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Unicum

Südcon 2014 Consaga

Wer Fehler findet (in Namen, in Orten , in der Zeitlichen Abfolge, etc) ich würde das gerne einpflegen.

 

 

MidgardCon-Saga: "Bringt mir den Götzendiener Gonzaga - besser tot als lebendig!" (Freitagabend)

 

Spielleitung: Solwac

 

Unicum: Valeria Kyrell

Blaues Feuer: Afsana Daria

Tikiza: Jad

Ferwnnan: Chamsiin bint Dhiraya bint Süleyha bint Farea al-Asadi

Meeresdruide: Malcom MacBeorn

 

 

Ich nenne dieses Kapitel "Da ist man einmal ein paar Wochen weg,..."

 

Und kommt wieder in den Hafen von Maritimar. Die Überfahrt war nicht gerade berauschend, keine Piraten, keine Waelischen Schildmaiden (außer mir, wenn man so will) aber viel schwere See und schlechtes Wetter.

Müde such ich mir ein Gasthaus aus und lege mich zur Ruhe. überraschend treffe ich doch tatsächlich zum Frühstück meine alte Bekannte Afsana Daria. Wieder bietet sie mir an sie bei einer Aktion zu begleiten, sie spricht etwas kryptisch und nicht gerade aus, nun wie die Zivilisierten eben so sind, viele Worte wo wenige Worte auch reichen würden. Auch sie ist dagegen nicht gefeit. Ich solle jemanden "unterhalten" und es wäre eine sehr "private Feier"

Wenn sie wüste woran ich dachte als sie es so sagte. An eine kleine Sklavenarena in Chandranor, auf den Rängen nur "zivilisierte Adelige" und unten ich und irgend eine andere arme Sau. Fast unbekleidet und nur mit Messern zur Belustigung der, meist Männlichen ... ach lassen wir das. Und doch dachte ich diese Tage noch ein weiteres mal an die Lektionen welche ich in der Arena lernen musste.

 

Also ging es an die Vorbereitungen. Asfana hatte der Tochter der Fürstin (oder wem auch immer) zwei Kerle von der albischen Garde zugeteilt bekommen. Einer musste diese merkwürdige Lila uniform tragen, wieder so ein Zwang der Zivilisation. Arme Albai.

 

Sie klärte uns auf das mit dem Fokus welchen wir letztes mal in den Schattenwelten erbeuteten es diesem Gonzaga an den Kragen gehen sollte. Sie erbat von jedem von uns ein Haar (um uns wiederfinden zu können, sollte etwas schiefgehen - jemand anderen hätte ich das nicht gegeben) Wir ritten von Maritimar aus zum Gasthaus "wilder Keiler" am Waldrand von Bromme.

 

Ein Keller in welchem wein und Efeuranken an den Wänden wuchern. Ein Kreis in der Mitte, vier Kreise in der Ecke. 3 Beschwörer der Baldergro, sein Lehrling Silvaro und Diego Rigeros (Dämonenbeschwörer). Sie sollten den Gonzaga herbeizwingen.

 

Unsere Aufgabe war es dann ihn zu erledigen.

 

Kurz vor Ende des Rituals kam es zu einem Gerangel bei Silvaro, später wurde mir erklärt das er wohl uns verraten hatte und Gegenzauber wirkte. Es half ihm nicht, er wurde seiner Gerechten Strafe an Ort und Stelle zugeführt.

 

Nun wurde es spannend. Der große mächtige Gonzaga (nun wie es schien zumindest ein drittel) und kurz danach seine Leibwache erschienen in dem Kreis. Wir hatten nicht sehr viel Zeit und hauten das Dämonengesindel in Stücke. Die Ranken an den Wänden halfen uns dabei. Selbst Asfana zog zu späterem Zeitpunkt ihren Dolch (Wirklich sehr ungewöhnlich).

 

Ich wurde nur einmal etwas ernsthafter getroffen und doch wütete meine Waffe unter den Dämonen. Doch auch die "zivilisierteren" leisteten gute Arbeit. Ich denke wir hätten wirklich auf niemanden verzichten können. Gonsaga versuchte zwar sich zu wehren und sicher auch zu fliehen doch das eintreffen der Herrin des Waldes von Bromme, Lysmildine beendete schließlich den Kampf völlig. Sie warf eine magische Fessel über den Kampf aus welcher ich mich gerade so losreißen konnte. Es muss wohl mein Barbarisches Blut sein welches mich zu so einer tat befähigte, die anderen namen es stoisch in Kauf vielleicht mit Gonsaga in die Hölle hinabgeschleudert zu werden. Nun es kam nicht dazu. Lysmeldine zerbrach den Zauberstab von Gonzaga mit den magischen Worten "Tschüssi Gonzi" und tötete ihn damit.

 

Mein Schwert, welches Gonzaga verrostet hatte konnte Lysmildine 'heilen'

 

Ich würde einfach sagen: Das war's.

 

Umso überraschter war ich als am nächsten Tage die Botschaft eintraf das Cailan Mac Ceallaigh mich sehen wollte,... er hatte nichts weiteres vor als Gonzaga zu töten,...

 

 

 

 

 

 

Der nächste Abschnitt könnte ich anfangen mit der Überschrift "Sólo un mago muerto es un mago bueno!" Doch finde ich es stimmiger es so zu nennen: "Ich hab da noch so'n Artefakt"

JUL : - Spielleiter

 

Chillur: - Cailan Mac Ceallaigh

Uigbeorn: - Peleanos

Unicum: - Valeria

Matthias Seichter: - Dona El Rizzi

Stefan Seichter: - Enzo DI Rizzi

???? - Krassus (aus Cryseia, mit heiligem Hammer)

 

Ich traf Cailan, der zusammen mit vier anderen ebenso auf das endgültige Ableben von Gonzaga hinarbeitete. Gonzaga sollte zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer Wassermühle im Wald von Bromme auftauchen und dort ein Ritual abhalten. Es war davon auszugehen das einige seiner Schergen auftauchen würden.

Wir suchten zunächst wieder den Keiler auf und sprachen mit Insmirelda (ehemalige Sängerin, Bardame, und nun Wirtin des Keilers). Sie hatte als wir mit ihr sprachen eine Vision und brabbelte vor sich hin, ich hab leider nicht alles richtig mitbekommen, vielleicht schreib ich jetzt also was falsches auf:

 

 

"Der, der in Ungnade Gefallen ist wurde von Fremden aus seiner Domäne vertrieben, der trennende lebt ...

 

"Sie, die die Anführerin der dunklen Trinität wurde von den Schatten befreit, jetzt kämpft sie mit ihnen um die Herrschaft."

 

"Dort wo einst feen Tanzten toben Kämpfe" (hah wenigstens eines hab ich wohl richtig mir gemerkt)

 

Nun, Cailan hatte herausgefunden das Gonzaga sich, so er nicht daran gehindert wird, sehr schnell verschwinden kann. Hilfe versprach er sich von Lysmeldine. Diese würde 5 "Schösslinge" uns geben, wenn wir den Baum, von welchem diese kommen sollten, befreiten.

Das waren ja nur 2 Schwarze Einhörner welche dort gegen ein helles Einhorn kämpften.

 

Wir eilten dorthin. Peleanos warnte uns zurecht davor vom Wege abzukommen, doch beim gemächlichen Verfolgen des Keilers (nun eigentlich war der Keiler recht schnell, aber alle anderen waren langsamer als ich, die 'Unzivilisierte' nunja es war ja auch kein Valianerstrasse auf welcher der Keiler rannte) zeigte er uns dann auch warum das so ist. Zwei Leute mussten ihm ein Gegengift einflössen. Wyrd hilf das ich nie in die Situation kommen gelämt solchen zivilisierten Menschen ausgeliefert zu sein!

 

Wir erreichten die Baumlichtung. Ein schwarzes Einhorn versperrte uns den Weg. Enzo machte sich unsichtbar und schlich an dem ersten Einhorn vorbei. Es zuckte nicht einmal als er sich an ihm vorbei drückte. Erstaunliche, majestätische Kreaturen des Bösen. Enzo legte seinen Bogen an und zielte auf das zweite Einhorn welches den anderen Ausgang der Lichtung kontrollierte. Es setze einen Sturmangriff auf den überraschten, weil auf seine Unsichtbarkeit vertrauenden Enzo an. Tja, wer sich auf Seidwerk verlässt der ist verlassen. Ich bewunderte die taktische Klugheit des ersten schwarzen Einhornes, aber um ehrlich zu sein - ich hätte es keinen Deut anders gemacht. Besser wäre sicher gewesen das helle Einhorn schneller in unsere Pläne einzuweihen (wir hatten Amulette bekommen mit welchen man mit den einhörnder Zwiesprache halten kann, aber ein Lauter ruf - der tut es eben manchmal auch und wirkt weiter als die 15 Stritt des Amuletts). Aber danach ist man eh immer schlauer und ich war eh nicht dabei.

Dona schoss nun einen Bolzen mit Gift (so was aber auch, ich erwähne es gerne wieder: die Zivilisierten eben) und kaltem Eisen (naja wenigstens etwas) auf das erste Einhorn und wir warfen ein Netz darüber als es kurz betäubt war. Das zweite Einhorn traf nun Enzo da wo es Männern besonders weh tut. (Gut ich weis es tut auch mir weh dort getroffen zu werden aber wenn das einhörn auf die Zwergengeschmiedete Platte trifft,.. ich glaub das tut ihm auch weh).

Ein Schlafzauber von Cailan legte aber auch Enzos Einhorn und einige unserer Kameraden nieder. Das Helle Einhorn konvertierte nun die dunklen Einhörner auf seine Seite. Eine junge hübsche Frau welche im Wald stand schaute uns an und schrie 'sie werde sich unsere Gesichter merken.' Ach ja, viel Feind viel Ehr. Die Einhörner heilen uns (ich hab ja nix abbekommen), auch Enzo - er sieht danach hübscher aus - was mich aber kalt lässt. Für was braucht ein Mann des Todes überhaupt...?

 

Nun, wir erhielten unsere 5 Schösslinge. Der nächste Punkt von Cailan's Plan sah nun vor die Mühle zu erkunden. Die Einhörner ließen sich zum Dank sogar von uns nicht Culsul Anhängern reiten.

Liebes Tagebuch, du weißt ich bin gegen meinen Willen keine Jungfrau mehr und doch ließen sich mich, das gefallene Mädchen aus der Arena in Chandranor, die dort viel böses getan hat auf ihnen reiten. Ich hab geheult als ich auf dem edlen Tier saß. Aber ich bin mir sicher es hat keiner bemerkt.

Wir erreichten einen frostigen Nebel in welchem alles gefriert durch Grabeskälte. Wir (ein Großteil dieser Ehre gebrüht wohl Peleanos) überzeugte die Einhörner uns auch in den Nebel hinein zu begleiten. Ich glaub ich wäre zwar auch durchgekommen, aber was soll ich alleine dort?

so konnten wir uns die Mühle ansehen. Ein großes Haus aus Stein, 2 Stockwerke und ein Dach mit Giebel darauf. Rechts eine Laderampe und links ein großer Ofen der als Krematorium benutzt wird wie wir erfuhren. Auf jeder Seite patrouillierten 6 Skelette, oder Skelett-Automaten - es ist mir einerlei. Über dem Haus schwebten auch 4 Geister. Der Fluss hinterm Haus war Eisfrei - gespeisst wurde er aus einem heißen See. Im Haus schreien Leute und werden dort getötet. Die leichen werden im Ofen verbrannt (und zu Skelettkonstrukten verwandelt wie wir später erfahren).

Wir gingen zu diesem See und auf einer Insel befand sich ein heiligtum von Culsul und Molkor (nicht Molkomor) und ein Tor in die Unterwelt (nachdem man das Heiligtum etwas repariert). Die beiden Culsulleute von uns verschwinden in dem Tor und kommen eine Minute später wieder heraus. Sie "fordern" von uns die zusagen das wir an Culsul und Molkor glauben - während die anderen Peleanos beobachten gehe ich in mich und Wyrrd antwortet! Das hat sie noch NIE gemacht! Ohne diese Antwort hätte ich mich auf so was NIE eingelassen Culsul! Sowas! Also wirklich! War doch unter den Gladiatoren in Valian einhellig die Meinung: "Culsul ist Doof!"

Aber davon was "auf der andere Seite" passiert ist dürfen wir nicht Culsulis nichts erfahren. Was soll ich sagen: Zivilisation und Geheimniskrämerei. Wenn ich irgendwann an Asvargas Tisch sitze bin ich mir sicher keine geheimniskrämerische Zivilisten neben mir zu haben, in mehr als einer Hinsicht.

 

Wir gehen nochmal kurz zurück und dann geht es los. Am Fluss entlang, das Wasserrad empor, durch die Luke und nun Peleanos tut sich etwas schwer damit aber Krassus meint erst einmal im Mühlrad die Plattenrüstung waschen zu müssen.

Mir gelingt es spielend das Mühlrad empor zu gleiten. Ich springe über die Schutzrune und mir passiert nichts. Im ersten OG sind die Kinder eingesperrt. über eine Balustrade kann man ins Erdgeschoss schauen. Ein Götze von Molkomor, ein Tisch, die Hohepriesterin Charma y Fogo und ein ehemaliger Geschäftskollege, ein Sklavenhändler (ich hab den Beruf ja aufgegeben als ich selbst in Chandranor auf dem Markt stand - auf der falschen Seite). Wir verzogen uns unter das Dach, wir hörten wie die Kinder geholt wurden und schlichen dann nach unten - nun die Mühle macht recht viel Krach.

Als wir nachschauten stellten wir fest das Gonzaga anwesend war. Wir beschlossen sofort anzugreifen. Der wichtigste Treffer gelang Dona El Rizzi und nagelte Gonzaga eine Minute in unserer Welt fest. Runenbolzen mit Auflösung flogen durch die Gegend, ein Versuch der Austreibung von Peleanos wurde auf den Streitkolben von Krassus reflektiert welcher sich um die Priestrin kümmerte. Enzo griff den Schwarzab an.

 

Cailan Mac Ceallaigh stürzte sich als einziger auf Gonzaga. Der Sklavenhändler wurde durch einen Schlafzauber niedergelegt. Ein Dämon griff Dona El Rizzi an und ich übernahm diesen. Der Kampf wogte lange hin und her. Es sah sehr kritisch an viele Stellen aus. schließlich gelang es mir als erstem meinen Gegner zu töten, doch auf der Gegenseite hatte die Hohepriesterin schon 2 Kinder getötet.

 

Der Dunkelelf und die Priesterin segneten dann aber auch alsbald das zeitliche, wenn auch unter ärgsten Anstrengungen. Gonzo wurde aber von einem neu erschienen Geist weiter Aufgehalten, aber immer mehr konzentrierten wir uns auf Gonzaga. Ich wollte nicht mit dem Zweihänder Gonzaga angreifen um nicht den tapferen Cailan zu treffen. Deswegen schickte ich Krassus nach vorne. Ihm waren die Kinder wichtiger,... wenn er wüsste welche Gedanken ich während des Kampfes hatte.

Jedes Opfer durch die Hohepriesterin machte die Okkultisten stärker. Hätte sich das Blatt einige Augenblicke später erst gewendet, ich hätte mein Zweihandschwert auch gegen die wehrlosen Kinder gerichtet. Lieber nehme ich die Schuld unschuldige Getötet zu haben auf mich als das ihrer Seelen auf ewig der Verdammnis anheim fallen. Und ich habe schon genügend Unschuldige Seelen in der Arena getötet. Im Grunde habe ich all die Schläge auch verdient welche ich in Kämpfen immer bekomme. Ich danke Wyrrd das dieser Kelch an mir vorüber gegangen ist und das ich die Kinder nicht Culsul überantwortet habe.

Der Sklavenhändler entschwand leider durch die Hilfe eines Luft-elementares, vielleicht aber auch etwas anderes. Ich traf das Luftelement und Peleanos traf den Sklavenhändler doch es hielt den Zauber nicht auf

 

Schließlich sackte der Gonzaga zusammen. Doch der Kampf war nicht vorbei, aus dem Götzenbild erhob sich eine Projektin von Molkomor (?) - todesmutig warf ihm Peleanos ein Bannzauber entgegen und wir fingen an das Götzenbild zu vernichten, nun eigentlich die anderen, ich brachte die Kinder in Sicherheit.

 

Das Götzenbild zerbarst in Scherben und eine davon traf Gonzo im Gesicht, eine üble Krankheit breitete sich in ihm aus und Cailan Mac Ceallaigh rief Xan an um ihn zu heilen. (Auch ein netter Gott dieser Xan)

 

Der Bannzauber von Peleanos gelang leider nicht und er musste dies heldenhaft fast mit dem Leben bezahlen. Gemeinsam schlugen wir das Bildnis nieder und ruhe legte sich über das Geschehen. Jemand erzählte etwas von einem Silberfaden zwischen Gonzaga und dem silbernen Ring an der Hand der Hohepriesterin. Dieser wurde daraufhin zerschlagen. Und auch weiter ging die Zerstörung der Leichen und deren Besitztümern. Und uns nennt man Barbaren! Die Köpfe wurden abgetrennt, die Amulette so entfernt, die Körper aufgelöst die Amulette gebannt und auch aufgelöst. Merkwürdige Umgangsformen mit den Leichen ihrer Gegner haben die Culsulanhänger schon, wir machen wenigstens Trinkschalen daraus.

 

Was für ein Kampf.

 

Gegen Ende versprachen wir noch etwas von unserem Wohlwollen bei den Göttern einzusetzen um eine weitere der Schwestern von Lysmeldine vom Schicksal der Dunkelheit zu befreien.

 

Ich unterhalte mich noch etwas mit dem Ausstatter der ganzen Aktion, einem Thaumaturgen. Er fragt mich ob ich noch etwas brauche, aber ich brauch eigentlich nichts. Den ich bin was ich kann, nicht was ich habe, auch wenn es ein Artefakt ist.

 

Zusammenfassend muss ich sagen:

Der Kampf welchen ich in Thumnunzahar gegen den alten Drachen dort führte hatte ich als gefährlicher in Erinnerung. Zwei meiner Gefährten kamen dabei zu tode und einer war so schwer verlezt das er sich zur Ruhe setzen musste. Gut, Peleanos war am Ende sehr schwer verlezt und ich denke es hätte nicht mehr viel gefehlt, aber der tapfere Priester aus Chryseia hat durchgehalten.

Unicum

MidgardCon-Saga: 72 Stunden (Samstag ganztägig) 16.08.2014

 

SL: Chichén

 

1. Bro - "Don Cendrik MacAlpin"

2. ohgottohgott - "Bakkar"

3. Dinlair NiMurdil - "Gol Myhr"

4. Gandubán - "Gandubán"

5. Unicum - "Valeria Kyrell"

6. Neverpay - "Monandir Vitar" (??)

 

 

 

 

"Wo bin ich da nur Hingeraten?" Das waren so in etwa meine ersten Gedanken als ich das Häuschen der Auftraggeberin betrat und neues über "Dona Alschira" erfuhr. Sie hat eine spezielle Verbindung zum Fürsten und ist in der Seidwirkergilde auch noch zuständig für, finsterste Seidwirkermagie. Obendrein hat sie auch noch die Erlaubnis diese Magie zu praktizieren - nur zu wissenschaftlichen Zwecken versteht sich natürlich,... wo haben die Leute welche solches erlauben nur ihr Gewissen gelassen?

 

Aber eigentlich ist die Dona eine ganz nette und angenehme Person.

 

Vier Leute kennen die Dona schon etwas länger und erfüllen offenbar schon häufiger Aufträge für sie. Nun bin ich auch mal dabei, das wird sicher ein Spaß! Sie sagt das sie alles Abstreiten wird was sie in dem Auftrag uns erlauben wird, sie wird und nicht kennen und auch nicht weiter rausholen wenn wir von irgendwem in die Pfanne gehauen werden. Ach ja, die hohe Kunst des Intrigenspieles.

 

In dem Nördlich von Maritimar gelegenen Fischerdörfchen Noli ist etwas vom Himmel gefallen, etwas großes Purpurnes. Es hat eine Welle gegeben welche in Noli viele Schiffe zerstört hat. Die Donna hilft den Fischern mit Geld aus (wie sie auch den Einheimischen hier aushilft, so sehr das man ihr verboten hat weiter so auszuhelfen, wie kann man jemanden verbieten seine Leute gut zu bezahlen? Die Leute haben von Geschäftssinn einfach keine Ahnung! Adelige eben!) Das Purpurne ist nun bei Ebbe als Insel zu sehen. Wenn sich ein Schiff nähert kommt ein Marid und haut das Schiff kaputt. Diesen haben wohl einige Valianer gerufen, welche auch etwas mit der Insel vorhaben. Der Marid ist, wenn er gerade keine Schiffe haut in der Gegend schon an Land gesehen worden.

 

Ich leihe mir von Dona ein Pferd aus. Gemeinsam mit einem Begleiter (wer war das nochmal?) reite ich zum Fischerdorf. Wir reden mit einem alten Fischer, während die jungen Fischer Boote reparieren und neue boote bauen oder sonst etwas machen. Er erzählt das am Strand ab und an ein junger Fischer mit ultra-blauen blauen Augen ist welcher den Fischerinnen die Köpfer verdreht. Gerade ist er aber nicht da. Auch hat der Alte gesehen wie in der Nacht nach dem Einschlag und der Welle Nebel aufgezogen ist und am gegenüberliegenden Strand einige Leute (einer war ein Zwerg) an Land gegangen sind.

 

Da ich kein Schiff bin und auch nicht fahre sondern schwimme, hoffe ich das die dummen Vallianer ihrem Marid dumme Instruktionen gegeben haben. Ich ziehe mich aus bis auf meinen Everlast und schwimme nach draußen, tatsächlich schwimmt alsbald ein Fischer mit Blauen Augen neben mir. Wir führen eine Ansprechende Unterhaltung und währenddessen kommen unsere Gefährten am Ufer an. Wir sprechen nun mit dem Marid und er sagt uns das er leider alles abhalten muss sich der Insel zu nähern - egal wie. Ich bin ziemlich erbost darüber das man sogar ein intelligentes, Fühlendes Elementarwesen versklaven kann, aber leider kann er uns nicht helfen ihn zu befreien. Es geht wohl nur auf die harte Tour.

 

Wir gehen zurück und erstatten Dona Alschira Bericht. Diese sagt das der Convendo nun eine offizielle Gruppe beauftragt hat sich um die Sache zu kümmern. Wir können gerne mit dieser Gruppe zusammenarbeiten, aber trotzdem soll ihr Name nicht fallen, sie vertraut uns in der Sache völlig. Ausgerüstet mit vielem magischen Tand - von dem ich nicht einmal wusste das es so was gibt, ein vierfach verstärkter Heiltrank - wow, echt toll! Ja, ich kann mich noch über kleine Dinge freuen, es muss nicht immer eine doppelt verzauberte Streitaxt sein (welche unser Krieger später in jeder Kammer suchte) - ging es zurück zu den Fischern. Die Agenten des Convendo waren schon vor Ort. Sie hatten auch den Marid schon vertrieben und ein Boot gelandet. Ich erkannte das

 

Mattul dabei war, einige andere waren auch schon ortsbekannt aber ich hatte noch nichts mit ihnen zu tun gehabt. Etwas unglücklich war ich das wir nicht so recht zu einer Entscheidung gekommen sind mit diesen zusammenzuarbeiten. Manchmal ist es eben so. Auch mit dem Marid wurden

wir uns nicht einig, so entschlossen wir uns für Plan B und klopften ihn weg - etwas das uns eine Stunde zeit verschaffte. Ich lief hoch zu den Fischern und gab diesen etwas gold da wir nun ihr letztes Segelboot entwendeten. Ich rundete mit einem Ruderboot den anderen hinterher und dann betraten wir das Purpurne Dings - welches wohl so aussah wie ein etwa 90 Meter durchmessender Nautilus. An der Seite war der Nautilus Grau. Wir untersuchten alles unter Zeitdruck doch erst als es knapp wurde und der Marid jeder Zeit wieder erscheinen konnte wagten wir uns in das Graue. Der Marid erschien und versenkte unser Fischerboot,... (mit einer Arschbombe von Oben)

 

Über diese Stellen, welche Fest und doch nicht Fest sind, gelangten wir ins innere "der schwarzen Galeere Purpurstern" denn nichts anderes war es: eine Abgestürzte schwarze purpur angestrichene Galeere.

 

Nun, viel ist nicht mehr zu berichten über diese Sache: an Bord des Schiffes lebte keiner mehr, alle waren eingesperrt in dunkle Magieblasen - sollen sie darin verrotten die valianischen seidwirker! Angegriffen wurden wir nur zweimal von merkwürdigen Schattenwesen, diese stellten aber nur für einen von uns ein Problem dar, doch dieser Starb fast an deren Angriffe.

 

Wir durchsuchten das ganze Schiff und erfuhren viel über das Schiff und seine Bestimmung, es hatte auch viele Wertgegenstände geladen. In zwei Bibliotheken fanden wir einige sehr interessante Informationen, über die Galeere an sich, über ihre Ladung und ihre Bestimmung. Alles war in Maralinga geschrieben und als ich auch anfing die Bücher zu lesen wunderten sich einige doch schon wie ich als Waelingerin Maralinga lernen konnte. Nun das Graffiti in den Sklavenunterkünften von Chandranor ist an einigen Stellen schon etwas älter,...

 

Ich war so prädestiniert das Beiboot zu lenken (Don Cendrik MacAlpin traute mir das aber wohl nicht so recht zu,... naja Albai eben) Wir fuhren es an einen versteckten Platz und gingen wieder zurück zu Dona Alschira. Dieser zeigten wir erst einmal die Bücher und die Schätze welche wir erbeutet hatten - sie war nur an den Büchern interessiert. Die Waffen und die Edelsteine sollten wir unter uns aufteilen. Nun brachten wir sie doch noch aus der Fassung als wir sagten das wir noch einen kleinen Bonus dazugeben konnten: Das Beiboot.

 

Sie würde sich umgehend darum kümmern. Eine passende Belohnung hätte sie aber erst einmal nicht, denn mit so etwas hatte sie nicht gerechnet. Jemand meinte ein Grundstück oder ein Haus in Vigalis haben zu wollen. Ein anderer machte Avancen ihr gegenüber, etwas das sie aber ziemlich abrupt ablehnte - dafür war der Bonus dann wohl doch nicht gross genug. Ich machte eine Flapsige Bemerkung dazu das ich auch eine Nacht mit ihr,... aber ich glaub das nahm sie auch nicht ernst.

 

Nun ja ich denke es wird ihr schon noch etwas einfallen, während wir eh mit Edelsteinzählen beschäftigt sind,...

 

Anzumerken ist noch das beim Ablegen des Beibootes ein zweites Schiff bemerkt wurde, dieses war in etwa so lang wie die Purpurstern, aber nicht so hoch, es sah aus wie ein Fisch in Vollrüstung - ich habe es selbst nicht gesehen da es einfach "verschwunden" ist.

 

 

 

Unicum

Im Zwielicht (Freitag Abend) 15.08.2014

SL:Solwac

 

1. Blaues Feuer - "Afsana" Daria (Scharide Assadi - Chefin des Waisenhauses (?))

2. Randver MacBeorn - "Mirant"

3. Thoregon - "Narnia von Genth"

4. .... - Heglin Wulfson (Waelischer Krieger) (linkes auge fehlt)

5. Helge - Malik (scharide, magier)

6. ICH - Valeria Kyrell

 

 

 

 

 

Eine Frau "Afsana" heuert mich als Söldnerin an und bittet mich gleichzeitig einen weiteren Kämpfer irgendwie zu besorgen "Ich wüsste ja wo sich solche Leute herumtreiben" (Ich muss unbedingt an meinem Image arbeiten) Es ginge um die verschwindenden Kinder, alles müsste sehr diskret und Heimlich von Statten gehen. Die Prinzessin ist auch darin involviert (welche war das nochmal? Ich glaub langsam ich bin die einzige Frau hier die keine Prinzessin ist! (Meine Mutter ist ja bei meiner Geburt am Myrdag im Draigmond tot, sie kann ich nicht fragen und mein Vater- auch - ihn würde ich nicht fragen).

 

Frau Afsana legt Wert auf möglichst viel Diskretion ich soll den noch an zu heurenden Krieger in eine Teestube bringen. Irgendwo in der Altstadt finde ich eine mir sympathisch erscheinende Gestalt,.. einen Waelinger. Wir machen etwas Smaltalk und er fragt mich nach Waeland - ich war ja vor kurzem kurz dort, mir erscheint es nur stunden her zu sein das ich in Boras von einer Schildmaid ins Schwitzhaus getragen wurde,... Danach geht es ab in das Teehaus.

 

Wir sind 6 Leute, Afsana meint aber das wir unbedingt noch jemanden brauchen, jemanden göttliches,... sie wird sich selbst darum kümmern. Ich denke es wird sicher genügend Priester auch in dieser Stadt geben, so schwer kann das ja nicht sein. Mit bei uns ist der Hausmagier der Prinzessin Mirant - ein Elf. Tatsächlich werden wir belauscht - von einer Katze. Ich mache die anderen darauf Aufmerksam und verabschiede mich, laut sagend das dieser Auftrag nix für mich wäre. Draussen schaue ich mich um und finde aber den Hexer dessen Katze es war leider nicht. schade ich mache denen immer gerne Kopfschmerzen, ich ziehe meine Scharidischen Klamotten an da es mittlerweile kühl geworden ist und gehe wieder ins Teehaus. Hier erfahren wir nun weitere Details.

 

Bei der Sonnenfinsternis in einigen Tagen kann ein Weltentor ins Reich des Zwielichtes geöffnet werden. Ein Magier ist letztens dorthin geflohen und von seinem finsteren Herren zum Halbgott aufgeblasen worden. Eigentlich hoffen wir ihn im Zwielicht zu stellen und zu besiegen. Der Magier erklärt uns wie das so eine Sonnenfinsternis ganz natürlich ist und bisher die Sonne immer wieder gekommen ist, ja, ja die Seidwirker,... Wissen nicht einmal das so eine Sonnenfinsternis stattfindet wenn die Götter das Lampenöl in der Sonne nachfüllen müssen.

 

Nun, wir treffen uns vor dem Vallianischen Tempel, dort stehen 2 große Bullen vor dem Eingang, merkwürdigerweise haben diese Dreck an den Hufen. Während Afsana noch herum überlegt was zu tun ist sagt Mirant einfach "kommt mit" und die beiden Bullen laufen ihm hinterher. Während den Anwesenden (okee ich war auch etwas überrascht) die Kinnlade herunterfällt,... rennen einige auch schreiend weg oder etwa in die Kirche (wo gerade ein Gottesdienst stattfindet). Heimlich schleichen wir mit den 2 großen Bullen aus der Stadt, ich glaube es hat auch nicht jeder der Einwohner bemerkt. Vielleicht wunderte sich der taube und blinde Bettler am Wegesrand über das Erdbeben als die Stiere an ihm vorbeigelaufen sind - ich bin mir sicher er hat ichts bemerkt. Die Bullen sind gerade so klein das sie ohne Schaden zu nehmen durch das Stadttor passen.

 

Es geht also nun weiter zu dem Ort an welchem wir ins Zwielicht gehen sollen (Schade, ich hätte gerne geschaut ob ich Wyrrd mit der Ölkanne sehen kann, aber was tut man nicht alles für das Gute (und das goldene)).

 

Im Zwielicht sind wir alle von zwielichtigen Schatten umgeben. Einer unserer Seidwirker legt ein magisches Babela auf den Boden damit er wieder nach Hause findet - dabei haben wir doch zwei große Bulldozer dabei welche sicher sind und außerdem hab ich Richtungssinn und mich noch NIE verlaufen, manchmal bin ich an Orten herausgekommen wo ich nicht hinwollte - aber verlaufen hab ich mich noch nie! Einmal greifen uns die Schattengestalten an, aber sie sind der doppelten Waelischen Kampfkunst nicht gewachsen. Ehrlich gesagt fand ich mich etwas unterfordert. Wir erreichen ein zwielichtiges Haus in welchem auf einem zwielichtigen Holzständer ein zwielichtiger Stab liegt. Afsana erkennt den Stab als das Thaumagral des nun zum Halbgott aufgestiegenen Seidwirkers. Sie greift den Stab in der Luft, und ringt ihn auf Seidwirkerweise nieder - ich zeig dafür dem Holzständer was ein Zweihandhieb ist. Wir laufen mit den Bullen durch das Haus, welches danach auch nicht abgerissen werden muss. Man sagt mir das es von außen wie das Haus des Halbgottes ausschaut. Innen ist es mehr als nur spärlich ausgebaut.

 

Wir verlassen das Zwielicht wieder Afsana verabschiedet sich, sie will mit dem Zauberstäbchen noch etwas anderes machen, wir bringen die Bullen wieder zurück. Dort versteinern sie wieder.

Nach einiger Zeit bekommen wir noch unsere Belohnung ein paar Goldmünzen und ein kleines Büchlein mit Blattgold.

 

 

 

Unicum

Schreibfehler insbesondere der Orte/NSC/SC bitte gerne per PN an mich.

Achtung - es köntte sein das dieser Blog Spoiler enthält über Abenteuer welche ich mit dieser Spielfigur gespielt habe.

 

Tagebucheintrag

 

Eigentlich wollte ich ja, nach meinem Aufenthalt in Eschar, so schnell wie möglich wieder nach Norden. Erst nach Vesternesse, dann in die Heimat nach Waeland. Jahre war ich dort schon nicht mehr und irgendwie vermisse ich es doch.

 

Seitdem ich es verlassen habe hat es mich nicht mehr nach Hause getrieben. Doch mein Aufenthalt in Vallian war sicher dahingehend das ich diesem Land schnell den Rücken kehren will.

 

Mein erster Gedanke war ja direkt durch die Wüste, über die Gebirge in die Küstenstaaten zu ziehen doch entschloss ich mich dann für die Uferstraße.

 

Der neue Hafen welche die Küstenstaatler hier bauen scheint recht imposant zu werden. Etwas verwirrt war ich als mir jemand eine Einladung zur Eröffnung der Torfeste (?) zusteckte. Er sprach etwas von „Ihr seid doch bestimmt die Waelische Botschafterin?“ Ich konnte nicht nein sagen so schnell war er auch schon wieder weg. Und ich stand da mit einer Einladung. Aber wie geht doch das Albische Sprichwort: „Einem geschenkten Gaul schau ich nicht ins Maul“. Kurz dachte ich darüber nach ob es eine Falle sein könnte, etwa um mich wieder nach Chandranor in die Arena zu stecken. Doch wäre der Aufwand dann doch etwas zu hoch gewesen (eine Torfeste zu bauen, extra um mich,... nein, wirklich nicht).

 

Schon beim Bummeln durch die im Bau befindliche Stadt wurde mir auch klar warum man mich sicher eingeladen hatte: wenn ich nach Hause komme soll ich so von der Stadt sprechen das meine Waelischen Landsleute nie auf die Idee kommen so eine Stadt anzugreifen. Die Südländer werden uns nie verstehen glaube ich, nichts juckt einen Waelinger mehr als eine Herausforderung, außer vielleicht der Gewinn. Ich halte es für wahrscheinlicher das eher waelische Händler diesen Ort aufsuchen als solche auf Raubfahrt.

 

So suchte ich also rechtzeitig die Torfeste auf, gewandet in meine scharidischen Reisekleider – ich wollte dann doch nicht gar soviel Aufmerksamkeit erregen. Todesmutig mischte ich mich „unter das Volk“ (ich glaube vom Volk war hier so gut wie keiner). Es gab Wein, gute Unterhaltung und langweilige Reden und viele Gerüchte. Die Arbeiten gehen gut voran, sieht man von Verschwundenen Kleinkindern, eingeschüchterten Arbeitern und Drogen mal ab. (Tja wenn man die Seidwirker nicht immer schön klein hält dann hat man das halt davon).

 

Schließlich erreichte mich noch eine Einladung von einer einflussreichen Frau Tiaghira Malatesta (das hab ich bestimmt falsch geschrieben, sie ist die Frau von Zaprudo Malatesta des ehemaligen Bürgermeisters) zu ihrem Kontor. Ich verließ die Festivität nachdem ich einige teure Getränke und „Häppchen“ zu mir genommen habe und zog mich mal um (bzw. aus – die scharidischen Beduinengewänder sind einfach klasse.) und erreichte die Baustelle der Malatesta in der Erwartung etwas Geld für die heimreise erhalten zu können.

 

Mit mir waren noch eine kleine, schlanke Seidwirkerin namens Chelinda, ein Skalde namens Finneagh O'Carolan, ein weiterer Seidwiker namens Arnos de Carnos, ein Einheimischer mit dem Namen Loois und ein Albai namens Mattul.

Ich habe es mir ja mittlerweile abgewöhnt schlecht über die Seidwirker anderer Länder zu denken. Sie haben ja sicher ihre eigene Kultur und so. Die kleine Chilinda war ja ganz schnuckelig aber ich glaubte dann eher das sie etwas zu zerbrechlich ist und eher andere Aufmerksamkeit braucht als die meine.

Als der Bürgermeister kurz ungeladenen hereinkam nutze ich dies um ihm einige Eindeutige Blicke zuzuwerfen und ihm tiefe Einblicke zu gewähren. Man kann nie wissen wann man mal jemanden Einflussreiches brauchen kann. Er lud mich ein zu sich nach Hause. Das nehme ich hier in den Küstenstaaten aber nur ernst wenn es schriftlich passiert, aber ich glaube ich bin Aufgefallen.

Mein für Waeland ungewöhnlicher Name scheint hier nicht aufzufallen, nun das wundert mich auch nicht weiter.

 

Frau Malatesta hat speziell kein besonderes Problem, es zeigte sich eher das sie die Probleme der Stadt auch lösen will – die Drogen auf dem Markt, die verschwindenden Kleinkinder, die bedrohten Bauarbeiter und „Bardamen“. Als ersten Ansatzpunkt gingen wir also zu der Baustelle ihres Gasthauses, es war sogar schon in Betrieb (zumindest als Gasthaus).

Dem Bauleiter Giorgy wurde erst durch zusetzen durch magische Lieder gesprächig genug um wissenswertes herauszubekommen (ich war nicht anwesend, sondern oben bei den „Zimmern“ eines der „Mädchen“). Das Barmädchen erwies sich als einfachere Informationsquelle (sagte jedenfalls Loui welcher es „befragte“) sie nannte den Namen eines Mädchen welches demnächst weg wollte.

 

Ich besuchte daraufhin zusammen mit Matul das Mädchen Kassandra (die Bardame deren Namen mir entfallen ist (vielleicht hab ich doch auch etwas Lied des Vergessen abbekommen))auf seinem Zimmer (während die anderen Giorgy wieder einsammelten zum zweiten Teil des Verhöres) Die junge hübsche Frau aus Alba war wirklich eingeschüchtert doch Matul sprach ihr gut zu und überzeugte sie das er sie beschützen könnte. Sie bot ihm dafür ihre Dienste für die Nacht umsonst an. Daraufhin bot ich ihr meine Dienste für die Nacht auch umsonst an.

Wie immer erreichte ich damit mein Ziel: ich hatte meine Ruhe, selbst für den Fall dass das Mädchen ja gesagt hätte.

 

Indes hatte Giorgy unten bei dem Barden gesungen. Im übertragenden Sinne natürlich. Er wurde auch unter Druck gesetzt und es war eigentlich sogar er selbst welcher die Drogen verteilte. Er sollte auch die Baustelle nicht gar so schnell zu ende bringen. „Unser“ Skalde lies ihn alles vergessen. Ich fragte mich wie oft mir das wohl schon passiert ist, einige Dinge in meinem Leben würde ich auch gerne Vergessen, aber wie ich es verstand wird das nur schwerlich möglich sein ohne noch viel anderes ebenfalls zu vergessen.

 

Wir trafen uns auf freiem Felde und besprachen was zu tun sei. Der Giorgy bekam seine Drogen von einem Mann mit eindrucksvoller Nase. Wir wollten diesem also Auflauern. Tatsächlich gelang es uns den den Kurier in der Gasse hinter dem Gasthaus zu stellen und festzusetzen. Zwei finstere Seidwirkende Kultisten eilten ihm zu hilfe. Der Kampf war kurz und heftig. Doch schliesslich lagen zwei tote Kultisten in der Gasse und wir hatten sowohl den Kurier, als auch den Baumeister Giorgy geschnappt.

Das alles hatte mich nur einen Heiltrank gekostet (Muss hier einen neuen Kaufen, sicher ist sicher). Die Malatesta zahlte uns daraufhin aus. Und die beiden noch lebenden wurden der Stadtwache übergeben. Ich bin mal echt gespannt wie die Hinrichtungen hier in den Küstenstaaten sind.

 

SL: Bruder Buck / "Juegolín amoroso por Vigales"

- Die Hexe ( Chelinda)

- Kassaia (Arnos de Carnos)

- Jörg (Loois)

- Helgris (Mattul)

- Tjorm (Finnag O'Cerolen)

- Unicum (Valeria Kyrell)

 

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Ich hatte mich dann noch für den Lauf in die Nachbarstadt angemeldet. Das erste mal das ich so ein Event mitmachte. Ich glaub ich war deutlich zu vorsichtig, argwöhnisch wachte ich darauf das irgendwo ein Monster aus den Büschen hüpfte – doch es ging wohl wirklich nur ums Laufen. So belegte ich den zweiten Platz bei den Frauen (ach was die unterscheiden hier nach dem Geschlecht?) leider war das nicht ausreichend um einen Preis zu bekommen (da unterscheiden sie nicht nach dem Geschlecht, noch sonderbarer.)

 

Vielleicht bleibe ich ja doch noch ein paar Tage länger hier. Arnos wollte mir noch ein paar Tips geben was ich anziehen soll, hm sollte ich ihm sagen dass ich noch ein modisches Accessoire aus Valian in meinem Rucksack habe? Ein Sklavenhalsband aus der Arena welches ich selbst trug? - Besser nicht.

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