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Die Geschichte ihres Lebens

Hervorgehobene Antworten

Hi alle zusammen,

 

ich habe mir gedacht, dass ich die Geschichte der Gruppe die ich im Moment leite, gerne hier erzählen würde. Damit hätten wir ein praktisches Online-Tagebuch, zum anderen könnte ich konstruktive Kritik von euch bekommen ;) und zum anderen euch unterhalten :D .

 

Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass ich den Hintergrund gerne mal etwas verdrehe bzw. da ich ihn nicht immer kenne auch unabsichtlich verdrehe, aber ich bilde mich gerne weiter, also nur her mit euren statements.

 

Dafür werde ich aber einen Extra Strang eröffnen. Hier soll nur die Geschichte erzählt werden.

 

Da auch offizielle Abenteuer gespielt werden, weist Calandryll am Anfang und Ende auf das jeweilige Abenteuer hin. Angefangen wird mit "Der gefälschte Gildenbrief".

 

Also wir haben vor ungefähr 4 Wochen eine neue Gruppe angefangen. In der Gruppe befinden sich im Moment:

 

Ljorg ein Schamane aus Waeland, der im Moment durch die Welt zieht um einen eigenen Stamm zu gründen und mehr über andere Kulturen lernen will.

Er trägt dazu immer ein Wolfsfell mit einem Wolfskopf auf dem Haupt.

 

Mjöllnir ein waeländischer Barbar und Begleiter des Schamanen und immer schwer bewaffnet im einem Ogerhammer und 2 Streitäxten.

Seine oft Blutigen Pelze, die ihm als Kleidung dienen, verstärken seine schreckliches auftreten.

 

William ein königlich-albischer Waldläufer, der immer damit zu kämpfen hat, nicht vom rechten Pfad ab zu weichen.

Sein goldenes Abzeichen trägt er versteckt. Ansonsten trägt er mit grünem Umhang und einer Lederrüstung. Sein Bogen ist auf dem Rücken und sein Langschwert baumelt an seiner Seite.

 

Nicht zu Vergessen Farodin, ein Elfendruide aus dem Brocliande, der mit seinen druidischen Kräften das Gleichgewicht der Natur waren will.

Sein Haupt ist meisten durch eine grüne Gugel verdeckt, welche zu seinem Umhang gehört. Ansonsten trägt er grün und braune Kleidung und hat blondes langes Haar.

 

Diese 4 Gefährten werden noch von Bolgar begleitet, einem waeländischen Waldläufer, den Ljorg und Mjöllnir in einer Gaststube getroffen haben.

Bolgar trät 2 Streitäxte im Gürtel und eine leichte Armbrust auf dem Rücken. Er kleidet sich mit einer Lederhose und einer grünen Tunika.

 

Alle Charaktere behrrschen dazu als Gastlandsprache Albisch+12 und wir spielen mit der Regelung, dass alles Gold durch 10 geteilt wird.

 

Die Geschichte beginnt damit, dass die 3 Waeländer mit ihrem Schiff auf einem Riff, nahe der albischen Südküste aufliefen und sich darum auf den Weg in die nächste Stadt machen wollen, Corrinis.

 

Moderation :

Auf Wunsch des Urhebers eine leichte Änderung eingefügt. Kazzirah

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

  • Ersteller
Ich schalge vor, das ganze in den Abenteuer Thread zu verlegen....

 

Jakob

 

Ja klar kann ich machen, ich kopiere das Geschriebene in einen neuen Thread und ein Mod oder Amdin lösch das ganze ok?

 

Ich schreibe dennoch hier weiter, bis ich genau weiß wohin ich den Thread in der Abenteuerregion hin machen soll.

 

gruss

Calandryll

  • Ersteller

Ljorg, Mjöllnir und Balgor standen vor dem vereisten Tuarisc und beobachteten Corrinis. Es war bitter Kalt und selbst die 3 Waelander waren froh der Kälte zu entkommen und endlich in einer warmen Gastsube einkehren zu können.

Sie stapften über das Eis, während der eisige Wind ihnen die Wärme aus dem Leib zu saugen schien. Das einzig tröstende an der ganzen misslichen Lage war, dass es bald Fühling werden sollte und sie demnächst einen Krug Met oder Ale in den Händen hätten.

Sie passierten das Tor ohne weitere Komplikationen und stampftend staunend durch die Stadt.

Als sie am Seetor der Stand standen und sich einen kurzen Einblick in das Stadtleben gewährt haben, ohne allerdings großartige Ergebnisse bei diesem Wetter erzielen zu können, erkundigten sie sich bei einem Passanten nach dem nächsten Gasthaus und sie kehrten zur bronzenen Seejungfrau ein.

Die Gaststube war noch relativ unbelebt, nur ein Elf saß in ihr, den der Wirt kritisch musterte, Doch aufgrund der erainnischen Bevölkerung waren spitze Ohren nicht ungewöhnlich.

Allmählich wurde die Gaststube volle und der Elf und die 3 Waeländer kamen ins Gespräch. Der Elf stellte sich als Farodin vor und man unterhielt sich.

Plötzlich näherte sich ein sehr nervöser Mann dem Tisch, gekleidet wie ein Handwerker.

"Verzeiht," meinte der sich umschauende Mann," aber wie ich sehe seid ihr nicht von hier und ich habe ein schwieriges Problem, bei dem mir ein paar verschwiegene Leute helfen müssten."

Der Elf wurde sogleich misstrauische, doch der Mann, der sich als Helmrod vorstellte, schien verzweifelt, sodass sich Farodin zurückhielt.

Der Mann versicherte sich, dass die Abenteuere nichts weiter erzählen würden und erklärte sein Problem.

Er stamme aus Deorsted und hätte dort einen schrecklichen Fehler begangen, denn er habe mit minderwertigem Holz gehandelt und als dies herauskam, musste er die Stadt verlassen, weil sein Geschäft zu schlecht lief. Außerdem wurde seine Verfehlung in seinen Gildenbrief eingetragen.

Als er sich jedoch hier eine neue und ehrlich Existenz aufbauen wollte, konnte er nicht mit seinem Gildenbrief aufwarten, denn die Gilde hätte ihn sicher nicht angenommen.

Also lies er ihn von einem Schreiber fälschen, dessen Name Mhearwin lautete und welcher erst gestern durch einen brutalen Mord verstorben ist. Der Schreiber hatte jedoch noch seinen Gildenbrief und Helmrod bittet die Abenteurer den originalen Gildenbrief aus Mhearwins Haus zu holen, damit ihn die Stadtwache nicht findet, wenn sie am nächsten Tag das Haus durchsuchen. Helmrod versichert jedoch seine Unschuld und bietet den Gefährten 70 Goldstücke als Belohnung an, wenn sie den Auftrag annehmen.

 

Die Gefährten entschliesen sich, den Auftrag anzunehmen und unter umständen noch dein Mord aufzuklären.

  • Ersteller

Die 4 machen sich auf den Weg zu Mhearwins Haus um die Umgebung zu sondieren. Es ist noch nicht sehr spät, die Sonne ist soeben unter gegangen und die Gefährten sehen bei Mhearwins Haus einen alten Mann, der aus dem Nachbarhaus aus dem Fenster schaut. Sie gehen zu erst zu diesem und wollen gerade mit ihm sprechen, als eine jüngere Männerstimmer den alten Mann zurück ins Haus holt.

Die Gefährten klopfen an der Tür und wollen mit dem Alten sprechen. Ein junger Mann öffnet die Tür und der Alte steh hinter ihm

Die Waeländer werden erst einmal kritsch gemustert und Ljorg frägt den jüngeren aus, ob dieser etwas über den Mord weiß. Unter vielen Bestätigungen des Alten, erzählt er Jüngere.

"Mhearwin rannte auf die Straße und war Blutüberströmt, müsst ihr wissen. Dort brach er schreiend zusammen" - "So isses, so isses," meint der Alte-"auf jedenfall kam die Stadtwache und versiegelte sein Haus um es morgen zu untersuchen. Der hier gegnüber wohnende Leichenbestatter Dimrod MacTuron, hat ihn zur Untersuchung zu sich genommen."

Die Gefährten bedanken sich und laufen die paar Schritte zu dem Leichenbestatter.

Auch er wirft nach dem öffnen der Tür erstaunte und auch etwas furchtsame Blicke auf die Gefährten.

Diese überzeugen ihn jedoch von ihren heheren Absichten und Dimrod knallt ihnen die Tür nicht vor der Nase zu.

Nach der Frage, ob sie die Leiche sehen dürften, verneinte Dimrod, aber teilt ihnen folgendes mit.

"Die Leiche war überseht mit Blut, doch der Tote hatte keine Wunden. Eigenartig, vielleicht habe ich aber auch etwas übersehen, ich schaue morgen noch einmal bei Tageslicht nach, vielleicht entdecke ich dann mehr."

Die Freunde verabschiedeten sich machten sich auf zu Mhearwins Haus. Sie schlichen sich in den Hintergarten und schauten nach, wie sie am besten in das Haus hinein gelangen könnten. Genau in diesem Moment, tritt eine Gestalt in den Hinterhof.

"Halt was macht ihr hier, wagt ihr es in dieses Haus einzubrechen?"

Die Gefährten drehen sich erschrocken um, haben jedoch nicht mehr als ihre Dolche dabei, um Ärger mit den Wachen zu vermeiden.

Die Gefährten erklären die Problematik, nachdem sich der Waldläufer als William vorgestellt hat und auch seinen Stand als königlich albischen Waldläufer offenbarte.

Er beschloss ihnen zu helfen und auf die Finger zu schauen, dass die seltsamen Leute nicht noch mehr mit nehmen. Vermutlich hat ihn aber die Anwesenheit des Elfens erst wirklich beruhigt.

Die Gruppe beratschlägt nun, wie man am besten in das Haus hineinkommen könnte.

Moderation :

Thema verschoben! :verschoben:

 

mfg

Detritus

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

  • Ersteller

Nach langem hin und her entschließen sie sich es an der Hintertür zu versuchen. Wieder begannen die Überlegungen, wie man die Tür am besten öffnen könnte. Als man dann versuchsweise gegen die Tür drückte, schwang diese auf.

Verdutzt schauten sich die Gefährten an und betraten das Haus. Sie hatten eine kleine Öllampe dabei, welche ihnen Licht spendete, aber nicht zu auffällig sein sollte.

Die Freunde standen mitten in einer Küche. Diese wurde provisorisch untersucht und man fand ein ausgeblutetes Huhn. Vielsagende Blicke wurden getauscht und man kombinierte schnell, dass der Tote vielleicht gar nicht tot ist.

Das Haus wurde weiter durchsucht, man fand jedoch nichts, was von interesse wäre, auser ein Schriftstück:

 

Algyra? läuft morgen aus.

 

Auch dieses wurde ersteinmal eingesteckt und weiter geforscht. Nur noch der Keller war zu durchsuchen. Doch auch hier war nichts interessantes zu sehen. Ein paar Vorräte und Weinregal.

Das Weinregal fiel den Abenteurern sofort ins Auge (warum wohl?? :D ) und man schob es zur Seite.

Tatsächlich, dahinter befand sich ein Geheimraum.

Ein Schreibtisch und eine Truhe zieren diesen schlichten Raum. Auf dem Tisch lagen einige Papier, Tintenfässchen und Federkiele.

Sofort wurde der Raum gefilzt. In der Truhe, welche nicht verschlossen war, befanden sich einige Kleidungsstücke, von einer blauen, edel aussehenden Robe, bis hin zur einfachen Bauerskleidung.

Die Papiere waren nur teilweise beschrieben, jedoch wurde an dem Schreibtisch eine Schublade entdteckt. Diese wurde komplett auseinander genommen und man entdeckte einen doppelten Boden, in der 4 weitere Papiere waren. Auf einem war jedoch ein Gildensiegel, voller Freude will die Gruppe sich gerade auf den Weg nach draußen machen, als sie in der Küche plötzlich Schritte hörten.

Vorsichtig schlichen sie sich nach oben um nach zu schauen, wer sich da oben befinden könnte.

  • Ersteller

Gerade als sie die Treppe nach oben schlichen, stand plötzlich im Türrahmen, welcher zur Küche führte ein junger Mann. Erschrocken drehte sich dieser um und rannte weg, durch die Tür und nach draußen.

Ohne eine Sekunde zu zögern setzte Mjölllnir nach. Hetzte durch die Küche und bekam den Mann schließlich mit einem beherzten sprung zu fassen.

"Nein, bitte nicht, ich tu euch nichts", versicherte er dem Barbaren, als der diabolisch grinsend auf ihm saß.

Der Rest der Truppe rückte nach und der Elf fragte:" Nun wer seid ihr? Und was hattet ihr hier vor?"

Die Gruppe war schon fast überrascht, als der Mann bereitwillig antwortet:" Mein Name ist Gwylthan, ich hatte den Auftrag in diesem Haus ein Feuer zu legen und diesen Brief in der Nähe des Hauses fallen zu lassen."

"Wer war dein Auftraggeber", schaltete sich William ein.

"Nun seinen Namen weiß ich nicht, jedoch trug dieser eine blaue, pelzbesetzte Robe."

Die Gefährten schauten sich vielsagend an, denn der Verdacht, dass Mhearwin nun tatsächlich nicht tot sein könnte verhärtete sich in diesem Moment.

Zunächst jedoch, nahm man den Brief in Augenschein:

 

Niemand entkommt unserer Rache. Sein Leben hat er verwirkt, alle was ihm gehört, soll verbrennen zu Staub und Asche.

 

Die Gruppe ging danach ersteinmal daran, Gwylthan zu fesseln und ihn in den Keller zu legen. Seine Proteste ignorierten sie ohne großes Aufsehen und man beratschlagte sich, was man nun machen sollte.

William , Mjöllnir und Bolgar sollten zum Hafen gehen und nach einem Schiff namens Argyra ausschau halten, währen Ljorg im Garten des Hauses eine Vision erlangen wollte.

Farodin hingegen sollte den Schamanen bewachen und gleichzeitig das Haus von Dimrod, dem Leichenbestatter im Auge behalten, um zu schauen, ob die "Leiche" Beine bekommen könnte.

  • Ersteller

Der Barbar, William und Bolgar machten sich auf den Weg zum Hafen. Da sie sich gerade in der Vorstadt von Corrinis befanden, standen sie zunächst vor dem verschlossenen Tor.

"Heee lasst uns bitte ein", dröhnte der Waldläufer von unten.

"Die Tore bleiben des Nachts geschlossen, nur Gesindel reist im Schutz der Dunkelheit", antwortete ein Wächter von der Mauer.

Die 3 Freunde wussten, dass hier nur eins weiter hilft, bares.

Sie bestachen die Wächter mit ein paar Silber und marschierten durch die dunkle Stadt zum Seetor, bei dem sie eine ähnliche Prozedur über sich ergehen lassen mussten.

Endlich an den Docks angelangt, fragten sie ein paar Matrosen, welche noch Waren ein zu laden hatten, ob ein Schiff namens Algyra hier vor Anker läge.

Schallendes Gelächter brach aus, als die albischen Seeleute den zweien erklärten, dass Algyra eine chryseische Stadt sei.

Sie erkundigten sich, ob chryseische Schiffe im Hafen lägen oder ob eins der Schiffe nach Algyra fahre.

Tatsächlich konnten die Seeleute gegen ein geringes Entgeld ihnen erzählen, dass im Moment nur 2 Schiffe nach Chrysei ausfahren. Die Delphin und die Yasminah.

Auf beiden Schiffen jedoch waren nur noch die Wachen wach und man lies sie nicht an Bord.

 

Währenddessen, fluchte der Elf über den aufziehenden Nebel und der Schamane war in seiner Trance vertieft.

 

William, Mjöllnir und Bolgar fiel in der Vorstadt auf, wie sie plötzlich in eine Nebelbank gerieten welche in der Umgebung herumwabberte, wo Mhearwins Haus stand.

Als die 3 in den Garten zurückkehrten, möglichst darauf bedacht, nicht gesehen zu werden, erzählten sie Farodin von dem seltsamen Nebelphänomen.

Dieser schaltete schnell und erklärte, dass dahinter ein Zauber stecken könnte (EW: Zauberkunde).

Sie gingen zu Dimrods Haus um zu schauen, ob die Leiche noch da ist, während Bolgar weiter den Schamanen bewachen sollte.

  • Ersteller

Dunkelheit umfing ihn, als er in die Leere hineintauchte um von den Geistern der Natur hilfe zu erlangen.

Ljorg sah plötzlich Wasser. Ein Meer. Plötzlich sprangen Delphine in die Luft. Immer mehr und mehr. Ihre nasse Haut glitzerte in der Mittagssonne. Plötzlich sprang ein besonderes Prachtexemplar über die Wellen. Dieser Delphin verwandelte sich mitten in der Luft in ein Schiff.

Dieses Schiff raste direkt auf das Land zu. Doch es ankerte nicht vor der Bucht sondern hebte ab und flog direkt auf eine Stadt.

Dann hielt es und plötzlich sah der Schamane ein schwarzes Loch. Voller Blut.

 

Der Schamane öffnete komplett erschöpft die Augen und schaute sich um.

"Irgendetwas besonderes passiert während ich weg war?", fragte er.

  • 2 Wochen später...
  • Ersteller

Auf die Frage des Schamanen schüttelten die Freunde den Kopf. Nur den auffälligen Nebel erwähnten die Freunde noch.

Die Gefährten berieten was zu machen sei und man kam zu dem Entschluss, dass man den Leichenbestatter Dimrod noch einmal aufsuchen sollte und sich danach zum vereinbarten Zeitpunkt mit Helmrod treffen sollte.

 

 

Erst nach mehrmaligem, lautem Klopfen öffnete ein extrem mürrischer Dimrod die Tür.

"Jaaaa",grummelte er.

"Dürften wir eintreten?", fragte William . Der Elf und der Schamane betrachteten ihn gleichzeitig mit einem Blick, der ihn wohl sofort in ein Häufchen Asche verwandelt hätte, wenn Blicke dazu in der Lage wären. Mjöllnir und Bolgar schauten sich nur leicht gelangweilt um, während Ljorg versuchte die Situation zu entschärfen.

"Verzeiht die frühe Störung, werter Herr, aber wir haben einen schwerwiegenden Verdacht, was die Leiche Mhearwins betrifft. Wenn ihr doch so gütig sein könntet und nach schauen würdet ob die Leiche noch an ihrem Platz liegt?"

Dimrod konnte sich ein entnervtes stöhnen nicht verkneifen und schloss die Tür nur um sie kurz darauf mit aufgerissenen Augen zu öffnen.

"Er ist weg, WEG!!! Wie kann er einfach verschwienden??"

"Dafür war also der seltsame Nebel", dämmerte es Farodin,"schnell lasst uns zu Helmrod gehen und dann zum Hafen. Wir danken euch Dimrod, gehabt euch wohl."

Die Gefährten ließen den verwirrten Leichenbestatter alleine zurück und machten sich auf dem Weg zum Gasthaus, in dem sie Helmrod getroffen hatten.

Das Gasthaus war zwar noch nicht offen, immerhin ging gerade erst die Sonne auf. Eilig hatten es die Gefährten nicht. Sie wussten, aufgrund des Eises, welches sich überraschend lange dieses Jahr hielt, konnte das Schiff nicht auslaufen, also konnte Mhearwin auch nicht fliehen.

Helmrod traf zum vereinbarten Zeitpunkt ein und er bedankte sich überschwänglichst für die Beschaffung seines Gildenbriefes. Der versprochene Lohn von 70 GS wurde ausgetauscht und die Gefährten machten sich auf dem Weg zum Hafen.

  • Ersteller

Da die Sonne bereits aufgegangen war, kamen sie problemlos durch die Tore. Am Hafen angelangt, suchten die Freunde die Delphin auf um Mhearwin zu finden.

Als sie das Schiff betreten wollten, hielt sie die Wache auf. Ein dunkler Typ der das albisch nur gebrochen beherrschte:"Was du wolle?"

"Den Kapitän!", sagte Farodin in sehr langsamen Tonfall.

Die Wache schaute ihn kritisch an, aber für 1 Silber holte er den Kapitän.

 

"Jaaa?",knurrte der breitschultrige Mann.

"Haben sie Passagiere mit an Bord", fragte Ljorg.

"Nur einen, wieso?"

"Nun wir verdächtigen ihn des Mordes", mischte sich der Barbar ein.

Ein Augendrehen war die Folge, mit einem geflüstertem:"Gehts noch direkter?"

Zur Überraschung aller jedoch, reagierte der Kapitän, bat die Abenteuerer zu warten und holten den Mann.

Der Mann, mit einfacher Kleidung und Schnauzer, ging mit dem Kapitän zu den Gefährten. Bevor er das Deck auch nur halb überquert hatte, schrie William auf gut Glück:" So du bist also das Schwein, warum wir hier sind. Du elendiger, warum bringst du dich selber um!!!"

"Ein PSST!!", war die Folge doch zu spät. Der offenbar überführte reagierte blitzschnell.

  • Ersteller

Mhearwin zog eine verborgene Klinge, drehte sich hinter den Kapitän und hielt ihm das Messer an die Kehle.

"Keine Bewegung!",schrie der angebliche Selbstmörder,"wenn sich jemand rührt, ist dieser Mann hier Geschichte."

 

Irritiert und Ratlos schauten sich die Gefährten an, was sollten sie machen?

Mjöllnir versuchte es auf dem direkten Weg:" Gib auf, es hat doch alles eh keinen Sinn mehr, die Stadtwache ist bereits unterwegs."

"Ich gebe nicht auf",erwiederte der Kidnapper,"ihr bekommt mich niemals zu fassen."

William fasste sich ein Herz, zog sein Wurfmesser und schleuderte es auf Mhearwin.

Mit unglaublicher Präzision zischte es an dem Kopf des Kapitäns vor bei, doch Mhearwin war schnell, er zog den Kopf zur Seite, stieß den Seemann weg und stürmte auf die Gefährten zu.

Die Seemänner immer noch ganz verdattert, taten nichts weiter, als entgeistert da zu stehen.

Der Kampf war schnell entschieden. Gegen 5 Leute, mit Dolchen bewaffnet, kam der Schreiber nicht an. Verletzt ging er zu boden und winselte:

"Bitte, tut mir nichts, ich werde euch auch reich belohnen."

 

In diesem Moment traf die Stadtwache ein. Eine 6 Mann starke Patroullie erkundigte sich, was vorgefallen sei und nahm die Gefährten und Mhearwin in Haft, bis dieser Vorfall aufgeklärt sei.

  • Ersteller

Flüchtig wurden die Gefährten und Mhearwin untersucht und ihnen die Waffen abgenommen.

Ljorg wurde in eine getrennte Zelle gesperrt, weil der Verdacht bestand, dass er ein Zauberkundiger sei, der Rest der Gefährten wurde mit Mehearwin in eine Zelle gesteckt.

Die Tür fiel klirrend ins Schloss und die Wachen entfernten sich.

Im Moment saßen die Gefährten in der Patsche, aber Bolgar und William hatten jeweils noch einen Dolch im Schuh.

Die Stunden verstrichen und Mhearwin wurde ausgefragt, jedoch ohne ein Ergebnis zu erzielen, da er sich weigerte, irgendeine Aussage zu machen.

Plötzlich öffnete sich die Tür und 4 Wachen mit Handäxten tauchten auf.

"Zur Seite", befahl einer der Wachen,"wir wollen nur den da!", dabei zeigte er auf den Schreiber.

"Helft mir bitte!", flehter jener,"sie wollen mich töten".

Die Gefährten stellten sich geschlossen vor Mhearwin, Farodin zauberte Bärenwut auf sich und Bolgar und William zogen ihre Dolche, während Mjöllnir sich auf den Faustkampf vorbereitete.

Die Wachen griffen gnadenlos an und der Kampf tobte in der Zelle.

Farodin packte eine Wache und nahm diese in den Schwitzkasten, was ihm aufgrund seiner Bärenwut gelang.

Auch Mjöllnir stürzte sich auf einen Gegner, während William und Bolgar sich mit Dolchen wehrten.

Der Kampf war hart und am Anfang schien den Gefährten noch das Pech anzukleben, denn William stieß mit seinem Dolch unglücklich gegen die Wand, sodass dieser zerbarst.

Doch die Freunde kämpften mit der Kraft der Verzweiflung und das unglaubliche geschah.

Die erste Wache wurde von einem schweren Dolchstoß von Bolgar erwischt und sank zu Boden.

Die zweite wurde von dem Elfen außer Gefecht gesetzt, während die Dritte sich gegen Mjöllnir erwehren musste, der den Mann mit seinen Fäusten bearbeitete.

Der vierte jedoch floh, voller Angst aus der Zelle.

Nachdem sich nichts mehr rührten, wurden die Leichen, bzw. die Bewusstlosen untersucht.

Man fand bei ihnen nichts, außer ein Amulett, auf dem eine Stahlfaust abgebildet war.

Die Freunde schauten sich an und fragten sich, was zu tun sei.

  • Ersteller

Vorsichtig lugten sie aus der Zelle. Vor ihnen war ein dunkler Gang, außerdem hatten sie keine Ahnung, wo Ljorg sein könnte.

Die Gefährten beschlossen zu warten und den Fall aufklären zu lassen, da sie sich ja nichts zu Schulden kommen haben lassen.

Kurze Zeit später, kam ein edel gekleideter Mann mit einer 4 Mann starken Patroullie.

Er stellte sich als der Stadtvogt der Baronie Corrinis vor und klärte die Gefährten darüber auf, dass sie einen Spion dingfest gemacht haben und die Angreifer wohl von der Irenfist stammten, eine albische, ausländerfeindliche Gruppierung.

Außerdem konnte einer der Irenfistmänner fliehen.

Der Stadtvogt sicherte ihnen weiter zu, dass er versuchen wird, die Gefährten vor der Irenfist, zu mindest eine Zeitlang zu schützen und gab jedem der Gefährten 10 GS.

 

Erleichtert wieder das Tageslich zu sehen, gingen die Gefährten zur Bronzenen Seejungfrau, ihrer Gaststube, um dort ihr restliches Gepäck zu holen und Corrinis, aus Angst vor der Irenfi, zu verlassen.´

William kaufte sich noch schnell einen Dolch und schon war die Gruppe unterwegs, sie wussten noch nicht wo hin, denn der Schamane wollte nach Beornbourgh, während der Farodin gerne in den Broclíande wollte.

Auf jedenfall einigte man sich, erst einmal gemeinsam nach Norden zu reisen.

  • Ersteller

Hier endet das Abenteuer von dem gefälschten Gildenbrief und die Gefährten reisen weiter.

Hier kann jetzt jeder ersteinmal bedenkenlos lesen, da der Weg gänzlich improvisiert war und kein vorgeschriebenen Abenteuer verwendet wurden.

Aber keine Sorge, spannend wird es trotzdem.

  • Ersteller

Endlich wieder im Wald, dachte Farodin. Die Fähre hatte sie, nachdem das Eis geschmolzen war, übergesetzt.

Die neuen Freunde drehten sich noch einmal um, um den Weg dann zu beginnen.

Düster hingen ihnen die Erinnerungen an die Irenfist nach. Die Gefährten hatten sich informiert, dass es sich bei der Irenfist um eine Organisiation handelt, welche ausländerfeindlich und äußerst brutal ist.

Sicher Anatar MacAelfin, der Stadtvogt, hatte ihnen einen Schutz erkauft, aber die Gruppe war sich sicher, dass die Irenfist, den Tod zwei ihrer Leute nicht ungerächt lassen würde.

Jeder seinen Gedanken nachhängend, marschierten sie weiter auf der matschigen Straße. Die Schneeschmelze hatte die Erde aufgeweicht und der Marsch war mühsam.

Der Tag verlief ereignislos, so nah an der Stadt, hatten die Gefährten noch nicht wirklich etwas zu befürchten und als sie ungefähr drei Stunden nach Einbruch der Dunkelheit endlich eine Gaststube erreichten, schlugen sie sich den Bauch voll und schliefen sofort ein.

 

Der nächste Tag verlief ähnlich ereignislos, die Gaststube war recht gut gewesen und mit neuem Proviant und neuen Kräften konnte es weiter gehen.

Ljorg und Farodin stritten sich immer noch darüber, ob man zu erst nach Beornborgh gehen sollte oder doch in den Zauberwald.

 

So konnte man das Leben genießen und die Welt war in Ordnung. Die Sonne machte das immer noch kalte Wetter erträglich und man freute sich schon auf das nächste Gasthaus.

Doch was sie dort erwartete, hätten sie sich nicht in ihren kühnsten Träumen vorgestellt, denn mit der friedlichen Zeit und dem leichten Auftrag, den sie gerade bestanden hatten, war es endgültig vorbei.

  • Ersteller

Der Wind ließ die Fensterläden klappern und Mjöllnir erfreute sich an einem kühlen Krug Bier. Seine neu gewonnen Freunde saßen bei ihm am Tisch und doch verstand er immer noch nicht, wie er und Ljorg eigentlich zusammen gekommen waren.

Ljorg, ein Schamane, ein Mann der nicht an Asvargre glaubte, dazu noch von einem anderen Stamm, mit diesem Mann reiste er zusammen, ja betrachtete ihn sogar als Freund.

Seit der misslichen Überfahrt hatte sie das Schicksal zusammengebracht.

Erst das kentern der Schiffes an den Riffen und dann sich das zusammen durch kämpfen durch den Wald.

Mjöllnir schüttelte den Kopf um die Gedanken an seine Heimat zu vertreiben, wo er Bolgar kennen gelernt hatte.

Plötzlich fiel ein Schatten über ihn, Farodin stand an dem Tisch, Mjöllnir hatte gar nicht gemerkt, dass er weg war.

"Ich habe etwas herausgefunden, hier stimmt was ganz gewaltig nicht", sagte er mit ernstem Blick.

  • Ersteller

Fragend schauten ihn seine Freunde an.

"Also, ich habe gerade mit einem Holzfäller gesprochen und dieser meinte, dass vor kurzem der Wirt verstorben sei und der neue sehr eigenartig wäre. Denn er war sofort da, als der Wirt tod war und seitdem ist das Essen schlecht, aber das Gasthaus voll.

Der alte Mann meinte, es würde ihn nicht wundern, wenn der Wirt im Keller eine Leiche verstecken würde."

Die Freunde schauten sich um, die Gaststube war tatsächlich sehr voll und das Essen und Trinken schlecht.

Auffällige Gäste waren ein Zwerg in einer Robe, 2 Männer mit Bögen - Jäger oder Waldläufer-, und ein Halbling, der nur am essen war.

Außerdem sitzen viele Menschen in der Stube, Handwerker, Bauern und viele andere, die alle das Essen herunter würgen.

Die Gefährten schauten sich an und nickten:"In der Nacht, gehen wir in den Keller", meinte William.

"Haltet euch also mit dem Alkohol zurück", meinte Farodin mit einem Blick zu Mjöllnir.

  • Ersteller

"Öffne das Schloss", bat Ljorg den Barbaren, als sie vor der Tür standen, welche in den Kellerbereich führen sollte.

Es war mitten in der Nacht und ihre Instinkte sagten den Gefährten, dass hier etwas gewaltig nicht stimmte.

Nachdem man vergeblich versucht hatte, dass Schloss leise zu öffnen, entschieden sich die Freunde für eine brachialere Lösung.

Mjöllnir rammte die Tür auf und taumelte ins Innere.

Eine Öllampe stand auf dem Boden, umgeben von 2 Stühlen, auf denen 2 Wachen saßen.

Diese sprangen nun auf, zogen ihre Schwerter und ohne zu zögern, rannten sie auf den immer noch leicht benommenen Mjöllnir zu.

Ein heißer Kampf entbrannte und die 2 Wächter, hätten gegen die Truppe eigentlich keine Chance gehabt.

Bolgar stürzte mit 2 Streitäxten ins Getümmel, während Ljorg und Farodin sich zurückhielten.

William jedoch zückte seinen Bogen und war Feuer bereit.

Doch einer der Wachen gelang es, Mjöllnir mit einer Finte zu überraschen und traf den Barbaren so schwer, dass dieser zusammen brach.

Die zweite Wache hatte gegen Bolgar jedoch nicht den Hauch einer Chancen. Fast schon überirdisch schnell, rasten die 2 Streitäxte durch die Luft und brachten die Wache zu Fall.

Die Wache, die gerade Mjöllnir gefällt hatte, wurde von den Pfeilen des Waldläufers gespickt und fiel tot zu Boden.

Sofort kümmerten sich die Gefährten um Mjöllnir und Ljorg versorgte ihn mit Erster Hilfe notdürftig.

Farodin und William begannen derweil den Keller zu untersuchen, schiebten Regale zur Seite, rollten Fässer weg und schleppten Säcke durch die Gegend.

Plötzlich sah der Elf eine Falltür unter einem Mehlsack und leckte sein Ohr darauf.

Ein seltsame Sing Sang drang von unten herauf.

William legte einen Pfeil ein und spannte seinen Bogen, während der Druide die Tür öffnete.

Unten erleuchteten ein paar Fackeln eine Holzleiter, welche in einen Gang führte.

Nun war auch das Singen, beziehungsweise das rythmische Sprechen deutlich zu hören.

Tarnoth...Tarnoth...Tarnoth...Tarnoth...Tarnoth...

Der Elf begann die Leiter herunter zu klettern, während William den andern deutlich machte, bitte zu warten, dann folgte er dem Elfen.

 

Sie schlichen den Gang entlang, welcher schlicht und relativ kurz war. Am ende des Ganges war an der rechten Seite eine Öffnung, aus welchem das singen drang. Vorsichtig lugten sie um die Ecke.

 

Eine kleine Gruppe von Männern und Frauen, vielleicht so zwischen 20 und 30, knieten vor einem Altar, welcher ein Stück erhöht stand. Hinter diesem Altar stand der Wirt welcher den Tarnoth gesang noch weiter trieb.

Neben ihm stand ein Mann in schwarzer Robe und als er die Hände hob schwieg die Menge.

"Willkommen meine Gläubigen, ihr seid gekommen um den mächtigen Tarnoth zu preisen. Ich bin froh so viele von euch..."

Die zwei Freunde nickten sich zu und verschwanden nach oben.

Ein Plan entsann sich in ihren Köpfen.

  • Ersteller

Die Gefährten gingen als erstes nach oben in den Schlafsaal, weckten die restlichen Gäste und baten den Zwerg in der Robe, ob er sich dem Barbaren annehmen könnte, wenn er denn in diesen Fertigkeiten geschult wäre.

Der Zwerg entpuppte sich als Priester und als die Gefährten von dem dunklen Kult erzählt hatten und sich einige Gäste selbst ein Bild davon gemacht hatten, half der Zwerg gerne.

Die Freunde wiesen die Gäste an, HOlz zu holen und so viel brennbares Material wie möglich, aber leise.

Außerdem hatte der Gnom noch etwas Feueröl bei sich, welches er bereit war zu opfern.

Die Luke wurde geöffnet und dann wurde Holz und anderes brennbares Matierial dort unten gelagert.

Man zündete es an und verschloss die Luke, dabei ging man noch um das Wirtshaus herum, ob es wohl noch einen geheimen Eingang gab, man fand jedoch nichts.

Man zündete auch noch das restliche Gasthaus an und die Gäste und die Gefährten gingen danach jeder ihrer Wege, in der Hoffnung, den Kult vernichtet zu haben und ihm nie wieder begegnen zu müssen.

Die Freunde hatten sich Pferde aus dem Stall geschnappt, sodass sie jetzt schneller unterwegs waren.

Unermüdlich trieben sie die Pferde an, denn sie wollten einen großen Abstand zwischen dem brennenden Gasthaus und sich bringen.

Nach einiger Zeit, liesen sie die Pferde langsam machen und ritten nur noch in einem gemütlichen Schritttempo.

Plötzlich hörten sie eine Stimme rechts des Weges und ein Mann in einer dunklen Robe trat vor, es war der Priester des Gasthauses: "So, so, ihr wagt es also euch TARNOTH zu wiedersetzen? Wie gut dass ihr mir einen Gefallen getan habt, ich hätte sie eh töten müssen, der Wirt war zu auffällig."

Bevor auch nur einer reagieren konnte, hatte William schon einen Pfeil angelegt und gefeuert.

Der Pfeil raste in tödlicher Genauigkeit auf die Brust des Priesters zu, doch dann prallte er an einer unsichtbaren Wand ab und fiel zu Boden.

Das Gesicht des Mannes konnten sie in der Dunkelheit und der Robe nicht sehen, doch dieser kicherte nur und meinte:" Eure mitleidigen Waffen können mir nichts anhaben, und ich will euch noch einmal verschonen, aber wagt es nicth, dem Kult noch einmal zu nahe zu kommen".

Dabei strekte er die Hand auf und die Gefährten bekamen ein mulmiges Gefühl, dann wedelte der Mann plötzlich mit der Hand und verschwand spurlos, entsetzt schauten sich die Freunde an.

  • Ersteller

Diskutierend ritten die Freunde weiter. Als sie gegen Nachmittag das nächste Gasthaus erreichten und froh waren, endlich das erlebte zu verarbeiten.

Ohne großes aufsehen passierten sie das Tor und nur dem Elfen, welcher seinen Gugle herunter gezogen hatte, wurde von der Wache ein kritischer Blick zugeworfen.

Die Gefährten setzten sich ins Gasthaus und nahmen sich ein Zimmer und etwas zu essen.

Am Abend kamen mehr und mehr Gäste. Ein Gnom in einer roten Robe, 2 Jäger und ein paar Holzfäller aus der Umgebung.

Den Freunden ging es gut und sich dachten, dass heute ihnen nichts mehr passieren könnte, doch sie sollten sich irren.

 

Schon von draußen hörte man Proteste und Schreie, als die Tür der Taverne krachend aufsprang und 6 Wachen, mehr schlecht als recht ausgerüstet, in die Taverne stolzierten. Sie verlangten Steuern von dem Wirt, doch dieser beklagte sich, schon an die Stadt Beornbourgh gezahlt zu haben und nicht auch noch der Stadt Corrinis schuldig zu sein. Die restlichen Wachen begannen das Gasthaus zu demolieren und schweren Herzens zog der Wirt 4 Gold hervor und zahlte diese horrende Summe.

Den Gefährten überkam die Wut und nachdem sich die Wachen mit einem Bier, auf kosten den Hauses, hin gesetzt hatten, ging Ljorg zum Wirt um mit diesem zu reden.

"Verzeiht, aber das könnt ihr euch nicht gefallen lassen",meinte der Schamane.

"Was soll ich den tuen? Sie kommen immer wieder", der Wirt war der Tränen nah und sichtlich hilflos.

"Nun, sagt Wirt, kennt ihr euch mit Kräutern aus?"

"Ich nicht aber meine Tochter, folgt mir, ich will nicht, dass diese räudigen Hundesöhne meine Haeglind anfassen."

Ljorg folgte dem Wirt und dieser führte ihn zu einer wunderschönen jungen Frau.

Ljorg wollte ein Schlafmittel und damit konnte Haeglind dienen.

Als die Wachen das nächste mal Bier bestellten, mischte der Wirt das Schlafmittel unter und kurze Zeit darauf, schliefen die Wachen friedlich auf ihren Stühln, doch was jetzt, das war keine Dauerlösung, die Gefährten berieten, was zu tun sei.

  • 2 Wochen später...
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Die Einigung viel schwer. Umbringen wollte man die Wachen auf keinen Fall, aber wie sollte man es erreichen, dass sie hier nicht mehr auftauchen?

Dann kamen den Freunden eine Idee. Man könnte die Wachen in den Wald schleppen und sie dort einem "gespielten" dunklem Ritual unterziehen. Dann hätten sie so Angst, dass sie nie wieder kommen würden.

Gesagt getan.

Die Wachen wurden verschnürt und auf die Pferde geladen, der einzige der Bedenken hatte, war Mjöllnir, der jedoch überstimmt wurde.

Außerdem wurden die Wachen des Wirtshauses mitgenommen, sowie Haeglind, welche von Ljorg umgarnt wurde.

Man preschte durch den Wald bis man eine Lichtung erreichte. Die Nacht war sternenklar und die Wachen wurden in die Mitte der Lichtung gelegt.

Dann begann es und es sollte ungeahnte Folgen haben, denn TARNOTH ruft man nicht leichtfertig.

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