auf einen Stall am Hafen zu. Ich gehe mit Mirant und …. zur örtlichen Magiergilde. Ich nutze das Gildeninventar um dem Jungen Andanto einen Brief auf Maralinga zu schreiben, ich hoffe das spornt ihn an Lesen und Schreiben zu lernen. Es ist kein „Korb“ den ich ihn darin gebe, aber es sind Hinweise darin wie man die Künste des Verführens bei Hofe mit den Künsten der Etikette verbindet. Schließlich ist bei manchen Frauen ihr guter Ruf alles was sie haben.

 

Wir erreichen Bailea, eine Feuerinsel.

 

Vor uns sehen wir zwei Segelschiffe. Als wir näher fahren erkennen wir zwei Schiffe der vermissten blauen Flotte, doch das Schiff ist geisterhaft durchsichtig. Eine Erscheinung, ein magischer Effekt – etwa wie eine Illusion halten wir für ausgeschlossen. Die Schiffe sind auch durchaus passend und eine andere Epoche können wir ausschließen. Ich werfe eine Flasche aus meinem Weinvorrat über Bord, für die armen Seelen der valianischen Seeleute an Bord, sind ja meine Landsleute und schließlich gehe ich davon aus das sie alle Tod sind.

 

Der Kapitän lässt einen Treibanker setzen und am nächsten Tag sind die Schiffe immer noch vor uns und wir sehen wie sie in eine Lavazunge vor der Insel fahren. Über der Insel kreisen Hippogriffen, die Reittiere der Garde des Seekönigs. (Da werden auf der blauen Flotte auch welche gewesen sein, schließlich war der valianische Kronprinz an Bord!). Die Tiere tragen keine Sättel und scheinen deswegen wohl wild zu sein.

 

Wir bemerken einen Merkwürdigen Effekt. Das Schiff scheint plötzlich langsamer zu fahren, wie als wäre das Wasser „dichter“ (ich bin Alchemist genug um diesen Effekt zu kennen). Der ganze Horizont flimmert und dann hat auch noch der Himmel eine andere Farbe.

 

Unser Kapitän vermutet einen Übergang in eine andere Welt. Wir laufen die Stadt Sartosa an welche sich der gleichnamigen Insel Sartosa in der Nähe von Bailea befindet. Dies ist eine berüchtigte Seeräuberstadt von der ich in Candranor nie etwas gehört habe.

 

Wohl in dieser Stadt wurde Adin gesehen.

 

Ich stelle folgende Zusammenhänge auf: Der Kapitän Crestobal war in dieser Stadt und hat hier Adin gesehen – also kann er ihn nur dort gesehen haben wo man als Kapitän auch „hingeht“. Nach dem Ausschlussverfahren kann man also mal mit den Hafenkneipen anfangen in welche auch Kapitäne gehen würden, dem Markt und dann vielleicht noch Proviant, Verpflegung und andere Häuser.

 

Wir gehen über den Markt. Wir stellen fest dass wir leider kein Bild haben und so lassen wir wieder ein Phantombild anfertigen. Auf meinen Vorschlag wirkt Mirant einen einfachen Zauber und sieht aus wie Adins Bruder. Ein Zeichner malt das Bild 4x.

Ian ist ein fähiger Barde und zusammen mit ihm schreibe ich eine kleine Ballade. Darin ist von einem Adin zu hören der sich in eine Komtesse verliebt (Für Leser die an dieser Stelle ihren EW: Adelskunde nicht schaffen: eine Komtess ist nicht etwa ein echter „Titel“ sondern bezeichnet eine junge unverheiratete Frau aus dem Hochadel, die Betonung liegt hierbei auf unverheiratet!) der Vater trennt die beiden und schickt den Fischer und seinen Bruder auf den Sklavenmarkt. In der Ballade ist sehr bildlich beschrieben wie die Trennung der beiden Stattfindet, wie & wo dann auch die Brüder getrennt werden. Der Wiedererkennungswert der Komtesse und ihrer Familie ist eigentlich nur bei Leuten gegeben welche das Fürstenhaus sehr gut kennen – oder die Ereignisse damals kennen. Für die anderen soll es nur eine tragische Liebesgeschichte sein die in Vigalis spielt.

 

Beim Vortragen (wir machen das im Duett – ich singe die Komtess (bin ja selbst eine) und Ian den Adin. Leider hat schon im ersten Gasthaus der Grog den Ian um – Albai sind auch nicht mehr das was sie einmal waren. Wir schleifen Ian zum Hafen und schauen was wir weiter machen. Inzwischen hat …. das Bild jemanden unter die Nase gehalten und diese – ein junges Mädchen – erkennt den 13.Kapitän einem gutaussehenden Mädchenschwarm.

 

Wir machen uns etwas über die politische Lage in der Stadt vertraut. Polizei macht jeder selbst. Es gibt einen Rat der 13 Kapitäne und eine Piratenkönigin die ein Palazzo im Landesinneren hat. Dort treffen sich die Kapitäne und es werden Beschlüsse gefasst und alte Beschlüsse wieder umgeworfen.

 

Wir erfahren weiterhin dass der 13. Kapitän im Haus der Heilung ist – es geht ihm wohl schlecht.

Chamsiin schneidet sich in die Hand und wir bringen sie zum Haus der Heilung wo sie fachgerecht verbunden wird. Es lungern viele Schläger auf dem Platz vor dem Haus und im Haus stehen auch welche. Die Krankenzimmer sind wohl eher nach hinten raus. Ansonsten hätte ich die neue Ballade gleich hier auf dem Platz gespielt.

 

Ich entschließe mich zu einem waghalsigen Plan und kann die anderen davon überzeugen diesen erst einmal zu versuchen und von Entführungsplänen abzubringen. Zurück auf dem Schiff schreibe ich einen Brief an den 13. Kapitän. Ich bekomme eine Vorladung durch einen Schiffsjungen. Dieser führt mich in das Haus nach „keine Tricks“ „Waffen abgeben“ und einer „Leibesvisitation“ stehe ich tatsächlich vor Adin der im Bett liegt.

 

Ich muss mich hinsetzen und erkläre ihm alles (im Rahmen dessen was ihn etwas angeht). Er glaubt mir nicht ganz so und fragt nach Beweisen. Schließlich lasse ich durch den Schiffsjungen nach Mirant schicken und dessen „Holzamulett“ das Adin selbst seiner Geliebten Schenkte. Ich bin mir ziemlich sicher das Adin tatsächlich noch etwas an seiner Geliebten von Damals liegt.

Chamsiin bringt das Holzteil und Adin erkennt es. Auch Chamsiin & Afsana sind Adin tatsächlich bekannt. Er vermutet aber auch immer noch eine Falle. Wir handeln aus das sich in 4 Wochen sein Schiffsjunge mit jemanden im wilden Keiler trifft. Dort wird dann ausgemacht wie sich Adin in Maritimar mit der „Blutgräfin“ treffen könnte.

 

Er schlägt vor das Barbelica ihm einen Kaperbrief ausstellt, oder das Barbelica ihm freies Geleit zusichert – dann hätte er aber gerne während seiner Anwesenheit Mirant als Geisel.

 

Wir werden wieder freigelassen und fahren zurück nach Maritimar. Möge die Prinzessin die richtige Entscheidung treffen. (Sie stellt einen Kaperbrief aus für 1 Jahr und 1 Tag).



2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Werter Mitel,

 

vielen Dank für ihre Anfrage. Leider war in meiner Seekiste nicht einmal Platz für die Banner meiner eigenen Familie. Ich glaube mich zu erinnern das ich Nachfragte ob wir selbige vom Fürstentum Vigalis an Bord hatten doch ging diese Frage wohl unter. Und es war schliesslich auch nicht das Ziel unserer Reise.

 

Die Frage ob der Fürst sein Reich erweitern will sollten sie eher an ihn selbst stellen. Da das Volk seinen Fürsten Liebt, ist der Wille des Fürsten natürlich auch der des Volkes.

 

So denke ich eher dass, die zwei anderen Schiffe welche Zeitnah aus Vigalis ablegten, da solche Tendenzen haben könnten. Schliesslich war auf einem dieser Schiffe auch der Stadtvogt Mattul.

 

Besitz ist Schall und Rauch, wenn sie wissen was ich meine.

 

Hochachtungsvoll

 

Cassandra Enricarella Ricarda

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