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Über diesen Blog

Das tagebuch meiner Midgardconfigur

Einträge in diesem Blog

Unicum

(Freitag (Vormittag) Con-Saga - Fiesta und Combatada zu Lapaune)

Bro Cendrik

DieHexe Chelinda

Herothinas Ivar

Tjorm Finnag O'Cerolen

Ohgottohgott Bakkar

Uigbeorn: Peleanos

Uta Oscar

Hirotega Regina del la Noca

 

Hochsommer in den Küstenstaaten.

 

Es ist viel zu warm hier. Die Arbeiten am Keiler gehen voran und wenigstens kann man ihn wieder benützen.

 

Es ist mir zu Ohren gekommen das Waelinger an der Küste sind und dem Conte Federgo zu Diensten ist. Meine ersten Gedanken dazu sind derart das ich mich frage was meine Landsmänner denn bei diesem Küstenstaatler an Klamotten anziehen müssen,... ich für meinen Teil bin hier eher zu wenig als zu viel bekleidet.

Zu seiner Hochzeit veranstaltet der Conte eine Combatada. Ich brauche doch recht lange um mir klar zu werden das es mich in den Fingern juckt und doch ich auch etwas angewidert bin vom Gedanken in einer Arena zu stehen. Zu oft bin ich selbst im heißen Sand einer Arena gelegen und wurde danach getriezt und geschlagen um bessere Leistungen zu erzielen. Doch es war auch ein erhebendes Gefühl vor den Massen zu stehen und diese Jubeln zu hören. Und wenn dann noch der Seekönig mit seinem Tüchlein winkt ist der Abend gerettet,... und man hat vielleicht ein paar Tage ruhe.

Gottesurteile wird es ja wohl nicht geben – und selbst der Conte könnte mich nicht zwingen wieder jemanden unschuldigen zu töten – nur um die Massen zu begeistern – Davon abgesehen ist sein Ruf nicht derartig.

Die Gedanken gehen mir trotzdem durch den Kopf.

Der Seekönig ist weit und so mache ich mich auf und erreiche den Ort der Veranstaltung. Einige Leute kenne ich hier schon. Doch ich bin nicht wichtig genug um eingeladen zu werden im Palast zu schlafen - ist vielleicht auch besser so. Den Adeligen und mächtigen zu nahe zu kommen kann sehr schmerzhaft werden. Meine Haut würde die Spuren von Klingen und Peitschen tragen wenn sie nicht durch Drachenblut gehärtet wäre. Naja vielleicht sehe ich ja Donna Alchira - eine der bekannteren Seidwirkerinnen hier.

So bin ich also gespannt was das Fest wird.

Männer, Zelte und Alkohol - sind wieder mal eine dumme Mischung, doch zum Glück war am Abend vor der Combatada keiner Betrunken genug um mich anzusprechen ob ich ihm das Bett wärmen würde,... (wärmen! Bei der Hitze!) nicht viel anzuhaben hat vielleicht auch den Vorteil das man genügend Muskeln sieht das die Männer auch glauben das ich mit den Waffen die ich trage auch umgehen kann.

Ich melde mich mal für den Nahkampf und den Hindernislauf an.

Der Tag beginnt mit einem,... Gedichtwettbewerb?

So etwas hat es in Chandranor jedenfalls nicht gegeben (nicht in einer Arena in der ich war jedenfalls).

Es gibt aber nur zwei Beiträge und beide werden gewinnen deswegen den Hauptpreis. Fineagh O'Carolan habe ich vor zwei Jahren in Maritimar kennengelernt. Den anderen Gewinner 'Oscar' kenne ich noch nicht.

Dann geht es in den Sand. Ich schaue mir die Sache erst einmal an, es scheint leider nur ein einfaches Zweikampfsystem zu sein. Was will man auch von der Provinz anders erwarten.

Es wird gewettet - oh jeh! Ich setze hier und da etwas, etwa wenn ich die Leute kenne, oder wenn die Quoten einfach so sind das ein Gewinn sich lohnen würde.

Die Leute kämpfen einfach drauflos, ohne Choreographie, ohne Show.

Die Quoten stehen auf meiner Seite und so stolpere ich in die Arena, scheinbar über meine eigenen Schnürsenkel und mein Gegner taxiert mich vorsichtig. Ich setze einen Glückstreffer und er wird von der Schockwaffe tatsächlich verletzt.

Einen weiteren Treffer schickt ihn in den Sand.

 

Ich traue meinen Augen nicht so recht als ich schließlich sehe wer diesen Wettbewerb gewinnt: die kleine Seidwirkerin Chelina. Nun,... wenn eben Magie soweit erlaubt ist,...

Dann kommt der Hindernislauf - Rauf auf's Pferd - Lanze greifen, ein Ziel um-stechen, ein Ausweichlauf, eine Wand hoch, über ein Wasserbecken Balancieren und schließlich ein kleines Ziel treffen.

Don Cendrik gilt allgemein als der Favorit. Als Gewinner des Stadtlaufes trauen die Massen ihm viel zu. Doch die Lanze erweist sich als großes Hindernis für ihn.

Ich erwische ein ruhiges Pferd und habe Glück mit dem Treffen des Ziels, doch liege ich nicht vorne.

Der Hindernislauf würde einen schon in den Dreck schicken doch ich weiche allem aus, hinter mir erwischt es aber jemanden wie ich dem Grölen der Menge entnehme. Ich renne einfach blind Weiter und komme durch.

Erst ab der Mauer trennt sich das Feld wirklich. Der einhändige Bakkar hat hier sicherlich seine Probleme doch ich schaue mich nicht um. Chelina ist auf der gleichen Höhe wie ich.

Ich setze alles auf eine Karte und renne einfach los.

Ich höre die Schritte der kleineren Frau hinter mir und schwere Stiefel von jemand anderem. Dem Waelinger Ivar vielleicht? Ich weiß es nicht genau, vielleicht auch jemand anderen. Chelinda kenne ich gut genug um sie an den Schritten zu erkennen.

Ich springe von der Mauer, rolle mich ab und ergreife einen Bogen. Der Pfeil landet in einer einzigen Bewegung an meiner backe und ich versenke ihn direkt im Zentrum der Scheibe.

Nach einigen Tagen bei der eigentlichen Hochzeitsfeier versuche ich eine kurze Audienz bei Donna Alchira zu erhalten. Ich hatte vor genau 2 Jahren ja einmal für sie gearbeitet - und gute Kontakte sollte man Pflegen. (Auch wenn sie zu Seidwirkern sind)

Ich lade Ivar in den Wilden Keiler ein und gehe wieder in mein neues Heim zurück.

Unicum

Samstag - Götterschlaf mit Schlangenbiss (MidgardCon-Saga)

Spielleiter: LarsB

 

1.: Cosi fan Tuti (Wizang)

2.: Mattul (Helgris)

3.: Valeria (Unicum)

4.: Roxanne (alf04)

5.: Enrico (Daergal)

6.: Peleanos (Uigbeorn)

 

 

Ich war mal wieder in Maritimar um einige Kleinigkeiten zu Erledigen, Bestellungen für den Wilden Keiler aufgeben, kleinere Einkäufe und solche Dinge. Jetzt im Nachhinein erscheinen mir die Geschehnisse surreal, fast wie im Traum. Und doch war ich einige Wochen weg. Wo fange ich also an?

 

Es war schon dunkel als ich durch die Straßen Maritimars heimwärts ging. Da war ein Gasthaus, aus dem das Licht noch auf den Gehsteig schien. Ich hatte Zeit und mir war kalt drum trat ich ein.

 

Da saßen Männer in bunten Kleidern und mit schwarzem Haar, und dazwischen ein alter Zwerg der grau und älter war. Als man mich sah, stand Mattul der Stadtvogt auf und lud mich ein.

 

Vor Peleanos stand schon ein Krug mit Cyrseiischem Wein, er schenkte mir gleich ein.

 

 

hm, vielleicht könnte ich ein Lied dazu schreiben.

 

Ich war in den 333. Geburtstag von Ransgar geplatzt. Ich kannte den Zwergen zwar nicht aber ich kenne mich nun schon etwas mit Zwergen aus, so ist es nun ja nicht. Mit seiner Bekannten, einer gutaussehenden Frau namens Letara. Ragnar erzählte eine Geschichte von einer anderen Welt, ein Thalassa das unbeschädigt ist, einer schwarzen Galeere und einem Fluggrab.

 

Nun ich muss an der Stelle zugeben etwas, aber nur etwas am verstand des alten Zwerges gezweifelt zu haben. Dabei standen vor ihm nur drei leere Krüge. Und das war nicht das Zwergen-Bier das ich bald im Keiler anbieten will.

 

Im Nachhinein ist mir nicht ganz klar wie ich und die Anwesenden dann doch dazu überredet wurden bei Ragnar anzuheuern für eine Forschungsreise. Es galt die Geschichte zu bestätigen.

 

Fischer ruderten uns nach draußen zu einer Nebelbank. Ich hatte schon so eine Ahnung was uns nun erwartete. Tatsächlich, ein „Fisch aus Metall“ - Ransgar schickte die Fischer wieder zurück nach Maritimar nachdem sie ihren Wein ausgetrunken hatten. Ich kann mir auch denken das es kein normaler Wein war. Das Schiff indes hatte ich schon einmal gesehen – aus den Bullaugen einer schwarzen Galeere.

 

Die Mergabals Weltenwanderer ist sicher kein normales Schiff. Die Innenausstattung war, exzentrisch. Ich möchte hier jetzt nicht ins Detail gehen aber ich denke ich wurde glattweg angelogen als man mir sagte „das hat der Convendo gebaut“. Wir fuhren durch das Equilibrium,..

ja ich weiß viele Halten mich für das dumme Blondchen die unwissende Barbarin aus dem hohen Norden, Waelinger die keinen Plan haben von Magie,... Ach ihr seid alle Doof!

 

Irgendwann waren wir dann dort wo Ransgar und haben wollte,... hoch oben über einer Welt die – wie Midgard ausschaute. Doch hatte Ransgar sicher nicht damit gerechnet das wir erwartet wurden.

 

Nun – ich mache keinen Hehl daraus das ich die Valianer …. nicht mag. Die Seemeister haben unserer Welt viel Böses angetan – sogar ihrem eigenen Volk. Aber schöne Schiffe bauen – Ästhetisch – das können sie sehr wohl. Dies ist nun die zweite schwarze Galeere welche ich außerhalb von Candranor gesehen habe. Sie sah aus wie ein Rotfeuerfisch.

 

Meine Kameraden zauberten und taten dies und das um zu entkommen. Wir tauchten ins Wasser und die schwarze Galeere warf Dämonen ab welche uns suchten. Wir vertrieben sie zwar doch war die schwarze Galeere sehr hartnäckig.

 

Erst als wir weit in den Norden des Meeres der fünf winde gefahren waren konnten wir sie abschütteln,...

 

Leider kam es dabei zu einem Totalausfall der Weltenwanderer. Ein Flugschiff (wie eine Zigarre ausschauend) und ein Schiff das Rauch Ausstoß kam uns „zu Hilfe“. Wir wurden entwaffnet und man befragte uns eingehend. Die Leute waren allesamt Zwerge und Gnome. Sie sprachen vom Zweikronenreich zu dem sie gehörten, hatten merkwürdige Waffen und kannten trozdem das Valianische Reich.

 

Etwas war hier faul, eine andere Welt die aber ansonsten so viele Parallelen hatte?

 

Nun es sollte noch merkwürdiger werden – wir waren in einem Gebiet das Wyrds letzte Rune genannt wurde und in welchem Seidwerk – nicht funktioniert. Ei wie toll!

 

Wir werden verhört und man weiß nicht so recht ob wir Spione sind oder nicht.

 

Schließlich wird uns „angeboten“ ob wir nicht einer Prophezeiung nachgehen wollen. Es soll auch nicht unser Schaden sein.

 

Die schlafende Göttin ist auf das Fehu der sterblichen angewiesen um ihren Schlaf fortzusetzen und ihre Kraft in der von ihr stammende Rune aufrechtzuerhalten.

Dunkelheit bedroht ihren Schlaf in den Goldenen Hallen. Mit deinem Fehu kannst du die Streiter Wyrds erwählen und dich mit ihnen zum entschiedenen Kampf stellen.

Gehe also Daher, suche und finde deinen weg und entscheide Weiße.

Vision von Ransgar.

 

Wir gehen darauf ein. Wir erlernen mit den Waffen des Zweikronenreiches umzugehen. Sie sind Laut, stinken doch sie haben ein paar Vorteile, mehr Rums und höhere Reichweite.

 

Wir machen uns mit dem Wegführer und Agenten Asbjörn auf den Weg zu Ransgar dem Veidaren, einer gruppe Waelinger die außerhalb der Rune weit im Norden lebt. Das Klima ist hier trotz allem deutlich wärmer als ich es in erinnerung habe.

 

Wir werden von merkwürdigen Wesen angegriffen, doch können wir sie zurückschlagen.

Dann erreichen wir das Lager der Veidaren und treffen dort auf den Seher Ransgar. Er schaut erklärt uns noch einmal die Dringlichkeit dieser Mission. Schlange, Wolf und Krieger bedrängen den Weltenbaum und die Ruhestätte Wyrds.

 

Alleine ziehen wir weiter.

 

Hier kämpfen wir uns durch Horden von Kreaturen welche uns die Seemeister entgegen werfen. Winterwölfe, Eis-elementare und die Kälte selbst. Am Ende ist es gar eine Eiskappelle die sich in einen Gletschergnom verwandelt – warum so etwas mit mehreren Metern Höhe „Gnom“ heißt wage ich nicht zu fragen.

 

Nachdem das Eiswesen gebannt ist finden wir den Eingang zur Höhle.

In einer halle treffen wir auf Hildglindar, welche hier umherwandert bis sie jemand erlösen kann – leider dadurch das sie deren Köpfe stiehlt. Ihren Verrat büßt sie und muss nun wohl weiter umgehen. An einer Abzweigung nehmen wir den Weg der nach oben führt, schließlich wollen wir zu den Göttern und der Weltenesche Ygdrassil. Hier kommen wir in die Höhle von Högnir dem Zwergenschmied der Götter.

 

Hier müssen wir ein Rätsel lösen, doch allas! Es ist zu schwer und gelingt uns nicht wirklich.

 

„Ich bitte den edel gesinnten Wächter der Erde auf die Brandung des Gürtels der kalten Länder Wolf der Bienen. - Wer bin ich? Und wen bitte ich auf was zu hören?“

 

Högnir schmiedet trotzdem meine Waffe neu und auch die der anderen so diese nicht gut genug für die Prüfung sind. Er sagt uns auch das wir unten den mittleren weg nehmen sollen.

 

Wir erreichen eine gewaltige Höhle, in dessen Mitte, in einem See, sich Ygdrassil in die Höhe reckt. Im Wasser davor bewegt sich die Midgardschlange auf uns zu, froh mal etwas anderes anknabbern zu können als den Weltenbaum.

 

Ich greife zu meiner Flöte doch Mattul ist wieder mal schneller. Er spielt ein Lied und die Schlange ist tatsächlich durch die Musik gebannt. So kommen wir über das Wasser. Am Ende der Schlange ist Kjull und klatscht. Wir stehen nun vor dem Weltenbaum und Kjull bietet sich an uns hochzubringen. Dafür will er von mir einen Kuss. Ich finde das unverschämt und doch scheint es der einzige Weg nach oben zu sein – zumindest für uns ohne Peleandros der einfach selbst losfliegt. Don Cosi frägt er ob er nicht sein Anhänger werden will und Roxana nennt er einfach rote Stute,... Kujull eben.

 

Nachdem alle anderen den Weg Kjulls gegangen sind bringt er auch mich nach oben. Hier sind wir nun in den Hallen der Götter. Sie sind leer, keine gefallenen Helden, keine Desir, nur auf der großen Tafel liegt schlafend Wyrd. In den Wänden sind die neuen Götter welche Wyrd erträumt.

 

Kjull fordert uns zu einem Spiel, gewinnen wir können wir frei wählen welche Götter von Wyrd wir mit unserem Fehu erwecken können. Wir schlagen Kjull und so tritt er beiseite und lässt uns die Wahl.

Gemeinsam mit den erwählten Göttern gelingt es uns die Angreifer, unter ihnen auch Typhonisbe, die Midgardschlange und Kjull selbst zurückzuschlagen.

 

Die Halle der Götter ist gerettet.

 

Wir dürfen uns etwas wünschen, doch irgendwie ist dabei etwas,... merkwürdig. Mit einem Weltentor von Don Cosi kommen wir wieder zurück nach Midgard.

 

Ragnar und Letara, sowie die Weltenwanderer bleiben auf diesem merkwürdigen Midgard zurück.

 

Meinen Wunsch nach einem Schösling Ygdrassils wurde nicht gewährt,...

 

nun ja ob der das Klima im Wald von Bromme gepasst hätte. Wie so immer fallen mir die anderen Wünsche erst ein wenn es lange vorbei ist.

 

Innerlich zucke ich zusammen über einen anderen Wunsch der mir erst nun klar wird,...

 

Cosi und Mattul mussten natürlich sofort zur Prinzessin,...

Da drücke ich mich dann doch gleich. Mit dem Hochadel möchte ich nie wieder etwas zu tun haben.

 

Auf halbem Wege nach „hause“ setze ich mich an einen Baum, keinen Vergleich mit der Weltenesche, aber ein knorriger Baum und schaue nach Norden. Ich schließe die Augen und Bete zu Wyrd, erzähle was ich erlebt habe und ein Gefühl des Unglaubens fällt über mich. Ich habe ja selbst zweifel an dieser Geschichte und doch liegt in meiner Hand ein Zweihandschwert welches von Högnir neu geschmiedet wurde. Mag diese Waffe als Zeugnis dienen das ich nicht die Unwahrheit sage.

 

Ich schinge die Klinge durch das Graß und die Halme fallen wie Soldaten im Krieg,...

Wie soll ich diese Klinge nennen?

 

Högnir schmiedete sie in seinen Hallen, doch von den Göttern für die er arbeitet ist nur noch Wyrd da.

Hat er jemals für Kjull gearbeitet? Wenn dann sicher nur durch dessen List,...

Unicum

Valeria in Breuberg 2015

Folgender Text ist dreiteilig.

Der erste Teil beschreibt die Geschichte von Juls Abenteuer Corazón de Oro (Beruberg Samstag Abend – Consaga) der zweite Teil ist – relativ Spoilerfrei – Chilurs zweiter Teil des „Nur eine kleine Forschungsreise“ - daraufhin, ich wollte eigentlich mit Valeria eine Pause einlegen was Consaga betrifft – und mal eine andere Figur Spielen – erreichte mich das Angebot den Keiler zu übernehmen. Hieraus strickte ich dann, auch mit der Vorgeschichte von Valeria den Abschluss.

 

Viel Spaß beim Lesen,...

 

 

 

Corazón de Oro - Auf der Jagd nach der feuchten Pyramide des Wissens

 

SL: JUL

Batistuta - Söldner - Orlando

Cansin – Elfe – Kämpfer - Fewnnan

Peleanos – Chryseia - PW - Uigboern

Clemens von Drais - Alba – Kämpfer - Karsten

Cailan – Alba - Seidwirker - Chillur

 

Vettes (Namen sind Schall und Rauch) ein Valianischer Sklavenhändler (ach meine Tage als private Lust-, Folter- und Gladiator Sklavin in Candranor sind zum Glück vorbei) und Handlanger von Consaga - äh Gonzaga, wurde vor einigen Wochen von Cailan gestellt, verhaftet und der Obrigkeit übergeben. Es wurde bekannt dass seine Schwester eine Molkomoranhängerin in Candranor war/ist. (Ach ich erinnere mich da auch an einige Herren des Hochadels welche so ihre "Späßchen" in der Sklavenarena hatten,... und Damen auch.) Ebenso fielen Unterlagen aus der Zeit vor Molkors Verbannung in die Hände der Häscher.

 

Vettes war auf dem Wege in eine alte Valianische Forschungsanlage in den Kaff Bergen. Eine Forschungsanlage für Magie (muss man das bei den alten Valianern noch dazuschreiben? Eine Forschungsanlage für Tulpen oder Rosen traue ich den Valianern dann doch nicht so recht zu) Dort soll auch ein Hinweis auf das Archiv unter dem Regenbogen sein. Die Forschungsanlage ist, so wie uns berichtet wird in den Kaff Bergen, eine Linienkreuzung ist dort, eine Pyramide und ein Bergsee. Wir planen eine Schifffahrt nach Orsamanka.

 

Dazu gibt es auch einen Text:

 

Ein gülden Herz

bricht jeden Zauber.

aus wertvollem Erz

geschmiedet bis sauber.

 

Gefasst in Glas

zu wiederstehen aller Macht.

Zu schützen das

gegeben aller Wacht.

 

Vereint die Macht

des Lebens, der Liebe und der Worte

gebracht zu geheimem Orte

in dunkler Nacht.

 

Auf dem Weg zum Hafen werden wir von 5 Kindern verfolgt welche Batistuta oder Clemens (ich hab nicht ganz aufgepasst wer es war) mit einigen Silbermünzen abspeist. Vor Cailan wirft sich eine junge Abanzi vor die Füße und singt etwas von "Gnade für die Kinder und Gnade für einen verstoßenen Gott." hm, ich hoffte dass ich den Text noch besser zusammenbekomme, aber leider gelingt das mir gerade nicht. Wir witzeln noch etwas das Cailan immer die hübschen jungen Frauen abbekommt.

 

Luigi, unser Auftraggeber hat uns ein „tolles Schiff“ besorgt. Wir beschiessen sofort auszulaufen, da wir nicht an Ebbe und Flut gebunden sind. Im Hafen sehen wir auf dem Leuchtturm eine weiße Priesterin mit Dreizack stehen - ich kenne die Frau nicht, aber sehe bei valianischen Priestern in weiß immer die Culsu Schnepfen vor mir stehen mit ihrem Rechtssalbadern und "Gottesurteilen" - hier in den Küstentstaaten ist das zwar etwas, anderes aber Culsul ist trotzdem Doof (das würde ich so NIE jemandem sagen). Der Leuchtturm und Dreizack sind eigentlich Nothuns Symbole - egal. Cailan meint noch eine blaue Locke an der Frau zu sehen. Valianischer Hochadel? Mein ehemaliger Sklavenbesitzer hatte sich die Haare auch Blau gefärbt. Sein Rückgrat brach genauso wie das anderer Männer.

 

Während der Schifffahrt zieht ein Albatros über uns hinweg. Ein Glücksvogel für die Albische Seefahrt. Die Küstenstaatler sehen es offensichtlich anders. Abergläubisches Volk!

Tatsächlich gibt es merkwürdige Wetterphänomäne. Ein Sturm zu welchem "Schlangen durch die Wolken ziehen" (echt Spuky! Die anderen „Helden“ verstecken sich unter Deck) und Blitze ins Meer zucken. Daraufhin - Windstille. Wir finden in einem schwimmenden Weidenkorb ein Säugling. Bei diesem ein Amulett und eine Kokosnusschale mit einem Kompass ähnlichen Flechtwerk.

 

Endlich kommt auch wieder Wind auf und wir fahren am Monte Vino vorbei der gerade wieder ausbricht.

 

Cailan findet über das Amulett heraus das man mit ihm ein Tor in einer Finstere Ebene öffnen kann. Dazu muss man ein junges unschuldiges Kind opfern und braucht einen Blitz. Einhellige Meinung: Ging wohl schief das mit dem Ritual. Das Kind hat eine Dweomer Aura und wird von Cailan versorgt. Ebenso das Amulett.

 

Wir brechen auf und werden schon nach kurzer Zeit von einem Assassinen während des Nachtlagers angegriffen. Ein KanThaiPanese,... (Es gibt wohl eine Verbindung von den KanThais zu den Molkors in Valian oder so). Der Attentäter hat 2 tödlich giftige Schlangen aus KanThaiPan dabei, an seinen Kampfkrallen ist ein Lähm Gift und ein Rawindrisches Schmerzgift hat er noch einstecken (Wir haben wohl einen guten Giftmischer in unserer Gruppe). Alles in allem sehr „Multi-Kulti“

 

Wir erfahren durch Folter (ach ich erspare mir die Details bin selbst zu oft 'nur zum Spaß' gefoltert worden, wenn auch nicht durch Zauberei) das es noch andere Attentäter gibt.

Bei einem Aquädukt das eine nahegelegene Stadt mit Wasser versorgt finden wir verendete Tiere welche von dem Wasser getrunken haben - es ist offensichtlich vergiftet.

 

Peleanos dreht durch (anders kann ich es nicht beschreiben – wo ist da die Weisheit geblieben, lieber Weisheitspriester?) und reitet los. Cansin reitet hinterher um ihn aufzuhalten. Ich meine noch "der Perfekte Platz für einen Hinterhalt" doch auf die Waelingerin hört mal eben wieder keiner. Die Weisheit von Peleanos vorpreschen zeigt sich auch sofort: Er fällt vom Pferd, rollt von der Brücke sein Leben hängt nur noch am Seidenen Faden, er fleht auf Chryseiisch seine Götter an - ich kann zwar die Sprache nicht, aber die Menschenkenntnis ist groß genug das ich erkennen um was das es da geht. Dann öffnen sich seine Hände, welche das eigene Gewicht nicht tragen können und er stürzt. Im allerletzten Moment ist Cansin da und rettet ihm schließlich das Leben.

 

Die Attentäter haben am anderen Rande alles beobachtet und greifen nun mit Armbrüsten an. Cansin reitet ihnen entgegen, weicht einem auf Reiter-Kopfhöhe gespannten Draht aus und kämpft zwei nieder. Der letzte wird auch niedergestreckt. Wir liefern die Leichen mit ihren Pferden in der nächsten Stadt: Riasi ab, wo das vergiftete Wasser schon entdeckt wurde.

 

Schließlich erreichen wir einen See, mittels drei Räder kann man den See ablaufen lassen. Eine Goldene Tür versperrt den Zugang doch Cailan bannt den Zauber und wir treten ein. In einer grünen Pfütze steht eine Säule aus Sternensilber darauf liegt das Amulett mit dem Güldenen Herz.

Batistuta nimmt das Amulett herunter und bei uns allen brennen die magischen Gegenstände aus. Alles ist kaputt (naja fast, ein Schnellkraut und ein Schutzamulett gegen Versteinern überleben bei mir – egal).

 

Hinter einem Gang der von einer Sphinx bewacht wird (die Rätselfragen stellt) finden wir eine Bibliothek, alles andere der Anlage scheint leer und verlassen. Die Bibliothek kann nur wissen in seiner reinsten Form verlassen (also man kann wohl keine Bücher heraustragen).

Wir erfahren noch mehr über Molkor, den Kindergott der in seiner Unschuld erkannte das es Wissen gibt das man anderen vorenthalten muss ohne es selbst zu nutzen. Die anderen (Culsul ist doof, ah ich wiederhole mich) schickten aber ihre Häscher und vernichteten die Molkors, und der Gott wurden ins Equilibrium verstoßen. (50 Jahre vor den Krieg der Magier) Es gibt noch das Archiv unter dem Regenbogen welches über dem Wasser schwebt dort soll es noch mehr wissen geben.

Wir finden auch Informationen über Steine welche auf jedem der 7 Kontinente Midgards liegen sollen und unermessliche Macht haben. In der Säule aus Sternensilber ist wohl einer der Steine eingelassen. Die anderen wollen unbedingt hier Zauber lernen (es scheint alles zu geben) für mich gibt es nichts hier, höchstens Bücher über Kampftaktik. Selbst Peleanos scheint darauf hereinzufallen das echte Weisheit hier nicht zu finden ist.

 

Batistuta wird noch aufgehalten die Säule aus Sternensilber zu entfernen. Cailan sagt das er genügend Gold bekommen werde und das niemand sagen kann was passiert wenn die Säule entfernt wird. Es wird sicher einen Grund für die Säule haben. Nach einiger Zeit willigt Batistuta ein.

Ich lasse meinen Gefährten meine Lebensmittel und auch das Maultier da und laufe alleine zurück zu unserem Auftraggeber um vom Erfolg der Mission zu berichten. Man bietet mir an die gewährten Magischen Gegenstände zu ersetzen, doch ich will eigentlich nur wieder eine magische Waffe, nur aus dem Grund weil ich noch ein Versprechen einzuhalten habe Midgard vor einem großen Übel zu bewahren.

 

Wohl hat Wyrrd mir mal wieder Demut zeigen müssen und mir all den magischen Tand genommen und in ihrer grossen Vorraussicht auch verhindert das die Seidwirker es wiederherstellen können.

 

Ach, an dieser stelle sei nochmal erwähnt das ich sehr wohl weiß wie die valianische Todesgöttin heißt,... der ein oder andere sollte sich dann mal fragen was das L hinter dem Namen soll. Alles hat seinen Grund.

 

 

 

Eine kleine Forschungsreise Teil II - Über den Dächern von Eschar.

(Eine kleine Forschungsreise Teil II – Achtung das ist keine Con-Saga-Sache Aber es ist auch so oberflächlich geschrieben das man es auch lesen kann wenn man das Abenteuer noch spielen will – es sind keine Spoiler drin.)

 

Sl - Chillur

Clemens Zinnbecher (~Solwac~)

Chelinda (~die Hexe~)

Seldwyck (~Jürgen Buschmeier~)

Tirith na Caer Gwyn (~Ferwnnan~)

Mattul (~Helgris~)

 

(Folgeabenteuer von Breuberg 2014 - kann ich nur empfehlen!)

 

Liebes Tagebuch, an dieser Stelle muss ich wohl leider das ein oder andere vor dir verheimlichen, aber ich denke das ist nur gut für jene welche die den gleichen Weg nach mir beschreiten wollen. Ich hoffe meine Schuhe sind ihnen nicht zu groß - oder zu klein. Auch ist die Tatsache das ich gerade hier und dann dort und dann wieder wo anderst auftauche selbst für mich etwas zu verwirrend. Manchmal komme ich mir vor als würde ich nur eine Figur in einem Spiel sein und jemand anderes die Strippen ziehen.

 

Ich möchte damit beginnen das Mattul im Schlaf sprach. Ich respektiere solche Sachen und lasse es dann eben dabei, andere haben wohl gelauscht und haben dann trotzdem nichts erfahren. Mattul spricht nämlich im Schlaf praktischerweise Sprachen die keiner versteht. Trotzdem gab ich ihm am nächsten Tag den Hinweis sich das abzugewöhnen, es soll auf die meisten Frauen mit denen "Mann" das Bett teilt entfremdend wirken wenn der Mann neben ihr plötzlich spricht, und wie schnell hat man in dem Gehörten dann doch einen anderen Frauennamen entdeckt.

 

Wir brechen auf in Richtung Eschar. in der Waelischen Hafenstadt Boras werden ich von im Badehaus überrascht von Irmgard, der Schwester des Kapitäns Björn Grimmson mit dem wir schon die Hinfahrt überstanden haben. Was für eine Frau! Tirith blieb doch und schaute zu, was Irmgard mit mir machte, während Chelinda hastig das Bad verließ (war ihr wohl zu Nass das herumgeplantsche). Ich wusste gar nicht das Elfen auch eher zu den Zivilisierteren Völkern gehörten welche etwas 'offener' sind in solchen Dingen.

 

Wir haben also Waeland verlassen wie wir gekommen waren, auf "dem schnellsten Schiff der Waelischen Flotte" - nun gut ich will dazu nicht wirklich etwas sagen, aber die Wyrms List ist länger und bekanntlich er weise heißt es ja "Länge Läuft" dies hat etwas mit der Rumpfgeschwindigkeit zu tun welche ja bekanntlich eine Funktion der Wasserlinienlänge ist, aber ich bin ja nur eine dumme Barbarin. Vieleicht wird es ja mal einen direkten Vergleich geben.

 

Die zehn Jahre in welchen ich meine Heimat verlassen musste sind nun um (auch hier hatte es wohl eine Zeit-Verzerrung gegeben, merkwürdigerweise) und ich denke oft an das Schiff meines Vaters, sein größter Traum in welchen er sehr viel Geld investiert hatte. Ein Runenschneider arbeitete lange an den Runen in dem alten Holz uralter Waelischer Bäume. Am Schluss mussten die Runen noch durch ein Menschenopfer aktiviert werden.

Vater war wieder Grausam. Kurz hatte ich den Verdacht das ich es sein würde die unter den Kiel des Drachenschiffs kommen würde, aber nein: Vater lies den Runenschneider unter das Schiff legen. Doch sollte sich das alles Rächen: die Jungfernfahrt der Wyrms List war die erfolgloseste Fahrt meines Vaters in seinem Leben - und als er heimkehrte setzte er das Schiff in die Schiffshalle und starb am Abend, als er mich nehmen wollte und dabei erkannte das ich seine Tochter war, durch meine Hand in der großen Halle.

Ich schweife ab, liegt wohl daran das ich nahe an diesen Orten bin.

 

Wir fuhren also nach Eschar. Keine Seemonster, keine Vulkane, eine Hexe die am Hauptmast hängt und ansonsten nichts los. Dann Eschar,... vor Jahren lernte ich deren Sprache in Candranor in der Arena von "Abu Säbel" - er hieß nicht so, es war ein "Kampfname" wie ich auch einen hatte - "Valkyr" bezeichnenderweise eine ältere Bezeichnung der Diener Wyrds.

 

Ich schweife schon wieder ab. Nun ich dachte an "Abu Säbel's" Hinweise als ich Eschwar betrat, keine Landeskunde - aber er warnte mich vor Taschendiebstählen und den spitzen Zungen der scharidischen Händler. Ich hielt mich also zurück und überlies den anderen das Handeln - im Nachhinein ein Fehler. Ich glaub ich hätte das besser gekonnt,... 2+2=4 und nicht 3 oder 5,... Rechnen kann ich schließlich.

Nach langer Seereise kleideten wir uns zum Teil neu an für die Reise durch die Wüste. Ich hatte noch etwas aus den Küstenstaaten das Asfana für gut befunden hatte und brauchte also nichts. Ich wäre gerne noch mit Chelinda in das Seidengeschäft von Beathe ibn Useh gegangen aber dazu ist es dann nicht mehr gekommen da uns nahegelegt wurde schnell aufzubrechen. Auf Chelinda wurde ein Mordanschlag verübt. Sie war gerade bei der Massage als der Auftragsmörder sich mit einem Dolch auf sie warf.

 

Es folgte eine merkwürdige Reise über die Dächer von Eschwar. Chelinda hat ein recht feuriges Temperament und verfolgte den Attentäter selbst. Tirith und ich schwangen uns auf die Dächer und rannten zu Fuß hinterher. Doch war auch der Attentäter ein Magiebenutzer und wäre uns sicher entkommen. Trotz eines Messerwurfes von Tirith (welcher ein Kamel tödlich am Kopf traf – Es hatte eben keinen Metallhelm mit Visier an) und einem Steinwurf von Matthul welcher einen anderen Passanten traf. Schließlich brachte Chelinda selbst den Attentäter zur Strecke. Beim Sprung von Dach zu Dach ist es schwer wenn man eine Eule trifft. Dabei sagt doch das Chryseiische Sprichwort - man soll keine Eulen nach Eschar tragen - oder war es Thalassa? Egal, ich hab keine Landeskunde.

 

Ich bin ja nach wie vor der Meinung das es sich bei dem Attentat nicht um einen Mordanschlag sondern auf eine Entführung auf eine hübsche Sklavin. Manchmal haben irgendwelche Knüppel, die einem Wyrrd zwischen die Beine wirft, auch nichts mit dem zu tun mit welchem man sich bereits beschäftigt. In Waeland hätte ich für Chelinda sicher einige hundert Goldstücke erhalten - und sie umwendend zurückzahlen müssen wenn herauskommt das sie eine Seidwirkerin ist. Nicht das mir so etwas jemals einfallen würde.

 

Eine Reise durch die Wüste, das Reiten auf Kamelen hat mir weniger ausgemacht als befürchtet (ich hatte ja auch von Matthul keinen Klapps auf den nackten Hintern bekommen – das erhielten andere). Nachdem wir (wieder mal) die Welt gerettet hatten, die Details über Rätsel mit Druckplatten und das erschlagen von magisch geschützten Bösewichten erspare ich mir hier, fanden wir uns mit einer Kamel & Kinder-Karawane in Alba wieder. Ich verzichte an dieser Stelle auf meine Idee die Kamelkarawane mit Karamell Kamellen zu beladen und auf einer Karavelle wieder nach Eschar zu fahren.

Schließlich fuhren wir wieder nach Waeland zurück um auch den Goldkehlson von unserer glücklichen Reise zu erzählen.

 

- - - -

 

 

Hier stand ich nun, nach zehn Jahren Abenteuern in der Welt, und eigentlich fast so wie früher. Gut in meiner Seekiste waren einige Dinge welche ich mir angeeignet hatte und einiges an ehemals magischem Tand.

 

Kurz glimmt in mir die Idee mit dem Drachenschiff meines Vaters zurück in die Küstenstaaten zu fahren, doch niemand wäre mit mir gefahren. Ich sah dies als weiteren Fingerzweig Wyrrds (und ich weiß, wenn man diese nicht beachtet, kommt ein weiterer Hinweis wie mit einem Ogerhammer). Doch in den Küstenstaaten liegt verborgen noch der kleine Schatz den ich mir dort angesammelt habe. Aber gar so wichtig ist mir Gold nun auch wieder nicht.

 

Nun ich schrieb einen Brief und lade alles an Ballast ab das ich nicht mehr brauche, in der Gewissheit erst einmal mir in meiner Heimat etwas Ruhe zu gönnen. Brief auch deswegen das mich niemand abhalten kann wenn ich mich in der Nacht davonschleiche.

 

Also liebe Kameraden der letzten Reise,..

 

Chelinda schenke ich einen mit Flammensymbolen verzierten Rubinring und eine Einhornhaarlocke - ersteres war einmal ein Kälteschutzring. Letztere habe ich aus dem Wald von Bromme, man konnte damit mit Einhörnern Zwiesprache halten, auch hier ist die Magie erloschen.

 

 

Mattul schenke ich ein, leider ebenfalls entzaubertes, heiliges Symbol von Wyrrd, (ehemals Brosche der Wundersamen Heilung) welches ich ein Jahrzehnt in meinem Bauchnabel trug (ja ich Hab's natürlich auch gewaschen).

 

 

Grüßt mir Vigales - ich mag es nicht mehr sehen in der nächsten Zeit.

 

 

Clemens Zinnbecher, die gute Seele in dieser Gruppe, was habe ich für ihn? Einen Ring mit einem tiefblauen Saphir, mit Eiskristallen aus Diamanten umsetzt. Ehemals schützte er vor Feuer (Chelinda wollte ich den nicht geben).

 

 

Tirith na Caer Gwyn - es wird schwer und mir gehen die Gegenstände langsam aus. Ein Schutzamulett gegen Versteinern hat auch noch überlebt (ABw 5%) persönlich bindet mich nichts an dieses Teil, ich habe es erst seit kurzem und es ist noch Jungfräulich - hab aber eine gottgleiche Entzauberung als einziger magischer Gegenstand von mir überstanden.

 

 

Etwas verbleibt noch. Ein Ring "Bannen von Dunkelheit" (Abw5% Kegelförmiger Lichtschein), welchen ich unserem letzten Begleiter Seldwyck als Abschiedsgeschenk vermache.

 

 

Den restlichen nicht magischen Tand (hauptsächlich auch Ausrüstung wie man sie eben als Abenteurer ansammelt) und diesen magischen Bihänder (+2/+1) den ich von einem Convend Magier bekommen habe spende ich dem Orden. (Küstenstaatler können einfach keine Zweihandschwerter machen, hat einfach keinen Style das Ding)

 

 

Es verbleiben noch zwei Dinge welche ich auch zurücklasse.

 

Einen zerbrochenen, vallianischen Sklavenhalsreif. Ich trug ihn Jahrelang in Candranor. Wohl die schwerste Last die man tragen kann. Dann noch meinen "Keuschheitsgürtel" welchen ich wie den Sklavenreif trug. Beste waelische Zwergenarbeit - der Zwerg war natürlich auch ein Sklave Vallians. Ich ziehe besser mal die Bolzen heraus damit auch jeder und jede sieht das "Frau" sich leicht von diesem Ding befreien kann - das große Vorhängeschloss ist nur noch Zierde, kein Spitzbube dieser Welt wird den Schließmechanismus öffnen können - er ist zugeschweißt.

 

 

Wenn jemand etwas davon will, gerne. Es war immer wieder lustig die Gesichter von Männern zu sehen wenn sie einer schönen Frau einen Klapps auf den Hintern geben und auf Stahl schlagen.

 

 

Also Freunde, viel Glück auf euren Wegen.

 

 

Als ich von meinem Jarl verbannt wurde hatte ich nur ein kleines Bündel mit Nahrung, einfache Kleider und einen Dolch. So stehe ich nun auch wieder da, das der Dolch aus dem Zahn eines Wurmes aus Thumunzahr ist, sei das einzige was sich verändert hat.

 

 

- - - -

 

Unterwegs in Waeland

 

- - - -

 

Valeria erreichte ohne weitere Hindernisse die Thingstätte an welcher vor Jahr und Tag das Urteil (Verbannung) über sie gesprochen wurde. Der alte Jarl war da und sprach Recht wie ehedem. Doch als sie hocherhobenen Hauptes, mit zerschlissenen Kleidern die Städte betrat musste er nicht lange überlegen um zu wissen wer da vor ihm stand. Selten ist es das ein junges Kind seinen Vater tötet vor dessen Mannschaft und noch seltener ist es das es dies überlebt. Doch da stand sie nun und er erinnerte sich an seinen Spruch: Verbannung für zehn Jahre. Waren diese schon vorbei? Aus dem schönen jungen Mädchen war eine stattliche Frau geworden, eine an welche sich keiner seiner Krieger wohl ohne einen starken Schluck Met herantrauen würde. Sie schaute ihn mit durchdringenden Blick an. Die Arme in die Hüften gesteckt und sagte nur "Hier bin ich."

 

Der alte Jarl stand auf und reckte sich in die Höhe. Er überragte die Frau immer noch, auch wenn er das Alter schon im Kreuz spürte. "Schade. Ich hatte gehofft das Erbe in meine Hand fallen lassen zu können. Obwohl auch ich auf das verfluchte Schiff verzichten würde." Er lachte. "Der Tod deines Vaters hat mich um einiges an Einnahmen gebracht." Er ging auf die Frau zu und die Krieger und Alten in der Runde schauten interessiert zu. "Mich juckt es in den Fingern es ihm gleich zu tun, meinem alten Freund." Er betrachtet die Frau vor ihm und sieht nur das es wohl auch sein Tod sein könnte sie hier einfach zu packen. Er lacht und legt die Hände auf ihre Schultern. "Du kommst ohne Gold und Beute nach Jahren heim. Was bringst du mit das wir dich wieder aufnehmen sollen in unseren Kreis - Hargarsdottir mit dem merkwürdigen Namen?"

 

"Wenn einer eine Reise tut dann kann er was erzählen."

 

"Und, was hast du zu erzählen kleines Kind? Von kleinen Orklingen und Welpen der Wargreiter etwa?"

 

"Eher von Alten Drachen, von Zwergenfestungen voller Gold, Schätzen unvergleichbaren Wertes welche man erwarb und welche vergingen im Laufe der Zeit. Von Kämpfen in der Arena in Candranor, von einem Viarchen dessen Rückgrat unter meinen Wadenbeinen brach, von einem Seidwirker den man dreimal töten musste um zu verhindern das er Halbgott würde und von einem finsteren Fürsten dem man auf die Finger hieb um zu zeigen das Midgard keine leichte Beute ist."

 

"Beweis!"

 

Valeria warf den Dolch in die Mitte der Thingstätte. "Aus dem Maule des Wurmes von Thumunzahar, geschnitzt von einem Thaumaturgen welcher in Candranor im Feuer starb."

 

Der Jarl nickte, ergriff ein Trinkhorn vom Tisch und füllte es mit Met bis zum überlaufen. "Nun denn Hargarsdottir, willkommen daheim!" er drückte ihr mit der Rechten das Horn in die Hand und hieb ihr mit der anderen auf den Rücken das es andere sicher umgehauen hätte. Doch die Waelingerin wankte nur unmerklich, führte das Horn an den Mund und trank es in einem Zug leer und stürzte es. Nur einige Tropfen fielen auf die Erde. Die Menge jubelte.

 

"Erzählt!"

 

Erst im Morgengrauen und nach einigen Fässern die geleert wurden wankte Valeria, selbst etwas anschlagen, zurück durch die Gassen der Stadt zu dem Langhaus, in welchem sie ihre Jugend als Sklavin ihres Vaters verbracht hatte, zurück. An dem Bett des Jarls hatte sie kein Interesse, aus vielen Gründen dem das sie nichts mehr mit Männern anfangen konnte war dabei fast schon nebensächlich - der Jarl war so besoffen gewesen das zwei seiner Schildwachen ihn zwischen Mitternacht und Früh wegbringen mussten.

 

Das Haus war in schlechtem zustand. Nur der Gesinde-Trakt war gepflegt worden, von den wenigen Menschen welche nach dem Tod des Sklavenhändlers hier verblieben waren. Sie ging trotzdem erst in die Schiffshalle und sah dort den dunklen Rumpf der "Wyrms List" liegen. Das Schiff welches der Traum ihres Vaters gewesen war. Sie zog ihren Dolch und schnitt sich in die Handfläche und fuhr mit dem Blut die Runen nach welche den Bug verzierten. Das trockene Holz sog die Flüssigkeit gierig auf. "Runenschneider, dein Tod ist gerächt. Ich bin die Tochter dessen der dich hier hat sterben lassen, so dir der Friede etwas wert ist nimm den Fluch von diesem Schiff und lass es mir mein Glück bringen - was sicher ein anderes Glück ist, als das meines Vaters gewesen wäre."

 

Sie zog sich über die Reling und legte sich auf das zusammengefaltete Segel in der Mitte des Schiffes. Die Kunde hatte sich natürlich verbreitet und man suchte sie. Als die ersten sie fanden, wie sie im Schiff auf dem Segel lag erschraken schon einige. So bahrte man die Großkönige Waelands auf ihren Schiffen auf. Doch sie schlief ruhig und ohne Alptraum war ihrer Rast auf dem Schiff das ansonsten in keiner Nacht jemanden um sich herum duldete.

 

Ihr erster Weg nach dem Aufstehen führte auf den Friedhof wo sie Blumen auf die Gräber ihrer Mutter und auch ihres Vaters legte. Er war schließlich ihr Vater. "Endlich daheim"

 

Eine Taube landete auf der Stele ihrer Mutter mit einem Zettel im Maul.

Valeria legte die Stirn in Falten und streckte die Hand nach dem Zettel aus, zögernd wie in Erwartung einer schlechten Nachricht. Eine schöne, elegante Schrift, nur eine einzige Zeile stand dort. "Lust den wilden Keiler zu übernehmen?"

Valeria brach in schallendes Lachen aus.

 

Umstehende warfen ihr böse Blicke zu - Lachen? Auf einem Friedhof?

 

Es dauerte einige Zeit - die Blicke und das Naserümpfen der Anwesenden halfen zwar dabei aber Valeria brauchte einige Zeit um sich zu beruhigen. Im Nachhinein flossen ihr die Tränen, etwas das die Anwesenden dann noch befremdlicher fanden. An einem offenen Grab Tränen zu vergießen mag angehen aber Gräber die seit Jahrzehnten geschlossen sind? Man lies die offensichtlich Verrückte auf dem Friedhof alleine. Nur eine uralte Frau mit einem Stock machte sich auf dem Weg zu Valeria.

 

Diese Saß auf dem Boden, immer noch in zerschlissener Kleidung und schaute auf die Stele mit der Taube. Sie bemerkte die Frau erst als diese Sprach. "Meine Segen hast du kleines Kind."

Valeria drehte sich um, sie erkannte in der Uralten Frau ihre Fürsprecherin auf dem Thing welche auch die Amme ihrer Mutter gewesen war.

 

"Ich dachte mir schon dich hier zu finden."

Sie schlurfte neben die Barbarin welche sie ehrfürchtig anschaute.

 

Sie schlug mit dem Stock gegen die Beine der sitzenden.

"Hat's dir die Sprache verschlagen Kind? Als ich dich das erste mal sah konntest nach dem ersten Klaps auf den Hintern nicht genug schreien, so als Frischgeborenes."

 

Valeria, die Stimme heißer von Lachen und die Augen verquollen von Weinen fragte flüsternd:

"Seid ihr Wyrrd?"

 

Die Alte lachte leise.

"Was erwartest du nun von mir? Die Wahrheit? Wie weise wäre es die Wahrheit zu sprechen?"

Sie schlug wieder spielerisch mit dem Stock nach Valeria.

"Steh auf und komm zwei Schritte mit"

 

Zögernd stand Valeria auf. Sie überragte die Alte um zwei Köpfe was ihr merklich unangenehm war.

 

"Du hast gelacht und geweint, heute - seit Jahren das erste mal aus deinem tiefsten inneren."

Die alte Lachte.

"Fast so gut wie Sex, oder?"

Sie drehte sich um.

"Wobei,... ach Naja deine Sache. Schauspielern kannst du ja perfekt nun nach den Jahren in der Hölle Candranors."

Sie standen nun auf der Anhöhe und konnten das Meer sehen. Die Alte deutete hinaus.

"Die ganze Welt steht dir offen. Nimm das Schiff deines Vaters und mach etwas daraus." Sie schaute zurück zu der Grabstele auf welcher immer noch die Taube saß. "Brauchst gar nicht so 'Gurr Gurr' und so. Sag deiner Herrin ich mach das schon." Sie winkte der Taube zu und diese flog zögernd weg.

Wieder lachte die Alte.

 

"Seid ihr Wyrrd?" wieder fragte Valeria das sehr zögernd.

 

Die alte schaute Valeria an.

"Nein."

Sie blickte schweigend aufs Meer, und drehte sich dann plötzlich um.

"Ja."

Sie blickte zurück auf Valeria und grinste.

"Manchmal"

Sie hob die Hand und deutete auf Valeria.

"Bist du Wyrrd?"

 

Valeria schüttelte energisch den Kopf "Nein! Natürlich nicht!"

 

Die Alte schüttelte den Kopf.

"Falsch. Wir sind alle ein bisschen Wyrrd." Sie zeigte auf das Langhaus in welchem das Schiff lag.

"Man müsste das Dach erneuern, man müsste sogar den Boden neu machen. Das Schiff ist indes in einem guten Zustand."

Sie zeigte auf das Gesindehaus.

"Einige der Sklaven welche du freigelassen hast sind noch da. Nichts anderes zu arbeiten gefunden, oder nicht anderes gesucht, als in dem Haus ihres Herren zu leben und dessen Felder zu bestellen. Einige sind in deinem Alter, andere waren Kinder als du gingst. Weißsenkinder wie du selbst. Eine Handvoll wird sich finden und dir Helfen in fremden Landen. Schon immer sind aus Waeland Leute in die Welt gezogen, ursprünglich waren sogar die Valianer von hier gekommen. Und in drei Tagen werden einige Zwerge hier ankommen. Zwerge vergessen nie eine Schuld und das du einen der ihren aus den Sklavenpferchen befreit hast werden sie dir gerne vergelten."

Die Alte kicherte.

"Ich weiß das weil ich sie unterwegs getroffen habe. Aber als alte allein reisende Frau ist man manchmal doch schneller als ein paar Zwerge mit einem Wagen."

 

Valeria drehte sich um.

"Was bedeuten meine beiden Muttermale?"

 

Die Alte nickte.

"Du bist gezeichnet."

 

"Aber warum?"

 

"Ist die Frage nicht eher: warum solltest du nicht gezeichnet sein?"

 

"Mein leben war mühsam, beschwerlich, ich hab Menschen getötet die das leben verdient hätten im Namen der Götter."

 

"Ja."

Sie zögerte etwas und lächelte verschmitzt.

"Ich glaube in diesem Falle bin ich gerade nicht Wyrrd."

 

Valeria blickte hinaus auf das Meer und vergaß darüber die zeit, als sie sich umdrehte war die alte Frau verschwunden.

Unicum

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Anmerkung des Verfassers: (immer in Schräg)

Sollte jemand versuchen in die verdrehte Gedankenwelt von Valeria einzusteigen,... es gibt Abgründe darin welche sie nicht einmal ihrem Tagebuch anvertraut, stille Wasser sind Tief - und am Grund meistens Schmutzig.

Wie immer: Wenn jemand etwas merkt das falsch ist bitte melden (auch an die SL natüich) - ich werde es ändern - wenn ich denke das Valeria dieses falsch auch so sieht (einiges weis der Spieler - die Figur aber nicht) und ich es schaffe das Blog zu editieren.

 

 

Küstenstaaten, Waldrand zu Bromme.

 

Ich fühle mich Schmutzig, trotz eines Bades im Teich des wilden Keilers, welcher unweit von hier immer noch einen Lichtschein verbreitet wegen des gewaltigen Feuers aus seinem Keller. Rauch in der Lunge, nichts womit ich nicht fertig werden würde aber husten werde ich noch einige Zeit - wird wohl dieses Jahr nichts mit dem Wettlauf, dabei hatte ich doch so geübt (und sogar auf M5 umgestellt).

 

Wäre ich nicht so hundemüde - ich glaub ich könnte vor Wut nicht schlafen,... wohl das waelische Blut in meinen Adern. Mein Urgroßvater war ein Berserker und mein Vater, nun auch er neigte zu gewaltigen Wutausbrüchen. Der Stall des Keilers hat wohl auch Feuer gefangen, irgendwo roch es nach Schwein. Bald jährt sich der Tag an dem ich meinem Vater den Bratenspieß mit Schwein daran durch die Brust rammte als er mich nehmen wollte - vor der versammelten Besatzung seiner Schiffe. Seit ich ihn kennenlernte hasste ich ihn. Er wusste nicht wer ich war und ich wusste nicht wer er war. All das klärte sich erst auf als er tot zu meinen Füssen lag, aber liebes Tagebuch das weist du alles ja schon lange. Bald werde ich wieder für ihn eine Blume ins Meer werfen. Ich hasse ihn aber ohne ihn wäre ich nicht da,... merkwürdig - bin ich ein bisschen verrückt? Hm bald könnte ich in waeland mein Erbrecht einfordern, das Drachenschiff wäre es wohl sicher wert. Vater hat zur Taufe den Runenschnitzer selbst als Blutopfer genommen, wie pefride damals. Aber vieleicht ist das der Grund warum das Schiff immer etwas unwillig war, wird mit mir bestimmt besser, schliesslich bin ich die Mörderin des Mörders des Runenschnitzers.

 

Nun am frühen Abend traf ich einen Waelischen Kameraden der Schiffbrüchig wurde - Bore, natürlich unterstütze ich ihn und gab ihm auch das Gold damit er sich mit der schönen Schankmaid vergnügen konnte (er war sehr schnell damit fertig - ungewöhnlich schnell - schneller noch als der fette Valianische Viarchenarsch damals in Chandranor - und hatte einen merkwürdigen Knutschfleck an der Seite). Ich hätte ja gerne auch noch mit ihr, aber nicht am ersten Tag, nicht beim ersten Treffen, ich hab schließlich meine Prinzipien. Und zum Glück meine Unterwäsche aus Zwergenstahl.

 

Die brauchte ich auch als "Narbengesicht" vom Nachbartisch mich anbaggerte. Wyrrd! warum hast du mich so schön gemacht? Ich hieb ihm auf den Hintern und ja - er auch auf meinen (stark war er ja) wie erwartet reichte das wieder mal um ihm klar zu machen das ich nichts für ihn bin.

 

Ein Fremder in merkwürdigen Gewändern der sich als Weinhändler vorstellte fragte mich über den Wirt des Keilers aus,... ich verstand nur das er keine Ahnung von Wein oder anderen alkoholischen Getränken hatte - und ich kenne mich aus,... naja vielleicht kenne ich mich auch nicht aus, aber ich halte wenigstens was aus. Eine Tegarin (ich glaub die sind aus dem Osten) namens Dschenn (schwarze Haare, Leder, wäre sicher auch mal interessant,...) meinte das der Wirt das Bier, den wein oder sonst etwas mit Himbeeren Panschte,... In meiner warmen Honigmilch waren keine Himbeeren. Sie legte sich sogar mit Bakkar an und diesem fehlte danach fast das Auge - er sollte auf seine Extremitäten besser aufpassen denke ich seine rechte Hand fehlt auch schon - aber fehlt mir nicht auch etwas? Manchmal muss ich mich schon wundern über mich selbst.

 

Natürlich darf ich nicht vergessen das es eine Tänzerin / Sängerin gab welche unter Begleitung eine tragische weise von einer Tänzer/Priesterin gab welche keusch sein sollte sich aber verliebte und deswegen versteinert wurde. Ich bekam nur am Rande mit das es sich bei der Tänzerin um selbige versteinerte handelte. Ach was für eine verwirrende Welt.

 

Ich ging auch mal zum Austreten nach draußen und werde im dunkeln von „Prinzessin Barbelica“ (mit einem roten Band im Haar) dumm angemacht das ich verschwinden sollte. Memo an mich: Prinzessinnen Nachts im Wald, ohne Begleitung sind entweder Freiwild oder Beute, und keine Adelingen. Mit einer Prinzessin hat ich noch nie was,... weder mit 'ner Echten noch mit einer Falschen, nur mit 'ner echten vallianischen Viarchin.

 

Arnus "forderte" mich zu einem Tanz auf. Ich kenne Arnus nun schon etwas und willigte ein. Er legte seine Hand um mich und, ich zuckte zusammen aber er ging nicht darauf ein. Ich brauchte einige Augenblicke um mich zu entspannen - es war ziemlich schwer. Er ist mindestens etwas von Stand, er ist aus Valian und er ist ein Mann - drei Gründe ihn mit dem Zweihänder zu spalten,... Aber er ist auch "anders". Irgendwie bugsierten wir uns an den Wirt und ich teilte diesem mit das der Fremde mich ausfragen wollte. Und gab Arnus bei dem Wirt ab. Ich glaube Arnus hatte tatsächlich Erfolg. Vertraue ich diesem Valianer wirklich? Jetzt unter den Ästen des Waldes kommt mir alles so merkwürdig vor, surreal - was haben mir die Vallianer in der Arena alles angetan und heute tanzte ich mit einem eng umschlungen (es war eh nicht viel mehr platz da). Kann ich "verzeihen?" - ich höre in mich und zumindest was Arnus betrifft ist Hass und Zorn nicht vorhanden. Vielleicht gibt es noch Hoffnung für mich,... und für Candranor.

 

Das fahrende Volk wollte mit zwei Bären etwas vorführen, doch eine alte Frau wirkte wohl einen Wutzauber auf einen Bären. Bakkar schritt sofort ein und die Bären beruhigten sich sofort wieder. Ein Ordenskrieger (oder war's nur ein Adeliger - ich hab mir nicht mal seinen Namen gemerkt) griff die Frau sofort an und wollte sie abstechen. Tatsächlich schaffte er es in dem beginnenden Handgemenge (auch mit Fidora einer Albischen Xan-Anhängerin) ihr sein Rapier in den Hals zu stecken - eine eigentlich fast tödliche Wunde - und sie schloss sich vor meinen Augen. Jetzt wo ich nachdenke ärgert es mich das mir nicht aufgefallen ist das es Molkomor Anhänger gibt welche genauso heilsame Kräfte haben. Die Frau und der Angreifer wurden niedergeschlagen und die Frau mit meinem Gürtel gefesselt.

 

Von der Empore (auf welcher dumme Adelige standen - im Nachhinein hatte es etwas von einer valianischen Arena,... mir laufen gerade Schauder über den Rücken) stieg ein Schläger mit vielen Messern (Messerjockel) herunter - er sah aus wie der Zwillingsbruder von Narbengesicht. Beide sahen sich kurz an und zuckten merklich zusammen.

 

Kurz darauf wurde es auch dunkel - Seidwirker! überall nur verdammte Seidwirker! Ich zog dem bewusstlosen Ordenskrieger in Sicherheit und versuchte ihn aufzuwecken. Danach ging ich zur Tür und fing an zu singen damit die anderen alle einen Hinweis hatten wie man rauskommen konnte. Kurz überlegte ich "Feuer Feuer" zu rufen (Ich dachte verwundernd daran "hab ich etwa einen Sinn für dumme streiche?") Einige liefen tatsächlich an mir vorbei nach draußen. Nadja die Gnomin mit rotem Haar und Sommersprossen (die würde ich auch gerne mal genauer kennenlernen) konnte ich erkennen (gut an der Größe halt). Und dann - tatsächlich Feuer! Mein Mund wurde trocken, hatte ich etwa Wyrdds Gabe des zweiten Gesichtes?

 

Ich half nun weiter die Leute nach draußen zu bekommen. Das Feuer brannte wohl im Keller. Meine Waffen waren in der Kiste in der Mitte des Keilers - aber mein Zweihänder war wichtiger als alles andere. und dazu hatte nur der Wirt den Schlüssel! Ich rannte in die Dunkelheit und suchte den Wirt, fand ihn auch mit dem fremden Spirituosenhänder welcher ihn nach draußen zog, ich half diesem und als wir draußen waren verschwand er mit einem merkwürdigen Blick auf den Wirt im Walde. Nachdem ich mich vergewissert hatte das der Wirt nicht lebensgefährlich verletzt war nahm ich seinen Schlüssel und stieg durch den Geheimgang in das Versteck wo die Langwaffen lagen. Im Nachbarraum brannte es lichterloh und alles war voll Qualm. Als ich endlich meinen Zweihänder hatte (und ein paar andere Waffen) ging ich nach draußen. Warf das Bündel von Waffen den anderen Abenteuern vor die Füße und (die wenigsten bedankten sich,... ach Zivilisation.... Bore der Waelinger wusste wenigstens was sich gehörte) dann brachte ich einige der bediensteten zum Wirt hinter das Haus und mich in ein Bad. Andere ritten schleunigst weg um zu tun was auch immer sie noch für so wichtig halten es hatte wohl etwas mit der Tänzerin zu tun welche sie intensiv befragten.

 

 

Tagebucheintrag 2.

Nun wenn ich nicht an dem Wettlauf teilnehmen kann so gehe ich gleich wieder auf die Aftershowparty - mach dem Bürgermeister ein paar schöne Augen und Futter mich dann für Lau durch das Buffet - aber erst brauch ich einen neuen Gürtel! Unterwegs fand ich einen leeren Marmorsockel auf dem nur zwei Fußabdrücke waren - es scheint die tanzende Priesterin hat ihre Glück gefunden. Ich hoffe für sie das auch ihre Göttin ihr vergeben hat - Götter können ja so grausam sein!

 

Mich wundert aber das ich mich vorher mit dem Gedanken getragen habe ein eigenes Gastaus in diesem Lande aufzumachen (und nun ist eine starke konkurenz abgebrannt - wobei ich mich mit der besitzerin des Keilers nicht anlegen will, es ist eine nette Person) . Es müsste nahe an der neuen Hafenstadt sein (die Fürstin hat so bös geschaut als ich es ihr sagte und meinte dazu braucht es aber ne konsezzion und bla... blub...) Dabei denke ich doch das echtes gutes Bier die Moral der Albai Garde verbessern würde,... nun an der Küste ist auch so noch viel Platz für ein Gasthaus.

 

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Bearbeitung 18.05.2015 - 22:31 Rechtschreibfehler entfernt

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